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Pfingsten

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Dieser Artikel befasst sich mit dem christlichen Fest. Für weitere Bedeutungen siehePfingsten (Begriffsklärung).
Pentekoste ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Siehe auch:Pentekostie bzw.Pentekontaetie.
Ausgießung des Heiligen Geistes imRabbula-Evangeliar (586)
Video: Die Bedeutung von Pfingsten

Pfingsten (vongriechischπεντηκοστὴ ἡμέραpentēkostē hēméra, deutsch‚fünfzigster Tag‘; lat.Dominica Pentecostes) ist ein christliches Fest. Der Festinhalt ist die Sendung desGeistes Gottes zu denJüngern Jesu und seine bleibende Gegenwart in derKirche.Ikonografisch wird Pfingsten auchAussendung des Heiligen Geistes oder auchAusgießung des Heiligen Geistes genannt. Der Pfingstsonntag ist der 50. Tag derOsterzeit, also 49 Tage nach demOstersonntag, und kann zwischen dem 10. Mai (frühester Termin) und dem 13. Juni (spätester Termin) liegen.

ImNeuen Testament wird in derApostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel undJünger herabkam, als sie zumjüdischen FestSchawuot (τὴν ἡμέραν τῆς πεντηκοστῆς ‚zum Tag des Fünfzigsten‘) inJerusalem versammelt waren (Apg 2,1–41 EU). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden.

Wortherkunft im Deutschen

Die deutsche Benennung „Pfingsten“ ist abgeleitet vongriechischπεντηκοστὴ ἡμέραpentēkostē hēméra, deutsch‚fünfzigster Tag‘. Die Bezeichnung war im Deutschen ursprünglich einDativPlural „an den Pfingsten“, dannNominativ Plural „die Pfingsten“, schließlich NominativSingular „das Pfingsten.“[1] In der Schweiz ist weiterhin „die Pfingsten“ als Plural üblich.

Jüdischer Hintergrund

Das jüdischeSchawuot („Wochenfest“) ist eines derdrei Pilgerfeste. Dashellenistische Judentum war überwiegend griechischsprachig; hier hatte das Fest den Namenaltgriechischἡ πεντηκοστήhē pentēkostḗ, deutsch‚der fünfzigste‘. Gemeint ist der 50. Tag nach dem Fest derungesäuerten Brote (Mazzotfest).[2] Es ist einErntedankfest, da es den Abschluss der mitPessach beginnenden Gersten- und Weizenernte markiert. Am Wochenfest wurde auch die Gabe derTora an Mose auf demSinai erinnert. Das Pfingstereignis wird in der Apostelgeschichte so erzählt, dass sprachlich Bezüge zu dieser Gesetzgebung am Sinai entstehen.[3]

Pfingsten im Neuen Testament

Darstellung von Pentecoste (altfranzösisch für Pfingsten) imIngeborg-Psalter (um 1200)

Das Festpentēkostḗ wird im Neuen Testament dreimal erwähnt. Abgesehen von Apostelgeschichte Kap. 2 ist das jüdische Wochenfest zweimal Termin in den Reiseplanungen desPaulus: In Ephesus will er bispentēkostḗ bleiben (1 Kor 16,8 EU), wenn möglich anpentēkostḗ in Jerusalem eintreffen (Apg 20,16 EU).

Das 2. Kapitel derApostelgeschichte hat in der Konzeption des lukanischen Geschichtswerks große Bedeutung: Im ersten Teil, dem Lukasevangelium, beginnt die öffentliche Wirksamkeit desJesus von Nazareth damit, dass der Heilige Geist „sichtbar in Gestalt einer Taube“ auf ihn herabkommt (Lk 3,22 EU). Der zweite Teil, die Apostelgeschichte, wird entsprechend damit eröffnet, dass der Heilige Geist ebenfalls sinnlich wahrnehmbar auf die Apostel herabkommt. Der Auferstandene hatte sie bereits darauf vorbereitet (Apg 1,4–5 EU,Apg 1,8 EU).[4]

Am Anfang stehen nachAlfons Weiser besondereZungenrede-Erfahrungen in der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem. Sie wurden so erzählt, dass dieTheophanie-Motive der Sinaitradition anklangen. Die frühchristliche Interpretation vonPs 68,19 EU lässt sich anEph 4,7–8 EU ablesen. Demnach ist es der erhöhte Christus, der den Jüngern dieGaben des Heiligen Geistes schenkt, darunter eben die Glossolalie (Zungenrede). Lukas nahm diese mündlich umlaufenden Erzählungen und stilisierte sie. Ein wesentlicher Eingriff war die Umgestaltung der Glossolalie-Tradition zu einem Fremdsprachenwunder, wobei er Kenntnis einer Völkerliste der antiken Geographie zeigt.[5] So entsteht ein im ganzen Neuen Testament singulärer Bericht davon, dass der Heilige Geist an einem bestimmten Termin und Ort unter außerordentlichen Begleiterscheinungen auf die Apostel herabgekommen sei und die Wirkung, das Fremdsprachenwunder, von Menschen aus verschiedenen Ländern bezeugt worden sei:

  • Die versammelten Jünger werden vom Heiligen Geist erfüllt:

„Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“

Apg 2,1–4 EU
  • Petrus beruft sich dabei auf eineVerheißung Gottes durch den ProphetenJoel, dass Gott in den letzten Tagen seinen Geist über alles Fleisch ausgießen werde (vgl.Joel 3,1–5 EU):

„Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden: Ihr Juden und alle Bewohner von Jerusalem! Dies sollt ihr wissen, achtet auf meine Worte! Diese Männer sind nicht betrunken, wie ihr meint; es ist ja erst die dritte Stunde am Tag; sondern jetzt geschieht, was durch den Propheten Joël gesagt worden ist:In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben. Auch über meine Knechte und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen in jenen Tagen und sie werden prophetisch reden.“

Apg 2,14–18 EU

„Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dafür sind wir alle Zeugen. Zur Rechten Gottes erhöht, hat er vom Vater den verheißenen Heiligen Geist empfangen und ihn ausgegossen, wie ihr seht und hört. […] Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat ihn zum Herrn und Christus gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.“

Apg 2,32–36 EU
  • Auf Nachfrage der Zuhörer nennt PetrusUmkehr undTaufe als Weg, um den verheißenen Heiligen Geist zu empfangen. Am Pfingsttag befolgten dies dreitausend Menschen:

„Als sie das hörten, traf es sie mitten ins Herz, und sie sagten zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder? Petrus antwortete ihnen: Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung eurer Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird. Mit noch vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie: Lasst euch retten aus diesem verdorbenen Geschlecht! Die nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen. An diesem Tag wurden ihrer Gemeinschaft etwa dreitausend Menschen hinzugefügt. Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.“

Apg 2,37–42 EU

Für die Herabkunft des Heiligen Geistes wählt die Apostelgeschichte die Metapher „Zungen wie von Feuer“, die auf die Anwesenden herabgekommen seien (Apg 2,3 EU). Die Anwesenheit des Heiligen Geistes wird von den vierEvangelien hingegen bei derTaufe Jesu mit „in Gestalt einer Taube“ ausgedrückt, die auf Jesus herabkam (Mk 1,10 EU).

Als „Pfingstwunder“ wird die in der Apostelgeschichte (Apg 2,4–13 EU) beschriebeneXenoglossie bezeichnet, also die wundersame Begebenheit, dass die zum Fest versammelten Menschen die Apostel jeweils in ihrer eigenen Sprache reden hörten.

In der Darstellung desJohannesevangeliums (Joh 20,19–23 EU) kam der Auferstandene am Abend des Ostertages in die Mitte seiner Jünger, hauchte sie an und übertrug ihnen mit den Worten „Empfanget den Heiligen Geist!“ den Geist Gottes.

Geschichte des Pfingstfestes

Eine fünfzigtägige Festzeit nachOstern ist bereits im frühen 2. Jahrhundert in der neutestamentlichenapokryphen Schrift,Epistula Apostolorum bezeugt.Tertullian erwähnte sie als Freudenzeit, in der bevorzugt Taufen stattfanden. Weitere Belege kommen im 3. Jahrhundert aus Rom und Ägypten hinzu. NachAmbrosius von Mailand sind diese Tage „wie ein einziger Sonntag“. Der fünfzigste Tag war als Abschluss dieser Festzeit etwas Besonderes, hatte aber noch keinen eigenständigen Festcharakter.[7]

Im späten 4. Jahrhundert kommt der Brauch auf, die einzelnen Stationen derPassions- und Ostergeschichte an besonderen Terminen gottesdienstlich zu feiern (Triduum Sacrum,Karwoche). In Jerusalem und Umgebung steht das mit dem kaiserlichen Kirchenbauprogramm und dem aufblühenden Pilgertourismus ins Heilige Land in Verbindung. In diesem Zusammenhang wurde auch diepentēkostḗ-Festzeit nach Ostern aufgegliedert und regional teils der 40. Tag, teils der 50. Tag als Fest begangen, das sowohl dieHimmelfahrt Christi als auch der Aussendung des Heiligen Geistes auf die Apostel zum Inhalt hatte. Um 400 setzte sich dann allgemein durch, den 40. Tag als Himmelfahrtsfest und den 50. Tag als Fest der Geistausgießung zu begehen, anscheinend zuerst in Spanien. Festpredigten vonJohannes Chrysostomos,Gregor von Nazianz,Augustinus von Hippo undLeo dem Großen zeigen, wie Pfingsten zunehmend zum Osterfest in Beziehung gesetzt und als dessen Erfüllung interpretiert wurde. Die Tage zwischen Himmelfahrt und Pfingsten wurden regional mit Fasten begangen, womit der Gedanke einerpentēkostḗ-Freudenzeit aufgegeben war.[8]

Liturgische Feier

Byzantinischer Ritus

Pfingstikone,Kirillo-Beloserski-Kloster (um 1497)

In denorthodoxen Kirchen wurde der Charakter derpentēkostḗ als fünfzigtägiger Festzeit bewahrt, die mit dem Pfingstsonntag schließt.[9] Das Buch mit den Hymnen und Lesungen für diesen Zeitraum heißtPentekostarion oder Blumen-Triodion. Die Kirchen desbyzantinischen Ritus[10] verstehen die Osterzeit als geprägt von der Anwesenheit des Auferstandenen auf Erden. Sie endet also mit derHimmelfahrt, und mit dem Entschwinden des sichtbaren Christus beginnt die Erwartung der versprochenen Geistsendung. Die Herabkunft des Geistes an Pfingsten ist dann die Vollendung der Selbstoffenbarung desdreieinigenGottes. Beim Pfingstfest beginnen die Apostel das Evangelium zu verkünden, von nun an wird das mystische Gedenken an den Herrn gefeiert. Damit ist Pfingsten das Geburtsfest der Kirche und der Beginn derKirchengeschichte. Dies wird auch imTroparion des Fests besungen: „Gepriesen bist du, Christus unser Gott. Die Fischer hast du zu Allweisen gemacht durch die Herabsendung des heiligen Geists und hast durch sie die Welt eingefangen. Menschenfreundlicher, Ehre sei dir.“

