Von den 50 US-Bundesstaaten ist er flächenmäßig der 34. größte, und mit fast 11,9 Millionen Einwohnern ist Ohio der siebtbevölkerungsreichste und zehntbevölkerungsdichteste Bundesstaat, was ihn zu einem der bedeutenden Zentren des Mittleren Westens mit zahlreichen Großstädten macht. Seine Hauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt istColumbus, weitere wichtige Ballungszentren sindCleveland undCincinnati sowieDayton,Akron undToledo. Ohio trägt den Spitznamen „Buckeye State“ nach seinen Ohio-Rosskastanienbäumen, und die Einwohner von Ohio werden dementsprechend auch als „Buckeyes“ bezeichnet.
Das Gebiet des heutigen Bundesstaates war einst die Heimat mehrerer alter indigener Zivilisationen, wobei Menschen bereits um 10.000 v. Chr. dort lebten. Das Territorium entstand aus den Gebieten westlich der Appalachen, um die verschiedene indigene Stämme und europäische Kolonisten vom 17. Jahrhundert bis zu denNordwest-Indianerkriegen Ende des 18. Jahrhunderts stritten. Ohio wurde vomNordwestterritorium, der ersten Grenze der neuen Vereinigten Staaten, abgetrennt und am 1. März 1803 als 17. Bundesstaat in die Union aufgenommen, als erster unter der 1787 in Kraft getretenen Northwest-Verordnung. Er war damit der erste postkoloniale freie Staat, der in die Union aufgenommen wurde, und entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einer der frühesten und einflussreichsten Industriemächte des Landes. Obwohl Ohio im 21. Jahrhundert zu einer stärker informations- und dienstleistungsorientierten Wirtschaft übergegangen ist, bleibt es ein Industriestaat, der im nationalen Vergleich 2019 den siebten Platz beim BIP einnahm und über den drittgrößten Fertigungssektor und die zweitgrößte Automobilproduktion verfügt. Bekannte Unternehmen mit Sitz in Ohio sind u. a.Procter und Gamble (Konsumgüter),Goodyear Tire & Rubber (Reifenhersteller) undThe Kroger Company (Supermarktkette).
Ohio gilt wie viele Staaten des Mittleren Westens als eine Art Mikrokosmos der USA, da sich hier Industriekultur, Landwirtschaft und städtische Zentren auf engem Raum mischen. Neben seiner Hauptrolle als Industriezentrum, das von der Arbeiterkultur geprägt wird, spielen gleichzeitig auch ländliche, oft konservative Traditionen eine Rolle. Städte wie Cleveland, Columbus und Cincinnati haben eigene kulturelle Profile: Cleveland mit Rockmusik (Rock and Roll Hall of Fame), Columbus als moderne, wachsende Universitäts- und IT-Stadt, Cincinnati mit seiner deutschen Einwandererkultur undBaseball-Tradition. DieCincinnati Reds aus derMLB sind eines der ältesten Profi-Baseballteams der USA. Auch afroamerikanische Kultur spielt eine wichtige Rolle, insbesondere in der Musik und Bürgerrechtsgeschichte. Politisch gesehen ist Ohio ein typischerSwing State. Außerdem stammen siebenPräsidenten der Vereinigten Staaten aus diesem Bundesstaat, was ihm den Beinamen „Mutter der Präsidenten“ eingebracht hat.
