Der Ort Neuendettelsau ist eine spätmittelalterliche Ausgründung des kleinen DörfchensAltendettelsau. Durch die Anlage eines Herrensitzes, desRitterguts Tetelsau, das 1298 erstmals erwähnt wurde, wuchs die Bedeutung des Ortes. Über Jahrhunderte hinweg blieb aber Neuendettelsau eine kleine Landgemeinde mit etwa 400 Einwohnern, vergleichbar mit den benachbarten Orten und RittergüternVestenberg undDürrenmungenau. Im 19. Jahrhundert erfuhr der Ort durch das Wirken des PfarrersWilhelm Löhe und seiner Mitstreiter einen tiefgreifenden Wandel. Aus ihrem Engagement erwuchsen dieDiakonissenanstalt Neuendettelsau, die heute unter dem NamenDiakoneo der größte Arbeitgeber Westmittelfrankens ist, und dieMission EineWelt. Seit 1949 gibt es in Neuendettelsau dieAugustana-Hochschule, eine Einrichtung der evangelisch-lutherischen Kirche zur Ausbildung vonTheologen. Neuendettelsau ist außerdem Standort einerHostienbäckerei, einerParamentik und einerZollhundeschule.
Der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde liegt auf einer welligen Hochebene (ca.440 m ü. NHN), die im Westen bis nachZiegendorf und im Osten bis nachBirkenhof,Haag undReuth reicht. Die übrigen Gemeindeteile liegen in Tallage. Es gibt einige weitere Anhöhen, so den Geißberg (435 m ü. NHN) beiWernsbach, den Lerchenbuck (433 m ü. NHN) beiAich und den Aschberg (434 m ü. NHN) im Wald zwischen derJakobsruh undWatzendorf. Der Höhenunterschied zwischen dem tiefsten Punkt inBechhofen (379 m ü. NHN) und dem höchsten Punkt im Neuendettelsauer Wald (467 m ü. NHN) beträgt 88 Meter.[4]
Neben dem Neuendettelsauer Wald, der seit 1934/35 im Staatsbesitz ist,[7] gibt es imAurachtal noch ein größeres zusammenhängendes Waldgebiet; das Gebiet südlich vonWollersdorf trägt den Namen Bachholz. Südlich von Reuth befindet sich das Waldgebiet Birket.[4] Die Waldgebiete bestehen hauptsächlich ausKiefern.[8]
Auf dem Gemeindegebiet sind keineNaturschutzgebiete ausgewiesen. EinzigesNaturdenkmal ist eineGruppe von drei Feldulmen beiGeichsenhof. Der südliche Teil der Gemeinde beiBechhofen liegt imFFH-Gebiet „Gewässerverbund Schwäbische und Fränkische Rezat“. Dieses ist geprägt vonmageren Flachland-Mähwiesen (Wiesen-Fuchsschwanz,Großer Wiesenknopf) und Auenwäldern mitSchwarz-Erlen und derGemeinen Esche (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae). Es gibt dort große und zusammenhängende Populationen derGrünen Keiljungfer in qualitativ hochwertigen und eng vernetzten Habitaten.[9] Auf dem Gemeindegebiet gibt es zahlreicheBiotope, die sich überwiegend im Aurachtal finden, besonders beiAich undWollersdorf. Daneben sind noch Cluster beiWatzendorf,Wernsbach undBechhofen deutlich zu erkennen.[10] Gemäß dem Bayerischen Naturschutzgesetz wurden zahlreiche Ökoflächen ausgewiesen, um den durch Bauvorhaben bedingten Flächenfraß zu kompensieren.[11] Die einzelnen Ökoflächen und Biotope sind fast sämtlich deutlich kleiner als ein Hektar.
Das Klima in der Neuendettelsauer Gegend ist gemäßigt (Cfb). Im Zeitraum von 1990 bis 2020 betrug die jährliche Durchschnittstemperatur 9,0 °C. Innerhalb eines Jahres gab es durchschnittlich 653,9 mm Niederschlag und 1707 Sonnenstunden.[12] Die Klimadaten stammen von derDWD-Wetterstation inAich. Sie ist seit 1989 in Betrieb.[13] Bis dahin war die nächstgelegene Station inDietenhofen.
Im Zeitraum von 1891 bis 1930 betrug die durchschnittliche Niederschlagsmenge 674 mm, von 1940 bis 1960 waren es 667 mm mit einer Schwankungsbreite von 472 mm im Jahr 1942 und 881 mm im Jahr 1950.[14]
Es gibt dieGemarkungen Aich, Bechhofen, Haag, Neuendettelsau, Wernsbach (Gemarkungsteil 0) und Wollersdorf.[17] Die Gemarkung Neuendettelsau hat eine Fläche von 8,009 km². Sie ist in 3037Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2637,12 m² haben.[18] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort der GemeindeteilFroschmühle und die WohnplätzeGewerbegebiet,Johannishof undMühlhof.[19]
Im Aurachtal zwischen Steinhof und Wollersdorf befand sich derGirkenhof, der im 14. Jahrhundert zurWüstung wurde und von dem es heute keinerlei Überreste mehr gibt.
Neuendettelsau wurde alsStraßenangerdorf planmäßig angelegt. Das damalige Dorf bildete ein Oval mit einer Länge in Nord-Süd-Richtung von 280 Metern und einer Breite in Ost-West-Richtung von 250 Metern, umgeben von einemEtter. DieAngerbreite betrug rund 30 Meter. Innerhalb des Etters gab es vier Teile: Der südwestliche Teil wurde vomSchloss eingenommen, der nordwestliche Teil wies einen etwas unregelmäßigen Baubestand auf, der nordöstliche Teil hatte eine geordnete, gerade verlaufende Baulinie der Gebäude am Anger, der südöstliche Teil hatte eine ebenfalls geordnete, jedoch etwas gekrümmte Baulinie der an den Anger angrenzenden Gebäude.[20]
Einige der heutigen Straßen lassen sich auf Wege und Straßen zurückführen, die bereits im frühen 19. Jahrhundert oder vorher angelegt wurden. Im Einzelnen sind dies die Bahnhofstraße, Haager Straße, Hauptstraße, Heilsbronner Straße, Reuther Straße, Riegelgasse, Schlauersbacher Straße, der Sternplatz, die Wilhelm-Löhe-Straße und die Windsbacher Straße. Die Johann-Flierl-Straße und die Friedrich-Bauer-Straße orientieren sich am Verlauf des früherenDorfangers.[20]
Die Straßennamen wurden 1926 eingeführt.[21] Lediglich die Riegelgasse hat ihren Namen seit dem 17. Jahrhundert. Ansonsten orientierte man sich an den Hausnummern, die es seit 1792 gab, und den OrtsbezeichnungenOberes Dorf,Unteres Dorf, Unteres Thor (Reuther Straße),Oberes Thor (Wilhelm-Löhe-Straße),Badgasse, Badhaus (bei der Hauptstraße) undDirschenlache (heute Sternplatz).[20]
Die nach demZweiten Weltkrieg angelegten Siedlungen wurden einheitlich nach Bäumen, Blumen, Vögeln und (ehemaligen) deutschen Städten benannt. Weiterhin wurden die alten Flurnamen und Ortsbezeichnungen berücksichtigt oder Personen, die in Neuendettelsau wirkten.
In diesem Abschnitt wird hauptsächlich die Geschichte des Ortes Neuendettelsau behandelt. Zur Geschichte der Gemeindeteile siehe diejeweiligen Artikel.
