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Musen-Almanach

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(Weitergeleitet vonMusenalmanach)
Das französische Vorbild, derAlmanach des Muses (1767)

EinMusen-Almanach ist eineliterarische Publikationsform, die sich um 1770 in Deutschland etablierte und auch im19. Jahrhundert sehr beliebt war.

Vorbild der in Göttingen und Leipzig erschienenen ersten deutschen Musen-Almanache war sowohl im Inhalt als auch im Titel der seit 1765 inParis beim VerlegerDelalain erscheinende, vonClaude-Sixte Sautreau de Marsy herausgegebeneAlmanach des Muses. Inhalt dieses und der nachfolgendenAlmanache waren zum einen literarische Notizen und Rezensionen, zum anderen Erstveröffentlichungen neuer (meist kurzer) Gedichte.

Deutsche Musenalmanache 1770–1863

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Der bekanntere unter den beiden ersten deutschen Musen-Almanachen war der vonJohann Christian Dieterich ab 1770 verlegteGöttinger Musenalmanach (GMA), der bis zum Jahre 1802 inGöttingen (und danach noch bis 1805 an anderen Verlagsorten) erschien. Die Anregung zu dieser Publikation kam vom Göttinger MathematikerAbraham Gotthelf Kästner, Herausgeber des GMA warHeinrich Christian Boie (gemeinsam mitFriedrich Wilhelm Gotter).

Schon bald wurde der GMA das Sprachrohr der dichtenden Studenten desGöttinger Hainbunds:Johann Heinrich Voß,Ludwig Hölty,Johann Martin Miller und sein VetterGottlob Dietrich Miller,Johann Friedrich Hahn,Johann Thomas Ludwig Wehrs, späterJohann Anton Leisewitz und andere. Nach Herausgabe des Almanachs auf das Jahr 1774 übertrug Boie die Redaktion an Voß, der allerdings bald nach Hamburg umzog (und dort einen eigenen konkurrierenden Almanach herausgab). Daraufhin wurde im Frühjahr 1775Leopold Friedrich Günther von Goeckingk der neue Herausgeber. Ab 1776 warGottfried August Bürger Mitherausgeber, ab 1779 dann alleiniger Herausgeber. Nach Bürgers Tod übernahm 1795Karl Reinhard die Redaktion.

Zeitgleich erschien inLeipzig derLeipziger Almanach der deutschen Musen (AdM). Der VerlegerEngelhard Benjamin Schwickert, damals als Raubdrucker berüchtigt, kopierte mehr als nur die Idee des Dieterich’schen Musen-Almanachs und brachte es tatsächlich fertig, seine erste Ausgabe (einschließlich 19 aus dem Göttinger Musenalmanach 1770 „geraubter“ Beiträge) nochvor dem Erscheinen des „Originals“ zu veröffentlichen: seinAlmanach auf das Jahr 1770 erschien bereits 1769. Herausgeber des Leipziger Almanachs warChristian Heinrich Schmid, veröffentlicht wurden unter anderem Werke vonFriedrich Gottlieb Klopstock,Christian Fürchtegott Gellert,Johann Wilhelm Ludwig Gleim undKarl Wilhelm Ramler. Ab 1776 erschien das Werk unter dem neuen TitelLeipziger Musen-Almanach (HerausgeberFriedrich Traugott Hase), ab 1782 übernahm Verleger Schwickert den Herausgeberposten. Die letzte Ausgabe erschien im Jahre 1787.

Der dritte deutsche Musen-Almanach war der vonJohann Heinrich Voß (nach seinem Umzug nach Hamburg) herausgegebeneHamburger Musenalmanach. Die erste Ausgabe, von Voß 1776 noch im Selbstverlag herausgebracht, wurde ein finanzieller Verlust; für das Jahr 1777 fand Voß dann den Hamburger VerlegerCarl Ernst Bohn, der die weiteren Bände veröffentlichte. Über die gesamte Zeitspanne war Voß Herausgeber der (daher auchVossischer Musenalmanach genannten) Bände, von 1779 bis 1786 allerdings gemeinsam mit Goeckingk.

Ab 1777 erschien auch einWienerischer Musenalmanach (seit 1786 unter dem TitelWiener Musen-Almanach), der zum Sprachrohr junger Autoren der österreichischen Aufklärung wurde. Herausgeber war zunächstJoseph Franz von Ratschky, Mitherausgeber ab 1781Aloys Blumauer, später auchGottlieb Leon (1757–1830) undMartin Joseph Prandstätter. Die letzte Ausgabe wurde 1796 veröffentlicht.Andere ähnliche Almanache waren von geringerem Erfolg, auchFriedrich Schillers 1782 nur einmalig veröffentlichteAnthologie.