Ohio liegt imMittleren Westen der USA zwischenPennsylvania im Osten,West Virginia im Südosten,Kentucky im Südwesten,Indiana im Westen undMichigan sowie demEriesee im Norden. Im Eriesee grenzt Ohio an diekanadische ProvinzOntario. Die Grenzen zu West Virginia und Kentucky bildet das Nordufer desOhio River nach seinem Verlauf von 1792, die Grenzen zu Indiana und Pennsylvania verlaufen genau nord-südlich. Die Grenze zu Michigan sollte ursprünglich genau west-östlich verlaufen auf dergeographischen Breite der Südspitze des Michigansees. Da dessen Lage nicht genau bekannt war und daher befürchtet wurde, dass die Grenze das Südufer des Eriesees verfehlen könnte, definierte die Verfassung von 1803 die Nordgrenze alsa direct line running from the southern extremity of Lake Michigan to the most northerly cape of the Miami Bay[1] (eine gerade Linie von der Südspitze des Michigansees bis zum nördlichsten Kap der Maumee Bay [an der Mündung desMaumee River]). Da das Michigan-Territorium seine Südgrenze nach der ursprünglichen Definition festgelegt hatte, kam es zwischen beiden zu einer Grenzstreitigkeit, die sich bis 1835 zum sogenanntenToledo-Krieg (in dem allerdings niemand ums Leben kam) verschärfte.
Der Osten des Staates gehört zumAllegheny-Plateau (ein Teil desAppalachen-Plateaus). Der Süden des Plateaus ist hügelig, der Norden, der in derletzten Kaltzeit eisbedeckt war, ist weniger rau. Der Westen des Staates war ebenfalls eisbedeckt und ist durchGrund- undEndmoränen bestimmt, die sich imCampbell Hill als höchster Erhebung des Staates auf bis zu 472 m erheben. Der Spiegel des Eriesees liegt auf 174 m, der tiefste Punkt von Ohio liegt an der Mündung desGreat Miami River in den Ohio River auf 137 m. Durchschnittlich liegt Ohio 260 m über dem Meer.
Spuren der letztenKaltzeit (Wisconsin glaciation) auf Kelleys Island imErieseeFotografie des 1901 ausgegrabenen Mounds beiChillicothe
Bei der Besiedelung Nordamerikas durch Europäer wurden in Ohio besonders viele und ungewöhnliche prähistorischeErdwerke, so genannteMounds, gefunden. Den durch Krankheiten und Konflikte ausgezehrten Indianern wurden derartige Leistungen nicht zugetraut, deshalb entwickelten sich neben einem Interesse an der wissenschaftlichen Erkundung der Vergangenheit der Region auch unzählige Spekulationen.
In derArchaischen Periode entwickelten sich die ersten regionalen Kulturen im Raum des heutigen Ohios. DieMaple-Creek- und dieGlacial-Kame-Kultur vor dem Jahr 1000 v. Chr. gelten als die frühesten, noch weitgehend nomadischen Kulturen der Region. In derWoodland-Periode entstand mit derAdena-Kultur die erste sesshafte Kultur im heutigen Ohio, sie legte auch die ersten aufwändigen Mounds an. Es folgten die großflächige, auch in Ohio verbreiteteHopewell-Kultur und die räumlich auf das südliche Ohio und angrenzende Regionen beschränkteFort Ancient Kultur. Adena und Fort Ancient hinterließen komplexe und vielgestaltige Erdwerke.
DieMississippi-Kultur mitCahokia, der größtenpräkolumbischen Stadt nördlich vonMexiko, markiert die Nachfolger der Woodland-Phase. Sie strahlte kulturell weit in den Norden und auch bis nach Ohio aus und schuf die größten Mounds der Region.[2]
Im 18. Jahrhundert bauteFrankreich dort ein System von Handelsposten auf, um den Handel zwischen Europäern und Indianern zu kontrollieren. 1754 brach derFranzosen- und Indianerkrieg zwischenGroßbritannien und Frankreich aus, in dessen Folge derPariser Frieden geschlossen wurde und Frankreich 1763 die Kontrolle über das heutige Ohio an die Briten abtrat. DieKönigliche Proklamation von 1763 verbot das Besiedeln des neu gewonnenen Landes. Sie verlor allerdings nach deramerikanischen Unabhängigkeit von der britischen Krone an Gültigkeit, woraufhin 1787 dasNordwestterritorium erschlossen wurde, das neben dem Gebiet des heutigen Ohio auch die Gebiete weiterer Bundesstaaten umfasste. Das neue Territorium war das erste Gebiet derVereinigten Staaten, in dem dieSklaverei offiziell verboten wurde. Als Vorgriff auf die kommende Staatsgründung wurde später dasIndiana-Territorium gegründet, das nur noch das heutige Ohio sowie Teile des heutigenMichigan umfasste.
