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Neuendettelsau

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WappenDeutschlandkarte
Neuendettelsau
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neuendettelsau hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten:49° 17′ N,10° 47′ O49.28583333333310.786944444444431Koordinaten:49° 17′ N,10° 47′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk:Mittelfranken
Landkreis:Ansbach
Höhe:431 m ü. NHN
Fläche:33,81 km²
Einwohner:8138 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte:241 Einwohner je km²
Postleitzahl:91564
Vorwahlen:09874, 09871, 09872
Kfz-Kennzeichen:AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel:09 5 71 180
LOCODE:DE N8B
Gemeindegliederung:18Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Johann-Flierl-Straße 19
91564 Neuendettelsau
Website:neuendettelsau.eu
Erster Bürgermeister:Christoph Schmoll (SPD)
Lage der Gemeinde Neuendettelsau im Landkreis Ansbach
Karte
Karte

Neuendettelsau ([nɔɪ̯ənˈdɛtl̩sʔaʊ̯) ist eineGemeinde imLandkreis Ansbach imbayerischenRegierungsbezirk Mittelfranken. Sie zählt zurMetropolregion Nürnberg und bildet mit den benachbarten GemeindenHeilsbronn undWindsbach einMittelzentrum.[2]

Der Ort Neuendettelsau ist eine spätmittelalterliche Ausgründung des kleinen DörfchensAltendettelsau. Durch die Anlage eines Herrensitzes, desRitterguts Tetelsau, das 1298 erstmals erwähnt wurde, wuchs die Bedeutung des Ortes. Über Jahrhunderte hinweg blieb aber Neuendettelsau eine kleine Landgemeinde mit etwa 400 Einwohnern, vergleichbar mit den benachbarten Orten und RittergüternVestenberg undDürrenmungenau. Im 19. Jahrhundert erfuhr der Ort durch das Wirken des PfarrersWilhelm Löhe und seiner Mitstreiter einen tiefgreifenden Wandel. Aus ihrem Engagement erwuchsen dieDiakonissenanstalt Neuendettelsau, die heute unter dem NamenDiakoneo der größte Arbeitgeber Westmittelfrankens ist, und dieMission EineWelt. Seit 1949 gibt es in Neuendettelsau dieAugustana-Hochschule, eine Einrichtung der evangelisch-lutherischen Kirche zur Ausbildung vonTheologen. Neuendettelsau ist außerdem Standort einerHostienbäckerei, einerParamentik und einerZollhundeschule.

Geologie

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Naturräumlich liegt das Gemeindegebiet in den „südlichen Mittelfränkischen Platten“, die Teil desMittelfränkischen Beckens sind. Der Untergrund besteht überwiegend ausSandsteinkeuper, jedoch ohneFeuerletten. Dieser hat eineSandstein-Tonstein-Wechselfolge mitDolomitsteinlagen bzw.Chalcedonlagen. Im Bereich der Flusstäler derAurach und derFränkischen Rezat dominiertGipskeuper, der meistens aus Tonstein mitSteinmergel- undGipslagen, zum Teil auch aus Sandstein besteht. Beim Sandstein handelt es sich überwiegend umBlasensandstein, im Westen der Gemeinde auch umCoburger Sandstein. Teilweise überlagernSchotterschleier diese Schichten. Eine Fläche südwestlich des Hauptortes weist hochgelegene Schotter auf. Die Flusstäler habenanmoorige Böden und an den Rändern Sande und Schotter der Hauptterrassen. Im Übergang zum Blasensandstein befinden sichLehrberger Schichten teilweise mit Hangschutt.[3]

Physische Geografie

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Aurachtal bei der Jakobsruh
Feldulmen bei Geichsenhof
Die Fränkische Rezat bei Bechhofen

Topografie

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Der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde liegt auf einer welligen Hochebene (ca.440 m ü. NHN), die im Westen bis nachZiegendorf und im Osten bis nachBirkenhof,Haag undReuth reicht. Die übrigen Gemeindeteile liegen in Tallage. Es gibt einige weitere Anhöhen, so den Geißberg (435 m ü. NHN) beiWernsbach, den Lerchenbuck (433 m ü. NHN) beiAich und den Aschberg (434 m ü. NHN) im Wald zwischen derJakobsruh undWatzendorf. Der Höhenunterschied zwischen dem tiefsten Punkt inBechhofen (379 m ü. NHN) und dem höchsten Punkt im Neuendettelsauer Wald (467 m ü. NHN) beträgt 88 Meter.[4]

Durch das Gemeindegebiet fließen dieAurach, dieFränkische Rezat, Nebenflüsse der Aurach (rechts:Heiligenbächl,Froschwasser undWatzendorfer Bach; links:Triebenbach) und Nebenflüsse der Rezat (rechts:Weihergraben,Hopfengraben; links:Wernsbach,Leitersbach,Schwalbenbach). Die Flüsse speisen einige kleine Weiher, die größtenteils künstlich angelegt wurden. Der Flusslauf der Aurach ist durchgängig verändert und erreicht nur dieGewässerstrukturgüte IV, bei derGeichsenmühle wurde der Flusslauf vollständig verändert (= Güteklasse VII). Selbiges gilt für die Rezat, hier gibt es allerdings zwei Abschnitte, die nur geringfügig verändert wurden (= Güteklasse II). Das Aurachtal bei derJakobsruh ist einTrinkwasserschutzgebiet.[5][6]

Natur

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Neben dem Neuendettelsauer Wald, der seit 1934/35 im Staatsbesitz ist,[7] gibt es imAurachtal noch ein größeres zusammenhängendes Waldgebiet; das Gebiet südlich vonWollersdorf trägt den Namen Bachholz. Südlich von Reuth befindet sich das Waldgebiet Birket.[4] Die Waldgebiete bestehen hauptsächlich ausKiefern.[8]

Auf dem Gemeindegebiet sind keineNaturschutzgebiete ausgewiesen. EinzigesNaturdenkmal ist eineGruppe von drei Feldulmen beiGeichsenhof. Der südliche Teil der Gemeinde beiBechhofen liegt imFFH-Gebiet „Gewässerverbund Schwäbische und Fränkische Rezat“. Dieses ist geprägt vonmageren Flachland-Mähwiesen (Wiesen-Fuchsschwanz,Großer Wiesenknopf) und Auenwäldern mitSchwarz-Erlen und derGemeinen Esche (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae). Es gibt dort große und zusammenhängende Populationen derGrünen Keiljungfer in qualitativ hochwertigen und eng vernetzten Habitaten.[9] Auf dem Gemeindegebiet gibt es zahlreicheBiotope, die sich überwiegend im Aurachtal finden, besonders beiAich undWollersdorf. Daneben sind noch Cluster beiWatzendorf,Wernsbach undBechhofen deutlich zu erkennen.[10] Gemäß dem Bayerischen Naturschutzgesetz wurden zahlreiche Ökoflächen ausgewiesen, um den durch Bauvorhaben bedingten Flächenfraß zu kompensieren.[11] Die einzelnen Ökoflächen und Biotope sind fast sämtlich deutlich kleiner als ein Hektar.

Klima

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Das Klima in der Neuendettelsauer Gegend ist gemäßigt (Cfb). Im Zeitraum von 1990 bis 2020 betrug die jährliche Durchschnittstemperatur 9,0 °C. Innerhalb eines Jahres gab es durchschnittlich 653,9 mm Niederschlag und 1707 Sonnenstunden.[12] Die Klimadaten stammen von derDWD-Wetterstation inAich. Sie ist seit 1989 in Betrieb.[13] Bis dahin war die nächstgelegene Station inDietenhofen.

Im Zeitraum von 1891 bis 1930 betrug die durchschnittliche Niederschlagsmenge 674 mm, von 1940 bis 1960 waren es 667 mm mit einer Schwankungsbreite von 472 mm im Jahr 1942 und 881 mm im Jahr 1950.[14]

Humangeografie

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Nachbarorte

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Angaben der Entfernung inLuftlinie in aufsteigender Reihenfolge:

Petersaurach (3,8 km nordwestlich),Windsbach (5,1 km südöstlich),Heilsbronn (5,6 km nördlich),Lichtenau (7,5 km westlich),Wolframs-Eschenbach (8,1 km südwestlich),Mitteleschenbach (8,2 km südlich),Sachsen bei Ansbach (9,3 km westlich),Rohr (9,5 km nordöstlich),Bruckberg (10,3 km nordwestlich),Kammerstein (13,5 km östlich) undAbenberg (13,5 km südöstlich).

Gemeindegliederung

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Gemeindeteile und Gemarkungen von Neuendettelsau

Die Gemeinde hat 18Gemeindeteile (in Klammern ist derSiedlungstyp angegeben):[15][16]

Es gibt dieGemarkungen Aich, Bechhofen, Haag, Neuendettelsau, Wernsbach (Gemarkungsteil 0) und Wollersdorf.[17] Die Gemarkung Neuendettelsau hat eine Fläche von 8,009 km². Sie ist in 3037Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2637,12 m² haben.[18] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort der GemeindeteilFroschmühle und die WohnplätzeGewerbegebiet,Johannishof undMühlhof.[19]

Im Aurachtal zwischen Steinhof und Wollersdorf befand sich derGirkenhof, der im 14. Jahrhundert zurWüstung wurde und von dem es heute keinerlei Überreste mehr gibt.

Dorfanlage

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Dorfplan aus dem Jahr 1835

Neuendettelsau wurde alsStraßenangerdorf planmäßig angelegt. Das damalige Dorf bildete ein Oval mit einer Länge in Nord-Süd-Richtung von 280 Metern und einer Breite in Ost-West-Richtung von 250 Metern, umgeben von einemEtter. DieAngerbreite betrug rund 30 Meter. Innerhalb des Etters gab es vier Teile: Der südwestliche Teil wurde vomSchloss eingenommen, der nordwestliche Teil wies einen etwas unregelmäßigen Baubestand auf, der nordöstliche Teil hatte eine geordnete, gerade verlaufende Baulinie der Gebäude am Anger, der südöstliche Teil hatte eine ebenfalls geordnete, jedoch etwas gekrümmte Baulinie der an den Anger angrenzenden Gebäude.[20]

Einige der heutigen Straßen lassen sich auf Wege und Straßen zurückführen, die bereits im frühen 19. Jahrhundert oder vorher angelegt wurden. Im Einzelnen sind dies die Bahnhofstraße, Haager Straße, Hauptstraße, Heilsbronner Straße, Reuther Straße, Riegelgasse, Schlauersbacher Straße, der Sternplatz, die Wilhelm-Löhe-Straße und die Windsbacher Straße. Die Johann-Flierl-Straße und die Friedrich-Bauer-Straße orientieren sich am Verlauf des früherenDorfangers.[20]

Die Straßennamen wurden 1926 eingeführt.[21] Lediglich die Riegelgasse hat ihren Namen seit dem 17. Jahrhundert. Ansonsten orientierte man sich an den Hausnummern, die es seit 1792 gab, und den OrtsbezeichnungenOberes Dorf,Unteres Dorf, Unteres Thor (Reuther Straße),Oberes Thor (Wilhelm-Löhe-Straße),Badgasse, Badhaus (bei der Hauptstraße) undDirschenlache (heute Sternplatz).[20]

Die nach demZweiten Weltkrieg angelegten Siedlungen wurden einheitlich nach Bäumen, Blumen, Vögeln und (ehemaligen) deutschen Städten benannt. Weiterhin wurden die alten Flurnamen und Ortsbezeichnungen berücksichtigt oder Personen, die in Neuendettelsau wirkten.

Siehe auch:Liste der Straßennamen von Neuendettelsau

Flächennutzung

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Die Gebietsfläche beträgt 33,81 km². Sie wird folgendermaßen genutzt (Stand: 2019):[22]

Aufteilung der Gemeindefläche
Landwirtschaft
  
1747ha (51,7 %)
Wald
  
991 ha (29,3 %)
Biotope, Öko- und Ödflächen
  
118 ha0(3,5 %)
Wasser
  
21 ha0(0,6 %)
Siedlungsfläche
  
301 ha0(8,9 %)
Verkehrsfläche
  
202 ha0(6,0 %)

Geschichte

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In diesem Abschnitt wird hauptsächlich die Geschichte des Ortes Neuendettelsau behandelt. Zur Geschichte der Gemeindeteile siehe diejeweiligen Artikel.

Ortsname

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Der Ortsname leitet sich von dem gleichnamigen Flurnamen ab. DasGrundwort istmhd. ouwe, owe für ‚von Wasser umflossenes Land, wasserreiches Wiesenland‘, dasBestimmungswort ist derPersonenname Tatili, Detel.[23] Als Erklärung ergibt sich somitZu den Auen des Tatili. Der ursprünglichere Ort istAltendettelsau, der bereits 1141 erstmals schriftlich erwähnt wurde. Neuendettelsau ist eine Ausgründung und erhielt dementsprechend dasPräfixNeu(en)-. Da es aber bald wesentlich bedeutender als Altendettelsau war, wurde es bis ins 16. Jahrhundert hinein meist einfach nur Dettelsau genannt.[24]

Für Neuendettelsau lassen sich folgende Belege sicher zuordnen:

  • 1298/00castrum Tetelsau
  • 1307/00 Tetelsawe apud Windsbach
  • 1321/22 Nuwentetelsauwe
  • 1380/00 Detelsawe
  • 1397/00 Tetelsaw
  • 1453/00 Tettelsau
  • 1504/00 Tettelsaw
  • 1528/00 Tetelsau
  • 1531/00 Dettelßau
  • 1691/00 Neuen Tettelsau
  • 1698/00 Neuendetdlsaw
  • 1712/44 Neuendettelsau

Imfränkischen Dialekt wird der Ort „Deddlsa“[25] oder „Beddlhē“ genannt,[26] wobei die letztgenannte Form heute kaum noch im Gebrauch ist.

