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Oldenburg (Oldb)

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WappenDeutschlandkarte
Oldenburg (Oldb)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Oldenburg (Oldb) hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten:53° 9′ N,8° 13′ O53.1438898.2138895Koordinaten:53° 9′ N,8° 13′ O
Bundesland:Niedersachsen
Höhe:5 m ü. NHN
Fläche:103,09 km²
Einwohner:176.614 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte:1713 Einwohner je km²
Postleitzahlen:26121–26135
Vorwahl:0441
Kfz-Kennzeichen:OL
Gemeindeschlüssel:03 4 03 000
NUTS:DE943
Stadtgliederung:34 Stadtteile, 9 statistische Bezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
26122 Oldenburg (Oldb)
Website:www.oldenburg.de
Oberbürgermeister:Jürgen Krogmann (SPD)
Lage der Stadt Oldenburg in Niedersachsen
Karte
Karte

Oldenburg (niederdeutschOllnborg/Ollenbörg,saterfriesischOoldenbuurich) ist einekreisfreie Stadt inNiedersachsen. DieGemeinde führt die amtliche BezeichnungOldenburg (Oldb) als Abkürzung von „Oldenburg inOldenburg“ in Abgrenzung vonOldenburg in Holstein.[2] Bis 1918 lautete die amtliche BezeichnungOldenburg i. Gr. (= imGroßherzogtum Oldenburg).

Die heutigeUniversitätsstadt war ehemalsResidenz- undHauptstadt derGrafschaft, desHerzogtums, desGroßherzogtums, desFreistaates und desLandes Oldenburg. NachHannover undBraunschweig ist sie nach Einwohnerzahlen diedrittgrößte Stadt Niedersachsens, gefolgt vonOsnabrück. Oldenburg ist eines derOberzentren des Landes Niedersachsen und war bis zur Auflösung der niedersächsischen Regierungsbezirke 2004 Sitz desRegierungsbezirks Weser-Ems. Von 2005 bis 2013 war Oldenburg Sitz einer Regierungsvertretung des Landes Niedersachsen, die 2014 durch einenRegionalbeauftragten für das Weser-Ems-Gebiet ersetzt wurde.

Die Einwohnerzahl überschritt 1945 die Schwelle zum Status einerGroßstadt von 100.000 Einwohnern. Oldenburg gehört seit April 2005 zur europäischenMetropolregion Nordwest, einer von insgesamt elfeuropäischen Metropolregionen in Deutschland.

Geografie

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Lage

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Beginn der sich bis insEmsland ziehenden Leda-Jümme-Moorniederung in Nordmoslesfehn (rechts vomKüstenkanal), einer zuEversten gehörenden Moorkolonie

Oldenburg liegt an der Stelle, wo dieDelmenhorsterGeest im Südosten in dieOldenburger Geest im Nordwesten übergeht, auf einer Höhe von 2–19 Metern. Westlich hiervon breiten sich die weitenMoore der Leda-Jümme-Moorniederung aus, östlich davon das auf Meeresspiegelniveau liegendeMarschland der unterenHunte.[3] DerOldenburger Hafen liegt ungefähr auf dem Niveau des Meeresspiegels, Küstenschiffe müssen auf dem Weg zur Nordsee keine Schleuse passieren.

Moorgebiete gibt es auch im Nordosten der Stadt. Der größte Teil Oldenburgs befindet sich nordwestlich des Flusses; die Innenstadt liegt an der Mündung derHaaren in die Hunte. Die Innenstadt ist zwar von der Huntemündung beiElsfleth 23,5 km und von der offenenNordsee ca. 90 km entfernt, da die Hunteniederung unterhalb der Innenstadt aber auf dem Niveau des Meeresspiegels liegt, sind die Gezeiten der Nordsee bis in die Haaren hinein zu spüren, die kurz vor ihrer Mündung in die Hunte bis zu viermal am Tag ihre Fließrichtung ändert.

Die Stadt Oldenburg liegt im Zentrum desOldenburger Landes im westlichen Niedersachsen, sie ist die nördlichste Großstadt des Bundeslandes. Die nächsten größeren Städte sindBremen, etwa 45 km östlich,Wilhelmshaven, circa 50 km nördlich, Osnabrück, circa 100 km südlich,Hamburg, circa 170 km nordöstlich,Groningen, circa 110 km westlich, und Hannover, etwa 170 km südöstlich Oldenburgs.

Nachbargemeinden

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FolgendeGemeinden grenzen an die Stadt (im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten):

StadtElsfleth (Landkreis Wesermarsch),Hude (Oldenburg),Hatten undWardenburg (alleLandkreis Oldenburg) sowieEdewecht,Bad Zwischenahn,Wiefelstede undRastede (alleLandkreis Ammerland)

Im Ballungsraum (Agglomeration) Oldenburg leben rund 266.000 Menschen.[4]

Stadtteile und Eingemeindungen

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Innenstadt im grünen Kranz der Wallanlagen (Blickrichtung: Süden)
Innenstadt (Blickrichtung: Norden)

Die Stadt ist in neun Stadtbezirke aufgegliedert, die wiederum in Stadtteile untergliedert sind.Stadtbezirke nach dem statistischen Jahrbuch 2005 der Stadt sind:

  1. mit den Stadtteilen Zentrum, Dobben, Haarenesch,Bahnhofsviertel und Gerichtsviertel
  2. mit den StadtteilenZiegelhof und Ehnern
  3. mit den Stadtteilen Bürgeresch undDonnerschwee
  4. mit den StadtteilenOsternburg undDrielake
  5. mit den StadtteilenEversten, Hundsmühler Höhe, Thomasburg,Bloherfelde, Haarentor und Wechloy
  6. mit den Stadtteilen Bürgerfelde, Rauhehorst (auch Vahlenhorst), Dietrichsfeld, Alexandersfeld, Flugplatz,Ofenerdiek undNadorst
  7. mit den StadtteilenEtzhorn,Ohmstede undBornhorst
  8. mit den Stadtteilen Neuenwege und Kloster Blankenburg
  9. mit den StadtteilenKreyenbrück,Bümmerstede, Tweelbäke West,Krusenbusch und Drielaker Moor

1920 betrug die Fläche des Stadtgebiets insgesamt 1152ha. Danach wurden verschiedeneGemeinden beziehungsweise Teile von Gemeinden undGemarkungen nach Oldenburg eingegliedert, so dass das Stadtgebiet heute nach verschiedenen Grenzbereinigungen insgesamt 10.296 ha beträgt. Im Einzelnen wurden ein- beziehungsweise ausgegliedert:

1. Oktober 1922[5]Eingliederung der GemeindeOsternburg.Zuwachs5.080 ha
1. August 1924[5]Eingliederung von Teilen der GemeindeEverstenZuwachs2.407 ha
15. Mai 1933Eingliederung der GemeindeOhmstedeZuwachs3.198 ha
1. April 1935Eingliederung von TeilenHundsmühlensZuwachs2,2 ha
1. April 1935Ausgliederung eines TeilsOsternburgsAbgang1.875 ha
1. April 1936Eingliederung von TeilenMetjendorfsZuwachs129 ha
1. April 1948Eingliederung des ExerzierplatzesBümmerstedeZuwachs169,6 ha

Auf dem ehemaligen BundeswehrgeländeFliegerhorst entsteht ein neuer Stadtteil. Am 15. Juni 2017 beschloss der Ausschuss für Stadtplanung der Stadt Oldenburg denMasterplan für die Bereiche Mittelweg/Fliegerhorst[6] – sieheFliegerhorst Oldenburg – Neuer Stadtteil.[7] Auf dem Gelände entsteht seit September 2021 unter anderem einSmart-City-Quartier mit insgesamt rund 210 Wohneinheiten, das innovative und klimafreundliche Energieversorgung bietet.[8]

Klima

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Oldenburg
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
66
 
3
-2
 
 
41
 
4
-1
 
 
56
 
8
1
 
 
49
 
13
3
 
 
65
 
18
7
 
 
75
 
21
11
 
 
74
 
22
12
 
 
69
 
22
12
 
 
58
 
19
9
 
 
61
 
14
6
 
 
67
 
8
2
 
 
69
 
4
0
_Temperatur (°C)  _Niederschlag (mm)
Quelle: wetterkontor.de[9]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Oldenburg
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mittl. Temperatur (°C)0,71,44,37,912,515,517,017,014,010,05,12,09
Mittl. Tagesmax. (°C)3,24,38,012,517,620,621,822,118,613,87,94,412,9
Mittl. Tagesmin. (°C)−1,8−1,40,73,37,410,512,211,99,46,22,4−0,35,1
Niederschlag (mm)66,141,355,748,565,074,574,368,858,161,067,469,3Σ750
Sonnenstunden (h/d)1,32,53,35,16,66,86,26,24,63,21,81,24,1
Regentage (d)12911101111121110101212Σ131
Luftfeuchtigkeit (%)87848075717375758184878880
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
3,2
−1,8
4,3
−1,4
8,0
0,7
12,5
3,3
17,6
7,4
20,6
10,5
21,8
12,2
22,1
11,9
18,6
9,4
13,8
6,2
7,9
2,4
4,4
−0,3
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Quelle: wetterkontor.de[9]

Gefährdung durch Hochwasser

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Bis zum 19. Jahrhundert war die Kernstadt von Oldenburg dadurch vor Hochwasser geschützt, dass sie auf einemGeestrücken lag. Im 19. Jahrhundert erweiterte sich die Stadt um Gebiete, die regelmäßig durch Hochwasser gefährdet waren. So stand z. B. 1880/81 der Cäcilienplatz 80 cm hoch unter Wasser. Durch Begradigungen und Vertiefungen der unteren Hunte entstand einTidenhub, der im 21. Jahrhundert auf durchschnittlich 2,60 m angewachsen ist. Gegen den Druck des Nordseewassers bei Sturmfluten schützt seit 1979 dasSperrwerk an der Huntemündung beiElsfleth. Durch den Bau eines Schöpfwerks beim Stautorkreisel wurde die Haaren an ihrer Mündung in die Hunte vom Einfluss der Tide abgeriegelt. Verantwortlich für den Bau des Schöpfwerks war die 1922 gegründete Haaren-Wasseracht. Der Schutz Oldenburgs vor Hochwasser wurde 1982 durch eine Erneuerung der Schöpfwerk-Einrichtungen verbessert.[10]

Trotzdem kam es bei Bümmerstede und südlich davon zumWeihnachtshochwasser 2023/2024, bei dem u. a. beinahe große Teile Bümmerstedes hätten evakuiert werden müssen. Der Einsatz von in der Spitze 256 gleichzeitig anwesenden Helfern und die Errichtung eines künstlichen Deichs entlang der Sandkruger Straße verhinderten aber ein Übergreifen der Flut auf das Gebiet östlich der Straße.[11]

Geschichte

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Gründung und Mittelalter

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Durch eine Ausgrabung freigelegte ringförmige Holzfundamente des Heidenwalls

Nach den Ergebnissen archäologischer Ausgrabungen begann die Geschichte Oldenburgs im 7. oder 8. Jahrhundert n. Chr. Auf einemGeestsporn imAmmergau nahe einerFurt über dieHunte entstand im Bereich des heutigen Marktplatzes sowie nördlich und östlich davon eine bäuerliche Siedlung. Auf der Handelsstraße von Bremen oderWestfalen nachJever entstand hier ein leichter Übergang über den Fluss.

In der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde östlich von Oldenburg die Ringwallanlage desHeidenwalls errichtet. Durch archäologische Untersuchungen von 2007 ließ sich seine Erbauung auf 1032 sowie 1042 datieren.

1108 wurde der Ort unter dem Namen „Aldenburg“ erstmals urkundlich erwähnt. Im 12. Jahrhundert nutzten dieGrafen von Oldenburg die günstige topographische Situation zum Bau einerWasserburg. Sie erhoben einen Zoll, konnten in Kriegszeiten diesen Durchgang aber auch versperren. Die Burg war Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft, und im Umland siedelten sich bald viele Angehörige der Verwaltung an.

Anlage des ehemaligen Klosters Blankenburg

1294 wurde fürDominikanerinnen desAugustiner- und Predigerordens dasKloster Blankenburg gegründet.[12] Es befindet sich heute am östlichen Stadtrand, nahe der Hunte.

1345 erhielt die imErzbistum Bremen gelegene Siedlung, die mittlerweile Oldenburg hieß, von GrafKonrad I.Bremer Stadtrecht. Es wurde eine bessere Befestigung gebaut, mit einem extrem breiten Stadtgraben, der die Mauer umgab, und fünf Stadttoren, die den Zutritt zur Stadt kontrollierten. Der Grundriss ähnelte einem Wappenschild: Im Westen dasObristen- oderEverstentor, im Nordwesten dasHaarentor, im Nordosten dasHeiliggeisttor, im Osten dasStautor und im Süden das gewaltigeDammtor. Dieser Doppeltorbau mit zwei Flankenrundtürmen (1518) und Zugbrücke über den Stadtgraben lag südlich der Ringburganlage mit eigenem Wassergraben.[13] Durch diesen Schutz vor Räubern profitierte die Stadt Oldenburg auch wirtschaftlich.

1448 wurde GrafChristian von Oldenburg König von Dänemark und 1450 zudem König von Norwegen (Personalunion beider Königreiche). 1457 wurde er außerdem zum König von Schweden gewählt. 1460 wurde er Herzog vonSchleswig und Graf vonHolstein (ab 1474 Herzogtum). Das kleine Grafenhaus gewann damit überregionale Bedeutung, was erhebliche Auswirkungen nach dem Tod des letzten GrafenAnton Günther hatte.

Der Lappan von 1467, Wahrzeichen von Oldenburg
„Großer Zwinger vor dem Eversten Tor“ (Pulverturm) von 1529

Graf Anton Günther, Dreißigjähriger Krieg

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Schloss Oldenburg

1603 begann die Regierungszeit von GrafAnton Günther. Er ließ einen Teil der Burg im Barockstil umbauen und begann mit der Zucht von Pferden, die als „Oldenburger“ Pferde schon bald sehr begehrt waren. Außerdem konnte die Stadt lange Zeit vor Auswirkungen desDreißigjährigen Krieges bewahrt werden. Gerade die Zucht von Zugpferden für die Artillerie erwies sich in Kriegszeiten als profitabel. Insgesamt ging die Grafschaft mit einem leichten Plus aus dem Krieg hervor, insbesondere deshalb weil die Stadt nie belagert oder geplündert wurde.[14] Als sich der FeldherrTilly mit seinen Truppen, die inWardenburg ihr Lager hatten, auf Oldenburg zubewegte, konnte Graf Anton Günther durch Verhandlungsgeschick und Bestechung Tilly dazu bewegen, wieder abzurücken.

Trotz einer so genannten Pestordnung fielen ab August 1667 derPest jede Woche 30 bis 40 Menschen zum Opfer. Als Lager für Pestkranke diente zeitweise das Kloster Blankenburg,[15] nachdem es als Kloster im Zuge derReformation aufgelöst und zunächst zum „Malz- und Brauwerk“ des Oldenburger GrafenAnton Günther umgebaut worden war.[16] 1632 übertrug er das Gut an eine Stiftung, damit dort einArmen- undWaisenhaus eingerichtet würde.[17]

1667 starb Graf Anton Günther und wurde in der OldenburgerLambertikirche bestattet. Da er keine ehelichen Nachkommen hatte, wurde Oldenburg dem nächsten männlichen Verwandten zugesprochen, dem König von Dänemark. Somit wurde Oldenburg dänisch.

Unter dänischer Verwaltung

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DasDegodehaus, eines der wenigen Häuser, die den großenStadtbrand von 1676 überstanden

Administrativ wurde ab 1667 das Territorium Oldenburg durch dieDeutsche Kanzlei inKopenhagen verwaltet. Im gleichen Jahr brach in der Stadt die Pest aus. Neun Jahre später schlugen am 27. Juli 1676[18] drei Blitze in Oldenburg ein. Die Stadt stand in Flammen und wurde fast völlig zerstört. Weil ihre Bewohner weder versichert waren noch Hilfe von ihrer damaligen Regierung bekamen, mussten sie zu Verwandten und Freunden außerhalb der Stadt und Region ziehen. Auf diese Weise verfielen das Schloss und die Stadt Oldenburg. Die vorhandenen Kunstgegenstände wurden nach Dänemark verbracht: Die dänische Krone unterstützte Oldenburg kaum und der Wiederaufbau war mühsam und dauerte Jahrzehnte. Die Einwohnerzahl sank bis Mitte des 18. Jahrhunderts auf 3000. Als militärischer Vorposten war Oldenburg für Dänemark offenbar von größerer Bedeutung, denn die Stadt wurde auf Befehl der dänischen Krone mit Festungsanlagen versehen, den heutigen Wallanlagen. Die Einwohner Oldenburgs und der umliegenden Ortschaften wurden zum Bauen zwangsverpflichtet.