In der „Nordwest-Verfügung“ (Northwest Ordinance) wurde beschlossen, dass Teilgebiete desNordwestterritoriums zu Staaten werden können, sobald diese eine Einwohnerzahl von 60.000 erreichten. Obwohl das künftige Ohio 1801 erst 45.000 Einwohner hatte, beschloss derUS-Kongress aufgrund des rapiden Bevölkerungswachstums dessen Staatsgründung. Am 19. Februar 1803 wurde Ohio vomUS-PräsidentenThomas Jefferson als 17. Bundesstaat in die USA aufgenommen. Erste Hauptstadt des Bundesstaates war nicht Columbus, sondern bis 1810Chillicothe und danach für zwei JahreZanesville. Da ein offizielles Beitrittsdatum neuer Staaten erst seit 1812 vom Kongress bestimmt wurde, bestimmte es US-PräsidentEisenhower 1953 auf den 1. März 1803.
1835 führte Ohio denToledo-Krieg, in dem es mit demMichigan-Territorium um das Gebiet um die StadtToledo kämpfte. Nach Intervention des Kongresses verzichtete das Michigan-Territorium auf den sogenannten Toledo-Streifen und bekam im Gegenzug Teile deroberen Michigan-Halbinsel zugesprochen.
Ohio hat nach demUS-Zensus von 2010 11.536.504 Einwohner, davon sind 84,5 Prozent Weiße, 13,4 Prozent Schwarze und Afroamerikaner, 0,8 Prozent Indianer, 2,1 Prozent Asiaten und 1,5 Prozent Andere.[11] Ohio steht mit der Bevölkerungszahl im Vergleich der US-Bundesstaaten an siebter Stelle.
2.979.533 Einwohner Ohios gaben bei der American Community Survey 2015 an, deutschstämmige Vorfahren zu haben. Mit einem Anteil von 25,7 Prozent an der Gesamtbevölkerung stellen dieDeutschstämmigen damit die größte Bevölkerungsgruppe des Bundesstaates dar. Es folgen mit weitem Abstand die Gruppen der Irisch- (13,4 Prozent) und Englischstämmigen (8,2 Prozent).[13]
Die deutschstämmige Bevölkerungsgruppe hat vor allem im Nordwesten einen hohen Bevölkerungsanteil und hat die Kultur Ohios maßgeblich mitgeprägt. So heißt zum Beispiel ein Stadtteil der Hauptstadt ColumbusGerman Village.
Einwohner mit amerikanischen oder britischen Wurzeln findet man in erster Linie im Süden und der Mitte des Staates. InCleveland undCincinnati sind große BevölkerungsanteileAfroamerikaner. Daneben leben in Cleveland sowie vor allem auch inToledo vieleHispanics.
AchtUS-Präsidenten stammen aus Ohio (davon siebenRepublikaner und ein Mitglied derWhig Party); damit liegt Ohio gemeinsam mitVirginia, aus dem ebenfalls acht Präsidenten stammen, an der Spitze aller US-Bundesstaaten. Ohio war zunächst eine der Hochburgen der Republikaner, entwickelte sich jedoch während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einemSwing State und war bei Präsidentschaftswahlen besonders umkämpft, da der Staat seinerzeit eine hohe Zahl an Wahlleuten stellte. Zuletzt war Ohio bei derPräsidentschaftswahl 2004 dasZünglein an der Waage, als PräsidentGeorge W. Bush mit 50,8 % der Stimmen alle damals 20 Wahlmännerstimmen Ohios gewann und so sein Amt gegen seinendemokratischen HerausfordererJohn Kerry verteidigte.[14] Seit derPräsidentschaftswahl 2020 gilt Ohio wieder als eher republikanisch und wird meist nicht mehr als Swing State betrachtet.