Frühgeschichte

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BeiMausendorf wurde 1990 einFaustkeil gefunden, der demAcheuléen zuzuordnen ist, also über 100.000 Jahre alt ist.[27] In Neuendettelsau wurden Funde aus demPaläolithikum gemacht.[28] Eine größere Anzahl von Fundstücken aus demMesolithikum gibt es in Neuendettelsau, Mausendorf undWernsbach.[29] Nördlich des Ortes fand manneolithischeSilexartefakte und Scherben aus derUrnenfelderzeit.[30] Ab dem 5. Jahrtausend vor Christus weisenarchäologische Funde auf eine gewisse Siedlungskontinuität hin.[31] Neuendettelsau lag an einem alten Handelsweg, der in Süd-Nord-Richtung verlaufenden „Hochstraße“;[32] auch die Flur Weinstraße verweist auf eine früher bedeutende Fernverbindung.[33]

Mittelalter

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Die Flurnamen Brühl inBechhofen sowie Breiten inWernsbach und Breitleite, Breite Büsche inWollersdorf lassenalamannisch-juthungische bzw.bairische Wurzeln erkennen und auf eine Erstbesiedlung zwischen 750 und 900 schließen, die vomRezatgrund ausging.[34] Das in der Nähe gelegeneWassermungenau wurde 800 erstmals urkundlich erwähnt, fürWindsbach, Wernsbach, Bechhofen,Schlauersbach undImmeldorf kann dies ebenfalls angenommen werden. Die Besiedlung des Aurachtals erfolgte zeitgleich. InRudelsdorf wurde einkarolingischesReihengrab gefunden, das um 750 zu datieren ist. Einzelne Funde dieser Zeit gibt es auch inHergersbach undKitschendorf.[35] Die OrteAich,Bertholdsdorf,Girkenhof,Petersaurach,Steinhof,Veitsaurach und Wollersdorf könnten in diesem Zeitraum gegründet worden sein. Ausbauorte, die zwischen 800 und 1000 entstanden, sind vermutlichAltendettelsau,Mausendorf undWatzendorf. Neuendettelsau,Haag undReuth sind Rodungssiedlungen, die im Zeitraum zwischen 900 und 1100 entstanden, als das fruchtbare Land im Aurachtal bereits besiedelt war.[36]

Der erste Beleg, der sich eindeutig auf Neuendettelsau bezieht, findet sich in einer Urkunde desHeilsbronner Zisterzienserklosters von 1298. Hier wird ein „castrum Tetelsau“ erwähnt.[24] Die Burg samt denFronhof und denHufen gab es wahrscheinlich bereits vor 1200, was aus der Verwendung vonBuckelquadern für die Burg geschlossen werden kann. Die zugehörigen Felder befanden sich nördlich und südlich davon. Vermutlich war dasHochstift Würzburg zu dieser ZeitLehnsherr des Ortes, was für die benachbarten Orte Altendettelsau, Aich, Bechhofen, Watzendorf, Petersaurach und Reuth ausdrücklich belegt ist.[37] Anfang des 13. Jahrhunderts wurden drei Bauernlehen ausgegliedert, gleichzeitig entstanden die erstenSölden. Schon zu dieser Zeit gab es eine Kirche, was durch ein Siegel, das sich um 1215/20 datieren lässt und im Reliquienkästchen der alten Nikolaikirche gefunden wurde, belegt ist.[38] Im 13. Jahrhundert wurde das Dorf in den Heilsbronner Wald hinein planmäßig erweitert.[39] Wer ursprünglich mit derVogtei und dem Grundbesitz belehnt war, ist unklar. Seit dem 13. Jahrhundert hatten dieHerren von Dornberg die Vogtei über Dettelsau.Wolfram von Dornberg war der letzte seines Geschlechts, da er keine männliche Nachkommen hatte. Mit dessen Tod im Jahr 1288 erbte sein SchwiegersohnGottfried von Heideck die Vogteirechte.[40]

Gegen Ende des 13. Jahrhunderts saßen dieHerren von Vestenberg auf der Burg Dettelsau: 1295 wurde ein Hermann von Vestenberg zu Dettelsau genannt, und auf der Burg Dettelsau stellte 1298 eine Gattin eines Vestenbergers eine Urkunde aus.[41] Wahrscheinlich gehörten Äcker, Wiesen und Wälder dazu. Der Besitz eines Waldgebiets „Zuckenreisich“ geht aus einer Verkaufsurkunde von 1334 hervor. Ob die Vestenberger auch Anwesen in Dettelsau besaßen, lässt sich aufgrund der Quellenlage nicht klären.[42]

Im ältestenLehenbuch desHochstifts Würzburg, das zwischen 1303 und 1313 entstand, erscheinen dieHerren von Heideck zuVestenberg als Lehensnehmer, denen auch dieVogtei über Neuendettelsau zustand. Grundbesitz und Zehntansprüche hatten sie jedoch nicht.[43] Vom Würzburger BischofGottfried III. (1317–1322) erhielten dieNürnberger PatrizierPfinzing u. a. in „Nuwentetelsauwe“ zwei Hofkomplexe(duo predia) als Lehen.[44][45] 1370 verkauften sie ihren Dettelsauer Besitz an den Nürnberger PatrizierHermann Grundherr.[46]

Im 14. Jahrhundert gewann dieBurggrafschaft Nürnberg in der Gegend Einfluss. 1356 wurdeKonrad von Seckendorff-Nolt alsburggräflicher Richter in Windsbach erwähnt. Er war zugleich Burgherr von Dettelsau, was in einer Urkunde von 1369 ausdrücklich bezeugt wird.[47] Ob das Hochstift Würzburg zu dieser Zeit noch Lehensherr war oder bereits die Burggrafschaft Nürnberg, ist unklar.[48] 1380 gibt es den ersten sicheren Beleg, dass die Burggrafen Lehensherrn von Dettelsau waren. 1398 verliehen sie das Rittergut an Hiplold von Seckendorff.[49] Die Lehnsherrschaft ging 1427 an das neu entstandeneMarkgraftum Brandenburg-Ansbach über; sie waren die Rechtsnachfolger der Burggrafschaft Nürnberg. 1460 überfiel HerzogLudwig IX. von Bayern und dessen Verbündete den Ansbacher MarkgrafenAlbrecht Achilles. Hierbei ging auch die Burg samt Ort im September 1461 in Flammen auf.[50] Im Jahre 1479 wurde das Rittergut unter Sebastian von Seckendorff neu errichtet.[51] Um 1506/10 verkauften die Seckendorffer Neuendettelsau an ihren Verwandten Fritz von Lidwach, der bis 1517 als Besitzer erschien.[52]

Neuendettelsau unter den Freiherren von Eyb

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Neuendettelsau in einer vonJohann Georg Vetter angefertigten Karte (1741)
Siegel des Eyb’schen Patrimonialgerichts Neuendettelsau
Schloss Neuendettelsau im ursprünglichen Zustand

Das an dieMarkgrafenheimgefallene Lehen kaufte 1518Sebastian von Eyb für 8500 fl.[53] Das Lehen umfasste das Rittergut zuzüglich zweier Gärten, neunzehn Weiher, fünf Wiesen mit insgesamt 9 Tagewerk, zweierHalbbauernhöfe und einer Schäferei. Der Ort bestand zu dieser Zeit aus 11 Höfen, 22 Gütern, einer Hofstatt, dem Hirtenhaus und einem Wirtshaus. Insgesamt gab es also 36 Untertansfamilien. Sie alle waren nun den Herren von Eyb mit Zins und Gült abgabenpflichtig. Hierzu gehörten sechs weitere abgabenpflichtige Untertansfamilien (Schlauersbach: 4,Altendettelsau: 1,Wernsbach: 1) und sechs Eigengüter (Bechhofen: 4, Schlauersbach: 1, Wernsbach: 1), die er alsMannlehen vom Markgrafen empfangen hatte.[54]

Im Jahre 1545 verkaufteHieronymus Gregor von Eyb wegen Überschuldung einen Teil des Rittergutes für 12.100 fl. an den Windsbacher AmtmannRüdiger von Westernach. Im Jahre 1555 starb Rüdiger von Westernach. Bereits 1558 mussten seine Witwe und sein Sohn das Rittergut an Hieronymus Gregor wieder verkaufen, da sie selber überschuldet waren.[55]

Im16-Punkte-Bericht von 1608 des brandenburg-ansbachischenAmtes Windsbach, dem dieFraisch oblag, heißt es, dass es in Neuendettelsau 53 Mannschaften gab (12 Höfe und 41Sölden), die alle Eyb’scher Besitz waren.[56]

Infolge desDreißigjährigen Krieges wurde der Ort schwer getroffen: Viele Untertanen starben,[57] das Schloss und die meisten Höfe und Güter wurden niedergebrannt.[58] 1627 rollte zudem die erstePestwelle über Neuendettelsau, die von umherziehenden Soldaten eingeschleppt wurde.[59] Nach dem Tod des damaligen Neuendettelsauer Pfarrers Christoph Lienhard blieb die Pfarrei von 1633 bis 1659 unbesetzt. Nach dem Krieg siedelten sich evangelischeExulanten ausOberösterreich an, die wesentlich zum Wiederaufstieg beitrugen. Im Jahre 1654 waren von den 23 Untertansfamilien in Neuendettelsau zwölf Exulanten.[60] 1663/64 waren immer noch zwei Drittel von den 60 Neuendettelsauer Anwesen unbesetzt und verödet.[57][61] 1670 musste eine neueDorf- und Gemeindeordnung erlassen werden, weil die Exulanten mit dem Landesbrauch nicht vertraut waren. Aus dieser Ordnung geht u. a. hervor, dass das Tabakrauchen Einzug in Neuendettelsau gehalten hat, was in den Gemeindeversammlungen strengstens verboten war.[62] 1685 waren immer noch einige Höfe – trotz Vergünstigungen – unbesetzt.[58] Um 1700 wurde es den Herren von Eyb – wie im Übrigen allen Reichsrittern – erlaubt, Anwesen zu teilen und dadurch die Zahl der Untertansfamilien zu erhöhen.[63] Durch diesePeuplierungspolitik konnten die geteilten Anwesen zwar günstig verkauft werden, den Untertanen solch kleiner Gütlein war es aber kaum möglich vom Ertrag zu leben.

Im Jahre 1729 ereignete sich – was für diese Gegend ungewöhnlich ist – ein Erdbeben, das in Neuendettelsau und Umgebung an den Häusern Schaden anrichtete.[64] Eine außerordentliche Kälteperiode von November 1739 bis Mai 1740 führte dazu, dass die Neuendettelsauer genötigt waren, das Stroh ihrer Dächer an das Vieh zu verfüttern.[65]

Im Jahre 1764 wurde vonChristoph von Eyb die ersteFeuerwehrordnung für Neuendettelsau erlassen. Als erste Maßnahme waren die Strohdächer durch Dachziegel zu ersetzen. Von 72 Anwesen hatten zu dieser Zeit noch 41 Strohdächer. Als zweite Maßnahme sollten öffentliche Backöfen errichtet werden, die die häuslichen ersetzen sollten. Daneben gab es zahlreiche Einzelbestimmungen: Zum Beispiel sollten Ofenlöcher durch eiserne Türen gesichert werden, Asche durfte nicht auf den Misthaufen geworfen werden, das Tabakrauchen wurde in den Scheunen und Ställen verboten, das Neujahrsschießen wurde untersagt. Zur Brandbekämpfung waren alle Einwohner des Ortes, Frauen wie Männer zwischen 15 und 60 Jahren, verpflichtet. Sie hatten einen Feuereimer im Haus bereitzuhalten. Der Schulmeister musste den Brandalarm auslösen, der Amtsverwalter des Schloss- und Dorfherrn war zusammen mit dem Richter und den beiden Dorfbürgermeistern für das Kommando an der Brandstätte zuständig. Auch für die Rettung von Hausgerät und Vieh wurden Personen eingeteilt.[66]

Von 1770 bis 1772 wurde Neuendettelsau von einer außerordentlichen Kältewelle heimgesucht, die die Aussaat im Boden zugrunde gehen und folglich die Getreidepreise explodieren ließ. Dies führte dazu, dass mit dem Anbau von „Erdbirnen“ begonnen wurde.[67]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand das von Eyb’scheRittergut Neuendettelsau aus 70 Anwesen im Ort (1 Hof, 5 Halbhöfe, 13 Viertelhöfe, 28 Güter, 16 Gütlein, 1 Tafernwirtschaft, 1 Gut mit Backrecht, 1 Schmiedgütlein, 3 Leerhäuser, 1 Widdumgut der Pfarrei Neuendettelsau).[68][69] 1796 wurde das von Eyb’sche Rittergut vonPreußenmediatisiert. Ab 1796 bestand ein preußisches Patrimonialgericht derer von Eyb zu Neuendettelsau, das das aufgelöste Rittergut ersetzen sollte.[70] Dieses unterstand von 1797 bis 1808 demJustiz- und Kammeramt Windsbach.[71]

Im Jahre 1806 kam Neuendettelsau an dasKönigreich Bayern. Die preußische Verwaltungsstruktur wurde zunächst übernommen. Sie wurde 1808 durch das bayerischeLandgericht Heilsbronn undRentamt Windsbach abgelöst.[71] Im Rahmen desGemeindeedikts entstand im Jahre 1808 derSteuerdistrikt Neuendettelsau und 1810 dieRuralgemeinde Neuendettelsau.[72] Von 1819 bis 1848 hatten die Freiherren von Eyb einePatrimonialgerichtsbarkeit II. Klasse für ihr Gut Neuendettelsau, dem 81 Familien unterstanden.[73] Dieses war nur inNiedergerichtssachen und Eigentumsverwaltung befugt. Mit dessen Aufhebung gingen auch diese gerichtlichen Befugnisse an das Landgericht Heilsbronn über und die Eyb’schen Untertanen bekamen die bisher bewirtschafteten Flächen gegen eine Ablöse zum Eigentum.[74]

Neuendettelsau im Wandel durch Löhes Wirken

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Die Nikolaikirche und das Pfarrhaus Neuendettelsau zu Zeiten Löhes
Das neu gegründete Diakonissenhaus
Die Diakonissenanstalt im Jahre 1869

Im Jahre 1837 kamWilhelm Löhe als Dorfpfarrer nach Neuendettelsau. Zwölf Jahre später, 1849, gründete er dieGesellschaft für Innere und Äußere Mission und im Mai 1854 die Bildungsanstalt des weiblichen Geschlechts zum Dienste der Unmündigen und Leidenden, die heutigeDiakonie Neuendettelsau.[75] Unter seiner Mitwirkung entstand einBetsaal,[76] ein Diakonissenhaus mit Schule,[77] eine Blödenanstalt für Menschen mit Behinderung,[78] einMagdalenium[79] und ein Frauen- und ein Männerhospital.[80] 1868/69 waren insgesamt 166 Frauen in der Diakonissenanstalt beschäftigt, einige von ihnen wurden auch in andere Orte ausgesandt.[81]

Im Jahre 1846 gründeteFriedrich Bauer, der mit Wilhelm Löhe befreundet war, in Nürnberg eine „Vorbereitungsanstalt“, an derMissionare ausgebildet wurden. 1853 zog die Anstalt nach Neuendettelsau um.[82] Bis 1913 wurden 512 Missionare ausgesandt, vornehmlich nachAmerika,Australien,Papua-Neuguinea undBrasilien.[83] Aus ihr ist die heutigeMission EineWelt hervorgegangen.