Herzogtum

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Die Herrscherhäuser Deutschlands, Dänemarks und Russlands waren miteinander verwandt, entsprechend wechselte die Zugehörigkeit Oldenburgs immer wieder. Am 27. August 1773 gelangte die Grafschaft Delmenhorst gemeinsam mit der Grafschaft Oldenburg durch einenLändertausch an das Oberhaupt des HausesSchleswig-Holstein-Gottorf, den späteren ZarenPaul I. Er trat das Land vier Tage später seinem VetterFriedrich August ab, dem Fürstbischof von Lübeck, der daraufhin von KaiserJoseph II. 1774/1777 in den Herzogsstand erhoben wurde. Das so entstandeneHerzogtum Oldenburg gehörte dadurch alsReichsfürstentum zumHeiligen Römischen Reich. Oldenburg wurde formell Hauptstadt des Herzogtums, doch der Wohnsitz von Herzog Friedrich August blieb weiterhinEutin. Nach seinem Tod 1785 wurde sein NeffePeter Friedrich Ludwig Landesadministrator des Herzogtums, da der eigentliche Erbe Friedrich Augusts, HerzogPeter Friedrich Wilhelm, nicht regierungsfähig war.

Peter Friedrich Ludwig erhob durch die Verlegung seines Wohnsitzes nach Oldenburg die Stadt wieder zur Residenz, die er im Verlauf seiner Regentschaft imklassizistischen Stil ausbaute. Es entstanden unter anderem die klassizistische Häuserzeile an der Huntestraße, dasLehrerseminar an der Wallstraße, dieInfanteriekaserne amPferdemarkt und das Prinzenpalais am Damm. Auch die Lambertikirche wurde in diesem Stil umgebaut.

Peter Friedrich Ludwigs Hospital – heute Kulturzentrum und Zentrale der Stadtbibliothek

Als Landesvater legte Peter Friedrich Ludwig Wert auf den Ausbau des Bildungs- und Gesundheitswesens. Er selbst war vielseitig gebildet und engagierte sich auch in sozialen Belangen. Unter anderem gründete er 1786 die „Ersparungskasse“ und ermöglichte mit einer Basisfinanzierung die Grundlage zum Neubau eines Krankenhauses (Peter Friedrich Ludwigs Hospital), der aber erst nach seinem Tod realisiert wurde. Im selben Jahr wurde dasPolizeidragonerkorps des Herzogtums Oldenburg aufgestellt, um die Landesgrenzen und Überlandwege zu sichern sowie die unteren Polizeibehörden zu unterstützen.

Nachnapoleonische Zeit, Großherzogtum

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Während derfranzösischen Annexion des Herzogtums Oldenburg unterNapoleon I. befand sich der Herzog imExil. Die Stadt wurde von 1811 bis 1813 zu einem Distrikt desDepartement der Wesermündungen mit einem Unterpräfekten. In Oldenburg wurden neue Verwaltungs- und Rechtsvorschriften im Sinne desCode Napoléon eingeführt. Für die Durchsetzung der Gesetze war unter anderem die 34. Legion derGendarmerie impériale zuständig; eineGendarmerie-Brigade war auch in der Stadt Oldenburg stationiert. Nach der Befreiung von der französischen Herrschaft wurden die alten Rechte wieder eingeführt, mit Ausnahme derLeibeigenschaft. ZumWiener Kongress 1815 erschien Peter Friedrich Ludwig nicht persönlich, den dort an ihn angetragenen Titel „Großherzog“ nahm er nicht an.[19]

1818 war Oldenburg zur „Stadt I. Klasse“ sowie Sitz eines Amtes geworden, im heutigen Sinne also eine „Kreisfreie Stadt“. 1833 wurde sie vorübergehend wieder als „Stadt II. Klasse“ klassifiziert, bevor sie 1855 erneut „Stadt I. Klasse“ wurde.

Oldenburg vom Beverbäkenberg, um 1832 (Ludwig Philipp Strack)

Nach dem Tod von Herzog Peter Friedrich Ludwig 1829 nahm dessen NachfolgerPaul Friedrich August den Großherzogstitel an. Während seiner Regierungszeit (bis 1853) gab es zahlreiche kulturelle Neuerungen. So wurde mit der Großherzoglichen Hofkapelle der Vorläufer des Oldenburger Staatsorchesters gegründet. Auch das Theater bekam seinen Standort auf dem danach benannten Wallabschnitt. Das damals gegründete Großherzogliche Naturalienkabinett ist heute Bestandteil der Sammlung des Landesmuseums für Natur und Mensch.

In diese Zeit fiel auch der Ausbau des Militärwesens, was in der Errichtung diverserKasernenbauten auch im Stadtbild sichtbar wurde, wie z. B. die Militärakademie amPferdemarkt (heute Standesamt) und die Artilleriekaserne an der Ofener Straße (heute Fachhochschule).[20]

Revolution 1848/1849

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Gebäude desOldenburgischen Landtags (1848–1933)

DieRevolutionsjahre verliefen in Oldenburg gemäßigt. Am 2. März 1848 richtete der Stadtrat an den Großherzog eine Adresse, in der zwar einelandständische Verfassung gefordert wurde, dies aber in sehr loyalem, vorsichtigen Tonfall: „Der Oldenburger verehrt und liebt mit unerschütterlicher Liebe sein angestammtes Fürstenhaus, er weiß, welchen Schatz er darin vor Vielen anderen voraus hat.“[21]

Am 7. März erhielt der Stadtrat die Antwort des Großherzogs durch denMagistrat der Stadt. Diese enthielt wiederum nur vage Versprechungen und er ging auf den Wunsch, die Verfassung von kundigen Männern besprechen zu lassen, überhaupt nicht ein. Die Enttäuschung über das Verhalten des Großherzogs war beträchtlich und bereits am 8. März versammelten sich Handwerker, um über die Eingabe einer weiteren Petition zu diskutieren. Am 10. März wurden Deputationen aus Oldenburg undJever persönlich beim Großherzog vorstellig und überreichten die von ihnen verfasstenPetitionen. Der Adressat zeigte sich jedoch nicht bereit, Zugeständnisse zu machen, worauf die jeverscheDeputation mit einem Aufstand drohte. Daraufhin lenkte der Großherzog ein und versprach, eineResolution zu erlassen. Am frühen Abend wurde das vom Großherzog erlassene Patent öffentlich verlesen. Er stimmte darin zu, erfahrenen Männern aus dem ganzen Lande ein Staatsgrundgesetz als Verfassungsentwurf vorzulegen. Konkret sicherte er zu, einer Versammlung aus 34 von ihm zu bestimmenden Männern einen Entwurf vorzulegen, über den diese beraten sollten. Die Begeisterung der Oldenburger war immens und dem Großherzog und seiner Familie wurde am selben Abend im Theater ein mehrfaches „Hoch!“ entgegengebracht. Dies ging so weit, dass gebeten wurde, auf eine Treppe zu treten, um sich bejubeln zu lassen, was ihm offensichtlich missfiel.

Am 11. März wurde durch Erlass diePressezensur aufgehoben. Dies hatte jedoch keine großen Auswirkungen, da schon zuvor kaum Einschränkungen bestanden. Am 24. März kam es in Oldenburg zu Krawallen durch Mitglieder der unteren Schichten in der Stadt. Hauptsächlich Lehrjungen und Gesellen rotteten sich vor dem Haus einesObersts zusammen, zerstörten eine Laterne und warfen mit einem Stein. Dieser Aufruhr wurde von der Presse verurteilt. Es folgte die Zustimmung des Großherzogs zur Volksbewaffnung und zur Schaffung einerBürgerwehr, um weitere Zwischenfälle dieser Art zu unterbinden. Am 25. März wurden Flinten an Oldenburger Bürger ausgegeben und bereits am 26. März begann man mit Exerzierübungen. Im Februar 1849 wurde die Verfassung im konstituierendenLandtag angenommen.

Im Jahre 1867 trat Oldenburg demNorddeutschen Bund bei.

Oldenburg in Oldenburg 1906. Meyers Großes Konversations-Lexikon

Zu Beginn desErsten Weltkrieges wurde Oldenburg als bedeutender Truppenstandort schnell zu einemHeerlager. Neben tausenden Reservisten kamen auch viele Freiwillige zu den Kasernen. Die größte in Oldenburg stationierte Einheit war dasInfanterie-Regiment Nr. 91, das bereits frühzeitig hohe Verluste zu beklagen hatte und nach dem Krieg aufgelöst wurde.

Weimarer Republik und Zeit des Nationalsozialismus

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Der letzteGroßherzogFriedrich August dankte 1918 ab und mit der Ausrufung derWeimarer Verfassung wurde Oldenburg 1919 Landeshauptstadt desFreistaates Oldenburg imföderalenDeutschen Reich.

Hier gelang es derNSDAP bei denWahlen zum Oldenburgischen Landtag 1932 erstmals, in einem Land des Deutschen Reiches mit über 48 % die absolute Mehrheit[22] zu erzielen. ZumMinisterpräsidenten ernannt wurde daraufhinCarl Röver, der bereits seit Mitte der 1920er Jahre alsNS-Gauleiter Weser-Ems in Oldenburg agiert hatte.

In dieser Zeit kam es zu heftigen gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Sturmtruppen derSA und Anhängern derKPD undSPD. Kurz nach derMachtergreifung derNationalsozialisten wurde dabei der KPD Abgeordnete des Oldenburgischen LandtagesJohann Gerdes das erste Opfer des nationalsozialistischen Terrors in Oldenburg. Er wurde von der SA angeschossen und verstarb drei Tage später an den Folgen seiner Verletzung. Ein 2019 verlegterStolperstein erinnert an das Geschehen.

Stolperstein für Johann Gerdes

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im gesamtenDeutschen Reich wurde Carl Röver Anfang Mai 1933 zum „Reichsstatthalter“ für Bremen und Oldenburg ernannt. Damit verlor die Hansestadt Bremen ihre politische Unabhängigkeit. Im Gegenzug wurde zurNS-Zeit 1933 dasAmt Oldenburg erheblich vergrößert und der neue Verwaltungsbezirk später alsLandkreis Oldenburg bezeichnet.

1935 wurde die „Bewahr- und Pflegeanstalt Kloster Blankenburg“ geschlossen und in ein „Hilfsdienstlager desSA-Arbeitsdienstes“ für jugendliche Erwerbslose umgewandelt. Im Februar 1937 wurde das Lager wieder aufgelöst und stattdessen die städtische „Bewahr- und Pflegeanstalt“ Gertrudenheim (die tatsächlich eine Einrichtung war, an der schon in den frühen 1930er Jahren die Methode der „Hunger-Euthanasie“ nach dem „Vorbild“ der„Heil- und Pflegeanstalt“ Wehnen praktiziert wurde) nach Blankenburg verlegt. Im Rahmen der „Euthanasie“-Aktionen wurden die überlebenden Heimbewohner am 19. September 1941 erneut verlegt.[23][24]

Gedenktafel an die Deportation Oldenburger Juden 1938 (ehem. Polizeikaserne Pferdemarkt)

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 beteiligten sich Oldenburger SA-Truppen an den reichsweiten judenfeindlichenNovemberpogromen. DieSynagoge und die Jüdische Schule wurden niedergebrannt, einige Geschäfte zerstört. Die jüdischen Oldenburger wurden in der Polizeikaserne am Pferdemarkt, heuteLandesbibliothek Oldenburg, zusammengetrieben. Am Morgen des 10. November wurden die Familien getrennt und 43 jüdische Männer an den Trümmern der noch brennenden Synagoge vorbei mitten durch die Innenstadt zum Gefängnis getrieben. Einen Tag später folgte dieDeportation mit dem Zug. Insgesamt wurden fast 1000 Männer aus dem Nordwesten und Bremen in dasKZ Sachsenhausen verbracht, aus dem sie erst nach Wochen und Monaten gebrochen zurückkehrten. Zur Erinnerung und Mahnung initiierten Oldenburger Bürger 1982 einen Nachvollzug dieses Deportationsgangs als Schweigegang. Dieser Erinnerungsgang wird seitdem jährlich am 10. November von mehreren hundert bis zu mehreren tausend Oldenburgern begangen. Schulen und Institutionen gestalten jeweils ein umfangreiches Rahmenprogramm.[25]

Während der NS-Zeit wurden des Weiteren zahlreiche OldenburgerSinti deportiert und ermordet. Mindestens 74 Sinti der Stadt Oldenburg und der Umgebung wurden inKonzentrations- undVernichtungslagern ermordet.

ImZweiten Weltkrieg entstanden durchLuftangriffe auf Oldenburg nur geringe Schäden. Oldenburg wurde insgesamt lediglich zu 1,4 % zerstört. Im Juni 1941 richtete ein Luftangriff Schäden im Bereich von Stau, Sophienstraße und Würzburger Straße sowie an der Bahnstrecke nach Leer an. Im September 1943 wurde die Landesbibliothek am Damm durch Bomben zerstört, ebenso das Landgericht in der Elisabethstraße 7, das ausbrannte, sowie das Museum am Damm und die Reichsfinanzverwaltung am Damm Ecke Festungsgraben. Im April 1945 gab es noch vier größere Luftangriffe. Dabei wurden dieGeorgenvilla, der Ziegelhof und die Fleischfabrik der G. E. G. zerstört. Schwer beschädigt wurden die Kasernen an der Ofener Straße und der Donnerschweer Straße sowie die Infanteriekaserne an der Cloppenburger Straße. Auch in den Wohnvierteln östlich der Cloppenburger Straße und um den Klingenbergplatz herum entstanden schwere Schäden. Am 17. April 1945 griffen britische Flugzeuge dieDonnerschwee-Kaserne an. Bei diesem Bombenangriff verloren 13 Kinder ihr Leben. Bei einem Luftangriff am 21. April 1945 wurden Bahnhofsvorplatz, Hafen und das Gewerbegebiet im Osten der Altstadt zerstört. Auch die Kasernenanlagen in Kreyenbrück wurden im April/Mai 1945 zerstört. Während der Luftangriffe suchten viele Menschen in dem 1942/43 erbautenHochbunker an der Moslestraße (1979 gesprengt und abgetragen) und in den hunderten, im gesamten Stadtgebiet verteilten splittersicheren kleinen Rundbunkern Schutz. In Oldenburg wurden im Zweiten Weltkrieg insgesamt 130 Häuser zerstört.

Nachkriegszeit

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Villa Gartenstraße 5: Nacheinander Sitz des NSDAP-Gauleiters, des britischen Stadtkommandanten und der „Brücke der Nationen“
DasOldenburgische Staatsministerium war Amtsstätte der OldenburgischenMinisterpräsidenten und von 1946 bis Ende 2004 Sitz derBezirksregierung.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte Oldenburg zurBritischen Besatzungszone. Der britische Stadtkommandant übernahm 1945 als Residenz die Villa an der Gartenstraße 5, die zuvor Amtssitz desLeiters des NSDAP-Gaues Weser-Ems gewesen war (später war dort die „Brücke der Nationen“ untergebracht). Die britische Militärverwaltung richtete in Oldenburg mehrereDP-Lager zur Unterbringung von bis zu 5000 so genanntenDisplaced Persons ein. Die Mehrzahl von ihnen waren ehemaligeZwangsarbeiter ausPolen und demBaltikum, aber auch nicht-deutsche Flüchtlinge aus den von derRoten Armee besetzten Gebieten. Die Lager „Ohmstede“, „Wehnen“, „Sandplatz“, „Unterm Berg“ und „Ammerländer Heerstraße“ bestanden über die Gründung derBundesrepublik hinaus bis in die 1950er Jahre.

