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Neddemin

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WappenDeutschlandkarte
?
Neddemin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neddemin hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten:53° 39′ N,13° 17′ O53.6513.28333333333320Koordinaten:53° 39′ N,13° 17′ O
Bundesland:Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis:Mecklenburgische Seenplatte
Amt:Neverin
Höhe:20 m ü. NHN
Fläche:12,53 km²
Einwohner:340 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte:27 Einwohner je km²
Postleitzahl:17039
Vorwahlen:0395, 03961
Kfz-Kennzeichen:MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel:13 0 71 104
Adresse der Amtsverwaltung:Neubrandenburger Str. 48
17235 Neverin
Website:amtneverin.de
Bürgermeister:Thomas Beckmann
Lage der Gemeinde Neddemin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Karte
Karte

Neddemin ist eine Gemeinde imLandkreis Mecklenburgische Seenplatte inMecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vomAmt Neverin, mit Sitz ingleichnamiger Gemeinde, verwaltet.

Geografie

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Die Gemeinde Neddemin liegt am Rande desUrstromtals derTollense. Nördlich von Neddemin zweigt ein weiteres Urstromtal in Richtung Nordosten ab, das vomKleinen Landgraben entwässert wird. Nach Süden und Osten schließt sich dieGrundmoräne desWerder an, dessen Hänge das Tollensetal um über 50 Meter überragen. Die KreisstadtNeubrandenburg ist zehn Kilometer entfernt.

Umgeben wird Neddemin von den NachbargemeindenAltentreptow im Norden,Brunn im Osten,Neverin im Südosten,Trollenhagen im Süden sowieGroß Teetzleben im Westen.

Geschichte

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Kirche in Neddemin

Der aus demSlawischen stammende Name des alsAngerdorf angelegten Ortes lässt sich etwa alsOrt des Abwesenden deuten (ne doma =nicht im Haus). Die Ersterwähnung von Neddemin (Nedemin) erfolgte in einer Urkunde des MarkgrafenAlbrecht III. vom 24. August 1285.[2] Anfang des 14. Jahrhunderts wurde die Dorfkirche errichtet, derenDachfirst heute ein Storchennest krönt. Seit 1305 war Neddemin im Besitz desKlosters Himmelpfort derZisterzienser.

Das Gut Neddemin war im Besitz der Familien vonPeccatel (um 1597),von Dechow (ab 1694), von Gävertsheim (ab 1754), vonHahn auf Remplin (ab 1778), vonHammerstein (ab 1783), Johann Friedrich Blank (ab 1793),Oertzen (ab 1804), Max Lemcke (ab 1883) und von Eynern; 1939 aufgesiedelt. Das Gutshaus soll von um 1880 stammen.[3]

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Hohenmin eingegliedert.

Dienstsiegel

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Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, wederWappen noch Flagge. AlsDienstsiegel wird das kleine Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Mecklenburg geführt. Es zeigt einen hersehendenStierkopf mit abgerissenem Halsfell und Krone und der Umschrift „GEMEINDE NEDDEMIN * LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE“.[4]

Sehenswürdigkeiten

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  • Feldsteinkirche in Neddemin aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts mit im östlichen verzierten Backsteingiebel. Wenig später entstand wohl die außen polygonale, innen runde Apsis. Der quadratische Westturm wurde Ende des 15. Jahrhunderts errichtet und 1945 bis auf Traufhöhe desKirchenschiffes abgetragen.
  • Herrenhaus Neddemin von um 1880[5]
Siehe auch:Liste der Baudenkmale in Neddemin

Wirtschaft und Verkehr

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Nach 1990 haben sich einige Gewerbebetriebe niedergelassen, unter anderem eine Straßenbaufirma.

Westlich von Hohenmin wurde Kies und Sand im Tagebau gefördert. Südlich daran angrenzend befindet sich ein Solarpark.

Seit 2003 ist Neddemin über einen vier Kilometer langen Zubringer an dieBundesautobahn 20 angeschlossen. Durch die Gemeinde führt die Landesstraße 35 (ehemalsBundesstraße 96). Der Bahnhof Neddemin an der Bahnlinie von Neubrandenburg überDemmin nach Stralsund(Berliner Nordbahn) wurde Mitte der 1990er Jahre geschlossen. Etwa sieben Kilometer südlich von Neddemin befindet sich derFlughafen Neubrandenburg.

Mit Neddemin verbundene Persönlichkeiten

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Literatur

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  • Das Land Stargard. In:Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz. Im Auftrage des Ministeriums (Abteilung für Unterricht und Kunst). I. Band, III. Abteilung: Die Amtsgerichtsbezirke Friedland (zweite Hälfte), Stargard und Neubrandenburg – bearbeitet vonGeorg Krüger, Oberkirchenrat zu Neustrelitz. Kommissionsverlag der Brünslow’schen Verlagsbuchhandlung (E. Brückner), Neubrandenburg 1929, Amtsgerichtsbezirk Neubrandenburg – Neddemin,S. 199 ff. (online [abgerufen am 12. August 2018]). 

Weblinks

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Commons: Neddemin – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise und Gemeinden 2024 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. MUB, Nr. 1285. - Die bei KRÜGER, Kunst- u. Geschichtsdenkm. Mecklenburg-Strelitz, Bd. I.3, genannte Jahreszahl 1248 für den ersten Nachweis des Ortsnamens beruht auf einem Druckfehler.
  3. Guts- & Herrenhäuser:Gutshaus Neddemin
  4. Hauptsatzung § 1 Abs.2
  5. Sabine Bock:Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3),Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008,ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 632–639.
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