| Pforzheim Wilddogs | |
|---|---|
| Stadt: | Pforzheim |
| Gegründet: | 1990 |
| Teamfarben: | Blau/Silber |
| Cheftrainer: | HC/OC: Michael Lang DC: Sascha Deger |
| Liga (2026): | GFL Süd |
| Aktuelle Uniformen | |
| Größte Erfolge | |
| GFL-Play-offs | 2025 |
| GFL2-Süd-Meister | 2024 |
| Regionalliga-Meister | 2017, 2021, 2022 |
| Stadion | |
| Name: | Kramski-Arena (1. Herren) |
| Adresse: | Adolf-Richter-Straße 3, 75179 Pforzheim Am Riebergle 44, 75179 Pforzheim |
| Kontakt | |
| Anschrift: | Pforzheim Wilddogs e. V. Friedrich-Ebert-Str. 43 75203 Königsbach-Stein |
| Internet: | www.wilddogs.de |
| Datenstand | |
| Dezember 2025 | |
DiePforzheim Wilddogs sind einPforzheimer Verein fürAmerican Football. In der Saison 2024 feierte die erste Mannschaft der Wilddogs den Aufstieg in dieGerman Football League (Süd).
| Ewige GFL Bilanz | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Gesamt | Heim | Ausw. | TD-Verhältnis | ||||||
| S | N | U | S | N | U | S | N | U | ||
| 2025 | 6 | 6 | — | 3 | 3 | — | 3 | 3 | — | 328:298 |
| Gesamt | 6 | 6 | — | 3 | 3 | — | 3 | 3 | — | 328:298 |
Die Pforzheim Wilddogs (ursprünglich Bretten Wilddogs) wurden 1990 inBretten gegründet. Der Name sowie das Logo stammen vom Wappentier der Stadt Bretten ab, dem „Brettener Hundle“.[1] Das Logo veränderte sich über die Jahre immer weiter:[2]
Ab 1993 bis 1997 spielten sie in der Landesliga Baden-Württemberg.[1] 1995 wurden sie mit einer 4-5-Bilanz Vierter,[3] ebenso 1996 mit einer 3-5-Bilanz.[4] 1997 wurden sie mit nur einer Niederlage aus sieben Spielen Zweiter der Gruppe A.[5] 1998 wurden sie in der Verbandsliga Baden-Württemberg mit neun Siegen und zwei Niederlagen Sieger der Gruppe A. In den Playoffs verloren sie in Hin- und Rückspiel kombiniert mit 0:80 gegen dieHolzgerlingen Twisters.[6] In der Oberliga konnten sie mit vier Siegen und zehn Niederlagen den 6. von 8 Plätzen belegen.[7] 2000 wurden sie mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen Vorletzter.[8] Im Jahr 2000 zog der Verein nach Pforzheim auf das Vereinsgelände „Am Riebergle“ und änderte seinen Namen in Pforzheim Wilddogs.[9] 2001 konnten die Wilddogs mit einer 3-7-Bilanz nur den vorletzten Platz der Oberliga erzielen.[10]
2008 wurden sie mit neun Siegen aus zwölf Spielen Vizemeister der Oberliga Baden-Württemberg.[11] 2009 traten sie daher in derRegionalliga Mitte an. Hier wurden sie vorletzter mit zwei Siegen aus zehn Spielen.[12] Zurück in der Oberlga konnten die Wilddogs 2010 nur fünf Siege bei sieben Niederlagen erzielen und wurden dadurch Tabellenfünfter.[13] Im Folgejahr wurde man erneut Vizemeister, nachdem sie sieben von zehn Spielen gewannen.[14] 2012 folgte mit einer 6-4-Bilanz der dritte Platz.[15] 2013 wurden die sie ernuet Vizemeister, diesmal mit einer 8-3-Bilanz.[16] 2014 spielten die Wilddogs erstmals imHolzhofstadion.[17] Im selben Jahr wurden die Pforzheimer schließlich Meister der Oberliga Baden-Württemberg, nachdem sie elf von zwölf Spielen gewannen.[18] Damit stiegen sie in die Regionalliga auf.[19]
Als Aufsteiger konnten die Pforzheim Wilddogs 2015 mit vier Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen nicht nur den Klassenerhalt, sondern auch den vierten Tabellenplatz erzielen.[20] 2016 wurde mit 7:13 Punkten der fünfte Platz erzielt.[21] In der Saison 2017 starteten die Pforzheimer mit acht Siegen in die Saison, ehe sie von denKIT SC Engineers erstmals geschlagen wurden.[22] Dennoch reichte ein Unentschieden am letzten Spieltag um die Tabellenspitze zu sichern.[23] Als Meister der Regionalliga Südwest durften sie in die Aufstiegsrelegation gegen den Zweitplatzierten der Regionalliga Süd, denStraubing Spiders.[24] Gegen diese verloren die Wilddogs erst zuhause das Hinspiel mit 14:54,[25] ehe man auch das Rückspiel mit 0:48 verlor. Damit verblieben die Pforzheimer in der Regionalliga.