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Niederösterreich

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur Verwaltungseinheit der Habsburgermonarchie sieheErzherzogtum Österreich. Zum Boot des Bundesheeres sieheNiederösterreich (Schiff).
Niederösterreich
LandesflaggeLandeswappen
LandesflaggeLandeswappen
Landeshymne:O Heimat, dich zu lieben
Basisdaten
Landessprache:Deutsch
Landeshauptstadt:St. Pölten
Größte Stadt:St. Pölten
ISO 3166-2:AT-3
Kürzel:
Website:www.noe.gv.at
Karte: Niederösterreich
Karte: Niederösterreich in Österreich
Geographie
Fläche:19.180,08 km²(1. Jänner 2024)
– davon Land:18.901,2 km²[1]
– davon Wasser:278,3 km²
– Rang:1. von 9
Geographische Lage:47°25′ – 49°01′N
014°27′ – 017°04′E
Ausdehnung:Nord–Süd: 178 km
West–Ost: 196[2] km
Höchster Punkt:2076 m ü. A.
(Schneeberg)
Tiefster Punkt:139 m ü. A.
(
Gemeinde Berg)
Verwaltungsgliederung
Bezirke:004Statutarstädte
020Bezirke
Gerichtsbezirke:026
Gemeinden:573, davon
077Städte
326Marktgemeinden
Karte: Verwaltungsbezirke
Lage des Bezirks Karte A Noe ohne.svg im Bundesland Niederösterreich (anklickbare Karte)
Lage des Bezirks Karte A Noe ohne.svg im Bundesland Niederösterreich (anklickbare Karte)
Bevölkerung
Einwohner:1.727.514(1. Jänner 2025)[3]
– Rang:2. von 9
Bevölkerungsdichte:90 Einw. pro km²
Ausländeranteil:10,3 %(1. Jänner 2020)[4]
Migrationshintergrund:18,3 %(Ø 2023)[5]
Politik
Landeshauptfrau:Johanna Mikl-Leitner (ÖVP)
Regierende Parteien:ÖVP,FPÖ,SPÖ(Arbeitsübereinkommen zwischen ÖVP und FPÖ)[6]
Sitzverteilung im Landtag:
12
4
3
23
14
12 23 14 
Insgesamt 56 Sitze
Letzte Wahl:29. Jänner 2023
Wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt:61,02 Mrd. Euro(2018)[7]
BIP pro Kopf:36.500 Euro[7]
Arbeitslosenquote:4,2 % (2024)[8]

Niederösterreich ist das flächengrößte und zweitbevölkerungsreichsteBundesland derRepublik Österreich. Erstmals erwähnt alsOstarrîchi im Jahr 996 n. Chr., erlangte es alsErzherzogtum Österreich unter der Enns seine größte Ausdehnung und wurde 1920, nunmehr ohne die Stadt Wien, als eigenes Bundesland konstituiert. 1986 wurdeSt. Pölten Landeshauptstadt. Niederösterreich ist Teil derEuroparegionCentrope.

Geographie

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Niederösterreich ist mit einer Fläche von 19.180,08 km² das flächengrößte Bundesland Österreichs. Es umschließt dieBundeshauptstadt Wien (134,9 km Grenze) und grenzt

Das Land hat mit 414,3 km die zweitlängsteAußengrenze aller Bundesländer.

Gliederung in Viertel

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Niederösterreich wird landschaftlich in vierViertel geteilt. In Klammern stehen die historischen Bezeichnungen:

Nördlich derDonau:

Südlich der Donau:

Historisch entsprechen die Viertel den vierKreisen Niederösterreichs, eineradministrativen Einheit in der Monarchie. Grob an naturräumlichen Gegebenheiten orientiert, ist die Viertelung heute ohne politische Bedeutung. Eine genaue Grenzziehung ist nur im historischen Kontext möglich, denn heute erstrecken sich die Verwaltungseinheiten über die Viertelsgrenzen hinweg. Unbestreitbar fungiert die Donau als Grenze. Im Bereich westlich und östlich desManhartsberges fehlt jedoch eine deutliche naturräumliche Abgrenzung. Mit Ausnahme des Raumes umKlosterneuburg folgen im Bereich desWienerwaldes die Verwaltungsgrenzen auch heute derWasserscheide. Die Benennung mit Wald-, Wein-, Most- und Industrieviertel stellt eine Veranschaulichung nach Nutzung und Erwerb dar und stammt noch aus der Monarchie.

Parallel dazu gibt es in der Raumplanung dieHauptregionen, mitNÖ-Mitte als „fünftem Viertel“.

Naturräumliche Gliederung

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Niederösterreich kannnaturräumlich in mehrere Einheiten gegliedert werden. Im Westen liegt einegeologisch-landschaftliche Dreiteilung vor, die sich in Oberösterreich fortsetzt, und im Osten gehen dieAlpen in dieKleinen Karpaten über.

Böhmische Masse

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Niederösterreich hat Anteil amGranit- und Gneisplateau derBöhmischen Masse (besser „Böhmisches Granit- und Gneishochland“), das landschaftlich in dasZwettler Land dasOttenschlager Hochland, dasKamp-Kremser Hochland und dieGföhler Hochfläche unterteilt werden kann. An der Nordgrenze finden sich noch die nachTschechien reichendeSenke von Gmünd, dasLitschauer Ländchen, dasThayahochland und dasObere Thayatal. An der westlichen Grenze liegen das weitläufigeHorner Becken und derManhartsberg und südlich der Donau dieNeustadtler Platte und derDunkelsteiner Wald.

Alpen

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DieAlpen nehmen im Osten ihren Beginn bei Wien (und demBisamberg links der Donau). Die ersten den Alpen zurechenbaren Höhenzüge sind dieNiederösterreichischen Voralpen, die ausFlysch bestehen und sich als schmales Band bis nachSteyr ziehen. Südlich davon liegt Niederösterreichs Anteil an denSteirisch-niederösterreichischen Kalkalpen mit Berghöhen um die2000 m ü. A., insbesondere in den Kalkstöcken vonRax undSchneeberg. Nach derAlpenvereinseinteilung der Ostalpen wird in dieYbbstaler Alpen (mit denGöstlinger Alpen als Untereinheit),Türnitzer Alpen undGutensteiner Alpen unterschieden, nördlich der Gutensteiner Alpen schließt derWienerwald an, südlich dieRax-Schneeberg-Gruppe und ebenso ragt ein Teil derMürzsteger Alpen nach Niederösterreich.

Alpenvorland (und Karpatenvorland)

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DasNiederösterreichische Alpenvorland ist das Gebiet zwischen dem Böhmischen Granit- und Gneishochland und den schmalenNiederösterreichischen Voralpen bzw. denNiederösterreichischen Kalkalpen im Süden. Im Nordosten liegt das hügeligeWeinviertel, das auch in seiner Fortsetzung jenseits der Staatsgrenze als dasVorland der Kleinen Karpaten (die bis ins benachbarteBratislava reichen) zu betrachten ist. Der landschaftliche Begriff Karpatenvorland ist für Niederösterreich insofern kritisch zu betrachten, als sowohl das entsprechende Gebirge, als auch andere Teile des Vorlandes erst jenseits der Landesgrenze situiert sind. Einige Autoren, wie etwaMartin Seger von derAkademie der Wissenschaften, verwenden daher die Bezeichnung „Weinviertel“ für den niederösterreichischen Anteil des Karpatenvorlandes.[9]

Wiener Becken

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DasWiener Becken, eineEinbruchszone, und die Übergänge in diePannonische Tiefebene sind der östliche Abschluss der Alpen, die in der markant in Nord-Süd-Richtung verlaufendenThermenlinie die Grenze zumWienerwald bildet. Dabei setzt sich die sogenannte Wiener Neustädter Bucht jenseits der Donau imMarchfeld fort.

Berge

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Schneeberg (Rax-Schneeberg-Gruppe), der höchste Gipfel Niederösterreichs vomSonnwendstein aus, Blickrichtung Nordwest. Im Vordergrund der Adlitzgraben mit derSemmeringbahn, im Mittelgrund vor dem Schneeberg der Feichtaberg überHirschwang
Das „Kernstück“ derSemmeringbahn, seit 1998UNESCO-Weltkulturerbe, mit derRax im Hintergrund. Ganz rechts der Krauseltunnel, kürzester Tunnel Österreichs.
Erlaufstausee mitÖtscher im Hintergrund
Siehe auch:Kategorie:Berg in Niederösterreich

Alpenübergänge

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An der Landesgrenze zur Steiermark liegen mehrere bedeutende Alpenübergänge. Die bedeutendsten sind derSemmering- (984 m ü. A.) und derWechsel-Pass (980 m ü. A.), die durch hochrangige Straßen und Eisenbahnen erschlossen sind.[2]

DerZellerrain (1121 m ü. A.) und derMendlingpass (680 m ü. A.) sind über Bundesstraßen passierbar und derFeistritzsattel (1298 m ü. A.), der höchste Pass Niederösterreichs, sowie dasPreiner Gscheid (1070 m ü. A.) über Landstraßen.