Titelblatt der ersten Ausgabe von Schillers Musen-Almanach

Zur bekanntesten Sammlung dieser Art wurde dann Schillers zweiter Versuch: Der von 1796 bis 1800 von ihm herausgegebeneMusenalmanach. Die ersten Bände erschienen bei dem HofbuchhändlerSalomo Michaelis in Neustrelitz. Namhafte Kollegen Schillers wieJohann Wolfgang Goethe,Johann Gottfried Herder,Ludwig Tieck,Friedrich Hölderlin undAugust Wilhelm Schlegel schrieben für seinen Almanach. Schiller selbst veröffentlichte in seinemMusenalmanach für das Jahr 1797 die gemeinsam mit Goethe verfasstenXenien, in denen sie literarische Missstände verspotteten, und imMusenalmanach für das Jahr 1798 einige Balladen, darunter auch denRitter Toggenburg.

Auf Schillers Almanach folgten die Musenalmanache vonAugust Wilhelm Schlegel undLudwig Tieck (Tübingen 1802), vonJohann Bernhard Vermehren (Leipzig 1802 und Jena 1803), derMusenalmanach vonAdelbert von Chamisso undKarl August Varnhagen von Ense (1804–1806), dasPoetische Taschenbuch vonFriedrich Schlegel (Berlin 1805–1806) und der Musenalmanach vonLeo von Seckendorf (Regensburg 1807–1808).Diese Form der Musenalmanache wurde bald durch dasTaschenbuch verdrängt.

Erst als diese Literatur alles Metrische, diePoesie, aus ihrem Inhalt verdrängte, entstand wieder ein Bedarf für Sammlungen, die das beste Neue aus dem Gebiet derlyrischen und der lyrisch-epischen Poesie in Auswahl herausgaben.So erschienen 1830 zwei Musenalmanache nebeneinander: der eine vonJohann Amadeus Wendt in Leipzig (1830–1839) herausgegeben, seit 1833 von Chamisso undGustav Schwab übernommen, erschien alsDeutscher Musenalmanach bis 1841, zuletzt vonTheodor Echtermeyer undArnold Ruge herausgegeben,[1] der andere alsBerliner Musen-Almanach vonMoritz Veit herausgegeben, erlebte nur zwei Jahrgänge (1830–1831).

Danach erschienen noch eine Reihe weiterer kurzlebiger Musenalmanache, soEmil WebersNorddeutscher Musen-Almanach (Hannover, 1857–58), derOst- und Westpreussische Musenalmanach (späterPreussischer Almanach, Königsberg und Berlin, 1856–63) sowie Almanache von Vertretern der „jüngstdeutschen Lyrik“ und von Studenten. InSchwerin erschien Ende der zwanziger/Anfang der dreißiger Jahre der Schweriner Musen-Almanach (1927 bis 1929) bzw. der Mecklenburgische Musen-Almanach (1930 bis 1933), herausgegeben und verlegt vonChristoph Dittmer im Lyra-Verlag.

Studentische Musenalmanache 1842–1947

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»Breslau 1842«
»Breslau 1843«
»Göttingen 1896«
»Marburg 1901«
»München 1902«

Die Tradition der Musenalmanache wurde von der akademischen Jugend aufgenommen und fortgesetzt. Sie hat seit dem Ausgang des 18. Jahrhunderts, während des ganzen 19. Jahrhunderts und bis ins 20. Jahrhundert hinein – neben vereinzelten studentischen Gedichtsammlungen – eine Reihestudentischer Musenalmanache hervorgebracht, wenn auch selten als echtePeriodika. Diese Veröffentlichungenminorer Dichtung erschienen in verschiedenen Universitätsstädten des deutschen Sprachgebiets. Sie gaben den jungen Autoren Gelegenheit, sich mit ihrenEtüden poetischer Nebenstunden“[2] einem breiteren Publikum vorzustellen. Ihre Werke, die„keinen Anspruch erheben […], etwas Vollendetes und Ausgereiftes zu bieten“[3] wurden in der Regel mit Wohlwollen betrachtet, da sie„durchgehends die Schutzmarke der Jugendlichkeit ihrer Verfasser an der Stirn“[4] trugen.

