Die EinödeHammermühle zählt zum Gemeindeteil Neuhof an der Zenn.
Es gibt auf dem Gemeindegebiet dieGemarkungen Neuhof an der Zenn, Neuziegenrück und Oberfeldbrecht. Die Gemarkung Neuhof an der Zenn hat eine Fläche von 13,301 km². Sie ist in 2180 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 6101,28 m² haben.[5]In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die GemeindeteileAdelsdorf,Dietrichshof,Eichenmühle,Straußmühle,Vockenroth undZiegelhütte.[6]
Westlich von Zennhausen, das bereits 776 gegründet wurde, wurde durch dasHeilsbronner Zisterzienserkloster im Jahr 1249 ein neuerKlosterhof errichtet, lateinisch als „Noviacuria“ bezeichnet. 1312 ist erstmals auch die deutsche Form „ze dem Niuwen Houe“ belegt, seit 1801 auch mit dem Zusatz „an der Zenn“.[7] Der Ort wurde Sitz einer Probstei des Klosters, die die Besitzungen in über hundert Orten verwaltete. Neuhof lag im Hoheitsgebiet desFürstentums Bayreuth.
Während der Amtszeit von Hans Schmidt als Pfarrer von Trautskirchen und Neuhof erfolgte dieReformation.[8]
Während desDreißigjährigen Krieges wurde Neuhof am 12. Oktober 1631 von einer plündernden Raubschar überfallen.[9]
Die Gemeinde Neuhof war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit demLandgericht Markt Erlbach zugeordnet und in der Finanzverwaltung demRentamt Ipsheim. Am 4. Januar 1824 wurde die Ruralgemeinde Adelsdorf wieder der Ruralgemeinde Neuhof einverleibt und Stöckach links der Zenn undEinersdorf von der RuralgemeindeBuch nach Neuhof umgemeindet. Am 30. Oktober 1851 wurden schließlich Einersdorf und Stöckach nachTrautskirchen umgemeindet.[13]
Neuhof an der Zenn wurde noch im April 1945 vom Volkssturm bzw. der Reichswehr verteidigt. Verteidiger, die dies als sinnlos betrachteten, wurden sogar noch von deutschen Militärgerichten zum Tod verurteilt.[16] Daraufhin wurde der Ort von amerikanischer Artillerie schwer beschossen und weitgehend zerstört. Dabei kamen sieben Zivilisten und drei deutsche Soldaten ums Leben. 75 Wohnhäuser, 62 Scheunen und 90 Nebengebäude wurden total zerstört.[17]
Blasonierung: „In Gold auf grünem Boden stehend ein schwarzerwilder Mann mit grünem Laubkranz und grünem Blätterschurz, der mit der Linken einen stehenden grünen Hopfenstock hält und die Rechte auf einen Schild unter einer schwebenden grünen Hopfenrebe legt; darin in Rot zwei schräg gekreuzte silberneWolfseisen, beiderseits und unten bewinkelt von je einem sechsstrahligen goldenenStern.“[37]
Wappenbegründung: Die Reben deutete man 1835 als Hopfenreben, die auf den dortigen Hopfenanbau weisen sollten. Der wilde Mann kommt in älteren Abbildungen als Schildhalter vor, beiHupp fehlt er. Seit 1951 steht der wilde Mann als Wappenbestandteil im Wappen und ist kein Schildhalter mehr. Die Figuren in dem Schildchen werden unterschiedlich gedeutet.
Neuhof an der Zenn führt seit dem 18. Jahrhundert ein Wappen.
Die Gemeinde Neuhof an der Zenn ist Mitglied der 2009 gegründeten Kommunalen AllianzAurach-Zenn, die einIntegriertes ländliches Entwicklungskonzept ist und mit den benachbarten AllianzenNorA undKernfranken die Lokale AktionsgruppeRangau bildet.[39]
Georg Muck:Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit.Band2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993,ISBN 3-923006-90-X,S.339–356 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
Hans Sponholz u. a. (Hrsg.):Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972,DNB720137675,S.115–117.
Richard Strobel:Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale.Band32). Deutscher Kunstverlag, München 1972,S.88–89.
↑W.-A. v. Reitzenstein:Lexikon fränkischer Ortsnamen. S. 158.
↑Max Döllner:Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. 2., unveränderte Auflage. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1978,ISBN 3-87707-013-2,S.194 (Erstausgabe: 1950).
↑Max Döllner:Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. 2., unveränderte Auflage. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1978,ISBN 3-87707-013-2,S.237 (Erstausgabe: 1950).