Historisch bedeutend, aber nicht als Pass anzusprechen ist die Route über dasMariazellerland, eine inneralpinePasslandschaft mit demSteirischen Seeberg (1246 m ü. A.) als höchstem Gebirgsübergang. Auf der niederösterreichischen Seite liegen derAnnaberg (976 m ü. A.) und dasKernhofer Gscheid (970 m ü. A.). DieMariazellerbahn endet inmitten des touristisch gut erschlossenen HauptortesMariazell.

Nach Oberösterreich führt einzig derSaurüssel (552 m ü. A.). Ins Burgenland führen mehrere Übergänge amLeitha- und amRosaliengebirge.

Erwähnenswert sind noch die Strecken über denOchsattel (820 m ü. A.), die bei Motorradfahrern beliebt ist, derRiederberg (384 m ü. A.) und dieStrengberge (358 m ü. A.), über welche dieBundesstraße B1 führt, sowie derGerichtsberg (581 m ü. A.), über den bis ins Jahr 2004 dieLeobersdorfer Bahn führte und weitersHochstraß (557 m ü. A.) mit derAußenring-Autobahn.

Alle anderen Pässe haben nur regionale oder lokale Bedeutung.

Siehe auch:Kategorie:Pass in Niederösterreich

Flüsse

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Kamp
March

Niederösterreich wird fast gänzlich über die Donau entwässert. Einzig dieLainsitz im nördlichen Waldviertel und ihre Zubringer wie derBraunaubach, derReißbach oder derNeumühlbach entwässern über dieMoldau in das Flusssystem derElbe, die in dieNordsee fließt. Die an bzw. nördlich der Nordgrenze Niederösterreichs fließendeThaya mündet direkt an derGrenze zwischen Tschechien und Österreich in dieMarch.

DieDonau erreicht Niederösterreich über denStrudengau, wo sie beiGrein mit 20 m ihre tiefste Stelle in Österreich hat,[10] durchströmt danach denNibelungengau und schließlich dieWachau. Diesen drei Engtälern folgen zwei Becken, dasTullner Becken und dasWiener Becken, wobei dazwischen dieWiener Pforte liegt und danach dieHainburger Pforte, über die die Donau Niederösterreich (nach 218 Kilometern) bzw. Österreich verlässt.[2]

In Niederösterreich wandelt sich die Donau vom Gebirgsfluss zum Tieflandfluss, womit ihr Oberlauf zu Ende geht. Allerdings ist dies heute durch die vielenDonaukraftwerke nur mehr bedingt nachvollziehbar.

Die wichtigsten Zuflüsse sind:[2]

Siehe auch:Kategorie:Fluss in Niederösterreich

Seen

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In Niederösterreich gibt es nur wenige natürlicheSeen, weshalbStauseen oder viele künstlich angelegteTeiche ebenfalls als Seen bezeichnet werden. Der größte See ist derStausee Ottenstein (4,3 km²), der mit demStausee Dobra (1,55 km²) und demThurnberger Stausee (0,55 km²) amKamp eine Kraftwerkskette bildet.

Die größten natürlichen Seen sind derLunzer See (0,68 km²) und derErlaufsee (0,52 km²), wobei letzterer etwa zur Hälfte in der Steiermark liegt. Andere große Stauseen sind derErlaufstausee und derWienerwaldsee (0,32 km²). Die beidenViehofner Seen und derRatzersdorfer See sind aufgelasseneSchottergruben und besonders im Waldviertel gibt es viele aktive und ehemaligeFischteiche wie denHerrensee und denSchönauer Teich bei Litschau.[2]

Siehe auch:Kategorie:See in Niederösterreich

Höhlen

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Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mitBelegen (beispielsweiseEinzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst undgute Belege einfügst.
insbesonder Anzahl und Stand, Die Höhlen Niederösterreichs, Hartmann, listet mit Stand 2000 4360 Höhlen, davon aber nur 3750 in NÖ (der Rest in angrenzenden Gebieten).

Niederösterreich ist reich anNaturhöhlen. Insgesamt sind 4082 davonkatastermäßig erfasst. Die meisten Höhlen Niederösterreichs haben sich in denKalk- und Dolomitgesteinen derKalkalpen gebildet und sind deshalb sogenannteKarsthöhlen. Auch derKalkmarmor in denZentralalpen und in derBöhmischen Masse ermöglicht die Höhlenentstehung. Zu den größten Höhlen Niederösterreichs zählen:

Neben den beiden letztgenannten werden in Niederösterreich noch dieAllander Tropfsteinhöhle, dieEinhornhöhle, derHochkarschacht, dieNixhöhle und dieÖtschertropfsteinhöhle alsSchauhöhlen geführt.

Siehe auch:Liste der geschützten Höhlen in Niederösterreich undKategorie:Höhle in Niederösterreich

Flächenverteilung

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ArtFläche in km²Prozent der
Gesamt­fläche
landw. Nutzung *927248,3 %
Wald762439,7 %
Gärten4942,6 %
Weingärten2911,5 %
Almen440,2 %
Gewässer2781,5 %
Bauflächen2141,1 %
sonstige Flächen9645,0 %
* 
zusammen 48,3 % landwirtschaftlich genutzt (Stand 2019)[1]

Flora

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Florenregionen in Niederösterreich
Österreichischer Ehrenpreis

Durch Niederösterreich verläuft eine Grenze zwischen zweiFlorenregionen, welche beide demholarktischen Florenreich angehören. Der westliche Landesteil gehört, wie fast das ganze restliche Österreich, der Mitteleuropäischen Florenregion an, während dasWeinviertel, der Ostrand desWaldviertels, die Südhänge derWachau, das Hügelland zwischen St. Pölten und dem Tullner Becken, dasWiener Becken, dieHainburger Berge und der Randbereich desLeithagebirge zurPannonischen Florenprovinz gehören, welche wiederum den westlichsten Teil dersüdsibirisch-pontisch-pannonischen Florenregion darstellt.

Außer Niederösterreich haben in Österreich nur das Burgenland und Wien Anteil an der südsibirisch-pontisch-pannonischen Florenregion, die sich vonSüdsibirien über dieUkraine,Siebenbürgen, dieVojvodina und dieUngarische Tiefebene bis an den Alpenostrand erstreckt. Aus diesem Grund unterscheidet sich die Flora im östlichen Landesteil stark von der im westlichen, im östlichen Teil wachsen viele Arten, die in Österreich einzigartig und entsprechend schützenswert sind.[11] Mehrere Arten erreichen in Niederösterreich ihre westliche Verbreitungsgrenze wie derTátorján-Meerkohl und derWaldsteppen-Beifuß.

Niederösterreich ist, nicht zuletzt wegen seines Anteils an zwei Florenregionen, das artenreichste Bundesland: 2.369 Vollstatus-Gefäßpflanzen-Arten bzw. 2.498 Elementar-Gefäßpflanzen-Taxa sind bekannt. 96 Vollstatusarten und 110 Elementartaxa treten nur in Niederösterreich, aber nicht im restlichen Österreich auf. Einige Arten sind in Niederösterreichendemisch, wie das im höchsten Grad vom Aussterben bedrohteDickwurzel-Löffelkraut.[12]

Naturschutz

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In Niederösterreich wurden verschiedeneSchutzstufen eingerichtet, um Regionen, die in Bezug auf Kultur oder Natur besonders schützenswert sind, in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten oder sie zurenaturieren.

Diese Schutzstufen sind:

Verwaltungsgliederung

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Statutarstädte

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Statutarstädte in Österreich sind keiner Bezirkshauptmannschaft unterstellt, sondern verwalten in ihrem Stadtamt (Magistrat) die Bezirksagenden selbst.

