Movatterモバイル変換


[0]ホーム

URL:


Zum Inhalt springen
WikipediaDie freie Enzyklopädie
Suche

Ouillon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ouillon
Ouillon (Frankreich)
Ouillon (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionNouvelle-Aquitaine
Département (Nr.)Pyrénées-Atlantiques (64)
ArrondissementPau
KantonPays de Morlaàs et du Montanérès
GemeindeverbandNord Est Béarn
Koordinaten43° 19′ N,0° 14′ W43.3214-0.225833333333Koordinaten:43° 19′ N,0° 14′ W
Höhe288–338 m
Fläche6,38 km²
Einwohner553(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte87 Einw./km²
Postleitzahl64160
INSEE-Code64438
Websitewww.mairie-ouillon.fr

Rathaus von Ouillon

Ouillon ist einefranzösischeGemeinde mit 553 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartementPyrénées-Atlantiques in derRegionNouvelle-Aquitaine (vor 2016:Aquitanien). Die Gemeinde gehört zumArrondissementPau und zumKantonPays de Morlaàs et du Montanérès (bis 2015:Kanton Morlaàs).

Die Bewohner werdenOuillonais undOuillonaises genannt.[1]

Geographie

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Ouillon liegt ca. 15 km nordöstlich vonPau in der historischen ProvinzBéarn am östlichen Rand des Départements.

Umgeben wird der Ort von den Nachbargemeinden:

MorlaàsGabaston
Serres-MorlaàsKompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigtEspéchède
Andoins

Ouillon liegt im Einzugsgebiet des FlussesAdour. Einer seiner Nebenflüsse, derLuy, durchquert zusammen mit seinem Zufluss, dem Lelusset, das Gebiet der Gemeinde. Der Biarré, ein Nebenfluss derSouye, fließt an der östlichen Grenze zu den Nachbargemeinden Gabaston und Espéchède entlang.[2]

Geschichte

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Ouillon ist im 11. Jahrhundert erstmals in den Aufzeichnungen erwähnt worden. In derVolkszählung des Béarn im Jahre 1385 wurden zehn Haushalte gezählt. Ouillon gehörte zurBailliage von Pau. Das Dorf wird imMittelalter vom Kommandeur desMalteserordens vonCaubin und Morlaàs geführt, der auch die Justiz ausübt. In seinem Verantwortungsbereich lag auch einHospital zur Aufnahme und Pflege vonPilgern, das um 1290 erstmals erwähnt wird. In Ouillon gab es auch einLaienkloster, das im Besitz von zwei Äbten war, die denZehnt teilten und abwechselnd dem Pfarrer vorsprachen. 1569 gelangte das Laienkloster in die Hände der Familie Dabancentz, im Jahre 1674 gehörte es der Familie Abadie.[3][4]

Toponyme und Erwähnungen von Ouillon waren:

  • Olon (11. Jahrhundert,Kopialbuch von Morlaàs, Blatt 3),
  • Olo (12. Jahrhundert, laut Pierre de Marcas BuchHistoire de Béarn, S. 450),
  • Olion undOlhon (14. Jahrhundert bzw. 1402, Volkszählung im Béarn),
  • Olhoo undOilhon (1535 bzw. 1675,Manuskriptsammlung des 16. bis 18. Jahrhunderts),
  • Ouilhon (1750,Karte von Cassini) und
  • Ouillon (1793 und 1801,Notice Communale bzw.Bulletin des lois).[4][5][6]

Einwohnerentwicklung

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Nach einem ersten Höchststand der Einwohnerzahl von rund 500 in den 1870er Jahren reduzierte sich die Zahl bei kurzen Erholungsphasen bis zu den 1950er Jahren auf rund 240, bis in der Folgezeit ein kräftiges Wachstum einsetzte.

