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Pierre Boulez

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Boulez ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unterBoulez (Begriffsklärung) aufgeführt.
Pierre Boulez (1968)

Pierre Louis Joseph Boulez [pjɛʀ buˈlɛz] (*26. März1925 inMontbrison,Département Loire; †5. Januar2016 inBaden-Baden) war einfranzösischer Komponist,Dirigent undMusiktheoretiker.

Leben

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Pierre Boulez wollte eigentlich erst Mathematik und technische Wissenschaften studieren, wurde aber 1943 Kompositionsschüler vonOlivier Messiaen amPariser Konservatorium und studierte 1945/1946 beiAndrée Vaurabourg, der GemahlinArthur Honeggers, undRené Leibowitz. Er war 1946–1956 musikalischer Leiter des EnsemblesMadeleine Renaud /Jean-Louis Barrault imThéâtre Marigny. 1951 beschäftigte er sich in der Arbeitsgruppe vonPierre Schaeffer mit derMusique concrète und besuchte 1952 erstmals dieInternationalen Ferienkurse für Neue Musik inDarmstadt. Dort wirkte er 1955–1967 als Dozent und als Dirigent des Darmstädter Kammerensembles.

1954 gründete er inParis die KonzertreiheDomaine Musical, die er bis 1967 leitete, und wurde Gastdirigent desSüdwestfunk-Orchesters inBaden-Baden. Außerdem lehrte er 1960–1963 an der Musikakademie inBasel und 1963 an derHarvard University inCambridge (Massachusetts).

1966 debütierte er alsWagner-Dirigent mit demParsifal bei denBayreuther Festspielen. Dabei wandte er sich von der Tradition schleppenderTempi ab;[1] seine Aufführung 1967 war diejenige mit der kürzesten Spieldauer für dieses Werk in Bayreuth. Ebenfalls dort dirigierte er 1976 denRing des Nibelungen in der zunächst umstrittenen und später überwiegend gelobten Inszenierung vonPatrice Chéreau. Diese Inszenierung anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Bayreuther Festspiele wurde alsJahrhundertring bezeichnet.

1967–1972 war er Gastdirigent desCleveland Orchestra, 1971–1975 leitete er dasBBC Symphony Orchestra und 1971–1977 als Nachfolger vonLeonard Bernstein dasNew York Philharmonic Orchestra. Er gründete in Paris amCentre Beaubourg dasInstitut de recherche et coordination acoustique/musique (IRCAM), dessen Direktor er 1976–1992 war.

Pierre Boulez 2008 bei den Donaueschinger Musiktagen
Grab auf dem Hauptfriedhof Baden-Baden

Ebenfalls in Paris war er Gründer und 1976–1979 Leiter desEnsemble intercontemporain (EIC). 1984 spielte er drei Kompositionen vonFrank Zappa für das AlbumBoulez Conducts Zappa: The Perfect Stranger mit dem 16-köpfigen Ensemble InterContemporain in Paris ein.

Am 24. Februar 1979 leitete er an derPariser Oper die Uraufführung der vonFriedrich Cerha komplettierten Fassung der OperLulu vonAlban Berg mitTeresa Stratas in der Hauptrolle.

Ab den 1990er Jahren arbeitete Boulez als Dirigent in Konzerten und CD-Einspielungen überwiegend mit führenden Traditionsorchestern zusammen, unter anderem denBerliner Philharmonikern und denWiener Philharmonikern. 2004 kehrte er als Dirigent desParsifal (Inszenierung:Christoph Schlingensief) nachBayreuth zurück.

Unter der Leitung von Boulez wurden am 17. Oktober 2008 auf denDonaueschinger Musiktagen beim Eröffnungskonzert Stücke vonFabián Panisello,Isabel Mundry undEnno Poppe mit demSWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg uraufgeführt und sein eigenes WerkFigures – Doubles – Prismes (1963/1968).