Statutarstadt/VerwaltungssitzFläche
in km²[13]
Ein­wohner[3]Kfz-Kenn-
zeichen
Krems an der Donau51,6625.473KS
St. Pölten108,4459.767P
Waidhofen an der Ybbs131,5711.062WY
Wiener Neustadt60,9449.156WN

Bezirke

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BezirkVerwaltungssitzFläche
in km²[13]
Ein­wohner[3]Kfz-Kz.
AmstettenAmstetten1.187,72118.403AM
BadenBaden753,46150.216BN
Bruck an der LeithaBruck an der Leitha703,21110.038BL, SW
GänserndorfGänserndorf1.271,41109.392GF
GmündGmünd786,3935.516GD
HollabrunnHollabrunn1.010,8752.035HL
HornHorn784,0030.847HO
KorneuburgKorneuburg661,8394.113KO
KremsKrems an der Donau923,9156.423KR
LilienfeldLilienfeld931,6725.135LF
MelkMelk1.013,5679.351ME
MistelbachMistelbach1.291,7576.986MI
MödlingMödling276,99121.525MD
NeunkirchenNeunkirchen1.146,9587.500NK
St. PöltenSt. Pölten1.287,02134.755PL
ScheibbsScheibbs1.023,5641.976SB
TullnTulln an der Donau734,48109.764TU, KG
Waidhofen an der ThayaWaidhofen an der Thaya669,0125.350WT
Wiener NeustadtWiener Neustadt969,8481.203WB
ZwettlZwettl-Niederösterreich1.399,8741.528ZT

Mit Ende Dezember 2016 wurde derBezirk Wien-Umgebung aufgelöst. Die 21 Gemeinden wurden mit 1. Jänner 2017 Teil der umliegenden Bezirke.[14]

Siehe auch:Liste der Verwaltungsbezirke von Niederösterreich

Keinerlei verwaltungstechnische Bedeutung kommt den Gerichtsbezirken zu, denn die Justiz ist von der Verwaltung in allen Instanzen getrennt.[15] Die Gerichtsbezirke orientieren sich lose an den Amtsbezirken der k.k. Monarchie.[16] Seit 2017 bestehen 26 Bezirksgerichte in Niederösterreich.[17]

Siehe auch:Liste der Gerichtsbezirke in Niederösterreich

Gemeinden

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Die Bezirke gliedern sich in 573 politisch selbständigeGemeinden. Dies ist im „Gesetz über die Gliederung des Landes Niederösterreich in Gemeinden“, Landesgesetzblatt 1030-94 vom 9. Dezember 2011,[18] geregelt.

Die Unterscheidung inStadtgemeinden,Marktgemeinden und Gemeinden hat heute kaum mehr rechtliche Bedeutung.

Siehe auch:Liste der Gemeinden in Niederösterreich undListe der Marktgemeinden in Niederösterreich

Geschichte

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Hauptartikel:Geschichte Niederösterreichs
Die 11 cm große und um 25.000 v. d. Zr. angefertigteVenus von Willendorf (Willendorf in der Wachau)

Das an der ehemaligenBernsteinstraße gelegene heutige Niederösterreich war während der früheren Antike Teil derkeltischenLatènekultur. So war es im Norden und im östlichen Grenzgebiet von den keltischenBoier besiedelt. Im Süden war es Teil des größeren Gebiets des keltischen KönigreichsRegnum Noricum, welches friedlich im Zuge derAugusteischen Alpenfeldzüge ab 15 v. d. Zr. zunehmend unter römische Kontrolle geriet, bis es unterClaudius (Kaiser von 41 bis 54) endgültig Teil der römischen Provinz Noricum, bzw. später dessen TeilNoricum ripense wurde. Der südöstliche Teil des Territoriums ging ab 35 v. d. Zr. als Grenzgebiet im östlich gelegenen römischenIllyricum Inferius auf. Das Illyricum ging wiederum, ebenfalls unter Claudius, mit dem langjährigen VerwaltungssitzCarnuntum als Teil der neu gegründeten ProvinzPannonia auf, bzw. später in dessen TeilPannonia Superior und daraufhin inPannonia Prima.

Römische Siedlungen Niederösterreichs

Die römische Kontrolle war somit auf die südliche Hälfte des heutigen Territoriums begrenzt, südlich der keltisch-germanischenMarkomannen jenseits derDonau und dem daran verlaufendenLimes, und verschwand auch im Süden mit dem 5. Jahrhundert bzw. formell im 6. Jahrhundert mit dem Untergang des germanischenOstgotenreiches.

Herzogtum Bayern mit der ProvinzMarcha Orientalis im 10. Jahrhundert

Nach derVölkerwanderung wurde das Gebiet vomAwarenreich kontrolliert, bis es im 9. Jahrhundert als Teil vonOberpannonien derAwarenmark desFränkischen Reiches in dieses integriert wurde. Anschließend 828 wurde die Region, zum Schutz gegen dasMährerreich, als westlicher Teil aus der Awarenmark zu einer fränkischenMarcha orientalis, genauer die bairischeMarcha orientalis, sprich dasBairische Ostland alsMark bzw.Präfektur desStammesherzogtums Baiern. Anschließend kontrollierten dieMagyaren zwischen 907 und 955 das Gebiet des Bairischen Ostlands, bevor es im Namen der bairischen Herrscher wieder zurückerobert wurde. DieRegensburgerLuitpoldinger, herrschende Dynastie der germanischenBajuwaren und derLangobarden, regierten über Nachfahren bis zum Ende derBabenberger in dem Herrschaftsgebiet. Ab 976 wurde das Gebiet schlussendlich eine bairischeMarkgrafschaft, welche spätestens ab 996 im Gebiet umNeuhofen an der Ybbs alsOstarrîchi zunehmend bezeichnet wurde.

Seitdem stelltÖsterreich den Namen der ursprünglich schweizerischenHabsburg-Dynastie bzw.Habsburg-Lothringen als „Haus Österreich“ und dem jeweiligen Gesamtstaat (Österreichische Monarchie,Kaisertum Österreich,Österreich-Ungarn,Republik Österreich). Niederösterreich undOberösterreich sind hierbei später ausdifferenzierte Bestandteile vom ursprünglichen Österreich, wobei Niederösterreich das Kernland ist. Als Kernland besitzt das heutige Bundesland kaum historische Traditionen, die von derösterreichischen Geschichte abweichen, wobei die Regierungssitze Österreichs fast immer innerhalb von Niederösterreich lagen, vonPöchlarn (bis 984) überMelk undKlosterneuburg bis nachWien (1155).

Markgraf Leopold III. der Heilige,Landespatron von Österreich, Wien und Niederösterreich, Klostergründer in Österreich mit demStift Klosterneuburg, sieheChristianisierung Niederösterreichs (Ausschnitt aus demBabenberger-Stammbaum, um 1490)

1156 wurde Ostarrichi zumHerzogtum Österreich erklärt, welches bis ins 18. Jahrhundert alsAustria Inferior („Niederösterreich“) bezeichnet wurde, im Unterschied zuAustria Superior („Oberösterreich“) undAustria Interior („Innerösterreich“) unterschieden wurde innerhalb derErblande desÖsterreichischen Reichskreises und derHabsburgischen Stammlande.

Wiener Neustädter Blutgericht 1522 über die rebellierende Landesregierung (in einer Darstellung aus dem 19. Jahrhundert).

Ansätze zu einer administrativen Teilung des Herzogtums Österreich entlang derEnns finden sich bereits im 13. Jahrhundert beiOttokar Přemysl, doch für das Land ob der Enns etablierten sich erst unter den Habsburgern eigene Stände inLinz. Durch einen Erbvertrag wurde nach dem Tod vonLadislaus Postumus im Jahr 1458Friedrich III.Österreich unter der Enns (auch:nied der Enns), das heutige Niederösterreich, zugesprochen, während sein BruderAlbrecht VI.Österreich ob der Enns (das heutigeOberösterreich) erhielt. NachdemAustria Superior kleiner wurde und viele derösterreichischen Vorlande nicht mehr Teil der Erbländer waren, wechselten umgangssprachlich ab dem 17. Jahrhundert die Begriffe „Niederösterreich“ und „Oberösterreich“ die Bedeutung, hin zur heutigen Bedeutung als Begriff fürÖsterreich unter der Enns undob der Enns. Beide Territorien blieben jedoch bis zumFebruarpatent 1861 zwei Teile desselbenErzherzogtums, erst dann wurde Österreich ob der Enns ein eigenständiges Erzherzogtum.

1918/19 musste Niederösterreich kleinere Gebiete beiGmünd und den OrtFeldsberg mit seinem Liechtenstein-Schloss dem neuen StaatTschechoslowakei überlassen.Am 10. November 1920, dem Tag des Inkrafttretens derBundesverfassung, erlangteWien die Rechte eines politisch von Niederösterreich unabhängigen Bundeslandes. Die eigentumsrechtliche Trennung wurde bis Ende 1921 mit dem so genanntenTrennungsgesetz entschieden, das gleichlautend in Niederösterreich (ohne Wien) und in Wien beschlossen wurde. Parallel dazu wurden die verbliebenen gemeinsamen politischen Organe aufgelöst.

