Nikkō
- Nikkō ist auch die Abkürzung für „Nihon Kōkū“ –Japan Airlines.
Nikkō-shi 日光市 | ||
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Geographische Lage in Japan | ||
Region: | Kantō | |
Präfektur: | Tochigi | |
Koordinaten: | 36° 43′ N,139° 42′ O36.72139.69833333333Koordinaten:36° 43′ 12″ N,139° 41′ 54″ O | |
Basisdaten | ||
Fläche: | 1.449,87 km² | |
Einwohner: | 77.027 (1. März 2021) | |
Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner je km² | |
Gemeindeschlüssel: | 09206-1 | |
Symbole | ||
Flagge/Wappen: | ||
Rathaus | ||
Adresse: | Nikkō City Hall 1Imaichi-Honchō Nikkō-shi Tochigi-ken 321-1272 Japan | |
Webadresse: | http://www.city.nikko.lg.jp/ | |
Lage der Gemeinde Nikkō in der Präfektur Tochigi | ||
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Nikkō (jap.日光市,-shi, dt.Sonnenschein-Stadt) ist eineStadt inJapan.
Geographie
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Nikkō liegt etwa 140 Kilometer nördlich vonTokio in den Bergen derPräfektur Tochigi.2006 hatte die Stadt Nikkō geschätzte 93.568 Einwohner. Die Fläche von Nikkō beträgt durch Eingemeindungen mittlerweile 1.449,87 km².
Geschichte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Geschichte von Nikkō beginnt bereits 766 mit der Errichtung des Rinnō-ji-Tempels. In der Edo-Zeit wurden derNikkō Tōshō-gū (das Tokugawa-Mausoleum) und die Nikkō-Landstraße (Nikkō Kaidō) in die Hauptstadt Edo eröffnet, Nikkō stand unter direkter Kontrolle des Shōgunats und zog viele Besucher an. Auch in der Moderne bleiben Touristen aus der Hauptstadtregion wichtig für die Stadt (siehe#Sehenswürdigkeiten). 1890 erhielt Nikkō durch die privateNippon Tetsudō einen ersten Eisenbahnanschluss, die späterNikkō-Linie getaufte Strecke verband Nikkō mit Tochigis Hauptstadt Utsunomiya. 1929 kam dieTōbu-Nikkō-Linie dazu, die auf direkterem Weg in dieStadt Miyashiro inSaitama führt und an die Tōbu-Hauptlinie (Isesaki-Linie bzw. neuerdings Tobu Skytree Line) nach Tokio anschließt.

Nach der Meiji-Restauration entstand als Nachfolger der Shōgunatsverwaltung von Nikkō 1869 diePräfekturNikkō (日光県), die 1871 zu Tochigi kam. Ab 1878, als die Kreise reaktiviert und neu geordnet wurden, gehörte Nikkō zum „Kreis Ober-Tsuga“(Kami-Tsuga-gun) von Tochigi, der aus der Teilung des antikenKreisesTsuga vonShimotsuke hervorging. Bei der Einführung der heutigenGemeindeformen 1889 entstand aus dem vormodernen Nikkō und umliegenden Dörfern die[kreisangehörige] Stadt Nikkō (日光町). Daraus wurde unter Zusammenschluss mit demDorfOkorogawa am 1. Februar 1954 die[kreisfreie] Stadt Nikkō (日光市). Am 20. März 2006 fusionierte die alte Stadt Nikkō mit der StadtImaichi und den kreisangehörigen GemeindenAshio,Fujiwara undKuriyama – technisch entstand dabei eine neue Stadt Nikkō.[1]
Sehenswürdigkeiten
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Zu den historische Gebäuden und Denkmälern zählen dasMausoleum desShōgunTokugawa Ieyasu (Nikkō Tōshō-gū) oder derNikkō-Futarasan-Schrein, einShintō-Schrein aus dem Jahr767. Beide Gebäude und derRinnō-ji sind von derUNESCO zumWeltkulturerbe ernannt worden. DasHotel Nikkō-Kanaya gilt als das erste japanische Hotel für Ausländer überhaupt.
An einem kleinen, eher unscheinbaren Gebäude – der Stall der heiligen Pferde des Nikkō Tōshōgū – befindet sich zudem als Fassadenschnitzerei das Wahrzeichen Nikkōs, diedrei Affen, die nichts (Böses) sehen, hören und sagen. Inzwischen sind echteJapanmakaken, die in Nikkō als heilig verehrt werden, zu einem Problem geworden. Während sich die Tiere früher in den schneebedeckten japanischen Bergwäldern aufhielten, haben sie sich mittlerweile so stark vermehrt, dass sie auch in menschlicher Umgebung nach Nahrung suchen und Geschäftsleute und Touristen belästigen.
Die Berge westlich der Stadt sind Bestandteil desNikkō-Nationalparks, in dem sich dieKegon-Fälle,Onsen, derChūzenji-See und Wanderrouten befinden.
Sport
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]DasEishockeyteamNikkō Kobe Ice Bucks (ALIH) hat seine Hauptspielstätte in derNikkō Kirifuri Eisarena, in der auch das Division-I-Turnier derFraueneishockey-WM 2007 stattfand.
Verkehr
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Stadt ist über die Nikkō-Utsunomiya-Autobahn sowie die Nationalstraßen 119, 120, 121, 122, 352, 400 und 461 erreichbar.
Das Stadtzentrum wird durch zwei Bahnstrecken erschlossen, die beide dort ihre Endstation haben. DieNikkō-Linie vonJR East führt vomBahnhof Nikkō nachBahnhof Utsunomiya, dieTōbu Nikkō-Linie der BahngesellschaftTōbu Tetsudō in RichtungTokio. Von letzterer zweigt imBahnhof Shimo-Imaichi dieTōbu Kinugawa-Linie nachShin-Fujiwara ab. Eine weitere Bahnstrecke, dieWatarase-Keikoku-Linie, endet mehr als 15 km vom Stadtzentrum entfernt inMatō.
Angrenzende Städte und Gemeinden
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Präfektur Tochigi
- Präfektur Gunma
- Präfektur Fukushima
Städtepartnerschaften
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Vereinigte Staaten
Palm Springs (Kalifornien), seit 1969
- Vereinigte Staaten
Rapid City (South Dakota), seit 1993
Die Stadt als Namensgeber
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Der am 17. November 1927 entdeckte Asteroid(1185) Nikko wurde nach der Stadt benannt[2].
Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Ibuka Masaru (1908–1997), Unternehmer
- Tadao Ishihata (* 1941), Eisschnellläufer
- Yōsuke Yuzawa (* 1990), Fußballspieler
- Kyōtarō Yamakoshi (* 1991), Fußballspieler
- Kōsuke Ōtsu (* 1993), Eishockeyspieler
- Shōta Kaneko (* 1995), Fußballspieler
- Yusei Ōtsu (* 1995), Eishockeyspieler
Weblinks
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- Offizielle Seite zum Weltkulturerbe der Stadt (englisch)
- See, hear, feel Nikko (englisch)
- Photos von Nikko – Terra Galleria
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Nikkō-shi:Zeittafeln zur Geschichte der fünf Vorgängergemeinden,Zeittafel zur Geschichte der alten Nikkō-shi,Zeittafel zur Geschichte der alten Imaichi-shi (japanisch)
- ↑Dictionary of Minor Planet Names, Band 1 in der Google-Buchsuche