| Nadaillac Nadalhac | ||
|---|---|---|
| Staat | Frankreich | |
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Dordogne (24) | |
| Arrondissement | Sarlat-la-Canéda | |
| Kanton | Terrasson-Lavilledieu | |
| Gemeindeverband | Pays de Fénelon | |
| Koordinaten | 45° 2′ N,1° 24′ O45.0391666666671.3972222222222Koordinaten:45° 2′ N,1° 24′ O | |
| Höhe | 193–351 m | |
| Fläche | 26,90 km² | |
| Einwohner | 372(1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 14 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 24590 | |
| INSEE-Code | 24301 | |
| Website | Nadaillac | |
KircheSaint-Denis | ||
Nadaillac (okzitanischNadalhac) ist eine aus einem Hauptort und mehreren Einzelgehöften bestehendeGemeinde mit 372 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Südosten dessüdfranzösischenDépartementsDordogne in derRegionNouvelle-Aquitaine in der alten Kulturlandschaft desPérigord.
Nadaillac ist die östlichste Gemeinde des Departements Dordogne. Sie liegt knapp 30 km (Fahrtstrecke) nordöstlich der StadtSarlat-la-Canéda bzw. ca. 75 km südöstlich vonPérigueux in einer Höhe von ca. 265 m ü. d. M.[1] Das Klima ist gemäßigt und wird gleichermaßen vomAtlantik wie von den Bergen desZentralmassivs beeinflusst; Regen fällt übers ganze Jahr verteilt.[2]
| Jahr | 1800 | 1851 | 1901 | 1954 | 1999 | 2007 | 2018 |
| Einwohner | 803 | 912 | 734 | 380 | 341 | 339 | 381 |
Der kontinuierliche Bevölkerungsrückgang seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf dieReblauskrise im Weinbau und die zunehmendeMechanisierung der Landwirtschaft sowie den jeweils damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen.
Die Bewohner der Gemeinde lebten jahrhundertelang alsSelbstversorger von den Erträgen ihrer Felder und Gärten; daneben wurden auch Viehzucht, ein wenig Weinbau und die Anpflanzung vonEsskastanien und Nussbäumen betrieben. Im Ort selbst siedelten Handwerker, Kleinhändler und Dienstleister. Seit den 1960er Jahren werden einige der leerstehenden Häuser als Ferienwohnungen(gîtes) genutzt. Auch dieForstwirtschaft spielt eine wichtige Rolle im Wirtschaftsleben der Gemeinde.
Die ehemaligeromanischePrioratskircheSaint-Denis gehörte zur Abtei vonSaint-Amand-de-Coly. Ob der erstmals im Jahr 1099 urkundlich erwähnte Ort während desHundertjährigen Krieges (1337–1453) oder in der Zeit derHugenottenkriege (1562–1598) in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist unklar. Ab dem 16. Jahrhundert gehörte er zuKastellanei undBaronie vonSalignac.[3]