In der NS-ZeitGau Niederdonau genannt, wurden dem Land im Herbst 1938 das nördlicheBurgenland undSüdmähren zugeschlagen; gleichzeitig musste es an das neueGroß-Wien zahlreiche Gemeinden abtreten. Fast alle diese Änderungen wurden 1945 rückgängig gemacht. 1946 wurde eine stark reduzierte Erweiterung Wiens beschlossen, konnte aber wegen eines sowjetischen Einspruchs erst 1954 in Kraft treten.

Die Entwicklung Niederösterreichs nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dadurch gehemmt, dass das Land zur sowjetischen Besatzungszone Österreichs gehörte und dann bis 1989 vomEisernen Vorhang umgeben war.

Das Niederösterreichische Landhaus (heutePalais Niederösterreich), das ehemaligeLiechtensteinerFreihaus, an der Herrengasse imersten Bezirk von Wien in einer Ansicht vor dem Umbau Ende der 1830er Jahre. Das Landhaus war der Sitz der Landesregierung unter der Enns vom Anfang des 16. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, wobei bis ins 20. Jh. dies auch Wien inkludierte.
Das Palais Niederösterreich heute

Im Juli 1986 bekam Niederösterreich formell eine von Wien separate Landeshauptstadt, nachdem über Jahrzehnte Städte wie dieSüdstadt,Floridsdorf,Korneuburg,Klosterneuburg undMelk sowieWr. Neustadt,Baden bei Wien,Tulln,Krems undSt. Pölten als Sitze erwogen wurden, wobei aus den Letzteren in einerVolksbefragung im März 1986 mit St. Pölten überwiegend für eine separate Landeshauptstadt gestimmt wurde.[19] Die niederösterreichische Landesregierung und Landesverwaltung übersiedelten 1996 vonWien nach St. Pölten.

Dynastien und Landesherren

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Aus Niederösterreich oder mit dem Land besonders verbunden waren bzw. sind einige zumeist konservative Politiker, die in Österreich prominente Funktionen einnahmen bzw. einnehmen:

Dokumentation

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Die zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Dokumentation der Geschichte Niederösterreichs findet sich imMuseum Niederösterreich sowie imLandesarchiv.

Siehe auch:Kategorie:Geschichte Niederösterreichs

Demographie

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Bevölkerungs­entwicklung Anmerkung
DatumEinwohner
um 1527500.000
um 1600580.000
um 1700630.000
1754922.000
1780974.000
17901.000.000
1794/951.028.300
18101.040.700
18211.142.600
1830881.500
1840896.600
1850976.600
1857987.900
Niederösterreich: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
  
1.077.232
1880
  
1.152.767
1890
  
1.213.471
1900
  
1.310.506
1910
  
1.425.238
1923
  
1.426.885
1934
  
1.446.675
1939
  
1.455.373
1951
  
1.400.471
1961
  
1.374.012
1971
  
1.420.816
1981
  
1.427.849
1991
  
1.473.813
2001
  
1.545.804
2011
  
1.614.693
2021
  
1.698.951
2025
  
1.727.514
Quelle(n):Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021
Anmerkung 
Die hier angeführten Bevölkerungszahlen beziehen sich auf das heutige Landesgebiet. Sie enthalten weder die Bevölkerung Wiens (1910: 2,1 Millionen), obwohl die Stadt bis 1920 Teil Niederösterreichs war, noch das nördlicheBurgenland, 1939 Teil des Reichsgaues Niederdonau, und auch nicht das zum Reichsgau geschlageneSüdmähren.
Die angegebenen Zahlen bis 1700 wurden offiziell gerundet. 1754–1857 und 1869–1923 wurde die anwesende Zivilbevölkerung gezählt, 1934–1981 die Wohnbevölkerung. Die Zahlen ab 1991 basieren auf dem ZentralenMelderegister (Quelle: Bundesanstalt Statistik Österreich). Die Zahlen ab 2007 basieren auf Daten der Statistik Austria (jeweils Bevölkerung im 1. Quartal des Jahres).

Die Bevölkerung wächst durch den kontinuierlichen Zuzug aus Wien und den peripheren Gebieten Niederösterreichs vor allem im Umland von Wien. Seit St. Pölten am 10. Juli 1986 zur Landeshauptstadt Niederösterreichs bestimmt wurde, ist auch hier eine zunehmende Zuwanderung feststellbar. Die landschaftlich sensiblen Gebiete wie derWienerwald sollen durch raumordnerische Planungsprogramme des Landes vor derZersiedelung geschützt werden.

Der Ausländeranteil lag zu Jahresbeginn 2019 bei 10,1 %.[20]

Im Jahr 2001 waren:

Die katholische Kirche ist in Niederösterreich in zwei Diözesen organisiert, in dieDiözese St. Pölten und dieErzdiözese Wien, wobei letztere in dreiVikariate unterteilt ist, wovon zwei in Niederösterreich liegen. Diese alle sind in Dekanate gegliedert, die aus den einzelnen Pfarren gebildet werden.

Siehe auch:Liste der Dekanate der Diözese St. Pölten,Vikariat Unter dem Manhartsberg undVikariat Unter dem Wienerwald

Politik

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Landhaus St. Pölten

1920–1934 war Niederösterreich zunächst in vier Wahlkreise aufgeteilt, der Landtag bestand aus 60 Abgeordneten. 1932 fanden die letzten demokratischen Wahlen vor der NS-Zeit statt: Es wurden acht Wahlkreise gebildet, die Zahl der Abgeordneten wurde auf 56 verringert. Damit sollten die Großparteien zu Ungunsten der kleineren Parteien politisch gestärkt und somit die stärker werdendeNSDAP in Österreich geschwächt werden.

Von 1934 bis 1938 wurde das Landständestaatlich regiert. Im März 1938 marschierte die deutsche Wehrmacht in Österreich ein („Anschluss Österreichs“). Das Deutsche Reich annektierte Österreich. Von 1938 bis 1945 stand einReichsstatthalter (Gauleiter) an der Spitze vonLandesverwaltung und NSDAP im Land.

Seit 1945 wird die Landespolitik von derÖVP dominiert, die seit damals den Landeshauptmann stellt und auch immer für die Bundes-ÖVP einen hohen Anteil aller Stimmen im Bundesgebiet gewann – bei derNationalratswahl in Österreich 2019 waren es 24,3 %, also fast ein Viertel der auf die ÖVP in Österreich entfallenden Stimmen. DieBürgermeister der Gemeinden gehören vorwiegend der ÖVP an. DieSPÖ ist zweitstärkste politische Kraft;Grüne,NEOS undFPÖ erzielen in diesem Bundesland schwächere Ergebnisse als im Bundesschnitt.

Siehe auch:Liste der österreichischen Landeshauptleute

Nach dem Wahlergebnis der Wahl vom 29. Jänner 2023 ist die Mandatsverteilung:

  • ÖVP 23 (−6)
  • SPÖ 12 (−1)
  • FPÖ 14 (+6)
  • Grüne 4 (+1)
  • NEOS 3 (±0)
Siehe auch:Landtagswahl in Niederösterreich 2023

DieLandesregierung setzt sich zusammen aus demLandeshauptmann, seinen zwei Stellvertretern und sechs Regierungsmitgliedern, dieLandesräte genannt werden. Laut Landesverfassung entsenden die Parteien nach dem Verhältnis der von ihnen erreichten Landtagsmandate Vertreter in die Landesregierung („Pflichtproporz“).

Derzeitige Mitglieder derLandesregierung Mikl-Leitner III sind:

ImNationalrat ist Niederösterreich mit aktuell 34 Abgeordneten über die jeweiligen Landeswahlvorschläge vertreten:

  • 15 ÖVP
  • 7 SPÖ
  • 6 FPÖ
  • 4 Grüne
  • 2 NEOS

plus einer nicht konstanten Zahl an Abgeordneten aus den Bundeswahlvorschlägen (Proportionalausgleichslisten) (Stand nach NR-Wahl 2019).[21]

In denBundesrat entsendet Niederösterreich als Bundesland mit der größten Bürgerzahl (Zahl der österreichischen Staatsbürger, die im Bundesland ihren Hauptwohnsitz haben) zwölf Mitglieder:

  • 5 ÖVP (−2)
  • 3 SPÖ (±0)
  • 3 FPÖ (+1)
  • 1 Grüne (+1)
Siehe auch:Liste der Mitglieder des Österreichischen Bundesrates aus Niederösterreich

Wappen

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Hauptartikel:Niederösterreichisches Wappen undListe der Wappen in Niederösterreich

Das Wappen von Niederösterreich war ursprünglich das Wappen derMarkgrafschaft Österreich (das babenbergische „Altösterreich“).