Liturgisch von Bedeutung sind mehrere Themen. Am Vortag des Pfingstsonntags wird das Gedächtnis der Verstorbenen als „Seelensabbat“ begangen,[9] auch die Toten sind in die Ausgießung des Geistes eingeschlossen.[11] Die liturgischen Texte des Festes selbst betonen einerseits die Geistsendung,[12] andererseits die Dreifaltigkeit Gottes. Nicht nur in der Göttlichen Liturgie wird die Ausgießung der Gabe des Geistes gefeiert, sondern um die Teilhabe an ihr wird auch im Abendgebet (Vesper) des Pfingstsonntags mit drei feierlichen Gebeten gebetet, den sog.Kniegebeten.[13] DieseFeier der Kniebeugungsgebete ist eine alte Jerusalemer Tradition.[9] Vielerorts ist es üblich, unterwegs zu dieser Vesper ein Blumensträußchen zu pflücken und in die mit Blumen geschmückte, gelegentlich sogar mit frisch gemähtem Gras ausgelegte Kirche – eine Erinnerung an dasLaubhüttenfest – mitzubringen.

Römisch-katholische Liturgie

Stundenbuch des Herzogs von BerryLes Très Riches Heures (15. Jh.)

Ältere römische Praxis

Nach demMissale Romanum von 1540 begann das Pfingstfest mit einerPfingstvigil, die einen ähnlichen Ablauf wie dieOstervigil hatte und ebenfalls eine Taufwasserweihe[14] enthielt. Pfingsten hatte, wie Ostern, eine eigene Festwoche (Oktav); der Oktavtag war dasTrinitatisfest (allerdings endete diese Festwoche vorher, mit der Messe am Samstag). Alle Messen der Pfingstwoche hatten ein eigenesProprium; Mittwoch, Freitag und Samstag warenQuatembertage.[15] Bis zur Liturgiereform wurden die Sonntage danach alsSonntage nach Pfingsten gezählt (in der evangelischen KircheSonntage nach Trinitatis).

Römische Praxis seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil

Das Pfingstfest ist einHochfest, an dem das – vonJesus Christus angekündigte – Kommen des Heiligen Geistes gefeiert wird. Das Fest ist zugleich der feierliche Abschluss derOsterzeit („8. Ostersonntag“[16]). Ein Hauptanliegen der nachkonziliaren Liturgiereform war die Rückgewinnung der fünfzigtägigen Osterzeit. Die Festwoche nach Pfingsten entfällt; vielmehr wird am Pfingstmontag der Jahreskreis thematisch da wieder aufgenommen, wo er vorAschermittwoch unterbrochen wurde.[17]

Die vomZweiten Vatikanischen Konzil neu bedachte Osterfeier alsPascha-Mysterium, als Feier derOikonomia, des Heilsplanes Gottes mit den Menschen und der an Ostern grundgelegten Erlösung durch Tod und Erhöhung Jesu Christi, schließt das Pfingstereignis mit der Geistsendung ein. Am Pfingstfest wurde die Kirche in der Welt offenbar. Die Menschen werden durch die Taufe in die Kirche eingefügt, nachdem sie das „Wort des Petrus angenommen“ haben, und versammeln sich in der Kraft des Heiligen Geistes beständig zur Feier des Pascha-Mysteriums.[18]

ZurLiturgie derrömisch-katholischen Kirche gehört vorbereitend das Gebet um das Kommen des Heiligen Geistes in derPfingstnovene, den neun Tagen zwischenChristi Himmelfahrt und Pfingsten; an diesen Tagen ist die Liturgie vonheiliger Messe undStundengebet bereits von der Erwartung der Geistsendung geprägt. DasHochfest selbst beginnt mit derersten Vesper am Vorabend und endet mit derzweiten Vesper des Pfingstsonntags. Bis 1955 war der gesamte Vortag des Pfingstfestes einVigiltag, heute kann der Vorabend als Vigilmesse mit eigenem liturgischenProprium begangen werden. Zur Liturgie gehören die OrationDeus, qui sacramento festivitatis hodiernae und die PfingstsequenzVeni Sancte Spiritus („Komm, Heiliger Geist“), eine von insgesamt fünfSequenzen imKirchenjahr.

Den österlichen Festcharakter bringt die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil neu formuliertePräfation derheiligen Messe am Pfingstsonntag zum Ausdruck:

„Denn heute hast du das österliche Heilswerk vollendet, heute hast du den Heiligen Geist gesandt über alle, die du mit Christus auferweckt und zu deinen Kindern berufen hast. Am Pfingsttag erfüllst du deine Kirche mit Leben: Dein Geist schenkt allen Völkern die Erkenntnis des lebendigen Gottes und vereint die vielen Sprachen im Bekenntnis des einen Glaubens. Darum preisen dich alle Völker auf dem Erdenrund in österlicher Freude.“

