| NCF Motors Limited | |
|---|---|
| Rechtsform | Limited |
| Gründung | 1984 |
| Auflösung | 2015 |
| Sitz | Tow Law beiBishop Auckland,County Durham,Vereinigtes Konigreich |
| Leitung | Nicholas Charles Findeisen |
| Branche | Automobile |


NCF Motors Limited war einbritischer Hersteller vonAutomobilen.[1][2]
Nick Findeisen gründete am 8. November 1984[3] das Unternehmen inNewcastle upon Tyne in der GrafschaftTyne and Wear. Er begann mit der Produktion von Automobilen undKits. Der Markenname lauteteNCF. 1990 erfolgte der Umzug nachBishop Auckland imCounty Durham, 1997 nachGreat Whittington bei Newcastle und 2009 nachTow Law bei Bishop Auckland im County Durham. Am 15. September 2015 wurde das Unternehmen aufgelöst.[3] Insgesamt entstanden über 1600 Exemplare.[4]FourWD Engineering ausWarrington setzte die Produktion einiger Modelle unter dem gleichen Markennamen bis 2017[5] fort.[6]
Das erste Modell war derDiamond Mark 1. Dies war ein zweitürigerKombi inGeländewagen-Optik. Die Karosserie bestand ausMetall. Die Basis bildete ein Stahlrohrrahmen. Technisch basierte das Fahrzeug auf demFord Cortina, hatte also Frontmotor und Hinterradantrieb. Eine Version mitAllradantrieb auf Basis desToyota Hilux war wenig erfolgreich. Ein einziges Fahrzeug erhielt den Allradantrieb vomFord Sierra. Zwischen 1985 und 1990 entstanden etwa 300 Exemplare.[4]
Darauf folgte derDiamond Mark 2. Die Karosserie war eckiger geformt. Der Antrieb kam nun vomFord Granada. Von 1990 bis 1993 entstanden etwa 250 Exemplare.[4]
DerDiamond Mark 3 fand zwischen 1993 und 1996 etwa 150 Käufer. Die Änderungen gegenüber dem Vorgänger waren gering und betrafen u. a. die nun verwendete gebogeneWindschutzscheibe des Ford Granada.[4]
Vom FreizeitautoRoad Rat auf BasisFiat Panda entstanden zwischen 1994 und 1995 etwa fünf Exemplare.[4]
Der vomRoad Rat abgeleiteteTorino basierte ebenfalls auf dem Fiat Panda. Er war wahlweise mitFrontantrieb oder Allradantrieb erhältlich. Abgebildet ist einPick-up. Zwischen 1995 und 1997 entstanden etwa 30 Exemplare.[4]
Der SandbahnrennwagenBlitz war ein Einsitzer. Er hatte einenZweizylindermotor vomFiat 126 im Heck. Er fand von 1996 und 1998 etwa 400 Käufer.[4]
Darauf folgte der zweisitzigeBlitz 2. Das Fahrgestell war um einen Hilfsrahmen vomMini ergänzt. Der Vierzylindermotor vom Mini war inMittelmotorbauweise hinter den Sitzen montiert. Ab 1998 entstanden etwa 200 Exemplare.[4]
DerBlitz 4 × 4 erschien 2001, basierte auf demSuzuki SJ, hatte also Allradantrieb und fand etwa 50 Käufer.[4]
VomTraka auf BasisRange Rover entstanden ab 2004 etwa 75 Exemplare, vomOutbak auf BasisSuzuki Vitara ab 2005 etwa 110 Exemplare und vomSahara auf BasisLand Rover Discovery ab 2008 etwa 75 Exemplare.[4]