| Northern Manufacturing Co. Northern Motor Car Co. | |
|---|---|
| Rechtsform | Kapitalgesellschaft |
| Gründung | 1902 |
| Auflösung | 1909 |
| Auflösungsgrund | Übernahme |
| Sitz | Detroit,USA |
| Leitung | |
| Branche | Automobilindustrie |
DieNorthern Manufacturing Company, ab 1906Northern Motor Car Company, war einUS-amerikanischer Automobilhersteller der Pionierzeit. MitJonathan Dixon Maxwell undCharles Brady King waren zwei führende Automobil- und Motorenkonstrukteure des Landes maßgeblich in das Unternehmen eingebunden. Die Fahrzeuge wiesen innovative Lösungen auf. Der Markenname warNorthern.[1][2]

Jonathan D. Maxwell (1864-1928) arbeitete in den frühen 1890er Jahren als Fahrradmechaniker inElmer Appersons Werkstatt und war 1894 am Bau des Automobils derApperson-Brüder fürElwood Haynes beteiligt. Aus deren Zusammenarbeit entstand mit derHaynes-Apperson Company einer der ersten kommerziellen Automobilhersteller in den USA. Maxwell wechselte danach zu denOlds Motor Works. Er war insbesondere an der Konstruktion desEinzylindermotors im überaus erfolgreichenOldsmobile Curved Dash beteiligt. 1903 erfand er dieThermosiphonkühlung[3], die weite Verbreitung fand. 1904 war er Mitbegründer derMaxwell-Briscoe Motor Company, die denMaxwell herstellte. Dieser wiederum war ein Vorläufer desChrysler.

Charles B. King (1868–1957) war einer der angesehensten Ingenieure in den USA und gilt als bedeutender Automobilpionier.[4] Er war Organisator mehrerer Vereinigungen, die sich mit dem motorisierten Straßenverkehr befassten. Am ersten offiziellen Autorennen in den USA, demChicago Times-Herald contest vom 28. November 1895, war er ein mitfahrender Schiedsrichter. 1896 erregte er Aufmerksamkeit, als er als erster in Detroit sein selber konstruiertes Automobil öffentlich vorführte – drei Monate vorHenry Ford.[5] 1900 verkaufte er seinen Produktionsbetrieb für Bootsmotoren an dieOlds Motor Works und leitete ihn danach als Abteilung.[6] Am 9. März 1901 brannten die Olds-Werkanlagen nieder. Das Unternehmen konnte nur einen von mehreren technisch unterschiedlichenPrototypen vor dem Feuer retten. Aus diesem kleinenRunabout mitEinzylindermotor wurde dasModell R entwickelt und noch im gleichen Jahr auf den Markt gebracht. AlsCurved Dash wurde es sehr schnell populär. King verließ das Unternehmen kurz nach dem Brand. In der Folge arbeitete er beiNorthern, ging 1908 für zwei Jahre nach Europa um den dortigen Automobilbau zu studieren und war danach Chefingenieur und Konstrukteur in der von ihm mitbegründetenKing Motor Car Company in Detroit. King reichte seit den 1890er Jahren Patentschriften ein, zunächst für dampfbetriebene Arbeitsgeräte. Er gilt auch als Erfinder desDrucklufthammers. Zu seinen Erfindungen, von denen auchNorthern profitierte, gehören auch Fahrzeuggetriebe, Lenkungen und Aufhängungen.
William E. Metzger (1868–1933) eröffnete in den späten 1890er Jahren das vermutlich erste Autohaus in Detroit. Er hatte hervorragende Verbindungen in der Branche. Für dieAssociation of Licensed Automobile Manufacturers (A.L.A.M.) organisierte er die erste Automobilausstellung in Detroit (gleichzeitig die zweite in den USA) sowie auch Autorennen, darunter denhistorischen Wettkampf zwischenAlexander Winton undHenry Ford, der am 10. Oktober 1901 inGrosse Pointe ausgetragen wurde. 1902 war Metzger einer der Kapitalgeber derNorthern Manufacturing Company.[7][8] Im Januar 1903 nahm er an derNew York Automobile Show fürCadillac über 2000 Bestellungen entgegen, was zu seiner Anstellung als Verkaufsleiter führte. Metzger war für die A.L.A.M. auch als Funktionär derGood Roads Bewegung aktiv.