Pierre Boulez lebte seit Anfang der 1960er Jahre imbaden-württembergischen Baden-Baden, wo er 2016 im Alter von 90 Jahren starb.[2] Die Stadt verlieh ihm 2004 die Goldene Ehrenmedaille und 2015 die Ehrenbürgerschaft. Boulez wurde am 13. Januar 2016 auf demHauptfriedhof Baden-Baden beigesetzt.[3] Eine offizielle Trauerfeier fand unter Anwesenheit des französischen PremierministersManuel Valls und zahlreicher Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens Frankreichs am Folgetag in der KircheSaint-Sulpice in Paris statt.[4]

Musik

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Pierre Boulez (2004)

NebenKarlheinz Stockhausen undLuigi Nono gehörte Pierre Boulez ab Mitte der 1950er Jahre zu den herausragenden Vertretern der musikalischenAvantgarde, speziell derseriellen Musik. In seinen Kompositionen verband Boulez Rationalität und Logik mit den poetischen Traditionen der französischen Musik, insbesondere desImpressionismus. Seine erste Schaffensphase war von einer äußerst kritischen Einstellung zum eigenen Werk wie zu den Kompositionen anderer geprägt. So störte er mehrfach mit Gleichgesinnten Aufführungen konservativerer Kollegen und zog zahlreiche Frühwerke wieder zurück. Aber auch später überarbeitete er seine älteren Werke immer wieder, so dass sie kaum endgültige Form erreichten, sondern immer nur Stufen eines kompositorischen Entwicklungsprozesses darstellten.

Werke

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Hauptartikel:Liste der Werke von Pierre Boulez

Kompositionen (Auswahl)

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  • 12 Notations (1945) für Klavier
    • Bearbeitungen für Orchester:
      • Notations I–IV (1978; revidiert 1984)
      • Notation VII (1997)
  • Klaviersonate Nr. 1 (1946)
  • Sonatine für Flöte und Klavier (1946)
  • Klaviersonate Nr. 2 (1947)
  • Livre pour quatuor (1948/1949) für Streichquartett
  • Polyphonie X (1951) für 18 Instrumente
  • Le marteau sans maître (1952–1955) für Altstimme, Altflöte, Gitarre, Vibraphon, Xylorimba, Schlagzeug und Viola. Text:René Char
  • Structures für zwei Klaviere
    • Livre I (1952)
    • Livre II (1956–1961)
  • Klaviersonate Nr. 3 (1955–1957)
  • Strophes (1957) für Orchester
  • Pli selon pli, portrait de Mallarmé (1957–1962; revidiert bis 1989). Texte:Stéphane Mallarmé
  • Doubles für Orchester (1958)
  • Eclat für 15 Instrumente (1965 ff.)
  • Domaines für Klarinette solo (1961–1968)
  • Livre pour cordes für Streichorchester (1968 ff.)
  • cummings ist der dichter (1970; revidiert 1986) für 16 Solostimmen oder gemischten Chor und 27 Instrumente. Texte:E. E. Cummings
  • …explosante-fixe… (1971) für variables Ensemble
  • Mémoriales (1973–1975) für Orchester
  • Rituel in memoriam Bruno Maderna für Orchester (1975)
  • Messagesquisse (1976/1977) für Solo-Violoncello und sechs Violoncelli
  • Répons (1981) für sechs Instrumentalsolisten, Kammerensemble, Computerklänge und Live-Elektronik
  • Dérive II (1988; revidiert 2006) für elf Instrumente
  • Incises (1994; revidiert 2001) für Klavier
  • Sur Incises (1996/1998) für drei Klaviere, drei Harfen und drei Schlagzeuger

Schriften und Gespräche

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Hauptartikel:Schriften und Gespräche, französisch
Hauptartikel:Schriften und Gespräche, deutsch
  • Musikdenken heute 1. Vortrag, übersetzt vonJosef Häusler (=Darmstädter Beiträge zur Neuen Musik, Band 5). Schott, Mainz 1963.
  • Sprengt die Opernhäuser in die Luft! In:Der Spiegel.Nr. 40, 1967,S. 166–174 (online – Gespräch mit den Spiegel-Redakteuren Felix Schmidt und Jürgen Hohmeyer). 
  • Anhaltspunkte. 32 Texte und Essays 1948–1974 geschrieben, übersetzt von Josef Häusler. Belser, Zürich 1975,ISBN 3-7630-9016-9; Bärenreiter/dtv, Kassel 1979.
  • Werkstatt-Texte. 19 Texte 1948–1963 geschrieben, übersetzt von Josef Häusler. Ullstein/Propyläen, Berlin 1972.
  • Wille und Zufall. Gespräche mit Célestin Deliège undHans Mayer. Übersetzt von Josef Häusler und Hans Mayer. Belser, Stuttgart 1977,ISBN 3-7630-9024-X.
  • Musikdenken heute 2. Vortrag, 1963 gehalten, übersetzt von Josef Häusler (=Darmstädter Beiträge zur Neuen Musik, Bd. 6). Schott, Mainz 1985.
  • Jean-Jaques Nattiez (Hrsg.):Pierre Boulez – John Cage. Correspondance et Documents. (=Veröffentlichungen der Paul Sacher Stiftung, Bd. 1.), 48 Briefe und Dokumente 1949–1954. Amadeus, Winterthur 1990.
    • Deutsche Erstausgabe:Dear Pierre – cher John. Pierre Boulez und John Cage – der Briefwechsel. Hamburg 1997,ISBN 3-434-50098-7 (Übersetzung: Bettina Schäfer und Katharina Matthewes).
  • Leitlinien. Gedankengänge eines Komponisten. 11 Vorträge 1976–1988. Übersetzt von Josef Häusler. Bärenreiter/Metzler, Kassel 2000,ISBN 3-7618-2009-7.
  • Boulez on Conducting. Conversations with Cécile Gilly. Faber & Faber, London 2003.

