Mundelsheim

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WappenDeutschlandkarte
Mundelsheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mundelsheim hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten:49° 0′ N,9° 12′ O499.2063888888889195Koordinaten:49° 0′ N,9° 12′ O
Bundesland:Baden-Württemberg
Regierungsbezirk:Stuttgart
Landkreis:Ludwigsburg
Höhe:195 m ü. NHN
Fläche:10,2 km2
Einwohner:3514 (31. Dez. 2023)[1]
Bevölkerungsdichte:345 Einwohner je km2
Postleitzahl:74395
Vorwahl:07143
Kfz-Kennzeichen:LB, VAI
Gemeindeschlüssel:08 1 18 053
LOCODE:DE 79P
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hindenburgstraße 1
74395 Mundelsheim
Website:www.mundelsheim.de
Bürgermeister:Boris Seitz
Lage der Gemeinde Mundelsheim im Landkreis Ludwigsburg
Karte
Karte

Mundelsheim ist eine Gemeinde imLandkreis Ludwigsburg, etwa 30 km nördlich vonStuttgart und 20 km südlich vonHeilbronn, amNeckar gelegen. Sie gehört zurRegion Stuttgart (bis 1992Region Mittlerer Neckar) und zur europäischenMetropolregion Stuttgart.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

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Geographische Lage

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Mundelsheim im Neckartal. Ansicht von Nordwesten
Ortsansicht von Osten. Im Hintergrund Hessigheim

Mundelsheim liegt an einer Schleife desNeckars zwischenHessigheim undPleidelsheim auf einer Höhe zwischen 182 und 334 Metern.

Gemeindegliederung

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Zu Mundelsheim gehören das Dorf Mundelsheim sowie der auf der anderen Seite des Neckars gelegene Weiler Schreyerhof mit 66 Einwohnern, das Haus Ziegelhütte und dieabgegangenen Ortschaften Tiefenbach und Seelhofen.[2]

Nachbargemeinden

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Nachbarorte Mundelsheims sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Westen):Hessigheim,Ottmarsheim (Stadtteil vonBesigheim),Neckarwestheim,Großbottwar,Höpfigheim (Stadtteil vonSteinheim an der Murr),Pleidelsheim undKleiningersheim (Ortsteil vonIngersheim). Bis auf Neckarwestheim (Landkreis Heilbronn) gehören alle zumLandkreis Ludwigsburg. Zusammen mit Besigheim, Freudental, Gemmrigheim, Hessigheim, Löchgau und Walheim bildet Mundelsheim denGemeindeverwaltungsverband Besigheim. Die Gemeinde gehört zum Gerichtsbezirk desAmtsgerichts Besigheim.

Flächenaufteilung

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Nach Daten desStatistischen Landesamtes, Stand 2014.[3]

Geschichte

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Ortsgeschichte

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Um die Zeit der Geburt Christi herum besiedelten dieKelten das Neckartal. Mit dem Einfall der Römer wurde das Gebiet demrömischen Reich eingegliedert. Von der Herrschaft der Römer zeugen die Überreste einesMithras-Heiligtums am Rande des Industriegebiets Ottmarsheimer Höhe. Dieser Tempel gehörte zu einer umfangreichenrömischen Siedlung, die seit den 1990er Jahren bei Sicherungsgrabungen des Landesdenkmalamtes untersucht wurde. Ein römischer Gutshof wurde bereits 1935 beim Bau derReichsautobahn (heutigeBundesautobahn A 81) entdeckt.

Um 500 nach Christus begann die Herrschaft derAlamannen. Es war ein alamannischer Adliger namens Mundolf, der dem Ort seinen heutigen Namen gab: „Mundolfsheim“, was im Sprachgebrauch im Laufe der Jahrhunderte zu „Mundelsheim“ verändert wurde. Im Jahr1245 wurde der Ort „Mondelsheim“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Nach dem Zerfall desHerzogtums Schwaben kam der Ort in den Besitz derMarkgrafen von Baden. Diese gaben ihn im 13. Jahrhundert den Herren von Urbach zu Lehen. Im Jahre 1422 verlieh KaiserSigismund Mundelsheim dieStadtrechte. Die Herren von Urbach beteiligten sich an vielen Raubüberfällen auf reisende Kaufleute. Deshalb rückten dieReichsstädteHeilbronn undSchwäbisch Hall im Jahre 1440 mit einem Heer von 600 Mann zu Pferd gegen Mundelsheim vor und zerstörten den Ort.

1595 wurde Mundelsheim anWürttemberg verkauft. Bis 1806 war der Ort Sitz einesAmtes, das zunächst imOberamt Beilstein aufging. Bei der weiteren Umsetzung derVerwaltungsgliederung im 1806 gegründetenKönigreich Württemberg wurde Mundelsheim 1807 demOberamt Marbach zugeordnet. Als dieses 1938 im Zuge der Kreisreform während derNS-Zeit in Württemberg aufgelöst wurde, fiel der Ort an denLandkreis Ludwigsburg, dem er seither angehört. Somit wurde Mundelsheim 1945 deramerikanischen Besatzungszone zugeschlagen und gehörte zum neu gegründeten LandWürttemberg-Baden, das 1952 im BundeslandBaden-Württemberg aufging.