Byron F. „Barney“ Everitt (1872–?) war ein kanadischstämmiger Wagenbauunternehmer und Karosseriebauer. 1899 eröffnete er in Detroit dieB.F. Everitt Company als Kutschen- und Karosseriebaubetrieb und Zulieferer für Innenausstattungen. Das Unternehmen erhielt Bestellungen derOlds Motor Works und vonHenry FordsDetroit Automobile Company (DAC).[9] 1908 kaufte Everitt im Rahmen gemeinsamer Pläne mit Metzger und Flanders den mittelgroßen AutomobilherstellerWayne Automobile Company.Frederic J. Fisher, einer der Gründer derFisher Body Co., war ebenso ein Angestellter wie späterWalter O. Briggs. Nach eigenen Aussagen ermutigte Everitt die Fisher-Brüder, sich selbständig zu machen. Ihr Unternehmen wuchs unterGeneral Motors zu einem der größten Karosseriebetriebe der Welt.
Everitt war maßgeblich an der Entwicklung derEveritt-Metzger-Flanders Company beteiligt (MarkenE-M-F,Flanders undStudebaker), die ausNorthern hervorging. Nach seinem Ausscheiden war er 1909 ein Mitbegründer derMetzger Motor Car Company, die er aus dem Erlös finanzierte, den aus dem Verkauf derB.F. Everitt Co. an Walter Briggs erzielt hatte. Daraus entstand mit derBriggs Manufacturing Company ein weiterer führender Karosseriebaubetrieb. In derMetzger Motor Car Company entstand ein Personenwagen, der seinen Namen trug. Das Unternehmen wechselte mehrfach seinen Namen und hieß 1912 für kurze ZeitEveritt Motor Car Company.[9] Everitt war später auch Präsident und Geschäftsführer derRickenbacker Motor Company.

Walter E. Flanders (1871-1923) war ein früher Wegbegleiter vonHenry Ford. An der erfolgreichen Einrichtung der Produktionsanlagen für denFord Model T im neuen Werk an derPiquette street in Detroit war Flanders maßgeblich beteiligt. Sein minutiös vorbereiteter Abgang bei Ford am 21. April 1908 und seine unmittelbar darauf folgende Beteiligung an EverittsWayne Motor Works führte zur Feindschaft mit Henry Ford. Flanders war damit einer der Mitinitianten derE-M-F Company, die aus denWayne Works gebildet wurde und deren Name aus den Initialen von Everitt, Metzger und Flanders bestand. Flanders wurde der erste Geschäftsführer und er war auch die treibende Kraft hinter der Übernahme vonNorthern durchWayne im Oktober 1908. Das Unternehmen bildete eine der Grundlagen für die Automobilproduktion vonStudebaker. Walter Flanders blieb nach der Studebaker-Übernahme zunächst bei E-M-F und gründete später dieFlanders Motor Company, dieFlanders Manufacturing Company und dieFlanders Electric Company.
Er verstarb 1923 nach einem Autounfall.


Eine Gruppe von Detroiter Investoren um den IndustriellenWilliam A. Barbour[6] und denCadillac-VerkaufsleiterWilliam E. Metzger[8] finanzierte das Unternehmen. Barbour war Eigentümer derDetroit Stove Works, die als größter Ofenhersteller der Welt galten. Auf Metzgers Empfehlung verpflichtete Barbour Jonathan D. Maxwell als Werkleiter und Konstrukteur. Damit war er auch verantwortlich für den erstenNorthern, ein Auto, das als „besserer Oldsmobile Curved Dash“[7] gedacht war und schließlich viele technisch ähnliche Lösungen aufwies. Es wurde 1902 und 1903 auch alsSilent Northern vermarktet[2], eine Bezeichnung, die später auch gelegentlich für die größeren Zweizylindermodelle verwendet wurde.[10] Maxwell wiederum holte Charles B. King als Chefingenieur ins Unternehmen.
Im Frühsommer 1903 wurdeNorthern Manufacturing in dieAssociation of Licensed Automobile Manufacturers (A.L.A.M.) aufgenommen[11] und damit Lizenznehmerin desSelden-Patents. 1904 verließ Maxwell das Unternehmen, um mitBenjamin Briscoe dieMaxwell-Briscoe Motor Company zu gründen. Sein Nachfolger als Chefingenieur wurde Charles King.
