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Pau

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Dieser Artikel befasst sich mit der französischen Stadt Pau. Zu weiteren Bedeutungen des Begriffs Pau siehePau (Begriffsklärung).
Pau
Pau (Frankreich)
Pau (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionNouvelle-Aquitaine
Département (Nr.)Pyrénées-Atlantiques (Präfektur) (64)
ArrondissementPau
KantonPau-1 bisPau-4
GemeindeverbandPau Béarn Pyrénées
Koordinaten43° 18′ N,0° 22′ W43.300833333333-0.36972222222222Koordinaten:43° 18′ N,0° 22′ W
Höhe165–245 m
Fläche31,51 km²
Einwohner80.441(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte2.553 Einw./km²
Postleitzahl64000
INSEE-Code64445
Websitewww.pau.fr

Pau – Schloss, Kirche Saint-Martin und Parlement de Navarre

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Pau[po[1] (okzitanischpau,baskischPaue) ist eine Stadt in der französischenRegionNouvelle-Aquitaine und mit 80.441 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) die größte Stadt imDépartement Pyrénées-Atlantiques und die viertgrößte Stadt der Region. Die Stadt ist Sitz derPräfektur des Départements. Die Präfektur verwaltet auch dasArrondissementPau. Sie ist Hauptort (französischchef-lieu) derKantonePau-1,Pau-2 undPau-3 undPau-4. Bis zu deren Auflösung 2015 war sie bereits Hauptort der KantoneJurançon,Pau-Centre,Pau-Est,Pau-Nord,Pau-Ouest undPau-Sud.2017 wurde Pau der Ehrentitel „Reformationsstadt Europas“ durch dieGemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.[2]

Lage und Klima

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Die Stadt Pau liegt am FlussGave de Pau im südwestlichenPyrenäenvorland gut 215 km südlich vonBordeaux bzw. ca. 195 km südwestlich vonToulouse in einer Höhe von ca.215 m. Die südlichen und westlichen Vororte sind selbstständige Gemeinden, die größte davon ist Jurançon.

Der WallfahrtsortLourdes befindet sich ca. 58 Kilometer südöstlich.

Das Klima ist gemäßigt, Regen (ca. 885 mm/Jahr) fällt übers Jahr verteilt.[3]

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr1800185119011954199920162021
Einwohner8.46516.19634.26848.32078.73277.25177.066
Quelle:INSEE[4]

DieMechanisierung der Landwirtschaft und die Aufgabe von bäuerlichen Kleinbetrieben führte im 20. Jahrhundert zu einerLandflucht. Inzwischen nimmt die NachbarstadtLescar einen Großteil der Zuwanderer auf.

Verkehr

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Elektrotriebwagen im Bahnhof Pau (1980)
Standseilbahn Pau – eines der touristischenWahrzeichen der Stadt

Pau ist an das französische Hochgeschwindigkeitsnetz desTGV angebunden. Es existieren Schnellverkehrsverbindungen RichtungBayonne undDax (weiter über Bordeaux nachParis) sowieTarbes (und weiter nachToulouse).Außerdem fahren seit 2011 wieder Nahverkehrszüge nachOloron-Sainte-Marie (auf der ab 1970/1980 stillgelegtenBahnstrecke Pau–Canfranc); seit Juli 2016 wurde die Bahnstrecke wieder bis Bedous in Betrieb genommen – eine Verlängerung auf der derzeit stillgelegten Strecke bisCanfranc (Spanien) ist geplant.

Etwa 7 Kilometer nordwestlich der Stadt befindet sich derFlughafen Pau Pyrénées, von dem unter anderemAmsterdam,Brüssel,London undBristol angeflogen werden.[5]

Bildung

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Pau hat eine lange Tradition als Universitätsstadt. Die erste Universität wurde im Jahre 1722 gegründet. Heute besitzt sie eine interdisziplinäre Universität (Recht, Wirtschaft, Naturwissenschaft und Humanwissenschaft), zwei IUT (Institut Universitaire de Technologie), ein IAE (Institut d’Administration d’Entreprise) und eine Handelsschule (École supérieure de commerce de Pau).