Der Ortsname leitet sich von dem gleichnamigen Flurnamen ab. DasGrundwort istmhd.ouwe, owe für ‚von Wasser umflossenes Land, wasserreiches Wiesenland‘, dasBestimmungswort ist derPersonenname Tatili, Detel.[23] Als Erklärung ergibt sich somitZu den Auen des Tatili. Der ursprünglichere Ort istAltendettelsau, der bereits 1141 erstmals schriftlich erwähnt wurde. Neuendettelsau ist eine Ausgründung und erhielt dementsprechend dasPräfixNeu(en)-. Da es aber bald wesentlich bedeutender als Altendettelsau war, wurde es bis ins 16. Jahrhundert hinein meist einfach nur Dettelsau genannt.[24]
Für Neuendettelsau lassen sich folgende Belege sicher zuordnen:
BeiMausendorf wurde 1990 einFaustkeil gefunden, der demAcheuléen zuzuordnen ist, also über 100.000 Jahre alt ist.[27] In Neuendettelsau wurden Funde aus demPaläolithikum gemacht.[28] Eine größere Anzahl von Fundstücken aus demMesolithikum gibt es in Neuendettelsau, Mausendorf undWernsbach.[29] Nördlich des Ortes fand manneolithischeSilexartefakte und Scherben aus derUrnenfelderzeit.[30] Ab dem 5. Jahrtausend vor Christus weisenarchäologische Funde auf eine gewisse Siedlungskontinuität hin.[31] Neuendettelsau lag an einem alten Handelsweg, der in Süd-Nord-Richtung verlaufenden „Hochstraße“;[32] auch die Flur Weinstraße verweist auf eine früher bedeutende Fernverbindung.[33]
Der erste Beleg, der sich eindeutig auf Neuendettelsau bezieht, findet sich in einer Urkunde desHeilsbronner Zisterzienserklosters von 1298. Hier wird ein „castrum Tetelsau“ erwähnt.[24] Die Burg samt denFronhof und denHufen gab es wahrscheinlich bereits vor 1200, was aus der Verwendung vonBuckelquadern für die Burg geschlossen werden kann. Die zugehörigen Felder befanden sich nördlich und südlich davon. Vermutlich war dasHochstift Würzburg zu dieser ZeitLehnsherr des Ortes, was für die benachbarten Orte Altendettelsau, Aich, Bechhofen, Watzendorf, Petersaurach und Reuth ausdrücklich belegt ist.[37] Anfang des 13. Jahrhunderts wurden drei Bauernlehen ausgegliedert, gleichzeitig entstanden die erstenSölden. Schon zu dieser Zeit gab es eine Kirche, was durch ein Siegel, das sich um 1215/20 datieren lässt und im Reliquienkästchen der alten Nikolaikirche gefunden wurde, belegt ist.[38] Im 13. Jahrhundert wurde das Dorf in den Heilsbronner Wald hinein planmäßig erweitert.[39] Wer ursprünglich mit derVogtei und dem Grundbesitz belehnt war, ist unklar. Seit dem 13. Jahrhundert hatten dieHerren von Dornberg die Vogtei über Dettelsau.Wolfram von Dornberg war der letzte seines Geschlechts, da er keine männliche Nachkommen hatte. Mit dessen Tod im Jahr 1288 erbte sein SchwiegersohnGottfried von Heideck die Vogteirechte.[40]
Gegen Ende des 13. Jahrhunderts saßen dieHerren von Vestenberg auf der Burg Dettelsau: 1295 wurde ein Hermann von Vestenberg zu Dettelsau genannt, und auf der Burg Dettelsau stellte 1298 eine Gattin eines Vestenbergers eine Urkunde aus.[41] Wahrscheinlich gehörten Äcker, Wiesen und Wälder dazu. Der Besitz eines Waldgebiets „Zuckenreisich“ geht aus einer Verkaufsurkunde von 1334 hervor. Ob die Vestenberger auch Anwesen in Dettelsau besaßen, lässt sich aufgrund der Quellenlage nicht klären.[42]
Im 14. Jahrhundert gewann dieBurggrafschaft Nürnberg in der Gegend Einfluss. 1356 wurdeKonrad von Seckendorff-Nolt alsburggräflicher Richter in Windsbach erwähnt. Er war zugleich Burgherr von Dettelsau, was in einer Urkunde von 1369 ausdrücklich bezeugt wird.[47] Ob das Hochstift Würzburg zu dieser Zeit noch Lehensherr war oder bereits die Burggrafschaft Nürnberg, ist unklar.[48] 1380 gibt es den ersten sicheren Beleg, dass die Burggrafen Lehensherrn von Dettelsau waren. 1398 verliehen sie das Rittergut an Hiplold von Seckendorff.[49] Die Lehnsherrschaft ging 1427 an das neu entstandeneMarkgraftum Brandenburg-Ansbach über; sie waren die Rechtsnachfolger der Burggrafschaft Nürnberg. 1460 überfiel HerzogLudwig IX. von Bayern und dessen Verbündete den Ansbacher MarkgrafenAlbrecht Achilles. Hierbei ging auch die Burg samt Ort im September 1461 in Flammen auf.[50] Im Jahre 1479 wurde das Rittergut unter Sebastian von Seckendorff neu errichtet.[51] Um 1506/10 verkauften die Seckendorffer Neuendettelsau an ihren Verwandten Fritz von Lidwach, der bis 1517 als Besitzer erschien.[52]
Neuendettelsau in einer vonJohann Georg Vetter angefertigten Karte (1741)Siegel des Eyb’schen Patrimonialgerichts NeuendettelsauSchloss Neuendettelsau im ursprünglichen Zustand
Das an dieMarkgrafenheimgefallene Lehen kaufte 1518Sebastian von Eyb für 8500 fl.[53] Das Lehen umfasste das Rittergut zuzüglich zweier Gärten, neunzehn Weiher, fünf Wiesen mit insgesamt 9 Tagewerk, zweierHalbbauernhöfe und einer Schäferei. Der Ort bestand zu dieser Zeit aus 11 Höfen, 22 Gütern, einer Hofstatt, dem Hirtenhaus und einem Wirtshaus. Insgesamt gab es also 36 Untertansfamilien. Sie alle waren nun den Herren von Eyb mit Zins und Gült abgabenpflichtig. Hierzu gehörten sechs weitere abgabenpflichtige Untertansfamilien (Schlauersbach: 4,Altendettelsau: 1,Wernsbach: 1) und sechs Eigengüter (Bechhofen: 4, Schlauersbach: 1, Wernsbach: 1), die er alsMannlehen vom Markgrafen empfangen hatte.[54]
Im Jahre 1545 verkaufteHieronymus Gregor von Eyb wegen Überschuldung einen Teil des Rittergutes für 12.100 fl. an den Windsbacher AmtmannRüdiger von Westernach. Im Jahre 1555 starb Rüdiger von Westernach. Bereits 1558 mussten seine Witwe und sein Sohn das Rittergut an Hieronymus Gregor wieder verkaufen, da sie selber überschuldet waren.[55]
Im16-Punkte-Bericht von 1608 des brandenburg-ansbachischenAmtes Windsbach, dem dieFraisch oblag, heißt es, dass es in Neuendettelsau 53 Mannschaften gab (12 Höfe und 41Sölden), die alle Eyb’scher Besitz waren.[56]
Infolge desDreißigjährigen Krieges wurde der Ort schwer getroffen: Viele Untertanen starben,[57] das Schloss und die meisten Höfe und Güter wurden niedergebrannt.[58] 1627 rollte zudem die erstePestwelle über Neuendettelsau, die von umherziehenden Soldaten eingeschleppt wurde.[59] Nach dem Tod des damaligen Neuendettelsauer Pfarrers Christoph Lienhard blieb die Pfarrei von 1633 bis 1659 unbesetzt. Nach dem Krieg siedelten sich evangelischeExulanten ausOberösterreich an, die wesentlich zum Wiederaufstieg beitrugen. Im Jahre 1654 waren von den 23 Untertansfamilien in Neuendettelsau zwölf Exulanten.[60] 1663/64 waren immer noch zwei Drittel von den 60 Neuendettelsauer Anwesen unbesetzt und verödet.[57][61] 1670 musste eine neueDorf- und Gemeindeordnung erlassen werden, weil die Exulanten mit dem Landesbrauch nicht vertraut waren. Aus dieser Ordnung geht u. a. hervor, dass das Tabakrauchen Einzug in Neuendettelsau gehalten hat, was in den Gemeindeversammlungen strengstens verboten war.[62] 1685 waren immer noch einige Höfe – trotz Vergünstigungen – unbesetzt.[58] Um 1700 wurde es den Herren von Eyb – wie im Übrigen allen Reichsrittern – erlaubt, Anwesen zu teilen und dadurch die Zahl der Untertansfamilien zu erhöhen.[63] Durch diesePeuplierungspolitik konnten die geteilten Anwesen zwar günstig verkauft werden, den Untertanen solch kleiner Gütlein war es aber kaum möglich vom Ertrag zu leben.
Im Jahre 1729 ereignete sich – was für diese Gegend ungewöhnlich ist – ein Erdbeben, das in Neuendettelsau und Umgebung an den Häusern Schaden anrichtete.[64] Eine außerordentliche Kälteperiode von November 1739 bis Mai 1740 führte dazu, dass die Neuendettelsauer genötigt waren, das Stroh ihrer Dächer an das Vieh zu verfüttern.[65]
Im Jahre 1764 wurde vonChristoph von Eyb die ersteFeuerwehrordnung für Neuendettelsau erlassen. Als erste Maßnahme waren die Strohdächer durch Dachziegel zu ersetzen. Von 72 Anwesen hatten zu dieser Zeit noch 41 Strohdächer. Als zweite Maßnahme sollten öffentliche Backöfen errichtet werden, die die häuslichen ersetzen sollten. Daneben gab es zahlreiche Einzelbestimmungen: Zum Beispiel sollten Ofenlöcher durch eiserne Türen gesichert werden, Asche durfte nicht auf den Misthaufen geworfen werden, das Tabakrauchen wurde in den Scheunen und Ställen verboten, das Neujahrsschießen wurde untersagt. Zur Brandbekämpfung waren alle Einwohner des Ortes, Frauen wie Männer zwischen 15 und 60 Jahren, verpflichtet. Sie hatten einen Feuereimer im Haus bereitzuhalten. Der Schulmeister musste den Brandalarm auslösen, der Amtsverwalter des Schloss- und Dorfherrn war zusammen mit dem Richter und den beiden Dorfbürgermeistern für das Kommando an der Brandstätte zuständig. Auch für die Rettung von Hausgerät und Vieh wurden Personen eingeteilt.[66]
Von 1770 bis 1772 wurde Neuendettelsau von einer außerordentlichen Kältewelle heimgesucht, die die Aussaat im Boden zugrunde gehen und folglich die Getreidepreise explodieren ließ. Dies führte dazu, dass mit dem Anbau von „Erdbirnen“ begonnen wurde.[67]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand das von Eyb’scheRittergut Neuendettelsau aus 70 Anwesen im Ort (1 Hof, 5 Halbhöfe, 13 Viertelhöfe, 28 Güter, 16 Gütlein, 1 Tafernwirtschaft, 1 Gut mit Backrecht, 1 Schmiedgütlein, 3 Leerhäuser, 1 Widdumgut der Pfarrei Neuendettelsau).[68][69] 1796 wurde das von Eyb’sche Rittergut vonPreußenmediatisiert. Ab 1796 bestand ein preußisches Patrimonialgericht derer von Eyb zu Neuendettelsau, das das aufgelöste Rittergut ersetzen sollte.[70] Dieses unterstand von 1797 bis 1808 demJustiz- und Kammeramt Windsbach.[71]
Im Jahre 1806 kam Neuendettelsau an dasKönigreich Bayern. Die preußische Verwaltungsstruktur wurde zunächst übernommen. Sie wurde 1808 durch das bayerischeLandgericht Heilsbronn undRentamt Windsbach abgelöst.[71] Im Rahmen desGemeindeedikts entstand im Jahre 1808 derSteuerdistrikt Neuendettelsau und 1810 dieRuralgemeinde Neuendettelsau.[72] Von 1819 bis 1848 hatten die Freiherren von Eyb einePatrimonialgerichtsbarkeit II. Klasse für ihr Gut Neuendettelsau, dem 81 Familien unterstanden.[73] Dieses war nur inNiedergerichtssachen und Eigentumsverwaltung befugt. Mit dessen Aufhebung gingen auch diese gerichtlichen Befugnisse an das Landgericht Heilsbronn über und die Eyb’schen Untertanen bekamen die bisher bewirtschafteten Flächen gegen eine Ablöse zum Eigentum.[74]
Die Nikolaikirche und das Pfarrhaus Neuendettelsau zu Zeiten LöhesDas neu gegründete DiakonissenhausDie Diakonissenanstalt im Jahre 1869
Im Jahre 1837 kamWilhelm Löhe als Dorfpfarrer nach Neuendettelsau. Zwölf Jahre später, 1849, gründete er dieGesellschaft für Innere und Äußere Mission und im Mai 1854 die Bildungsanstalt des weiblichen Geschlechts zum Dienste der Unmündigen und Leidenden, die heutigeDiakonie Neuendettelsau.[75] Unter seiner Mitwirkung entstand einBetsaal,[76] ein Diakonissenhaus mit Schule,[77] eine Blödenanstalt für Menschen mit Behinderung,[78] einMagdalenium[79] und ein Frauen- und ein Männerhospital.[80] 1868/69 waren insgesamt 166 Frauen in der Diakonissenanstalt beschäftigt, einige von ihnen wurden auch in andere Orte ausgesandt.[81]
Im Jahre 1846 gründeteFriedrich Bauer, der mit Wilhelm Löhe befreundet war, in Nürnberg eine „Vorbereitungsanstalt“, an derMissionare ausgebildet wurden. 1853 zog die Anstalt nach Neuendettelsau um.[82] Bis 1913 wurden 512 Missionare ausgesandt, vornehmlich nachAmerika,Australien,Papua-Neuguinea undBrasilien.[83] Aus ihr ist die heutigeMission EineWelt hervorgegangen.