Wappen von Niederösterreich (bzw. der Markgrafschaft Österreich, das babenbergische "Altösterreich")
Wappen von Niederösterreich (bzw. derMarkgrafschaft Österreich, das babenbergische "Altösterreich")
Blasonierung: „InBlau fünf (2:2:1)goldenezugewendeteAdler. Über demSchild eine goldene dreitürmigeMauerkrone.“[22]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Die wirtschaftlich stärksten Regionen in Niederösterreich befinden sich entlang derThermenlinie. Der Bezirk mit dem stärksten Steueraufkommen ist der BezirkMödling direkt am Südrand von Wien. Je weiter die Gebiete von Wien entfernt liegen, umso schwächer wird ihre Wirtschaftskraft. Im Vergleich mit demBruttoinlandsprodukt derEuropäischen Union erreichte die Region im Jahr 2014 ausgedrückt in Kaufkraftstandards einen Index von 105 (EU-28: 100; Österreich: 129).[23] Nach demZweiten Weltkrieg lag Niederösterreich in dersowjetischenBesatzungszone. Während anderswo in Österreich die Wirtschaft bereits mit dem Wiederaufbau beginnen konnte, blieben hier viele Großbetriebe zerstört oder waren in den Händen der sowjetischenUSIA.Reparationsleistungen Österreichs an die Sowjetunion wurden unter anderem in Form vonErdöl, das imMarchfeld gefördert wurde, geleistet. Erst nach dem Abschluss desStaatsvertrages 1955 konnte in Niederösterreich intensiv mit dem wirtschaftlichen Wiederaufbau begonnen werden. Bis 1989 wirkte sich derEiserne Vorhang noch hemmend auf die Wirtschaftskraft aus. So pendeln noch heute viele Menschen aus dem Waldviertel als Tages- oder Wochenendpendler an ihren Arbeitsplatz in Wien. Die Landespolitik strebt ständig danach, neue Betriebe in Niederösterreich anzusiedeln, zumeist über die landeseigene GesellschaftEco Plus und die Gründeragentur RIZ.

Hauptregionen

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Krems an der Donau; Blickrichtung Osten, rechts dieDonau
St. Pölten von Südosten, im Vordergrund dieWestautobahn, im Hintergrund derDunkelsteiner Wald, am Horizont dasWaldviertel nördlich derDonau
Waidhofen an der Ybbs mit derStadtpfarrkirche Waidhofen an der Ybbs
Wiener Neustadt: Hauptplatz
Baden
Melk, links dieMariä-Himmelfahrt-Kirche (Melk)

Die niederösterreichischeRaumplanung hat aus operativen Gründen das Landesgebiet in fünf Aktionsräume der Regionalen Entwicklungsverbände bzw. der zugehörigenRegionalmanagements unterteilt, das sich mit einigen Abweichungen an den landschaftlichenvier Viertel orientiert. Neu hinzugekommen ist im Raumordnungkonzept des Landes die Region „Mitte“, denn dieser Bereich entsprach weder der klassischen Beschreibung des Mostviertels noch des Industrieviertels, weist inzwischen aber eine große Eigenständigkeit auf, insbesondere seit der Verlegung der Hauptstadt nach St. Pölten. Zugehörig sind die Bezirke Tulln, St. Pölten, Lilienfeld, der südliche Teil vom Bezirk Krems sowie die Statutarstädte St. Pölten und Krems an der Donau.[24] Damit wurden hauptsächlich das Most- und in kleineren Teilen Wald-, Wein- und Industrieviertel etwas beschnitten, wobei auch das südwestliche Waldviertel zum Mostviertel genommen wurde, sodass sich die Gemeinden am Nordufer im Donautal nun mehr nach Süden hin orientieren, und diejenigen westlich von Wien nach Westen.

DieseHauptregionen fassen Gebiete zusammen, die gemeinsame Merkmale (geografische Lagebeziehungen, ähnliche Wirtschaftsstruktur, Ressourcenausstattung) oder ähnliche Probleme haben. Hauptaufgabe ist es, die Anliegen dieser Regionen zu artikulieren, entwicklungsstrategisch wichtige Themenschwerpunkte zu formulieren und passende Leitprojekte zu initiieren.

Im Naturschutzkonzept sind darüber hinaus Regionen definiert, die als Unterteilungen der Hauptregionen fungieren.[26] Soweit ihre Grenzen nicht mit denen der Hauptregionen zusammenfallen, sind sie landschaftlich definiert (als Zusammenfassung der landschaftlichen Teilräume).

Hauptorte

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Landeshauptstadt ist seit 1986St. Pölten; bis zur Übersiedlung dorthin im Jahr 1996 waren Landesregierung und -verwaltung in Wien untergebracht. Wien wurde zwar bereits 1920 ein eigenständiges Bundesland, war aber trotzdem bis 1996 Sitz der niederösterreichischen Landesregierung. Regionalpolitisch sind daneben in Niederösterreich sogenannte Viertelhauptstädte von wichtiger zentralörtlicher Bedeutung in den fünf Hauptregionen.[27]

Gemeinden mit mehr als 6000 Einwohnern
RangGemeindenEin­wohner[3]Hauptregion
01St. Pölten59.767NÖ-Mitte
02Wiener Neustadt49.156Industrieviertel
03Klosterneuburg28.152NÖ-Mitte
04Baden25.931Industrieviertel
05Krems an der Donau25.473NÖ-Mitte
06Amstetten24.008 Mostviertel
07Schwechat21.243Industrieviertel
08Mödling20.662Industrieviertel
09Traiskirchen18.925Industrieviertel
10Stockerau17.210Weinviertel
11Tulln an der Donau16.951NÖ-Mitte
12Perchtoldsdorf14.960Industrieviertel
13Ternitz14.697Industrieviertel
14Korneuburg13.805Weinviertel
15Neunkirchen12.940Industrieviertel
16Hollabrunn12.514Weinviertel
17Bad Vöslau12.478Industrieviertel
18Brunn am Gebirge12.310Industrieviertel
19Gänserndorf12.285Weinviertel
20Strasshof an der Nordbahn12.202Weinviertel
21Gerasdorf bei Wien12.158Weinviertel
22Groß-Enzersdorf12.088Weinviertel
23Mistelbach12.044Weinviertel
24Ebreichsdorf12.003Industrieviertel
25Waidhofen an der Ybbs11.062Mostviertel
26Zwettl-Niederösterreich10.771Waldviertel
27Purkersdorf9.970NÖ-Mitte
28Wiener Neudorf9.647Industrieviertel
29Guntramsdorf9.450Industrieviertel
30St. Valentin9.356Mostviertel
31Deutsch-Wagram9.257Weinviertel
32Berndorf8.919Industrieviertel
33Maria Enzersdorf8.802Industrieviertel
34Bruck an der Leitha8.687Industrieviertel
35Neulengbach8.675NÖ-Mitte
36Himberg8.324Industrieviertel
37Langenzersdorf8.194Weinviertel
38Herzogenburg7.990NÖ-Mitte
39St. Andrä-Wördern7.956NÖ-Mitte
40Pressbaum7.932NÖ-Mitte
41Sieghartskirchen7.813NÖ-Mitte
42Pottendorf7.770Industrieviertel
43Vösendorf7.706Industrieviertel
44Wolkersdorf im Weinviertel7.544Weinviertel
45Langenlois7.477Waldviertel
46Kottingbrunn7.451Industrieviertel
47Hainburg an der Donau7.038Industrieviertel
48Wilhelmsburg6.557NÖ-Mitte
49Horn6.492Waldviertel
50Traismauer6.481NÖ-Mitte
51Laa an der Thaya6.280Weinviertel
52Breitenfurt bei Wien5.998NÖ-Mitte

Bis zur Erhebung Wiens zum eigenen Bundesland durch dieBundesverfassung 1920 warWien die größte Stadt Niederösterreichs.