Bekannte Markenslogans warenSilent, Safe, And Dustless („Leise, sicher und staubfrei“) oderUtility is the Basis of Beauty,[2] (etwa: „Nutzen ist die Grundlage für Schönheit“).
1906 erfolgte eine Reorganisation alsNorthern Motor Car Company. Der anhaltende Erfolg erlaubte es, 1907 inPort Huron (Michigan) ein zweites Werk in Betrieb zu nehmen, das ausschließlich den ZweizylinderwagenType C produzierte. Einzylinder und der neue Vierzylinder wurden weiterhin in Detroit hergestellt.
1908 kam es zu einer komplexen und gut vorbereiteten Folge von Übernahmen. Den Anstoß dazu gab Walter E. Flanders, der eine Automobilproduktion nach der von ihm bei Ford mit entwickelten Fertigungsmethode einrichten wollte. Betroffen war zunächst die erwähnteWayne Automobile Company in Detroit, die im Juni vom Karosseriebauunternehmer Byron Everitt übernommen wurde; kurz darauf holte er Flanders dazu.Wayne zählte mit ca. 600 produzierten Fahrzeugen im Vorjahr bereits zu den bedeutenderen Herstellern.[12]
Unabhängig davon trennte sich William Metzger nun von Cadillac und erwarb die Mehrheit anNorthern.[12] Etwa zu dieser Zeit verließ Charles King das Unternehmen. Am 4. August 1908 wurde dieWayne Automobile Company alsEveritt-Metzger-Flanders Company (E-M-F) neu organisiert.[12]
Im Oktober 1908 übernahmE-M-F dieNorthern Motor Car Company[12]; gemäß einer einzelnen Quelle erfolgte diese Übernahme erst 1909.[1]E-M-F hatte seinen Sitz in den ehemaligenWayne Anlagen an derPiquette Street in Detroit, in unmittelbarer Nähe von Flanders’ früherer Wirkungsstätte, Fords Montagewerk für denModel T.[13] Daneben wurden auch dieNorthern-Werke in Detroit und Port Huron weiter genutzt. Die MarkenNorthern undWayne wurden 1908 eingestellt.[2][14]
Die neuen Eigentümer Everitt, Metzger und Flanders bildeten ein Team, das nachE-M-F weitere Automarken etablierte.


Der Einzylinderwagen war bei der Markteinführung das einzige Modell des Herstellers. Jonathan Maxwell gilt als Konstrukteur des Einzylindermotors imOldsmobile Curved Dash und ließ seine Erfahrungen mit diesem Erfolgsmodell einfließen. Es gelang ihm, mit seinem Entwurf die MarkeNorthern zu etablieren und die Basis für das Ansehen des Unternehmens zu legen. Das in der Werbung oft nurNorthern Runabout genannte Fahrzeug war ein sorgfältig gebautes Automobil mit sowohl konventionellen wie auch innovativen Detaillösungen. So waren der unter dem Fahrersitz eingebaute Motor, das Zweigang-Planetengetriebe mit Rückwärtsgang und einer einzelnen, mittig zur Hinterachse geführten Antriebskette typisch für solche Runabouts. Gelenkt wurde noch mit einem Hebel. Konstruktive Besonderheiten waren Fahrgestell-Längsträger in Form langerBlattfedern, wie sie schon imCurved Dash verwendet worden waren, und ein Hilfsrahmen, der die Karosserie trug. Die Befestigung am Fahrgestell erfolgte mittels einer vonNorthern patentierten Vorrichtung an nur vier Punkten.Northern versprach sich von dieser Bauweise einen höheren Fahrkomfort.[15]
Das Unternehmen legte großen Wert auf eine Vereinfachung der Fahrzeugbedienung. Während Charles King mit den größeren Modellen radikale Wege beschritt, finden sich Ansätze in diese Richtung bereits am Runabout. Erstmals belegt sind sie ab 1905[15], doch wurden sie möglicherweise schon früher von Maxwell angewendet.