Jahr196219681975198219901999200620092023
Einwohner254250257307309355391453553
Die zur Anzeige dieser Grafik verwendete Erweiterung wurde dauerhaft deaktiviert. Wir arbeiten aktuell daran, diese und weitere betroffene Grafiken auf ein neues Format umzustellen. (Mehr dazu)
Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Quellen:EHESS/Cassini bis 2006,[6]INSEE ab 2009[7]

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
PfarrkircheSaint-Jean-Baptiste
  • Pfarrkirche von Ouillon, geweihtJohannes dem Täufer. Sie wurde zwischen 1848 und 1873 nach Plänen des Architekten Poublan errichtet. Die neue Kirche war Ersatz für ein früheres Gotteshaus, das sich im heutigen Gemeindefriedhof befunden hatte und unter der Ägide des Malteserordens gestanden hatte. Das heutigeLanghaus mit einemHaupt- und einem Seitenschiff wird durch eine dreiwandigeApsis abgeschlossen. Die Kirche ist mit einerSakristei und einemGlockenturm über dem Eingangsvorbau ausgestattet. Dieser trägt zwei Glocken, eine im Jahre 1686 gegossen, die andere im Jahre 1868. DieGlasfenster sind Werke derGlasmaler Pierre Arcencam und Henri Gesta. Im Innern werden viele Gegenstände aus dem 17. bis 19. Jahrhundert bewahrt, die als nationale Kulturgüter registriert sind.[8][9]
  • Bauernhof Soulagnet. Er wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Oberhalb des Eingangs sind die Jahreszahl „1855“ und der Name des damaligen Besitzers, Jean Soulagnet, zu erkennen. Der Bauernhof besteht aus diversen Gebäuden (Wohngebäude, Scheune, Kuhstall und Schuppen), die zusammen mit einer Mauer einen Innenhof bilden. Der Antritt der gewundenen Innentreppe ist geschnitzt und bemalt mit Motiven von Schlangen und grünenFleurons sowie einem weißen Kreuz.[10][11]

Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Die Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt auf Anbau von Mais und Viehzucht ist traditionell der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Gemeinde.[3]

Die zur Anzeige dieser Grafik verwendete Erweiterung wurde dauerhaft deaktiviert. Wir arbeiten aktuell daran, diese und weitere betroffene Grafiken auf ein neues Format umzustellen. (Mehr dazu)
Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2015[12]
Gesamt = 43
Schule und Bibliothek von Ouillon

Bildung

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Vor- und Grundschule mit 53 Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2017/2018.[13]

Verkehr

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Ouillon ist erreichbar über dieRoutes départementales 39, 62 und 362.

Weblinks

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Commons: Ouillon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  1. Pyrénées-Atlantiques Gentilé. habitants.fr, abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch). 
  2. Ma commune : Ouillon. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch). 
  3. abOuillon. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 25. Oktober 2017; abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  4. abPaul Raymond: Dictionnaire topographique du département des Basses-Pyrénées. In: Dictionnaire topographique de la France. Imprimerie nationale, 1863, S. 130, abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch). 
  5. David Rumsey Historical Map Collection France 1750. David Rumsey Map Collection: Cartography Associates, abgerufen am 25. Oktober 2017 (englisch). 
  6. abNotice Communale Ouillon. EHESS, abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch). 
  7. Populations légales 2014 Commune d’Ouillon (64438). INSEE, abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch). 
  8. Église Saint-Jean-Baptiste d’Ouillon. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 25. Oktober 2017; abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  9. Eglise paroissiale Saint-Jean-Baptiste. Ministerium für Kultur und Kommunikation, abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch). 
  10. Ferme Soulagnet. visites.aquitaine.fr, archiviert vom Original am 25. Oktober 2017; abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  11. Ferme dite maison Soulagnet. Ministerium für Kultur und Kommunikation, abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch). 
  12. Caractéristiques des établissements en 2015 Commune d’Ouillon (64438). INSEE, abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch). 
  13. École maternelle et élémentaire. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 25. Oktober 2017 (französisch). 