Geschichte

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Pau verdankt seinen Ursprung einer von einem Grafen vonBéarn wohl Anfang des 11. Jahrhunderts angelegtenBurg, die in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts durchGaston III. von Foix-Béarn erweitert und verstärkt wurde. Hierdurch steigerte sich der Status des Ortes, und die Vizegrafen von Béarn hielten sich hier häufig auf.[6] Zwecks der Ansiedlung von weiterer Bevölkerung in Pau erklärteGaston IV. von Béarn-Foix 1464, hier seine Residenz aufschlagen zu wollen. 1464 erteilte er dem Ort dasMarktrecht und setzteJuraten ein. Er erlaubte den Juraten unter der Bedingung, dass sie den Ort mit Mauern umgäben und eine Kirche erbauten, durch einPatent vom 19. März 1468, eine Abgabe aufWein und andere in Pau gehandelte Güter zu erheben. Die Mauern wurden nur halb, die Kirche aber 1473 ganz vollendet, sodass sie vom Bischof von Lescar, der dabei sich und seinen Nachfolgern dasBesetzungsrecht ausmachte, eingeweiht werden konnte.[7]

Größere Bedeutung erlangte Pau durch den Umstand, dass seine Herren, die Vizegrafen von Béarn, mitFrançois Phébus, dem Enkel Gastons IV., 1479 auchKönige von Navarra wurden. Nun nahm die Bevölkerung bald so zu, dassJean d’Albret und seine GemahlinKatharina durch ein Patent vom 4. November 1502 den Ort zur Stadt erhoben. Nach der Eroberung des südlich derPyrenäen gelegenes Teils Navarras durchFerdinand den Katholischen verlegten die von dort vertriebenen Vizegrafen von Béarn 1512 ihre Residenz vonPamplona nach Pau. Die Stadt blieb nun bis 1589 deren Regierungssitz und wurde nach und nach Sitz eines souveränen Rats, eines Parlaments und einerMünzstätte. Auch ließen sich hier baldJesuiten sowie andere Mönchs- und Nonnenorden nieder.[7][6] Besondere Bedeutung gewann Pau seit 1527 als Residenz der geistreichen hugenottenfreundlichenMargarete von Navarra. Ihre TochterJeanne d’Albret brachte im Dezember 1553 in Pau den späteren französischen KönigHeinrich IV. zur Welt.[8][6]

Catherine de Bourbon, die Schwester Heinrichs IV., hielt in Pau Hof, als sie Béarn im Namen ihres Bruders regierte. In denReligionskriegen hatte Pau allerdings viel zu leiden. 1620 kam es durchLudwig XIII. an die französischeKrondomäne.[8][6] Die 1722 hier gestiftete Universität hatte fünf Professoren, die das kanonische, Zivil- und französisches Recht sowie die schönen Wissenschaften lehrten. Sie wurde nach derFranzösischen Revolution aufgehoben, und auch die 1721 gegründete Akademie der Wissenschaft und Künste ging später ein. In der Folge derFebruarrevolution 1848 wurde der gefangeneAbd el-Kader am 23. April 1848 aus dem Fort Lamalgue beiParis nach dem Schloss von Pau gebracht, in dem er nun längere Zeit mit seiner Familie wohnte.[9]

Als sich Frankreich imZweiten Weltkrieg unterdeutscher Besatzung befand, formierte sich dieRésistance. In Pau bestand derMaquis mehrheitlich aus Spaniern. Sie waren nach dem Ende derZweiten Spanischen Republik nach Frankreich gekommen und kampferprobt. Im Oktober 1944 war Pau befreit. Die Flagge ihrer Republik in rot, gelb und purpur flatterte über der Zentrale, dem Hotel Bristol, und sie planten die Befreiung Spaniens vomFranquismus. DieProvisorische Regierung der Französischen Republik musste Truppen an die Südgrenze verlegen, um die Ausweitung des Konflikts zu verhindern.[10]

Sehenswürdigkeiten

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Schloss Pau

Sport und Veranstaltungen

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Motorsport

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Die Stadt Pau ist für ihre jährlich stattfindenden Motorsportveranstaltungen berühmt. Ähnlich wie inMonaco undMacau wird dabei seit 1933 für denGrand Prix de Pau ein engerStadtkurs (Circuit de Pau-Ville) zwischen den Häusern befahren. Bereits 1930 wurde auf dem knapp 16 km langen, um Pau herumgeführtenGrand Circuit permanent de Pau[12], der aus speziell für die Rennen abgesperrtenLandstraßen bestand, derGroße Preis von Frankreich fürAutomobile und derGroße Preis der U.M.F. fürMotorräder veranstaltet.

Bis 1963 wurden elfFormel-1-Rennen ausgetragen, die jedochnicht zur Weltmeisterschaft zählten. Danach fanden bis 1998 hier Rennen derFormel 2 beziehungsweise derInternationalen Formel-3000-Meisterschaft statt. Seit 1999 werden auf dieser Rennstrecke internationale Läufe derFormel 3 ausgetragen. Als erfolgreichster Fahrer in Pau giltJim Clark, der den Grand Prix de Pau jeweils zweimal in der Formel 1 und der Formel 2 gewann.

In den Jahren2007,2008 und2009 wurdenWTCC-Rennen in Pau ausgetragen.