Der Pfingstmontag wurde in einigen Ländern als zweiter Feiertag und Tag der früherenPfingstoktav beibehalten, zählt aber nach der Liturgiereform formal nicht mehr zur Osterzeit, sondern bereits zurZeit im Jahreskreis. Nur in Gruppen, dieGottesdienst nach dem Missale Romanum von 1962 feiern, wird die ganze Pfingstoktav weiterhin begangen.Papst Franziskus bestimmte 2018 den Pfingstmontag für die ganze Kirche zum „Gedenktag der seligen JungfrauMaria,Mutter der Kirche“ (Memoria Beatae Mariae Virginis, Ecclesiae Matris).[19] DieDeutsche Bischofskonferenz erklärte 1995 den Pfingstmontag zu einemGebotenen Feiertag, d. h. es gilt die Sonntagspflicht, die durch Teilnahme an einem ökumenischen Gottesdienst nicht erfüllt wird. Ökumenische Gottesdienste am Vormittag des Pfingstmontags wurden dadurch zu einer Ausnahme.[20]

Evangelische Kirche

Der Gedanke, dass das Pfingstfest die fünfzig Tage nach Ostern festlich abschließt, kommt im Präfationsgebet des Pfingstsonntags zum Ausdruck:[21]

„Heilsam ist es und gut, dein Lob zu singen, du Gott des Lebens, zu allen Zeiten und an jedem Ort, vor allem aber an diesem Tag, an dem du das österliche Geheimnis vollendet hast. Du hast deinen Geist ausgegossen über deine Söhne und Töchter, über Junge und Alte, damit sie Menschen aus allen Völkern rufen zu deiner Gnade.“

DasEvangelische Gottesdienstbuch behält die traditionelle westkirchliche Pfingstoktav bei: Pfingstmontag und Pfingstwoche haben ein eigenesProprium. Die Osterzeit endet dadurch erst am Samstag vor demTrinitatisfest.[22]

Symbolik

In der Liturgie kommen drei biblische Symbole zum Einsatz: die Taube[23], die bei der Taufe Jesu erwähnt wird, das Wehen des Windes[24] und die Feuerzungen, die beim Kommen des Geistes ausgestreut werden.[25]

Taube

Die Taube als Symbol des Heiligen Geistes (Petersdom,Cathedra Petri,Gian Lorenzo Bernini)

Die weiße Taube ist das wohl bekannteste Symbol für Pfingsten. Sie steht für den Heiligen Geist, Frieden und Reinheit. In der Bibel wird die Erscheinung des Heiligen Geistes bei der Taufe Jesu in Gestalt einer Taube beschrieben. Die Taube ist ein Symbol für den Heiligen Geist, der zu Pfingsten auf die Menschen herabkommt und sie erfüllt. Er steht für die Verbindung zwischen den Menschen. In einer Vielzahl von Kirchen finden sich Darstellungen der Taube, häufig umgeben von Licht oder Flammen.[26][27] Darüber hinaus steht sie für Frieden, Versöhnung und Neubeginn. Ein Beispiel hierfür ist die Geschichte vonNoah, in der die Taube mit dem Ölzweig Hoffnung und die Aussicht auf eine neue Zukunft symbolisierte.[27]

„Danach ließ er eine Taube ausfliegen, um zu erfahren, ob die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden.“

Feuer

Ein weiteres zentrales Symbol sind Feuer und Flammen. In der biblischen Pfingstgeschichte erscheinen den Jüngern „Zungen wie von Feuer“, die sich auf jeden von ihnen setzen. Feuer steht für Erleuchtung, Begeisterung und die Kraft des Geistes, die Menschen verwandelt und inspiriert. Kleine Flammenzungen, die oft in der Pfingstdekoration zu sehen sind, erinnern an diese Szene und daran, dass der Glaube Menschen „entflammen“.[28][29][30]

Ein weiteres wichtiges Symbol des Pfingstfestes ist im Westen die Farbe Rot. Sie steht für die Freude und den Eifer des Heiligen Geistes.

Rote Farbe

Ein protestantischer Kirchenaltar, geschmückt zu Pfingsten mit brennenden roten Kerzen, roten Bannern und einem Altartuch, das die Bewegung des Heiligen Geistes darstellt

Priester oder Geistliche sowie Chöre tragen traditionell rote Gewänder. In der Neuzeit hat sich dieser Brauch auch auf die Laien der Gemeinde ausgedehnt, die zur Feier des Tages ebenfalls rote Kleidung tragen. Rote Fahnen werden häufig an Wänden oder Decken befestigt, um das Wehen des „mächtigen Windes“[31] und die freie Bewegung des Geistes zu symbolisieren.[32] In einigen Fällen werden rote Fächer oder rote Taschentücher an die Gemeinde verteilt, die während der Prozession geschwenkt werden sollen. In anderen Gemeinden werden zur symbolischen Darstellung des „Geburtstags der Kirche“ rote Luftballons verwendet. Diese können von den Gemeindemitgliedern getragen werden, den Altarraum schmücken oder als Einheit losgelassen werden.

