Neuvy-en-Sullias
Neuvy-en-Sullias | ||
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![]() | ||
Staat | Frankreich![]() | |
Region | Centre-Val de Loire | |
Département (Nr.) | Loiret (45) | |
Arrondissement | Orléans | |
Kanton | Sully-sur-Loire | |
Gemeindeverband | Val de Sully | |
Koordinaten | 47° 48′ N,2° 15′ O47.79527777782.24611111111Koordinaten:47° 48′ N,2° 15′ O | |
Höhe | 106–149 m | |
Fläche | 25,28 km² | |
Einwohner | 1.365(1. Januar 2022) | |
Bevölkerungsdichte | 54 Einw./km² | |
Postleitzahl | 45510 | |
INSEE-Code | 45226 | |
![]() Kirche Saint-Jean-Baptiste und Kriegerdenkmal |
Neuvy-en-Sullias ist einefranzösischeGemeinde mit 1365 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022) imDépartementLoiret in derRegionCentre-Val de Loire und gehört zumUNESCO-Welterbe.
Geographie und Klima
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Sie liegt nahe am linken Ufer derLoire zwischenGien und dem rund 35 km entferntenOrléans, in der LandschaftSologne. Durch den Ort fließt derLeu, der mit seinen Zuflüssen den Großteil des Gemeindegebietes entwässert und später unter dem NamenDhuy in denLoiret mündet.
Das Klima ist typischozeanisch mit mildem, regnerischen Winter (3–4 °C) und feucht-kühlem Sommer (16–18 °C).
Geschichte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Der Ort trug den NamenNoviacus (855) oderNovus Vicus (900), was so viel wie „die neue Stadt“ bedeutet. Er liegt im ehemaligen Wohngebiet derCarnuten, unter dem NamenCassiciate oderCassicion wird ein hier gelegenesGestüt genannt.
Bei Steinbrucharbeiten wurden 1861 auf dem linken Loire-Ufer mehreregallo-römische Bronzestatuetten entdeckt. DerSchatz von Neuvy-en-Sullias besteht aus neun menschlichen Figuren, die vermutlich Tänzer und Tänzerinnen darstellen, drei Wildschweinen, einem Hirsch und einem Pferd. Die Pferdeskulptur enthält eine Weiheinschrift, die dem GottRudiobus gewidmet ist, sie könnte darauf hindeuten, dass der Ort schon früh als Gestüt genutzt wurde. Die Bronzen sollten offenbar in dem unterirdischen Raum, wo man sie fand, nur vorübergehend versteckt werden.[1]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2009 | 2018 |
Einwohner | 450 | 408 | 483 | 590 | 798 | 933 | 1168 | 1361 |
Quellen: Cassini und INSEE |
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Bernhard Maier:Lexikon der keltischen Religion und Kultur (=Kröners Taschenausgabe. Band 466). Kröner, Stuttgart 1994,ISBN 3-520-46601-5.
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Homepage aufcommunes (abgerufen am 18. Juli 2012)
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Bernhard Maier:Lexikon der keltischen Religion und Kultur, S. 249 f.