Aast |Abère |Abidos |Abos |Andoins |Angaïs |Anos |Anoye |Arbus |Aressy |Argagnon |Argelos |Arget |Arnos |Arricau-Bordes |Arrien |Arros-de-Nay |Arrosès |Arthez-d’Asson |Arthez-de-Béarn |Artigueloutan |Artiguelouve |Artix |Arzacq-Arraziguet |Assat |Asson |Astis |Aubertin |Aubin |Aubous |Auga |Auriac |Aurions-Idernes |Aussevielle |Aydie |Baigts-de-Béarn |Balansun |Baleix |Baliracq-Maumusson |Baliros |Barinque |Barzun |Bassillon-Vauzé |Baudreix |Bédeille |Bellocq |Bénéjacq |Bentayou-Sérée |Bernadets |Bésingrand |Bétracq |Beuste |Beyrie-en-Béarn |Billère |Biron |Bizanos |Boeil-Bezing |Bonnut |Bordères |Bordes |Bosdarros |Boueilh-Boueilho-Lasque |Bougarber |Bouillon |Boumourt |Bourdettes |Bournos |Bruges-Capbis-Mifaget |Buros |Burosse-Mendousse |Cabidos |Cadillon |Cardesse |Carrère |Casteide-Cami |Casteide-Candau |Casteide-Doat |Castéra-Loubix |Castétis |Castetner |Castetpugon |Castillon (Kanton Artix et Pays de Soubestre) |Castillon (Kanton Terres des Luys et Coteaux du Vic-Bilh) |Caubios-Loos |Cescau |Claracq |Coarraze |Conchez-de-Béarn |Corbère-Abères |Coslédaà-Lube-Boast |Coublucq |Crouseilles |Cuqueron |Denguin |Diusse |Doazon |Doumy |Escoubès |Escurès |Eslourenties-Daban |Espéchède |Espoey |Fichous-Riumayou |Gabaston |Gan |Garlède-Mondebat |Garlin |Garos |Gayon |Gelos |Ger |Gerderest |Géus-d’Arzacq |Gomer |Hagetaubin |Haut-de-Bosdarros |Higuères-Souye |Hours |Idron |Igon |Jurançon

Gemeinden imArrondissement Pau (L–V)

Laà-Mondrans |Labastide-Cézéracq |Labastide-Monréjeau |Labatmale |Labatut-Figuières |Labeyrie |Lacadée |Lacommande |Lacq |Lagor |Lagos |Lahourcade |Lalongue |Lalonquette |Lamayou |Lannecaube |Lanneplaà |Laroin |Larreule |Lasclaveries |Lasserre |Lée |Lembeye |Lème |Lescar |Lespielle |Lespourcy |Lestelle-Bétharram |Limendous |Livron |Lombia |Lonçon |Lons |Loubieng |Lourenties |Louvigny |Luc-Armau |Lucarré |Lucgarier |Lucq-de-Béarn |Lussagnet-Lusson |Malaussanne |Mascaraàs-Haron |Maslacq |Maspie-Lalonquère-Juillacq |Maucor |Maure |Mazères-Lezons |Mazerolles |Meillon |Méracq |Mesplède |Mialos |Miossens-Lanusse |Mirepeix |Momas |Momy |Monassut-Audiracq |Moncaup |Moncla |Monein |Monpezat |Monségur |Mont |Montagut |Montaner |Montardon |Montaut |Mont-Disse |Morlaàs |Morlanne |Mouhous |Mourenx |Narcastet |Navailles-Angos |Nay |Noguères |Nousty |Orthez |Os-Marsillon |Ouillon |Ousse |Ozenx-Montestrucq |Parbayse |Pardies |Pardies-Piétat |Pau |Peyrelongue-Abos |Piets-Plasence-Moustrou |Poey-de-Lescar |Pomps |Ponson-Debat-Pouts |Ponson-Dessus |Pontacq |Pontiacq-Viellepinte |Portet |Pouliacq |Poursiugues-Boucoue |Puyoô |Ramous |Ribarrouy |Riupeyrous |Rontignon |Saint-Abit |Saint-Armou |Saint-Boès |Saint-Castin |Saint-Faust |Saint-Girons-en-Béarn |Saint-Jammes |Saint-Jean-Poudge |Saint-Laurent-Bretagne |Saint-Médard |Saint-Vincent |Salles-Mongiscard |Sallespisse |Samsons-Lion |Sarpourenx |Saubole |Sault-de-Navailles |Sauvagnon |Sauvelade |Séby |Sedze-Maubecq |Sedzère |Séméacq-Blachon |Sendets |Serres-Castet |Serres-Morlaàs |Serres-Sainte-Marie |Sévignacq |Simacourbe |Siros |Soumoulou |Tadousse-Ussau |Taron-Sadirac-Viellenave |Tarsacq |Thèze |Urost |Uzan |Uzein |Uzos |Vialer |Viellenave-d’Arthez |Vielleségure |Vignes |Viven

Normdaten (Geografikum):GND:7520914-7 (GND Explorer,lobid,OGND,AKS) |VIAF:240121062
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ouillon&oldid=241144914
Kategorien:
Versteckte Kategorien:

[8]ページ先頭

©2009-2026 Movatter.jp