| Penguin Random House LLC | |
|---|---|
| Rechtsform | Limited Liability Company |
| Gründung | 2013 |
| Sitz | New York City, Vereinigte Staaten |
| Leitung | Nihar Malaviya (CEO)[1] |
| Mitarbeiterzahl | 12.330[2] |
| Umsatz | 4,2Mrd.Euro[2] |
| Branche | Verlagswesen |
| Website | www.penguinrandomhouse.com |
| Stand: 31. Dezember 2022 | |
Penguin Random House mit Sitz inNew York City ist die größte Gruppe vonPublikumsverlagen der Welt. Sie entstand 2013 durch Zusammenschluss vonRandom House undPenguin Books.[3] Das Unternehmen gehört dem deutschen MedienkonzernBertelsmann. Penguin Random House ist vor allem in derenglisch- undspanischsprachigen Welt präsent. Die deutscheTochtergesellschaft ist diePenguin Random House Verlagsgruppe mit Sitz inMünchen.[4] Die Gruppe besteht aus mehr als 250 eigenständig am Markt agierenden Einzelverlagen und bringt jährlich mehr als 15.000 Neuerscheinungen auf den Markt.[5]
2012 wurde bekannt, dass Bertelsmann und derPearson-Konzern, Inhaber von Penguin, über eine Fusion ihrer Verlagsgruppen verhandelten.[6] Die offizielle Bestätigung des Zusammenschlusses erfolgte am 29. Oktober 2012 unter Vorbehalt derkartellrechtlichen Prüfung.[7] Zu diesem Zeitpunkt erzielteRandom House etwa 1,7 Milliarden Euro Umsatz, der Erlös vonPenguin Books belief sich auf umgerechnet 1,3 Milliarden Euro.[8] Erklärt wurde die Fusion beider Verlagsgruppen mit den Herausforderungen der digitalen Verbreitung von Büchern[9], sowie einer stärkerenInternationalisierung der Geschäfte.[10] Bertelsmann übernahm 53 % anPenguin Random House, Pearson 47 % der Anteile am Unternehmen.[11]
Im Februar 2013 genehmigte dasJustizministerium der Vereinigten Staaten die Fusion ohne Auflagen[12], wenige Monate später folgte auch die Zulassung derEuropäischen Kommission.[13] Sie stellte fest, dass Penguin Random House weiterhin mit mehreren starken Wettbewerbern konkurrieren werde. Auch im Bereich derBuchproduktion wurden die Marktanteile der beteiligten Unternehmen als gering bewertet.[14] Ihren Abschluss fand die Fusion am 1. Juli 2013, die Leitung des Verlags übernahmMarkus Dohle.[15] Penguin Random House umfasst seitdem sämtliche Niederlassungen in denVereinigten Staaten,Kanada,Großbritannien,Australien,Neuseeland,Indien undSüdafrika sowieSpanien undLateinamerika.[16] Nachdem Bertelsmann 2012 sämtliche Anteile an demJoint VentureRandom House Mondadori erworben hatte,[17] werden diespanischsprachigen Verlage nach der Fusion unter dem Dach derPenguin Random House Grupo Editorial mit Sitz in Barcelona fortgeführt.[18]
Im Juli 2017 gab Bertelsmann bekannt, 22 % der von Pearson gehaltenen Anteile zu übernehmen, sodass nun Bertelsmann mit 75 % und Pearson mit 25 % beteiligt waren.[19] Im Dezember 2019 teilte Bertelsmann mit, dass man im zweiten Quartal 2020 auch die bisher noch bei Pearson verbliebenen Anteile übernehmen wolle.[20]
Ende November 2020 wurde bekannt, dass Penguin Random House die US-VerlagsgruppeSimon & Schuster für 2 Milliarden US-Dollar vonViacomCBS übernehmen wollte.[21] Das Vorhaben wurde nach gerichtlicher Untersagung im Jahr 2022 nicht weiterverfolgt.[22]
2024 übernahm Penguin Random House den Verlag Boom! Studios.[23]
Nach der Fusion wurden Stimmen laut, die sich kritisch über die Tatsache äußerten, dass Random House nunmehr ein Viertel der weltweiten Buchproduktion kontrolliert. Für Autoren könne dies zu Verschlechterungen führen, unter anderem dann, wenn die Verlage der Gruppe nicht mehr um Buchrechte konkurrieren würden.[24]
Aufgrund der Veröffentlichung vonLucky Loser: How Donald Trump Squandered His Father’s Fortune and Created the Illusion of Success reichte US-PräsidentDonald J. Trump im September 2025 eine Klage gegen die Autoren, Journalisten derNew York Times, und den Verlag Penguin Random House ein.[25]
40.765277777778-73.9825Koordinaten:40° 45′ 55″ N,73° 58′ 57″ W