Auf dem Gelände des ehemaligen Rennplatzes in Ohmstede wurdenLetten undEsten angesiedelt, von denen viele bis heute in Ohmstede verblieben sind.[26] DieseExilanten wollten einerseits nicht in ihre 1940 von derSowjetunionokkupierte Heimat zurückkehren, andererseits aber auch nicht in ein Land der westlichen Kriegsgegner Deutschlands auswandern.[27] 1960 wurden die Holzhäuser des „Lettenlagers“ abgerissen und nach und nach durch Geschosswohnungen ersetzt,[28] in die allerdings nicht nur Exil-Balten einzogen. In den 1970er Jahren lebten noch ca. 300 Letten in Oldenburg.[29] Die meisten der Letten und Esten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Ohmstede lebten, und ihre Nachkommen blieben 1990 auch nach der Wiederherstellung derSouveränität des StaatesLettland in Deutschland. Prominentester Exil-Lette, der im Ohmsteder Exil starb, war der ehemalige lettischeGeneral und spätere General derWaffen-SSRūdolfs Bangerskis. Der lettische Komponist und Dirigent Bruno Skulte leitete nach 1945 in Oldenburg ein lettisches Opern-Ensemble.

Durch die Aufnahme von etwa 42.000Vertriebenen nach Kriegsende überschritt Oldenburg die Zahl von 100.000 Einwohnern und wuchs zurGroßstadt heran. 1946 wurde dasLand Oldenburg auf Beschluss der englischen Besatzungsmacht Bestandteil des neuen Bundeslandes Niedersachsen, Oldenburg wurde Sitz des „Verwaltungsbezirks Oldenburg“, eines der damals achtRegierungsbezirke des Landes.

Im ehemaligen Kloster Blankenburg wurde 1949 ein städtisches Altenheim,[30] und ab 1957 überwiegend dielangzeitpsychiatrische „Klinik Blankenburg“ betrieben.[31] Die Auflösung 1987/88 galt als bundesweites Modellprojekt für dieAmbulantisierung der psychiatrischen Pflege.[31][32][33]

Jüngste Vergangenheit

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Durch verschiedeneKreisreformen der 1970er Jahre wurde der Landkreis Oldenburg verändert. Aus demVerwaltungsbezirk Oldenburg und denRegierungsbezirkenAurich undOsnabrück entstand 1978 derRegierungsbezirk Weser-Ems mit der Hauptstadt Oldenburg. Trotz aller Verwaltungs- und Gebietsreformen blieb Oldenburg einekreisfreie Stadt. 1988 wurde die Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg, die sich bis dahin in der Stadt Oldenburg befunden hatte, auf Beschluss des Kreistages nachWildeshausen verlegt.

1954 wurde die Weser-Ems-Halle eröffnet und 1967 wurde mit der Umgestaltung der Altstadt begonnen, damit war Oldenburg eine der ersten Städte in Deutschland mit einer Fußgängerzone. Oldenburg entwickelte sich zu einem Bankenplatz der Region, unter anderem mit einer Filiale der Deutschen Bundesbank. 1973 wurde nach Abschaffung derPädagogischen Hochschulen in Niedersachsen dieCarl von Ossietzky Universität Oldenburg gegründet. Im gleichen Jahr begann auch der Bau desHilfskrankenhauses Oldenburg.

Von 1990 bis Ende Juni 2011 unterhielt das Land Niedersachsen imKloster Blankenburg eine Aufnahmeeinrichtung fürAsylbewerber,[34] der im Verlauf der 1990er Jahre eine Gemeinschaftsunterkunft (gemäß § 53Asylverfahrensgesetz (heutige Bezeichnung:Asylgesetz)) und eine Ausreiseeinrichtung (nach § 61 Abs. 2Aufenthaltsgesetz) angegliedert wurde.[35] Heute ist die Anlage ein Standort derLandesaufnahmebehörde Niedersachsen.

2009 trägt Oldenburg den TitelStadt der Wissenschaft mit dem LeitbildÜbermorgenstadt. 2009 wurde mit der Umgestaltung der ehemaligen städtischen Mülldeponie Osternburg zu einem Park begonnen. Auf dem höchsten Punkt der früheren Halde befindet sich derOsternburger Utkiek.

2021 abgebrannter Bootskiosk an der Mühlenhunte (2009)

Der reetgedeckte Bootskiosk an der Mühlenhunte wurde 2018 abgebaut[36] und sollte auf dem Gelände desMuseumsdorfs Cloppenburg ab 2021 wieder aufgebaut werden. Bei einem Brand in einem Depot des Museumsdorfs wurde das Unikat im Juli 2021 vollständig zerstört.[37]

Militärgeschichte

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Hauptartikel:Militärgeschichte der Stadt Oldenburg

Mittelalter, Frühe Neuzeit

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G. F. F. David: Ansicht des Residenz-Schlosses in Oldenburg (1824)
Old2.+1.InfRgt

Nicht eindeutig geklärt ist die Funktion des 1032 entstandenenHeidenwalls. Wahrscheinlich ist es, dass er der Sicherung einerFurt der Hunte diente. Die vermutlich im 11. Jahrhundert angelegteBurg wurde ab ca. 1530 zu einerFestung in alt-italienischerManier umgebaut.

1576 wurde das ersteZeughaus errichtet. Bis 1600 wurde die so genannteBürgerwacht aufgebaut. Um 1615 begann der Ausbau der Festung. 1681 ließ der dänische KönigChristian V., der die Grafschaft Oldenburg-Delmenhorst von seinem Vater geerbt hatte, steinerne Baracken auf dem Waffenplatz als Soldatenunterkünfte errichten, die etwa hundert Jahre später als das erstestädtische Krankenhaus genutzt wurden.[38] In der so genanntenDänenzeit war Oldenburg von 1700 bis 1765Dänische Königsfestung.

Nach der Erhebung zum Herzogtum Oldenburg wurde die Stadt herzoglicheGarnison. 1775 wurde dasHerzogliche Infanteriekorps aufgestellt. DieserTruppenteil ging 1808/09 in dem so genanntenRheinbund-Kontingent auf. Militärisches Zentrum der Stadt war bis 1919 immer dieSchlosswache, der dieBewachung des Schlosses als Regierungssitz oblag. Weiterhin war sie Sitz des Garnisonkommandos.

Deutscher Bund, Norddeutscher Bund, Deutsches Reich bis 1919

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Im Jahre 1813 erließ HerzogPeter Friedrich Ludwig einen Aufstellungsbefehl für ein Herzoglich Oldenburgisches Infanterie-Regiment. 1831 erfolgte eine Vereinigung mit Kontingenten aus Bremen, Hamburg und Lübeck zurOldenburgisch-Hanseatischen Brigade.

ImNorddeutschen Bund wurde die Einheit zum 1. Oktober 1867 aufgrund derMilitärkonvention zwischen Preußen und Oldenburg vom 15. Juli des Jahres alsOldenburgisches Infanterie-Regiment Nr. 91 in das preußische Heer eingegliedert.

1849 wurde ein Reiter-Regiment aufgestellt, das ab 1859 inOsternburg stationiert war und ab 1867 alsOldenburgisches Dragoner-Regiment Nr. 19 Teil des preußischen Heeres war.

Deutsches Reich 1919 bis 1945

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Nach 1919 wurde die Oldenburger Garnison stark reduziert. Nachfolger des 91er-Regiments wurde das Infanterie-Regiment 110, das 1921 in das16. Infanterie-Regiment (Reichswehr) umgewandelt wurde.

Nach 1935 wurde die Garnison Oldenburg massiv ausgebaut.

Seit 1945

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Anfang Mai 1945 wurde Oldenburg vonkanadischen Einheiten der4th Canadian Armoured Division eingenommen. Die kanadischen Besatzungstruppen wurden 1946/1947 durch britische Einheiten abgelöst. Diese wurden Ende der 1940er Jahre durchdänischesMilitär abgelöst. 1954 erfolgte der britische Abzug.

Von den 1960er bis zu den 1980er Jahren war Oldenburg – nachKoblenz – größte Garnisonsstadt der Bundesrepublik. Sie war Standort diverser Heeres- und Luftwaffenverbände und -einheiten. In den 1970er Jahren beschäftigte die Bundeswehr in Oldenburg 10.000 Soldaten und Zivilbedienstete.[39]

Seit 1990

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1990, im Jahr der Wiedervereinigung Deutschlands, waren in der Stadt Oldenburg 4555 Soldaten und 1600 Zivilangestellte bei der Bundeswehr beschäftigt. In einer gemeinsam von den Universitäten Oldenburg und Göttingen veröffentlichten Studie wurde 1995 vorhergesagt, dass die Bundeswehr am Standort Oldenburg auf zwei Drittel ihrer Soldaten und die Hälfte der Zivilangestellten verzichten werde.[40] Tatsächlich sind seit 2006 in Oldenburg noch 1100 Angehörige der Bundeswehr beschäftigt.[41] Seit der Aussetzung derWehrpflicht in Deutschland zum 1. Juli 2011 werden keine Wehrpflichtigen mehr in Oldenburg stationiert.

Aufgrund von Heeresstrukturreformen ist heute lediglich dieHenning-von-Tresckow-Kaserne in Bümmerstede noch Truppenstandort. Dieser beherbergte nach der Wiedervereinigung Deutschlands zunächst den Stab derLuftlandebrigade 31, zweiKompanien des Luftlandeunterstützungsbataillons 272, eine Sanitätsstaffel sowie das Kraftfahrausbildungszentrum.

Die Luftlandebrigade wurde 2014 zu einem Fallschirmjägerregiment am StandortSeedorf umstrukturiert. In dieHennig-von-Tresckow-Kaserne wurde ab 2015 der Stab der1. Panzerdivision verlegt. Nach Abzug der Fallschirmspringer im März 2015 hielt das Vorkommando der 1. Panzerdivision seinen Einzug in der Henning-von-Tresckow-Kaserne. Seit dem 14. Dezember 2015 sind der Stab sowie die Stabs-/Fernmeldekompanie der 1. Panzerdivision in Oldenburg stationiert. Das Kraftfahrausbildungszentrum verblieb am Standort Bümmerstede.

Auf dem Gelände der ehemaligen Dragoner-Kaserne in Osternburg befinden sich heute dasVerpflegungsamt der Bundeswehr, das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum und die zivilberufliche Aus- und Weiterbildung Betreuungsstelle Oldenburg (ZAW Betreuungsstelle Oldenburg).

Der Fliegerhorst an der Alexanderstraße sowie die Kasernengelände in Ohmstede, Donnerschwee und in Kreyenbrück werden nicht mehr für Zwecke der Bundeswehr genutzt.[42] Die aufgegebenen Standorte der Bundeswehr in Oldenburg konnten ab 1993neuen Zwecken zugeführt werden.

Frühere Auszeichnungen

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Siehe:Orden und Ehrenzeichen (Oldenburg)

Einwohnerentwicklung

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Einwohnerentwicklung von Oldenburg (Oldb) (oben ab 1502 bis 2017, unten ein Ausschnitt ab 1871)
Bevölkerungspyramide für Oldenburg (Datenquelle: Zensus 2011[43])

1898 hatte Oldenburg 25.000 Einwohner, bis 1925 verdoppelte sich diese Zahl auf 50.000. 1946 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt durch Flüchtlingszuzug schnell die Grenze von 100.000. 2015 lebten hier laut Einwohnerdatei Stadt Oldenburg 25.672 Minderjährige und 139.424 Erwachsene,[44] zusammen 165.096 Menschen. Oldenburg gehört zu den noch wachsenden Großstädten in Deutschland. Seit 2011 ist Oldenburg die drittgrößte Stadt Niedersachsens, vor Osnabrück (Volkszählung und Fortschreibung). Am 31. Dezember 2024 hatte Oldenburg 176.614 Einwohner.[1]

Zum 31. Dezember 2022 lebten in Oldenburg 84.422 (48,5 %) männliche und 89.565 (51,5 %) weibliche Einwohner, der Ausländeranteil lag bei 13 %.[45] Noch Ende 2019 lag der Ausländeranteil bei 10,8 %. Oldenburg hat damit unter allen kreisfreien Städten Niedersachsens den niedrigsten Ausländeranteil vorzuweisen.[46]

In einer Bevölkerungsvorausberechnung des Fachdienst Geoinformation und Statistik werden für Oldenburg 2036 etwa 176.000 Einwohner prognostiziert, während das Durchschnittsalter auf 43,47 Jahre ansteigen soll.[47]

Bei der Übersicht der Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand handelt es sich bis 1833 meist um Schätzungen, danach umVolkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf dieWohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“.

JahrEinwohner
15022.300
16674.300
17025.000
17696.959
18166.278
18286.800
3. Dezember 1837 ¹9.280
3. Dezember 1855 ¹11.370
3. Dezember 1861 ¹14.200
3. Dezember 1864 ¹12.600
1. Dezember 1871 ¹14.928
1. Dezember 1875 ¹15.701
1. Dezember 1880 ¹18.400
1. Dezember 1885 ¹19.900
1. Dezember 1890 ¹21.310
2. Dezember 1895 ¹23.036
1. Dezember 1900 ¹26.797
1. Dezember 1905 ¹28.565
1. Dezember 1910 ¹30.242
1. Dezember 1916 ¹27.352
8. Oktober 1919 ¹32.540
16. Juni 1925 ¹52.785
16. Juni 1933 ¹66.951
JahrEinwohner
17. Mai 1939 ¹78.967
31. Dezember 194594.392
29. Oktober 1946 ¹107.473
13. September 1950 ¹122.809
25. September 1956 ¹119.644
6. Juni 1961 ¹125.198
31. Dezember 1965134.971
27. Mai 1970 ¹130.852
31. Dezember 1975134.706
31. Dezember 1980136.764
31. Dezember 1985138.773
31. Dezember 1990143.131
31. Dezember 1995151.382
31. Dezember 2000154.832
31. Dezember 2005158.564
31. Dezember 2010162.173
09. Mai 2011 ¹157.267
31. Dezember 2015163.830
31. Dezember 2019169.077
31. Dezember 2020169.605
31. Dezember 2022172.830
31. Dezember 2023175.878

¹) Volkszählungsergebnis

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften

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Konfessionsstatistik

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Laut derVolkszählung 2011 waren im Jahr 2011 45,9 % der Einwohnerevangelisch, 14,3 %römisch-katholisch und 39,8 % warenkonfessionslos, gehörten einer anderenGlaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.[48] Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder ist seitdem beträchtlich gesunken. Ende 2024 waren von den Einwohnern Oldenburgs 31,3 % evangelische Christen, 11,2 % Katholiken und 0,6 % Sonstige. Die Übrigen, also Konfessionsfreie sowie verschiedene Glaubensrichtungen, werden nur zusammen ausgewiesen, der Anteil lag bei 56,9 %.[49][50] Die Entwicklung der Religionszugehörigkeiten in Oldenburg folgt dem Trend der meisten der früher überwiegend von evangelischen Kirchenmitgliedern bewohnten Großstädte in Deutschland. Anfang des 20. Jahrhunderts noch die absolut dominierende und damit beherrschende Kirche, derzeit eine Minderheit.

Christen

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DieGertrudenkapelle auf dem Gertrudenfriedhof
Schloßplatz mit Schlosswache und der Lambertikirche im Hintergrund

Von 2008 bis 2017 verlor die evangelisch-lutherische Kirche 6353 Mitglieder, die katholische Kirche gewann 55 Mitglieder.[51]

Oldenburg gehörte anfangs zum Gebiet desErzbistums Bremen, beziehungsweise zu dessenArchidiakonat St. Willehadi, die St.-Johannis-Kapelle gehörte zumBistum Osnabrück. DieReformation setzte sich ab 1526 durch, und seit 1529 war die Stadt dauerhaft reformiert, doch trat sie 1573 zumLuthertum über (Einführung einer lutherischen Kirchenordnung). Danach war Oldenburg über viele Jahrhunderte vorwiegendprotestantisch. Als Hauptstadt desHerzogtums beziehungsweiseGroßherzogtums Oldenburg war die Stadt auch Sitz derVerwaltung derEvangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Hier befindet sich bis heute dasKonsistorium beziehungsweise derOberkirchenrat dieserLandeskirche. Oldenburg wurde auch schon sehr früh Sitz desKirchenkreises Oldenburg-Stadt, zu dem heute alleKirchengemeinden der Stadt gehören, sofern es sich nicht umFreikirchen handelt.