UnterFriedrich Meyer, dem Nachfolger Wilhelm Löhes, fällt die Gründung eines Feierabendhauses für alte, dienstunfähige Schwestern (1876), die Erweiterung der von Löhe gegründeten Industrieschule (1878), der Erwerb des Gasthauses „Zum Anker“ (1880), das zugleich auch als Postexpedition diente, und der Bau derSt. Laurentiuskirche für die diakonische Gemeinschaft (1887).[84] Einen weiteren Aufschwung brachte die 1894 eröffneteBahnstrecke Wicklesgreuth–Windsbach mit sich, durch die Neuendettelsau an dieBahnstrecke Nürnberg–Crailsheim angebunden wurde.[85] UnterHermann Bezzel, dem dritten Rektor der Diakonissenanstalt, entstand 1903 dieHöhere Töchterschule, aus der sich später dasLaurentius-Schulzentrum entwickelte.[86] So wurde die Diakonissenanstalt mit ihren zahlreichen sozialen Einrichtungen nach und nach zum Hauptarbeitgeber in Neuendettelsau. Aus der kleinen Landgemeinde, die über Jahrhunderte nie mehr als 400 Einwohner hatte und rein bäuerlich geprägt war, wurde ein ansehnliches, modernes Dorf mit etwa 2000 Einwohnern (Stand: 1910).[87]
Infolge desErsten Weltkriegs wurden die große Glocke derNikolaikirche in Neuendettelsau und die kleine Glocke derLaurentiuskirche in Wernsbach vomKriegsamt beschlagnahmt und eingeschmolzen.[88] An Toten hatte der Kernort 51 zu beklagen. Ihnen zum Gedächtnis wurde am 14. Oktober 1928 ein Kriegerdenkmal auf dem südlichen Kirchplatz der Nikolaikirche errichtet.[89][90]
1917 wurde dieAzetylgasanlage der Diakonissenanstalt, die zur Beleuchtung durch Laternen genutzt wurde, ins Dorf verlängert.[91] Am 12. November 1921 wurde Neuendettelsau an die elektrische Leitung desFränkischen Überlandwerks angeschlossen. Der Strom kam vomGroßkraftwerk Franken.[92] Am 26. Januar 1925 war der Spatenstich für den Bau der Kanalisation. Der Hauptkanal führte in der Heilsbronner Straße beginnend durch die Hauptstraße bis fast zum Friedhof. Von dort liefen die Abwässer zum Wernsbacher Weiher. Die Arbeiten wurden am 22. Mai vollendet.[93] 1929 wurde am Waldrand in RichtungAltendettelsau ein modernes Schwimmbad errichtet. Der Wasserzulauf kam aus einer kleinen Quelle, dem sogenanntenFroschwasser, einem rechten Zufluss desHeiligenbächls.[94]
Im Jahre 1930 unterhielt die Neuendettelsauer Diakonissenanstalt folgende Einrichtungen: Mutterhaus für dieDiakonissen mit Diakonissenschule, Industrieschule mit Pensionat fürkonfirmierte Mädchen, die in Haus- und Handarbeiten unterwiesen wurden, Höhere Töchterschule, Lehrerinnenseminar, Kindergärtnerinnenseminar, Feierabendhaus für dienstunfähige Schwestern, Blödenanstalt, psychopathisches Asyl für schwer erziehbare Kinder, Rettungshaus für verwahrloste Mädchen (Magdalenium) mit Staatserziehungsanstalt, Missionsanstalt, Brüderhaus und Hostienbäckerei.[95]
Verlegung von Behinderten im Rahmen der Euthanasie-„Aktion T 4“ aus der Pflegeanstalt „Schloß“ Bruckberg der Diakonissenanstalt Neuendettelsau in staatliche Heil- und Pflegeanstalten (Frühling 1941)Mahnmal für die Zwangsarbeiter der MunaMahnmal für die EuthanasieopferDie Kapitulation am 18. April 1945
Bei derReichstagswahl im Mai 1924 erhielt der rechtsextremeVölkische Block in Neuendettelsau 264 Stimmen und damit einen Anteil von 28,0 % (Wahlergebnis in Franken: 20,7 %). Dieses überdurchschnittliche Ergebnis dürfte wahrscheinlich in Zusammenhang mit einer Wahlempfehlung vonHans Lauerer, dem damaligen Rektor der Diakonissenanstalt, stehen, der die Diakonissen, die die größte Wählergruppe in Neuendettelsau stellten, nachgekommen sind.[96]
Nach der Wiedergründung derNSDAP im Jahre 1925 gab es in Neuendettelsau nur einzelne Parteimitglieder, die zunächst zur Ortsgruppe Ansbach gehörten. Am 29. September 1927 wurde unter Hans Fronmüller dieNSDAP-Ortsgruppe Neuendettelsau gegründet, die aber bis 1930 trotz intensiver Parteiarbeit nur ca. 20 Mitglieder zählte und zeitweise an die Ortsgruppe Windsbach angegliedert wurde.[97] Bei derReichstagswahl 1930 erzielte die NSDAP in Neuendettelsau mit 348 Stimmen einen Anteil von 32 %, womit wiederum das Ergebnis für Franken deutlich übertroffen wurde. Noch extremer fiel das Ergebnis bei derReichstagswahl Juli 1932 aus: Hier erhielt die NSDAP 700 Stimmen und damit einen Anteil von 66,6 %, während in Franken der Anteil mit 39,8 % ungefähr dem Reichsdurchschnitt von 37,3 % entsprach.[98]
Die Neuendettelsauer Kirche mit ihren Anstalten begrüßte dieMachtergreifung Hitlers am 28. Februar 1933. Zu seinem 44. Geburtstag am 20. April 1933 wurde vom Neuendettelsauer MissionarChristian Keyßer ein Hitler-Lied gedichtet.[99] Am 7. Mai 1933 pflanzte man auf einem Grundstück der Diakonissenanstalt im feierlichen Rahmen eine „Hitler-Eiche“. Die Feier gestalteten Schülerinnen der Anstalt.[100] VonFriedrich Eppelein, dem Leiter der Missionsanstalt, und von Pfarrer Helmut Kern wurden bereits seit 1930 Volksmissionsveranstaltungen zugunsten der NSDAP durchgeführt.[101] Das wohlwollende Verhalten der Kirche, die sich auf den Artikel 24 desNS-Parteiprogramms („positives Christentum“) berief, wurde vom Neuendettelsauer NS-Regime nicht erwidert: Die NSDAP entzog 1935 dem Missionsdirektor Eppelein die Mitgliedschaft, dieSA schloss ein Jahr später den Seminardirektor Adolf Burkert aus. Zudem wurden Lauerer und Eppelein aus derReichspressekammer ausgeschlossen, wodurch ihnen das Publizieren verboten war.[102] Von besonderer Naivität zeugten die Anstrengungen von Burkert und Eppelein, ihren jeweiligen Ausschluss rückgängig zu machen, weil sie der Meinung waren, den Nationalsozialismus von innen im christlichen Geist beeinflussen zu können.[103] Dass die Kirche aber keinen Sonderstatus mehr bei den Nationalsozialisten hatte, zeigte sich außerdem in den Beschlagnahmungen verschiedener Einrichtungen der Diakonissenanstalt (Lehrerinnenseminar, Kapitelsaal, Gemeindehaus,Friedenshort,Schulgebäude) und der Gesellschaft für Mission, um diese für eigene Zwecke zu gebrauchen.[104]
Bereits am 1. August 1933 wurden durch Gemeinderatsbeschluss drei Ortsstraßen umbenannt: Die Hauptstraße hieß nun Adolf-Hitler-Straße, die Blumenstraße Hermann-Göring-Straße und die Rosenstraße Julius-Streicher-Straße.[105]
Im Jahre 1934 erwarb das Deutsche Reich von der Erbengemeinschaft Kurt und Otto von Eyb den Neuendettelsauer Wald (im Volksmund „Baronswald“ genannt). Das Gebiet wurde durch Zukäufe von Privateigentümern im Bereich Kreuzlach und Schlauersbacher Straße erweitert. Im September 1934 begannen die Bauarbeiten für die Munitionsanstalt 2/XIII, kurzMuna genannt, die bis 1939 andauerten und ein Gesamtvolumen von 5,2 MillionenRM erreichten. Von 1935 bis 1945 war die Muna in Betrieb. In den Hauptstoßzeiten waren dort bis zu 2000 Arbeiter beschäftigt, seit Kriegsbeginn auch zahlreicheZwangsarbeiter aus Polen – später auch aus der Sowjetunion.[106]
In Einzelfällen erwiesen die Bürger Neuendettelsaus Zivilcourage, indem sie den Zwangsarbeitern der Muna – trotz Androhung von Strafe – Lebensmittel zukommen ließen oder Behinderte durch Entlassung oder Verlegung vor dem Abtransport im Rahmen der „Aktion T4“ (Ausrottung „lebensunwerten“ Lebens) 1940/41 zurNS-Tötungsanstalt Hartheim bewahrten.[107][108] Ansonsten gab es in Neuendettelsau keinen nennenswerten Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Als Mahnmal der Euthanasieopfer steht heute derGute Hirte bei der St.-Laurentius-Kirche.
