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Peking (Schiff)

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Peking
DiePeking 2020 in Wewelsfleth
DiePeking 2020 in Wewelsfleth
Schiffsdaten
FlaggeDeutsches Reich Deutsches Reich
Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Deutschland Deutschland
andere Schiffsnamen

Arethusa,HMS Pekin

SchiffstypFrachtsegler
RufzeichenRQTD
HeimathafenHamburg
EignerStiftung Historische Museen Hamburg
ReedereiF. Laeisz, Hamburg
BauwerftBlohm & Voss, Hamburg
Baunummer205
Baukosten680.000Mark(entspräche inflationsbereinigt 4,7 Mio. Euro)
Stapellauf25. Februar 1911
Indienststellung16. Mai 1911
Verbleibseit 7. September 2020 imHansahafenHamburg
53° 31′ 35,5″ N,10° 0′ 2,1″ O53.5265210.00057Koordinaten:53° 31′ 35,5″ N,10° 0′ 2,1″ O
Schiffsmaße und Besatzung
Länge115,00 m (Lüa)
96,01 m (Lpp)
Breite14,40 m
Seitenhöhe8,60 m
Tiefgang (max.)7,24 m
Verdrängung6280 t
Vermessung3100BRT, 2.883 NRT
ab 1926: 3191 BRT / 2851 NRT
 
Besatzung31 Mann + 43 Seeoffiziersanwärter
Takelung und Rigg
TakelungBark
AnzahlMasten4
Anzahl Segel32
Segelfläche4100 m²
Geschwindigkeit
unter Segeln
max. 17 kn (31 km/h)
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit4704tdw

DiePeking ist eineViermast-Stahlbark und gehörte zu den berühmtenFlying P-Linern derReedereiF. Laeisz. Wie drei Viertel derSegelschiffe dieser Reederei ab 1877 erhielt sie analog zum SpitznamenPudel der Sophie Laeisz, Ehefrau vonCarl Laeisz, einen mit „P“ beginnenden Namen.[1][2] Eignerin ist heute dieStiftung Historische Museen Hamburg.

Geschichte

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DiePeking auf einem Gemälde

Bau (1909–1911)

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Im Jahr 1909 bestellte die Reederei Laeisz diePeking, zusammen mit der späterenPassat.[3] Die Viermastbark lief am 25. Februar 1911[4] bei der HamburgerWerftBlohm & Voss (Baunummer 205) vomStapel. Die Baukosten betrugen 680.000Goldmark. DiePeking war alsFrachtschiff für dieSalpeterfahrt konzipiert.

Da diePeking keine Hilfsmotoren hatte, war sie beim Ein- und Auslaufen in Hamburg auf Schlepperhilfe angewiesen, ebenso bei Sturm imÄrmelkanal. Mit voller Besegelung war sie schneller als damalige Dampfschiffe.[5]

Allerdings verfügte die Peking über zwei einzylindrige Petroleummotoren vom TypGnom derMotoren-Fabrik Oberursel.[6] Diese erstmals 1897 auf denVollschiffenParchim undPalmyra getesteten und seinerzeit auf Initiative des Kapitäns des Laeisz-SchiffesPotosi,Robert Hilgendorf, eingeführten Motoren dienten zum Bedienen desLadegeschirrs und derAnkerwinden, aber auch zum Aufladen derBatterien für denFunkraum. Die NamensgebungGnom sollte darauf hindeuten, dass der Motor mit 2 m × 2,40 m × 1,70 m (H × B × T) für damalige Verhältnisse besonders platzsparend dimensioniert war.