Wind

Im Christentum symbolisiert der Wind die Fähigkeit des Heiligen Geistes, Dinge in Bewegung zu setzen, neue Perspektiven zu inspirieren und Schwung in das Leben der Gläubigen zu bringen. Er steht für eine Kraft, die es ermöglicht, sich von Verzweiflung und Angst zu befreien. Dies ist eine Erfahrung, die dieApostel nach der Kreuzigung Jesu und vor Pfingsten gemacht haben. Jesus selbst verwendet die Analogie des Windes, um die geheimnisvolle und souveräne Natur göttlichen Handelns zu beschreiben: „Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist“.[33] Dies unterstreicht, dass die Herkunft und das Ziel des vom Geist Geborenen unbekannt sind, seine Wirkung jedoch spürbar und dauerhaft ist. Es wird darauf hingewiesen, dass der Heilige Geist sich nicht immer in stürmischem Brausen manifestiert, sondern auch als leises, sanftes Säuseln erscheinen kann, wie es der ProphetElija erfuhr. Die Vielfalt der Erscheinungsformen steht symbolisch für die unbegrenzte Natur göttlicher Präsenz.[34][35][36]

Blumen, Früchte und Zweige

Ein protestantischer Kirchenaltar und ein Taufbecken, geschmückt zu Pfingsten mit rot blühenden Pflanzen und grünen Birkenzweigen

Bei der Gestaltung von Feierlichkeiten können Symbole des Heiligen Geistes wie die Taube oder die Flamme, Symbole der Kirche wie die Arche Noah und der Granatapfel oder, vor allem in den protestantischen Kirchen der reformierten und evangelikalen Traditionen, eher Worte als Bilder verwendet werden, die beispielsweise die Gaben und Früchte des Geistes benennen. Typische Dekorationen für Pfingstmessen/-gottesdienste sind unter anderem rote Blumen am Altar/Predigtbereich sowie rot blühende Pflanzen wie Geranien in der Kirche.

Sie symbolisieren die Erneuerung des Lebens, den Beginn des warmen Sommers und das Wachstum der Kirche am und nach dem ersten Pfingstfest.[37] Auf der südlichen Halbkugel, beispielsweise in Südaustralien, fällt Pfingsten in die milde Herbstzeit, nach der oft großen Hitze des Sommers, und die roten Blätter des Weihnachtssterns werden dann oft zur Dekoration der Kirchen verwendet.

Pfingstbewegung

Hauptartikel:Pfingstbewegung
Gottesdienst im Centro de Fe Emanuel, Mitglied der Asambleas de Dios, inCancún undMexiko.

DiePfingstbewegung ist eine weltweitechristliche Bewegung, die im Laufe ihres Bestehens zahlreicheDenominationen hervorbrachte und gleichzeitig innerhalb der traditionellen Kirchen undFreikirchen – etwa in Gestalt der sogenanntenCharismatischen Bewegung – Wirksamkeit entfaltete. Für alle Richtungen der Pfingstbewegung hat das Werk desHeiligen Geistes eine zentrale Bedeutung bei Lehre und Glaubenspraxis.[38] In den meistentheologischen Fragen steht die Pfingstbewegung in der Tradition desEvangelikalismus.

Pfingstdatum

Wie das Judentum das FestSchawuot sieben Wochen nachPessach feiert, feiert das Christentum das Pfingstfest sieben Wochen nach Ostern. Das Datum des Pfingstfestes hängt damit vom beweglichenOsterdatum ab. Da das Christentum am Osterfest den Auferstehungstag Jesu, also einenSonntag, feiert, wird auch das Pfingstfest sieben Wochen nach Ostern stets an einem Sonntag begangen.

Die folgende Tabelle zeigt das westkirchliche (katholische und protestantische) und orthodoxe Datum des Pfingstsonntags von 2020 bis 2030:[39]

Jahrwestkirchlich (gregorianischer Kalender)orthodox (gregorianischer Kalender)orthodox (julianischer Kalender)
202031. Mai7. Juni25. Mai
202123. Mai20. Juni7. Juni
20225. Juni12. Juni30. Mai
202328. Mai4. Juni22. Mai
202419. Mai23. Juni10. Juni
20258. Juni8. Juni26. Mai
202624. Mai31. Mai18. Mai
202716. Mai20. Juni7. Juni
20284. Juni4. Juni22. Mai
202920. Mai27. Mai14. Mai
20309. Juni16. Juni3. Juni

In Abhängigkeit von Ostern fällt der Pfingstsonntag in die Zeit zwischen dem 10. Mai (frühester Termin) und dem 13. Juni (spätester Termin). Seit der Einführung desGregorianischen Kalenders fiel das Pfingstfest nur viermal auf einen 10. Mai (1598, 1693, 1761 und 1818; erst 2285 wieder) und ebenfalls nur viermal auf einen 13. Juni (1666, 1734, 1886 und 1943; erst 2038 wieder).

Brauchtum zu Pfingsten

Hauptartikel:Pfingstbrauchtum
Altes Brauchtum: Quellen- bzw. Brunnenschmuck zu Pfingsten (2019), zum Beispiel „Unterer“ bzw. „Lindenbrunnen“, gegenüber RathausNiederweiler (Müllheim)

Umfassend ist das (weltliche) Pfingstbrauchtum alsFrühlingsbrauchtum auf die Verehrung und Würdigung sowie das Erhoffen bzw. Beschwören der Fruchtbarkeit und des möglichst reichlichen und gesunden Gedeihens von Pflanzen, Nahrungsmitteln und Tieren zurückzuführen.

In vielen Regionen gibt es zu PfingstenBräuche, die demMaibrauchtum im Rheinland ähneln oder Elemente eines Hirtenfests zum Weideauftrieb des Viehs umfassen.[40] Dazu gehören zum Beispiel dasPfingstbaumpflanzen in derLüneburger Heide, inOelde derPfingstenkranz, inMecklenburg das Schmücken desPfingstochsen, inFrankfurt am Main derWäldchestag, inHalle (Saale) derKnoblauchsmittwoch, dieGeißbockversteigerung inDeidesheim oder die Pfingstkirmes inMenden. Mancherorts wird das „Birkenstecken“ praktiziert, wo sich in der Pfingstnacht Junggesellen aufmachen, um ihrer Liebsten eine Birke an die Hauswand zu stellen.

