Nedvědice
Nedvědice | ||||
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Basisdaten | ||||
Staat: | Tschechien![]() | |||
Region: | Jihomoravský kraj | |||
Bezirk: | Brno-venkov | |||
Fläche: | 654 ha | |||
Geographische Lage: | 49° 27′ N,16° 20′ O49.45694444444416.333888888889324Koordinaten:49° 27′ 25″ N,16° 20′ 2″ O | |||
Höhe: | 324 m n.m. | |||
Einwohner: | 1.298(1. Jan. 2023)[1] | |||
Postleitzahl: | 592 62 | |||
Struktur | ||||
Status: | Flecken | |||
Ortsteile: | 2 | |||
Verwaltung | ||||
Bürgermeister: | Josef Dočekal(Stand: 2006) | |||
Adresse: | Nedvědice 42 592 62 Nedvědice | |||
Gemeindenummer: | 596175 | |||
Website: | www.nedvedice.cz |
Nedvědice (deutschNedwieditz) ist einFlecken imOkres Brno-venkov,Tschechien.
Geographie
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde befindet sich unterhalb derBurg Pernstein, etwa vierzig Kilometer nordwestlich vom ZentrumBrünns, am Zusammenfluss vonSvratka undNedvědička. Sie ist ein Bestandteil des NaturparksSvratecká hornatina.
Geschichte
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1350 wird der Ort erstmals schriftlich erwähnt. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass dieses Dorf schon zu Zeiten der ersten urkundlichen Eintragung der Burg Pernstein bestand. Südöstlich befand sich seit dem 14. Jahrhundert derVladikensitz Klečany. Bekannt ist ein Geschehnis aus demDreißigjährigen Krieg, als die einhundert Mann starke Burgbesatzung den sechstausend schwedischen Soldaten erfolgreich Widerstand leistete.
Bis zum 1. Januar 2005 gehörte Nedvědice zumOkres Žďár nad Sázavou und derRegion Vysočina. Seit 2006 besitzt der Ort wieder den Status einesMěstys.
Ortsgliederung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Der Městys Nedvědice besteht aus den Ortsteilen Nedvědice (Nedwieditz) und Pernštejn (Pernstein) sowie der Ortslage Klečany (Kleczan).
Geologie
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Im Ortsteil Pernštejn befinden sich am Lomy-Berg zwei alte Steinbrüche, in denen bis in die zweite Hälfte vom 20. Jahrhundert derPernsteiner-Marmor gewonnen wurde. Es handelt sich um einen weißen bis elfenbeinfarbenen mittelkristallinenMarmor, der durch akzessorische Bestandteile leichte graue oder goldene Bänder zeigen kann. Das Gestein wurde seit dem Mittelalter abgebaut. In der Kirche (1557) vonDoubravník gibt es Architekturteile aus diesem Gestein. Weitere Anwendungen finden sich auf Friedhöfen und in Kirchen vonMähren sowie in der StadtBrünn. Typische Anwendungen waren in vergangener Zeit Grabmale, Kreuze, Skulpturen und Säulen, aber auch Bodenplatten und Stufen in historischen Baudenkmalen. Das Ende des regulären Abbaus liegt im Jahr 1935.
In stratigraphischer Hinsicht gehört dieser Marmor zum Kristallinikum in der Svratecká-Antiklinale desMoravikums, das von der Faltung derOlešnické-Gruppe überlagert wurde.[2][3]
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB)
- ↑Václav Rybařík:Ušlechtilé stavební a sochařské kameny České Republiky. Hořice v. Podkrkonoší 1994, S. 146,ISBN 80-900041-5-6
- ↑M. Kužvart (Red.):Ložiska nerudních surovin ČSR. Praha (Univerzita Karlova) 1983, S. 309