Aktive Fahrtenzeit (1911–1932)

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Am 22. Juni 1911[7] lief diePeking unter KapitänJ. H. Hinrich Nissen zu ihrerJungfernfahrt aus.[8] Er hatte schon das Fünfmast-VollschiffPreußen befehligt. Ziel ihrer Fahrt warValparaíso (Chile), wo sie am 14. September eintraf.[9] Am 28. Januar 1912 war diePeking von dieser ersten Reise wieder in Hamburg zurück.[10] Kapitän Nissen erhielt bei einem Seeamtsverfahren wegen Unfalls eines Matrosen mit Todesfolge[11] einen Freispruch und führte diePeking danach ab dem 30. November noch dreimal auf der RouteHamburg–Antwerpen–Chile. Letztmals vor Beginn desErsten Weltkrieges (28. Juli 1914) ging das Schiff unter Kapitän August Oetzmann von Hamburg aus am Mittag des 6. Juni 1914 in See. Die Fahrt führte wiederum nach Valparaiso, wo diePeking im August ankam und umgehend – ebenso wie 40 andere deutsche Schiffe, darunter acht weitere Frachtsegler von Laeisz –interniert wurde.[12]

Nach Kriegsende erfolgte die Rückführung vonCaleta Coloso (Chile) nachLondon unter dem Kommando von KapitänHeinrich Oellrich (6. Oktober 1919 – 21. Januar 1920). Am 10. Mai 1921 ging das Schiff alsReparation anItalien, wo man jedoch keine Verwendung für die Viermastbark hatte, insbesondere weil keine entsprechend ausgebildete Besatzung verfügbar war. Da die Segelschiffe für die Überführungsreise auf eigene Rechnung mit dem in Europa dringend benötigten Salpeter beladen werden durften und die Salpeterfrachten hohe Erlöse brachten, konnte der Rückkauf der meisten Segelschiffe nach Deutschland erreicht werden. Er wurde vomDeutschen Segelschiff-Kontor organisiert. So gelang es F. Laeisz, diePeking zum 11. Januar 1923 für 8500 Pfund zurückzukaufen, was nach der Kaufkraft von 2021 rund 500.000 Euro entspräche. Am 25. Januar traf sie von London aus unter Kapitän Albrecht[13], wohl mit Hilfe des SeeschleppersFairplay XIV[14], in Cuxhaven ein. Sie lief am 23. April 1923[15], wiederum unter Kapitän Oellrich[16], nach Valparaiso aus. In den Folgejahren fuhr diePeking die Route Hamburg–Talcahuano.

Nach zwei Fahrten unter Kapitän Oellrich (1925) und dann KapitänHermann Piening[17] (1926) wurde diePeking zum kombinierten Fracht- und Schulschiff umgebaut. In den Jahren 1928 und 1929 machte die Viermastbark unter dem Kommando von KapitänJürgen Jürs zwei Reisen nach Talcahuano. Bei der zweiten Reise war der später sehr bekanntgewordene amerikanische Segler und SchriftstellerIrving Johnson mit an Bord und drehte dabei einen spektakulären Dokumentarfilm (s. u. Filme). Johnsons Tagebuch mit dem Titel „The Peking Battles Cape Horn“ (deutsch unter dem Titel: „Mit derPeking umKap Hoorn“; s. u. Literatur) gilt heute als Klassiker der Seefahrtsliteratur im englischsprachigen Raum.[18] Ihre letzte Reise unter der Flagge von F. Laeisz führte diePeking 1931/1932 unter KapitänHans Rohwer nach Valparaíso und dann vonTaltal (Chile) nachSantander (Spanien). Wenig später endete die Segelkarriere des Schiffes für immer.

Stationäres Internats- und Wohnschiff in Großbritannien (1932–1974)

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F. Laeisz verkaufte nach 20 Südamerikafahrten das Schiff 1932 infolge derWeltwirtschaftskrise anShaftesbury Homes and Arethusa (heutiger Name:Shaftesbury Young People Trust), eine wohltätige englische Hilfsorganisation für Kinder und Jugendliche.[19] Das Schiff wurde nunmehr für den Internatsbetrieb umgebaut, inArethusaII umbenannt (nach der HMSArethusa, Vorgängerin gleichen Namens aus dem 19. Jahrhundert, die wiederum nach einerNymphe aus dergriechischen Mythologie benannt war) und bald darauf nachUpnor naheRochester,Kent, verholt und auf demMedway verankert.[20] DieRahen wurden bis auf drei amFockmast abgenommen und der Rumpf mit einemPortenband versehen. Im Jahr 1940 wurde die Bark von derRoyal Navy als Unterkunft beschlagnahmt, wieder inHMS Pekin [sic] umbenannt und im Chatham Dockyard, Kent,aufgelegt. Nach demZweiten Weltkrieg kam sie wieder an den Vorbesitzer und erhielt den NamenArethusa II zurück.