ImBergischen Land pflegt man dasPfingstsingen: Junge Männer oder Männergesangvereine ziehen von Haus zu Haus und entbieten den Pfingstgruß. Dafür sammeln sie Eier, Speck und sonstige Gaben, aber auch Geld. Ein ähnlicherHeischebrauch zu Pfingsten ist dasWasservogelsingen im unterenBayerischen Wald. In der Pfalz ziehen in einigen Orten Kinder alsPfingstquack mit geschmückten Handwagen durchs Dorf und bekommen für ihr Ständchen ebenfalls Eier, Speck oder Geld.

In derJugendarbeit sind traditionell Pfingstzeltlager sehr beliebt.

AlsKleinpfingsten wird in einigen Regionen Deutschlands der Sonntag nach Pfingsten bezeichnet. U. a. in Thüringen und Sachsen wird an diesem Sonntag das Brauchtum des Heischebrauchs, auch Eierbetteln, gepflegt.[41][42][43]

Kritik

Im Gegensatz zu Weihnachten und Ostern ist Pfingsten in den westlichen Staaten kaum Teil derZivilreligion.[44] Vertreter der Kirche kritisieren die Ignoranz in Teilen der Gesellschaft gegenüber ihren christlichen Wurzeln, wenn es nur noch darum gehe, ein Fest zu feiern, ohne dessen Bedeutung und Inhalt zu kennen.[45] Für einen großen Teil der Bevölkerung sind die Pfingsttage durch Reise- und Urlaubsaktivitäten geprägt. Seitens der Kirchen gibt es deshalb Bestrebungen, Pfingsten als „Geburtstag der Kirche“ zu profilieren[46][47] und die eigeneCorporate Identity in den Mittelpunkt zu stellen. Kritiker befürchten, dass Pfingsten damit zu einem christlichenIdeenfest umgedeutet wird.[48]

Feiertag

Der Pfingstmontag ist ein gesetzlicher Feiertag inDeutschland,Österreich, denNiederlanden,Belgien,Frankreich,Liechtenstein,Luxemburg,Ungarn,Dänemark, Norwegen sowie in weiten Teilen derSchweiz.

Einzig das LandBrandenburg nennt den Pfingstsonntag (und den Pfingstmontag) explizit als Feiertag (§ 2 Abs. 1 des Feiertagsgesetzes für das Land Brandenburg).[49]

In Frankfurt am Main war bis in die 1990er Jahre derWäldchestag, ein Volksfest am Nachmittag des Pfingstdienstags, ein arbeitsfreier Tag. Auch andernorts erhielten bis in die 1960er Jahre die Beschäftigten am Dienstag nach Pfingsten einen arbeitsfreien Tag. In mehreren deutschen Bundesländern ist bis heute der Pfingstdienstag ein Ferientag in den Schulen[50] bzw. Beginn oder Ende mehrtägiger Pfingstferien.

InFrankreich scheiterte 2005 der Versuch der RegierungRaffarin, den Pfingstmontag zum unbezahlten Feiertag zu machen, am Widerstand der Bevölkerung. Ein für die Regierung erstellter Bericht kam allerdings zu dem Schluss, dass trotz der Abschaffung des Pfingstmontags zuletzt rund 52 Prozent der Erwerbstätigen an diesem Tag nicht gearbeitet hätten. Schulen und öffentliche Dienststellen blieben meist geschlossen. Der Pfingstmontag ist seit 2008 wieder Feiertag.

InSchweden wurde der Pfingstmontag als Feiertag im Jahre 2005 abgeschafft. Stattdessen ist seit dem Jahr derschwedische Nationalfeiertag, der 6. Juni, nunmehr auch ein gesetzlicher und damit arbeitsfreier Feiertag.

InItalien (mit Ausnahme vonSüdtirol) wurde der Pfingstmontag zusammen mit demDreikönigstag, demJosefstag,Christi Himmelfahrt,Fronleichnam undPeter und Paul sowie den zwei Nationalfeiertagen „Fest der Republik“ (2. Juni) und „Tag der Einheit“ (4. November), als gesetzlicher Feiertag unter demKabinett Andreotti III 1977 abgeschafft.[51] Der Dreikönigstag wurde bereits 1985 nach der Revision derLateranverträge unter demKabinett Craxi I wieder eingeführt, der „2. Juni“ 2001.[52]