Tour de France

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Hauptartikel:Liste der Etappenorte der Tour de France

Pau gehört wegen der Nähe zu denPyrenäenpässen sehr häufig zu den Etappenstädten derTour de France. Bisher war die Stadt jeweils über 60-mal Ziel- oder Startort einer Etappe. Damit steht Pau in der Liste der häufigsten Tourstädte nachParis undBordeaux an dritter Stelle.

Pferdesport

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DieÉtoiles de Pau zählen zu den sechs wichtigsten Turnieren imVielseitigkeitsreiten weltweit.

Eine der ältesten französischen Meuten, dieSchleppjagden durchführt, ist die 1842 gegründetePau Hunt.[13] DiePau Hunt geht auf den 1828 gegründetenCercle Anglais zurück, einenGentlemen’s Club in Pau, zu dem auch ein Polo Club[14] und der Golf Club[15] gehörten.

Zudem gibt es in Pau die berühmte, 1842 eröffneteGalopprennbahnHippodrome de Pont-Long. Über das Jahr verteilt, überwiegend im Winterhalbjahr, werden dort rund 30 Renntage für Flach- und Hindernisrennen veranstaltet.[16] Auch die Rennbahn war mit demCercle Anglais verbunden.[17]

Vereine

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MitÉlan Béarnais Pau-Orthez stellt die Stadt einen der wichtigsten französischenBasketballvereine. Insgesamt wurde die Mannschaft neunmal französischer Meister und holte sechs Pokaltitel. Zusätzlich konnte das Team 1984 denKorać-Cup gewinnen, einen ehemaligen Europapokaltitel.

Ein weiterer bekannter Sportverein ist dieSection Paloise. DerenRugby-Union-Mannschaft ist in der höchsten französischen ProfiligaTop 14 vertreten. Und imFußball vertritt derFC Pau die Stadt, ist über die Zugehörigkeit zurzweiten Liga aber bisher nicht hinausgekommen.

InBillère befindet sich mit demPau Golf Club von 1856 der ältesteGolfclub des europäischen Kontinents.

Neu ist 2005 eine großePelota-Anlage hinzugekommen.

Persönlichkeiten

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Städtepartnerschaften

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Pau unterhält mit folgenden Städten eineStädtepartnerschaft:[18]

  • SpanienSpanienSaragossa, Spanien, seit 1960[19]
  • Vereinigte StaatenVereinigte StaatenMobile, Vereinigte Staaten, seit 1975
  • ItalienItalienPistoia, Italien, seit 1975
  • JapanJapanKōfu, Japan, seit 1977
  • PortugalPortugalSetúbal, Portugal, seit 1981
  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichSwansea, Vereinigtes Königreich, seit 1982
  • DeutschlandDeutschlandGöttingen, Deutschland, seit 1983
  • ElfenbeinküsteDaloa, Elfenbeinküste, seit 1984
  • China VolksrepublikXi’an, Volksrepublik China, seit 1986

Literatur

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  • Die Statue Heinrichs IV. von Frankreich zu Pau. In:Illustrirte Zeitung.Nr. 37. J. J. Weber, Leipzig 9. März 1844,S. 172 (Digitalisat in der Google-Buchsuche). 