Die Gedichttexte sind als historische Dokumente sozial-ästhetischer Tradierung bemerkenswert, durch diepoetologischeNormen als sog.Abweichungsregularitäten von deneingeschliffenen Systemen desTrivialen[5] beschreibbar werden und deren literatur-ästhetische Veränderungen in der Zeit – von der singulärenMetapher zum massenhaftenKlischee – sich belegen undempirisch-quantitativ analysieren lassen.[6]

Chronologie nachgewiesener Publikationen

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Chronologisch aufsteigend sortiert

  • »Breslau 1842«
Studenten Musen-Almanach für das Jahr 1842. Enthaltend Gedichte von im Jahre 1841 in Breslau Studierender. Leopold Freund, Breslau 1842
  • »Breslau 1843«
Musen-Almanach der Universität Breslau. Herausgegeben von Dr.Freytag. Leopold Freund, Breslau 1843
  • »Kiel 1851/52«
Schleswig-Holsteinischer Musen-Almanach.
  • »Göttingen 1896«
Göttinger Musenalmanach für 1896. Herausgegeben von Göttinger Studenten. RedaktionCarl von Arnswaldt.Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung, Göttingen 1896
  • »Berlin 1896«
Musen-Almanach Berliner Studenten. Herausgegeben vonGottlieb Fritz,Rudolf Kassner,Emil Schering. Schuster & Löffler, Berlin 1896
  • »Leipzig 1897«
Musen-Almanach Leipziger Studenten 1897 Redaktion Carl Credner, Druck u. Verlag August Hoffmann, Leipzig-Reudnitz 1897
  • »Göttingen 1898«
Göttinger Musenalmanach für 1898. Herausgegeben von Göttinger Studenten. RedaktionB. Frh. v. Münchhausen. Verlag Lüder Horstmann, Göttingen 1898
  • »Göttingen 1899«
Göttinger Musen Almanach für 1900. Herausgegeben von Göttinger Studenten. RedaktionLevin Ludwig Schücking. Verlag Lüder Horstmann, Göttingen 1899
  • »Wien 1900«
Musenalmanach der Hochschüler Wiens. RedaktionErich v. Hornbostel. Verlag Georg Heinr. Mayer, Berlin und Leipzig 1900
  • »Göttingen 1901«
Göttinger Musenalmanach für 1901. Herausgegeben vonB. Frh. v. Münchhausen. Verlag Lüder Horstmann, Göttingen 1901
  • »Marburg 1901«
Musenalmanach Marburger Studenten. Herausgegeben vonErnst Thesing und Wolfgang Lehmus. N.G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1901
  • »München 1901«
Musenalmanach der Hochschüler Münchens 1901. Herausgeber Hanns Holzschuher. Verlegt bei Herrmann Seemann Nachfolger, Leipzig (o.Jahr: 1902)
  • »München 1902«
Musen-Almanach der katholischen Studentenschaft Deutschlands 1902. Redaktion Lorenz Krapp. Verlag Rudolf Abt, München (o.Jahr: 1902)
  • »München 1903«
Musenalmanach Münchener Hochschüler 1903 (Zweiter Musenalmanach Münchner Hochschüler 1902–1903). Titelblatt vonWilly Geiger. Herausgeber Hanns Holzschuher. Eduard Koch Verlagsbuchhandlung, München 1903
  • »München 1904«
Musen-Almanach Deutscher Hochschüler 1904. Herausgeber von stud.arch.F.X. Schrönghamer, Allgemeine Verlags-Gesellschaft mbH, München 1904
  • »Halle 1903«
Hallescher Musen-Almanach. Herausgegeben vonHugo Ernest Luedecke. Druck und Verlag von Kreibohm & Co., GmbH, Halle, Saale (o.Jahr: 1903)
  • »Münster 1904«
Münsterscher Musenalmanach 1904. Herausgegeben von B. Schmitz. Verlag Alphonsus Buchhandlung (Albert Ostendorff), Münster (o.Jahr: 1904)
  • »Münster 1905«
Münsterscher Musenalmanach 1905. Herausgegeben von B. Schmitz. Verlag Alphonsus Buchhandlung (Albert Ostendorff), Münster (o.Jahr: 1905)
  • »Göttingen 1905«
Göttinger Musen-Almanach auf 1905. Herausgegeben vonB. Frh. v. Münchhausen, Verlag von Lüder Horstmann, Göttingen (o.Jahr: 1905)
  • »Hannover 1905«
Hannoverscher Musenalmanach für das Jahr 1905. Herausgegeben von Karl Oppermann und Carlos Gerdes. Verlag Otto Tobies, Hannover (o.Jahr: 1905)
  • »Stuttgart 1905«
Dichterbuch Deutscher Studenten. Im Schillerjahr 1905. Herausgegeben von derAkademischen Freien Litterarischen Vereinigung zu Göttingen. Mit einem Nachwort von Dr. phil.W. Guertler. Zweite unveränderte Auflage. Strecker & Schröder, Stuttgart (o.Jahr: 1905)
  • »Leipzig 1909«
Leipziger Anthologie. Gedichte ehemaliger Leipziger Studenten seit 1870. Festgabe zum 500-jährigen Jubiläum der Universität Leipzig. Herausgegeben von Gustav Werner Peters. Verlag Georg Merseburger, Leipzig 1909
  • »Leipzig 1921«
Dichtungen Leipziger Studenten. Verlag Wilhelm Schunke, Roßberg’sche Buchhandlung, Leipzig 1921
  • »Breslau 1927«
Musenalmanach Breslauer Studenten herausgegeben von Ludwig Böer. Verlag Hampel, Weißwasser 1927
  • »Göttingen 1947«
Göttinger Musenalmanach 1947. Herausgegeben von Göttinger Studenten (mit einem Vorwort von Dr. Horst Ziegler). Verlag Göttinger Universitäts-Zeitung GmbH, Göttingen (o.Jahr: 1947)

