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Olaf Manthey

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Olaf Manthey
Olaf Manthey
Manthey aufSimca Rallye 2 am Start zu einem 1976er Bergrennen
Nation:Deutschland Deutschland
DTM
Erstes Rennen:Zolder I1984
Letztes Rennen:Hockenheimring II1993
Teams (Hersteller)
1984–1985 Austin Rover Deutschland (Rover,Alfa Romeo) • 1986privat • 1987–1990Isert (BMW) • 1992Manthey • 1993Persson (Mercedes-Benz)
Statistik
StartsSiegePolesSR
117 (78)21
Podestplätze:14
Gesamtsiege:
Punkte:563,5

Olaf Manthey (*21. April1955 inBonn) ist ein ehemaliger deutscherTourenwagenrennfahrer, der bis 2016 als Teamchef des RennstallsManthey Racing Fahrzeuge der MarkePorsche einsetzte, teils in Kooperation mit dem Werk. Am Firmensitz inMeuspath, direkt amNürburgring, betrieb er mitManthey Motors auch einenTuningbetrieb für Porsche-Fahrzeuge.

Leben

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Olaf Manthey ist seit 1981 verheiratet. Das Paar hatte zwei Kinder, ein Sohn verunglückte jedoch 2007 tödlich.[1] Mantheys Markenzeichen, einSchnauzbart mit hochgezwirbelten Enden, wurde nach dem dritten Gesamtsieg in Folge beim24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2008 gestutzt.[2]

Sportliche Laufbahn

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Seine Rennsportkarriere begann Manthey im Jahr 1974 auf einemSimca 1200 S beiBerg- undRundstreckenrennen. AufFord Escort RS 2000,BMW 635 CSi undMercedes 190E 2.5-16 Evo II trat er beiVLN-Langstreckenrennen auf derNürburgring-Nordschleife an, wo er 28 Gesamtsiege errang.

Von 1994 bis 1996 war er Leiter der Technik beiPersson Motorsport in derDTM. Im Jahr 1996 erfolgte die Gründung derManthey-Racing GmbH und der Beginn der Tätigkeit als Teamchef. 2015 gab er den Rücktritt aus dem Motorsport bekannt. Die Mehrheit am Unternehmen Manthey-Racing wurde von Porsche übernommen.[3]

Sportliche Erfolge

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Als Fahrer

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  • 1982: 1. PlatzFord Sportpokal auf Ford Escort RS 2000
  • 1983: 1. Platz Ford Sportpokal
  • 1984: 2. Platz DTM aufRover Vitesse
  • 1985: 2. Platz DTM auf Rover Vitesse
  • 1988: Hochgeschwindigkeits-Weltrekord aufAudi 200 Turbo
  • 1990: 1. PlatzPorsche Carrera Cup Deutschland auf Porsche 911 Carrera
  • 1992–1995: 22 Gesamtsiege in der VLN auf Mercedes 190 EVO II

Als Teamchef

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  • 1996: 4. Platz TeamwertungPorsche Supercup
  • 1997: 1. und 2. Platz Fahrerwertung sowie 1. Platz Teamwertung im Porsche Supercup
  • 1998: 1. und 2. Platz Fahrerwertung sowie 1. Platz Teamwertung im Porsche Supercup
  • 1999: 1. Platz GT-Klasse24 Stunden von Le Mans mit Porsche 911 GT3-R
  • 1999: 1. Platz Fahrerwertung sowie 1. Platz Teamwertung im Porsche Supercup
  • 2000: 1. Platz Fahrerwertung sowie 1. Platz Teamwertung im Porsche Supercup
  • 2001: 3. Platz Teamwertung DTM mit Mercedes-Benz
  • 2001: 3. Platz Teamwertung Porsche Supercup
  • 2002: 4. Platz Teamwertung im Porsche Supercup
  • 2003: 3. Platz beim24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
  • 2004: 3. Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
  • 2005: 9. Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
  • 2006: 1. Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
  • 2007: 1. Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
  • 2008: 1. Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
  • 2009: 1. Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
  • 2011: 1. Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
  • 2018: 1. Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
  • 2021: 1. Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Weblinks

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Commons: Olaf Manthey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Nürburgring-Nordschleife: Trauriger Sieg für Manthey am Nürburgring. motorsport-total.com, 16. September 2007, abgerufen am 23. September 2017.
  2. Nürburgring-Nordschleife: Porsche jubelt über Dreifachsieg. motorsport-total.com, 26. Mai 2008, abgerufen am 23. September 2017.
  3. Nach 42 Jahren: Olaf Manthey zieht sich zurück. Abgerufen am 13. April 2021. 
Personendaten
NAMEManthey, Olaf
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Tourenwagenfahrer
GEBURTSDATUM21. April 1955
GEBURTSORTBonn
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Olaf_Manthey&oldid=245664861
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