[26] Die Saison 2018 startete man mit einem Unentschieden und drei Niederlagen, ehe sie ihr fünftes Spiel gewinnen konnten und damit auf den vierten von sieben Tabellenplätzen kam.[27] Dieser Platz konnte bis zum Saisonabschluss mit 10:14 Punkten gehalten werden.[28] Zur Saison 2019 wurde eine zweite Mannschaft gegründet.[29] Während die erste Herrenmannschaft den dritten Platz in der Regionalliga sichern konnte,[30] konnten sich die 2. Herren für die Playoffs der Kreisliga Baden-Württemberg qualifizieren, wo sie gegen die Black Forest Foxes im Halbfinale verloren.[31]
Nachdem die Saison 2020 wegen derCovid-19-Pandemie ausfiel,[32] nahmen die Wilddogs 2021 wieder an der Regionalliga teil.[33] Mit fünf Siegen und einem Unentschieden wurden die Wilddogs erneut Meister und konnten sich für die Aufstiegsrelegation qualifizieren.[34] Im ersten Relegationsspiel verloren sie mit 0:48 gegen dieIngolstadt Dukes.[35] Nachdem sie auch gegen dieGießen Golden Dragons mit 19:20 verloren, verblieben die Pforzheimer in der Regionalliga.[36] 2022 konnten die Wilddogs drei Wochen vor Saisonende bereits den Meistertitel der Regionalliga Südwest sichern.[37][38] In der Aufstiegsrelegation trafen sie auf dieRegensburg Phoenix und dieMontabaur Fighting Farmers.[39] In Regensburg siegten die Wildhunde mit 35:28[40] und gegen Montabaur gewannen die Pforzheimer schließlich 51:7 und machten neben dem Aufstieg auch diePerfect Season dingfest.[41]
Mit dem Aufstieg in die GFL2 war auch ein Stadionwechsel nötig. Während Trainingsort und Spielstätte der Jugend und 2. Mannschaft weiter am Riebergle blieben, tragen die 1. Herren seitdem ihre Spiele imStadion im Brötzinger Tal aus.[42] In ihrer erste GFL2-Saison starteten die Wilddogs mit drei Siegen.[43] Im vierten Spiel musste man sich zwar erstmals geschlagen geben, aber durch den gleichzeitign Patzer derFursty Razorbacks konnten die Wilddogs erstmals die Tabellenspitze erobern.[44] Auch im weiteren Saisonverlauf konnte der Aufsteiger sich in der oberen Tabellenhälfte platzieren und lange noch um die Vizemeisterschaft mitspielen.[45] Durch drei Niederlagen zum Saisonende reichte es jedoch nur für Platz 4 und einer 5-5-Bilanz.[46][47] In die Saison 2024 startete man mit zwei Siegen, ehe sie mit 37:40 gegen Aufsteiger Montabaur Fighting Farmers verloren.[48] Ebenso wie Montabaur verlor Pforzheim keines der folgenden sechs Spiele und beide Mannschaften bildeten eine Doppelspitze.[49] Durch einen 38:6-Erfolg gegen den Tabellenführer aus Montabaur am letzten Spieltag konnten die Wilddogs die Tabellenspitze erklimmen,[50] Meister der GFL2 Süd werden und dadurch erstmals in dieGerman Football League aufsteigen.[51]
Der Auftakt der Wilddogs in der höchsten deutschen Spielklasse verlief erfolgreich. Nicht nur konnten sie ihr erstes Spiel gegen dieAllgäu Comets gewinnen, sondern durch einenFlea Flicker aufLuca Hirschberger nach sechs Sekunden bereits ihren ersten Touchdown erzielen.[52] Auch die beiden folgenden Spiele konnten gewonnen werden,[53] ehe es im vierten Spiel gegen die bis dahin sieglosenRavensburg Razorbacks die erste Niederlage eizustecken galt.[54] Zwar konnte anschließend gegen den amtierenden SüdmeisterSchwäbisch Hall Unicorns in der Overtime wieder ein Sieg errungen werden und damit die Tabellenführung ausgebaut werden,[55] jedoch folgten daraufhin drei Niederlagen in Folge, wodurch die Aufsteiger auf den vierten Tabellenplatz abrutschten.[56] Am Saisonende errang der Aufsteiger eine 6-6-Bilanz und eine Playoffqualifikation.[57] Als dritter aus dem Süden mussten die Wilddogs zum Zweiten aus dem Norden. Gegen dieDresden Monarchs verloren sie das Viertelfinale mit 22:41.[58] Import-QuarterbackDre Harris wurde nach der Saison auch für die Saison 2026 verpflichtet.[59]