UnterFriedrich Meyer, dem Nachfolger Wilhelm Löhes, fällt die Gründung eines Feierabendhauses für alte, dienstunfähige Schwestern (1876), die Erweiterung der von Löhe gegründeten Industrieschule (1878), der Erwerb des Gasthauses „Zum Anker“ (1880), das zugleich auch als Postexpedition diente, und der Bau derSt. Laurentiuskirche für die diakonische Gemeinschaft (1887).[84] Einen weiteren Aufschwung brachte die 1894 eröffneteBahnstrecke Wicklesgreuth–Windsbach mit sich, durch die Neuendettelsau an dieBahnstrecke Nürnberg–Crailsheim angebunden wurde.[85] UnterHermann Bezzel, dem dritten Rektor der Diakonissenanstalt, entstand 1903 dieHöhere Töchterschule, aus der sich später dasLaurentius-Schulzentrum entwickelte.[86] So wurde die Diakonissenanstalt mit ihren zahlreichen sozialen Einrichtungen nach und nach zum Hauptarbeitgeber in Neuendettelsau. Aus der kleinen Landgemeinde, die über Jahrhunderte nie mehr als 400 Einwohner hatte und rein bäuerlich geprägt war, wurde ein ansehnliches, modernes Dorf mit etwa 2000 Einwohnern (Stand: 1910).[87]

Infolge desErsten Weltkriegs wurden die große Glocke derNikolaikirche in Neuendettelsau und die kleine Glocke derLaurentiuskirche in Wernsbach vomKriegsamt beschlagnahmt und eingeschmolzen.[88] An Toten hatte der Kernort 51 zu beklagen. Ihnen zum Gedächtnis wurde am 14. Oktober 1928 ein Kriegerdenkmal auf dem südlichen Kirchplatz der Nikolaikirche errichtet.[89][90]

1917 wurde dieAzetylgasanlage der Diakonissenanstalt, die zur Beleuchtung durch Laternen genutzt wurde, ins Dorf verlängert.[91] Am 12. November 1921 wurde Neuendettelsau an die elektrische Leitung desFränkischen Überlandwerks angeschlossen. Der Strom kam vomGroßkraftwerk Franken.[92] Am 26. Januar 1925 war der Spatenstich für den Bau der Kanalisation. Der Hauptkanal führte in der Heilsbronner Straße beginnend durch die Hauptstraße bis fast zum Friedhof. Von dort liefen die Abwässer zum Wernsbacher Weiher. Die Arbeiten wurden am 22. Mai vollendet.[93] 1929 wurde am Waldrand in RichtungAltendettelsau ein modernes Schwimmbad errichtet. Der Wasserzulauf kam aus einer kleinen Quelle, dem sogenanntenFroschwasser, einem rechten Zufluss desHeiligenbächls.[94]

Im Jahre 1930 unterhielt die Neuendettelsauer Diakonissenanstalt folgende Einrichtungen: Mutterhaus für dieDiakonissen mit Diakonissenschule, Industrieschule mit Pensionat fürkonfirmierte Mädchen, die in Haus- und Handarbeiten unterwiesen wurden, Höhere Töchterschule, Lehrerinnenseminar, Kindergärtnerinnenseminar, Feierabendhaus für dienstunfähige Schwestern, Blödenanstalt, psychopathisches Asyl für schwer erziehbare Kinder, Rettungshaus für verwahrloste Mädchen (Magdalenium) mit Staatserziehungsanstalt, Missionsanstalt, Brüderhaus und Hostienbäckerei.[95]

Zeit des Nationalsozialismus

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Verlegung von Behinderten im Rahmen der Euthanasie-„Aktion T 4“ aus der Pflegeanstalt „Schloß“ Bruckberg der Diakonissenanstalt Neuendettelsau in staatliche Heil- und Pflegeanstalten (Frühling 1941)
Mahnmal für die Zwangsarbeiter der Muna
Mahnmal für die Euthanasieopfer
Die Kapitulation am 18. April 1945

Bei derReichstagswahl im Mai 1924 erhielt der rechtsextremeVölkische Block in Neuendettelsau 264 Stimmen und damit einen Anteil von 28,0 % (Wahlergebnis in Franken: 20,7 %). Dieses überdurchschnittliche Ergebnis dürfte wahrscheinlich in Zusammenhang mit einer Wahlempfehlung vonHans Lauerer, dem damaligen Rektor der Diakonissenanstalt, stehen, der die Diakonissen, die die größte Wählergruppe in Neuendettelsau stellten, nachgekommen sind.[96]

Nach der Wiedergründung derNSDAP im Jahre 1925 gab es in Neuendettelsau nur einzelne Parteimitglieder, die zunächst zur Ortsgruppe Ansbach gehörten. Am 29. September 1927 wurde unter Hans Fronmüller dieNSDAP-Ortsgruppe Neuendettelsau gegründet, die aber bis 1930 trotz intensiver Parteiarbeit nur ca. 20 Mitglieder zählte und zeitweise an die Ortsgruppe Windsbach angegliedert wurde.[97] Bei derReichstagswahl 1930 erzielte die NSDAP in Neuendettelsau mit 348 Stimmen einen Anteil von 32 %, womit wiederum das Ergebnis für Franken deutlich übertroffen wurde. Noch extremer fiel das Ergebnis bei derReichstagswahl Juli 1932 aus: Hier erhielt die NSDAP 700 Stimmen und damit einen Anteil von 66,6 %, während in Franken der Anteil mit 39,8 % ungefähr dem Reichsdurchschnitt von 37,3 % entsprach.[98]

Die Neuendettelsauer Kirche mit ihren Anstalten begrüßte dieMachtergreifung Hitlers am 28. Februar 1933. Zu seinem 44. Geburtstag am 20. April 1933 wurde vom Neuendettelsauer MissionarChristian Keyßer ein Hitler-Lied gedichtet.[99] Am 7. Mai 1933 pflanzte man auf einem Grundstück der Diakonissenanstalt im feierlichen Rahmen eine „Hitler-Eiche“. Die Feier gestalteten Schülerinnen der Anstalt.[100] VonFriedrich Eppelein, dem Leiter der Missionsanstalt, und von Pfarrer Helmut Kern wurden bereits seit 1930 Volksmissionsveranstaltungen zugunsten der NSDAP durchgeführt.[101] Das wohlwollende Verhalten der Kirche, die sich auf den Artikel 24 desNS-Parteiprogramms („positives Christentum“) berief, wurde vom Neuendettelsauer NS-Regime nicht erwidert: Die NSDAP entzog 1935 dem Missionsdirektor Eppelein die Mitgliedschaft, dieSA schloss ein Jahr später den Seminardirektor Adolf Burkert aus. Zudem wurden Lauerer und Eppelein aus derReichspressekammer ausgeschlossen, wodurch ihnen das Publizieren verboten war.[102] Von besonderer Naivität zeugten die Anstrengungen von Burkert und Eppelein, ihren jeweiligen Ausschluss rückgängig zu machen, weil sie der Meinung waren, den Nationalsozialismus von innen im christlichen Geist beeinflussen zu können.[103] Dass die Kirche aber keinen Sonderstatus mehr bei den Nationalsozialisten hatte, zeigte sich außerdem in den Beschlagnahmungen verschiedener Einrichtungen der Diakonissenanstalt (Lehrerinnenseminar, Kapitelsaal, Gemeindehaus,Friedenshort,Schulgebäude) und der Gesellschaft für Mission, um diese für eigene Zwecke zu gebrauchen.[104]

Bereits am 1. August 1933 wurden durch Gemeinderatsbeschluss drei Ortsstraßen umbenannt: Die Hauptstraße hieß nun Adolf-Hitler-Straße, die Blumenstraße Hermann-Göring-Straße und die Rosenstraße Julius-Streicher-Straße.[105]

Im Jahre 1934 erwarb das Deutsche Reich von der Erbengemeinschaft Kurt und Otto von Eyb den Neuendettelsauer Wald (im Volksmund „Baronswald“ genannt). Das Gebiet wurde durch Zukäufe von Privateigentümern im Bereich Kreuzlach und Schlauersbacher Straße erweitert. Im September 1934 begannen die Bauarbeiten für die Munitionsanstalt 2/XIII, kurzMuna genannt, die bis 1939 andauerten und ein Gesamtvolumen von 5,2 MillionenRM erreichten. Von 1935 bis 1945 war die Muna in Betrieb. In den Hauptstoßzeiten waren dort bis zu 2000 Arbeiter beschäftigt, seit Kriegsbeginn auch zahlreicheZwangsarbeiter aus Polen – später auch aus der Sowjetunion.[106]

In Einzelfällen erwiesen die Bürger Neuendettelsaus Zivilcourage, indem sie den Zwangsarbeitern der Muna – trotz Androhung von Strafe – Lebensmittel zukommen ließen oder Behinderte durch Entlassung oder Verlegung vor dem Abtransport im Rahmen der „Aktion T4“ (Ausrottung „lebensunwerten“ Lebens) 1940/41 zurNS-Tötungsanstalt Hartheim bewahrten.[107][108] Ansonsten gab es in Neuendettelsau keinen nennenswerten Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Als Mahnmal der Euthanasieopfer steht heute derGute Hirte bei der St.-Laurentius-Kirche.

Im September 1943 wurden zwischen demKrankenhaus und demBirkenhof eine schwere Bombe und etwa 20 kleinereBrandbomben abgeworfen. Die schwere Bombe explodierte erst nach 20 Stunden; verletzt wurde dabei niemand.[109] Am 2. Januar 1945 erfolgte durch dieRoyal Air Force einGroßangriff auf Nürnberg mit über 1000 Bombern. Hunderte von den Ausgebombten kamen nach Neuendettelsau und suchten dort ein Unterkommen.[110] Am 17. April 1945 bombardierte dieUS Air Force in einem zweistündigen Fliegerangriff die Muna. Dabei wurden einige Bunker getroffen, durch die Druckwelle der Explosionen kam es auch zu leichten Beschädigungen im Kernort.[111] Am 18. April 1945 fiel der Ansbacher Apotheker Karl Schüle in die Hände einer Einheit der12. US-Panzerdivision „Hellcats“: Sie erteilten ihm den Auftrag, dass Neuendettelsau von Militärpersonen freizumachen sei. Vom Neuendettelsauer Verwaltungs-Oberinspektor Konrad Raum und den Gemeindevertretern wurde noch am selben Tag die bedingungslose Kapitulation beschlossen, obwohl in den benachbarten OrtenFischbach undElpersdorf nochSS-Einheiten stationiert waren.[112] Spähtrupps dieser Einheiten entfernten tags darauf die weißen Fahnen in Neuendettelsau und wollten die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, jedoch ohne Erfolg. Als eine der letzten Maßnahmen wurde ein Zug mit Munition beladen und beiWernsbach in die Luft gesprengt. Am 21. April konnten amerikanische Einheiten Neuendettelsau kampflos einnehmen und besetzen. Anfangs erfolgten in Einzelfällen Übergriffe amerikanischer Soldaten auf die Bevölkerung.[113] Die Kirchengemeinde Neuendettelsau mit ihren Filialen Wernsbach und Reuth hatte 118 gefallene und 45 vermisste Soldaten zu beklagen,[114] die Diakonissenanstalt 27 gefallene und 5 vermisste Soldaten[115] und die Missionsanstalt 7 gefallene und 1 vermissten Soldat.[116]

Nachkriegszeit und Gegenwart

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Neuendettelsau in den 1970er Jahren
Neuendettelsau (Norden)

Nach Kriegsende richteten die amerikanischen Besatzer auf dem Munagebiet eineSignal Corps School ein. Auch von derSTEG (Staatliche Erfassungsstelle für öffentliches Gut m.b.H.) wurde ein Teil des Geländes genutzt. Hauptaufgabe war die Entschärfung und Sprengung der verbliebenen Munitions- und Sprengstoffteile.[117] Im November 1948 gab die amerikanische Militärregierung das Gelände der ehemaligen Luftmunitionsanstalt rückwirkend zum 1. Juli 1948 an die deutschen Behörden zurück.[118] Im Februar 1949 beendete die STEG ihre Arbeit in der Muna.[119] Nun konnte mit der Umwidmung des großflächigen Munaareals begonnen werden.

Ab Mai 1949 nutzte die zwei Jahre zuvor gegründeteAugustana-Hochschule einen Teil der Baracken als Studentenwohnheime und Vorlesungssäle. Der größte Teil der Muna wurde an über ein Dutzend Gewerbebetriebe verkauft, die bedeutendsten waren die Strumpffabrik Kurt Tauscher, deren Inhaber vor dem Krieg schon eine Fabrik inOberlungwitz hatte, und das Baugeschäft Peter Beil.[120] 1958 richtete dieZollhundeschule einen Standort in Neuendettelsau ein und nutzt vor allem das im Wald gelegene Bunkergelände für die Ausbildung ihrer Spürhunde. Auch der Wertstoff- und Bauhof der Gemeinde nutzt bis heute einen Teil der bestehenden Gebäude und Flächen der Muna.[121]

Wesentlich verändert wurde das Ortsbild durch den Zuzug von über 1500Kriegsflüchtlingen. Lebten 1939 noch 2930 Personen in Neuendettelsau,[122] so waren es 1946 bereits 4063[122] und 1950 sogar 4491.[123] Da sich unter den Flüchtlingen über 1000 Katholiken befanden, wurde über den Bau einer katholischen Kirche nachgedacht. 1961 baute man im südlich vom Kernort neu erschlossenem Siedlungsgebiet dieFranziskuskirche.[124] Im Zeitraum von 1957 bis 1963 wurden die bis dahin unbefestigten Innerortsstraßen geteert und mit Gehwegen versehen. Das Stromnetz wurde erweitert, da sich der Stromverbrauch von 500.000 kWh im Jahre 1951 auf 4.489.800 kWh im Jahre 1963 fast verneunfacht hatte.[125] Neuendettelsau wandelte sich vollends vom landwirtschaftlich geprägten Ort zum Industriestandort,[126] ganz im Gegensatz zu den Gemeindeteilen, die sich kaum veränderten.

Eingemeindungen

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Im Zuge derGebietsreform kam es zu folgenden Eingemeindungen:[127][128][129]

GemeindeEinwohner
(1970)
Eingemeindungs-
datum
Bemerkungen
Aich3431. Juli 1972mitBirkenhof,Geichsenhof,Geichsenmühle,Hammerschmiede,Mausendorf undMausenmühle
Altendettelsau1721. Januar 1972Eingliederung vonFroschmühle (5 der 172 Einwohner), Umgliederung der anderen Orte (Altendettelsau undZiegendorf) nachPetersaurach
Bechhofen1281. Juli 1971
Haag2251. Januar 1972mitJakobsruh,Reuth,Steinhof undSteinmühle
Wernsbach3721. Januar 1972Eingliederung des Ortes Wernsbach (134 der 372 Einwohner), Umgliederung der anderen Orte (Neuses undWernsmühle) nachWindsbach
Wollersdorf1811. Januar 1972mitWatzendorf

Demografie

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Bevölkerungsgeschichte

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Bis zumDreißigjährigen Krieg war die Bevölkerung homogen (fränkisch, protestantisch und bäuerlich) und unterschied sich kaum von den Nachbarorten. Nach diesem Krieg kam es im gesamtenbrandenburg-ansbachischen Hoheitsgebiet wegen der Entvölkerung zur Ansiedlung von evangelischenExulanten ausOberösterreich.[60] Da diese andere Gepflogenheiten hatten, kamen Konflikte auf. Im Jahre 1670 musste in Neuendettelsau deswegen eine neueDorf- und Gemeindeordnung erlassen werden, die regelte, was erlaubt oder verboten war.[62] Durch das WirkenWilhelm Löhes und seiner Mitarbeiter ab den 1840er Jahren wurde die Bevölkerungsstruktur wesentlich verändert: Zum einen durch die Diakonissen, die in die von Löhe ins Leben gerufeneDiakonissenanstalt eintraten und aus dem gesamtfränkischen und auch aus dem schwäbischen Raum kamen, zum anderen durch die Bewohner der verschiedenen Einrichtungen und Schulen, die es nun gab und ebenfalls aus einem weiteren Umkreis kamen. Viele Diakonissen kamen auch aus demBildungsbürgertum, das es bis dahin in Neuendettelsau überhaupt nicht gab. Um 1900 waren 72 % der Bevölkerung weiblich, da Diakonissen oder Schülerinnen die Mehrheit der Bevölkerung stellten. Die einzige bis zum Ende desZweiten Weltkriegs noch übrig gebliebene Homogenität war das Bekenntnis zur evangelisch-lutherischen Kirche (99,8 %). Durch dieHeimatvertriebenen wurde Neuendettelsau ähnlich stark verändert wie das gesamte Umfeld. Es kamen v. a. Sudetendeutsche, Preußen und Schlesier hinzu. Dadurch gab es nun auch eine katholische Minderheit von 10 %. Die weitere Entwicklung ist ähnlich mit der Gesamtentwicklung in Deutschland. Einen besonderen Einfluss, den Neuendettelsau von seinen Nachbarorten unterscheidet, haben die zahlreichen kirchlichen Einrichtungen (v. a.Diakoneo,Mission EineWelt,Augustana-Hochschule).