Siehe auch:Liste der Städte in Österreich

Energie

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DieLetzte Meile der Energieversorgung mitStrom undGas hat durchwegs die landeseigeneEVN. Die Wiener Randgemeinden werden nach wie vor durchWien Energie versorgt. Als letzter Ort wurde in NiederösterreichHarmanschlag im Bezirk Gmünd im Jahr 1963 an das Stromnetz angeschlossen.[28]

Seit 2015 wird der in Niederösterreich verbrauchte Strom vollständig auserneuerbaren Energien gewonnen.[29] Dabei sind die vier Landesviertel an den einzelnen Erzeugungsarten verschieden beteiligt. So liegt der Anteil an Erzeugung vonPhotovoltaik imMostviertel am höchsten. BeimWaldviertel ist es dieWasserkraft, imWeinviertel dieWindkraft. ImIndustrieviertel ist ein Mix aller Formen zu finden.[30] 2024 erzeugten Niederösterreichs Windkraftanlagen fast ein Drittel der dort gewonnenen elektrischen Energie.[31] Ende 2025 hatten die 830 Windkraftanlagen Niederösterreichs eine Gesamtleistung von 2324,1 MW; damit befand sich mehr als die Hälfte (55,1 %) der Windkraftleistung Österreichs in Niederösterreich.[32] 47 % des 2022 in Niederösterreich erzeugten Stromes kam aus Wasserkraft, vor allem aus vierLaufwasserkraftwerken an derDonau, aber auch aus 561 kleineren Kraftwerken.[33] 6 % des Stromes wurden mitBiomasse erzeugt, 32 % durchWindkraft und 15 % mit Photovoltaik.[33]

Standorte und Leistungen der Windkraftwerke finden sich in derListe von Windkraftanlagen in Niederösterreich.

Medien

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Niederösterreichs größte Medien sind derORF Niederösterreich, Ableger deröffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehanstalt, und die WochenzeitungNiederösterreichische Nachrichten (NÖN) des VerlagesNiederösterreichisches Pressehaus. Zumeist werden in Niederösterreich aber in Wien erscheinende Medien konsumiert.

Landwirtschaft

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42 % der gesamten Landesfläche sind Ackerland. 40 % sind als Waldfläche ausgewiesen.Nutzviehhaltung,Ackerbau undForstwirtschaft sind starke Wirtschaftszweige. Allerdings ist die Zahl der darin Beschäftigten in den letzten 50 Jahren auf unter zehn Prozent aller Berufstätigen gesunken.

Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist derWeinbau, der vor allem imWeinviertel, in derWachau und in derThermenregion zu finden ist. 25.943 Hektar werden imniederösterreichischen Weinbau bewirtschaftet (Stand: 30. November 2022).[34] Von den insgesamt sechsDAC-Weinbauregionen in ganz Österreich, wo qualitativ hochwertiger Wein angebaut wird, liegen vier in Niederösterreich.

Tourismus

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Blick auf die östlicheWachau

Für Niederösterreich ist insbesondere derTagestourismus aus der Agglomeration Wien wirtschaftlich von großer Bedeutung. Das Land präsentiert sich als natürliches Freizeitareal für alle Jahreszeiten. Die „Niederösterreich-Card“, die ganzjährig gültig ist, unterstützt diesen Geschäftszweig ebenso wie die zahlreichen sommerlichen Kulturfestivals in allen Landesteilen.

Im Nächtigungstourismus hat das Land durch Gäste aus den mittel- und osteuropäischen Ländern stark gewonnen. So hat etwa das anTschechien grenzendeWaldviertel den stärksten Nächtigungszuwachs. Vor allem das südliche Umland Wiens (Schwechat,Vösendorf) profitiert dank der Verkehrsverbindungen vomStädtetourismus. Seit Ende des 20. Jahrhunderts verzeichnet auch die Landschaft rund um dasUNESCO-WeltkulturerbeWachau stärkere Besucherfrequenz.

Die Tourismuswirtschaft bewirbt vor allem die großen Kulturzentren im Land wie die vielenKlöster undSchlösser. AuchUrlaub am Bauernhof wird stark beworben und gerne angenommen. Überregional wenig bekannt ist Niederösterreichs beträchtlicher Anteil an denOstalpen; er wird unter dem Begriff „Wiener Alpen“ beworben. Im Winter ziehen dieSkigebiete vor allem Gäste aus dem früheren Ostblock und Tagesgäste aus Wien an. Die Skipisten liegen nicht sehr hoch und sind bei Klimawandel gefährdet.

Christiane Hörbiger bewarb den Tourismus in Niederösterreich. Der SchriftstellerAlfred Komarek betrieb mit seiner Roman- und TV-Figur des WeinviertlerGendarmerieinspektors SimonPolt indirekt Sympathiewerbung für das Land.

Sicherheit und Soziales

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In St. Pölten hat dieLandespolizeidirektion Niederösterreich ihren Sitz.

Den Katastrophen- undBrandschutz nehmen 1646Freiwillige Feuerwehren und 90 Betriebsfeuerwehren wahr. DasLandesfeuerwehrkommando sowie die Ausbildungsstätte der Feuerwehr, dieLandesfeuerwehrschule befinden sich inTulln an der Donau. Die Alarmierung erfolgt über feuerwehreigeneAlarmzentralen, die entweder einen oder mehrere Bezirke umfassen. Außerdem befindet sich am Standort desLandesfeuerwehrverbandes in Tulln mit einer redundanten Stelle bei der Landesregierung in Tulln dieLandeswarnzentrale für Niederösterreich.

DerRettungsdienst wird im Allgemeinen in Niederösterreich vomRoten Kreuz, das in allen Bezirken und in zahlreichen Ortsstellen vertreten ist, sowie in Teilbereichen auch vomSamariter-Bund wahrgenommen. Das Rote Kreuz hat seinen Landessitz in Tulln, während der ASBÖ inWilhelmsburg beheimatet ist. Die Koordinierung nahezu aller Rettungsmittel im Bundesland wird von der als Gesellschaft geführten Rettungsleitstelle144 Notruf Niederösterreich übernommen, bei welcher das Land zu 66 % Gesellschafter ist. Die Erhaltung der Rettungskräfte war bis 2020 Aufgabe der Gemeinden durch den früher umgangssprachlich alsRettungs-Schilling, späterRettungs-Euro bezeichneten Beitrag, bevor auch diese durch eine Regelung vom Land direkt ab dem Jahr 2021 erfolgt.[35]

In derHesserkaserne in St. Pölten befindet sich dasMilitärkommando Niederösterreich.

Soziale Dienstleistungen wie Hauskrankenpflege bieten unter anderem die Landesverbände vomHilfswerk Österreich sowie derCaritas an. Alle öffentlichenKrankenhäuser sind im Eigentum des Bundeslandes und werden von derNiederösterreichischen Landeskliniken-Holding verwaltet.Neben diesen Diensten gibt es noch weitere freiwilligeHilfsorganisationen, die imKatastrophenschutz eingebunden sind. Zu diesen gehören:[36]

Verkehr

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Straßen

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Straßenzüge richten sich nach den wirtschaftlichen Erfordernissen und verlaufen daher meist sternförmig auf die Städte zu. In Niederösterreich dominierte vor allem die Bundeshauptstadt Wien bei der Errichtung von Straßen. Weiters folgen Straßenzüge auch den naturräumlichen Gegebenheiten wie den Tälern.

Ende 2024 lag derMotorisierungsgrad (Personenkraftwagen pro 1000 Einwohner) bei 662[37] (2017: 641[38]).

Hochrangige Verkehrswege
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Zu den wichtigsten Straßenverkehrswegen zählen dieWestautobahn A 1 und dieSüdautobahn A 2, die Wien mit weiten Teilen Österreichs verbinden. Beide sind über dieWiener Außenring Autobahn A 21, einen Teil des geplanten Autobahnringes um Wien, zusammengeschlossen. Nach der Ostöffnung wurden dieOst Autobahn A 4. und später dieNordautobahn A 5 errichtet, die über dieAußenringschnellstraße S 1 in den Autobahnringes um Wien eingebunden sind.

Von der Südautobahn zweigen dieSüdostautobahn A 3 ins nördlicheBurgenland und dieSemmeringschnellstraße S 6 ins steirischeMürztal ab. Wichtig im Regionalverkehr ist dieDonauuferautobahn A 22, mit der anschließendenStockerauer Schnellstraße S 5 die Verbindung von Wien nach Krems (Wachau).

Im hochrangigen Straßennetz ist seit der Beseitigung desEisernen Vorhanges 1989 ständig steigenderTransitverkehr vor allem in Ost-West-Richtung zu verzeichnen. Die Westautobahn wird daher durchgehend auf drei Spuren pro Fahrtrichtung ausgebaut. Auch der Pendlerverkehr (zwischen Wohn- und Arbeitsort) findet zu einem großen Teil auf der Straße statt.

Ehemalige Bundesstraßen
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Die mit „B“ bezeichneten Straßen sind ehemalige Bundesstraßen und stehen seit 2002 in der Verwaltung der Bundesländer, womit sie nur noch umgangssprachlich alsBundesstraßen bezeichnet werden. In Niederösterreich befinden sich dieWiener Straße B 1 bis zurBernstein Straße B 49 und dann noch einige Straßenzüge mit höheren Nummern.

