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Niedersteinbach (Bas-Rhin)

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Niedersteinbach
Niedersteinbach (Frankreich)
Niedersteinbach (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionGrand Est
Département (Nr.)Bas-Rhin (67)
ArrondissementHaguenau-Wissembourg
KantonReichshoffen
GemeindeverbandSauer-Pechelbronn
Koordinaten49° 2′ N,7° 43′ O49.037.7119444444444Koordinaten:49° 2′ N,7° 43′ O
Höhe212–510 m
Fläche8,30 km²
Einwohner124(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte15 Einw./km²
Postleitzahl67510
INSEE-Code67334

Mairie Niedersteinbach
Karte zu den durch dieGrenzkonvention zwischen Bayern und Frankreich von 1825 abgetretenen Gebiete

Niedersteinbach ist einefranzösischeGemeinde mit 124 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imKanton Reichshoffen imDépartementBas-Rhin in derRegionGrand Est (bis 2015Elsass).

Geografie

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Niedersteinbach liegt im Tal des Steinbachs, eines Nebenflusses derSauer, umgeben von den Wäldern und Sandsteinfelsen des Gebiets der in Frankreich so genanntenNordvogesen. Niedersteinbach ist Teil desBiosphärenreservats Pfälzerwald-Vosges du Nord.

Zu Niedersteinbach gehört auch der nördlich auf der anderen Seite der Wasserscheide gelegene WeilerWengelsbach, direkt an der deutschen Grenze, der vorwiegend aus Wochenendhäusern besteht.

Geschichte

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Territorialgeschichte

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Niedersteinbach war um 1790 zurGrafschaft Hanau-Lichtenberg gekommen[1], die damals zurLandgrafschaft Hessen-Darmstadt gehörte und dort demAmt Wörth zugeordnet. Mit dem durch dieFranzösische Revolution begonnenen Umbruch wurde das Amt Wörth Bestandteil Frankreichs und in den folgendenVerwaltungsreformen aufgelöst. Mit dem Zusammenbruch dernapoleonischen Herrschaft kam Niedersteinbach kurzfristig erneut zum nunmehrGroßherzogtum Hessen(-Darmstadt).[2] Durch die Grenzziehung desZweiten Pariser Friedens 1815 gehörte es wieder zum pfälzischen Teil desWasgaus und damit zumRheinkreis imKönigreich Bayern. Frankreich war mit der Grenzziehung nicht einverstanden, da die Verbindung zwischen den französischen FestungenBitsch und Weißenburg (Wissembourg) durch bayerisches Gebiet führte. In derGrenzkonvention zwischen Bayern und Frankreich trat Bayern 1825 Nieder- undObersteinbach an Frankreich ab.[3]

Von 1871 bis zum Ende desErsten Weltkrieges gehörte Niedersteinbach als Teil desReichslandes Elsaß-Lothringen zumDeutschen Reich und war demKreis Weißenburg imBezirk Unterelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr1798[4]1910[5]19621968197519821990199920072017
Einwohner210350253239228181161155138122

Freizeit und Tourismus

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DerVogesenclub hat im Umkreis viele Wanderwege markiert, die auch zu zahlreichen Burgruinen und pittoresken Felsen führen. Die Gastronomie von Niedersteinbach, namentlich das Hotel-RestaurantAu Cheval Blanc, hat einen guten Ruf, so war hier etwa auch AltbundeskanzlerHelmut Kohl regelmäßig zu Gast.[6] Sogar zu einem Gipfeltreffen mitFrançois Mitterrand ist es in dem Ort einmal gekommen.

Siehe auch

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Literatur

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  • Friedrich Knöpp:Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden inHessisches Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: N 282/6].
  • Alfred Matt:Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.
  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999,ISBN 2-84234-055-8, S. 1583–1584.

Weblinks

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Commons: Niedersteinbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Knöpp, S. 20.
  2. Matt, S. 7.
  3. Matt, S. 7.
  4. Matt, S. 7.
  5. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Weißenburg
  6. Straßburg 1989 – Kohls schwierigster Europagipfel. In: Die Rheinpfalz. 1. Juli 2017, abgerufen am 20. Januar 2025. 
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