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Unter einerPeriode des Periodensystems versteht man in derChemie jedeZeile desPeriodensystems derElemente. Die Perioden-Nummern 1 bis 7 entsprechen denHauptquantenzahlen, die oft noch angegebenen Perioden-Buchstaben K bis Q denSchalen desSchalenmodells derAtomhülle. Die Elemente einer Periode im Periodensystem haben im Schalenmodell also die gleiche Anzahl an Elektronenschalen.
Bis auf die erste Periode, die nur die Elemente Wasserstoff und Helium enthält, umfasst jede Periode achtHauptgruppenelemente. Ab der 4. Periode (einschließlich) kommen jeweils zehnNebengruppenelemente hinzu. Die 6. Periode enthält zusätzlich 14 Lanthanoide, die 7. Periode 14 Actinoide.
Innerhalb einer Periode nehmen in der Regel von links nach rechts dieAtomradien ab und dieElektronegativität zu, da die Anzahl der positiv geladenenProtonen imAtomkern steigt und damit in einem neutralenAtom ebenso die Anzahl der negativ geladenenElektronen in derAtomhülle. Bei Verwendung des Schalenmodells werden dabei die Elektronenschalen aufgefüllt, bei Verwendung eines neuerenAtommodells wie z. B. desOrbitalmodells die entsprechendenAtomorbitale besetzt.[1]
↑Wiberg, Egon., Wiberg, Nils,:Lehrbuch der anorganischen Chemie. 102., stark umgearbeitete und verb. Auflage. De Gruyter, Berlin 2007,ISBN 978-3-11-017770-1.