Auszeichnungen (Auswahl)

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Literatur

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  • Antoine Goléa:Rencontres avec Pierre Boulez. Paris 1958
  • Michel Butor:Mallarmé selon Boulez. Übersetzt von Helmut Scheffel. In:Melos, 28, 1961, S. 356–359
  • Joan Peyser:Boulez. Schirmer, New York 1976, 303 S.
    • erweiterte Neuauflage:Boulez – Composer, Conductor, Enigma. McMillan, New York 1995.
  • Paul Griffiths:Boulez. Oxford 1978
  • Theo Hirsbrunner:Pierre Boulez und sein Werk. Laaber-Verlag, Laaber 1985,ISBN 3-89007-047-7, 244 S.
  • Martin Demmler:Komponisten des 20. Jahrhunderts. Reclam, Stuttgart 1999,ISBN 3-15-010447-5, S. 46–51.
  • Jean-Noel von der Weid:Die Musik des 20. Jahrhunderts. Insel-Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 2001,ISBN 3-458-17068-5, S. 272–296.
  • Martin Grabow: Erfindung Recycling Neukomposition. Untersuchungen zur inneren Verflochtenheit des Lebenswerks von Pierre Boulez am Beispiel dernotations. Olms Verlag, Hildesheim 2016,ISBN 978-3-487-15366-7
  • Martin Zenck:Pierre Boulez: Die Partitur der Geste und das Theater der Avantgarde. Wilhelm Fink, Paderborn 2017,ISBN 978-3-7705-5998-5

Weblinks

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Commons: Pierre Boulez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Heikle Aufgabe. In:Der Spiegel.Nr. 41, 1971 (online – Schallplatten-Rezension). 
  2. Französischer Dirigent Boulez mit 90 Jahren gestorben. In: Zeit Online. 6. Januar 2016, abgerufen am 6. Januar 2016. 
  3. Grab von Pierre Boulez. knerger.de
  4. Marie-Aude Roux: Pierre Boulez, inhumé à Baden-Baden, célébré à Saint-Sulpice. In: LeMonde.fr. 15. Januar 2016, abgerufen am 16. Januar 2016 (französisch). 
  5. Auskunft des Bundespräsidialamtes
  6. Mitglied-Seite der Deutschen Akademie:Pierre Boulez
  7. Académicien décédé: Pierre Boulez. Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique, abgerufen am 16. August 2023 (französisch). 
  8. idw Informationsdienst Wissenschaft vom 23. Oktober 2012, abgerufen am 23. Oktober 2012
  9. Wahl am 15. Dezember 2014, Verleihung am 18. Januar 2015
  10. Stadt Baden-Baden:Ehrenbürger im 20. Jahrhundert, abgerufen am 21. Januar 2015
  11. Stadt Baden-Baden:OB Mergen verleiht Pierre Boulez die Ehrenbürgerwürde (Memento vom 20. Januar 2015 im Webarchivarchive.today), abgerufen am 10. Januar 2017
  12. Pierre Boulez. (boulezsaal.de [abgerufen am 16. August 2017]). 
Musikdirektoren der New Yorker Philharmoniker

Ureli Corelli Hill(1842–1847) |Theodore Eisfeld(1848–1855) |Carl Bergmann(1855–1876) |Leopold Damrosch(1876–1877) |Theodore Thomas(1877–1891) |Anton Seidl(1891–1898) |Emil Paur(1898–1902) |Walter Damrosch(1902–1903) |Wassili Iljitsch Safonow(1906–1909) |Gustav Mahler(1909–1911) |Josef Stránský(1911–1923) |Ignatz Waghalter(1924–1925) |Willem Mengelberg(1924–1928) |Arturo Toscanini(1928–1936) |John Barbirolli(1936–1941) |Artur Rodziński(1943–1947) |Bruno Walter(1947–1949) |Leopold Stokowski(1949–1950) |Dimitri Mitropoulos(1950–1958) |Leonard Bernstein(1958–1969) |George Szell(1969–1970) |Pierre Boulez(1971–1977) |Zubin Mehta(1978–1991) |Kurt Masur(1991–2002) |Lorin Maazel(2002–2008) |Alan Gilbert(2009–2017) |Jaap van Zweden(seit 2018)