Bevölkerungsentwicklung

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Bis zurGebietsreform in den 1970er Jahren war Neuendettelsau die größte Gemeinde imAltlandkreis Ansbach. Derzeit (Stand 31. Dezember 2024) ist sie mit 8138 Einwohnern die sechstgrößte Gemeinde. Neuendettelsau selbst ist der viertgrößte Ort im Landkreis Ansbach.

Laut derBertelsmann-Stiftung entspricht Neuendettelsau dem „Demographietyp 4“, das ist ein Ort der Kategorie „Stabile Städte/Gemeinden im ländlichen Regionen“.[130] Die jährlicheBevölkerungsbewegung liegt seit den letzten 40 Jahren bei ±10 % der Gesamtbevölkerung. Hiervon entfallen 10 % auf natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburt, Tod) und 90 % auf Bevölkerungsbewegung durchMigration (Zuzug, Fortzug), die in der RegelBinnenwanderung innerhalb Deutschlands ist. Im Saldo erfährt die Gemeinde einen leichten Zuwachs durch Wanderung.[131]

Gemeinde Neuendettelsau (bis zur Gebietsreform 1971/72 inklusive sämtlicher Orte der heutigen Gemeinde):

Jahr184018711900192519391950196119701987199119952000200520072008200920102011201220132014201520162017201820202023
Einwohner136917862451330538755659618565256448709075837669785378327773780977667435740775357585767478077853789979367991
Häuser[132]1192162116321644166016781699171817411774
Quelle[133][133][133][133][133][133][133][133][134][135][135][135][135][135][135][136][136][136][137][137][138][139]

Ort Neuendettelsau (= Gemeinde Neuendettelsau bis zur Gebietsreform):

Jahr18181840185218551861186718711875188018851890189519001905191019191925193319391946195019521961197019872013
Einwohner40342745461059475178585795911061260136714511695193421522284256829304063449147025268550955136725
Häuser[132]8186108123127158229303461976
Quelle[140][141][122][122][142][143][144][145][146][147][148][87][149][87][150][87][151][87][87][87][123][87][152][153][134][154]

Zu der Einwohnerentwicklung der Gemeindeteile siehe diejeweiligen Artikel.

Altersstruktur

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Das Durchschnittsalter der Gemeinde Neuendettelsau beträgt 41,8 Jahre (männlich: 39,1 Jahre, weiblich: 44,2 Jahre). Dies entspricht ungefähr dem Durchschnittsalter desLandkreises Ansbach (gesamt: 42,1 Jahre, männlich: 40,8 Jahre, weiblich: 43,4 Jahre), das im Vergleich zu Deutschland etwas niedriger ist (gesamt: 43,3 Jahre, männlich: 41,8 Jahre, weiblich: 44,6 Jahre). Stand:Zensus 2011.[155]

Die Bevölkerung der Gemeinde setzt sich aus folgenden Altersgruppen zusammen:[137]

Jahr198720112017
Geschlechtgesamtmännlichweiblichgesamtmännlichweiblichgesamtmännlichweiblich
Anzahl%Anzahl%Anzahl%Anzahl%Anzahl%Anzahl%Anzahl%Anzahl%Anzahl%
00 bis054416,82348,92075,43755,11955,71804,54615,92396,52225,3
06 bis 1465610,231812,13388,87009,537511,03258,27028,938310,43197,7
15 bis 173916,11234,72687,03054,11444,21614,12553,21383,71172,8
18 bis 2497415,139415,058015,175510,237711,03789,66518,33208,73318,0
25 bis 294977,72529,62456,44235,72206,42035,15867,52927,92947,1
30 bis 3970110,933212,73699,683711,340111,743611,099712,747512,952212,6
40 bis 4966410,331712,13479,1117415,955316,262115,799212,647612,951612,4
40 bis 6595014,739415,055614,5131417,860917,870517,8167121,378821,388321,2
65+117418,22559,791924,0149420,354515,994924,0153819,658315,895523,0
Insgesamt6448100,02619100,03829100,07377100,03419100,03958100,07853100,03694100,04159100,0

Geschlecht

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An Geschlechtern wird zwischen männlich und weiblich unterschieden. Der seit 2018 mögliche Geschlechtseintragdivers bleibt in der aktuellen amtlichen Statistik zu Neuendettelsau bislang unberücksichtigt. Die signifikante Abweichung im Geschlechterverhältnis im vergangenen Jahrhundert erklärt sich durch dieDiakonissenanstalt Neuendettelsau, in der bis zu 1000 Diakonissen und Schülerinnen lebten. Seit den 1960er Jahren ist die Zahl der Eintritte rückläufig, seit den 1990er Jahren gibt es nur noch vereinzelt Eintritte, so dass sich das Geschlechterverhältnis mittlerweile an den Bundesdurchschnitt angeglichen hat.

Gemeinde Neuendettelsau

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Jahr[156]001867001880001890001900001910001950001956001987002011002019
männlich44,57 %41,50 %38,12 %36,76 %35,53 %35,28 %34,35 %40,61 %46,35 %47,66 %
weiblich55,43 %58,50 %61,88 %63,24 %64,47 %64,72 %65,65 %59,39 %53,65 %52,34 %
Quelle[143][146][148][157][150][158][159][137][137][137]

Neuendettelsau

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Jahr001867001880001890001900001910001950001956
männlich38,48 %32,50 %28,25 %28,19 %28,18 %31,73 %30,8 %
weiblich61,52 %67,50 %71,75 %71,81 %71,82 %68,27 %69,2 %
Quelle[143][146][148][157][150][158][159]

Ehemalige Gemeinden Aich, Bechhofen, Haag, Wernsbach, Wollersdorf

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Jahr001867001880001890001900001910001950001956
männlich48,53 %49,53 %49,72 %47,97 %48,10 %46,93 %48,12 %
weiblich51,47 %50,47 %50,28 %52,03 %51,90 %53,07 %51,88 %
Quelle[143][146][148][157][150][158][159]

Religion

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Ursprünglich warSt. Nikolai in Neuendettelsau eine Filiale der PfarreiSt. Peter in Petersaurach.[160] Am 2. Oktober 1402 wurde St. Nikolai durchBischof Johann von Würzburg zur Pfarrkirche erhoben und von Petersaurach abgetrennt. DasPatronatsrecht hatte ursprünglich dasAnsbacher Gumbertusstift, seit 1518 dieHerrschaft von Eyb.[161] 1528 hielt dieReformation in Neuendettelsau Einzug. Der damalige Pfarrer Sixtus Közler wurde seines Amtes enthoben und durch den Lutheraner Leonhard Windisch ersetzt.[162] Wegen derKirchenhoheit lagen die Herren von Eyb mit Brandenburg-Ansbach beständig im Streit. Dieser konnte erst 1724 durch einenRezess beigelegt werden, der den Herren von Eyb das Besetzungsrecht der Pfarrstelle sicherte, während den Markgrafen dasExaminationsrecht zugestanden wurde.[161]

1810 wurdeSt. Laurentius Wernsbach zur Filiale von Neuendettelsau. 1848 wurdeSt. Kunigund Reuth, ursprünglich eine Filiale vonWeißenbronn, von dort abgetrennt und der Pfarrei Neuendettelsau zugeordnet.[161]

Durch das WirkenWilhelm Löhes und seiner Nachfolger wuchs Neuendettelsau rasch. Da die Diakonissen keinen Platz mehr in der kleinen Dorfkirche fanden, wurde 1860 für sie einBetsaal errichtet. Da die Schwesternschaft stetig weiter wuchs, wurde dieser bereits 1887 durch die neu errichteteLaurentiuskirche ersetzt.[163] 1899 musste die alte Dorfkirche von Neuendettelsau abgerissen werden, da sie für die Kirchengemeinde nicht mehr genügend Platz bot. An ihrer Stelle wurde eine Kirche imneuromanischen Stil errichtet, die am 7. Juli 1901 geweiht wurde.

In Neuendettelsau gab es seit der Reformation nur noch vereinzelt Katholiken. Diese wurden 1913 der PfarreiSt. Vitus Veitsaurach zugewiesen.[164] Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Zahl der Katholiken durch Kriegsflüchtlinge allein in Neuendettelsau auf 1000 an. Deswegen wurde dieKuratie Neuendettelsau-Petersaurach gebildet, die zur PfarreiUnsere Liebe Frau Heilsbronn gehörte. 1961/62 wurde dieFranziskuskirche errichtet.[124] Seit dem 25. Januar 1976 ist St. Franziskus eine eigenständige Pfarrgemeinde im Bistum Eichstätt.[165]

Angehörige anderer Religionsgemeinschaften gab es lange Zeit nur vereinzelt. Dies änderte sich erst, als ab den 1950er JahrenGastarbeiter aus Italien und Griechenland[166] und seit den 1960er Jahren auch aus der Türkei kamen. Seit den 2000er Jahren sind beimDiakoniewerk Neuendettelsau Rumänen beschäftigt oder in Ausbildung. Seit 2014 leben in Neuendettelsau auchFlüchtlinge vornehmlich aus Syrien und Eritrea. Religiöse Einrichtungen anderer Glaubensgemeinschaften gibt es in Neuendettelsau jedoch nicht. Es wurden lediglich bis 2014rumänisch-orthodoxe Gottesdienste gastweise in der Laurentiuskirche abgehalten.[167]

Tabellarische Zusammenstellung der Religionszugehörigkeit für die Gemeinde Neuendettelsau

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Jahr[156]1861186718711880188519001925195019872011
Anz.%Anz.%Anz.%Anz.%Anz.%Anz.%Anz.%Anz.%Anz.%Anz.%
röm.-kath.40,260,3120,690,490,4100,430,1 58510,179112,3101313,7
ev.-luth.171899,8189899,6187299,3201799,4219199,5254999,5340099,8 517289,0541083,9518570,3
andere[168]00,010,120,130,220,110,1 %30,1 561,02473,8117916,0
Quelle[142][143][144][146][147][149][151][159][137][137]
 
Die Zahlen sind errechnet, da es in diesem Gemeindeverzeichnis nur Prozentangaben zur Konfessionsangehörigkeit gibt. Sie können deswegen um ±0,5 % abweichen.

Kirchengebäude der Gemeinde Neuendettelsau

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Wahlverhalten

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Laut derStatistik kommunal: Gemeinde Neuendettelsau desBayerischen Landesamtes für Statistik kam es in Neuendettelsau zu folgenden Ergebnissen (Die Angaben sind in %. ± bedeutet Abweichung von den jeweiligen Wahlergebnissen auf Landes-, Bundes- bzw. EU-Ebene):[169][170]

WahlDatumWahlbet.±CSU±Grüne±FW±AfD±SPD±FDP±Sonstige±
Landtag12.10.198674,5+4,451,9−3,108,3+0,8 – –27,2−0,306,9+3,105,6+0,2
Landtag14.10.199070,8+4,954,2−0,709,0+2,6 – –24,3−1,706,2+1,006,3−1,3
Landtag25.09.199473,1+5,347,3−5,507,8+1,7 – –34,7+4,703,2+0,407,0+1,2
Landtag13.09.199872,7+2,945,1−7,808,7+3,003,7+0,0 –33,7+5,0k. A. *08,8−0,2
Landtag21.09.200360,0+2,948,3−12,412,2+4,504,6+0,6 –21,4+1,806,4+1,807,1+1,9
Landtag28.09.200860,8+2,742,4−1,011,4+2,009,3−0,9 –19,3+0,707,0−1,010,5−1,0
Landtag22.09.201363,2−0,240,0−7,715,5+6,910,5+1,5 –19,9−0,702,4−0,911,7+0,9
Landtag14.10.201870,8−1,534,3−2,921,4+3,811,4−0,208,7−1,510,0+0,303,1−2,011,0+2,3
Landtag08.10.202372,3−1,040,0+3,017,1+2,709,8−6,014,5−0,108,7+0,302,2−0,807,5+0,7
Bundestag16.10.199479,5+0,544,8+3,408,8+1,5 – –32,8−3,607,0+1,006,6−1,4
Bundestag27.09.199880,0−2,241,1+6,008,8+2,1 – –38,0−2,905,4−0,806,8−3,3
Bundestag22.09.200280,7+1,648,2+9,711,7+3,1 – –31,1−7,604,8−2,604,2−2,8
Bundestag18.09.200578,1+0,441,5+6,311,3+3,2 – –30,6−3,608,7−1,107,9+4,7
Bundestag27.09.200972,0+1,237,4+3,613,6+2,9 – –19,4+3,613,5−1,116,1+1,8
Bundestag22.09.201369,5−2,042,8+1,312,4+4,0 –03,3−1,423,2−2,504,6+0,213,6−3,9
Bundestag24.09.201775,4−0,837,3+4,411,3+2,4 –09,4−3,218,7−1,806,9−3,816,4+2,2
Bundestag26.09.202178,2+1,629,1+5,016,3+1,506,1+3,708,2−2,122,4−3,308,0−3,509,9−1,3
Bundestag23.02.202584,2+1,735,2+6,714,4+2,803,1+1,616,9−3,913,6−2,803,8−0,513,0−3,8
EU18.06.198965,9+3,641,9+4,110,8+2,4 – –26,2−11,1k. A. *21,2+4,7
EU12.06.199461,2+1,242,3+3,513,0+2,9 – –25,1−7,1k. A. *19,5−0,1
EU13.06.199947,5+2,354,7+7,009,9+3,5 – –25,0+5,7k. A. *10,4−3,8
EU13.06.200442,8−0,250,7+6,216,8+4,9 – –17,6−3,9k. A. *14,9−5,2
EU07.06.200944,4+1,138,3+0,416,0+3,911,2+9,5 –14,9−5,9k. A. *19,6−9,3
EU25.05.201441,3−7,834,0−1,318,9+8,203,5+2,006,8−0,321,1−6,2k. A. *15,8−2,8
EU26.05.201959,2−2,236,5+7,621,6+1,103,5+1,306,8−4,209,8−6,0k. A. *18,6−3,0
EU09.06.202464,3+1,938,8+8,813,8+1,906,0+3,310,9−5,010,7+3,202,8−2,417,0−3,4
* 
keine Angaben. FDP fällt unterSonstige

Vergleich zum Landes-, Bundesdurchschnitt: Es fällt hierbei auf, dass die Wahlbeteiligung in den 1990er Jahren noch überdurchschnittlich war, in den 2000er Jahren durchschnittlich und seit den 2010er Jahren unterdurchschnittlich. Die Grünen erhielten stets überdurchschnittliche Ergebnisse, die FW meist leicht überdurchschnittliche Ergebnisse, die CSU stark schwankende Ergebnisse, die im Schnitt jedoch überdurchschnittlich sind. Die AfD hat wie die SPD unterdurchschnittliche Wahlergebnisse, wobei es bei der SPD wie bei der CSU starke Schwankungen gibt.

