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Niederbergisches Land

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Das niederbergische Land (olivgrün) und das südliche Bergische Land (braun)
Gerresheimer Höhen
Haus zum Haus, Wasserschloss inRatingen

AlsNiederbergisches Land oderNiederberg wird der Nordteil desBergischen Landes inNordrhein-Westfalen bezeichnet.

Geographie und historische Ausbreitung

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VomDeilbach inVelbert-Langenberg, der die historische Grenze nachWestfalen markiert, erstreckt es sich über abfallende Terrassen Richtung Westen.

Landschaftlich bildet im Norden dieRuhr die Grenze; da dieser nördlichste Teil heute zurIndustrieregionRuhrgebiet gehört, wird er nur landschaftlich zum Niederbergischen Land gerechnet. Im Westen bildet derRhein und im Süden dieWupper die Grenze des Niederbergischen Landes.

Historisch gehören die StadtDüsseldorf (über Jahrhunderte Hauptstadt des Bergischen Landes), Teile der StadtOberhausen (Alstaden undDümpten),Mülheim an der Ruhr,Kettwig vor der Brücke, die ehem. Stadt Werden heute Essen-Werden und derDuisburger Süden zum Niederbergischen Land, da sie bis zu dessen Auflösung demHerzogtum Berg angehörten.

Wuppertal, geographisch an der Grenze zwischenOber- und Niederbergischem Land gelegen, wird heutzutage keinem der beiden Teile mehr zugerechnet, sondern dem bergischen Städtedreieck oder (seltener) dem mittelbergischen Land.[1] Unter dieser Annahme ist die höchste Erhebung Niederbergs mit 303,4 m ü NN der Fettenberg, an der Grenze zu Wuppertal.

Wandel der geographischen Zuordnung

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Der Begriff „Niederberg“ wurde historisch benutzt, um die nordwestlichen Teile des bergischen Landes gegen die höher gelegenen Teile („Oberberg“) abzugrenzen. Wie aus dem Zuständigkeitsbereich des 1877 gegründeten Turnverbandes Niederberg hervorgeht (Städte Erkrath, Haan, Hilden, Langenfeld, Monheim, Leverkusen, Leichlingen und Solingen), bezog sich der Name auf ein weitaus größeres Gebiet als heutzutage.

Im nördlichen Teil des Niederbergischen Landes liegen die zumKreis Mettmann gehörenden StädteHeiligenhaus,Velbert undWülfrath. Bestrebungen in den 1970er Jahren scheiterten, diese Städte – zusammen mit den damals noch selbstständigen GemeindenLangenberg undNeviges – zur GroßstadtNiederbergzusammenzufassen. In Wülfrath, Haan, Velbert und Heiligenhaus ist die Identifizierung mit Niederberg noch groß, sodass sich die Einwohner dort oft als Niederberger bezeichnen.

Tourismus

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In der Marketingstrategie desKreises Mettmann werden die Begriffe „Niederberg“ oder „niederbergisches Land“ durch die WortneuschöpfungNeanderland ersetzt. In diesem Zusammenhang entstand auch derNeanderlandsteig, ein 2013 eröffneter Rundwanderweg, welcher vieleSehenswürdigkeiten miteinander verbindet. EinBahntrassenradweg wurde auf der stillgelegtenNiederbergbahn eingerichtet und aufgrund der weiten Aussichten „Panoramaradweg Niederbergbahn“ genannt. Bedeutsam ist auch dieMarienwallfahrt Neviges.

Siehe auch

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Weblinks

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Normdaten (Geografikum):GND:4225360-3 (GND Explorer,lobid,OGND,AKS) |VIAF:305914089

Einzelnachweise

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  1. Jonas Birke: Die Entstehungsgeschichte des Bergischen Landes – Ein physisch geographischer Rundgang. (PDF) In: geologe. Abgerufen am 23. Januar 2021. 
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Niederbergisches_Land&oldid=264075707
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