Ab 1905 war eine zweite, rückwärts gerichtete Sitzbank erhältlich. Weitere Karosserievarianten scheint es nicht gegeben zu haben. Das Fahrzeug wurde nacheinander als5 HP,6½ HP,7 HP undModel B angeboten; auch die Bezeichnung6 HP wird von einer zeitgenössischen Quelle[16] genannt. Im Zuge der Modellpflege wuchs derRadstand von 68 auf 70 und schließlich auf 88 Zoll (1727, 1778 resp. 2235 mm). Ähnlich wie später beiFord gelang es auch derNorthern Manufacturing Company, ihr Produkt mit der Zeit preiswerter anzubieten. So sank der Preis von ursprünglich US$ 800,- auf US$ 750,- und schließlich US$ 650,-.[2][17] EinCurved Dash kostete in den meisten Produktionsjahren US$ 650,--. Oldsmobile-Kunden profitierten aber auch vom wohl besten Vertriebsnetz dieser Zeit.[18]
Die Einzylindermodelle blieben durchgehend und ohne wesentliche Neuerungen im Programm. Je nach Quelle endete die Produktion 1907[19] oder 1908[2]. Spätestens 1907 war das Konzept solcher Runabouts technisch überholt. Ob vor der Fusion mitWayne an einem moderneren Nachfolger gearbeitet wurde, ist nicht bekannt.

Unter Charles Kings Verantwortung entstanden größere und sehr moderne Zwei- und Vierzylindermodelle, die parallel zum Runabout gebaut wurden. Die Einführung des15 HP (angekündigt als12 HP) erfolgte 1904 für das Modelljahr 1905. Die Zweizylinder blieben bis zur Auflösung des Unternehmens im Programm. Zu ihren Besonderheiten gehörten die bemerkenswert frühe Einführung von Lenkrädern,Kardanantrieb,Linkslenkung[2][Anm. 1] und die möglicherweise erstmalige Anwendung einer Dreipunktaufhängung des Motors im Fahrgestell. Durch die nach hinten geneigte Position des Motors wurde eine bessere Kraftübertragung auf die Kardanwelle erreicht. Zumindest für frühe Zweizylindermodelle wie den15 HP ist eine kuriose Vorrichtung belegt, die den Straßenstaub unter dem Fahrzeug nach hinten blasen und damit von den Passagieren fernhalten sollte. Dazu erhielt der Motor ein besonders großesSchwungrad, das nicht nur zu mehr Laufruhe beitrug, sondern auch die Aufgabe eines Gebläses übernehmen sollte. Dazu war die Rückseite alsVentilatorscheibe geformt.
Die Zweizylindermodelle gehören zu den ersten Automobilen, bei denen Motor und Getriebe zusammengeflanscht waren; üblicherweise waren damals beide Komponenten getrennt im Fahrgestell angebracht und über eineWelle miteinander verbunden. Alternativ gab es auch mit dem Getriebe verblockte Hinterachsen; diese Lösung verwendeteNorthern bei den Vierzylindermodellen.
King strebte in diesen größeren Modellen eine weiterreichende Vereinfachung der Fahrzeugbedienung an. Sowohl die Zwei- wie die Vierzylinderwagen kamen ohne die üblichen Schalt- und Handbremshebel außen am Fahrzeug aus. Beschleunigt und gebremst wurden sie mit einem kombinierten Handhebel an der Lenksäule. Für die Hilfsbremse und den Rückwärtsgang gab es zumindest in den ModellenK undL ein Pedal. Die Kupplungsbetätigung beim Zweizylinder ist unklar. Diese Fahrzeuge hattenPlanetengetriebe, sodass eine ähnliche Lösung wie beimFord Modell T naheliegt. Es scheint, dass in derModel C Limousine von 1908 sämtliche Bedienelemente an die Lenksäule gelegt werden konnten.[2]
Die Vierzylinder waren Oberklasse-Fahrzeuge, mit denen die Produktpalette erweitert wurde. Sie erhielten konventionelle Dreigang-Schaltgetriebe. Eine mit Luftdruck betätigte Kupplung muss eine große Erleichterung für den Fahrer gewesen sein; die damaligen Vorrichtungen galten als schwer zu bedienen und benötigten viel Kraft. DieseNorthern-Kupplungen mussten überdies nach eigenen Angaben nicht nachgestellt werden. Zudem gab es eine ebenfalls pneumatisch betätigte Bremse, die „interaktiv“ mit dem Gashebel (von Hand) bedient wurde, sowie einen Kompressor zum Aufpumpen der Reifen. Die Pneumatik beruhte auf Patenten von King.[4] Der Motor wurde mit einer mechanischenRatsche statt mit einer Anlasskurbel gestartet.