Spätestens seit Ende des 18. Jahrhunderts gibt es in Oldenburg auch wiederKatholiken. Diese wurden seit 1785 von einemKaplan betreut. DerHerzog von Oldenburg ließ 1807, nach Eingliederung weiter Teile desNiederstifts Münster in das Herzogtum, auf eigene Kosten eine erste katholische Kirche errichten, die im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts den Bedürfnissen angepasst und durch den heutigen repräsentativen Bau derSt.-Peter-Kirche ersetzt wurde. Später entstanden weitere katholische Kirchen. 1831 wurde Oldenburg Teil desOffizialats Oldenburg desBistums Münster, nachdem die Bildung eines eigenen katholischenBistums für das Land Oldenburg scheiterte. Sitz des Offizialats wurde jedoch die StadtVechta. In Oldenburg wurde einDekanat eingerichtet, das seinerzeit für den gesamten nördlichen Teil des Landes Oldenburg zuständig war. Später wurde das Dekanat Oldenburg in seinem Zuschnitt verändert, doch gehören heute allePfarrgemeinden der Stadt Oldenburg (Oldb) zu diesem Dekanat innerhalb des Bistums Münster.

Die ältesteFreikirche ist dieEvangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die heute an der Eichenstraße ihr Gemeindezentrum besitzt. Sie wurde 1837 gegründet. Die Gemeindepastoren der Gründungsphase warenAugust Friedrich Wilhelm Haese undJohann Ludwig Hinrichs. Die Gemeinde hatte in der Anfangszeit unter Verfolgung seitens staatlicher und kirchlicher Behörden zu leiden: Die Kinder der Gemeinde wurden zwangsweise getauft, Versammlungen polizeilich aufgelöst und das Abhalten von Gottesdiensten mit empfindlichen Geld- und Gefängnisstrafen belegt.

Hauptartikel:Baptistengemeinde Oldenburg

Neben den Baptisten gibt es in Oldenburg weitere Freikirchen: dieEvangelisch-methodistische Kirche (EmK), dieSelbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK), dieAdventgemeinde (STA), dieFreie evangelische Gemeinde (FeG), dieFreie Christengemeinde (BFP) und weitere freie christliche Gemeinschaften.

Weitere dem Christentum verpflichtete Religionsgemeinschaften in Oldenburg sind dieKirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), dieZeugen Jehovas, dieNeuapostolische Kirche,Christian Science (die christlich-wissenschaftliche Vereinigung) und dieChristengemeinschaft.

Juden

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Oldenburger Synagoge
Hauptartikel:Jüdische Gemeinde zu Oldenburg

Seit 1992 gibt es in Oldenburg wieder einejüdische Gemeinde. Dieser übergab die Stadt 1995 eineSynagoge mit Kulturzentrum, die im selben Jahr eröffnet wurde. Es handelt sich um die für diesen Zweck umgebaute ehemalige Baptistenkapelle, die in der Nähe der während derNovemberpogrome 1938 zerstörten Synagoge liegt.[52] Zur Erinnerung an den 1938 deportierten Oldenburger Rabbiner wurde der Straßenabschnitt 2013 inLeo-Trepp-Straße umbenannt.[53] Von 1995 bis 2004 amtierte die SchweizerinBea Wyler als ersteRabbinerin in Deutschland nach dem Holocaust, sie war zeitweise auch in Braunschweig undDelmenhorst tätig. Von 2006 bis 2008 amtierte mitDaniel Alter einer der drei ersten nach 1945 in Deutschland ordinierten Rabbiner in Oldenburg. Er ist Absolvent des PotsdamerAbraham Geiger Kollegs, wie auchAlina Treiger, die seit 2010 neben der JGO auch die Jüdische Gemeinde in Delmenhorst betreut hatte und in Oldenburg bis Ende 2024 amtierte.[52] Die seit 2025 amtierenden Rabbiner sind Levi Israel Ufferfilge und Netanel Olhoeft, beide Absolventen deskonservativenZacharias Frankel College.[54]

Muslime

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In Oldenburg sind dreiMoscheen verschiedenermuslimischer Gemeinschaften registriert[55], und zwar die Hacı-Bayram-Moschee desDITIB in der Emsstraße (Gebetssprache Türkisch), die Hamidiye-Moschee derIGMG in der Breslauer Straße und die Maryam-Moschee des Islamischen Kulturvereins, eines Vereins ohne Dachverband, in der Alexanderstraße (Gebetssprachen Arabisch und Deutsch).

Weitere Religionsgemeinschaften

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Unter den Einwohnern Oldenburgs gibt es auchBahai sowie eine der größtenjesidischen Gemeinden in Deutschland.

Weitere Weltanschauungen

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DerHumanistische Verband Niedersachsen, eineWeltanschauungsgemeinschaft nichtreligiöser Menschen, unterhält einHumanistisches Zentrum in Oldenburg.[56]

DieHumanistische Vereinigung (HV), eine Weltanschauungsgemeinschaft, die neben nichtreligiösen Menschen grundsätzlich auch religiöse Menschen anspricht,[57] betreibt einen Sozialdienst sowie mit dem Seemannsclub 50 Miles eine Sozialeinrichtung für Seeleute.

Politik

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Rathaus Oldenburg – Ostansicht

An der Spitze der Stadt stand schon seit dem 14. Jahrhundert einRat, der ab 1345 aus 18 Mitgliedern bestand. Darunter befanden sich dreiBürgermeister. Es regierte jedoch nur ein Bürgermeister mit fünfRatsmännern. Der Rat wechselte jährlich am 6. Januar. Ab 1676 wurde die Zahl der Bürgermeister auf zwei reduziert. Ab 1773 stand nur noch ein rechtsgelehrter Bürgermeister an der Spitze des Rates und der Stadt. DieStadtordnung von 1833 führte einenStadtdirektor als leitenden Beamten ein. Dieser erhielt später den Titel Bürgermeister beziehungsweiseOberbürgermeister.

Während derZeit des Nationalsozialismus wurde das Stadtoberhaupt Oldenburgs von derNSDAP gestellt.

1946 führte dieMilitärregierung derbritischen Besatzungszone dieKommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vomVolk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte denOberbürgermeister als Vorsitzenden undRepräsentanten der Stadt, der ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichenOberstadtdirektor als Leiter derStadtverwaltung. 1996 wurde in Oldenburg (Oldb) die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jederKommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.

Bei den am 9. Oktober 2022 gewählten Oldenburger Mitgliedern desNiedersächsischen Landtages handelt es sich um den SPD-PolitikerUlf Prange (Wahlkreis 62 Oldenburg Mitte/Süd) und die SPD-PolitikerinHanna Naber (Wahlkreis 63 Oldenburg Nord/West). Die Grünen-PolitikerinLena Nzume (Wahlkreis 63 Oldenburg Nord/West) zog über die Landesliste ihrer Partei in den Niedersächsischen Landtag ein. Im Februar 2025 wurdeDennis Rohde (SPD) erneut direkt als Vertreter des Wahlkreises 28 (Oldenburg-Ammerland) in den Deutschen Bundestag gewählt.Stephan Albani (CDU),Alaa Alhamwi (Grüne) undAndreas Paul (AfD) zogen über die Landeslisten ihrer Parteien in den Bundestag ein.

Rat der Stadt

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Ratswahl Oldenburg 2021
vorläufiges Ergebnis; Wahlbeteiligung: 53,8 %
 %
40
30
20
10
0
31,2
29,0
17,8
8,0
5,3
2,7
2,6
1,4
0,9
1,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+12,1
−3,7
−4,4
−1,9
+0,5
−2,1
+2,6
+0,2
−0,3
−4,0
Sitzverteilung im Rat der Stadt Oldenburg nach der Kommunalwahl 2021
4
1
15
16
1
3
9
1
15 16 
Insgesamt 50 Sitze

Seit 2006 hat der Rat der Stadt Oldenburg 50 Mitglieder. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 150.001 und 175.000 Einwohnern.[58] Die 50 Ratsmitglieder werden durch eineKommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Seit den letzten Kommunalwahlen vom 12. September 2021 sind acht Parteien im Rat der Stadt Oldenburg vertreten, wobeiBündnis 90/Die Grünen die größte Fraktion stellt (16 Sitze), gefolgt von derSPD (14 Mitglieder) und derCDU (9 Sitze).Die Linke stellte vier Mitglieder, dieFDP drei.AfD,Volt undPiratenpartei haben jeweils einen Sitz inne.[59] Die Fraktion Die Linke wechselte Anfang 2024 geschlossen zur neu gegründeten ParteiBündnis Sahra Wagenknecht. Die aus der SPD-Fraktion ausgetretene Vally Finke schloss sich Ende 2024 mit dem Vertreter der Piratenpartei zur Gruppe für Oldenburg zusammen.[60]

Stimmenanteile der zurzeit im Rat der Stadt Oldenburg vertretenen Parteien bei den letzten Kommunalwahlen in Prozent

JahrGrüneSPDCDULinkeFDPAfDVoltPiratenFW/FW-BFONPDLKR
200113,640,130,53,98,22,8
200621,232,726,07,26,35,4
201127,333,920,76,13,02,83,21,1
201619,1332,6822,219,884,844,761,171,530,621,19
202131,229,017,88,05,32,72,61,4

Sitzverteilung bei den letzten Kommunalwahlen

JahrGrüneSPDCDULinkeFDPAfDPiratenVoltFWWFONPDLKRGesamt
20017211524150
200611161343350
201114171031121150
2016101611522111150
2021161594311150

Oberbürgermeister

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Seit 2014 istJürgen Krogmann Oberbürgermeister. Bei der Wahl 2021 setzte er sich in derStichwahl am 26. September 2021 mit 54 % der Stimmen gegen den von den Grünen unterstützten parteilosenKontrahentenDaniel Fuhrhop durch und wurde im Amt bestätigt.[61][62]

Alle Bürgermeister der Stadt Oldenburg seit 1363 sind in derListe der Stadtoberhäupter von Oldenburg (Oldb) aufgeführt.

Oberstadtdirektoren 1945 bis 1996

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JahreName
1945–1946Fritz Koch, (vom 6. Mai 1945 an etwa fünf Wochen lang als Bürgermeister eingesetzt)[63]
1946–1947Wilhelm Oltmann
1948–1950Hans Klüber, SPD
1950–1963Jan Eilers, FDP
1963–1972Heinz Rathert
1972–1996Heiko Wandscher, SPD

Namensgebung

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Logo der Stadt Oldenburg (Oldb)

Nach derHauptsatzung der Stadt lautet ihr NameOldenburg (Oldb). DasStatistische Bundesamt führt sie unter dem NamenOldenburg (Oldenburg). Das neue Logo der Stadt verwendet nicht mehr den Zusatz „i.O.“, das Impressum der Webpräsenz der Stadt verwendet die BezeichnungStadt Oldenburg (Oldb). Die Einführung des neuen Logos im August 2023 löste nach Kritik vieler Personen aus der lokalen Medienbranche eine Petition aus.[64]

Hoheitszeichen

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Die Stadt Oldenburg (Oldb) führt ein Dienstsiegel, ein Wappen und eine Flagge.

Wappen

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Blasonierung: „In Gold eine rote Zinnenmauer bekrönt von drei goldbeknauften blau bedachten Spitztürmen, der mittlere breiter und höher; im blau umrandeten schwarzen Tor ein gelehnter goldener Schild mit zwei roten Balken.“

Die Stadtfarben von Oldenburg sind Gold – Rot.

Für die Residenz desGrafenhauses, die im 13. Jahrhundert Stadt wurde, ist seit 1307 das erste Siegel überliefert, das noch dem späten 13. Jahrhundert entstammt. Wie das kleinere Siegel seit 1366 zeigt es eine dreitürmige Burg ohne den landesherrlichen Balkenschild. Im zweiten Hauptsiegel aus der Mitte des 14. Jahrhunderts steht der OrtspatronSt. Lambert im Tor, dasGrafenwappen in zwei Schilden neben dem Heiligen und zwei Turmfahnen. Auf dem vierten Siegel aus dem 15. Jahrhundert, das im Torbogen den Balkenschild der Oldenburger Grafen mit seinen „fiev stücken“ enthält, fußt das vor 1622 heraldisch vereinfachte Wappen; 1927 bekam es die heutige Form.

Das Oldenburger Grafenwappen ist der Sage nach das Ergebnis eines Löwenkampfes: Nachdem der Löwe getötet war, tauchte KaiserHeinrich IV. seine Finger in das Blut des Tieres und strich dann über den goldenen Schild des Siegers, zwei parallel verlaufende Zickzack-Linien hinterlassend.[65]

Flagge

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Die Stadtflagge von Oldenburg ist gold – rot – gold – rot – gold (1:1:1:1:1) waagerecht gestreift. Für gewöhnlich wird das Gold mit der Farbe Gelb dargestellt.

Städtepartnerschaften

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Oldenburg unterhältStädtepartnerschaften mit folgenden Städten und Kreisen:

Seit 2011 besteht zudem eine Klimapartnerschaft zur südafrikanischen GemeindeBuffalo City Metropolitan Municipality, wodurch unter anderem die Teilnahme am vomBundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Projekt „50 kommunale Partnerschaften bis 2015“ ermöglicht wurde.[67]

Flächennutzung

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Bei einem Blick auf denFlächennutzungsplan für die Stadt Oldenburg[68] fallen die Großflächigkeit unbebauter Gebiete am Rande des Stadtgebiets sowie die Vielzahl kleinerer über die Stadt verteilter Grünflächen und die Vielzahl kleiner Stillgewässer auf. Die Ziele der Naherholung für Menschen und des Erhalts intakter Ökosysteme trafen beim Beschluss des FNP 1996 aufkonkurrierende Ziele wie die Bereitstellung von Land für die Zwecke der Errichtung von Wohn- und Gewerbebauten, von Verkehrswegen usw.

Naherholung

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Grünanlagen und Wälder

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Rhododrendren- und Azaleenblüte im Schlossgarten

Neben demSchlossgarten und demLandschaftspark Mühlenhunte werden auch derBotanische Garten, dasEversten Holz, derGroße und derKleine Bürgerbusch sowie die Anlage rund um denOsternburger Utkiek für Spaziergänge im Grünen genutzt. Erholungsmöglichkeiten bieten sich auch in den Wallanlagen, deren grüner Gürtel um die Innenstadt zu einem großen Teil erhalten geblieben ist. Parkähnlichen Charakter weisen die beiden städtischen Friedhöfe in Bümmerstede und am Patentbusch auf. Daneben gibt es im Stadtgebiet kleinere Parks wie den Cäcilienpark in der Nähe des Staatstheaters.[69]

Von Mai bis August werden seit 2005 alljährlich vor allem in der Innenstadttemporäre Gärten unter dem Namen „Stadtgärten“ eingerichtet.[70] Durch die temporären Gärten soll „Oldenburgs große Affinität zu Parks und Gartenanlagen“ demonstriert werden.

  • Pferdetränke im Eversten Holz
    Pferdetränke im Eversten Holz
  • Unten links das Eversten Holz; am rechten Bildrand der Cäcilienpark
    Unten links das Eversten Holz; am rechten Bildrand der Cäcilienpark
  • Osternburger Utkiek: Wanderweg, Pergola und herzförmiges Kletterelement zwischen zwei Hügeln
    Osternburger Utkiek: Wanderweg, Pergola und herzförmiges Kletterelement zwischen zwei Hügeln
  • Pfau im Botanischen Garten
    Pfau im Botanischen Garten
  • Friedhof Patentbusch in Ofenerdiek
    Friedhof Patentbusch in Ofenerdiek
  • Friedhof Bümmerstede
    Friedhof Bümmerstede
  • Temporärer Japanischer Garten am Leffers-Eck 2013
    TemporärerJapanischer Garten am Leffers-Eck 2013

Seen und Teiche

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Unmittelbar östlich der Bundesautobahn 29 reihen sich vier Seen auf, die teilweise zum Baden und für den Wassersport geeignet sind: derKleine Bornhorster See, derGroße Bornhorster See, derBlankenburger See und derTweelbäker See (durch diesen verläuft die Stadtgrenze Oldenburgs; sein östliches Ufer gehört bereits zur Gemeinde Hude im Landkreis Oldenburg). Ihre Entstehung verdanken die Seen dem Bau der Autobahnen 28, 29 und 293. Insbesondere für den Rampenbau beiderseits der Autobahnbrücke über die Hunte wurden große Mengen Sand benötigt, die aus dem Gelände herausgebaggert und -gespült wurden, auf dem sich heute die Seen befinden.