Im September 1943 wurden zwischen demKrankenhaus und demBirkenhof eine schwere Bombe und etwa 20 kleinereBrandbomben abgeworfen. Die schwere Bombe explodierte erst nach 20 Stunden; verletzt wurde dabei niemand.[109] Am 2. Januar 1945 erfolgte durch dieRoyal Air Force einGroßangriff auf Nürnberg mit über 1000 Bombern. Hunderte von den Ausgebombten kamen nach Neuendettelsau und suchten dort ein Unterkommen.[110] Am 17. April 1945 bombardierte dieUS Air Force in einem zweistündigen Fliegerangriff die Muna. Dabei wurden einige Bunker getroffen, durch die Druckwelle der Explosionen kam es auch zu leichten Beschädigungen im Kernort.[111] Am 18. April 1945 fiel der Ansbacher Apotheker Karl Schüle in die Hände einer Einheit der12. US-Panzerdivision „Hellcats“: Sie erteilten ihm den Auftrag, dass Neuendettelsau von Militärpersonen freizumachen sei. Vom Neuendettelsauer Verwaltungs-Oberinspektor Konrad Raum und den Gemeindevertretern wurde noch am selben Tag die bedingungslose Kapitulation beschlossen, obwohl in den benachbarten OrtenFischbach undElpersdorf nochSS-Einheiten stationiert waren.[112] Spähtrupps dieser Einheiten entfernten tags darauf die weißen Fahnen in Neuendettelsau und wollten die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, jedoch ohne Erfolg. Als eine der letzten Maßnahmen wurde ein Zug mit Munition beladen und beiWernsbach in die Luft gesprengt. Am 21. April konnten amerikanische Einheiten Neuendettelsau kampflos einnehmen und besetzen. Anfangs erfolgten in Einzelfällen Übergriffe amerikanischer Soldaten auf die Bevölkerung.[113] Die Kirchengemeinde Neuendettelsau mit ihren Filialen Wernsbach und Reuth hatte 118 gefallene und 45 vermisste Soldaten zu beklagen,[114] die Diakonissenanstalt 27 gefallene und 5 vermisste Soldaten[115] und die Missionsanstalt 7 gefallene und 1 vermissten Soldat.[116]
Neuendettelsau in den 1970er JahrenNeuendettelsau (Norden)
Nach Kriegsende richteten die amerikanischen Besatzer auf dem Munagebiet eineSignal Corps School ein. Auch von derSTEG (Staatliche Erfassungsstelle für öffentliches Gut m.b.H.) wurde ein Teil des Geländes genutzt. Hauptaufgabe war die Entschärfung und Sprengung der verbliebenen Munitions- und Sprengstoffteile.[117] Im November 1948 gab die amerikanische Militärregierung das Gelände der ehemaligen Luftmunitionsanstalt rückwirkend zum 1. Juli 1948 an die deutschen Behörden zurück.[118] Im Februar 1949 beendete die STEG ihre Arbeit in der Muna.[119] Nun konnte mit der Umwidmung des großflächigen Munaareals begonnen werden.
Ab Mai 1949 nutzte die zwei Jahre zuvor gegründeteAugustana-Hochschule einen Teil der Baracken als Studentenwohnheime und Vorlesungssäle. Der größte Teil der Muna wurde an über ein Dutzend Gewerbebetriebe verkauft, die bedeutendsten waren die Strumpffabrik Kurt Tauscher, deren Inhaber vor dem Krieg schon eine Fabrik inOberlungwitz hatte, und das Baugeschäft Peter Beil.[120] 1958 richtete dieZollhundeschule einen Standort in Neuendettelsau ein und nutzt vor allem das im Wald gelegene Bunkergelände für die Ausbildung ihrer Spürhunde. Auch der Wertstoff- und Bauhof der Gemeinde nutzt bis heute einen Teil der bestehenden Gebäude und Flächen der Muna.[121]
Wesentlich verändert wurde das Ortsbild durch den Zuzug von über 1500Kriegsflüchtlingen. Lebten 1939 noch 2930 Personen in Neuendettelsau,[122] so waren es 1946 bereits 4063[122] und 1950 sogar 4491.[123] Da sich unter den Flüchtlingen über 1000 Katholiken befanden, wurde über den Bau einer katholischen Kirche nachgedacht. 1961 baute man im südlich vom Kernort neu erschlossenem Siedlungsgebiet dieFranziskuskirche.[124] Im Zeitraum von 1957 bis 1963 wurden die bis dahin unbefestigten Innerortsstraßen geteert und mit Gehwegen versehen. Das Stromnetz wurde erweitert, da sich der Stromverbrauch von 500.000 kWh im Jahre 1951 auf 4.489.800 kWh im Jahre 1963 fast verneunfacht hatte.[125] Neuendettelsau wandelte sich vollends vom landwirtschaftlich geprägten Ort zum Industriestandort,[126] ganz im Gegensatz zu den Gemeindeteilen, die sich kaum veränderten.
Bis zumDreißigjährigen Krieg war die Bevölkerung homogen (fränkisch, protestantisch und bäuerlich) und unterschied sich kaum von den Nachbarorten. Nach diesem Krieg kam es im gesamtenbrandenburg-ansbachischen Hoheitsgebiet wegen der Entvölkerung zur Ansiedlung von evangelischenExulanten ausOberösterreich.[60] Da diese andere Gepflogenheiten hatten, kamen Konflikte auf. Im Jahre 1670 musste in Neuendettelsau deswegen eine neueDorf- und Gemeindeordnung erlassen werden, die regelte, was erlaubt oder verboten war.[62] Durch das WirkenWilhelm Löhes und seiner Mitarbeiter ab den 1840er Jahren wurde die Bevölkerungsstruktur wesentlich verändert: Zum einen durch die Diakonissen, die in die von Löhe ins Leben gerufeneDiakonissenanstalt eintraten und aus dem gesamtfränkischen und auch aus dem schwäbischen Raum kamen, zum anderen durch die Bewohner der verschiedenen Einrichtungen und Schulen, die es nun gab und ebenfalls aus einem weiteren Umkreis kamen. Viele Diakonissen kamen auch aus demBildungsbürgertum, das es bis dahin in Neuendettelsau überhaupt nicht gab. Um 1900 waren 72 % der Bevölkerung weiblich, da Diakonissen oder Schülerinnen die Mehrheit der Bevölkerung stellten. Die einzige bis zum Ende desZweiten Weltkriegs noch übrig gebliebene Homogenität war das Bekenntnis zur evangelisch-lutherischen Kirche (99,8 %). Durch dieHeimatvertriebenen wurde Neuendettelsau ähnlich stark verändert wie das gesamte Umfeld. Es kamen v. a. Sudetendeutsche, Preußen und Schlesier hinzu. Dadurch gab es nun auch eine katholische Minderheit von 10 %. Die weitere Entwicklung ist ähnlich mit der Gesamtentwicklung in Deutschland. Einen besonderen Einfluss, den Neuendettelsau von seinen Nachbarorten unterscheidet, haben die zahlreichen kirchlichen Einrichtungen (v. a.Diakoneo,Mission EineWelt,Augustana-Hochschule).
Bis zurGebietsreform in den 1970er Jahren war Neuendettelsau die größte Gemeinde imAltlandkreis Ansbach. Derzeit (Stand 31. Dezember 2024) ist sie mit 8138 Einwohnern die sechstgrößte Gemeinde. Neuendettelsau selbst ist der viertgrößte Ort im Landkreis Ansbach.
Laut derBertelsmann-Stiftung entspricht Neuendettelsau dem „Demographietyp 4“, das ist ein Ort der Kategorie „Stabile Städte/Gemeinden im ländlichen Regionen“.[130] Die jährlicheBevölkerungsbewegung liegt seit den letzten 40 Jahren bei ±10 % der Gesamtbevölkerung. Hiervon entfallen 10 % auf natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburt, Tod) und 90 % auf Bevölkerungsbewegung durchMigration (Zuzug, Fortzug), die in der RegelBinnenwanderung innerhalb Deutschlands ist. Im Saldo erfährt die Gemeinde einen leichten Zuwachs durch Wanderung.[131]
Gemeinde Neuendettelsau (bis zur Gebietsreform 1971/72 inklusive sämtlicher Orte der heutigen Gemeinde):
Das Durchschnittsalter der Gemeinde Neuendettelsau beträgt 41,8 Jahre (männlich: 39,1 Jahre, weiblich: 44,2 Jahre). Dies entspricht ungefähr dem Durchschnittsalter desLandkreises Ansbach (gesamt: 42,1 Jahre, männlich: 40,8 Jahre, weiblich: 43,4 Jahre), das im Vergleich zu Deutschland etwas niedriger ist (gesamt: 43,3 Jahre, männlich: 41,8 Jahre, weiblich: 44,6 Jahre). Stand:Zensus 2011.[155]
Die Bevölkerung der Gemeinde setzt sich aus folgenden Altersgruppen zusammen:[137]
An Geschlechtern wird zwischen männlich und weiblich unterschieden. Der seit 2018 mögliche Geschlechtseintragdivers bleibt in der aktuellen amtlichen Statistik zu Neuendettelsau bislang unberücksichtigt. Die signifikante Abweichung im Geschlechterverhältnis im vergangenen Jahrhundert erklärt sich durch dieDiakonissenanstalt Neuendettelsau, in der bis zu 1000 Diakonissen und Schülerinnen lebten. Seit den 1960er Jahren ist die Zahl der Eintritte rückläufig, seit den 1990er Jahren gibt es nur noch vereinzelt Eintritte, so dass sich das Geschlechterverhältnis mittlerweile an den Bundesdurchschnitt angeglichen hat.
Ursprünglich warSt. Nikolai in Neuendettelsau eine Filiale der PfarreiSt. Peter in Petersaurach.[160] Am 2. Oktober 1402 wurde St. Nikolai durchBischof Johann von Würzburg zur Pfarrkirche erhoben und von Petersaurach abgetrennt. DasPatronatsrecht hatte ursprünglich dasAnsbacher Gumbertusstift, seit 1518 dieHerrschaft von Eyb.[161] 1528 hielt dieReformation in Neuendettelsau Einzug. Der damalige Pfarrer Sixtus Közler wurde seines Amtes enthoben und durch den Lutheraner Leonhard Windisch ersetzt.[162] Wegen derKirchenhoheit lagen die Herren von Eyb mit Brandenburg-Ansbach beständig im Streit. Dieser konnte erst 1724 durch einenRezess beigelegt werden, der den Herren von Eyb das Besetzungsrecht der Pfarrstelle sicherte, während den Markgrafen dasExaminationsrecht zugestanden wurde.[161]
Durch das WirkenWilhelm Löhes und seiner Nachfolger wuchs Neuendettelsau rasch. Da die Diakonissen keinen Platz mehr in der kleinen Dorfkirche fanden, wurde 1860 für sie einBetsaal errichtet. Da die Schwesternschaft stetig weiter wuchs, wurde dieser bereits 1887 durch die neu errichteteLaurentiuskirche ersetzt.[163] 1899 musste die alte Dorfkirche von Neuendettelsau abgerissen werden, da sie für die Kirchengemeinde nicht mehr genügend Platz bot. An ihrer Stelle wurde eine Kirche imneuromanischen Stil errichtet, die am 7. Juli 1901 geweiht wurde.