Siehe auch

Literatur

Literarische Verarbeitungen

Weblinks

Wiktionary: Pfingsten – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Pfingsten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Pfingsten – Zitate
Wikisource: Pfingsten – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Karl-Heinrich BieritzPfingsten / Pfingstfest / Pfingstpredigt II. Das Pfingstfest in der Kirchengeschichte. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 26, de Gruyter, Berlin / New York 1996,ISBN 3-11-015155-3, S. 382–387., hier S. 382. Vgl. „Pfingsten“ imDeutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm,online.
  2. Vgl. zum BeispielTob 2,1 EU: „An unserem Pfingstfest, welches das heilige Fest der Sieben Wochen ist, wurde mir ein gutes Mahl bereitet.“
  3. Edward B. Foley: Pfingsten. In:Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 6, Mohr-Siebeck, Tübingen 2003, Sp. 1242–1243.
  4. Alfons WeiserPfingsten / Pfingstfest / Pfingstpredigt I. Neutestamentliche Grundlagen des Pfingstfestes. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 26, de Gruyter, Berlin / New York 1996,ISBN 3-11-015155-3, S. 379–382., hier S. 379.
  5. Alfons WeiserPfingsten / Pfingstfest / Pfingstpredigt I. Neutestamentliche Grundlagen des Pfingstfestes. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 26, de Gruyter, Berlin / New York 1996,ISBN 3-11-015155-3, S. 379–382., hier S. 380 f.
  6. Stefan Weinstock:The Geographical Catalogue in Acts II, 9–11. In:The Journal of Roman Studies 38, Heft 1–2 (1)848), S. 43–46;Wolfgang Hübner:Naturwissenschaften V: Astrologie. In:Der Neue Pauly, Bd. 15/1, J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2000, Sp. 833.
  7. Karl-Heinrich BieritzPfingsten / Pfingstfest / Pfingstpredigt II. Das Pfingstfest in der Kirchengeschichte. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 26, de Gruyter, Berlin / New York 1996,ISBN 3-11-015155-3, S. 382–387., hier S. 383.
  8. Karl-Heinrich BieritzPfingsten / Pfingstfest / Pfingstpredigt II. Das Pfingstfest in der Kirchengeschichte. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 26, de Gruyter, Berlin / New York 1996,ISBN 3-11-015155-3, S. 382–387., hier S. 384.
  9. abcKarl-Heinrich BieritzPfingsten / Pfingstfest / Pfingstpredigt II. Das Pfingstfest in der Kirchengeschichte. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 26, de Gruyter, Berlin / New York 1996,ISBN 3-11-015155-3, S. 382–387., hier S. 386.
  10. Vgl. dazuSergius Heitz:Mysterium der Anbetung. Luthe-Verlag, Köln 1986, S. 603–612.
  11. Evangelium des Tags istJoh 5,24–30 EU.
  12. Epistel:Apg 2,1-11 EU;Evangelium:Joh 7,37–52 EU.
  13. Die Hervorhebung des Kniens der Gläubigen während dieser Gebete erklärt sich damit, dass nun erstmals seit Ostern überhaupt wieder diese Gebetshaltung erlaubt ist. Vgl. M. Arranz:Les prières de la Gonyklisia ou de la Génuflexion du jour de la Pentecôte dans l’ancien Euchologe byzantin. In:Orientalia Christiana Periodica 48 (1982) S. 92–123.
  14. Vgl. auchGundolf Keil:Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (=Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960:Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 431 (ostertauf: Taufwasser, das nicht in der Pfingstvigil, sondern in der Ostervigil geweiht wurde – im Gegensatz zupfingsttauf).
  15. Karl-Heinrich BieritzPfingsten / Pfingstfest / Pfingstpredigt II. Das Pfingstfest in der Kirchengeschichte. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 26, de Gruyter, Berlin / New York 1996,ISBN 3-11-015155-3, S. 382–387., hier S. 384 f.
  16. Adolf Adam:Pfingsten. II. Liturgisch. In:Walter Kasper (Hrsg.):Lexikon für Theologie und Kirche. 3. Auflage.Band 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999,Sp. 189. 
  17. Karl-Heinrich BieritzPfingsten / Pfingstfest / Pfingstpredigt II. Das Pfingstfest in der Kirchengeschichte. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 26, de Gruyter, Berlin / New York 1996,ISBN 3-11-015155-3, S. 382–387., hier S. 385 f.
  18. Zweites Vatikanisches Konzil, KonstitutionSacrosanctum Concilium über die heilige Liturgie Nr. 6[1]; vgl. Odo Casel OSB:Art und Sinn der ältesten christlichen Osterfeier. In:Jahrbuch für Liturgiewissenschaft. 14/1934, S. 1–78, hier S. 46–48.
  19. Decreto della Congregazione per il Culto Divino e la Disciplina dei Sacramenti sulla celebrazione della beata Vergine Maria Madre della Chiesa nel Calendario Romano Generale. In: Pressebulletin des Heiligen Stuhls. Pressesaal des Heiligen Stuhls, 3. März 2018, abgerufen am 3. März 2018 (deutsch). 
  20. Agathe Lukassek:Pfingstmontag – Maria oder Ökumene?, www.katholisch.de, 16. März 2018.
  21. Evangelisches Gottesdienstbuch. Agende für die EKU und die VELKD. Verlagsgemeinschaft Evangelisches Gottesdienstbuch, 3. Auflage Berlin 2003, S. 342.
  22. Evangelisches Gottesdienstbuch. Agende für die EKU und die VELKD. Verlagsgemeinschaft Evangelisches Gottesdienstbuch, 3. Auflage Berlin 2003, S. 705.
  23. Lukasevangelium 3. 21-22
  24. Apostelgeschichte 2. 2-3
  25. Philippe Rouillard:Les fêtes chrétiennes en Occident (= Histoire). Éd. du Cerf, Paris 2003,ISBN 978-2-204-07106-2 (französisch). 
  26. Was hat die Taube mit Pfingsten zu tun? Abgerufen am 13. Juni 2025. 
  27. abDie Taube als Pfingstsymbol und Liebesvogel. 24. Mai 2010, abgerufen am 13. Juni 2025. 
  28. Was feiern Christen an Pfingsten? In: www.ekd.de. EKD, abgerufen am 13. Juni 2025. 
  29. Mehr als nur ein verlängertes Wochenende: Darum hat Pfingsten für Christen solche eine große Bedeutung. In: www.ndr.de. NDR, abgerufen am 13. Juni 2025. 
  30. Was die Pfingstsymbole bedeuten. In: www.elternbriefe.de. Abgerufen am 13. Juni 2025. 
  31. Apostelgeschichte 2:2
  32. Johannesevangelium 3:8
  33. Johannes-Evangelium 3,8
  34. Taube, Feuer, Wind. In: katholisch.de. Abgerufen am 14. Juni 2025. 
  35. Wind – Bibel-Lexikon :: bibelkommentare.de. Abgerufen am 14. Juni 2025. 
  36. deutschlandfunk.de: Religionsgeschichte - "Der Wind weht, wo er will". 10. Juni 2019, abgerufen am 14. Juni 2025. 
  37. "St. Catherine of Sweden Roman Catholic Church – Bulletin". StCatherineofSweden.org. Archived from the original on 2009-08-29. englisch
  38. Reinhard Hempelmann (Hrsg.):Handbuch der evangelistisch-missionarischen Werke, Einrichtungen und Gemeinden. Christliches Verlagshaus, Stuttgart 1997,ISBN 3-7675-7763-1, S. 288.
  39. Werner T. Huber: Ostern und bewegliche Feiertage (aufgrund der Gauß’schen Formel zur Berechnung des Osterdatums).
  40. Manfred Becker-Huberti:Feiern – Feste – Jahreszeiten. Lebendige Bräuche im ganzen Jahr. Herder, Freiburg-Basel-Wien 1998,ISBN 3-451-27702-6, S. 332 f.
  41. Eierbetteln und Kleinpfingsten Abgerufen am 26. November 2018.
  42. Mittelelbisches Wörterbuch – Kleinpfingsten Abgerufen am 26. November 2018.
  43. „Klein-Pfingsten“ in Breitenfeld (Memento desOriginals vom 27. November 2018 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.maz-online.de Abgerufen am 26. November 2018.
  44. Peter Brandt:Der Heilige Geist und Corporate Identity. Kybernetische Konsequenzen aus Pfingstfest und neuerer Managementtheorie. In:Peter Cornehl,Martin Dutzmann, Andreas Strauch (Hrsg.):„… in der Schar derer, die da feiern“. Feste als Gegenstand praktisch-theologischer Reflexion (FestschriftFriedrich Wintzer). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1993, S. 223–234, hier S. 223.
  45. Limburger Bischof Bätzing beklagt Bedeutungsverlust von Pfingsten. Abgerufen am 30. Mai 2023. 
  46. Lothar Simmank: Pfingsten, das unbekannte Wunder. In: evangelisch.de. 31. Mai 2000, abgerufen am 27. Februar 2024. 
  47. Pfingsten: Was bedeutet das Fest? Abgerufen am 20. Juni 2025. 
  48. Karl-Heinrich BieritzPfingsten / Pfingstfest / Pfingstpredigt III. Praktisch-theologische Aspekte. In:Theologische Realenzyklopädie (TRE). Band 26, de Gruyter, Berlin / New York 1996,ISBN 3-11-015155-3, S. 387–391., hier S. 388.
  49. [Brandenburgisches] Gesetz über die Sonn- und Feiertage – brandenburg.de.
  50. 2012: Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen.
  51. Ripristino delle Festività abolite nel 1977. In: ilcattolico.it. 24. Mai 2016, abgerufen am 6. Juni 2022 (italienisch). 
  52. Quando la Dc abolì l’Epifania per cancellare la Befana fascista del Duce. In: secoloditalia.it. Abgerufen am 6. Juni 2022 (italienisch). 
  53. dschungel-anderswelt.de
Liturgische Zeiten und Festtage imKirchenjahr