DiePeking 2010 in New York

Museumsschiff in New York (1974–2017)

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Am 31. Oktober 1974 wurde die Viermastbark an die J. Aron Charitable Foundation versteigert. Vom 5. bis zum 22. Juli 1975 wurde der Rumpf derPeking vomniederländischenSeeschlepperUtrecht vonBlackwall, London, nach New York geschleppt. Dort wurde sie originalgetreu wiederaufgeriggt. Mit der Beschriftung „Peking Hamburg“ lag sie fortan amPier desSouth Street Seaport Museums inNew York. Hier unterrichtete Irving Johnson, der inzwischen nicht mehr aktiv segelte, sich aber immer noch mit dem Schiff verbunden fühlte, gelegentlich Schulklassen an Deck über die Segelschifffahrt und seine Reise mit dem Schiff.

2001 reisten der ehemaligeSyndikus derHandelskammer Hamburg, Reinhard Wolf, und der Vorstand derStiftung Hamburg Maritim, Joachim Kaiser, nach New York, um die Möglichkeit einer Rückholung des Schiffes zu sondieren. Entsprechende Übergabeverhandlungen zogen sich jedoch über viele Jahre hin, insbesondere weil es nicht gelang, genügendSponsoren aufzubringen, um den Kaufpreis zu bezahlen.[21]

Im Oktober 2012 erlitt dasSouth Seaport Museum erhebliche Schäden durch eine mit demHurrikan Sandy verbundeneSturmflut, wobei die inzwischen völlig marode Peking noch weiter beschädigt wurde. In dieser Situation entschied das Museum, dass es aus finanziellen Gründen in Zukunft keinen Platz mehr für diePeking gebe, da dort mit derWavertree noch ein weiterer, ebenfalls erheblich sanierungsbedürftiger Großsegler lag, der nach Ansicht der Verantwortlichen aufgrund seiner Vorgeschichte besser zu New York passte.[22] Das Museum erklärte sich zwar bereit, das Schiff zu verschenken, jedoch war eine schwimmende Überführung derPeking in einen anderen Hafen ohne eine umfassende Instandsetzung nicht möglich. Wenn niemand hierfür die Kosten aufbringen könne, sollte das Schiff zur Verschrottung freigegeben werden.[23][24]

Schließlich kam im letzten Augenblick Mitte 2015 ein Gespräch zwischen Wolf und dem HamburgerBundestagsabgeordnetenJohannes Kahrs (SPD) zustande, der das Projekt der Rückholung des Schiffes sofort unterstützte. Es gelang ihm, gemeinsam mit seinem ebenfalls aus Hamburg stammendenCDU-KollegenRüdiger Kruse, am 12. November 2015 einen Beschluss desHaushaltsausschusses desBundestages herbeizuführen, mit dem das im Aufbau befindlicheDeutsche Hafenmuseum mit insgesamt 120 Millionen Euro bezuschusst werden sollte, wovon 26 Millionen Euro auf die Rückholung und Restauration derPeking entfielen.[21]

Rückführung nach Deutschland und Restaurierung (2017–2022)

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Eigentümer des Schiffes wurde dieStiftung Hamburg Maritim. Sie erhielt im Mai 2016 den Auftrag zur Rückholung und fachgerechtenRestaurierung. Daraufhin wurde diePeking im September 2016 mit Schleppern zur Caddell-Werft aufStaten Island verholt und dort für die Überführung vorbereitet.[24] Der Transport über den Atlantik mit dem DockschiffCombi Dock III begann am 19. Juli 2017.[25] Am 30. Juli 2017 traf dieCombi Dock III mit derPeking in Brunsbüttel ein, am 2. August 2017 wurde diePeking zur Peters-Werft überführt. Hier wurde das Schiff – mit Unterbrechungen – aufgearbeitet und im Mai 2020 an dieStiftung Historische Museen Hamburg übergeben.[26] Am 7. September 2020 wurde die Peking nachHamburg überführt.[27] Ihr künftiger Liegeplatz soll voraussichtlich amSchumacherwerder gegenüber derHafenCity sein. Dort soll ab 2023 auch der Hauptstandort des Deutschen Hafenmuseums entstehen.[28]