Siehe auch:Liste der ehemaligen Bundesstraßen Österreichs
Landesstraßen
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In Niederösterreich werden Landesstraßen mit einem vorangestellten „L“ gekennzeichnet, auf Verkehrsschildern werden diese Kürzel aber selten angeführt. Landesstraßen mit ein- bis dreistelligen Bezeichnungen weisen auf eine höhere Bedeutung im Straßennetz hin, vierstellige Bezeichnungen haben Landesstraßen, wenn sie kleine Ortsverbindungen ohne überörtlicher Bedeutung darstellen. Denn es ist eine niederösterreichische Eigenheit, dass jede Straße, die eine Gemeindegrenze quert, in der Verwaltung des Landes steht. DasNiederösterreichische Landesstraßenverzeichnis ist das amtliche Verzeichnis aller Landesstraßen.

Siehe auch:Liste der Landesstraßen in Niederösterreich

Bahnen

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Hauptbahnen
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Wichtige Bahnstrecken, sogenannteHauptbahnen, sind dieNordbahn, die ersteDampfeisenbahn der Monarchie, dieSüdbahn, dieOstbahn und dieWestbahn, gereiht nach ihrer Eröffnung. Diese stellen das Grundnetz dar und wickeln den internationalen Fernverkehr ab, weshalb sie auch zweigleisig ausgeführt sind. Auch dieFranz-Josephs-Bahn wurde bis in die 1990er Jahre als Hauptbahn betrieben; aktuell wird der Fernverkehr nach Prag aber über die Nordbahn geführt. Die Westbahn wurde 2012 durch eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke durch denWienerwaldtunnel ergänzt; seit 2015 ist nicht mehr der historischeWiener Westbahnhof, sondern der neu gebauteHauptbahnhof ihr Streckenende in Wien.

Mit der geplantenFlughafenspange soll derFlughafen Wien an dieOstbahn angebunden werden. Damit könnten z. B. direkte Züge vonBratislava zum Flughafen Wien geführt werden.

Nebenbahnen
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DieÖsterreichischen Bundesbahnen betreiben im Land außerdem ein umfangreiches, aus der Zeit vor 1918 stammendes Netz von Nebenbahnen. Das Umland von Wien wird mit dichtem Regionalverkehr undSchnellbahnbetrieb bedient; zur leichteren Benutzbarkeit wurde derVerkehrsverbund Ostregion (VOR) geschaffen, der bis an die nördlichen und östlichen Grenzen (Nieder-)Österreichs reicht.

Zahlreiche Strecken wurden wegen Unrentabilität eingestellt oder in der Folge von derNÖVOG übernommen, die einige Strecken wie die schmalspurigeMariazeller Bahn im Regelbetrieb führt und andere als Museumsbahn. Es sind dies beispielsweise dieWachaubahn und derReblaus-Express.

Siehe auch:Kategorie:Bahnstrecke in Niederösterreich

Busverkehr

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Im Auftrag des Landes betreiben die FirmaPostbus und andere Verkehrsbetriebe ein dichtes Netz an Buslinien, oft auch parallel zu bestehenden Bahnlinien. DieWieselbusse befahren mit Schnellbussen ein Netz, das als Endpunkt St. Pölten hat.

Donauschifffahrt

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Die Güterschifffahrt auf der internationalenWasserstraßeDonau hat mit dem größten Donauhafen Niederösterreichs, Krems, große Verkehrsbedeutung. In der Passagierschifffahrt sind neben dem Lokalverkehr in derWachau vor allem Kreuzfahrtschiffe aus ganz Europa bemerkenswert, die die Donau oder die RouteRhein–Main–Donau befahren. Zahlreiche Donau-Fähren, teilweiseKFZ-tragend queren den Fluss. Freizeitverkehr geht von kleineren Häfen und Einsetzstellen aus und spiegelt sich in der BootsmesseTulln. Die Schnellboote Wien-Bratislava durchfahren Niederösterreich nur.

Flugverkehr

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Schwechat in Niederösterreich ist Standort des größten österreichischen Flughafens, desFlughafens Wien-Schwechat, der sich nach dem Fall desEisernen Vorhangs und im Kontext der EU-Osterweiterung zu einer zentralen Drehscheibe des internationalen Fracht- und Passagierverkehrs entwickelt hat.[39][40] Das Land Niederösterreich ist 20-%-Aktionär der Flughafenbetriebsgesellschaft (Stand: 2025).[41]

Das Bundesheer betreibt inLangenlebarn denFliegerhorst Leopold Figl – Flugplatz General Pabisch (vormals FliegerhorstBrumowski) sowie in Wiener Neustadt den größten unbefestigten und zugleich ältesten Flugplatz Europas, denFlugplatz Wiener Neustadt/West.

Die größten zivilen Regionalflugplätze Niederösterreichs für Motor- und Segelflug sindWiener Neustadt/Ost,Stockerau,Vöslau,Krems-Langenlois undSpitzerberg, die zusammen etwa 90 % der Flugbewegungen in diesem Marktsegment abfertigen.[42] Wiener Neustadt weist zudem eine Kleinflugzeugfabrikation (Diamond Aircraft) und das FlugmuseumAviaticum auf.

Weitere regionale Flugplätze für Motor- und Segelflug gibt es inDobersberg,Seitenstetten,St. Georgen am Ybbsfeld undVöltendorf.Altlichtenwarth undOttenschlag sind hingegen exklusiv auf den Segelflug spezialisiert.[42]

Bildung

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Kindergärten

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DasKindergartenwesen ist vor allem durch die Öffentliche Hand organisiert. Das Niederösterreichische Kindergartengesetz macht den politischen Gemeinden bei der Errichtung eines Kindergartens klare Vorgaben.[43] Bei diesen, alsNÖ Landeskindergarten bezeichneten Einrichtungen, übernehmen die Gemeinden die Planung, Errichtung und Erhaltung, während das Land das pädagogische Kindergartenpersonal stellt. Zugleich ist das Land auch die Aufsichtsbehörde über die rund 1000 Landeskindergärten Niederösterreichs.

Daneben gibt es etwa 40 Privatkindergärten. In den meisten Fällen sind die Betreiber kirchliche Organisationen.

Schulen

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In Niederösterreich gibt es neben denPflichtschulwesen zahlreiche höherbildende Schulen, die mitMatura abschließen. Diese befinden sich zumeist in den Bezirkshauptstädten und schwerpunktmäßig in Schulstädten wieBaden,Hollabrunn,Krems an der Donau,St. Pölten oderWiener Neustadt.

Siehe auch:Liste der Volksschulen in Niederösterreich,Liste der Mittelschulen in Niederösterreich und„Niederösterreich“ in der Liste der Schulen mit Matura in Österreich

Tertiärer Bildungssektor

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Eine universitäre Ausbildung wird durch folgende Einrichtungen angeboten:

Darüber hinaus erfolgt eine berufsorientierte akademische Ausbildung in:

Daneben gibt es Berufsschulen:

und dieSternwarte Michelbach, die offizielle niederösterreichischeVolkssternwarte.

Verwaltung

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DasAmt der NÖ Landesregierung ist das höchsteVerwaltungsorgan des Landes, aber selbst keineBehörde, sondern ein administrativer Hilfsapparat derNiederösterreichischen Landesregierung. Das Amt der NÖ Landesregierung ist dabei im eigenen Wirkungsbereich tätig, also in der Vollziehung der Landesgesetze und auch im übertragenen Wirkungsbereich, somit in der Vollziehung von Bundesgesetzen, womit die Bundesländer entweder durch die Verfassung oder auf andere Weise bemächtigt sind.

ZwecksBürgernähe wird ein bestimmter Teil der Verwaltung durch die Bezirkshauptmannschaften wahrgenommen, die wie Außenstellen des Amtes der NÖ Landesregierung fungieren. Dazu ist Niederösterreich in 20 Verwaltungsbezirke gegliedert (Anzahl seit 2017). Eine Sonderstellung nehmen dabei die vierStatutarstädte ein, die die Bezirksverwaltung selbst wahrnehmen.

Seit der letztenGemeindereform im Jahr 1970 und einigen kleineren Änderungen gibt es in Niederösterreich 573 Gemeinden.