In Neuendettelsau gab es seit der Reformation nur noch vereinzelt Katholiken. Diese wurden 1913 der PfarreiSt. Vitus Veitsaurach zugewiesen.[164] Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Zahl der Katholiken durch Kriegsflüchtlinge allein in Neuendettelsau auf 1000 an. Deswegen wurde dieKuratie Neuendettelsau-Petersaurach gebildet, die zur PfarreiUnsere Liebe Frau Heilsbronn gehörte. 1961/62 wurde dieFranziskuskirche errichtet.[124] Seit dem 25. Januar 1976 ist St. Franziskus eine eigenständige Pfarrgemeinde im Bistum Eichstätt.[165]
Angehörige anderer Religionsgemeinschaften gab es lange Zeit nur vereinzelt. Dies änderte sich erst, als ab den 1950er JahrenGastarbeiter aus Italien und Griechenland[166] und seit den 1960er Jahren auch aus der Türkei kamen. Seit den 2000er Jahren sind beimDiakoniewerk Neuendettelsau Rumänen beschäftigt oder in Ausbildung. Seit 2014 leben in Neuendettelsau auchFlüchtlinge vornehmlich aus Syrien und Eritrea. Religiöse Einrichtungen anderer Glaubensgemeinschaften gibt es in Neuendettelsau jedoch nicht. Es wurden lediglich bis 2014rumänisch-orthodoxe Gottesdienste gastweise in der Laurentiuskirche abgehalten.[167]
Tabellarische Zusammenstellung der Religionszugehörigkeit für die Gemeinde Neuendettelsau
Die Zahlen sind errechnet, da es in diesem Gemeindeverzeichnis nur Prozentangaben zur Konfessionsangehörigkeit gibt. Sie können deswegen um ±0,5 % abweichen.
Laut derStatistik kommunal: Gemeinde Neuendettelsau desBayerischen Landesamtes für Statistik kam es in Neuendettelsau zu folgenden Ergebnissen (Die Angaben sind in %. ± bedeutet Abweichung von den jeweiligen Wahlergebnissen auf Landes-, Bundes- bzw. EU-Ebene):[169][170]
Vergleich zum Landes-, Bundesdurchschnitt: Es fällt hierbei auf, dass die Wahlbeteiligung in den 1990er Jahren noch überdurchschnittlich war, in den 2000er Jahren durchschnittlich und seit den 2010er Jahren unterdurchschnittlich. Die Grünen erhielten stets überdurchschnittliche Ergebnisse, die FW meist leicht überdurchschnittliche Ergebnisse, die CSU stark schwankende Ergebnisse, die im Schnitt jedoch überdurchschnittlich sind. Die AfD hat wie die SPD unterdurchschnittliche Wahlergebnisse, wobei es bei der SPD wie bei der CSU starke Schwankungen gibt.
Vergleich zu den Kommunen des Landkreises Ansbach:[171]Die Wahlbeteiligung in Neuendettelsau entspricht dem Durchschnitt. Die Wahlergebnisse der CSU fallen unterdurchschnittlich aus. Die von den Grünen in Neuendettelsau erzielten Wahlergebnisse sind überdurchschnittlich. Die Wahlergebnisse der übrigen Parteien entsprechen ungefähr dem Durchschnitt.
Christoph Schmoll (SPD) wurde 2020 mit 61,9 % zumErsten Bürgermeister gewählt. Der Kandidat Andreas Steinbauer (CSU) erhielt 38,1 % der Stimmen.[172] In der Gemeinderatssitzung vom 11. Mai 2020 wurden Andreas Steinbauer zum zweiten Bürgermeister und Siegfried Horn (FW) zum dritten Bürgermeister gewählt.[173] Vorgänger waren:
Im Jahr 2019 betrugen die Bruttoausgaben der Gemeinde 19.280.000 Euro. Demgegenüber standen Einnahmen in Höhe von 23.728.000 € (Gemeindesteuer: 7.598.000 €, Steuereinnahmekraft: 7.801.000 €,Steuerkraftmesszahl: 5.692.000 €,Gemeindeschlüsselzuweisungen: 2.637.000 €). DieFinanzkraft betrug 4.707.000 €. Die Gesamtverschuldung konnte von 5.183.000 € (2013) auf 230.000 € gesenkt werden, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 29 Euro entspricht.[179]
Neuendettelsau führt seit dem 17. März 1960 alsHoheitszeichen einWappen, eineFlagge und einDienstsiegel. Von den 1971/72 eingemeindeten Orten hatte nurWernsbach ein eigenes Wappen. Das Neuendettelsauer Wappen blieb auch nach den Eingemeindungen unverändert.
Wappenbegründung: Die Muschel im Schildfuß ist einePilgermuschel, dem Familienwappen derFreiherren von Eyb entnommen, die seit 1518 in Neuendettelsau ansässig sind. Die Lutherrose ist ein Symbol derEvangelisch-lutherische Kirchen, die seitWilhelm Löhes Wirken im 19. Jahrhundert den Ortscharakter wesentlich prägen.[180]
Seit 2020 hat die Gemeinde Neuendettelsau einLogo. Es ist eine Kombination aus Bild- und Schriftzeichen. Das Bildzeichen ist abstrakt gehalten. Es soll gleichermaßen Menschen, Bücher oder Pflanzen darstellen. Die Menschen verweisen auf die vielfältigen sozialen Einrichtungen, die es im Ort gibt, die Bücher auf die Bildungseinrichtungen und die Pflanzen auf den Umweltschutz, der in der Gemeinde eine besondere Rolle spielt.[182]
In Neuendettelsau gibt es einenJugendrat bestehend aus fünf Mitgliedern[189], der alle zwei Jahre neu gewählt wird[190], und einenSeniorenbeirat bestehend aus zehn Mitgliedern, die von den mit Seniorenarbeit befassten örtlichen Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Seniorengruppen und Altenpflegeeinrichtungen vorgeschlagen werden.[191] Beide können Vorschläge und Anträge an die Mandatsträger des Gemeinderats richten.
Gemäß derBayerischen Denkmalliste gibt es im Gemeindegebiet 22Baudenkmäler, davon 13 im Gemeindeteil Neuendettelsau.[192][193] Die ältesten sind das ehemaligeWasserschloss Neuendettelsau, das im Kern spätmittelalterlich ist, und die FilialkirchenSt. Laurentius in Wernsbach (13.–15. Jahrhundert) undSt. Kunigund in Reuth (1453). Von dem ursprünglichen Ortsbild des Kernortes und seiner Gemeindeteile ist – mit Ausnahme desBäckerhauses – nichts mehr erhalten geblieben.
DasEMMA-Museum inWatzendorf informiert zur Geschichte des Ortes und bietet eine Ausstellung von landwirtschaftlichen Gerätschaften aus der Zeit vor der Elektrifizierung.
DasLöhe-Zeit-Museum in Neuendettelsau (Standort49.2827810.78256), das 1998 ins Leben gerufen wurde, ist ein sozialgeschichtliches Museum, das das Leben der dort ansässigen Bevölkerung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zeigt. Als einziges Museum Bayerns thematisiert das Museum die fränkische Auswanderung nach Amerika. Außerdem gab es bislang 47 Sonderausstellungen, die sich mit Gegenständen und Ereignissen aus der Lokalgeschichte befassten.[194]
einBlick (Standort49.2872610.78756) ist eine Dauerausstellung derMission EineWelt, die anhand von Fotos, Kunst- und Alltagsgegenständen und Filmclips das Leben der Menschen der Partnerkirchen in Asien, Südamerika und Afrika vorstellt.[195]
Gründungsmitglieder des Neuendettelsauer PosaunenchorsFreiwillige Feuerwehr Wollersdorf-Watzendorf auf dem Festumzug der Neuendettelsauer Kirchweih 2013Rettungswache des BRK NeuendettelsauFeuerwehr NeuendettelsauTSC Neuendettelsau, Vereinsheim
In Neuendettelsau mit seinen Gemeindeteilen gibt es insgesamt 54 Vereine und Verbände.[196]
DerPosaunenchor Neuendettelsau wurde 1865 gegründet und ist damit der älteste Posaunenchor Bayerns. Die Bläser setzten sich aus der Kirchengemeinde, der Missionsanstalt und der Neuendettelsauer Brüderschaft zusammen.[197]
DerMännergesangsverein Neuendettelsau wurde 1882 gegründet und ist mittlerweile zum gemischten Chor geworden. 2014 wurde der Chor mit dem PrädikatLeistungschor ausgezeichnet.[198]
Aich/Mausendorf, Bechhofen, Haag/Reuth, Wollersdorf/Watzendorf haben eigene Freiwillige Feuerwehren.
DerTSC Neuendettelsau wurde 1922 gegründet. Er hat derzeit zehn Abteilungen (Badminton, Fußball, Unified, Herzsport, Karate, Leichtathletik, Tennis, Tischtennis, Turnen, Lenkball) mit insgesamt über 1500 Mitgliedern (Stand 2005). Die Turnabteilung hat durch ihre acht gewonnenen deutschen Meisterschaften (2002–2009) überregionale Bekanntheit erlangt. DasDojo Gomekan (Karateabteilung, StilrichtungShotokan) war bislang dreimal Austräger des sogenannten Bayerischen Breitensportweekends (2001, 2003, 2005), bei dem Lehrgänge mit international bedeutsamenSensei stattfanden.[201]
DerAmadeus-Chor wurde 1970 vonKarl-Friedrich Beringer gegründet. Heute besteht der gemischte Chor aus 35 Mitgliedern. Der Schwerpunkt der Chorarbeit liegt auf zeitgenössischer und Chormusik der Romantik. Der Amadeus-Chor tourt deutschlandweit. Von seinen Auftritten gibt es einige CD-Aufnahmen. Der Chor ist Mitglied desVerbandes Deutscher Konzertchöre.[203]
DieAmateur-Funksportgruppe Neuendettelsau wurde 1972 gegründet. Sie nutzt die Räumlichkeiten eines Gebäudes, das zur NS-Zeit zur Munitionsfabrik Neuendettelsau gehörte.[204]
DerDiakonieverein Neuendettelsau wurde 1991 gegründet. Der Verein hat etwa 300 Mitglieder. Gefördert werden ambulante Dienste, aber auch Hausaufgabenhilfe und Sprachkurse für ausländische Mitbürger.[206]
DerHeimat- und Geschichtsverein Neuendettelsau und Umgebung wurde ebenfalls 1991 gegründet. Der Verein gibt in unregelmäßigen Abständen dieNeuendettelsauer Hefte heraus und hat dasLöhe-Zeit-Museum ins Leben gerufen.[207]
An Medien stehen dasAmts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau und dieHabewind News – Unsere Fränkische Heimat zur Verfügung. Beide Blätter werden 14-täglich kostenlos an alle Haushalte verteilt. DasGemeindeblatt informiert über die Vorhaben der Gemeinde, aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen der Gemeinde. DieHabewind News informieren auch über aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen von Neuendettelsau und den Nachbargemeinden.