DiePeking im Dockschiff in Brunsbüttel
Vor der Peters-Werft im August 2017 in entmastetem Zustand
Notsteuerstand am Heck derPeking
Rückkehr derPeking am 7. September 2020 nach Hamburg
Segelbezeichnung der ViermastbarkPeking

Ab dem 2. August 2017 lag diePeking zum Abbauen der Takelage, dem Ziehen der Masten und dem Entfernen des Holzdecks am Kai derPeters-Werft inWewelsfleth. Danachverholte das Schiff mit Schlepperhilfe in das überdachte Trockendock, um die Arbeiten am Rumpf durchzuführen. Die Restaurierungsarbeiten wurden weitgehend auf der Peters-Werft durchgeführt[29][30][31] und am 24. Juni 2019 wurde das Trockendock mit neu gesetzten Masten verlassen.[32] Die Kosten beliefen sich mit Stand Januar 2020 auf 38 Millionen Euro.[33] Als Grund für die enorme Kostensteigerung wurden der Rückbau der Betonunterteilung im Frachtraum, die Kontamination mit Asbestverkleidungen und die Menge an bleihaltigerMennige genannt, welche großflächig als Rostschutz aufgebracht war.[34][35]

Museumsschiff in Hamburg

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Viermast-Museums-Segelschiff Peking im Hansahafen Hamburg
Viermastbark PEKING in Hamburg

Nach Abschluss der grundlegenden Restaurierungsarbeiten auf der Peters-Werft in Wewelsfleth wurde diePeking am 7. September 2020 in ihren Heimathafen Hamburg verholt, zugleich ist das Schiff in das Eigentum der Stiftung Historische Museen Hamburg überführt worden. Bis zur Fertigstellung des Deutschen Hafenmuseums auf dem Kleinen Grasbrook liegt sie am Bremer Kai im Hansahafen. Hier erfolgt ihre museale Ausstattung; seit September 2021 kann der historische „Hamborger Veermaster“, dessen Restaurierung immer noch nicht ganz abgeschlossen ist, im Rahmen von sog. Baustellenführungen besichtigt werden, jedoch nur jeweils während des Sommerhalbjahres von April bis Oktober.[36][37]

Bei ihrer Restaurierung erhielt diePeking wieder funktionsfähig nachgebaute Jarvis-Brasswinden (benannt nach dem schottischen Erfinder John Charles Barron Jarvis, 1857–1935)[38], so dass die Rahen wie seinerzeit im Echtbetrieb von zwei Mann bewegt werden können.[39]

Am 1. Dezember 2021 gab derVerein der Freunde der Viermastbark Peking bekannt, dass es ihm gelungen war, einen originalgetreuen Gnom-Petroleummotor (s. o.) zu erwerben. Nach seiner Restaurierung soll er 2022 in diePeking eingebaut werden, um die damaligen Ladevorgänge vorbildgerecht demonstrieren zu können.[40][41]

Für den Museumsbetrieb wurde u. a. ein verglasterPersonenaufzug in denLaderaum eingebaut.

Schiffsdaten

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Schwesterschiffe

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Die unten genannte Viermastbarken waren zueinander Schwesterschiffe, aber im engeren Sinn keine derPeking/Passat, da sie nicht aus einer Baureihe stammten(siehe: „Schwesterschiff“ Passat).[42][43]

  • Pola (1916 Baunummer 233 bei Blohm & Voss)
  • Priwall (1920 Baunummer 234 bei Blohm & Voss)
  • (Auftrag zu Baunummer 235 am 27. Mai 1915 von Laeisz annulliert.)[44]

Vier weitere Schiffe waren zwar keine echtenSchwesterschiffe, hatten aber nur leicht abweichende Abmessungen (siehePassat), weshalb die Schiffe auch als „die acht Schwestern“ bezeichnet wurden. DiePamir, 1905 erbaut, sank 1957 in einemHurrikan.