Weihnachtsfestkreis:
Advent:Adventssonntage

Weihnachtszeit:Heiliger AbendWeihnachtenWeihnachtsoktav (mitStephanustag,Unschuldige Kinder,Heilige Familie undBeschneidung des Herrn bzw.Hochfest der Gottesmutter)Erscheinung des HerrnTaufe des Herrn

ev:Epiphaniaszeit undVorpassionszeit / rk:Zeit im Jahreskreis:
Sonntage(nach Epiphaniasvor der Passionszeit /im Jahreskreis)Darstellung des HerrnVerkündigung des Herrn

Osterfestkreis:
Fastenzeit/Passionszeit:AschermittwochFastensonntagePalmsonntagKarwoche

Triduum Sacrum:GründonnerstagKarfreitagKarsamstagOsternacht

Osterzeit:OsternOsteroktav (mitOstermontag undWeißem Sonntag)SonntageChristi HimmelfahrtPfingsten

ev:Trinitatiszeit / rk:Zeit im Jahreskreis:
Pfingstoktav (mitPfingstmontag undTrinitatis)Sonntage(nach Trinitatis /im Jahreskreis)FronleichnamHerz-Jesu-FestVerklärung des HerrnKreuzerhöhungErntedankfestKirchweihfestReformationstagAllerheiligenAllerseelenBuß- und BettagTotensonntagChristkönigsfest

Weitere Feste:
MarienfesteApostelfesteMarkustagLukastagJosefstagJohannistagMichaelistag

Die farbigen Kästchen kennzeichnen die bevorzugteliturgische Farbe für das entsprechende Fest. Zum Ablauf desKirchenjahres siehe beispielsweise diePerikopenordnung der evangelischen Kirche in Deutschland bzw. dasCalendarium Romanum Generale für die römisch-katholische Kirche.

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