Weblinks

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Wiktionary: Pau – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikivoyage: Pau – Reiseführer
Commons: Pau – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Wolf-Eckhard Gudemann (Red.):Lexikon der Geschichte. Lizenzausgabe, aktualisierte Sonderausgabe. Orbis Verlag, Niedernhausen/Ts. 2001,ISBN 3-572-01285-6.
  2. Zur Bedeutung Paus in derReformationsgeschichte siehe das Stadtporträt:Reformationsstadt Pau. Frankreich. Selbstbewusste Frauen gestalten die Kirche neu. In:reformation-cities.org/cities. Abgerufen am 7. Oktober 2017.
    Visite guidée – Sur les traces des Huguenots à Pau. (Memento vom 13. Juli 2023 imInternet Archive) In:pau.fr, abgerufen am 7. Oktober 2017 (französisch).
  3. Pau – Klimatabellen. In:de.climate-data.org, abgerufen am 5. Juni 2019.
  4. Populations légales 2021 − Commune de Pau (64445). In: insee.fr. Abgerufen am 14. Mai 2024. 
  5. Website des Flughafens Pau Pyrénées. In:pau.aeroport.fr, abgerufen am 15. März 2017 (französisch, englisch).
  6. abcdPau. In:Encyclopædia Britannica. 11. Auflage.Band 20:Ode – Payment of Members. London 1911,S. 938 (englisch,Volltext [Wikisource]). 
  7. abFischer:Pau. In:Johann Samuel Ersch,Johann Gottfried Gruber (Hrsg.):Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste. 3. Sektion, 13. Teil (1840), S. 453 (uni-goettingen.de).
  8. abPau. In:Brockhaus Konversations-Lexikon. 14. Auflage.Band 12:Morea – Perücke. Brockhaus, Leipzig 1895,S. 961 (retrobibliothek.de). 
  9. Pau. In:Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage.Band 15:Öhmichen–Plakatschriften. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1908,S. 510–511 (Digitalisat.zeno.org). 
  10. Jacques Canaud:Le temps des Maquis : De la vie dans les bois à la reconquête des cités, 1943–1944 (= Collection Témoignage). Éditions De Borée, Clermont-Ferrand 2011,ISBN 978-2-8129-0498-1,S. 209. 
  11. Le musée Bernadotte : trésor patrimonial entre tradition et modernitéen évolution. In:pau.fr, 21. Dezember 2023, abgerufen am 12. April 2024 (französisch).
  12. Leif Snellman: GRAND CIRCUIT PERMANENT DE PAU – Pau (F). In: goldenera.fi. 18. Mai 2023, abgerufen am 4. Dezember 2023 (englisch). 
  13. Drags, Pau Hunt Drags
  14. The Pau Hunt Crew and The English Circle, Pau Hunt
  15. Histoire,Pau Golf Club
  16. Vorstellung, Hippodrome de Pau
  17. Naissance de l'hippodrome, 1842, auf patrimoine-nouvelle-aquitaine.fr
  18. Jumelages. (Memento vom 13. Juli 2023 imInternet Archive) In:pau.fr, abgerufen am 7. Oktober 2017 (französisch).
  19. Pau et Saragosse font fructifier la coopération et l'amitié entre les deux villes. (Memento vom 13. Juli 2023 imInternet Archive) In:pau.fr, 9. Juli 2021 (französisch).

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Gemeinden imArrondissement Pau (L–V)

Laà-Mondrans |Labastide-Cézéracq |Labastide-Monréjeau |Labatmale |Labatut-Figuières |Labeyrie |Lacadée |Lacommande |Lacq |Lagor |Lagos |Lahourcade |Lalongue |Lalonquette |Lamayou |Lannecaube |Lanneplaà |Laroin |Larreule |Lasclaveries |Lasserre |Lée |Lembeye |Lème |Lescar |Lespielle |Lespourcy |Lestelle-Bétharram |Limendous |Livron |Lombia |Lonçon |Lons |Loubieng |Lourenties |Louvigny |Luc-Armau |Lucarré |Lucgarier |Lucq-de-Béarn |Lussagnet-Lusson |Malaussanne |Mascaraàs-Haron |Maslacq |Maspie-Lalonquère-Juillacq |Maucor |Maure |Mazères-Lezons |Mazerolles |Meillon |Méracq |Mesplède |Mialos |Miossens-Lanusse |Mirepeix |Momas |Momy |Monassut-Audiracq |Moncaup |Moncla |Monein |Monpezat |Monségur |Mont |Montagut |Montaner |Montardon |Montaut |Mont-Disse |Morlaàs |Morlanne |Mouhous |Mourenx |Narcastet |Navailles-Angos |Nay |Noguères |Nousty |Orthez |Os-Marsillon |Ouillon |Ousse |Ozenx-Montestrucq |Parbayse |Pardies |Pardies-Piétat |Pau |Peyrelongue-Abos |Piets-Plasence-Moustrou |Poey-de-Lescar |Pomps |Ponson-Debat-Pouts |Ponson-Dessus |Pontacq |Pontiacq-Viellepinte |Portet |Pouliacq |Poursiugues-Boucoue |Puyoô |Ramous |Ribarrouy |Riupeyrous |Rontignon |Saint-Abit |Saint-Armou |Saint-Boès |Saint-Castin |Saint-Faust |Saint-Girons-en-Béarn |Saint-Jammes |Saint-Jean-Poudge |Saint-Laurent-Bretagne |Saint-Médard |Saint-Vincent |Salles-Mongiscard |Sallespisse |Samsons-Lion |Sarpourenx |Saubole |Sault-de-Navailles |Sauvagnon |Sauvelade |Séby |Sedze-Maubecq |Sedzère |Séméacq-Blachon |Sendets |Serres-Castet |Serres-Morlaàs |Serres-Sainte-Marie |Sévignacq |Simacourbe |Siros |Soumoulou |Tadousse-Ussau |Taron-Sadirac-Viellenave |Tarsacq |Thèze |Urost |Uzan |Uzein |Uzos |Vialer |Viellenave-d’Arthez |Vielleségure |Vignes |Viven

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