Weitere erhaltene Viermaster

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Neben den beiden deutschen SchiffenPassat undPeking sind noch weitere elf Viermaster erhalten geblieben, von denen vier noch in Fahrt sind: In Europa dienen dieViking imGöteborger Hafen und diePommern (ex Laeisz-Schiff) im finnischenMariehamn auf denÅland-Inseln als Museumsschiffe. Weiterhin im aktiven Dienst befinden sich die beiden unter russischer Flagge fahrenden ViermastbarkenKruzenshtern (ex Laeisz-Schiff „Padua“), undSedov (ex „Magdalene Vinnen“, ex „Kommodore Johnsen“).

Außerhalb von Europa sind ferner dieMoshulu (ex Kurt; heute Restaurantschiff), das KreuzfahrtschiffSea Cloud sowie die japanischen MuseumsschiffeNippon Maru undKaiwo Maru sowie ihre gleichnamigen, als Schulschiffe dienenden Nachfolger, zu nennen; einziges erhaltenes Viermastvollschiff ist dieFalls of Clyde.

Sonstiges

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  • In dem FilmDas Geheimnis meines Erfolges von 1987 diente diePeking als Kulisse für eine romantische Szene mitMichael J. Fox undHelen Slater.[45]; in dem FilmDie Waffen der Frauen ist das Schiff in einer Szene kurz im Hintergrund zu sehen.
  • In seinem Album „Mixed Cargo“ brachte der britischeSongwriter Tom Lewis 1999 ein Lied mit dem Titel „Peking“, eineHommage an das gleichnamige Schiff.[46]
  • Der britische SängerRalph McTell präsentierte 2004 ein Lied mit dem Titel „Around the wild Cape Horn“ für sein Album „Somewhere on the road“. Hierin wird die Reise der Peking 1929 nach Chile aus der Sicht von Irving Johnson nachgezeichnet.
  • Die ViermastbarkPeking unter vollen Segeln ziert dasZifferblatt einer sogenannten „Hobo-Coin“-Uhr vonCorum, einer 2020 gemeinsam mit dem Hamburger Juwelier Leicht aufgelegtenSonderedition. Hierbei wurden Ein-Dollar-Münzen aus massivemSilber umgraviert und zu einemUhrengehäuse verarbeitet. Die beiden Motive zu denGravuren wurden von Dietmute Walter (Hamburg) entworfen und erzählen jeweils eine Geschichte zur bewegten Historie des Schiffes. Mit dem Verkauf wird dieRestaurierung derPeking mit einem substantiellenSpendenbetrag unterstützt.[47]

Literatur

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  • Carsten Petersen, Morten Planer:Mit der Peking um Kap Hoorn: Irving Johnsons Tagebuch & Laiesz-Kapitän Jürgen Jürs Biographie. Oceanum-Verlag, Wiefelstede 2018, 3., korrigierte Auflage 2020,ISBN 3-86927-552-9
  • Hans Jörg Furrer:Die Vier- und Fünfmast-Rahsegler der Welt. Koehlers Verlagsgesellschaft, Herford 1984,ISBN 3-7822-0341-0, S. 133, 163.
  • Peter Klingbeil:Flying P-Liner – Die Segelschiffe der Reederei F. Laeisz. Verlag „Die Hanse“, Hamburg, 1998. 2. Auflage 2000,ISBN 3-434-52562-9.
  • Andreas Gondesen:Die letzten Flying P-Liner – Pamir, Passat, ihre Schwestern und Halbschwestern der Baujahre 1902 bis 1926. Oceanum-Verlag, Wiefelstede 2010. 2. Auflage 2011,ISBN 978-3-86927-069-2.
  • Harald Focke/Tobias Gerken (Hrsg.):Die PEKING. OCEANUM. Das maritime Magazin Spezial.ISBN 978-3-86927-605-2.
  • Matthias Gretzschel:Peking – Schicksal und Wiedergeburt eines legendären Hamburger Segelschiffes. Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg 2020,ISBN 978-3-7822-1310-3.
  • Olaf Wunder:Auferstehung einer Legende. In:Hamburger Morgenpost. 4. August 2019 (pressreader.com).  Mit zahlreichen historischen Bildern
  • Peking. Rückkehr einer Legende. Text: Peter Matthias Gaede; Fotos: Heiner Müller-Elsner. Bielefeld, 2020.ISBN 978-3-667-12109-7