Der schwedische Fahrzeug- undRollmaterialherstellerAB Södertälje Verkstäder inSödertälje produzierte von 1902 bis 1906 eine Lizenzversion desSilent Northern unter dem MarkennamenNorden. Diese Fahrzeuge hatten eine zusätzliche Sitzbank, auf der die Passagiere mit dem Rücken zur Fahrtrichtung saßen. Zuvor hatte das Unternehmen denHelios hergestellt.[1]
| Modell | Bj. | Motor | Hubraum c.i.[17]/cm³ | Leistung HP A.L.A.M. oder bhp | Radstand Zoll[17] / mm | Karosserie | Preise US$ | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Silent Northern 5 HP[20] | 1902 | 1sv | 5 HP | 68 / 1727 | Runabout | 800,- | [2] | |
| Silent Northern 5 HP[20] | 1903 | 1 sv | 5 HP | 68 / 1727 | Runabout | 800,- | [2] | |
| 6½ HP | 1904 | 1 sv | 6½ HP | 68 / 1727 67 / 1702 | Runabout, 2 Pl. | 750,- | [2] A.L.A.M.-Jahrbuch: 67 Zoll[21] | |
| 12 HP | 1904 | 2 sv Boxer | 12 HP | Tonneau | 1500,- | [22] | ||
| 15 HP | 1904 | 2 sv Boxer | 15 bhp | 88 / 2235 | Touring, 5 Pl. | 1500,- | [2][23] | |
| 15 HP | 1904 | 2 sv Boxer | 15 bhp | 88 / 2235 | Tonneau, 5 Pl.[23] | 1500,- 1700,- | [2][23] mit festem Dach[23] | |
| 7 HP | 1905 | 1 sv | 106,3 / 1744 | 7 HP | 70 / 1778 | Runabout, 2 Pl. | 650,- | [2] |
| 17 HP | 1905 | 2 sv Boxer | 17 HP | 100 / 2540 | Touring, 5 Pl. | 1700,- | [2] | |
| 17 HP | 1905 | 2 sv Boxer | 17 HP | 102 / 2591 | Chauffeur-Lim., 5 Pl. | 2500,- | [2] | |
| 18 HP | 1905 | 2 sv Boxer | 18 HP | 88 / 2235 | Runabout, 2 Pl. | 1500,- | [2]Bezeichnet als „2-pass. Touring“.[24] | |
| 7 HP Type A[25] | 1906 | 1 sv | 106,3 / 1744 | 7 HP | 70 / 1778 | Runabout, 2 Pl. | 650,- | [2][25] |
| 20 HP Type C | 1906 | 2 sv Boxer | 249,5 / 4088 | 20 HP | 88 / 2235 100 / 2540 106 / 2692 | Runabout, 2 Pl. | 1650,- | [2][26] [26] [26] |
| 20 HP Type C | 1906 | 2 sv Boxer | 249,5 / 4088 | 20 HP | 106 / 2692 | Touring, 5 Pl. | 800,- | [2][Anm. 2] |
| 20 HP Type C | 1906 | 2 sv Boxer | 249,5 / 4088 | 20 HP | 106 / 2692 | Chauffeur-Lim., 4/5 Pl. | 2800,- | [2] |
| 20 HP Type C | 1906 | 2 sv Boxer | 249,5 / 4088 | 20 HP | 106 / 2692 | Delivery Van 1200 l | 1600,- | [27][28] |
| 30 HP Type K | 1906 | 4 sv | 318,1 / 5313 | 30 HP | 112 / 2844 | Touring, 5 Pl. | 3000,- | [2] |
| 7 HP Type B | 1907 | 1 sv | 106,3 / 1744 | 7 HP | 70 / 1778 | Runabout, 2 Pl. | 650,- | [2] |
| 20 HP Type C | 1907 | 2 sv Boxer | 249,5 / 4088 | 20 HP | 88 / 2235 | Runabout, 2 Pl. | 1600,- | [2] |
| 20 HP Type C | 1907 | 2 sv Boxer | 249,5 / 4088 | 20 HP | 100 / 2540 | Touring, 5 Pl. | 1700,- | [2] |
| 20 HP Type C | 1907 | 2 sv Boxer | 249,5 / 4088 | 20 HP | 106 / 2692 | Touring, 5 Pl. | 1800,- | [2] |