Literatur

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  • Hans Köhring:Bibliographie der Almanache, Kalender und Taschenbücher für die Zeit von ca. 1750 bis 1860. Verlag Schäfer, Bad Karlshafen 1987,ISBN 3-9801072-1-3 (unveränd. Nachdr. d. Ausg. Hamburg 1929).
  • Maria Gräfin Lanckorónska, Arthur Rümann:Geschichte der deutschen Taschenbücher und Almanache aus der klassisch-romantischen Zeit. H. Th. Wenner, Osnabrück 1985.ISBN 3-87898-301-8
  • York-Gothart Mix:Kalender? Ey wie viel Kalender!. Literarische Almanache zwischen Rokoko und Klassizismus. HAB, Wolfenbüttel 1986,ISBN 3-88373-049-1 (zugl. Katalog d. gleichnam. Ausstellung im Zeughaus derHerzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, 15. Juni bis 5. November 1986)
  • York-Gothart Mix:Die deutschen Musen-Almanache des 18.Jahrhunderts. Beck, München 1987.ISBN 3-406-32332-4
  • York-Gothart Mix:Die Säue im Blumenbeet und die Beiträger des Hamburger ‚Musen-Almanachs’. Mediengeschichtliche Recherchen zum Lyrikmarkt der Spätaufklärung und zum sozialen Profil seiner Trägerschicht. In: Frank Baudach, Günter Häntzschel (Hrsg.):Johann Heinrich Voß (1751-1826). Beiträge zum Eutiner Symposion im Oktober 1984 (Eutiner Forschungen; Bd. 5). Struve, Eutin 1997,ISBN 3-923457-40-5, S. 231–249.
  • York-Gothart Mix:Populäre Almanache im frühmodernen Europa. De Gruyter, Berlin 2002.ISBN 3-11-018632-2.
  • Carl Christian Redlich:Versuch eines Chiffernlexikons zu den Göttinger, Voßischen, Schillerschen und Schlegel-Tieckschen Musenalmanachen. Meißner, Hamburg 1875 (Sonderdruck aus demOsterprogamm der Höheren Bürgerschule zu Hamburg).
  • Burghard Rieger:Poetae Studiosi. Analysen studentischer Lyrik des 19. und 20. Jahrhunderts. Thesen Verlag Vowinckel, Frankfurt/M. 1970,ISBN 3-7677-0003-4 (zugl. Dissertation, Universität TH Aachen 1970).

Einzelnachweise

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  1. Deutscher Musenalmanach 1840
  2. Karl Otto Conrady: Vorwort zuMakrelen für Kalliope. Kieler Studentenlyrik. Gesammelt und herausgegeben von der Studentenzeitungskizze. Walter G. Mühlau Verlag, Kiel 1966, S. 6
  3. W. Guertler: Nachwort zuDichterbuch Deutscher Studenten. Im Schillerjahr 1905. Strecker & Schröder, Stuttgart (o.Jahr: 1905), S. 178
  4. R. Rosenbaum:Über den Musenalmanach Berliner Studenten in:Deutsche Litteraturzeitung 7(1897), S. 230
  5. Manfred Bierwisch:Poetik und Linguistik in:Helmut Kreuzer/Rul Gunzenhäuser (Hrsg.):Mathematik und Dichtung. Versuche zur Frage einer exakten Literaturwissenschaft. Nymphenburger, München (1965), 4. durchgesehene Auflage 1971, S. 59ISBN 3-485-03303-0
  6. Burghard Rieger:Poetae Studiosi. Analysen studentischer Lyrik des 19. und 20. Jahrhunderts. Frankfurt 1970, S. 113f.

Weblinks

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Commons: Musen-Almanach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Musenalmanache – Quellen und Volltexte
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