| Panther Westwinds | |
|---|---|
| Rechtsform | Limited |
| Gründung | 1972 |
| Auflösung | 1990 |
| Auflösungsgrund | Insolvenz |
| Sitz | Weybridge,Vereinigtes Königreich |
| Leitung | Robert Jankel |
| Branche | Automobilindustrie |
Panther Westwinds ist ein ehemaligerbritischerAutohersteller, der 1972 gegründet wurde.
Panther Westwinds wurde 1972 vonRobert Jankel gegründet und hatte seinen Sitz inWeybridge in der GrafschaftSurrey im Südosten vonEngland. Aufgrund finanzieller Probleme übernahm 1980 dieJindu Industries, der dersüdkoreanische Geschäftsmann Young C. Kim vorstand, das Unternehmen. Im Jahre 1987 übernahm die ab 1988 firmierendeSsangYong Motor Co.,Ltd die Marke Panther. Die Produktion in Großbritannien endete 1990. Bis 1992 wurden noch Modelle unter dem Namen Panther von derPanther Car Company inSüdkorea hergestellt. Robert Jankel kaufte 2001 den Namen Panther aus südkoreanischem Eigentum zurück. Bis zu seinem Tod im Jahre 2005 arbeitete er an einem neuen Sportwagendesign. Sein Sohn Andrew Jankel nannte es eine „unvollendete Sinfonie“ (engl.: „unfinished symphony“). Die Produktion dieses Wagens sollte in denUSA erfolgen.[1]
Panther produzierte in KleinserienSportwagen undRoadster mit Motoren anderer Hersteller. Das bekannteste Modell der Firma war der sechsrädrigePanther 6, der als über 300 km/h schnellesCabrio geplant war und bei seiner Vorstellung 1979 viel Aufsehen erregte. Von dem Panther 6 wurde allerdings nur ein Prototyp gebaut. (Ein zweiter soll später aus Ersatzteilen montiert worden sein.)
Andere Modelle wie Kallista und Lima orientierten sich in ihrer Gestaltung an dem Aussehen von Automobilen der 1930er Jahre.
Panther-Wagen waren jahrelang auch in Deutschland erhältlich;Auto Becker in Düsseldorf war der wichtigste Importeur und Händler. Die Auslieferung des Kallista war seit Verlagerung der Panther-Aktivitäten nur in Südkorea möglich.

Panther Westwinds stellte daneben auch vereinzelt Autos für andere Marken her. Dies gilt beispielsweise für denFelber FF. Anfang 1975 übernahm Panther die Produktionsrechte an dem kurz zuvor gescheiterten französischenMonica 560, den Robert Jankel mit einem V12-Motor von Jaguar ausrüsten und erneut in den Verkauf bringen wollte. Aus diesem Projekt wurde allerdings im Hinblick auf die Ölkrise Mitte der 1970er Jahre nichts. 1978 baute Panther fürVauxhall den Prototyp desShow CarsVauxhall Equus auf, der auf einem Lima-Chassis basierte. Die Hoffnung auf eine Serienfertigung zerschlug sich.