| 20 HP Type C | 1907 | 2 sv Boxer | 249,5 / 4088 | 20 HP | 106 / 2692 | Chauffeur-Lim., 5 Pl. | 3000,- | [2] |
| 20 HP Type C | 1907 | 2 sv Boxer | 249,5 / 4088 | 20 HP | 106 / 2692 | Delivery Van 1200 lb | 1600,- | [27][28] |
| 50 HP Type L | 1907 | 4 sv | 432,0 / 7079 | 50 HP | 119 / 3023 | Runabout, 2 Pl. | 3500,- | [2] |
| 50 HP Type L | 1907 | 4 sv | 432,0 / 7079 | 50 HP | 119 / 3023 | Touring, 6 Pl. | 3500,- | [2] |
| 50 HP Type L | 1907 | 4 sv | 432,0 / 7079 | 50 HP | 119 / 3023 | Chauffeur-Lim., 6 Pl. | 4500,- | [2] |
| 7 HP Type B | 1908 | 1 sv | 106,3 / 1744 | 7 HP | 90 / 2286 | Runabout | 650,- | [2] |
| 24 HP Type C | 1908 | 2 sv Boxer | 261,4 / 4283 | 24 HP | 100 / 2540 | Roadster | 1600,- | [2] |
| 24 HP Type C | 1908 | 2 sv Boxer | 261,4 / 4283 | 24 HP | 106 / 2692 | Touring | 1600,- | [2] |
| 24 HP Type C | 1908 | 2 sv Boxer | 261,4 / 4283 | 24 HP | 106 / 2692 | Chauffeur-Lim. | 2800,- | [2] |
| 24 HP Type C | 1908 | 2 sv Boxer | 261,4 / 4283 | 24 HP | 106 / 2692 | Delivery Van 1200 lb | 1600,- | [27][28] |
| 40 HP Type L | 1908 | 4 sv | 392,7 / 6435 | 40 HP | 119 / 3023 | Roadster, 2 Pl.[17] | 3500,- | [2] |
| 40 HP Type L | 1908 | 4 sv | 392,7 / 6435 | 40 HP | 119 / 3023 | Touring, 7 Pl.[17] Herstellerbez.:Tonneau | 3500,- | [2] vgl.Karosserie. |
Die Hubraumangabe desType C von 1908 ist interpretiert. Vgl. dazuNorthern Type C #Hubraum und Motorleistung.
Aufgrund von Rundungen in den Quellen kann es bei der Berechnung des Hubraums zuScheingenauigkeit kommen.Die Angaben in dieser Tabelle wurden aus mehreren Quellen zusammengestellt und teilweise umgerechnet. Sie beruhen auf dem von derAssociation of Licensed Automobile Manufacturers entwickelten[29]A.L.A.M.-Rating, das identisch mit dem britischenRAC Horsepower ist.[30][Anm. 3][Anm. 4]
Ab Werk wurden nur von den Zweizylindermodellen Nutzfahrzeug-Versionen angeboten. Bekannt ist ein geschlossener Lieferwagen, der von 1906 bis 1908 alsNorthern 18 HP wie auch als NachfolgerModel C verkauft wurde.[27]

Einige wenigeNorthern-Fahrzeuge sind erhalten geblieben. Bekannt sind Runabouts mit den Fahrgestellnummern 1512 (1903)[31], 1801[32] und 2181 (beide 1904)[19]. Ein 6½ HP Runabout von 1904 nimmt regelmäßig amLondon Brighton Run teil.[33] Möglicherweise handelt es sich um Fahrzeug Nr. 1801 oder 2181, von denen eine solche Teilnahme belegt ist.[19][32]
Beim oben abgebildeten, schwarz lackierten Exemplar in Schweden könnte es sich auch um einenNorden handeln.
Bekannt sind ferner je ein18 HP[10] und einModel C[34], die auf 1904 respektive 1908 datiert worden sind.
Bislang sind keine erhaltenen Vierzylindermodelle bekannt.