Vergleich zu den Kommunen des Landkreises Ansbach:[171]Die Wahlbeteiligung in Neuendettelsau entspricht dem Durchschnitt. Die Wahlergebnisse der CSU fallen unterdurchschnittlich aus. Die von den Grünen in Neuendettelsau erzielten Wahlergebnisse sind überdurchschnittlich. Die Wahlergebnisse der übrigen Parteien entsprechen ungefähr dem Durchschnitt.

Politik

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Rathaus
Brunnenanlage im Rathausinnenhof

Verwaltung

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Neuendettelsau gehörte von 1862 bis 1879 zumBezirksamt Heilsbronn, seit 1880 zumBezirksamt Ansbach (1939 inLandkreis Ansbach umbenannt). In der Finanzverwaltung war dasRentamt Heilsbronn zuständig (1919 inFinanzamt Heilsbronn umbenannt), seit 1929 ist es dasFinanzamt Ansbach. Die Gerichtsbarkeit lag beimLandgericht Heilsbronn (1879 inAmtsgericht Heilsbronn umbenannt), seit 1956 beimAmtsgericht Ansbach.[71] Die Gemeinde hatte bis zurGebietsreform eine Fläche von 7,860 km².[152]

Bürgermeister

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Christoph Schmoll (SPD) wurde 2020 mit 61,9 % zumErsten Bürgermeister gewählt. Der Kandidat Andreas Steinbauer (CSU) erhielt 38,1 % der Stimmen.[172] In der Gemeinderatssitzung vom 11. Mai 2020 wurden Andreas Steinbauer zum zweiten Bürgermeister und Siegfried Horn (FW) zum dritten Bürgermeister gewählt.[173] Vorgänger waren:

NameBerufParteiAmtszeitQuelle
Johann Martin Ordnerum 1846[141]
Konrad Wörrleinum 1856[174]
Georg Brunnerum 1864[175]
Andreas Vollet (1842–1893)Landwirt1876–1893[176]
Simon Heckel1894–1895
Johann Koch (1857–1925)Schreinermeister1895–1911[176]
Johann Kolb (1870–1944)Posthalter und KaufmannCSVD1912–1933[176]
Hans Loscher (1885–1940)ZimmermeisterNSDAP01933–1940[176]
Adolf Traunfelder (1899–1975)LehrerNSDAP1940–1945[176]
Hans Högner (1888–1946) *Baumeister1945[176]
Michael Errerd (1898–1978)LandwirtCSU1945–1956[176]
Alfred Kolb (1909–1998)LandwirtCSU1956–1972[176]
Hermann Schreiber (* 1938)OberregierungsratCSU1972–1990[176]
Klaus KlennerRegierungsdirektorCSU1990–1996
Hans-Werner Landshuter (1944–2017)0Reg.-Amtsrat,Dipl.-Verw.-Wirt (FH)0SPD1996–2008
Gerhard Korn (* 1961)Bauingenieur,Diplom-Ing. (FH)CSU2008–20200
Christoph Schmoll (* 1976)Umweltsicherung (FH)SPDseit 2020[177]
* 
von der US-Militärregierung zum Bürgermeister bestellt

Gemeinderat

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Kommunalwahl 2020[172][178]
Wahlbeteiligung: 58,7 %
 %
40
30
20
10
0
33,3 %
28,4 %
20,4 %
17,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−2,1 %p
+1,4 %p
+2,9 %p
+4,3 %p
−6,5 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

DerGemeinderat hat einschließlich desErsten Bürgermeisters 21 Mitglieder:

WahltagCSUSPDFWGrüneFDPo. Frak.Listenverbindungen
03. März 200207*8321SPD und Grüne
02. März 200810*7121CSU und FDP
16. März 201408*5341
15. März 202006 *7341 *
* 
Ein Gemeinderat istnach der Wahl aus der CSU-Fraktion ausgetreten.

Haushalt und Finanzen

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Im Jahr 2019 betrugen die Bruttoausgaben der Gemeinde 19.280.000 Euro. Demgegenüber standen Einnahmen in Höhe von 23.728.000 € (Gemeindesteuer: 7.598.000 €, Steuereinnahmekraft: 7.801.000 €,Steuerkraftmesszahl: 5.692.000 €,Gemeindeschlüsselzuweisungen: 2.637.000 €). DieFinanzkraft betrug 4.707.000 €. Die Gesamtverschuldung konnte von 5.183.000 € (2013) auf 230.000 € gesenkt werden, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 29 Euro entspricht.[179]

Gemeindeeinrichtungen

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An Gemeindeeinrichtungen bestehen dieGemeindewerke, derWertstoffhof, dieBücherei, dieFeuerwehr, dieKläranlage und das Freizeitbad NovaMare.

Hoheitszeichen

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Flagge von Neuendettelsau
Flagge von Neuendettelsau

Neuendettelsau führt seit dem 17. März 1960 alsHoheitszeichen einWappen, eineFlagge und einDienstsiegel. Von den 1971/72 eingemeindeten Orten hatte nurWernsbach ein eigenes Wappen. Das Neuendettelsauer Wappen blieb auch nach den Eingemeindungen unverändert.

Wappen

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Wappen von Neuendettelsau
Wappen von Neuendettelsau
Blasonierung: „Über silbernemSchildfuß, darin eine roteMuschel, in Blau die mit goldenemRing umgebene silberneLutherrose mit herzförmigem rotemButzen, darin ein schwarzes Kreuz.“[180]
Wappenbegründung: Die Muschel im Schildfuß ist einePilgermuschel, dem Familienwappen derFreiherren von Eyb entnommen, die seit 1518 in Neuendettelsau ansässig sind. Die Lutherrose ist ein Symbol derEvangelisch-lutherische Kirchen, die seitWilhelm Löhes Wirken im 19. Jahrhundert den Ortscharakter wesentlich prägen.[180]

Flagge

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Die Gemeindeflagge ist weiß-rot.[181]

Gemeindelogo

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Seit 2020 hat die Gemeinde Neuendettelsau einLogo. Es ist eine Kombination aus Bild- und Schriftzeichen. Das Bildzeichen ist abstrakt gehalten. Es soll gleichermaßen Menschen, Bücher oder Pflanzen darstellen. Die Menschen verweisen auf die vielfältigen sozialen Einrichtungen, die es im Ort gibt, die Bücher auf die Bildungseinrichtungen und die Pflanzen auf den Umweltschutz, der in der Gemeinde eine besondere Rolle spielt.[182]

Gemeindepartnerschaft

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Säule zu Ehren der Gemeindepartnerschaft Neuendettelsau-Treignac

Seit 1995 besteht eineGemeindepartnerschaft mitTreignac, einer kleinen Landgemeinde mit ca. 1400 Einwohnern imDépartement Corrèze in derRegionNouvelle-Aquitaine.[183]

Raumordnung

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Die Gemeinde Neuendettelsau weist mit 235 Einwohnern prokm² die dritthöchsteBevölkerungsdichte im Landkreis Ansbach auf.[184] Seit 2016 bilden die ehemaligenUnterzentren Neuendettelsau,Heilsbronn undWindsbach gemeinsam einMittelzentrum.[2] Die Gemeinde Neuendettelsau gehört zurMetropolregion Nürnberg undPlanungsregion Westmittelfranken.

Von 2004 bis 2016 gehörte Neuendettelsau zurKommunalen Allianz (Komm,A). Weitere Mitglieder warenBruckberg,Dietenhofen,Heilsbronn,Petersaurach undWindsbach. 2016 entstand die AllianzKernfranken durch den Zusammenschluss vonKomm,A undLiSa (Lichtenau,Sachsen bei Ansbach).Kernfranken ist einIntegriertes ländliches Entwicklungskonzept.[185]Kernfranken bildet mit den benachbarten AllianzenNorA undAurach-Zenn die Lokale AktionsgruppeRangau. Bis zum zweiten Quartal 2022 soll die Aufnahme insLEADER-Programm abgeschlossen sein.[186][187]

Seit 2019 ist Neuendettelsau eineFair-Trade-Gemeinde.[188]

Bürgerbeteiligung

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In Neuendettelsau gibt es einenJugendrat bestehend aus fünf Mitgliedern[189], der alle zwei Jahre neu gewählt wird[190], und einenSeniorenbeirat bestehend aus zehn Mitgliedern, die von den mit Seniorenarbeit befassten örtlichen Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Seniorengruppen und Altenpflegeeinrichtungen vorgeschlagen werden.[191] Beide können Vorschläge und Anträge an die Mandatsträger des Gemeinderats richten.

Kultur

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Baudenkmäler

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Hauptartikel:Liste der Baudenkmäler in Neuendettelsau

Gemäß derBayerischen Denkmalliste gibt es im Gemeindegebiet 22Baudenkmäler, davon 13 im Gemeindeteil Neuendettelsau.[192][193] Die ältesten sind das ehemaligeWasserschloss Neuendettelsau, das im Kern spätmittelalterlich ist, und die FilialkirchenSt. Laurentius in Wernsbach (13.–15. Jahrhundert) undSt. Kunigund in Reuth (1453). Von dem ursprünglichen Ortsbild des Kernortes und seiner Gemeindeteile ist – mit Ausnahme desBäckerhauses – nichts mehr erhalten geblieben.

Bodendenkmäler

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Hauptartikel:Liste der Bodendenkmäler in Neuendettelsau

Auf dem Gemeindegebiet gibt es an 45 Standorten 55Bodendenkmäler, darunter 13Freilandstationen, 33 Siedlungen und dreiGrabhügel. 21 dieser Denkmäler sindvorgeschichtlicher Zeitstellung, 26steinzeitlich (darunter 13Mesolithikum, achtNeolithikum), eines aus derUrnenfelder- undLatènezeit, eines aus derEisenzeit und sechs aus demMittelalter bzw. aus derFrühneuzeit.[192]

Museen

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Löhe-Zeit-Museum
  • DasEMMA-Museum inWatzendorf informiert zur Geschichte des Ortes und bietet eine Ausstellung von landwirtschaftlichen Gerätschaften aus der Zeit vor der Elektrifizierung.
  • DasLöhe-Zeit-Museum in Neuendettelsau (Standort49.2827810.78256), das 1998 ins Leben gerufen wurde, ist ein sozialgeschichtliches Museum, das das Leben der dort ansässigen Bevölkerung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zeigt. Als einziges Museum Bayerns thematisiert das Museum die fränkische Auswanderung nach Amerika. Außerdem gab es bislang 47 Sonderausstellungen, die sich mit Gegenständen und Ereignissen aus der Lokalgeschichte befassten.[194]
  • einBlick (Standort49.2872610.78756) ist eine Dauerausstellung derMission EineWelt, die anhand von Fotos, Kunst- und Alltagsgegenständen und Filmclips das Leben der Menschen der Partnerkirchen in Asien, Südamerika und Afrika vorstellt.[195]

Vereine

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Gründungsmitglieder des Neuendettelsauer Posaunenchors
Freiwillige Feuerwehr Wollersdorf-Watzendorf auf dem Festumzug der Neuendettelsauer Kirchweih 2013
Rettungswache des BRK Neuendettelsau
Feuerwehr Neuendettelsau
TSC Neuendettelsau, Vereinsheim

In Neuendettelsau mit seinen Gemeindeteilen gibt es insgesamt 54 Vereine und Verbände.[196]

  • DerPosaunenchor Neuendettelsau wurde 1865 gegründet und ist damit der älteste Posaunenchor Bayerns. Die Bläser setzten sich aus der Kirchengemeinde, der Missionsanstalt und der Neuendettelsauer Brüderschaft zusammen.[197]
  • DerMännergesangsverein Neuendettelsau wurde 1882 gegründet und ist mittlerweile zum gemischten Chor geworden. 2014 wurde der Chor mit dem PrädikatLeistungschor ausgezeichnet.[198]
  • DieFreiwillige Feuerwehr Neuendettelsau wurde am 8. September 1895 gegründet. Sie hatte damals 35 Mitglieder. An Geräten standen eine Saug- und Druckpumpe, Hängeleiter, Schläuche und Schlauchhaspeln zur Verfügung. Sie waren ursprünglich imFeuerwehrhaus an der Ecke Heilsbronner-/Haagerstraße untergebracht, ab 1954 Reuther Straße 8,[199] seit 2002 in der Haager Straße 29. DieStützpunktwehr hat 70 aktive Mitglieder und ist Einsatzzentrale für den östlichen Landkreis Ansbach. Sie verfügt über sieben Fahrzeuge (Kommandowagen,Mehrzweckfahrzeug,Löschgruppenfahrzeug 20,Löschgruppenfahrzeug 16/12,Tanklöschfahrzeug 16/25,Drehleiter DL(A)K 23/12,Rüstwagen RW 2) sowie zwei Anhänger (Verkehrssicherungsanhänger,Mehrzweckanhänger). Außerdem gibt es die Jugendfeuerwehr und eine Blaskapelle.[200]
  • Aich/Mausendorf, Bechhofen, Haag/Reuth, Wollersdorf/Watzendorf haben eigene Freiwillige Feuerwehren.
  • DerTSC Neuendettelsau wurde 1922 gegründet. Er hat derzeit zehn Abteilungen (Badminton, Fußball, Unified, Herzsport, Karate, Leichtathletik, Tennis, Tischtennis, Turnen, Lenkball) mit insgesamt über 1500 Mitgliedern (Stand 2005). Die Turnabteilung hat durch ihre acht gewonnenen deutschen Meisterschaften (2002–2009) überregionale Bekanntheit erlangt. DasDojo Gomekan (Karateabteilung, StilrichtungShotokan) war bislang dreimal Austräger des sogenannten Bayerischen Breitensportweekends (2001, 2003, 2005), bei dem Lehrgänge mit international bedeutsamenSensei stattfanden.[201]
  • DerSchießsportverein SV Edelweiß 1922 Neuendettelsau bietet Luftgewehr-, Böller- und Bogenschießen an.[202]
  • DerAmadeus-Chor wurde 1970 vonKarl-Friedrich Beringer gegründet. Heute besteht der gemischte Chor aus 35 Mitgliedern. Der Schwerpunkt der Chorarbeit liegt auf zeitgenössischer und Chormusik der Romantik. Der Amadeus-Chor tourt deutschlandweit. Von seinen Auftritten gibt es einige CD-Aufnahmen. Der Chor ist Mitglied desVerbandes Deutscher Konzertchöre.[203]
  • DieAmateur-Funksportgruppe Neuendettelsau wurde 1972 gegründet. Sie nutzt die Räumlichkeiten eines Gebäudes, das zur NS-Zeit zur Munitionsfabrik Neuendettelsau gehörte.[204]
  • DasBRK Neuendettelsau wurde 1973 gegründet. Es gehört zum Kreisverband Ansbach desBayerischen Roten Kreuzes und hat im Ort eine Rettungswache mit mehrerenRettungs-,Notarzt- undKrankentransportwägen.
  • DasPazifik-Netzwerk wurde 1988 gegründet und hat derzeit deutschlandweit 200 Mitglieder. Es ist gemeinsam mitMission EineWelt, demEvangelischen Missionswerk, demZentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit, demLeipziger Missionswerk undMissio München Träger der Pazifik-Informationsstelle, die zu den pazifischen Ländern Veranstaltungen, Ausstellungen plant und Publikationen herausgibt.[205]
  • DerDiakonieverein Neuendettelsau wurde 1991 gegründet. Der Verein hat etwa 300 Mitglieder. Gefördert werden ambulante Dienste, aber auch Hausaufgabenhilfe und Sprachkurse für ausländische Mitbürger.[206]
  • DerHeimat- und Geschichtsverein Neuendettelsau und Umgebung wurde ebenfalls 1991 gegründet. Der Verein gibt in unregelmäßigen Abständen dieNeuendettelsauer Hefte heraus und hat dasLöhe-Zeit-Museum ins Leben gerufen.[207]

Medien

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An Medien stehen dasAmts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau und dieHabewind News – Unsere Fränkische Heimat zur Verfügung. Beide Blätter werden 14-täglich kostenlos an alle Haushalte verteilt. DasGemeindeblatt informiert über die Vorhaben der Gemeinde, aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen der Gemeinde. DieHabewind News informieren auch über aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen von Neuendettelsau und den Nachbargemeinden.

