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Nullifikationsdoktrin

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John C. Calhoun (Rembrandt Peale, 1834)

John C. Calhoun formulierte dieNullifikationsdoktrin im Interesse derSüdstaaten, die besagte, dass Einzelstaaten das Recht hätten, Bundesgesetze, die ihnen schädlich seien, nicht umzusetzen. Diese unter dem TitelExposition and Protest von Calhoun im Jahr 1828 anonym veröffentlichte Schrift formulierte neben der Nullifikationstheorie einen scharfen Angriff auf die Zollgesetzgebung des Bundes.[1]

In der Krise von 1832, bei der es um die Bundeszollgesetze von1828 und 1832 ging, wurden sogarBundestruppen inSouth Carolina eingesetzt, als es erstmals mitSezession gedroht hatte. In dieser Krise handelte Calhoun als Wortführer der südstaatlichenPflanzeraristokratie und bei der Sezession von 1861 berief man sich nicht zuletzt auf ihn. Im Zuge der so genanntenNullifikationskrise von 1832 erklärte Calhoun, der 7.Vizepräsident der Vereinigten Staaten als erster Vizepräsident vorzeitig seinen Rücktritt.

Literatur

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  • William W. Freehling:Prelude to Civil War: The Nullification Controversy in South Carolina, 1816-1836. Taschenbuchausgabe der Erstausgabe von 1965. Oxford University, Oxford 1992,ISBN 0-19-507681-8.

Einzelnachweise

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  1. Donald B. Cole:Martin Van Buren and the American Political System. Neuauflage der Erstausgabe von 1984. Eastern National, Fort Washington 2004,ISBN 1-59091-029-X, S. 237.
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