Alfred-Kolb-Sportzentrum (Standort49.2858610.79418) mit Außenanlage für Fußball und Leichtathletik und Mehrzweckturnhalle. Benannt wurde es nach dem Neuendettelsauer Bürgermeister Alfred Kolb.
Zwei Fußballplätze und ein Tennispark (Standort49.297810.79094). Das erste Fußballfeld wurde bereits 1924 durch ehrenamtliche Arbeit errichtet.[94]
Das Jugendzentrum Neuendettelsau (Standort49.2896310.78181) bietet Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges Freizeitangebot.
2021 bewarb sich die Gemeinde alsHost Town für die Gestaltung eines viertägigen Programms für eine internationale Delegation derSpecial Olympics World Summer Games 2023 in Berlin. 2022 wurde sie als Gastgeberin fürSpecial Olympics Sint Maarten ausgewählt.[209] Damit wurde sie Teil des größten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik mit mehr als 200 Host Towns.[210]
In Neuendettelsau sind folgende regelmäßige Veranstaltungen hervorzuheben:
Der Termin desFrühlingsfestes richtet sich nach dem zweiten Sonntag des Monats April und dauert von Donnerstagabend bis Montagabend. Die Unterhaltungsangebote sind am Sternplatz aufgebaut.
DieNeuendettelsauer Kirchweih findet immer am ersten Sonntag des Monats Juli statt und ist eigentlich die Kirchweih derSt.-Nikolai-Kirche. Der Termin richtet sich nicht, wie es im Allgemeinen üblich ist, nach dem Gedenktag des Kirchenpatrons, sondern nach dem Einweihungsgottesdienst der Kirche, der am 7. Juli 1901 stattfand. Die alljährlichen Kirchweihaktivitäten beginnen am Donnerstag mit dem Böllerschießen am Bahnhof. Am Freitag erfolgt der offizielle Bieranstich durch den Bürgermeister. Am Samstagnachmittag wird der Kirchweihbaum bei der Gaststätte Lindenallee aufgestellt, samstagnachts findet die „ChurchNight“ statt. Höhepunkte des Sonntags sind der Festgottesdienst am Morgen und der Neuendettelsauer Kirchweihlauf und Kirchweihumzug am Nachmittag. Am Montagabend wird die Kirchweih nach fränkischem Brauch begraben.
DasFest der Weltweiten Kirche wird jährlich am zweiten Sonntag des Monats Juli vonMission EineWelt veranstaltet. Am Samstagabend beginnt das Fest mit der „Lila Nacht“, einem Picknick mit Open-Air-Konzerten. Am Sonntag geht es um 10 Uhr weiter mit einem Festgottesdienst in der St.-Nikolai-Kirche. Anschließend startet ein Festprogramm mit vielen Angeboten: Musik auf zwei Bühnen, Infoständen, Workshops und Mitmach-Aktionen für Erwachsene und Kinder.
DieWernsbacher Kirchweih (St. Laurentius) findet am zweiten Sonntag des Monats August statt.
DasNeuendettelsauer Dorffest findet jährlich am dritten Sonntag des Monats September statt. Es wird gemeinsam von den Vereinen, Verbänden und Gewerbetreibenden zusammen mit dem „Tag des Kunden“ veranstaltet.
DieReuther Kirchweih (St. Kunigund) findet ebenfalls am dritten Sonntag des Monats September statt.
DerNeuendettelsauer Weihnachtsmarkt findet seit 1989 jährlich am dritten Adventswochenende am Sternplatz statt. Samstagnachmittags wird er durch das Neuendettelsauer Christkind und den Bürgermeister eröffnet. Es gibt verschiedene Stände, die von den Neuendettelsauer Vereinen und Verbänden betrieben werden. Auf der überdachten Bühne finden ab Sonntagnachmittag verschiedene Darbietungen von Kindergärten und Vereinen statt. Am Sonntagabend werden die Gewinner der Weihnachtsverlosung des Gewerbeverbandes gezogen.
Dreschmaschine vor der Rottler’schen Scheune (Bahnhofstr. 10) in NeuendettelsauHopfensiegel der Gemeinde NeuendettelsauDie „sieben Werke der Barmherzigkeit“
Bis zum WirkenWilhelm Löhes (ab 1837) war Neuendettelsau ein reines Bauerndorf.[211] Es gab zu dieser Zeit nur einen Ganzhof und fünf Halbhöfe. Die meisten waren Kleinbauern: 13 von ihnen bewirtschafteten Viertelhöfe, 28 Achtelhöfe und 16 sogar noch kleinere Parzellen.[68] Östlich und westlich des Dorfes befand sich ursprünglich eineGewannflur, die inDreifelderwirtschaft bearbeitet wurde, nördlich und südlich des Ortes hingegen gab es eineBlockflur. Die Böden von Neuendettelsau lagen im unteren Bereich der Bonitäts-Skala, ganz im Gegensatz zu den benachbarten Orten. Deswegen wurde der Ort häufig als „Bettelhöhe“ verspottet.[212]
Nach denMontegelas’schen Gütererhebungen von 1811 zählte Neuendettelsau zu dem Raum mit dem höchsten Anteil an Roggenanbau.[213] Ursprünglich spielte auch der Weinbau eine Rolle, wovon noch der Flurname Am Weingarten zeugt. Dieser wurde später durch den Hopfenanbau ersetzt. Der Flachsanbau spielte nur eine untergeordnete Rolle.[214]
1891 schlossen sich die Landwirte aus Neuendettelsau und Umgebung zur Dreschgenossenschaft zusammen, durch die es möglich war, eine kostspielige dampfgetriebene Dreschmaschine zu betreiben. Es folgten zwei weitere Dreschgenossenschaften (1910 und 1926), eine Fäkalienverwertungsgenossenschaft (1908), eine Milchablieferungsgenossenschaft (1939), eine Zuchtgenossenschaft (1948), eine Kartoffeldämpfgenossenschaft (1948), eine Getreideputzgenossenschaft (1960) und eine Holzspaltgenossenschaft (1979). Gab es 1920 noch 125 landwirtschaftliche Betriebe, so ging die Zahl in den 1960er Jahren auf ca. 50 zurück,[215] 1998 waren es sogar nur noch21⁄2. Dadurch kam auch das Genossenschaftswesen zum Erliegen.[216]
2016 gab es im gesamten Gemeindegebiet 45 landwirtschaftliche Betriebe. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche beträgt 1703 ha, davon sind 350 ha Wiesen und Weiden und 1346 ha Ackerland, die gleichermaßen zum Anbau von Getreide und Futterpflanzen genutzt werden. Daneben spielt die Tierhaltung eine Rolle, wobei die Rinder- und Schweinehaltung seit über einem Jahrzehnt leicht rückläufig ist,[217] während die Haltung von Hühnern sich verdreifacht hat.[218]
In einer Beschreibung um 1840 wurden für Neuendettelsau folgende Gewerbe aufgeführt: ein Brauer, zwei Wirte, zwei Bäcker, ein Schmied, ein Branntweinbrenner, ein Büttner, zwei Krämer, ein Schnittwarenhändler, drei Leinweber, drei Metzger, ein Sattler, drei Schneider, ein Schreiner, vier Schuhmacher, ein Strumpfwirker, ein Wagner und ein Zimmermeister.[141] Diese Gewerbe wurden meist neben der landwirtschaftlichen Tätigkeit ausgeführt.
Nach einer Erhebung von 1939 arbeiteten nur 342 Personen in Betrieben. Zu den größeren Unternehmen zählten die 1893 gegründete Baufirma Hans Högner und das 1913 gegründete Sägewerk mit Zimmerei Loscher. Insgesamt gab es 44 Handwerksbetriebe, 14 Textil-, Kolonial- und andere Betriebe, zwei Bauunternehmen, fünf Gastwirtschaften.Groß- undMittelbetriebe gab es nicht. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Neuendettelsau ein aufstrebender Industrieort, der den rund 1500 Kriegsflüchtlingen in Neuendettelsau einen Arbeitsplatz gab. 1960 gab es bereits drei Großbetriebe, zwei Mittelbetriebe und 14 Kleinbetriebe, daneben drei Bauunternehmen, 55 Handwerksbetriebe, 21 Textil-, Kolonial- und andere Betriebe und sechs Gastwirtschaften mit insgesamt 1325 Beschäftigten. Zu den größeren Arbeitgebern zählten 1960 die Radio-Gehäusefabrik Johann Keil mit 600, die Strumpffabrik Tauscher mit 100, die Baufirma Högner mit 100, die Eisengießerei Sepp & Wechsler mit 60, die Firma Loscher mit 50 und die Kleiderfabrik Hans Löhr mit 40 Beschäftigten.[219] 1962 waren schließlich 44 % der Industriebeschäftigten des Altlandkreises Ansbach in Neuendettelsau beschäftigt.[220]
Es gibt in Neuendettelsau vier Gewerbeflächen (Fürschlag I-III, An der Haager Straße), zwei Gewerbeimmobilien (Gärtnerei Döbel, Gewerbeobjekt Bechhofener Straße) sowie 565 Firmen.[221]
Der Gewerbeverband Neuendettelsau ist als Ortsgruppe im BDS (Bund der Selbständigen in Bayern) organisiert und gehört mit über 90 Mitgliedern zu den größten in Mittelfranken.
Eine Sonderstellung nahm die 1854 vonWilhelm Löhe gegründeteDiakonissenanstalt Neuendettelsau ein. In den von der Anstalt betriebenen Einrichtungen (Krankenhaus, Behindertenheime, Schulen) arbeiteten ursprünglich zum größeren Teil unentgeltlich Diakonissen und nur zum kleineren Teil die ortsansässige Bevölkerung. Erst mit dem Rückgang der Diakonissen ab den 1960er Jahren wuchs die Zahl der Angestellten. Heute ist das Diakoniewerk, unter dem NamenDiakoneo, mit über 10.000 Arbeitsplätzen der größte Arbeitgeber im Ort.[222]
2019 gab es in Neuendettelsau sieben Beherbergungsbetriebe mit insgesamt 310 Gästebetten, die von 19.292 Gästen gebucht wurden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug nur 1,8 Tage.[223] Die kurze Verweildauer ist wohl dadurch zu erklären, dass die Gemeinde selber kein touristisches Ziel darstellt, sondern die Betten hauptsächlich von Geschäftsreisenden genutzt wurden. Die nächstgrößere touristische Attraktion ist dasFränkische Seenland beiGunzenhausen,Spalt undPleinfeld.