Freizeit- und Sportanlagen

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Das Freizeitbad NOVAMARE
  • Alfred-Kolb-Sportzentrum (Standort49.2858610.79418) mit Außenanlage für Fußball und Leichtathletik und Mehrzweckturnhalle. Benannt wurde es nach dem Neuendettelsauer Bürgermeister Alfred Kolb.
  • Zwei Fußballplätze und ein Tennispark (Standort49.297810.79094). Das erste Fußballfeld wurde bereits 1924 durch ehrenamtliche Arbeit errichtet.[94]
  • Das Jugendzentrum Neuendettelsau (Standort49.2896310.78181) bietet Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges Freizeitangebot.
  • FreizeitbadNovamare (Standort49.2910210.78047)[208]

Sport

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2021 bewarb sich die Gemeinde alsHost Town für die Gestaltung eines viertägigen Programms für eine internationale Delegation derSpecial Olympics World Summer Games 2023 in Berlin. 2022 wurde sie als Gastgeberin fürSpecial Olympics Sint Maarten ausgewählt.[209] Damit wurde sie Teil des größten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik mit mehr als 200 Host Towns.[210]

Regelmäßige Veranstaltungen

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Neuendettelsauer „Kärwaboum“ mit einemKirchweihbaum

In Neuendettelsau sind folgende regelmäßige Veranstaltungen hervorzuheben:

  • Der Termin desFrühlingsfestes richtet sich nach dem zweiten Sonntag des Monats April und dauert von Donnerstagabend bis Montagabend. Die Unterhaltungsangebote sind am Sternplatz aufgebaut.
  • DieNeuendettelsauer Kirchweih findet immer am ersten Sonntag des Monats Juli statt und ist eigentlich die Kirchweih derSt.-Nikolai-Kirche. Der Termin richtet sich nicht, wie es im Allgemeinen üblich ist, nach dem Gedenktag des Kirchenpatrons, sondern nach dem Einweihungsgottesdienst der Kirche, der am 7. Juli 1901 stattfand. Die alljährlichen Kirchweihaktivitäten beginnen am Donnerstag mit dem Böllerschießen am Bahnhof. Am Freitag erfolgt der offizielle Bieranstich durch den Bürgermeister. Am Samstagnachmittag wird der Kirchweihbaum bei der Gaststätte Lindenallee aufgestellt, samstagnachts findet die „ChurchNight“ statt. Höhepunkte des Sonntags sind der Festgottesdienst am Morgen und der Neuendettelsauer Kirchweihlauf und Kirchweihumzug am Nachmittag. Am Montagabend wird die Kirchweih nach fränkischem Brauch begraben.
  • DasFest der Weltweiten Kirche wird jährlich am zweiten Sonntag des Monats Juli vonMission EineWelt veranstaltet. Am Samstagabend beginnt das Fest mit der „Lila Nacht“, einem Picknick mit Open-Air-Konzerten. Am Sonntag geht es um 10 Uhr weiter mit einem Festgottesdienst in der St.-Nikolai-Kirche. Anschließend startet ein Festprogramm mit vielen Angeboten: Musik auf zwei Bühnen, Infoständen, Workshops und Mitmach-Aktionen für Erwachsene und Kinder.
  • DieWernsbacher Kirchweih (St. Laurentius) findet am zweiten Sonntag des Monats August statt.
  • DasNeuendettelsauer Dorffest findet jährlich am dritten Sonntag des Monats September statt. Es wird gemeinsam von den Vereinen, Verbänden und Gewerbetreibenden zusammen mit dem „Tag des Kunden“ veranstaltet.
  • DieReuther Kirchweih (St. Kunigund) findet ebenfalls am dritten Sonntag des Monats September statt.
  • DerNeuendettelsauer Weihnachtsmarkt findet seit 1989 jährlich am dritten Adventswochenende am Sternplatz statt. Samstagnachmittags wird er durch das Neuendettelsauer Christkind und den Bürgermeister eröffnet. Es gibt verschiedene Stände, die von den Neuendettelsauer Vereinen und Verbänden betrieben werden. Auf der überdachten Bühne finden ab Sonntagnachmittag verschiedene Darbietungen von Kindergärten und Vereinen statt. Am Sonntagabend werden die Gewinner der Weihnachtsverlosung des Gewerbeverbandes gezogen.

Wirtschaft

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Dreschmaschine vor der Rottler’schen Scheune (Bahnhofstr. 10) in Neuendettelsau
Hopfensiegel der Gemeinde Neuendettelsau
Die „sieben Werke der Barmherzigkeit

Landwirtschaft

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Bis zum WirkenWilhelm Löhes (ab 1837) war Neuendettelsau ein reines Bauerndorf.[211] Es gab zu dieser Zeit nur einen Ganzhof und fünf Halbhöfe. Die meisten waren Kleinbauern: 13 von ihnen bewirtschafteten Viertelhöfe, 28 Achtelhöfe und 16 sogar noch kleinere Parzellen.[68] Östlich und westlich des Dorfes befand sich ursprünglich eineGewannflur, die inDreifelderwirtschaft bearbeitet wurde, nördlich und südlich des Ortes hingegen gab es eineBlockflur. Die Böden von Neuendettelsau lagen im unteren Bereich der Bonitäts-Skala, ganz im Gegensatz zu den benachbarten Orten. Deswegen wurde der Ort häufig als „Bettelhöhe“ verspottet.[212]

Nach denMontegelas’schen Gütererhebungen von 1811 zählte Neuendettelsau zu dem Raum mit dem höchsten Anteil an Roggenanbau.[213] Ursprünglich spielte auch der Weinbau eine Rolle, wovon noch der Flurname Am Weingarten zeugt. Dieser wurde später durch den Hopfenanbau ersetzt. Der Flachsanbau spielte nur eine untergeordnete Rolle.[214]

1891 schlossen sich die Landwirte aus Neuendettelsau und Umgebung zur Dreschgenossenschaft zusammen, durch die es möglich war, eine kostspielige dampfgetriebene Dreschmaschine zu betreiben. Es folgten zwei weitere Dreschgenossenschaften (1910 und 1926), eine Fäkalienverwertungsgenossenschaft (1908), eine Milchablieferungsgenossenschaft (1939), eine Zuchtgenossenschaft (1948), eine Kartoffeldämpfgenossenschaft (1948), eine Getreideputzgenossenschaft (1960) und eine Holzspaltgenossenschaft (1979). Gab es 1920 noch 125 landwirtschaftliche Betriebe, so ging die Zahl in den 1960er Jahren auf ca. 50 zurück,[215] 1998 waren es sogar nur noch212. Dadurch kam auch das Genossenschaftswesen zum Erliegen.[216]

2016 gab es im gesamten Gemeindegebiet 45 landwirtschaftliche Betriebe. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche beträgt 1703 ha, davon sind 350 ha Wiesen und Weiden und 1346 ha Ackerland, die gleichermaßen zum Anbau von Getreide und Futterpflanzen genutzt werden. Daneben spielt die Tierhaltung eine Rolle, wobei die Rinder- und Schweinehaltung seit über einem Jahrzehnt leicht rückläufig ist,[217] während die Haltung von Hühnern sich verdreifacht hat.[218]

Handwerksbetriebe und Industrieunternehmen

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In einer Beschreibung um 1840 wurden für Neuendettelsau folgende Gewerbe aufgeführt: ein Brauer, zwei Wirte, zwei Bäcker, ein Schmied, ein Branntweinbrenner, ein Büttner, zwei Krämer, ein Schnittwarenhändler, drei Leinweber, drei Metzger, ein Sattler, drei Schneider, ein Schreiner, vier Schuhmacher, ein Strumpfwirker, ein Wagner und ein Zimmermeister.[141] Diese Gewerbe wurden meist neben der landwirtschaftlichen Tätigkeit ausgeführt.

Nach einer Erhebung von 1939 arbeiteten nur 342 Personen in Betrieben. Zu den größeren Unternehmen zählten die 1893 gegründete Baufirma Hans Högner und das 1913 gegründete Sägewerk mit Zimmerei Loscher. Insgesamt gab es 44 Handwerksbetriebe, 14 Textil-, Kolonial- und andere Betriebe, zwei Bauunternehmen, fünf Gastwirtschaften.Groß- undMittelbetriebe gab es nicht. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Neuendettelsau ein aufstrebender Industrieort, der den rund 1500 Kriegsflüchtlingen in Neuendettelsau einen Arbeitsplatz gab. 1960 gab es bereits drei Großbetriebe, zwei Mittelbetriebe und 14 Kleinbetriebe, daneben drei Bauunternehmen, 55 Handwerksbetriebe, 21 Textil-, Kolonial- und andere Betriebe und sechs Gastwirtschaften mit insgesamt 1325 Beschäftigten. Zu den größeren Arbeitgebern zählten 1960 die Radio-Gehäusefabrik Johann Keil mit 600, die Strumpffabrik Tauscher mit 100, die Baufirma Högner mit 100, die Eisengießerei Sepp & Wechsler mit 60, die Firma Loscher mit 50 und die Kleiderfabrik Hans Löhr mit 40 Beschäftigten.[219] 1962 waren schließlich 44 % der Industriebeschäftigten des Altlandkreises Ansbach in Neuendettelsau beschäftigt.[220]

Es gibt in Neuendettelsau vier Gewerbeflächen (Fürschlag I-III, An der Haager Straße), zwei Gewerbeimmobilien (Gärtnerei Döbel, Gewerbeobjekt Bechhofener Straße) sowie 565 Firmen.[221]

Der Gewerbeverband Neuendettelsau ist als Ortsgruppe im BDS (Bund der Selbständigen in Bayern) organisiert und gehört mit über 90 Mitgliedern zu den größten in Mittelfranken.

Diakoneo

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Eine Sonderstellung nahm die 1854 vonWilhelm Löhe gegründeteDiakonissenanstalt Neuendettelsau ein. In den von der Anstalt betriebenen Einrichtungen (Krankenhaus, Behindertenheime, Schulen) arbeiteten ursprünglich zum größeren Teil unentgeltlich Diakonissen und nur zum kleineren Teil die ortsansässige Bevölkerung. Erst mit dem Rückgang der Diakonissen ab den 1960er Jahren wuchs die Zahl der Angestellten. Heute ist das Diakoniewerk, unter dem NamenDiakoneo, mit über 10.000 Arbeitsplätzen der größte Arbeitgeber im Ort.[222]

Banken

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Im Gemeindeteil Neuendettelsau gibt es jeweils eine Zweigstelle derVR-Bank Mittelfranken Mitte eG und derSparkasse Ansbach.

Tourismus

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2019 gab es in Neuendettelsau sieben Beherbergungsbetriebe mit insgesamt 310 Gästebetten, die von 19.292 Gästen gebucht wurden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug nur 1,8 Tage.[223] Die kurze Verweildauer ist wohl dadurch zu erklären, dass die Gemeinde selber kein touristisches Ziel darstellt, sondern die Betten hauptsächlich von Geschäftsreisenden genutzt wurden. Die nächstgrößere touristische Attraktion ist dasFränkische Seenland beiGunzenhausen,Spalt undPleinfeld.

Durch das Gemeindegebiet führen dieFernwanderwege Parsifal-Weg undRangau-Pfalz-Weg.[224] Zudem gibt es zahlreiche lokale Rundwanderwege.[225]

Infrastruktur

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Medizinische Versorgung

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Clinic Neuendettelsau

Bis Ende 2023 deckte dieClinic Neuendettelsau dieGrund- undRegelversorgung ab. Zum 31. Dezember 2023 schloss die Klinik aufgrund „ökonomischer Schwierigkeiten“ und „finanzieller Defizite“.[226] Das Krankenhaus hatte folgende Fachrichtungen:Allgemeine Chirurgie,Augenheilkunde,Endokrinologie,Frauenheilkunde,Gastroenterologie,Hämatologie undinternistische Onkologie,Innere Medizin,Transfusionsmedizin,Intensivmedizin,Palliativmedizin,Kardiologie,Visceralchirurgie undUnfallchirurgie.[227]

Es gibt eine Rettungswache desBayerischen Roten Kreuzes Neuendettelsau. DerDiakonieverein Neuendettelsau deckt dieambulante Versorgung von Pflegebedürftigen ab.

In Neuendettelsau gibt es drei Altenheime, wobei das Selma-Hafner-Heim nur für die Diakonissen zur Verfügung steht, das Therese-Stählin-Heim und das Bezzelheim für die gesamte Bevölkerung. Alle Heime bieten vollstationäre und Kurzzeitpflege an.[228] Das Christophorus-Heim bietet verschiedene Wohngruppen und eine Werkstatt für Menschen mit einer Behinderung an.

Neuendettelsau hat sechsAllgemeinärzte, dreiZahnärzte und Fachärzte fürAugenheilkunde,Dermatologie,Innere Medizin,Kinder- und Jugendmedizin,Kardiologie,Neurologie undOrthopädie.