Dokumentarfilme

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Weblinks

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Commons:Peking – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Firmengeschichte 1926
  2. Norbert HöflerSchrott Ahoi! Die Wiederauferstehung der „Peking“, stern Nr. 21/2020, S. 52 ff
  3. Berliner Börsenzeitung, 23-12-1909, S. 9: „Peking“: bestellt von Laeisz. In: www.rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 7. Dezember 2018. 
  4. Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle, 26-02-1911, S. 10: „Peking“: Stapellauf. In: www.rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 7. Dezember 2018. 
  5. Norbert HöflerSchrott Ahoi! Die Wiederauferstehung der „Peking“, stern Nr. 21/2020, S. 52 ff
  6. Jasmin Alley: Die PEKING und ihr GNOM-Motor. 1. Mai 2020, abgerufen am 5. Dezember 2024. 
  7. Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle, 23-06-1911, S. 21: „Peking“: Start zur Jungfernfahrt. In: www.rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 7. Dezember 2018. 
  8. Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle, 27-06-1911, S. 40: „Peking“: Dover passiert. In: www.rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 7. Dezember 2018. 
  9. Neue Hamburger Zeitung, 20-09-1911, S. 7: „Peking“: Ankunft in Valparaiso. In: www.rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 7. Dezember 2018. 
  10. Hamburger Anzeiger, 28-01-1912, S. 2: „Peking“: zurück in Hamburg. In: www.rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 7. Dezember 2018. 
  11. Neue Hamburger Zeitung, 07-02-1912, S. 3: Zum Tod des Matrosen Reitzke. In: rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 7. Dezember 2018. 
  12. "PEKING". Abgerufen am 15. Dezember 2022. 
  13. Börsen-Halle / ab 1905: Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle: Ankunft der „Peking“. In: www.rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 10. Dezember 2018. 
  14. Börsen-Halle / ab 1905: Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle: zum Rückkauf der „Peking“. In: www.rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 10. Dezember 2018. 
  15. Börsen-Halle / ab 1905: Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle: wieder nach Valparaiso (1923). In: www.rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 10. Dezember 2018. 
  16. Börsen-Halle / ab 1905: Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle: unter Kapitän Oellrich 1923 nach Valparaiso. In: www.rottbank.org. Dieter Merges, abgerufen am 10. Dezember 2018. 
  17. H. Piening. Abgerufen am 25. Dezember 2018. 
  18. Peter Stanford:Vorwort zum Tagebuch: Kapitän Irving Johnson und die Peking. In: Mit der Peking um Kap Horn. Hrsg.: Harald Focke, Tobias Gerken. Oceanum, 2018,ISBN 978-3-86927-552-9,S. 15. 
  19. The Shaftesbury Homes and Arethusa. In: Childrens' Homes. The institutions that became home for Britain's children and young people. Abgerufen am 3. Dezember 2021 (englisch). 
  20. BilderArethusa (exPeking), abgerufen am 14. Juni 2016.
  21. abMatthias Kahl:Vorwort. In: Harald Focke, Tobias Gerken (Hrsg.):Mit der Peking um Kap Hoorn. Oceanum, 2018,ISBN 978-3-86927-552-9,S. 7–8. 