Aufgrund seinerDemographie wurde in Ohio in der Vergangenheit häufig alsMikrokosmos der politischen USA als Ganzes gesehen.[15] Es ist seit 1892 nur drei Präsidentschaftskandidaten gelungen, in dasWeiße Haus einzuziehen, ohne auch in Ohio die Mehrheit zu erlangen. In allen Fällen (1944, 1960 und 2020) gewann in Ohio ein Republikaner, obwohl insgesamt ein Demokrat Präsident wurde (1944 Roosevelt,1960 John F. Kennedy und2020Joe Biden).
Demokratische Hochburgen befinden sich im Nordosten Ohios, etwa um die StädteCleveland und Youngstown. Auch die größte StadtColumbus gilt als Hochburg der Demokraten. Der etwas bevölkerungsärmere Südwesten dagegen unterstützt eher die Republikanische Partei.
Ohio hat dieTodesstrafe seit 1976 53-mal angewandt (siehe auchTodesstrafe in den Vereinigten Staaten#Ohio). Zusammen mitMissouri (86) waren dies 78 Prozent der Exekutionen des Mittleren Westens (177 Stand Dezember 2015).[18] In der Division East North Central (Wisconsin,Illinois,Michigan,Indiana, Ohio) ist Ohio der einzige Staat, in dem seit 2010 Exekutionen stattfanden, wenn es auch in Indiana mit insgesamt 20 Exekutionen vergleichbar viele seit 1976 gab. Die Todesstrafe wird in den meisten Nachbarstaaten Ohios seltener verhängt. Ausnahme ist Pennsylvania, wo allerdingsseit 1999 niemand mehr hingerichtet wurde. Im Oktober 2015 verschobJohn Kasich die Termine für zwölf Hinrichtungen per Erlass auf unbestimmte Zeit.[19]
Ohio hat (wie in allen Staaten der USA außerNebraska) einZweikammerparlament: Es gibt einRepräsentantenhaus mit 99 Mitgliedern und einenSenat mit 33 Mitgliedern. Beide Kammern werden nach dem Mehrheitswahlrecht gewählt; Ohio ist in 33 Senats- und 99 Repräsentantenhauswahlkreise unterteilt.
Die Staatsregierung besteht ausGouverneurMike DeWine,VizegouverneurJim Tressel,Secretary of StateFrank LaRose, dem Vorsitzenden des Rechnungshofs (State Auditor)Keith Faber, dem Finanzminister (Treasurer)Robert Sprague undAttorney GeneralDave Yost; alle gehören der Republikanischen Partei an. Die Mitglieder der Regierung werden einzeln direkt von den Wahlberechtigten gewählt; dementsprechend verfügt weder der Gouverneur notwendigerweise über eine parlamentarische Mehrheit, noch sind die anderen Mitglieder der Staatsregierung notwendigerweise politische Verbündete des Gouverneurs. Diese deutlichen Unterschiede zu den Exekutiven etwa der deutschen Bundesländer sind in den USA auf der Ebene der Bundesstaaten allgemein üblich und finden hinsichtlich ihrer parteipolitischen Zusammensetzung eineungefähre Entsprechung in den Proporzregierungen derBundesländer Österreichs.