Wasserversorgung

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Brunnenanlage bei Jakobsruh

Die erste Wasserleitung wurde 1902 bis in die Mitte des Dorfes verlegt, um im Brandfall Löschwasser zur Verfügung zu haben. Das Trinkwasser wurde jedoch nach wie vor aus Brunnen gewonnen.[229] Am 26. Januar 1925 wurde mit dem Bau der Kanalisation begonnen. Der Hauptkanal führte in der Heilsbronner Straße beginnend durch die Hauptstraße bis fast zum Friedhof. Von dort liefen die Abwässer zum Wernsbacher Weiher. Die Arbeiten wurden am 22. Mai vollendet.[93] 1935 wurde der erste Brunnen bei derJakobsruh gebohrt und die Wasserleitungen wurden eingerichtet.[230] 1954 erfolgte eine weitere Brunnenbohrung in der Nähe der Jakobsruh.[231] 1960 wurden zwei Tiefbrunnen beiSchlauersbach gebohrt. 1963 betrug die Länge der Hauptrohrstränge 16 km.[125] In den 2010er Jahren ist ein weiterer Brunnen bei der Jakobsruh hinzugekommen und es wurden mittlerweile 70 km Versorgungsleitungen verlegt. Die Förderkapazität sämtlicher Brunnen betragen 450.000Kubikmeter/Jahr. Zusätzlich stehen 100.000 Kubikmeter/Jahr aus derReckenberg-Gruppe zur Verfügung.[232]

Energie

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Windpark Gesater Wald

1951 betrug der Stromverbrauch 500 MWh im Jahr, 1963 waren es bereits 4.490 MWh.[125] Der jetzige Stromverbrauch (Stand: 2015) liegt bei 57.927 MWh. Dem stehen etwa 39.050 MWh auf dem Gebiet der Gemeinde produzierten Stromes aus regenerativen Energiequellen gegenüber (erfasst über dasEEG – Erneuerbare Energien Gesetz). Damit liegt der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien bei 67 % (Zum Vergleich: InBayern wie auch inDeutschland beträgt dieser Anteil 26 %). Rund die Hälfte wird durch fünfWindkraftanlagen des TypsNordex N117/2400 erzeugt, ein Drittel durch vierBiomasseanlagen, der Rest durch die 386Photovoltaikanlagen. DurchWasserkraft werden lediglich 57 MWh erzeugt.[233][234]

Bildung und Forschung

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Löhe-Campus, Hauptgebäude
Grund- und Mittelschule
Zollhundeschule
Förderzentrum St. Martin

EineVolksschule gab es in Neuendettelsau wahrscheinlich schon seit derReformation, ausdrücklich bezeugt wurde sie aber erst ab 1656.[235] Zum Schulsprengel gehörten die OrteBechhofen,Birkenhof,Froschmühle,Geichsenhof,Geichsenmühle,Haag,Reuth undWernsbach. Im Jahre 1859 wurden 114 Werktagsschüler und 40 Sonntagsschüler unterrichtet.[236] Bereits 1860 wurden zwei Abteilungen gebildet und ein Hilfslehrer eingestellt. Ab 1899 gab es drei und ab 1910 vier Abteilungen. Die heutige Grund- und Mittelschule wurde in zwei Bauabschnitten von 1950 bis 1954 errichtet.[237][235]Aich,Hammerschmiede,Jakobsruh,Mausendorf,Mausenmühle,Steinhof undSteinmühle gehörten zum SchulsprengelWeißenbronn,[238]Watzendorf undWollersdorf zum SchulsprengelBertholdsdorf.[239]

Viele weitere Bildungseinrichtungen in Neuendettelsau gingen aus derDiakonissenanstalt Neuendettelsau hervor oder wurden zumindest auf deren Initiative gegründet. Sie sind heute allesamtPrivatschulen derDiakoneo (KdöR):

Außerdem gibt es noch folgende Bildungseinrichtungen:

Verkehr

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Individualverkehr

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Durch das Gemeindegebiet verläuft dieBundesautobahn 6, die über dieStaatsstraße 2410 erreicht werden kann. Diese führt vonWindsbach kommend durchReuth, anGeichsenhof vorbei zurAnschlussstelle 54 der A 6 und weiter überAich zu einer Anschlussstelle derBundesstraße 14 beiHeilsbronn. DieSt 2223 verläuft von Windsbach kommend anBechhofen vorbei nachAnsbach. DieKreisstraße AN 14 führt vonSchlauersbach durch Neuendettelsau zur St 2410. Von dieser zweigt nördlich von Neuendettelsau eineAnliegerstraße nachFroschmühle ab. DieKreisstraße AN 19 führt vonPetersaurach durch Neuendettelsau nach Reuth. Von Neuendettelsau führenGemeindeverbindungsstraßen nach Bechhofen (2,4 km südlich),Birkenhof (1 km nordöstlich),Haag(2,2 km nordöstlich) undWernsbach (2,4 km südlich).[4]

Öffentlicher Nahverkehr

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Neuendettelsau liegt imVerkehrsverbund Großraum Nürnberg.

Neuendettelsau hat einen Bahnhof (IBNR 4378,Preisklasse 7) an derBahnstrecke Wicklesgreuth–Windsbach, die eineNebenbahn derBahnstrecke Nürnberg–Crailsheim ist. Dort verkehrt ein Triebzug derBaureihe 642 zur Hauptverkehrszeit stündlich.[252] DerÖPNV-Aufgabenträger ist dieBayerische Eisenbahngesellschaft.

Neuendettelsau kann auch durch den Busverkehr derOVF erreicht werden, der vor allem für dieSchüler eingerichtet wurde (Linien 712 und 717).

Fahrrad

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Neuendettelsau ist Mitglied derArbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern. 2019 wurde der Gemeinde der Titel „Fahrradfreundliche Kommune“ verliehen,[253][254] 2024 erfolgte eine weitere Bestätigung.[255] DerFahrradklimatest desADFC ergab für Neuendettelsau eine Gesamtnote von 3,39 bei einer Notenskala von 1,0 bis 6,0. Für Kommunen unter 20000 Einwohnern ist dies ein überdurchschnittliches Ergebnis.[256][257]

Persönlichkeiten

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Wilhelm Löhe, Gründer der Diakonie Neuendettelsau
Friedrich Bauer, Gründer der Neuendettelsauer Missionsarbeit
Amalie Rehm, erste Oberin der Diakonissenanstalt
Hermann Bezzel, 3. Rektor der Diakonie

Ehrenbürger

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  • Gottfried Löhe (1841–1916), Buchhändler und Verleger, 1908 zum Ehrenbürger ernannt[258]
  • Hermann Dietlein (1850–1925),Bahnarzt für die Diakonissenanstalt, Dorf und Umgebung, 1907 zum Ehrenbürger ernannt[259]
  • Hermann von Bezzel (1861–1917), Rektor der Diakonie Neuendettelsau und Oberkonsistorialpräsident der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, 1909 zum Ehrenbürger ernannt[258]
  • Eduard Sabel (1856–1928), Pfarrer der St.-Nikolai-Gemeinde, seit 1909 Obmann der Gesellschaft für Innere Mission, 1913 zum Ehrenbürger ernannt[260]
  • Alfred Kolb (1938–1998), ehrenamtlicher 1. Bürgermeister, 1998 zum Ehrenbürger ernannt[259]
  • Rudolf Arlt (1931–2022), Unternehmer, CSU-Politiker, ehrenamtlicher 2. und 3. Bürgermeister, Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse, 2002 zum Ehrenbürger ernannt[261][262]

In Neuendettelsau geboren

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Mit Neuendettelsau verbunden

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  • Wilhelm Löhe (1808–1872), Gründer und erster Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Johann Christian Mauritz Laurent (1810–1876), von 1862 bis 1872 Bibliothekar der Diakonissenanstalt
  • Friedrich Bauer (1812–1874), Gründer und erster Inspektor der Neuendettelsauer Missionsanstalt
  • Amalie Rehm (1815–1883), erste Oberin der Diakonissenanstalt Neuendettelsau
  • Friedrich Meyer (1832–1891), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Ferdinand Wilhelm Weber (1836–1879), Pfarrer und Lehrer an der Missionsanstalt Neuendettelsau
  • Therese Stählin (1839–1928), Diakonisse und Oberin der Diakonissenanstalt Neuendettelsau
  • Reinhold Wilhelm von Walter (1840–1909), von 1869 bis 1872 Missionslehrer
  • Wilhelm Eichhorn (1846–1923), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Johann Flierl (1858–1947), Gründer der Neuendettelsauer Mission in Neuguinea
  • Adeline Elisabeth Rohn (1868–1945), Schriftstellerin, Rohn besuchte in Neuendettelsau die Schule und schrieb hier auch einige ihrer Werke
  • Christian Keyßer (1877–1961), Missionar, von 1922 bis 1939 Missionsinspektor und Lehrer
  • Hans Lauerer (1884–1953), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Georg Merz (1892–1959), Mitbegründer und erster Rektor der Augustana-Hochschule
  • Hermann Dietzfelbinger (1908–1984), Rektor der Diakonie Neuendettelsau und Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
  • Wolfram von Krause (1914–1989), von 1964 bis 1972 Direktor der Neuendettelsauer Mission
  • Theodor Schober (1918–2010), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Herbert Bauer (1925–2013), Pfarrer und Gründer des Fachhochschulstudiengangs Religionspädagogik an der Augustana-Hochschule
  • Johannes Friedrich Meister (1926–2014), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Heinz Miederer (1928–1990), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Hans Rößler (1935–2025), Lehrer, Heimatgeschichtler und Gründer des Löhe-Zeit-Museums, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande
  • Hermann Vorländer (* 1942), Theologe und von 1992 bis 2007 Direktor des Missionswerkes
  • Norbert Schottmann (1944–2024), Gründer der Ortsgruppe des Bayerischen Roten Kreuzes, seit 2014 Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse und am Bande[263][264]
  • Rudolf Kupser (* 1947), Diplom-Sozialpädagoge, seit 2021 Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande[265]
  • Hermann Schoenauer (* 1950), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
  • Michael Hübner (* 1953), Religionspädagoge und Gründer der Stiftung Therapeutische Seelsorge
  • Mathias Hartmann (* 1966), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau (seit 2015)
  • Matthias Grünert (* 1973), Kantor an der Dresdner Frauenkirche

Literatur

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Bis in den 1960er Jahren gab es über Neuendettelsau nur Einträge inSalbüchern, Statistiken, Adressbüchern oder Ortslexika, die meist sehr knapp ausfielen. Einträge in Ortslexika finden sich bei Hönn (1747), Bundschuh (1801), Eisenmann (1832), von Lang (1834) und im Sammelwerk Bavaria (1865):

Neudettelsau, ein Anspachisch Dorf im Ober-Amt Windsbach, 2. Stunden davon gegen Hailsbronn, ist ein Ritter-Guth derer Herren von Eyb.“

G. P. Hönn, S. 355.

Neuendettelsau, freyherrl[iches] von Eybischer Rittersitz und Pfarrdorf im ehemaligen Ansbachischen Oberamte Windsbach von 60 Unterthanen.“

J. K. Bundschuh, Band 3, Sp. 738.

Neuendettelsau, Pfarrdorf mit 80 H[äusern], 403 E[inwohnern], 1 Schlosse, von Eyb[isches] P[a]tr[imonial]g[ericht], im L[an]dg[ericht] Heilsbronn und im Dek[anat] Windsbach, 1 St[unde] von Heilsbrunn entfernt. Die Katholiken pfarren nach Veitsaurach.“

Joseph Anton Eisenmann, Karl Friedrich Hohn (Hrsg.):Topo-geographisch-statistisches Lexicon vom Königreiche Bayern.Band 2:M–Z. Palm und Enke, Erlangen 1832,OCLC258665698,S. 139 (Digitalisat). 

Dettelsau, war ebenfalls unter dem Dornbergischen Gebiet und dem Erbtheil der Tochter Kunigund von Heydeck begriffen. Die darauf als Burgmänner neben den Seckendorfern (Albrecht von Seckendorf zu Wiesenbrunn und Dettelsau 1322) hausende Dettelsauer scheinen aber das eine und dasselbe mit den Vestenbergern gewesen zu seyn; 1335.Gotfridus de Vestenberg; 1337.Gotfridus de Dettelsau. 1325. verkaufen die Heydecke ihre Vogtei zu Dettelsau den Pfinzingen in Nürnberg. Im Jahr 1403. finden wir Dettelsau getheilt zwischen Seckendorf und Vestenberg; zu den Seckendorfischen halben Schloß gehörten noch 18. Hofstätten zuRegensburg, 1. zu Windsheim, 1. Haus zu Schwabach, 1. zu Windsbach, womit diese Seckendorfe von wegen ihres Schenkenamts des Burggrafthums 1496. und so fort bis 1629. beliehen wurden, auch gehörten dahin 4. Güter zu Schlauersbach. Die Kirche zu Dettelsau, vorher der Pfarrei Petersaurach zugetheilt, erhielt 1403. eigene Pfarr Rechte. [S. 9] Sebast[ian] v. Eyb erkauft 1518 vom Markgrafen das wahrscheinlich früher bestandene und heimgefallene Vestenbergische Rittergut um 6500 Gulden und wurde 1612. wegen demselben mit dem Markgräfl[ichen] Erbkämmeramt belehnt.“

K. H. von Lang:Historisches Netz des Rezatkreises, S. 8 f.

Dettelsau ist 1403 im getheilten Besitze der Vestenberge und Seckendorfe. EinGottfridus de Dettelsau erscheint bereits 1337. – Die älteste Mallstätte der Cente war vielleicht in dem DörfleinHaag, nahe der Aurach, dessen Name schon auf umhegten, umwallten Ort hindeutet.“

Kreis bayerischer Gelehrter (Hrsg.):Oberfranken und Mittelfranken (= Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern.Band 3). Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1865,DNB 56034290X,OCLC165629235,S. 1262–1263 (Digitalisat). 

Monographien

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  • Doris Einzinger:Die Prägung des Ortscharakters von Neuendettelsau durch die drei kirchlichen Einrichtungen: Missionswerk, Diakoniewerk und Augustana-Hochschule. Universität Erlangen-Nürnberg, Zulassungsarbeit. 1991,OCLC633276137. 
  • Michael Gebauer (Hrsg.):Festschrift zum 50-jährigen Weihejubiläum der Kirche St. Franziskus in Neuendettelsau. Neuendettelsau 2012. 
  • Matthias Honold,Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau: Festschrift zur 700-Jahr-Feier 1298/1998; historische Beiträge zur Ortsgeschichte und Häuserchronik von Neuendettelsau. Neuendettelsau 1998,ISBN 3-00-002564-2 (Digitalisat [PDF;138,0 MB]). 
  • Harald Jenner:Von Neuendettelsau in alle Welt. Entwicklung und Bedeutung der Diakonissenanstalt Neuendettelsau. Neuendettelsau 2004,ISBN 3-9809431-0-0. 
  • Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau im hohen und späten Mittelalter. Dissertation. Erlangen 2009,DNB 998940933 (PDF; 11,1 MB). 
  • Günter Kohlmann:Nicht tot in diesem Neste. Eine Jugend in Neuendettelsau. Erster Teil. Januar bis April 1956. Kumm Bu, gemmer ham.Books on Demand, Norderstedt 2018,ISBN 978-3-7481-4102-0. 
  • Günter Kohlmann:Nicht tot in diesem Neste. Eine Jugend in Neuendettelsau. Zweiter Teil. Mai bis August 1956. Und auf der Kerwa freiermi.Books on Demand, Norderstedt 2019,ISBN 978-3-7481-4525-7. 
  • Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern. Aus der Neuendettelsauer Geschichte. Freimund, Neuendettelsau 1982,ISBN 3-7726-0110-3 (Digitalisat [PDF;103,0 MB]). 
  • Hans Rößler, Wolfgang Roth:Die Luftmunitionsanstalt 2/XIII und das Munagelände Neuendettelsau 1934–1958 (= Neuendettelsauer Hefte.Band 1). Neuendettelsau 2003,DNB 96917750X (Digitalisat [PDF;17,0 MB]). 
  • Hans Rößler:Nationalsozialismus in der fränkischen Provinz. Neuendettelsau unterm Hakenkreuz. Neuendettelsau 2017,ISBN 978-3-9809431-9-2 (Digitalisat [PDF;15,0 MB]). 
  • Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte. Brügel, Ansbach 1963,DNB 994601611 (Digitalisat [PDF;134,0 MB]). 
  • Erhard Steinbauer:Neuendettelsau in alten Ansichten. 2. Auflage. Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1982,DNB 998671452. 
  • Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau. 1962. 
  • Annerose Tietze:Flurnamen von Neuendettelsau als Spiegel der Ortsnatur und Ortsgeschichte. Erlangen 1967. 

