| Plusiodonta compressipalpis | ||||||||||||
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Plusiodonta compressipalpis, graubraune Farbvariante | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Plusiodonta compressipalpis | ||||||||||||
| Guenée, 1852 |


Plusiodonta compressipalpis ist ein in Nordamerika vorkommenderSchmetterling (Nachtfalter) aus der Familie derEulenfalter (Noctuidae).
Die Falter erreichen eineFlügelspannweite von 25 bis 33 Millimetern.[1] Die Vorderflügeloberseite ist graubraun bis rötlich braun gefärbt und mit dunklen Schattierungen und Marmorierungen versehen. DieBasalregion ist stark aufgehellt und Richtung Mittelfeld mit auffälligen Bogenlinien begrenzt. Das Mittelfeld wird von bläulichen Querlinien eingefasst, die schon nach kurzer Lebensdauer verblassen. Die äußere Querlinie ist stark gewellt. AmInnenrand verjüngt sich das Mittelfeld zu einem mit dunklen Fransen bewachsenen, deutlich vorspringenden Zahn. EineNierenmakel hebt sich mehr oder weniger deutlich ab. In der Apikalregion befinden sich dunkelbraune Pfeilflecke. Die Hinterflügeloberseite ist zeichnungslos graubraun. Der Hinterleib der Falter ist pelzig behaart. DiePalpen sind auffällig nach oben gebogen. Aufgrund der sehr markanten Zeichnung sind die Falter unverwechselbar.
AusgewachseneRaupen sind wechselnd schwarz und weiß gefärbt. Sie ähneln Vogelkot. Durch diese Vogelkotmimese sind sie vor Fressfeinden weitgehend geschützt.
Das Verbreitungsgebiet vonPlusiodonta compressipalpis erstreckt sich durch das klimatisch gemäßigte mittlere und östliche Nordamerika. Das westlichste Vorkommen betrifft Regionen inArizona.[2] Zu den Lebensräumen derArt zählen offene Laubwälder, halbschattige Flussufer und Hecken.
Die Falter fliegen in zwei Generationen, schwerpunktmäßig von Mai bis September. Sie sind nachtaktiv und besuchenkünstliche Lichtquellen. Die Raupen ernähren sich bevorzugt von dem zu denMondsamen (Menispermum) zählendenAmerikanischen Mondsamen (Menispermum canadense).[1]
Nach Angaben vonNatureServe wird die Art alsapparently secure („offenbar nicht gefährdet“) eingestuft.[3]