Darüber hinaus befinden sich auf dem Stadtgebiet eine Vielzahl von kleineren Seen und Teichen sowie kleinere Fließgewässer.

  • Kleiner Bornhorster See
    Kleiner Bornhorster See
  • Großer Bornhorster See
    Großer Bornhorster See
  • Tweelbäker See
    Tweelbäker See
  • Blankenburger See
    Blankenburger See
  • Reiherteich
    Reiherteich
  • Schlossgartenteich
    Schlossgartenteich
  • Dobbenteiche
    Dobbenteiche
  • Bodenburgteich (links) und Niklasteich (rechts)
    Bodenburgteich (links) und Niklasteich (rechts)
  • Tonkuhle (links) und Blesshuhnteich (rechts)
    Tonkuhle (links) und Blesshuhnteich (rechts)
  • Schwanenteich (oben rechts)
    Schwanenteich (oben rechts)
  • Kennedy-Teich
    Kennedy-Teich
  • Drögen-Hasen-Teich
    Drögen-Hasen-Teich
  • Bürgerfelder Teich
    Bürgerfelder Teich
  • Flötenteich
    Flötenteich

Naturschutz

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Auf dem Stadtgebiet befinden sich sechsNaturschutzgebiete, die sich zusammen über rund 5,4 Prozent des Stadtgebiets erstrecken:Alexanderheide, Bahndammgelände Krusenbusch, Bornhorster Huntewiesen, Everstenmoor,Gellener Torfmöörte mit Rockenmoor und Fuchsberg undOsternburger Kanal.

NSG Bornhorster Huntewiesen
Bornhorster Huntewiesen (hinter derA 29 am linken Hunteufer)

Die „Bornhorster Huntewiesen“ umfassen 350 ha und wurden 1991 unter Schutz gestellt. Es handelt sich um einVogelschutzgebiet auf der Grundlage der europäischenVogelschutzrichtlinie von nationaler Bedeutung. Sie gehören zumNatura-2000-Netz. Das Schutzgebiet ist durch weite Wiesen, die durch ein umfangreiches Grabensystem gegliedert sind, gekennzeichnet. DerGroße Brachvogel,Uferschnepfe undBekassine besiedeln die weite, baumfreie und im Winter oft überstaute Ebene.Zugvögel wieWasser- undWatvögel rasten alljährlich in den Wiesen in großer Zahl. Seltene Pflanzenarten wieSchwanenblume,Sumpf-Platterbse oderSumpf-Dreizack sind innerhalb der Stadt nur hier zu finden.

Für das gesamte Naturschutzgebiet gilt ein absolutes Betretungsverbot. Es ist in zwei Schutzzonen mit unterschiedlichen Nutzungsbeschränkungen unterteilt. In der Zone 2 ist beispielsweise die Bewirtschaftung der Flächen während der Brutzeit der Wiesenvögel und die Gülleausbringung untersagt und die Grabenränder dürfen erst beim zweiten Grünlandschnitt gemäht werden. Die Flächen sind für interessierte Besucher von den Deichen oder von der Schutzhütte am Kuhweg aus einsehbar.[71][72]

NSG Everstenmoor

Das rund 105 ha große „Everstenmoor“ wurde 1990 unter Naturschutz gestellt. Es ist der letzte unkultivierte größereHochmoorrest auf dem Gebiet der Stadt Oldenburg. Hochmoorspezialitäten wieSonnentau,Wollgras,Weißes Schnabelried,Moorfrosch,Kreuzotter und seltene Libellen- und Schmetterlingsarten sind hier noch vertreten. DurchWiedervernässungsmaßnahmen, die regelmäßige Entfernung aufwachsender Birken (Entkusselung) und die Beweidung derMoorheideflächen mitHeidschnucken wird versucht, den Strukturreichtum und die hochmoortypischen Lebensgemeinschaften zu erhalten. Der Freesenweg und der Sandfurter Weg sind besonders gekennzeichnete Wanderwege, auf denen das Moor entdeckt werden kann.[73]

NSG Bahndammgelände Krusenbusch

Das Naturschutzgebiet „Bahndammgelände Krusenbusch“ hat eine Größe von 53 ha und wurde 1998 unter Schutz gestellt. Es liegt im südöstlichen Teil der Stadt Oldenburg. Es handelt sich um einen seit 1976 stillgelegten Verschiebe- bzw. Rangierbahnhof. Im Gebiet siedeln auf dem zurückgebliebenen Sand sowie Schotter- und Schlackeresten seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Das Gebiet ist über einen Rundwanderweg von rund 1,5 Kilometern Länge für Besucher erschlossen.[74][75]

Siehe auch:

Wirtschaft und Infrastruktur

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Wirtschaft

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EWE-Arena und Zentrale der Landessparkasse zu Oldenburg

Die drei größten Gruppen von Beschäftigten stellten in Oldenburg 2011 der Einzelhandel (7270 Beschäftigte), das Gesundheitswesen (6829 Beschäftigte) sowie die öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherungen (5348 Beschäftigte trotz des drastischen Rückgangs der Zahl der Angehörigen der Bundeswehr).[76] Der Dienstleistungsbereich erwirtschaftete in der Stadt Oldenburg 2016 87½ Prozent derBruttowertschöpfung.[77] In Oldenburg haben sich auch Betriebe des produzierenden Gewerbes angesiedelt, etwaAutomobilzulieferer, Unternehmen aus derLebensmittelindustrie, Fotoverarbeitung und dem Druckereigewerbe. Allerdings haben mehrere Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit Hauptsitz außerhalb Oldenburgs ihre Standorte in Oldenburg in den letzten Jahrzehnten aufgegeben. Dies betrifft vor allem die Oldenburger Betriebe derAEG,Gerresheimer Glashütte,Bavaria-St. Pauli-Brauerei undCoca-Cola. DieEWE ist ein regional bedeutendes Energieunternehmen mit Sitz in Oldenburg.

Oldenburg gilt als Zentrum derInformationstechnik. Dieser Bereich stellt, genau wie etwa der dererneuerbaren Energien oder dieGesundheitswirtschaft, einen Schwerpunkt in der Arbeit der städtischenWirtschaftsförderung dar. DerEinzelhandel hat in Oldenburg eine hohe Bedeutung. Etwa 1250 Einzelhandelsbetriebe belegen die hohe Versorgungsfunktion dieser Stadt.

Überbleibsel der Schüttgut-Verladeanlagen von Rhein-Umschlag

ImOldenburger Hafen wurden 2021 rund 800.000 t Güterumgeschlagen, davon 77.329 t im Seeverkehr.[78] 2020 waren es noch 1,06 Millionen Tonnen, davon 81.463 t im Seeverkehr; 2019 waren es zusammen 1,11 Mio. t.[79] 2014 wurden 1,04 Mio. t im Binnenverkehr umgeschlagen (2013: 990.686 t, 2012: 1,027 Mio. t). Beim Seegüterverkehr wurden 2014 96.164 t im Oldenburger Hafen umgeschlagen[80] (2013 noch 109.897 t[81]). Hauptumschlaggüter sindFuttermittel,Getreide,Dünger und verschiedeneBaustoffe (Steine, Kies, Sand). 2015 wurden im Seegüterverkehr nur noch 82.150 t umgeschlagen.[82] 2017 betrug der Güterumschlag im Hafen von Oldenburg bei der Binnenschifffahrt 968.878 t, bei der Seeschifffahrt 64.412 t.[83] Im März 2016 gab die Firma Rhein-Umschlag die Schüttgut-Verladung amAlten Stadthafen auf und verlagerte ihren Betrieb in den Osthafen. Durch diese Maßnahme öffnete sie den Weg für eine Neugestaltung des Südufers des Alten Stadthafens unterhalb der Einmündung des Küstenkanals in die Hunte.[84]

2016 erbrachte Oldenburg einBruttoinlandsprodukt von 7,239 Milliarden € und belegte damit Platz 51 in derRangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 43.934 € pro Kopf (Niedersachsen: 34.812 €/ Deutschland 38.180 €). 2017 waren etwa 114.700 Personen in der Stadt beschäftigt.[85] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 6,0 % und damit leicht über dem niedersächsischen Durchschnitt von 5,0 %.[86] Ende 2021 betrug die Gesamtverschuldung der Stadt rund 1 Milliarde Euro (5.955 €/Kopf).[87]

ImZukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Oldenburg Platz 90 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „Zukunftschancen“.[88]

Ansässige Unternehmen

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Früher ansässige Unternehmen

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Dienstleistungen

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Tourismus

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2016 gab es in Oldenburg 24 Beherbergungsbetriebe mit mehr als zehn Betten. Die Zahl der Betten, die von diesen Betrieben bereitgestellt werden kann, betrug 2208.[99]

Hauptanziehungspunkte für Tages- und Übernachtungsgäste sind Einkaufsmöglichkeiten, Museen und Ausstellungshäuser, Theater, klassizistische Architektur, Nachtleben, Konzerte sowie Großveranstaltungen. Neben der Gastronomie profitiert der Einzelhandel stark von den Touristen.

Einkaufen

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Einkaufsgalerie Schlosshöfe, Eingang Poststraße, von den Wallanlagen aus betrachtet

Oldenburg bietet als Oberzentrum im nordwestlichen Niedersachsen[100] vielfältige Einkaufsmöglichkeiten – in den Einkaufszentren und Fachmärkten an der Peripherie (Famila Einkaufsland Oldenburg-Wechloy,IKEA etc.) ebenso wie in der Innenstadt und ihrer Fußgängerzone, der ältesten flächendeckenden Deutschlands.[101] Auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades direkt am Schloßplatz wurde am 16. März 2011 die EinkaufsgalerieSchlosshöfe mit rund 90 Fachgeschäften, Cafés und Restaurants eröffnet.

Medien

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  • Funk und Fernsehen
    • Radio ffn City Studio Oldenburg im Gebäude derNordwest-Zeitung (NWZ)
    • Norddeutscher Rundfunk – Studio Oldenburg
    • Oldenburg eins – Lokalsender für Fernsehen und Hörfunk (früher: Offener Kanal Oldenburg)
    • Radio 21 – Regionalstudio Oldenburg
    • ENERGY BREMEN – 103,5 MHz Lokales aus Oldenburg und umzu
    • Radio Nordseewelle – 88,7 MHz Regionalsender mit Nachrichten aus Oldenburg und umzu
    • Einzugsbereich des norddeutschenDVB-T-Netzes (Digital Video Broadcasting – Terrestrial)
  • Online
  • Printmedien
    • Nordwest-Zeitung – Tageszeitung für Oldenburg und das Oldenburger Land
    • Diversewerbefinanzierte Wochenzeitungen(Nordwest Sonntagsblatt, Neue Zeitung Oldenburg, Diabolo) undStadtmagazine (MoX, CityNews, Oldenburg-Live)
    • Extrablatt Uni/Gastro, Gastronomieführer für den Großraum Oldenburg
    • GastronomieführerUnterwegs – Essen & Trinken im Nordwesten

Verkehr

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Modal Split

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Modal Split in Oldenburg (Binnenverkehr, 2023[102])

  • zu Fuß (21%)
  • Fahrrad (47%)
  • ÖPNV (4%)
  • MIV (28%)
  • 2023 wurden 47 % der Wege innerhalb der Stadt (Binnenverkehr) mit dem Fahrrad zurückgelegt, dahinter folgten dermotorisierte Individualverkehr (28 %, überwiegend Autos), Fußwege (21 %) und deröffentliche Personennahverkehr (4 %).[102]

    Fernstraßen

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    Das Autobahnnetz in der Übersicht
    Brücke der A 29 über die Hunte

    DieInnenstadt ist von einemAutobahnring umgeben. Zu diesem gehören dieAutobahnen

    Die Autobahnen A 28 und A 293 sowie die Nordtangente sind typischeStadtautobahnen, die das Oldenburger Stadtgebiet durchschneiden und einen erheblichen Teil des innerstädtischen Verkehrs aufnehmen. Sie weisen eine hohe Dichte an Auf- und Abfahrten auf und sind mitLärmschutzwänden versehen.

    Ende der Nordtangente (L 865n) an der A 29

    Die an der Anschlussstelle Oldenburg-Eversten der A 28 beginnendeBundesstraße 401 führt nach Westen insEmsland.

    DieOldenburgische Industrie- und Handelskammer mahnt die zügige Schließung der Lücke zwischen der Anschlussstelle Oldenburg-Ohmstede der A 29 und der L 865 in Bornhorst nördlich der Huntewiesen an.[103] Gegen diesen Plan regt sich in Bornhorst Widerstand.[104]

    Von nur noch historischer Bedeutung sind die ehemaligen BundesstraßenB 69 undB 75, die von den Autobahnen A 29 und A 28 ersetzt wurden und nach der Fertigstellung der Autobahnen in deren direkten Einzugsbereichen aufgehoben wurden. Diese beiden Bundesstraßen durchquerten das Stadtgebiet in Nord-Süd-Richtung (B 69) bzw. Ost-West-Richtung (B 75) und waren zu ihrer Zeit die Hauptverkehrsstraßen in Oldenburg.

    Siehe auch:Liste der Straßen in Oldenburg (Oldenburg)
    Geöffnete Eisenbahn-Klappbrücke über die Hunte mit dem Bahnwasserturm

    Schienenverkehr

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    Oldenburg Hauptbahnhof (April 2006)

    DasKönigreich Hannover hatte eine Anbindung Oldenburgs an das deutsche Eisenbahnnetz bis 1866 verhindern können. DasKönigreich Preußen hingegen, das das Königreich Hannover 1866 annektiert hatte, stellte sich einem Anschluss Oldenburgs an das deutsche Eisenbahnnetz nicht in den Weg.[105] Am 15. Juli 1867 wurde dieBahnstrecke Oldenburg–Bremen eröffnet. Sie war damit nach derNahetalbahn durch dasFürstentum Birkenfeld die zweiteEisenbahnstrecke im damaligen Großherzogtum Oldenburg.

    An der Strecke Oldenburg–Bremen liegt eine der ältesten beweglichen Eisenbahnbrücken Europas, die Klappbrücke über die Hunte. Unmittelbar daneben steht derehemalige Bahnwasserturm, der dieDampflokomotiven mit Wasser versorgte.

    Eisenbahnen im Personenverkehr rund um Oldenburg

    Heute liegt derOldenburger Hauptbahnhof an den Bahnstreckenaus Bremen,aus Leer,nach Wilhelmshaven undnach Osnabrück. An denFernverkehr ist Oldenburg durch die alle zwei Stunden verkehrendeIC-Linie 56 Norddeich–Oldenburg–Bremen–Hannover–Leipzig angeschlossen. Außerdem existieren einzelneICE-Verbindungen von und nachBerlin,Dresden undMünchen sowie vonFrankfurt am Main. Die frühere Bedeutung Oldenburgs alsEisenbahnknoten ist nach der Stilllegung und Abbruch desRangierbahnhofes und desAusbesserungswerkes sowie dem Abbau derBraker Bahn durch dasIpweger Moor („Gummibahn“) zurückgegangen.

    Seit Mitte Dezember 2010 ist Oldenburg im Netz derRegio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen erreichbar. Im Stadtteil Wechloy gibt es seit Juni 2015 einen Haltepunkt, der von der Regio-S-Bahn bedient wird.