In Neuendettelsau gibt es drei Altenheime, wobei das Selma-Hafner-Heim nur für die Diakonissen zur Verfügung steht, das Therese-Stählin-Heim und das Bezzelheim für die gesamte Bevölkerung. Alle Heime bieten vollstationäre und Kurzzeitpflege an.[228] Das Christophorus-Heim bietet verschiedene Wohngruppen und eine Werkstatt für Menschen mit einer Behinderung an.
Die erste Wasserleitung wurde 1902 bis in die Mitte des Dorfes verlegt, um im Brandfall Löschwasser zur Verfügung zu haben. Das Trinkwasser wurde jedoch nach wie vor aus Brunnen gewonnen.[229] Am 26. Januar 1925 wurde mit dem Bau der Kanalisation begonnen. Der Hauptkanal führte in der Heilsbronner Straße beginnend durch die Hauptstraße bis fast zum Friedhof. Von dort liefen die Abwässer zum Wernsbacher Weiher. Die Arbeiten wurden am 22. Mai vollendet.[93] 1935 wurde der erste Brunnen bei derJakobsruh gebohrt und die Wasserleitungen wurden eingerichtet.[230] 1954 erfolgte eine weitere Brunnenbohrung in der Nähe der Jakobsruh.[231] 1960 wurden zwei Tiefbrunnen beiSchlauersbach gebohrt. 1963 betrug die Länge der Hauptrohrstränge 16 km.[125] In den 2010er Jahren ist ein weiterer Brunnen bei der Jakobsruh hinzugekommen und es wurden mittlerweile 70 km Versorgungsleitungen verlegt. Die Förderkapazität sämtlicher Brunnen betragen 450.000Kubikmeter/Jahr. Zusätzlich stehen 100.000 Kubikmeter/Jahr aus derReckenberg-Gruppe zur Verfügung.[232]
1951 betrug der Stromverbrauch 500 MWh im Jahr, 1963 waren es bereits 4.490 MWh.[125] Der jetzige Stromverbrauch (Stand: 2015) liegt bei 57.927 MWh. Dem stehen etwa 39.050 MWh auf dem Gebiet der Gemeinde produzierten Stromes aus regenerativen Energiequellen gegenüber (erfasst über dasEEG – Erneuerbare Energien Gesetz). Damit liegt der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien bei 67 % (Zum Vergleich: InBayern wie auch inDeutschland beträgt dieser Anteil 26 %). Rund die Hälfte wird durch fünfWindkraftanlagen des TypsNordex N117/2400 erzeugt, ein Drittel durch vierBiomasseanlagen, der Rest durch die 386Photovoltaikanlagen. DurchWasserkraft werden lediglich 57 MWh erzeugt.[233][234]
Außerdem gibt es noch folgende Bildungseinrichtungen:
In Neuendettelsau gibt es dreiKindertagesstätten der KirchengemeindeSt. Nikolai Neuendettelsau mit insgesamt ca. 300 Plätzen. Die Bunte Oase und der Laurentius-Kindergarten haben ein integratives Konzept zur Einbindung von Menschen mit Behinderung. Außerdem gibt es eine interdisziplinäre Frühförderstätte mit ca. 100 Plätzen.[246]
DieVolkshochschule (VHS) Neuendettelsau gehört zur VHS im Landkreis Ansbach, die im halbjährlichen Wechsel Veranstaltungen anbietet.[250]
In Neuendettelsau befindet sich eine der zwei deutschenZollhundeschulen (der andere Standort istBleckede in Niedersachsen). Der Zoll teilt sich die Liegenschaften und Gebäude mit der ebenfalls dort ansässigen Hundeschule derBundespolizei.
In Neuendettelsau gibt es eine Gemeindebücherei. In einem Internetkatalog kann online nach vorhandenen Werken recherchiert werden. Daneben finden Literatur-Gesprächskreise statt.[251]
DieStiftung Therapeutische Seelsorge bietet ein überkonfessionell ausgerichtetes Weiterbildungsangebot in Seelsorge und christlich geprägter Psychotherapie an.
Wilhelm Löhe, Gründer der Diakonie NeuendettelsauFriedrich Bauer, Gründer der Neuendettelsauer MissionsarbeitAmalie Rehm, erste Oberin der DiakonissenanstaltHermann Bezzel, 3. Rektor der Diakonie
Gottfried Löhe (1841–1916), Buchhändler und Verleger, 1908 zum Ehrenbürger ernannt[258]
Hermann Dietlein (1850–1925),Bahnarzt für die Diakonissenanstalt, Dorf und Umgebung, 1907 zum Ehrenbürger ernannt[259]
Hermann von Bezzel (1861–1917), Rektor der Diakonie Neuendettelsau und Oberkonsistorialpräsident der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, 1909 zum Ehrenbürger ernannt[258]
Eduard Sabel (1856–1928), Pfarrer der St.-Nikolai-Gemeinde, seit 1909 Obmann der Gesellschaft für Innere Mission, 1913 zum Ehrenbürger ernannt[260]
Alfred Kolb (1938–1998), ehrenamtlicher 1. Bürgermeister, 1998 zum Ehrenbürger ernannt[259]
Rudolf Arlt (1931–2022), Unternehmer, CSU-Politiker, ehrenamtlicher 2. und 3. Bürgermeister, Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse, 2002 zum Ehrenbürger ernannt[261][262]
Heinz Miederer (1928–1990), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
Hans Rößler (1935–2025), Lehrer, Heimatgeschichtler und Gründer des Löhe-Zeit-Museums, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande
Hermann Vorländer (* 1942), Theologe und von 1992 bis 2007 Direktor des Missionswerkes
Norbert Schottmann (1944–2024), Gründer der Ortsgruppe des Bayerischen Roten Kreuzes, seit 2014 Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse und am Bande[263][264]
Rudolf Kupser (* 1947), Diplom-Sozialpädagoge, seit 2021 Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande[265]
Hermann Schoenauer (* 1950), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau
Michael Hübner (* 1953), Religionspädagoge und Gründer der Stiftung Therapeutische Seelsorge
Mathias Hartmann (* 1966), Pfarrer und Rektor der Diakonie Neuendettelsau (seit 2015)
Bis in den 1960er Jahren gab es über Neuendettelsau nur Einträge inSalbüchern, Statistiken, Adressbüchern oder Ortslexika, die meist sehr knapp ausfielen. Einträge in Ortslexika finden sich bei Hönn (1747), Bundschuh (1801), Eisenmann (1832), von Lang (1834) und im Sammelwerk Bavaria (1865):
„Neudettelsau, ein Anspachisch Dorf im Ober-Amt Windsbach, 2. Stunden davon gegen Hailsbronn, ist ein Ritter-Guth derer Herren von Eyb.“
–G. P. Hönn, S. 355.
„Neuendettelsau, freyherrl[iches] von Eybischer Rittersitz und Pfarrdorf im ehemaligen Ansbachischen Oberamte Windsbach von 60 Unterthanen.“
–J. K. Bundschuh, Band 3, Sp. 738.
„Neuendettelsau, Pfarrdorf mit 80 H[äusern], 403 E[inwohnern], 1 Schlosse, von Eyb[isches] P[a]tr[imonial]g[ericht], im L[an]dg[ericht] Heilsbronn und im Dek[anat] Windsbach, 1 St[unde] von Heilsbrunn entfernt. Die Katholiken pfarren nach Veitsaurach.“
„Dettelsau, war ebenfalls unter dem Dornbergischen Gebiet und dem Erbtheil der Tochter Kunigund von Heydeck begriffen. Die darauf als Burgmänner neben den Seckendorfern (Albrecht von Seckendorf zu Wiesenbrunn und Dettelsau 1322) hausende Dettelsauer scheinen aber das eine und dasselbe mit den Vestenbergern gewesen zu seyn; 1335.Gotfridus de Vestenberg; 1337.Gotfridus de Dettelsau. 1325. verkaufen die Heydecke ihre Vogtei zu Dettelsau den Pfinzingen in Nürnberg. Im Jahr 1403. finden wir Dettelsau getheilt zwischen Seckendorf und Vestenberg; zu den Seckendorfischen halben Schloß gehörten noch 18. Hofstätten zuRegensburg, 1. zu Windsheim, 1. Haus zu Schwabach, 1. zu Windsbach, womit diese Seckendorfe von wegen ihres Schenkenamts des Burggrafthums 1496. und so fort bis 1629. beliehen wurden, auch gehörten dahin 4. Güter zu Schlauersbach. Die Kirche zu Dettelsau, vorher der Pfarrei Petersaurach zugetheilt, erhielt 1403. eigene Pfarr Rechte. [S. 9] Sebast[ian] v. Eyb erkauft 1518 vom Markgrafen das wahrscheinlich früher bestandene und heimgefallene Vestenbergische Rittergut um 6500 Gulden und wurde 1612. wegen demselben mit dem Markgräfl[ichen] Erbkämmeramt belehnt.“
–K. H. von Lang:Historisches Netz des Rezatkreises, S. 8 f.
„Dettelsau ist 1403 im getheilten Besitze der Vestenberge und Seckendorfe. EinGottfridus de Dettelsau erscheint bereits 1337. – Die älteste Mallstätte der Cente war vielleicht in dem DörfleinHaag, nahe der Aurach, dessen Name schon auf umhegten, umwallten Ort hindeutet.“
–Kreis bayerischer Gelehrter (Hrsg.):Oberfranken und Mittelfranken (= Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern.Band3). Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1865,DNB56034290X,OCLC165629235,S.1262–1263 (Digitalisat).
Doris Einzinger:Die Prägung des Ortscharakters von Neuendettelsau durch die drei kirchlichen Einrichtungen: Missionswerk, Diakoniewerk und Augustana-Hochschule. Universität Erlangen-Nürnberg, Zulassungsarbeit. 1991,OCLC633276137.
Michael Gebauer (Hrsg.):Festschrift zum 50-jährigen Weihejubiläum der Kirche St. Franziskus in Neuendettelsau. Neuendettelsau 2012.
Matthias Honold,Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau: Festschrift zur 700-Jahr-Feier 1298/1998; historische Beiträge zur Ortsgeschichte und Häuserchronik von Neuendettelsau. Neuendettelsau 1998,ISBN 3-00-002564-2 (Digitalisat [PDF;138,0MB]).