Musikalische Direktoren desChicago Symphony Orchestra

Theodore Thomas(1891–1905) |Friedrich August Stock(1905–1942) |Désiré Defauw(1943–1947) |Artur Rodziński(1947–1948) |Rafael Kubelík(1950–1953) |Fritz Reiner(1953–1962) |Jean Martinon(1963–1968) |Georg Solti(1969–1991) |Daniel Barenboim(1991–2006) |Bernard Haitink(Principal Conductor; 2006–2010),Pierre Boulez(Conductor Emeritus; 2006–2010) |Riccardo Muti(2010–2023;Music Director Emeritus for Life)

Hans Peter Haller(1989) |Pierre Boulez(1990) |Steffen Schleiermacher(1991) |György Ligeti(1992) |André Richard(1994) |Robyn Schulkowsky(1995) |Wolfgang Rihm(1996) |Mario Davidovsky(1997) |Hans-Jürgen von Bose(1998) |Gottfried Michael Koenig(1999) |Péter Eötvös(2000) |Kaija Saariaho(2001) |Christoph Poppen(2002) |Aleksandra Gryka undMateusz Bien(2004) |Márton Illés(2005) |Mark Andre(2006) |Jörg Widmann(2007) |Minas Borboudakis undKonstantia Gourzi(2008) |Enno Poppe(2009) |Wilhelm Killmayer(2010) |Adriana Hölszky(2011) |Josef Anton Riedl,Nico Sauer undLuis Codera Puzo(2013) |Isabel Mundry(2014) |Erkki-Sven Tüür(2015) |Georges Aperghis(2016) |Anna Korsun(2017) |Mikis Theodorakis(2018) |Olga Neuwirth(2019) |Peter Michael Hamel(2020) |Elena Mendoza(2022) |Wladimir Tarnopolski(2023)

Ernst von Siemens Musikpreis – Hauptpreisträger

Benjamin Britten(1974) |Olivier Messiaen(1975) |Mstislaw Rostropowitsch(1976) |Herbert von Karajan(1977) |Rudolf Serkin(1978) |Pierre Boulez(1979) |Dietrich Fischer-Dieskau(1980) |Elliott Carter(1981) |Gidon Kremer(1982) |Witold Lutosławski(1983) |Yehudi Menuhin(1984) |Andrés Segovia(1985) |Karlheinz Stockhausen(1986) |Leonard Bernstein(1987) |Peter Schreier(1988) |Luciano Berio(1989) |Hans Werner Henze(1990) |Heinz Holliger(1991) |H. C. Robbins Landon(1992) |György Ligeti(1993) |Claudio Abbado(1994) |Sir Harrison Birtwistle(1995) |Maurizio Pollini(1996) |Helmut Lachenmann(1997) |György Kurtág(1998) |Arditti Quartet(1999) |Mauricio Kagel(2000) |Reinhold Brinkmann(2001) |Nikolaus Harnoncourt(2002) |Wolfgang Rihm(2003) |Alfred Brendel(2004) |Henri Dutilleux(2005) |Daniel Barenboim(2006) |Brian Ferneyhough(2007) |Anne-Sophie Mutter(2008) |Klaus Huber(2009) |Michael Gielen(2010) |Aribert Reimann(2011) |Friedrich Cerha(2012) |Mariss Jansons(2013) |Peter Gülke(2014) |Christoph Eschenbach(2015) |Per Nørgård(2016) |Pierre-Laurent Aimard(2017) |Beat Furrer(2018) |Rebecca Saunders(2019) |Tabea Zimmermann(2020) |Georges Aperghis(2021) |Olga Neuwirth(2022) |George Benjamin(2023) |Chin Un-suk(2024) |Simon Rattle(2025)

Personendaten
NAMEBoulez, Pierre
ALTERNATIVNAMENBoulez, Pierre Louis Joseph
KURZBESCHREIBUNGfranzösischer Komponist, Dirigent und Musiktheoretiker
GEBURTSDATUM26. März 1925
GEBURTSORTMontbrison, Département Loire
STERBEDATUM5. Januar 2016
STERBEORTBaden-Baden
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