    Oldenburg ZOB

    Busverkehr

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    Seit 1985 betreibt dieVerkehr und Wasser GmbH (VWG) den ÖPNV im Auftrag der Stadt Oldenburg. Die 19 VWG-Stadtbuslinien erschließen das gesamte Stadtgebiet und einzelne Ortschaften außerhalb, wobei zahlreiche Haltestellen im 15-Minuten-Takt bedient werden. Sämtliche Linien befahren Abschnitte des Wallrings, der Ringstraße um die Innenstadt, mit dem gemeinsamen VerknüpfungspunktLappan. Zwischen Lappan und dem Bahnhof Oldenburg mit demZentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) stellen 18 Linien im dichten Takt Verbindungen her.[106]

    Vom ZOB aus fahrenRegionalbusse in umliegende Städte und Landkreise. Der Betrieb der neun Linien wird unter Federführung desZVBN ausgeschrieben und, in Linienbündel unterteilt, für mehrere Jahre fest vergeben.[107] Betreiber sind zumeist mittelständische Busunternehmen bzw. deren Subunternehmen, darunter die Firmen Bruns Omnibusverkehr,[108] Michael Büsing Busbetrieb, Gerdes Reisen,[109] Emil Hilgen,[110] Pfeiffer-Reisen, Reisedienst Wissgott, Wolters Linienverkehr, oder die zumDB-Konzern gehörendeWeser-Ems-Bus[111] und ihre Tochterfirma Hanekamp.[112] Besonderen Status als Landesbuslinie mit ausgeweiteten Betriebszeiten weist seit Mai 2017 die Linie S35 auf, welche dieAutobahn 28 nutzt, um die KreisstadtWesterstede mit Oldenburg zu verbinden.[113][114]

    ImNachtbusverkehr bestehen sieben städtische Linien N25 und N36 bis N41, die täglich um 00.30 Uhr ab Lappan fahren. In den Wochenendnächten Freitag‒Samstag und Samstag‒Sonntag gibt es weitere Abfahrten stündlich um 01.30 Uhr und 02.30 Uhr.[115] Der Nachtschwärmer N27 und die NachtEule Ammerland mit den Linien N31, N32, N34 und N35 fahren nur in den Wochenendnächten.[107][116]

    Für alle Buslinien wird der Gemeinschaftstarif desVerkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) angewendet, der ebenso in den Zügen des Regionalverkehrs gilt. Die Stadt Oldenburg ist Verbandsmitglied imZweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen.

    2025 können jeden Samstag alle Fahrgäste alle Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die innerhalb der VBN-Tarifzone Oldenburg angetreten und beendet werden,kostenfrei und fahrscheinlos durchführen. Dies gilt in der Zeit von 4 Uhr Samstag früh bis 4 Uhr Sonntag früh, dabei auch für Fahrten mit derRegio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen auf der Relation Oldenburg Hbf–Oldenburg-Wechloy sowie für im Verbundtarif fahrende Nachtbusse, nicht aber für die nach gesondertem Tarif verkehrenden Nachteulen Ammerland.[117] Den für die Verkehrsunternehmen entstehenden Fehlbetrag in Höhe von 580.000 Euro trägt die Stadt Oldenburg.[118] Im Oktober 2025 entschied der Stadtrat, dass der kostenlose Verkehr an Samstagen auch 2026 angeboten werden soll.[119]

    Von 1933 bis 1985 war deröffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in Oldenburg von dem UnternehmenOldenburger Vorortbahnen Pekol GmbH durchgeführt worden, das zwischen 1936 und 1957 mehrereOberleitungsbuslinien betrieb. Die VWG hat 2017 ihre letztendieselgetriebenen Busse ausgemustert. Damit wird die gesamte, über einhundert Fahrzeuge umfassende Stadtbusflotte durchBiogas angetrieben, das der VWG-AnteilseignerEWE liefert.[120][121] Die Regionalbusse ins Umland nutzen weiterhin Diesel als Treibstoff.

    ImFernbus-Verkehr hielten 2018 Busse verschiedener privater und europäischer Anbieter, darunter der MarkenEcolines undFlixbus, an einer neu erbauten Fernbusstation direkt am Zentralen Omnibusbahnhof und Hauptbahnhof. Linienverbindungen bestanden unter anderem zu den ostfriesischen Fährhäfen, nachBerlin,Köln,Amsterdam, nach Polen oder ins Baltikum.

    Schon vor der Freigabe des nationalen Fernbusmarktes in Deutschland hatte die von Christoph Marquardt gegründete FirmaPublicexpress von 2005 bis 2015 mehrmals täglich Fahrten ins niederländischeGroningen angeboten.

    Nordhafen Oldenburg

    Wasserverkehr

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    Alter Stadthafen
    Boote auf der Mühlenhunte (2008)

    DerHafen der Stadt Oldenburg ist über denKüstenkanal als Binnenschifffahrtsstraße an das deutscheBinnenschifffahrtsnetz angeschlossen. Weiterhin verfügt Oldenburg überHunte undWeser auch über eine seewärtige Zufahrt. Die Hunte, die von der Mündung in die Weser bis nach Oldenburg eineSeeschifffahrtsstraße ist, ist bis Oldenburg auch für kleinereSeeschiffe befahrbar. 2011 wurden im Oldenburger Hafen 143.631 Tonnen Güter im Seeverkehr umgeschlagen, 2012 lag die Zahl bei 127.627 t[122], 2015 waren es nur noch 82.150 t. 2016 ging der Seegüterumschlag um 14 % auf 70.507 t zurück. Der Umschlag im Binnenverkehr stieg 2016 dagegen um 5 % auf 969.297 t, sodass der Umschlag im kombinierten See- und Binnenschiffsverkehr bei 1,04 Mio. t lag.[123] Im Mai 2021 wurde das neue Wendebecken für den Schiffsverkehr freigegeben und ermöglicht nun Seeschiffen mit einer Länge von bis zu 110 m das Wenden und damit den Zugang zum Hafen. Hierdurch erhofft sich die Hafenwirtschaft neue Impulse für ein erhöhtes Seeschiffsaufkommen.[124]

    Außerdem gibt es einen kleinen Stadthafen. Die oberhalb Oldenburgs nicht schiffbareHunte bietet schöne Strecken zum Bootfahren, ebenso die Mühlenhunte am Rand des Schlossgartens.

    Luftverkehr

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    Etwa zehn Kilometer entfernt von Oldenburg liegt derFlugplatz Oldenburg-Hatten. Von hier aus können Rundflüge in der Region und Flüge zu den Ostfriesischen Inseln unternommen werden. Der nächste größereFlughafen befindet sich inBremen. Oldenburg selbst hat keinen eigenen Flughafen, nachdem der an der Alexanderstraße gelegene Militärflugplatz geschlossen wurde. Die ehemalige Startbahn wurde mittlerweile mit einem Solarkraftwerk überbaut, so dass eine weitere Nutzung als Flughafen ausgeschlossen ist. Von 1964 bis 1993 war auf demFliegerhorst dasJagdbombergeschwader 43 (JaboG 43) derLuftwaffe stationiert, von 1993 bis 2006 dieFlugabwehrraketengruppe 24 desFlugabwehrraketen-Geschwaders 2.

    Radverkehr

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    Menschen sind auf getrennten Wegen zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs.
    Rad- und Fußwege amPferdemarkt

    Oldenburg hat lautSrV 2023 mit 47 % im Binnenverkehr den höchsten Radverkehrsanteil Deutschlands. Jeder Haushalt hat durchschnittlich 2,6 Fahrräder, etwa jedes sechste ist einE-Bike.[125] Seit Jahrzehnten gibt es in Oldenburg ein umfangreiches Netz an fahrbahnbegleitenden Fahrradwegen. Die Stadtteile und Wohngebiete werden durch viele nur für Fahrräder und Fußgänger zugelassene Wege verbunden. Am Bahnhof gibt es eineFahrradstationen. Darüber hinaus bieten Oldenburg und sein Umland ein Verkehrswegenetz für Fahrräder, das entlang der Hunte und in den Hunteniederungen (ein Wasserauffanggebiet für Hochwasser) Ausflugsmöglichkeiten speziell für Radfahrende bietet.

    BeimFahrradklimatest 2016, einer Befragung von Radfahrern über ihre eigenen Städte mit zahlreichen Fragen, wurde die Fahrradfreundlichkeit der Stadt Oldenburg mit derSchulnote 3,5 bewertet, einem schlechten „befriedigend“. Damit rangierte Oldenburg auf Platz 4 von 38 deutschen Städten mit 100.000 bis 200.000 Einwohnern und auf Platz 2 in Niedersachsen, nachGöttingen, das mit der Note 3,32 (glattes befriedigend) auch bundesweit Testsieger war. Als Schwächen wurden die geringe Breite der Radwege und die Probleme beim Versuch angegeben, ein Fahrrad in Fahrzeuge des Öffentlichen Personennahverkehrs mitzunehmen. Besonders negativ ins Gewicht fiel zudem die hohe Zahl der Fahrraddiebstähle in der Stadt (Teilnote 4,8).[126] Fahrraddiebstähle haben lautpolizeilicher Kriminalstatistik einen Anteil von rund 12 % an der Gesamtkriminalität. Die Zahl der bekannt gewordenen Fahrraddiebstähle ging von 2812 in 2009 auf 1538 Fälle in 2018 zurück.[127]

    Mit durchschnittlich 9,1 Teilnehmern pro 1.000 Einwohner veranstaltet Oldenburg die aktivsteCritical Mass Deutschlands.[128]

    Regionale Wanderwege

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    Durch Oldenburg verlaufen zwei Wanderwege desWiehengebirgsverbandes Weser-Ems:

    Der 130 Kilometer lange WanderwegJadeweg führt vonWilhelmshaven nachWildeshausen. Durch ein weißes „J“ auf schwarzem Untergrund am Wegesrand ist der Verlauf des Weges erkennbar.[129]

    In Oldenburg beginnt bzw. endet der 87 km lange WanderwegEms-Hunte-Weg, dargestellt durch eine Kanalbrücke im niederländischen Stil auf schwarzem Untergrund. Der Weg führt nach bzw. kommt vonLeer (Ostfriesland).[130]

    Öffentliche Einrichtungen

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    Die Stadt ist Sitz folgender Einrichtungen und Institutionen beziehungsweiseKörperschaften des öffentlichen Rechts:

    Rechtswesen

    Vor allem aufgrund seiner früheren Funktion als Residenz- und Hauptstadt desLandes Oldenburg ist hier eine Vielzahl von Gerichten angesiedelt. Im Gerichtsviertel sind dasAmtsgericht, dasLandgericht und dasOberlandesgericht Oldenburg unmittelbar nebeneinander erbaut worden. Das OLG Oldenburg ist eines von drei Oberlandesgerichten in Niedersachsen und für den ehemaligen Regierungsbezirk Weser-Ems zuständig. DasSozialgericht Oldenburg ist nur durch den Schlossgarten von den drei o. g. Gerichten getrennt; dasVerwaltungsgericht befindet sich am Schloßplatz, dasArbeitsgericht in der Bahnhofstraße.

    • Amtsgericht Oldenburg
      Amtsgericht Oldenburg
    • Landgericht Oldenburg
      Landgericht Oldenburg
    • Oberlandesgericht Oldenburg
      Oberlandesgericht Oldenburg
    • Sozialgericht Oldenburg
      Sozialgericht Oldenburg
    • Justizvollzugsanstalt Oldenburg an der Cloppenburger Straße
      Justizvollzugsanstalt Oldenburg an der Cloppenburger Straße

    Seit 2001 befindet sich in Kreyenbrück auf einem Teil des Geländes der ehemaligen Hinderburgkaserne die NeueJustizvollzugsanstalt Oldenburg. Deren Vorgänger befand sich seit 1857 an der Gerichtsstraße zwischen den Strafgerichten und der Straße Damm. Der letzte Gefangene verließ am 23. März 2013 den Altbau. Über die Weiterverwendung des Grundstücks hat dessen Eigentümer, das Land Niedersachsen, noch keine Entscheidung getroffen.[132]

    Wohnen

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    Oldenburger Hundehütten in der Schäferstraße, Donnerschwee

    Oldenburgs Siedlungsstruktur ist geprägt von einer großen Zahl an Ein- und Zweifamilienhäusern mit Garten. Die begehrtesten Adressen liegen in einem Gürtel rund um die Innenstadt: Gerichtsviertel, Dobbenviertel, Haarenesch, Ziegelhof, Ehnern, Bürgeresch. Sie zeichnen sich durch einen stabilen Mix aus historischer Bausubstanz und modernen Ergänzungen aus. Ein besonderer Baustil sind dieOldenburger Hundehütten, eineinhalbgeschossige Häuser mit Satteldach, die zwischen etwa 1875 und 1920 errichtet wurden.

    Beispielhaft für das moderne Oldenburg stehen Quartiere wie der „Bloherfelder Anger“ oder ein neues Viertel im Stadtteil Alexanderhaus, in dem auf einem rund 30 Hektar großen, lange Zeit landwirtschaftlich genutzten Gelände Wohn- und Naturraum eng miteinander verflochten wurden. Weiterhin entsteht an der Hunte ein neues Stadtviertel namensAlter Stadthafen, für das Industrie- und Brachflächen zu Wohnquartieren umgestaltet werden. Auf beiden Seiten der Hunte entstehen hunderte Wohnungen. An der Nordseite beziehungsweise Bahnseite wird Gewerbe angesiedelt, an der Hunteseite entstand eine neue Promenade und Gastronomie.[133] Der neue OrtsteilNeu Donnerschwee entsteht im ehemaligen Kasernengelände alsKonversionsmaßnahme.

    Ende 2020 gab es im Stadtgebiet 95.589 Wohnungen.[134]

    Bildung

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    Universität, Hochschulen, Akademien

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    Evangelisches Lehrerseminar Oldenburg 1846–1927
    Zentralgebäude der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
    Hörgarten der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
    Altes Gymnasium Oldenburg
    Herbartgymnasium Oldenburg

    Von 1793 bis 1927 fand die Ausbildung von Volksschullehrern amEvangelischen Lehrerseminar Oldenburg bzw. der Aufbauschule statt. Von 1947 bis 1965 erfolgte die Ausbildung von Lehrern an der Pädagogischen Akademie bzw. der Pädagogischen Hochschule (PH), die am 5. Dezember 1973 in dieCarl von Ossietzky Universität Oldenburg umgewandelt wurde und seit dem 13. Oktober 1991 ihren heutigen Namen trägt. Hier studieren gegenwärtig rund 14.000 Personen (Wintersemester 2014/15). Von der Universität wird einBotanischer Garten[135][136] als Lehrgarten betrieben, der sich am Philosophenweg befindet. Dieser ist der Öffentlichkeit ebenso kostenlos zugänglich wie der Hörgarten[137] neben dem „Haus des Hörens“ an der Marie-Curie-Straße. AlsAn-Institut der Universität Oldenburg bietet dasOFFIS – Institut für Informatik seit seiner Gründung 1991 wissenschaftliches und technologisches Know-how auf dem Gebiet der Informatik in den Forschungsbereichen Energie, Gesundheit und Verkehr.

    2012 wurde dieEuropean Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) gegründet. Sie ist ein deutsch-niederländisches Kooperationsprojekt mit derUniversität Groningen. Sie soll pro Jahr 40 Studierende zu Ärztinnen und Ärzten für die Region Nordwest ausbilden. Die EMS arbeitet mit den drei Oldenburger Krankenhäusern zusammen und kooperiert mit derKarl-Jaspers-Klinik Wehnen im Bereich Psychiatrie.

    2000 wurde durch Zusammenschluss verschiedener Vorgängereinrichtungen dieFachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (FH OOW) mit den StandortenElsfleth,Emden (Sitz der FH),Leer, Oldenburg undWilhelmshaven gegründet. Diese Fachhochschule war mit rund 10.000 Studierenden bis zu ihrer Auflösung am 1. September 2009 die größte Fachhochschule Niedersachsens. Aus ihr gingen dieFachhochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (heute:Jade Hochschule) und dieFachhochschule Emden/Leer (heute:Hochschule Emden/Leer) hervor. Kurze Zeit danach gaben sich die beiden Hochschulen neue Namen.

    DieBerufsakademie für IT und Wirtschaft Oldenburg in Trägerschaft des IBS IT & Business School Oldenburg e. V. ergänzt das Bildungsangebot durch zwei Duale Bachelor-Studienprogramme Betriebswirtschaft (Bachelor of Arts) und Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science).

    An derPolizeiakademie Niedersachsen im Stadtteil Bloherfelde werden rund 700 angehende Polizeibeamte in einem 3-jährigen Bachelorstudiengang ausgebildet.

    Der Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) wurde 1971 als Gemeinschaftseinrichtung kommunaler Gebietskörperschaften aus dem Raum Weser-Ems gegründet. Die KDO ist (2012) das größte kommunale Gebietsrechenzentrum in Niedersachsen.

    DieAkademie für Aus- und Weiterbildung Stenografen-Vereinigung Oldenburg (Oldb) e. V. bietet verschiedene Bildungsangebote in den Bereichen EDV, Sprachen sowie berufliche Bildung.