Aufsätze und Artikel

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Weblinks

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Fußnoten

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  1. Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern – Basis:Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu). 
  2. abBrigitte Sesselmann: Grobanalyse zur Ortsentwicklung der Gemeinde Neuendettelsau. (PDF) S. 6, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. Dezember 2021; abgerufen am 23. Dezember 2020. 
  3. Brigitte Sesselmann: Grobanalyse zur Ortsentwicklung der Gemeinde Neuendettelsau. (PDF) In: neuendettelsau.eu. S. 16–17, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. Dezember 2021; abgerufen am 23. Dezember 2020. 
  4. abcTopographische Karte 1:50.000. Darstellung mitSchummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Januar 2021. 
  5. Webkarte 1:50.000. Umwelt. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Oktober 2021. 
  6. Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 34.
  7. Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 129.
  8. Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 32.
  9. Natura 2000. In: lfu.bayern.de. Abgerufen am 10. August 2018. 
  10. Webkarte 1:50.000. Umwelt, Biotopkartierung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Oktober 2021. 
  11. Webkarte 1:50.000. Umwelt, Ökoflächenkataster. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Oktober 2021. 
  12. Wetterstation Heilsbronn-Aich. Langjährige Mittelwerte. In: wetter-by.de. Abgerufen am 21. Oktober 2021. 
  13. Wetterstation Heilsbronn-Aich. In: wetter-by.de. Abgerufen am 21. Oktober 2021. 
  14. Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 19f.
  15. Gemeinde Neuendettelsau in der Ortsdatenbank derBayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 15. September 2018.
  16. Gemeinde Neuendettelsau,Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile imBayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 24. November 2020.
  17. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025. 
  18. Gemarkung Neuendettelsau (093193). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 16. September 2024. 
  19. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. September 2024. 
  20. abcHanns Weiß:Der Dorfherr und seine Bauern. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 24–26.
  21. Manfred Keßler:Häuserchronik der Kerngemeinde Neuendettelsau. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 213.
  22. LfStat: Neuendettelsau: Amtliche Statistik 2020. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 13, abgerufen am 11. Oktober 2021. 
  23. Ernst Förstemann:Altdeutsches Namenbuch. 1. Auflage. Erster Band:Personennamen. Verlag von Ferdinand Förstemann, Nordhausen 1856,Sp. 1145 (Digitalisat). 
  24. abWolf-Armin von Reitzenstein:Lexikon fränkischer Ortsnamen, S. 157.
    Elisabeth Fechter:Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 138.
  25. Elisabeth Fechter:Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 138.
  26. Bis zum WirkenWilhelm Löhes war der auf einem Hochplateau gelegene Ort verhältnismäßig unbedeutend und arm und wurde deswegen von den Bewohnern umliegender Orte als „Bettelhöhe“ bezeichnet. Friedrich Weiß:Der Dorfherr und seine Bauern. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 31.
    Nach Martin Droschke:Von Hundefressern und Zwiebeltretern (s. a. Beitrag inFrankenschau aktuell 18. Juli 2019) etablierte sich der Name erst zur Zeit Wilhelm Löhes, als dieser in umliegenden Dörfern für die Finanzierung seiner Einrichtungen um Geld „betteln“ ließ.
  27. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 11 f.
  28. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 18 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  29. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 19 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  30. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 22 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  31. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 25, 475 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  32. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 52 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  33. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 476 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  34. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 443.
  35. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 444.
  36. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 445.
  37. Manfred Keßler:Auf der Suche nach den Urhöfen von Neuendettelsau. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 44.
  38. Manfred Keßler:Auf der Suche nach den Urhöfen von Neuendettelsau, S. 46.
  39. Hans Rößler:Vor 700 Jahren. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 22.
  40. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 170.
  41. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 446, 478 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  42. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 89.
  43. Dietrich Deeg:Die Herrschaft der Herren von Heideck: Eine Studie zu hochadliger Familien- u. Besitzgeschichte (= Freie Schriftenfolge der Gesellschaft für Familienforschung in Franken.Band 18). Neustadt/Aisch 1968,DNB 456319735,S. 169. 
  44. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 70.
  45. Elisabeth Fechter:Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 138.
  46. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 70.
  47. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 192 f.
  48. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 196.
  49. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 199.
  50. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 213.
  51. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 227.
  52. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 239.
  53. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 483 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  54. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 87 f.
  55. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 260.
  56. Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 43/1, 6. Zitiert nach Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 731 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  57. abFriedrich Weiß:Der Dorfherr und seine Bauern. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 35.
  58. abGeorg Kuhr:Neuendettelsau und der Dreißigjährige Krieg. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 73.
  59. Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 53.
  60. abEberhard Krauß:Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Windsbach, S. 44 ff.
  61. Georg Kuhr:Österreichische Exulanten in Neuendettelsau. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 83.
  62. abWolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 57 f.
    Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 68.
    Dorf- und Gemeindeordnung. (PDF; 16,1 MB) In: loehe-museum.de. Abgerufen am 7. Oktober 2021. 
  63. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 461.
  64. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 74.
  65. Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 59.
    Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 76.
  66. Hans Rößler:200 Jahre Feuerwehrgeschichte. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern. S. 104.
    Für die weitere Entwicklung siehe#Feuerwehr.
  67. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte. S. 78 f.
  68. abManfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 891 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  69. Laut Johann Kasper Bundschuh:Geographisches, Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Band 3, Sp. 738 gab es 1801 in Neuendettelsau 60 Anwesen. Die Angaben entstammenJohann Bernhard Fischer:Neuendettelsau. In:Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790,OCLC159872968,S. 407 (Digitalisat). 
  70. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 461 f.
  71. abcManfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 1002 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  72. Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 963 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  73. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 956 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  74. Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 462.
  75. Wilhelm Löhe:Etwas aus der Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau. Gottfried Löhe, Nürnberg 1870,S. 6 (Wikisource). 
  76. Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 66–85.
  77. Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 86–94.
  78. Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 94–107.
  79. Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 107–112.
  80. Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 112–117.
  81. Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 127.
  82. Werner Ost:Löhe und die Neuendettelsauer Missionsanstalt. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 162.
  83. Werner Ost:Löhe und die Neuendettelsauer Missionsanstalt. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 166.
  84. Hans Rößler:111 Jahre Laurentius-Kirche Neuendettelsau. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 111.
  85. Hanns Weiß:Die Lokalbahn Wicklesgreuth – Windsbach. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 192.
  86. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 362.
  87. abcdefghBayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954,DNB 451478568,OCLC311071516,S. 164,urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat). 
  88. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 215.
  89. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 216.
  90. Kriegerdenkmal bei der Nikolaikirche
  91. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 215.
  92. Frank Landshuter:Mehr als 100 Jahre Strom in Neuendettelsau. In:Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau.Nr. 10, 25. Mai 2022,ZDB-ID 585841-0,S. 7–8 (habewind.de [PDF;10,1 MB]). 
  93. abAdam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 219.
  94. abErhard Steinbauer:Neuendettelsau in alten Ansichten. [Seitenzahlen fehlen]
  95. Führer durch Ansbach und seine Umgebung. Brügel & Sohn, Ansbach 1930,DNB 574735089,S. 152. 
  96. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 81 f.
  97. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 82 ff.
  98. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 84.
  99. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 21–24.
  100. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 88.
  101. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 90.
  102. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 119 f.
  103. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 213.
  104. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 217–221.
  105. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 94.
  106. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 159–167.
  107. Michael Cranach und Hans-Ludwig Siemen (Hrsg.):Psychiatrie im Nationalsozialismus. München 2012, S. 167–170.
  108. Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 213.
  109. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 239.
  110. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 245.
  111. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 246.
  112. Hans Rößler:Kriegsende zwischen Ansbach und Windsbach. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 163 f.
  113. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 248.
  114. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 245.
  115. Gedenktafel in der Leichenhalle des Diakoniefriedhofs Neuendettelsau
  116. Gedenktafel beim Haus Lutherrose
  117. Matthias Honold:Bomben oder Strümpfe? Gewerbeansiedlung in der „Muna“ 1945–1956. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 196.
  118. M. Honold:Gewerbeansiedlung in der Muna 1945–1956, S. 200.
  119. M. Honold:Gewerbeansiedlung in der Muna 1945–1956, S. 202.
  120. M. Honold:Gewerbeansiedlung in der Muna 1945–1956, S. 208.
  121. M. Honold:Gewerbeansiedlung in der Muna 1945–1956, S. 196.
  122. abcdBayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954,DNB 451478568,OCLC311071516,S. 174,urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat). 
  123. abBayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952,DNB 453660975,OCLC183218794, Abschnitt II,Sp. 1028 (Digitalisat). 
  124. abMichael Gebauer (Hrsg.):St. Franziskus Neuendettelsau. S. 24–28.
  125. abcKonrad Rosenhauer (Hrsg.):Der Landkreis Ansbach, S. 176.
  126. Mehr dazu in den Abschnitten#Landwirtschaft und#Handwerksbetriebe und Industrieunternehmen.
  127. Wilhelm Volkert (Hrsg.):Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983,ISBN 3-406-09669-7,S. 421. 
  128. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.):Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991,DNB 920240593,OCLC75242522,S. 101,urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Fußnote 29). 
  129. Neuendettelsau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 30. Oktober 2024. 
  130. Bertelsmann-Stiftung: Neuendettelsau. In: wegweiser-kommune.de. Abgerufen am 13. April 2021. 
  131. LfStat: Neuendettelsau: Amtliche Statistik 2020. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 7, abgerufen am 19. Oktober 2021. 
  132. abEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese alsFeuerstellen bezeichnet, 1840 alsHäuser und 1871 bis 2018 alsWohngebäude.
  133. abcdefghBayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.):Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991,DNB 920240593,OCLC75242522,S. 100,urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat). 
  134. abBayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.):Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991,DNB 94240937X,OCLC231287364,S. 329 (Digitalisat). 
  135. abcdefLfStat:Neuendettelsau: Amtliche Statistik 2015
  136. abcLfStat: Neuendettelsau: Amtliche Statistik 2017. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 6 und 12, abgerufen am 28. Dezember 2020. 
  137. abcdefghLfStat: Neuendettelsau: Amtliche Statistik 2018. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 6 und 12, abgerufen am 2. September 2019. 
  138. LfStat: Neuendettelsau: Amtliche Statistik 2019. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 6 und 12, abgerufen am 28. Dezember 2020. 
  139. LfStat: Neuendettelsau: Amtliche Statistik 2022. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 6 und 12, abgerufen am 1. Juni 2023. 
  140. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818,OCLC1071656043,S. 62 (Digitalisat). 
  141. abcEduard Vetter (Hrsg.):Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846,OCLC635011891,S. 150 (Digitalisat). 
  142. abJoseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter:Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.):Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern.Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867,OCLC457951812,Sp. 1043,urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat). 
  143. abcdeKgl. statistisches Bureau (Hrsg.):Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869,S. 165 (Digitalisat). 
  144. abKgl. Statistisches Bureau (Hrsg.):Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877,OCLC183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873),Sp. 1209,urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat). 
  145. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.):Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Hergestellt auf Grund der neuen Organisation der Regierungsbezirke, Bezirksämter und Gerichtsbezirke. Nachtrag zum Heft 36 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1879,OCLC992516308,S. 61 (Digitalisat). 
  146. abcdeK. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.):Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. Heft 35 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1882,OCLC460588127,S. 174 (Digitalisat). 
  147. abK. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.):Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888,OCLC1367926131, Abschnitt III,Sp. 1095 (Digitalisat). 
  148. abcdK. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.):Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern : Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dez. 1890. Heft 58 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1892,OCLC162230561,S. 174 (Digitalisat). 
  149. abK. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.):Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904,DNB 361988931,OCLC556534974, Abschnitt II,Sp. 1159 (Digitalisat). 
  150. abcdK. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.):Gemeinde-Verzeichnis für das Königreich Bayern Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und dem Gebietsstand vom 1. Juli 1911. Heft 84 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1911,OCLC162230664,S. 174 (Digitalisat). 
  151. abBayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928,DNB 361988923,OCLC215857246, Abschnitt II,Sp. 1197 (Digitalisat). 
  152. abBayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964,DNB 453660959,OCLC230947413, Abschnitt II,Sp. 756 (Digitalisat). 
  153. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973,DNB 740801384,OCLC220710116,S. 170 (Digitalisat). 
  154. Gemeindeverwaltung Neuendettelsau (Hrsg.):Neuendettelsau. Informationen, Behördenwegweiser. Neuendettelsau 2014, S. 7.
  155. ergebnisse.zensus2011.de
  156. abHier ergeben sich bis zur Eingliederung der Gemeinden in den 1970er Jahren leicht abweichende Zahlen, da dieFroschmühle (Gemeinde Altendettelsau) unberücksichtigt bleibt, währendNeuses bei Windsbach mit einberechnet ist, da es ein Gemeindeteil vonWernsbach war.
  157. abcK. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.):Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern, bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1900. Heft 63 der Beiträge zur Statistik Bayerns. J. Lindauer, München 1902,OCLC460588129,S. 176–177. 
  158. abcBayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Amtliches Gemeindeverzeichnis für Bayern : Volkszählung am 13. September 1950. Heft 170 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1951,DNB 451478142,S. 119–120 (Digitalisat). 
  159. abcdBayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.):Amtliches Gemeindeverzeichnis für Bayern : Einwohnerzahlen am 25. Sept. 1956. (Ergebnisse d. Wohnungsstatistik 1956). Heft 200 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1957,DNB 451478207,OCLC632051813,S. 108. 
  160. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 481 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  161. abcManfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 67 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  162. Hans Rößler:Luthers Lehre in Neuendettelsau. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 64.
  163. Hans Rößler:111 Jahre Laurentius-Kirche Neuendettelsau. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 111.
  164. Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S. 72 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). 
  165. Michael Gebauer (Hrsg.):St. Franziskus Neuendettelsau, S. 32.
  166. Konrad Rosenhauer:Der Landkreis Ansbach, S. 177.
    Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 129.
  167. Rumänisch-orthodoxe Pfarrgemeinde zu Gast in Obereichenbach. In: st-johannis-ansbach.de. Abgerufen am 9. August 2018. 
  168. Dies sind sowohl sämtliche anderen christlichen Konfessionen als auch andere Religionen undKonfessionslose.
  169. LfStat: Neuendettelsau: Amtliche Statistik 2017. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 9, abgerufen am 29. Dezember 2020. 
  170. LfStat: Neuendettelsau: Amtliche Statistik 2019. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 9, abgerufen am 29. Dezember 2020. 
  171. Für den Vergleich wurden die Gesamtwahlergebnisse derStimmkreise Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen undAnsbach-Nord bzw. desBundestagswahlkreises Ansbach und die „Statistik kommunal 2018“ der jeweiligen Gemeinden desLfStat herangezogen. Für die Europawahl finden sich in der Wikipedia keine Angaben. Hier wurdeEuropawahl-2014 der Websitelandkreis-ansbach.de herangezogen.
  172. abKommunalwahl 2020 in Neuendettelsau: Die Ergebnisse. In: nordbayern.de. Abgerufen am 5. März 2021. 
  173. Wahl des zweiten und dritten Bürgermeisters. In:Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau.Nr. 11, 28. Mai 2020,ZDB-ID 585841-0,S. 2 (habewind.de [PDF;3,6 MB]). 
  174. Eduard Vetter (Hrsg.):Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Brügel’sche Officin, Ansbach 1856,OCLC635005088,S. 184 (Digitalisat). 
  175. Eduard Vetter (Hrsg.):Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. 3. Auflage. Brügel’sche Officin, Ansbach 1864,OCLC162702393,S. 141 (Digitalisat). 
  176. abcdefghiHans Rößler:Bürgermeister von Neuendettelsau. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 226.
  177. Bürgermeister. In: neuendettelsau.eu. Abgerufen am 25. Mai 2023. 
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