  22. Farewell, Peking; Welcome home, Wavertree. In: Waterfront Alliance. News and Stories about the waterways of New York and New Jersey. 16. September 2016, abgerufen am 3. Dezember 2021 (englisch). 
  23. Wer rettet die „Peking“? In: Lübecker Nachrichten. 13. Oktober 2012, abgerufen am 18. Dezember 2015. 
  24. abMuseumsschiff Peking: „De Hamborger Veermaster“ kehrt zurück. Hansestadt Hamburg, abgerufen am 18. Dezember 2015. 
  25. „Peking“ zur letzten großen Fahrt aufgebrochen,NDR vom 20. Juli 2017, abgerufen am 20. Juli 2017.
  26. Timo Jann:„Peking“ offiziell übergeben. In:Täglicher Hafenbericht vom 18. Mai 2020, S. 1
  27. Stefan Kruecken: Die "Peking" kommt heim. 7. September 2020, abgerufen am 7. September 2020. 
  28. NDR: Hafenmuseum: „Peking“ kommt an den Grasbrook. Abgerufen am 31. Mai 2019. 
  29. Volker Mehmel: Von New York nach Brunsbüttel: Restaurierung in Wewelsfleth: Die „Peking“ kommt am Montag nach Hause | shz.de. Abgerufen am 19. Mai 2020. 
  30. Hamburger Viermastbark in New York: Huckepack über den Atlantik. In: Spiegel.de. Abgerufen am 19. Mai 2020. 
  31. SHM restauriert PEKING. Stiftung Hamburg Maritim, 4. Mai 2016, abgerufen am 8. November 2016. 
  32. NDR: Viermaster „Peking“ hat wieder Wasser unterm Kiel. Abgerufen am 19. Mai 2020. 
  33. NDR: Restaurierung der „Peking“ teurer als bislang bekannt. Abgerufen am 19. Mai 2020. 
  34. Norbert Höfler: Die „Peking“ – vier Jahre lang begleitete der stern die Restaurierung einer Schiffslegende. 15. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020. 
  35. Exklusives Zeitraffer-Video: Die Restauration des legendären Segelschiffs „Peking“. 13. Mai 2020, abgerufen am 19. Mai 2020. 
  36. Endlich geht's an Bord der schwimmenden Legende. In: Hamburger Morgenpost. 7. September 2021, abgerufen am 12. August 2022 (deutsch). 
  37. Stiftung Hamburg Maritim | PEKING - Viermastbark. Abgerufen am 12. August 2022. 
  38. Walter Kozian:J. C. B. Jarvis, Kapitän und Erfinder. In:Deutsches Schiffahrtsarchiv.Band 18, 1995,S. 15–24 (dsm.museum [PDF]). 
  39. Kurt-E. Finke: So kehrte die „PEKING“ nach Hamburg zurück. Deutscher Marinebund, abgerufen am 1. Dezember 2021. 
  40. Jörg Köhnemann: „Gnom“-Motor für die Peking. In: Bild. 1. Dezember 2021, abgerufen am 2. Dezember 2021. 
  41. Mathias Kahl: Viermastbark PEKING bekommt einen Motor. Verein der Freunde der Viermastbark Peking, 1. Dezember 2021, abgerufen am 2. Dezember 2021. 
  42. Die acht Schwestern. pamir.chez-alice.fr, abgerufen am 18. Dezember 2015. 
  43. Börsen-Halle / ab 1905: Hamburgischer Correspondent und neue hamburgische Börsen-Halle:: Laeisz bestellt drei weitere Viermastbarken. Abgerufen am 17. Januar 2019. 
  44. Witthöft, Hans Jürgen:Tradition und Fortschritt : 125 Jahre Blohm + Voss. Koehler, 2002,ISBN 3-7822-0847-1,S. 524/525. 
  45. The Secret of My Succe$s (1987). In: onthesetofnewyork.com. Abgerufen am 4. Februar 2021. 
  46. Peking | Tom Lewis Lyrics, Song Meanings, Videos, Full Albums & Bios. Abgerufen am 12. Dezember 2022 (englisch). 
  47. Juweliere Leicht (Hrsg.):PASSION, Ausgabe 1/2020, Pforzheim 2020, S. 26/27.
Normdaten (Sachbegriff):GND:7694926-6(lobid,OGND,AKS) |LCCN:n78003539 |VIAF:125466957
Reederei F. Laeisz’Flying P-Liner
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