    Die einzige Studentenverbindung vor Ort ist die D.St.V. Chamavia zu Oldenburg. Sie besteht seit 1925 und verbindet Studierende an der Jade-Hochschule Oldenburg und der Universität Oldenburg.

    Bibliotheken

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    • Die Stadtbibliothek Oldenburg bietet in ihrem stadtweiten Bibliotheksnetz aktuelle Medien für Schule, Aus-, Fort- und Weiterbildung. Ihr Angebot umfasst Bücher, Zeitschriften, digitale Medien sowie den Zugang zum Internet. Seit 1992 hat sie ihren Sitz im KulturzentrumPeter Friedrich Ludwigs Hospital an der Peterstraße.[138] Zweigstellen der Stadtbibliothek sind die Kinderbibliothek am PFL sowie die Stadtteilbibliotheken Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek.[139]
    • DieLandesbibliothek Oldenburg alsRegionalbibliothek des Nordwestens residiert seit 1987 in einer umgebauten ehemaligen Infanteriekaserne amPferdemarkt.[140]
    • DieUniversitätsbibliothek Oldenburg hat ihren Hauptsitz auf dem Universitätskampus am Uhlhornsweg.[141]

    Schulen

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    Cäcilienschule
    Städtische Schulen
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    Gymnasien
    Integrierte Gesamtschulen
    Oberschulen
    • Oberschulen Alexanderstraße, Eversten, Ofenerdiek und Osternburg.
    Grundschulen, Förderschulen
    • 29Grundschulen in allen Stadtteilen
    • ZweiFörderschulen: Comeniusschule Oldenburg im Stadtteil Eversten und Fröbelschule Oldenburg im Stadtteil Nadorst.
    Schulen anderer Schulträger
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    Öffentlicher Träger
    Freie Träger
    Christliche Träger
    • Liebfrauenschule, Katholische Gymnasium in der Trägerschaft der Schulstiftung St. Benedikt.
    • Paulusschule, KatholischeOberschule in der Trägerschaft der Schulstiftung St. Benedikt.

    Stadt der Wissenschaft

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    SchriftzugLos geht’s. Oldenburg Stadt der Wissenschaft 2009 am Lappan

    2004 bewarb sich Oldenburg erstmals um den vomStifterverband für die Deutsche Wissenschaft verliehenen TitelStadt der Wissenschaft. Die mit einem Preisgeld von 250.000 € dotierte Auszeichnung wurde Bremen undBremerhaven zugesprochen. Nach einem Beschluss des Stadtrats ging Oldenburg von 2009 erneut ins Rennen. Diesmal konnte sich Oldenburg gegen Mitbewerber wieHeidelberg,Konstanz undLübeck durchsetzen. Das MottoÜbermorgenstadt sollte verdeutlichen, dass Wissenschaft für die Stadt die entscheidende Triebfeder ihrer Weiterentwicklung und ihrer Zukunftstauglichkeit sein soll.[142]

    Das eigens eingesetzte Kampagnenbüro griff eine Vielzahl von Ideen aus der Bevölkerung auf und formte daraus 16 Leitprojekte. Sie bildeten das Grundgerüst für einen Marathon mit mehreren hundert Veranstaltungen, die dazu beitragen sollten, Oldenburg als Wissenschaftsstadt in den Köpfen ihrer Bewohner und Besucher zu verankern.

    Das für die Bewerbungskampagne entwickelte und mehrfach preisgekrönte Logo fand nach Abschluss des Jahres alsStadt der Wissenschaft Einzug insCorporate Design der Stadt Oldenburg.

    In der Folge der Auszeichnung wurde dasSchlaue Haus Oldenburg erweitert und als wissenschaftlicher Veranstaltungsort etabliert. Die Schlaues Haus Oldenburg gGmbH fördert inzwischen auch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.[143]

    Gesundheitswesen

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    Kultur

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    Oldenburgisches Staatstheater (Juni 2017)

    Theater

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    Das älteste Theater der Stadt ist dasOldenburgische Staatstheater. Ein zunächst 1833 durch den Zimmermann Muck als Holzkonstruktion errichtetes Theater, das in der Nähe des heutigen Theaters stand, wurde 1881 durch einen im italienischen Renaissancestil gehaltenen Bau ersetzt. Auf dem Gelände zwischen Theaterwall und Stadtgraben vollendete der Hofbaumeister Gerhard Schnitger dasGroßherzogliche Residenztheater. Durch ein Feuer, vermutlich durch ein Feuerwerk im Innenraum verursacht, brannte es jedoch bereits im November 1891 nieder. Das imneobarocken Stil wiederaufgebaute Theater wurde 1893 eröffnet, erweitert durch eineKuppel und zusätzlicheWerkstattgebäude. 1918 dankte der letzte Großherzog ab, und das Theater wurde inOldenburgisches Landestheater umbenannt. Seit der Übernahme des Gebäudes durch den Staat Oldenburg im Zuge desFinanzausgleichs zwischen Ländern und Gemeinden 1938 trägt es den TitelOldenburgisches Staatstheater. In diesem Theater begann die Theaterschauspielerin und derzeitiges Ensemblemitglied des WienerBurgtheaters, Andrea Clausen ihre Bühnenkarriere. Die aus der ARD-SerieTatort als Kommissarin Lena Odenthal bekannte SchauspielerinUlrike Folkerts begann ebenfalls hier ihre Karriere.

    Angegliedert an das Staatstheater ist dieNiederdeutsche Bühne, die ausschließlich Stücke inniederdeutscher Sprache spielt. Im März 1921 gründete sich die Bühne aus Mitgliedern derSpäälkoppel zunächst unter dem NamenOllnborger Kring. 1923 erfolgte die Angliederung an das Landestheater und die Namensänderung inNiederdeutsche Bühne Oldenburg am Landestheater. Mit der Umbenennung des Staatstheaters wurde auch die Niederdeutsche Bühne 1939 umbenannt inAugust Hinrichs Bühne am Oldenburgischen Staatstheater. Zwischen 1945 und 1998 spielte die AHB im Theatersaal im Oldenburger Schloss. Seit 1998 spielt sie im sogenanntenKleinen Haus des Staatstheaters. Die Bühne wird als Verein geführt, die Mitglieder betreiben die Schauspielerei als Freizeitbeschäftigung. Seit 2006, der Übernahme der Leitung durch Generalintendant Markus Müller, ist die Bühne als eine der sechs Sparten (Niederdeutsches Schauspiel) in das Theater integriert.

    DasStudentenwerk Oldenburg betreibt seit 1985 das UNIKUM und das Unitheater. Seit dem Juli 1997 nutzt die zu dem Zeitpunkt gegründeteOldenburger Uni Theater GmbH das UNIKUM. Studentische und freie Theatergruppen sind in ihr organisiert.

    Ebenfalls 1985 eröffnete das Theater Wrede, ein modernes Theater für Erwachsene und Kinder. 1999–2009 bezog das Theater die erste eigene Spielstätte, dieTheaterfabrik Rosenstraße. Im Herbst 2009 eröffnete es unter neuem Namen „Theater wrede +“ seine neue Spiel- und Forschungsstätte in Klävemannstraße 16.

    DieKulturetage wurde 1986 von derKulturkooperative Oldenburg e. V. begonnen. Seit der Anmietung einer Etage in einem Lagerhaus in der Nähe des Hauptbahnhofs bietet die Kulturetage neben einer Kleinkunstbühne Platz für unterschiedliche Kunstformen.Konzerte,Kabarett undLesungen stehen derzeit eine Halle, ein Studio und drei Probenräume zur Verfügung, die den verschiedenen Veranstaltungen Platz bieten.

    Hauptsächlich zeitgenössisches Figurentheater zeigt das private Theater Laboratorium seit 1995. Bei den Aufführungen, in denen die selbst gestalteten Figuren verwendet werden, wird auch mit Elementen des Schauspiels gearbeitet. Neben den Theaterstücken werden auch Konzerte und Lesungen gegeben.

    Ausweichquartier Theaterhafen (mit Stadtstrand) im Juni 2018

    Dasfreie Theaterhof/19 ist seit der Gründung September 2001 das jüngste Theater in Oldenburg. Die Produktion widu-Theater, die hier ihre Spielstätte hat, war zuvor auf den Bühnen der Kulturetage und der Theaterfabrik zu sehen.

    Wegen notwendiger Umbauarbeiten im Großen Haus zur Verbesserung des Brandschutzes fanden die letzten Aufführungen der Spielzeit 2017/2018 in einem Zelt im Theaterhafen auf dem früheren Gelände der Firma „Rheinumschlag“ am Südufer der Hunte statt.[144]

    Kinos

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    Wallkino Oldenburg
    • Casablanca
    • CineK, Kino in der Kulturetage
    • CinemaxX
    • Oldenburger Wallkino (geschlossen)
    • Das Mobile Kino Niedersachsen hat seinen Sitz im Oldenburger Bahnhofsviertel
    • Unikino Gegenlicht (studentisch betriebenes Kino im UNIKUM an der Universität)

    Museen

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    Schloss mit Landesmuseum
    Horst-Janssen-Museum

    DasLandesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg zeigt imSchloss Oldenburg die Dauerausstellung „Kulturgeschichte einer historischen Landschaft“, die Ausstellung „Geschichte des Kunstgewerbes“, Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Kulturgeschichte sowie Sonderausstellungen. Im ebenfalls zum Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte gehörendemAugusteum werden üblicherweise die Werke alter Meister gezeigt (Gemälde italienischer und niederländischer Maler vom 16. bis 18. Jahrhundert, europäische Malerei von Mittelalter bis Neuzeit und wechselnde Ausstellungen). Das Prinzenpalais ist das dritte Haus des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, hier wird die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts mit dem Schwerpunkt des deutschenImpressionismus und desExpressionismus derBrücke-Maler ausgestellt, zudem wird die Entwicklung der bildenden Kunst in Deutschland seit der Epochen derRomantik und desKlassizismus gezeigt. Die früher privaten großherzoglichen Sammlungen bilden den Grundstock der im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte gezeigten Ausstellungsstücke.

    DasLandesmuseum Natur und Mensch Oldenburg wurde 1836 als „Naturhistorisches Museum Oldenburg“ von GroßherzogPaul Friedrich August eröffnet. Es umfasst die AbteilungenArchäologie,Naturkunde undVölkerkunde in interdisziplinären Dauerausstellungen. Zudem werden auch in diesem Museum Ausstellungen und Sonderausstellungen gezeigt.

    ImStadtmuseum Oldenburg zeigt die stadtgeschichtliche Abteilung die Früh- und Stadtgeschichte Oldenburgs. Zudem können durch Stiftungen vonTheodor Francksen,Bernhard Winter, Claus Hüppe, Elise Bamberger und Juliane Böcker in den Besitz des Stadtmuseums gelangte Ausstellungsstücke besichtigt werden. Die Theodor-Francksen-Stiftung stellte den Grundstock des Bestandes des Stadtmuseums dar.

    Auf dem Grundstück des Stadtmuseum Oldenburg liegt dasHorst-Janssen-Museum. Hier werden Werke desZeichners undGrafikersHorst Janssen und verwandter Künstler ausgestellt. Jährlich sind drei bis vier Wechselausstellungen zu besichtigen.

    Das 2000 gegründeteHaus für Medienkunst Oldenburg geht auf eine Stiftung vonEdith Ruß zurück. Es zeigt mit wechselnden Ausstellungen ausschließlich zeitgenössische Kunst, die mit Neuen Medien gestaltet wurde, und vergibt Stipendien an internationale Künstler.

    Seit 2008 befindet sich mit demOldenburger Computer-Museum eines der wenigen Computermuseen Deutschlands in der Stadt.[145] Das Museum zeigt auf rund 1.000 m² Computer, Telespiele und Arcade-Automaten aus den 1970er, 1980er und 1990er Jahren. Die ausgestellten Exponate sind funktionsbereit und laden zum Ausprobieren und Benutzen ein.[146][147]

    Früher gab es dasPekol-Museum. Hauptsächlich wurden rund 12 Omnibusse des Oldenburger HerstellersTheodor Pekol präsentiert. Außerdem waren einige Pkw ausgestellt. Trotz eingeschränkter Öffnungszeiten kamen viele Besucher. DieOldtimer Markt berichtete im September 2009 darüber, dass das Museum wohl bald das Gebäude verlassen müsse.[148] Im März 2011 wurde berichtet, dass das Museum nach der Winterpause nicht mehr öffnen werde.[149] 2013 musste das Museum nach einem Gerichtsurteil das bisherige Gebäude verlassen.[150] 2020 hieß es, dass die Sammlung auf acht Busse geschrumpft sei und in einem Hangar auf demFliegerhorst Oldenburg gelagert werde.[151]

    • Skulptur auf dem Pferdemarkt
      Skulptur auf demPferdemarkt
    • Bärengruppe neben dem Schloss
      Bärengruppe neben dem Schloss
    • Symbol zur Landesausstellung 2005 „Jahrhundertschritt“
      Symbol zur Landesausstellung 2005 „Jahrhundertschritt“

    Archive

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    Sowohl dasNiedersächsische Landesarchiv (Abteilung Oldenburg) als auch dasStadtarchiv Oldenburg befinden sich am Damm (Hausnrn. 43 und 41). Im Landesarchiv werdenAkten und Dokumente desLandes Oldenburg, im Stadtarchiv Archivalien der Stadt Oldenburg archiviert. Beide Institutionen verfügen außerdem über umfangreiche Bildsammlungen zur Stadt- und Landesgeschichte sowie eigeneBibliotheken.

    Bauwerke

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    • Cäcilienbrücke, Osternburger Türme
      Cäcilienbrücke, Osternburger Türme
    • Der Lappan, von der Langen Straße aus gesehen
      Der Lappan, von der Langen Straße aus gesehen
    • Die Oldenburger Mühle in Tweelbäke
      Die Oldenburger Mühle in Tweelbäke
    • Mausoleum der Großherzöge von Oldenburg
      Mausoleum der Großherzöge von Oldenburg
    • Die Schlosswache auf dem Schloßplatz
      Die Schlosswache auf dem Schloßplatz
    • Landtag und Staatsministerium
      Landtag und Staatsministerium
    • Turnhalle des Oldenburger Turnerbundes
      Turnhalle des Oldenburger Turnerbundes
    • Kraftwerk an der Hunte mit Fischaufstiegsanlage
      Kraftwerk an der Hunte mit Fischaufstiegsanlage

    Sonstige Sehenswürdigkeiten

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    Regelmäßige Veranstaltungen

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    Internationale Keramiktage auf dem Schloßplatz
    Der Lambertimarkt vor der Alten Wache und der Lambertikirche

    Ende Januar die Urlaubsmesse „Caravan Freizeit Reisen“[152] sowie Anfang Februar die Motorrad- und Biker-Messe „Motorrad Show“[153] in denWeser-Ems-Hallen.

    Im Mai wird alljährlich vom Motor-Sport-Club Oldenburg dieOldtimer ClassicRallye „Graf Anton Günter“ durchgeführt. 2012 begann und endete sie erstmals auf dem fertiggestellten Schloßplatz.

    ZuPfingsten findet regelmäßig der Nikolaimarkt statt, eine Präsentationkunsthandwerklicher Produkte im Freien.[154] Bis 2012 war das Nikolaiviertel der Veranstaltungsort; 2013 zog der Markt auf den Schloßplatz um.

    DieOldenburg Model United Nations (OLMUN), inzwischen zur deutschlandweit größten Schüler-MUN aufgestiegen, findet im Juni mit über 700 nationalen und internationalen Schülern und Studenten statt und wird von eben solchen das ganze Jahr über organisiert. Mit der „Simulation des Europäischen Parlaments in Oldenburg“ findet seit 2019 jährlich außerdem ein schülerorganisiertes EU-Planspiel statt.[155] Dieses wird vom Land Niedersachsen gefördert und findet im Gebäude desehemaligen Landtags des Großherzogtums Oldenburg statt. Die Veranstaltung wird regelmäßig von Ministern der Landesregierung eröffnet und von zahlreichenMitgliedern des Europäischen Parlaments begleitet.[156]

    DerChristopher Street Day (CSD) wird seit 1995 in Oldenburg im Juni begangen.