EineVolksbefragung über die sogenannteHauptstadtfrage brachte 1986 die Entscheidung dafür, St. Pölten zur neuen Landeshauptstadt zu machen und die zentralen Einrichtungen Niederösterreichs aus Wien dorthin zu übersiedeln. Von 1986 bis 1996 erfolgten der Bau desRegierungsviertels und die sukzessive Übersiedlung von Organen, Behörden und Ämtern des Landes. Im Sinne der Dezentralisierung wurden diverse Verwaltungsstellen nicht nach St. Pölten, sondern in die Landesviertel bzw. inBezirkshauptmannschaften verlegt.

Kultur

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Stifte, Schlösser, Burgen

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Stift Melk
Schloss Hof
Schloss Pottendorf
Blick vom Landesmuseum zum Festspielhaus
Landesmuseum Niederösterreich

In Niederösterreich bestehen zahlreiche Klöster und Stifte, die seit jeher als Kulturzentren fungiert haben:

Die meisten der einst derAristokratie vorbehaltenen Schlösser und Burgen sind heute Sehenswürdigkeiten, Ausstellungsorte und Konzertsäle, beispielsweise dieSchallaburg undSchloss Hof sowie die SchlösserGrafenegg,Thürntal,Wilfersdorf,Artstetten,Rosenau,Greillenstein,Eckartsau,Niederweiden,Laxenburg,Rohrau undRosenburg am Kamp.

Museen

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Wichtige Einrichtungen sind dasNiederösterreichische Landesmuseum, im St. Pöltner Kulturbezirk neu erbaut, dieKunstmeile Krems mit derKunsthalle und dem ebenfalls neu gebautenKarikaturmuseum, die römischen Ausgrabungen im ArchäologieparkCarnuntum und dasMuseum Carnuntinum, dasEgon-Schiele-Museum inTulln, dasKokoschka-Haus inPöchlarn, dasMuseum für Urgeschichte und derHeldenberg. Jedes zweite Jahr veranstaltet die Landesregierung eine großeLandesausstellung.

Theater, Bühnen und Kinos

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Das 1997 eröffneteFestspielhaus St. Pölten wird ganzjährig bespielt. Theater bieten auch die Stadttheater in St. Pölten undBaden. Außerdem werden Sommerbühnen inBerndorf,Stockerau,Langenlois,Felsenbühne Staatz (Musicals),Weißenkirchen in der Wachau und bei derBurg Liechtenstein bespielt. Das umfangreiche Angebot wird werblich im „Theaterfest Niederösterreich“ zusammengefasst. Das jährlicheDonaufestival kommt dazu.

Viele Einrichtungen werden von der im Landesbesitz stehenden Niederösterreich Kultur GmbH betrieben. Ein Impulsgeber für regionale Kunst- und Kulturinitiativen ist dieKulturvernetzung Niederösterreich mit demViertelfestival. Ein Servicepartner und Veranstalter imVolkskulturbereich ist das Projekt Volkskultur Niederösterreich[44] mit den Geschäftsbereichen Musikschulmanagement, Chorszene, Museumsmanagement, Volkskultur Europa und dem Niederösterreichischen Volksmusikfestival. In derErwachsenenbildung ist vor allem dasBildungs- und Heimatwerk Niederösterreich zu erwähnen.

Die ProgrammkinosCinema Paradiso in St. Pölten undÖsterreichische Filmgalerie in Krems tragen zum Erhalt der Kinokultur und derFilmkunst bei.

Wissenschaft und Forschung

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In Niederösterreich sind mehrere wissenschaftliche Institutionen angesiedelt. Zu nennen sind hier unter anderen:

AlsForschungszentren haben sich in Niederösterreich im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts einige Standorte herausgebildet:

Siehe auch

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Portal: Niederösterreich – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Niederösterreich

Literatur

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Belletristik

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Das „Land um Wien“ war und ist Arbeitsort vieler Autoren und Schauplatz zahlreicher Werke derBelletristik (Beispiele):

Wissenschaftliche Literatur

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In der wissenschaftlichen Literatur hat eine in Niederösterreich erforschtesozialwissenschaftliche Studie unter Experten den Rang eines Klassikers erreicht:

Geschichte

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Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. abStatistisches Handbuch des Landes Niederösterreich. 43. Jahrgang. Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, 2019,ISBN 978-3-85006-217-6,S. 30 (Volltext [PDF;11,3 MB; abgerufen am 23. Januar 2024]). 
  2. abcdefStatistisches Handbuch des Landes Niederösterreich. 43. Jahrgang. Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, 2019,ISBN 978-3-85006-217-6 (Volltext [PDF;11,3 MB; abgerufen am 15. März 2023]). 
  3. abcdStatistik Austria – Bevölkerung zu Jahresbeginn nach administrativen Gebietseinheiten (Bundesländer, NUTS-Regionen, Bezirke, Gemeinden) seit 2002 (ODS)
  4. Bevölkerung am 1.1.2020 nach detaillierter Staatsangehörigkeit und Bundesland. Statistik Austria, 6. Juli 2020, abgerufen am 19. Oktober 2020. 
  5. Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Bundesländern (Jahresdurchschnitt 2023). Statistik Austria, 18. März 2020, abgerufen am 19. Oktober 2020. 
  6. Daniel Lohninger:Zusammenarbeit fixiert. Das steht im Arbeitsübereinkommen von ÖVP und FPÖ. In:noen.at. 17. März 2023, abgerufen am 28. Juni 2024.
  7. Regionales BIP und Hauptaggregate nach Wirtschaftsbereichen und Bundesländern (NUTS 2), Tabelle: Bruttoregionalprodukt nominell 2000-2018 nach Bundesländern, absolut und je Einwohner. Statistik Austria, 10. Dezember 2019, abgerufen am 18. Oktober 2020. 
  8. Arbeitslose, Arbeitssuchende. In: Statistik Austria www.statistik.at. Statistik Austria Bundesanstalt Statistik Österreich, Wien, 7. Januar 2026, abgerufen am 27. Januar 2026 (österreichisches Deutsch). 
  9. Vgl. bei Gernot Sulzmann:Der Raum Österreich. Vergleich unterschiedlicher Raumgliederungskonzepte der Geographie und der in den Schulbüchern der 3. Klasse verwendeten Raumgliederung. Bachelorarbeit, Baden 2016, S. 25 bzw. 62 (ph-noe.ac.at [PDF; 15,3 MB]).
  10. Rundfahrten Strudengau. In: donauschiffahrt-ardagger.at. Abgerufen am 2. August 2025. 
  11. Manfred A. Fischer:Ein Hauch Orient – pannonische Vegetation und Flora. In:Natur im Herzen Mitteleuropas. 2002,ISBN 3-85214-776-X.
  12. Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler:Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3., verbesserte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2008,ISBN 978-3-85474-187-9.
  13. ab1. Jänner 2024.
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Burgenland BurgenlandNiederosterreich NiederösterreichSalzburg SalzburgTirol TirolWien Wien
Karnten KärntenOberosterreich OberösterreichSteiermark SteiermarkVorarlberg Vorarlberg
NUTS:AT (NUTS-Gliederung Österreichs)

NUTS:AT-1Gruppe von Bundesländern:AT1 Ostösterreich •AT2 Südösterreich •AT3 Westösterreich

NUTS:AT-2Bundesländer:AT11 Burgenland •AT12 Niederösterreich •AT13 Wien •AT21 Kärnten •AT22 Steiermark •AT31 Oberösterreich •AT32 Land Salzburg •AT33 Tirol •AT34 Vorarlberg

NUTS:AT-3Gruppe von Bezirken:AT111 Mittelburgenland •AT112 Nordburgenland •AT113 Südburgenland •AT121 Mostviertel-Eisenwurzen •AT122 Niederösterreich-Süd •AT123 St. Pölten •AT124 Waldviertel •AT125 Weinviertel •AT126 Wiener Umland/Nordteil •AT127 Wiener Umland/Südteil •AT130 Wien •AT211 Klagenfurt-Villach •AT212 Oberkärnten •AT213 Unterkärnten •AT221 Graz •AT222 Liezen •AT223 Östliche Obersteiermark •AT224 Oststeiermark •AT225 West- und Südsteiermark •AT226 Westliche Obersteiermark • AT311 Innviertel •AT312 Linz-Wels •AT313 Mühlviertel •AT314 Steyr-Kirchdorf •AT315 Traunviertel •AT321 Lungau •AT322 Pinzgau-Pongau •AT323 Salzburg und Umgebung •AT331 Außerfern •AT332 Innsbruck •AT333 Osttirol •AT334 Tiroler Oberland •AT335 Tiroler Unterland • AT341 Bludenz-Bregenzer Wald •AT342 Rheintal-Bodenseegebiet

LAU:AT-1nicht besetzt

LAU:AT-2Gemeinden:Listen

48.215.633333333333Koordinaten:48° 12′ N,15° 38′ O

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