Die Wirtschaftsleistung Ohios betrug im Jahre 2016 625 Milliarden USD, womit es die siebthöchste Wirtschaftsleistung der Bundesstaaten der USA hatte und einen Anteil von 3,39 % an der gesamten amerikanischen Wirtschaft hielt. Als eigenes Land gezählt, wäre die Wirtschaftsleistung Ohios ungefähr so groß wie die vonSaudi-Arabien. Das realeBruttoinlandsprodukt pro Kopf (engl. per capita real GDP) lag im Jahre 2016 bei USD 53.609 (nationaler Durchschnitt der 50 US-Bundesstaaten: USD 57.118; nationaler Rangplatz: 25).[20] Die Arbeitslosenrate lag im November 2017 bei 4,8 % (Landesdurchschnitt: 4,1 %).[21]
Mit über 2500 Seen und 72.000 Flusskilometern, wegen seiner abwechslungsreichen Landschaft, seiner Erholungsgebiete und historischen Sehenswürdigkeiten (vor allem archäologische Stätten – Ausgrabungen vonindianischen Siedlungen undGrabstätten) ist Ohio touristisch interessant, und derTourismus gehört zu den Wachstumsbranchen. Besonders zu nennen ist da etwa derMaumee Bay State Park im Mündungsdelta desMaumee River amEriesee.
MitCedar Point liegt einer der größten und ältestenFreizeitparks der USA in Ohio. Mehrere Rekorde stellten dieAchterbahnen des Parks auf, der sich auf einer Halbinsel bei Sandusky befindet. Zurzeit unterhält Cedar Point 17 Achterbahnen.
Durch große Sedimente, meist Schiefer, von Gas und Öl konnte Ohio durch den aufkommendenFracking-Boom der 2010er Jahre in den USA erheblich wirtschaftlich profitieren. Durch den zur Mitte der 2010er Jahre deutlich gesunkenen Ölpreis sowie Verwerfungen, die mehr und mehr wissenschaftlich mit dem Fracking in manchen Gegenden in Zusammenhang gebracht werden, ist die weitere Entwicklung in diesem Bereich offen.[22][23][24]
Der FilmschauspielerClark Gable stammte aus Cadiz in Ohio; hier wurde er 1901 geboren. Der Regisseur, Drehbuchautor und ProduzentSteven Spielberg wurde 1946 inCincinnati geboren. Auch der Sänger und SchauspielerDean Martin (1917–1995) stammte aus Steubenville, Ohio.Der Schauspieler und DrehbuchautorJosh Radnor stammt ebenfalls aus Ohio.
↑Cahokia mounds. Illinois. In: Donald Langmead, Christine Garnaut (Hrsg.):Encyclopedia of Architectural and Engineering Feats. 2001, S. 49–52, hier: S. 52.
↑US Department of Commerce, BEA, Bureau of Economic Analysis: Bureau of Economic Analysis. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 31. August 2017; abgerufen am 27. August 2017 (amerikanisches Englisch).Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bea.gov
↑Energie aus der Tiefe. 23. Februar 2013, abgerufen am 11. November 2015: „Ein ökonomischer Volltreffer für die USA: Seitdem schießt in den USA die Gasförderung in die Höhe, eine Region nach der anderen wird erschlossen. Nach dem riesigen Barnett Shale in Texas wird nun auch in vielen weiteren Bundesstaaten mehr und mehr Gas gefördert, weit über die USA verteilt: Unter anderem in North Dakota, in Pennsylvania und in Ohio. Mit den neuen Fördertechniken kann auch im Gestein eingeschlossenes Öl gefördert werden, auch hier boomt die Produktion, wenn auch die Potenziale nicht ganz so hoch sind wie bei Shale Gas.“
↑Fracking soll für Erdbeben in Ohio verantwortlich sein. 5. Januar 2015, abgerufen am 11. November 2015: „"Die Erdbeben in der Gemeinde Poland traten in einer sehr alten, präkambrischen Gesteinsschicht auf, in der vermutlich schon zahlreiche seismische Verwerfungen vorhanden waren", erklärt Mitautor Robert Skoumal von der Miami University in Oxford, Ohio. "Diese Bohrlochaktivität hat keine neue Verwerfung verursacht, sondern eine bislang unbekannte, alte Verwerfung aktiviert." Es sei daher sinnvoll, dass Regierung, Industrie und Wissenschaft beim Fracking in Gegenden mit möglichen unbekannten Verwerfungen in Zukunft eng zusammenarbeiten.“