    In der ersten Junihälfte fand bis 2016 das Internationale Musikfestival „Oldenburger Promenade“ statt. Das Konzept: Mit einer vom Besucher gewählten Eintrittskarte für einen Konzertabend, der sogenannten „Promenade“, konnten drei unterschiedliche Programme an verschiedenen historischen Orten jeweils 45 Minuten lang erlebt werden. Dazwischen war Zeit, zur anderen Spielstätte und zum Festzelt zu promenieren.

    In den Sommerferien wird von derKulturetage der Oldenburger Kultursommer ausgerichtet, eine dreiwöchige Veranstaltung mit Jazz, Rock, Pop, Folklore, Klassik, Pantomime und anderen bildenden und darstellenden Künsten. Das Motto ist „umsonst und draußen“. Zum Abschluss der kulturellen Freiluftaktivitäten präsentieren jeweils am ersten Wochenende im August dieInternationalen Keramiktage rund 100 führende Keramikkünstler und -werkstätten aus ganz Deutschland und Europa. Am letzten Donnerstag im August beginnt das dreitägigeStadtfest Oldenburg, einOpen-Air-Festival mit zahlreichen (Live-)Musikbühnen und Verkaufsständen in der Fußgängerzone.

    Dasinternationale Filmfest Oldenburg, ein sich dem internationalen Filmschaffen widmendesFilmfestival findet an fünf Tagen der ersten Septemberhälfte statt. Am ersten oder zweiten Septemberwochenende wird das Weinfest mit Tanz und Folklore begangen. Der um den St-Michaelistag (29. September) beginnendeKramermarkt, das in Oldenburg stattfindendeVolksfest, wird für 10 Tage bis Anfang Oktober gefeiert. Der Kunstmarkt im Cäciliensaal kann während der Herbstferien besucht werden.

    Die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM), die größte nichtkommerzielleMesse (Wirtschaft) auf diesem Gebiet in Deutschland, wird mit der Verleihung desOldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises von der Stadt, der Universität und der Volkshochschule im November organisiert.[157] Ebenfalls im November werden die Oldenburger Kurzfilmtage zwergWERK, ein Kurzfilm-Festival begangen.

    Der Lambertimarkt (Weihnachtsmarkt) findet zwischen Ende November und 22. Dezember um dieLambertikirche herum mit Kunstmarkt und weiteren Verkaufsständen statt.

    Eingestellte regelmäßige Veranstaltungen

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    Im Sommer fand auf der Haaren im Abschnitt neben dem Heiligengeistwall von 1998 bis 2009 alljährlich eine „Waschzuberregatta“ statt.[158] Seit dem Jahr 2010 wird dieses Spektakel aufgrund des hohen organisatorischen und finanziellen Aufwands aber nicht mehr weitergeführt.[159] Die Waschzuber wurden nachAugustfehn verkauft, wo sie seit 2010 jährlich eingesetzt werden.

    Ungefähr hundert Jahre lang gab es in Oldenburg ab demKarsamstag neun Tage lang einenOstermarkt, bis in die 1960er Jahre auf dem Pferdemarkt, vor den Bauarbeiten für die Schlossgalerie auf dem Schloßplatz und zuletzt neben der Weser-Ems-Halle. Die letzte Veranstaltung fand 2011 statt. Wegen zu schwacher Besucherresonanz wurde die Tradition des Ostermarkts (vorerst) eingestellt.[160]

    Bis 2012 fand Anfang März in denWeser-Ems-Hallen eine Blumenschau statt, die im Durchschnitt von 40.000 Menschen besucht wurde. Den Mittelpunkt der Veranstaltung bildete die 5000 m² große Blumenschauhalle. Auf weiteren ca. 11.000 m² Ausstellungsfläche präsentierten auf der begleitenden Garten- und Verbrauchermesse rund 170 Aussteller ihr Angebot. Die Blumenschau wurde durch eine „Oldenburger Gartentage“ genannte Messe ersetzt, während derer allerdings nicht großflächig blühende Blumen gezeigt werden.[161] 2019 wurden die „Oldenburger Gartentage“ aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit begraben.[162]

    • Waschzuber-Regatta auf der Haaren (2006)
      Waschzuber-Regatta auf der Haaren (2006)
    • Ostermarkt zwischen Schloss und Alter Wache (2005)
      Ostermarkt zwischen Schloss und Alter Wache (2005)
    • Blumenschau in den Weser-Ems-Hallen (2005)
      Blumenschau in den Weser-Ems-Hallen (2005)

    Mundarten/Sprachen

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    Bis vor wenigen Jahrzehnten warPlattdeutsch die allgemeine Umgangssprache in Oldenburg, wobei die Oberschicht seit dem 19. Jahrhundert Hochdeutsch sprach. Die Dialekte gehörten zumNordniederdeutschen. Man sprachNord-Oldenburgisch.

    Heute herrscht Hochdeutsch als Umgangssprache vor. Nur noch wenige Oldenburger beherrschen Platt.

    Kulinarische Spezialitäten

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    Oldenburgs Nationalgericht ist derGrünkohl. Das Gemüse wird fett und deftig zubereitet und kommt bevorzugt mitPinkel,Kochwurst undKasseler auf den Tisch.

    Wohlhabende Kaufleute aus Oldenburg fuhren bereits im 19. Jahrhundert mit ihren Pferdekutschen nachOstfriesland, um in den dortigen Dorfgasthöfen das Wintergemüse zu genießen. Die im ganzen Nordwesten beliebten Kohlfahrten haben in dieser Tradition ihren Ursprung. Seit 1956 findet alljährlich in der Bundeshauptstadt (zunächst in Bonn, dann in Berlin) dasDefftig Ollnborger Gröönkohl-Äten mit Gästen aus Politik, Kultur und Gesellschaft statt. Seit Sommer 2010 bezeichnet sich Oldenburg selbst augenzwinkernd als „Kohltourhauptstadt“.

    Weitere kulinarische Spezialitäten aus Oldenburg sindSpargel,Mockturtlesuppe undLabskaus.

    Filme und Serien

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    In Oldenburg wurden folgende Filme oder Serien gedreht:

    Sport

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    Sportvereine, Sportstätten und Sportveranstaltungen

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    Auch nach der Auflösung der Regierungsbezirke besteht weiterhin in Oldenburg imSchützenwesen der BezirksdachverbandOldenburger Schützenbund, dem 16 Schützenkreise mit 185Schützenvereinen angehören.

    Dem Stadtsportbund Oldenburg gehören 98 Sportvereine mit über 39.000 Mitgliedern an.

    Ältester Sportverein der Stadt sind die Oldenburger Schützen von 1816 mit ca. 500 Mitgliedern.

    Inklusion

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    2021 bewarb sich die Stadt alsHost Town für die Gestaltung eines viertägigen Programms für eine internationale Delegation derSpecial Olympics World Summer Games 2023 in Berlin. 2022 wurde sie als Gastgeberin fürSpecial Olympics Nordmazedonien ausgewählt.[165] Damit wurde sie Teil des größten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik mit mehr als 200 Host Towns.[166]

    Persönlichkeiten

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    Siehe auch

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    Literatur

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    • Martin Zeiller:Oldenburg. In:Matthäus Merian (Hrsg.):Topographia Westphaliae (= Topographia Germaniae.Band 8). 1. Auflage. Matthaeus Merian, Frankfurt am Main 1647,S. 51–52 (Volltext [Wikisource]). 
    • Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte, Band IIINordwestdeutschland, 1. Teilband Niedersachsen/Bremen – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung desDeutschen Städtetages, desDeutschen Städtebundes und desDeutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1952.
    • Hermann Lübbing:Oldenburg, Historische Konturen. Heinz Holzberg Verlag, Oldenburg 1971,ISBN 3-87358-045-4.
    • Albrecht Eckhardt,Heinrich Schmidt (Hrsg.):Geschichte des Landes Oldenburg. 3. Aufl., Holzberg, Oldenburg 1998,ISBN 3-87358-285-6.
    • Hans Patze, Ernst Schubert (Hrsg.):Geschichte Niedersachsens. 3 Bände, Lax, Hildesheim (letzter Band 3, Teil 1: 1998,ISBN 3-7752-5901-5).
    • Oldenburgische Blätter: 1848 Nummer 11, 12 und 13, 14., 21. und 28. März.
    • Monika Wegmann-Fetsch:Die Revolution von 1848 im Großherzogtum Oldenburg, Heinz Holzberg Verlag, Oldenburg 1974.
    • Jörg Eckert,Stadtarchäologie in Oldenburg. In:Führer zu archäologischen Denkmalen in Deutschland. Band 31:Stadt und Landkreis Oldenburg, Theiss-Verlag, Stuttgart 1995, S. 101–112.
    • Geschichte der Stadt Oldenburg. Band 1:Von den Anfängen bis 1830. Isensee-Verlag, Oldenburg 1997.
    • Werner Meiners:Oldenburg. In: Herbert Obenaus (Hrsg. in Zusammenarbeit mit David Bankier und Daniel Fraenkel):Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen. Band 1 und 2, Göttingen 2005,ISBN 3-89244-753-5, Seite 1172–1196.
    • Udo Elerd (Hrsg.):Von der Bürgerwehr zur Bundeswehr. Zur Geschichte der Garnison und des Militärs in der Stadt Oldenburg. Oldenburg 2006,ISBN 3-89995-353-3.
    • Wilhelm Gilly de Montaut:Festung und Garnison Oldenburg. Oldenburg 1981,ISBN 3-87358-132-9.
    • Rolf Dalheimer:Kleine Kirchenstraße 5, erschienen 2008,ISBN 978-3-8370-6439-1.
    • Stadt Oldenburg (Hrsg.):Oldenburg 1914–1918. Ein Quellenband zur Alltags-, Sozial-, Militär- und Mentalitätsgeschichte der Stadt Oldenburg im Ersten Weltkrieg (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Oldenburg. Bd. 7). Isensee, Oldenburg 2014,ISBN 978-3-7308-1080-4.
    • Hans-Peter Klausch (Hg.):Oldenburg im Zweiten Weltkrieg. Das Kriegstagebuch des Mittelschullehrers Rudolf Tjaden (=Oldenburger Studien. Band 66). Isensee, Oldenburg 2010,ISBN 978-3-89995-561-3
    • Andreas von Seggern:Großstadt wider Willen. Zur Geschichte der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen in der Stadt Oldenburg nach 1944 (=Fremde Nähe. Bd. 8). Lit, Münster 1997,ISBN 3-8258-3553-7.
    • Doris Böker:Stadt Oldenburg (Oldenburg) (=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland:Baudenkmale in Niedersachsen. Band 31). Niemeyer, Hameln 1993,ISBN 3-87585-253-2.

    Weitere Medien

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    • Am Anfang war der Fluß … Oldenburg – auf den Spuren der Vergangenheit. PAL-Video, 80 Minuten, Nordwest-Zeitung und Boklage Film, 1995.

    Weblinks

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    Einzelnachweise

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    1. abTabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
    2. Hauptsatzung der Stadt Oldenburg (Oldb) vom 26. September 2016. (PDF; 105 kB) Nichtamtliche konsolidierte Lesefassung (Stand: 25. Mai 2020). Stadt Oldenburg (Oldb), 25. Mai 2020, abgerufen am 21. September 2025 (§ 1 der Hauptsatzung der Stadt Oldenburg (Oldb) vom 26. September 2016 i. d. F. vom 25. Mai 2020: „Die Gemeinde führt den NamenOldenburg (Oldb) und die BezeichnungStadt.“). 
    3. Martin Teller:Geographie. Karte „Die Landschaften Oldenburgs nach physisch-geographischen Merkmalen.“
    4. Urbane Agglomerationen (Deutschland): & Urbane Agglomerationen – Einwohnerzahlen, Grafiken und Karte. Abgerufen am 21. August 2020. 
    5. abOldenburg, 1921–1932. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 10. Januar 2015; abgerufen am 10. April 2014. 
    6. Stadt Oldenburg:Masterplan Fliegerhorst – Planzeichnung (Flächennutzungsplanänderung) undMasterplan Fliegerhorst – Planzeichnung (Neuer Bebauungsplan)
    7. Nordwest-Zeitung:Fliegerhorst In Oldenburg: Die ersten Bauplätze stehen zum Verkauf. In:NWZonline. (nwzonline.de [abgerufen am 1. August 2018]). 
    8. Schöne Aussichten: Wie sich der Fliegerhorst verändert. oldenburg.de, 21. April 2022, abgerufen am 8. Juni 2022. 
    9. wetterkontor.de
    10. Stau – Entwässerung und Hochwasserschutz. In: Oldenburgs Stadtökologischer Weg. AG Stadtökologischer Weg der Lokalen Agenda 21 Oldenburg, März 2005, S. 8 f., abgerufen am 2. Februar 2024. 
    11. Bilanz: Zahlen, Daten und Fakten zum Hochwasser in Oldenburg. Stadt Oldenburg, 16. Januar 2024, abgerufen am 2. Februar 2024. 
    12. G. Rüthning:Die Nonnen in Blankenburg. In:Oldenburger Jahrbuch des Vereins für Altertumskunde und Landesgeschichte. Stalling, Oldenburg 1925, S. 185–201.
    13. Der Schlossgarten Oldenburg: Ausgangssituation, abgerufen am 16. Februar 2012.
    14. Frank Werner, Markus Flohr:±Dreißigjähriger Krieg: „Sie dürfen mit dem Frieden keinen neuen Hass säen“. In:Die Zeit. Mai 2017 (zeit.de), abgerufen am 10. August 2019.
    15. Kreiszeitung:Kein zweites Blankenburg, 2. März 2011.
    16. Ludwig Kohli:Handbuch einer historisch-statistisch-geographischen Beschreibung des Herzogthums Oldenburg sammt der Erbherrschaft Jever und der Fürstenthümer Birkenfeld und Lübeck. Wilhelm Kaiser, Bremen 1825, S. 21 (online).
    17. Bezirksverband Oldenburg:Stiftung Kloster Blankenburg (Memento vom 10. Oktober 2017 imInternet Archive). Abgerufen am 1. Februar 2014.
    18. Dietrich Kohl:Zur Geschichte des Lappan in Oldenburg i.O. Nach städtischen Akten. Sonderabdruck aus den Nachrichten für Stadt und Land, Oldenburg 1929, S. 6.
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    161. Messe macht Lust aufs Grüne. Premiere ab Freitag – 15000 Besucher erwartet.Nordwest-Zeitung. 8. März 2013.
    162. Nordwest-Zeitung: Keine Frühlingsschau Mehr Oldenburg: Gartentage sind begraben. 13. März 2019, abgerufen am 9. Juli 2019. 
    163. Seite des Vereins
    164. Seite des Vereins Seikenjuku (Memento vom 25. Mai 2012 imInternet Archive), abgerufen am 26. März 2013
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    Stadtteile vonOldenburg (Oldb)
    ab 1.000.000 Einwohner:

    Berlin |Hamburg |Köln |München

    ab 500.000 Einwohner:

    Bremen |Dortmund |Dresden |Duisburg |Düsseldorf |Essen |Frankfurt am Main |Hannover |Leipzig |Nürnberg |Stuttgart

    ab 250.000 Einwohner:

    Aachen |Augsburg |Bielefeld |Bochum |Bonn |Braunschweig |Gelsenkirchen |Karlsruhe |Kiel |Mannheim |Mönchengladbach |Münster |Wiesbaden |Wuppertal

    ab 100.000 Einwohner:

    Bergisch Gladbach |Bottrop |Bremerhaven |Chemnitz |Darmstadt |Erfurt |Erlangen |Freiburg im Breisgau |Fürth |Göttingen |Gütersloh |Hagen |Halle (Saale) |Hamm |Heidelberg |Heilbronn |Herne |Ingolstadt |Jena |Kaiserslautern |Kassel |Koblenz |Krefeld |Leverkusen |Lübeck |Ludwigshafen am Rhein |Magdeburg |Mainz |Moers |Mülheim an der Ruhr |Neuss |Oberhausen |Offenbach am Main |Oldenburg (Oldb) |Osnabrück |Paderborn |Pforzheim |Potsdam |Recklinghausen |Regensburg |Remscheid |Reutlingen |Rostock |Saarbrücken |Salzgitter |Siegen |Solingen |Trier |Ulm |Wolfsburg |Würzburg

    Landesteile, Ämter und Städte I. Klasse desGroßherzogtums Oldenburg (Stand 1910)
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