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Ostbraunschweigisches Flachland

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Ostbraunschweigisches Flachland
Das Naturschutzgebiet Riddagshausen bei Weddel Richtung Norden
Das Naturschutzgebiet Riddagshausen bei Weddel Richtung Norden
Das Naturschutzgebiet Riddagshausen bei Weddel Richtung Norden
Fläche1 078 km²[1]
Systematik nachHandbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands
Großregion 1. OrdnungNorddeutsches Tiefland
Großregion 2. OrdnungNorddeutsches Urstromtäler- und Plattenland
Großregion 3. OrdnungNordwestdeutsche Geest
Haupteinheitengruppe62 →
Weser-Aller-Flachland
Naturraum624
Ostbraunschweigisches Flachland
Naturraumcharakteristik
Landschaftstyp3.7
Höchster GipfelLappwald (194 m)
Geographische Lage
Koordinaten52° 21′ 49″ N,10° 53′ 10″ O52.3636810.8861Koordinaten:52° 21′ 49″ N,10° 53′ 10″ O
Ostbraunschweigisches Flachland (Niedersachsen)
Ostbraunschweigisches Flachland (Niedersachsen)
Lage Ostbraunschweigisches Flachland
BundeslandNiedersachsen,Sachsen-Anhalt
StaatDeutschland

DasOstbraunschweigische Flachland ist einNaturraum inNiedersachsen undSachsen-Anhalt, das sich von Westen zwischenMeinersen undBraunschweig bis nach Osten zwischenCalvörde undHaldensleben erstreckt. Das Gebiet bildet einen Übergang zwischen denLößbörden desOstbraunschweigischen Hügellands im Süden und derGeest-Landschaft desNorddeutschen Tieflandes.

DasLandesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt hat im Jahr 2001 eine Gliederung des Landes Sachsen-Anhalt in „Landschaften“ publiziert und bezeichnet den zu Sachsen-Anhalt gehörenden Teil des GebietsOhre-Aller-Hügelland (LE 4.2).[2] DasNLWKN ordnet seit 2018 den überwiegenden Teil des Naturraums zwischen Braunschweig und Wolfsburg dem niedersächsischenOstbraunschweigischen Hügelland bzw. derKulturlandschaft K32 zu.[3]

Lage

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Im Westen wird das Gebiet durch dieOker zwischen Braunschweig und Meinersen und im Osten durch dieOhre bzw. denMittellandkanal zwischen Haldensleben und Calvörde begrenzt. Die nördliche Begrenzung verläuft zwischen Meinersen und Wolfsburg entlang derAller-Niederung, im weiteren Verlauf bis Calvörde wirdOebisfelde zum nördlich gelegenenDrömling gezählt, weiter östlich bildet die Ohre eine natürliche Grenze. Von Haldensleben nach Westen verläuft der südliche Rand nördlich vonErxleben zumLappwald. Hier weichen die Darstellung desBundesamts für Naturschutz (BfN) und die im Handbuch voneinander ab.[1][4] Vom Lappwald verläuft das Gebiet etwa entlang derBAB 2, wobeiDorm undRieseberg zum Ostbraunschweigischen Hügelland gezählt werden; ab Königslutter folgt die Begrenzung derBundesstraße 1 bis Braunschweig. Dessen Stadtgebiet wird beim BfN als eigenerVerdichtungsraum unter der Nr. 115 erfasst, die Stadt Braunschweig dagegen führt die Naturraumgrenzen im Stadtgebiet fort.[5][6]

Die Entfernung von Meinersen nach Haldensleben beträgt etwa 72 Kilometer, die zwischen Wolfsburg und Königslutter etwa 18 Kilometer. Die Gesamtfläche laut BfN beträgt 1078 km².

Naturräumliche Gliederung

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Die naturräumliche Haupteinheit des Ostbraunschweigischen Flachlands ist Teil der HaupteinheitengruppeWeser-Aller-Flachland (Nummer 62, zweistellig) innerhalb desNorddeutschen Tieflandes (Großregion 1. Ordnung) und gliedert sich in die nachfolgend aufgelisteten Unternaturräume bzw. Teileinheiten auf:

Landschaft und Geologie

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Das Gebiet wird dem Landschaftstyp 3.7, der „gehölz- bzw. waldreichen, ackergeprägten Kulturlandschaft“ zugeordnet.[1] Von den ausgedehnten und unter Schutz stehenden Waldflächen seien dieLaubwälder zwischen Braunschweig und Wolfsburg und derBarnstorfer Wald genannt. Die Gegend ist leicht gewellt mit Höhen im Lappwald bis zu 194 m und etwa 70 m in den Flussniederungen derSchunter und ihren Nebenflüssen. Vorherrschend ist die landwirtschaftliche Nutzung für Acker- und Grünflächen. Im Gegensatz zu den Lößbörden treten hier im BodenTon,Mergel und Sandsteine auf, im Bereich der Essenroder Waldplatte gibt es umfangreicheÖlschiefervorkommen.

Systematik in Niedersachsen

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Das Land Niedersachsen hat 2018 eine eigene Nomenklatur für die Landschaftsgliederung entwickelt. Unter dem NamenOstbraunschweigisches Hügelland werden zwei neu definierte Regionen bezeichnet: Zu denKulturlandschaften in Niedersachsen wird unter der Ordnungsnummer K32 ein 1400 km² großes Gebiet gezählt, das sich im Nordosten bisWolfsburg erstreckt. AlsNaturraum 7.2 wird ein ähnlich zugeschnittenes Gebiet definiert, das sich lediglich marginal von dem der Kulturlandschaft unterscheidet. Neben dem originären NaturraumOstbraunschweigisches Hügelland werden diesen Gebieten folgende niedersächsischen Anteile des Ostbraunschweigischen Flachlands zugeordnet: 624.02, 624.1 (alle), 624.2 (alle) und 624.3.[8]

Weblinks

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Commons: Ostbraunschweigisches Flachland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. abcLandschaftssteckbriefOstbraunschweigisches Flachland desBundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Die Landschaftsgliederung Sachsen-Anhalts. (PDF; 2,6 MB) Ministerium für Raumordnung, Landwirtschaft und Umwelt sowie Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, 1. Januar 2001, abgerufen am 14. April 2023. 
  3. Christian Wiegang:K30 Braunschweig-Hildesheimer Lössbörde. Kulturlandschaftsräume und historische Kulturlandschaften landesweiter Bedeutung in Niedersachsen. Landesweite Erfassung, Darstellung und Bewertung. Hannover 2019,S. 244–247. 
  4. abE. Meynen undJ. Schmithüsen:Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. 6. Lieferung Remagen 1959 (9 Lieferungen in 8 Büchern 1953–1962, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960). Hrsg.: Bundesanstalt für Landeskunde. 1959. 
  5. Braunschweig-BfN. Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 9. August 2022. 
  6. Naturräumliche Gliederung (Umweltkarte). (PDF) Stadt Braunschweig, 2023, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 9. April 2023.@1@2Vorlage:Toter Link/www.braunschweig.de (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven) 
  7. Theodor Müller:Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 87 Braunschweig. Hrsg.: Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg. 1962. 
  8. 2021_Karte_3-Landschaftsbild. (PDF) NLWKN, 2021, abgerufen am 1. August 2022. 
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ostbraunschweigisches_Flachland&oldid=254358192
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