Harald Jenner:Von Neuendettelsau in alle Welt. Entwicklung und Bedeutung der Diakonissenanstalt Neuendettelsau. Neuendettelsau 2004,ISBN 3-9809431-0-0.
Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau im hohen und späten Mittelalter. Dissertation. Erlangen 2009,DNB998940933 (PDF; 11,1 MB).
Günter Kohlmann:Nicht tot in diesem Neste. Eine Jugend in Neuendettelsau. Erster Teil. Januar bis April 1956. Kumm Bu, gemmer ham.Books on Demand, Norderstedt 2018,ISBN 978-3-7481-4102-0.
Günter Kohlmann:Nicht tot in diesem Neste. Eine Jugend in Neuendettelsau. Zweiter Teil. Mai bis August 1956. Und auf der Kerwa freiermi.Books on Demand, Norderstedt 2019,ISBN 978-3-7481-4525-7.
Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern. Aus der Neuendettelsauer Geschichte. Freimund, Neuendettelsau 1982,ISBN 3-7726-0110-3 (Digitalisat [PDF;103,0MB]).
Hans Rößler, Wolfgang Roth:Die Luftmunitionsanstalt 2/XIII und das Munagelände Neuendettelsau 1934–1958 (= Neuendettelsauer Hefte.Band1). Neuendettelsau 2003,DNB96917750X (Digitalisat [PDF;17,0MB]).
Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8.
Eberhard Krauß:Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Windsbach im 17. Jahrhundert. Eine familiengeschichtliche Untersuchung (= Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte.Band19). Gesellschaft für Familienforschung in Franken, Nürnberg 2007,ISBN 978-3-929865-12-7,S.44–49 u. passim.
Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.):Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf 1964,DNB450093387,OCLC17146040,S.175–177.
↑Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025.
↑Ernst Förstemann:Altdeutsches Namenbuch. 1. Auflage. Erster Band:Personennamen. Verlag von Ferdinand Förstemann, Nordhausen 1856,Sp.1145 (Digitalisat).
↑abWolf-Armin von Reitzenstein:Lexikon fränkischer Ortsnamen, S. 157. Elisabeth Fechter:Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 138.
↑Elisabeth Fechter:Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 138.
↑Bis zum WirkenWilhelm Löhes war der auf einem Hochplateau gelegene Ort verhältnismäßig unbedeutend und arm und wurde deswegen von den Bewohnern umliegender Orte als „Bettelhöhe“ bezeichnet. Friedrich Weiß:Der Dorfherr und seine Bauern. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 31. Nach Martin Droschke:Von Hundefressern und Zwiebeltretern (s. a. Beitrag inFrankenschau aktuell 18. Juli 2019) etablierte sich der Name erst zur Zeit Wilhelm Löhes, als dieser in umliegenden Dörfern für die Finanzierung seiner Einrichtungen um Geld „betteln“ ließ.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 11 f.
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.18 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.19 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.22 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.25, 475 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.52 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.476 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 443.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 444.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 445.
↑Manfred Keßler:Auf der Suche nach den Urhöfen von Neuendettelsau. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 44.
↑Manfred Keßler:Auf der Suche nach den Urhöfen von Neuendettelsau, S. 46.
↑Hans Rößler:Vor 700 Jahren. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 22.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 170.
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.446, 478 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 89.
↑Dietrich Deeg:Die Herrschaft der Herren von Heideck: Eine Studie zu hochadliger Familien- u. Besitzgeschichte (= Freie Schriftenfolge der Gesellschaft für Familienforschung in Franken.Band18). Neustadt/Aisch 1968,DNB456319735,S.169.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 70.
↑Elisabeth Fechter:Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 138.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 70.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 192 f.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 196.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 199.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 213.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 227.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 239.
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.483 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 87 f.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 260.
↑Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 43/1, 6. Zitiert nach Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.731 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑abFriedrich Weiß:Der Dorfherr und seine Bauern. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 35.
↑abGeorg Kuhr:Neuendettelsau und der Dreißigjährige Krieg. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 73.
↑Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 53.
↑abEberhard Krauß:Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Windsbach, S. 44 ff.
↑Georg Kuhr:Österreichische Exulanten in Neuendettelsau. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 83.
↑abWolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 57 f. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 68. Dorf- und Gemeindeordnung. (PDF; 16,1 MB) In: loehe-museum.de. Abgerufen am 7. Oktober 2021.
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 461.
↑Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 74.
↑Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 59. Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 76.
↑Hans Rößler:200 Jahre Feuerwehrgeschichte. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern. S. 104. Für die weitere Entwicklung siehe#Feuerwehr.
↑Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte. S. 78 f.
↑abManfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.891 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Laut Johann Kasper Bundschuh:Geographisches, Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Band 3, Sp. 738 gab es 1801 in Neuendettelsau 60 Anwesen. Die Angaben entstammenJohann Bernhard Fischer:Neuendettelsau. In:Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790,OCLC159872968,S.407 (Digitalisat).
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 461 f.
↑abcManfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.1002f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.963 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.956 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Manfred Keßler:Der Rittersitz zu Dettelsau, S. 462.
↑Wilhelm Löhe:Etwas aus der Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau. Gottfried Löhe, Nürnberg 1870,S.6 (Wikisource).
↑Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 66–85.
↑Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 86–94.
↑Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 94–107.
↑Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 107–112.
↑Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 112–117.
↑Wilhelm Löhe:Geschichte des Diaconissenhauses Neuendettelsau, S. 127.
↑Werner Ost:Löhe und die Neuendettelsauer Missionsanstalt. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 162.
↑Werner Ost:Löhe und die Neuendettelsauer Missionsanstalt. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 166.
↑Hans Rößler:111 Jahre Laurentius-Kirche Neuendettelsau. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 111.
↑Hanns Weiß:Die Lokalbahn Wicklesgreuth – Windsbach. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 192.
↑Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 362.
↑Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 215.
↑Frank Landshuter:Mehr als 100 Jahre Strom in Neuendettelsau. In:Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau.Nr.10, 25. Mai 2022,ZDB-ID 585841-0,S.7–8 (habewind.de [PDF;10,1MB]).
↑abAdam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 219.
↑abErhard Steinbauer:Neuendettelsau in alten Ansichten. [Seitenzahlen fehlen]
↑Führer durch Ansbach und seine Umgebung. Brügel & Sohn, Ansbach 1930,DNB574735089,S.152.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 81 f.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 82 ff.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 84.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 21–24.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 88.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 90.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 119 f.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 213.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 217–221.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 94.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 159–167.
↑Michael Cranach und Hans-Ludwig Siemen (Hrsg.):Psychiatrie im Nationalsozialismus. München 2012, S. 167–170.
↑Hans Rößler:Neuendettelsau unterm Hakenkreuz, S. 213.
↑Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 239.
↑Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 245.
↑Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 246.
↑Hans Rößler:Kriegsende zwischen Ansbach und Windsbach. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 163 f.
↑Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 248.
↑Adam Schuster:Aus tausend Jahren Neuendettelsauer Geschichte, S. 245.
↑Matthias Honold:Bomben oder Strümpfe? Gewerbeansiedlung in der „Muna“ 1945–1956. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 196.
↑M. Honold:Gewerbeansiedlung in der Muna 1945–1956, S. 200.
↑M. Honold:Gewerbeansiedlung in der Muna 1945–1956, S. 202.
↑M. Honold:Gewerbeansiedlung in der Muna 1945–1956, S. 208.
↑M. Honold:Gewerbeansiedlung in der Muna 1945–1956, S. 196.
↑abHier ergeben sich bis zur Eingliederung der Gemeinden in den 1970er Jahren leicht abweichende Zahlen, da dieFroschmühle (Gemeinde Altendettelsau) unberücksichtigt bleibt, währendNeuses bei Windsbach mit einberechnet ist, da es ein Gemeindeteil vonWernsbach war.
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.481 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑abcManfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.67 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Hans Rößler:Luthers Lehre in Neuendettelsau. In: Hans Rößler (Hrsg.):Unter Stroh- und Ziegeldächern, S. 64.
↑Hans Rößler:111 Jahre Laurentius-Kirche Neuendettelsau. In: Matthias Honold, Hans Rößler (Hrsg.):700 Jahre Neuendettelsau, S. 111.
↑Manfred Jehle:Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35).Band1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009,ISBN 978-3-7696-6856-8,S.72f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
↑Michael Gebauer (Hrsg.):St. Franziskus Neuendettelsau, S. 32.
↑Konrad Rosenhauer:Der Landkreis Ansbach, S. 177. Wolfgang Steinbauer:Die ortsgeschichtliche Entwicklung von Neuendettelsau, S. 129.
↑Wahl des zweiten und dritten Bürgermeisters. In:Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau.Nr.11, 28. Mai 2020,ZDB-ID 585841-0,S.2 (habewind.de [PDF;3,6MB]).
↑Region „Rangau“ will ins LEADER-Programm. In:Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau.Nr.18, 15. September 2021,ZDB-ID 585841-0,S.5 (habewind.de [PDF;9,8MB]).
↑Jürgen Frercks:Wir sind FAIR – und bleiben es auch! In:Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau.Nr.19, 27. September 2023,ZDB-ID 585841-0,S.11 (habewind.de [PDF;6,7MB]). Sie ist bei dem im Jahr 2000 ins Leben gerufenen Projekt die 649. Fairtrade Gemeinde in Deutschland, die 175. in Bayern und die dritte im Landkreis Ansbach.
↑Berufliches Schulzentrum Neuendettelsau als Umweltschule in Europa ausgezeichnet. In:habewind news.Nr.374, 30. Januar 2021,S.16 (habewind.de [PDF;13,8MB]).
↑Gemeindebücherei. In: neuendettelsau.eu. Abgerufen am 30. September 2020.
↑Fahrplan Neuendettelsau 2025/26. In:Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau.Nr.25, 17. Dezember 2024,ZDB-ID 585841-0,S.11 (habewind.de [PDF;19,8MB]).
↑Es ist offiziell: Wir sind fahrradfreundlich! In:Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau.Nr.21, 25. Oktober 2023,ZDB-ID 585841-0,S.1 (habewind.de [PDF;4,2MB]).
↑Neuendettelsau als „Fahrradfreundliche kommune ausgezeichnet“. In:Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau.Nr.5, 13. März 2024,ZDB-ID 585841-0,S.1 (habewind.de [PDF;9,7MB]).
↑Gutes Ergebnis beim Fahrrad-Klimatest. In:Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Neuendettelsau.Nr.9, 12. Mai 2021,ZDB-ID 585841-0,S.4 (habewind.de [PDF;7,7MB]).