Religionen

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Während sich in den württembergischen Nachbargemeinden schon seit 1534 dieReformation durchgesetzt hatte, zogen die damals badischenÄmter wie Mundelsheim und Besigheim erst viel später nach.Markgraf Karl II. vonBaden-Durlach setzte nach demAugsburger Religionsfrieden von 1555 in seinem Herrschaftsbereich ein einheitliches Bekenntnis durch und führte 1556 denevangelischen Glauben ein. Die evangelische Kirchengemeinde Mundelsheim gehört heute zumKirchenbezirk Marbach.

Außerdem gibt es in Mundelsheim diekatholische Kirchengemeinde St. Wolfgang sowie eine Gemeinde derneuapostolischen Kirche.

Einwohnerentwicklung

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Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen desStatistischen Landesamtes Baden-Württemberg[4] (nurHauptwohnsitze).

JahrEinwohner
1. Dezember 1871¹1.619
1. Dezember 1880¹1.695
1. Dezember 1890¹1.665
1. Dezember 1900¹1.629
1. Dezember 1910¹1.478
16. Juni 1925¹1.423
16. Juni 1933¹1.464
17. Mai 1939¹1.520
13. September 1950¹1.914
6. Juni 1961¹2.135
JahrEinwohner
27. Mai 1970¹2.459
31. Dezember 19802.856
25. Mai 1987¹2.827
31. Dezember 19902.889
31. Dezember 19953.085
31. Dezember 20003.168
31. Dezember 20053.174
31. Dezember 20103.154
31. Dezember 20153.276
31. Dezember 20203.368

Politik

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Gemeinderat

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Der Gemeinderat in Mundelsheim besteht aus den zwölf gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

DieKommunalwahl am 9. Juni 2024 führte zu folgendem Ergebnis:[5]

Parteien und Wählergemeinschaften%
2024
Sitze
2024
%
2019
Sitze
2019
Kommunalwahl 2024
 %
40
30
20
10
0
34,92 %
29,09 %
22,98 %
13,01 %
FBW
BWV
FfM
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
−4,38 %p
−2,66 %p
−5,98 %p
+13,01 %p
FBW
BWV
FfM
FBWFreie Bürgerliche Wählervereinigung34,92439,305
BWVBürgerliche Wählervereinigung Mundelsheim29,09331,754
FWVFreie Wählervereinigung Mundelsheim22,98328,963
FfMFamilien für Mundelsheim13,012
gesamt100,012100,012
Wahlbeteiligung70,92 %68,13 %

Bürgermeister

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Der Bürgermeister ist gemäß der baden-württembergischenGemeindeordnung Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der Gemeindeverwaltung. Er ist hauptamtlicher Beamter auf Zeit und wird von den wahlberechtigten Mundelsheimer Bürgern direkt für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. 1930 änderte die württembergische Gemeindeordnung die AmtsbezeichnungSchultheiß inBürgermeister.Derzeitiger Amtsinhaber ist Boris Seitz. Am 14. Oktober 2018 erhielt er bei der Bürgermeisterwahl 60,32 Prozent der Stimmen und setzte sich im ersten Wahlgang gegen vier Mitbewerber durch. Die offizielle Amtseinsetzung fand am 3. Dezember 2018 statt.

Die seit 1889 amtierenden Schultheißen bzw. Bürgermeister waren:

  • 1889–1928: Heinrich Maulick
  • 1928–1938: Hermann Häberle
  • 1938–1945: Georg Hager
  • 1945–1948: Wendelin Rahner (von der alliierten Militärregierung zum Bürgermeister ernannt)
  • 1948–1966: Georg Hager
  • 1966–2002: Hans Wetzel
  • 2002–2018: Holger Haist
  • seit 2018: Boris Seitz

Wappen und Flagge

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Das Gemeindewappen zeigt in Rot unter einer liegenden schwarzen Hirschstange eine aufgehobene silberne Rechthand.Das Wappen wurde nach dem Übergang an Württemberg eingeführt und zeigt wohl eine zum Untertaneneid erhobene Schwurhand; dieHirschstange steht für die Zugehörigkeit zu Württemberg.

Die Gemeindeflagge ist weiß-rot und wurde am 4. August 1980 verliehen.

Partnerschaften

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Mundelsheim unterhält seit 1974 freundschaftliche Beziehungen zuLa Motte-Servolex inSavoyen,Frankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Mundelsheim liegt an derWürttemberger Weinstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Bauwerke

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Nikolauskirche

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Hauptartikel:Nikolauskirche (Mundelsheim)

Bis 1602 war die Nikolauskirche eine Kapelle und wurde erst zu diesem Zeitpunkt als Kirche ausgebaut. 1836 wurde der Turm abgetragen und mit Sandsteinen im klassizistischen Stil aufgebaut. Ein Schmuckstück im Inneren ist dieWeimer-Orgel von 1784.

Kilianskirche

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Hauptartikel:Kilianskirche (Mundelsheim)

Bereits 1247 wurde St. Kilian in einerPapstbulle erwähnt und gehörte zumChorfrauenstiftOberstenfeld. 1440 durch ein Heer der freienReichsstädteHeilbronn undHall stark beschädigt und in heutiger größerer Form wieder aufgebaut, beherbergt sie sehenswerte spätgotischeFresken aus den Jahren 1460 bis 1470.

Großbottwarer Tor mit dem „Torhäusle“

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Hauptartikel:Großbottwarer Tor

Als Zeichen des 1422 erteiltenStadtrechtes war Mundelsheim durch Tore, Mauern und Gräben befestigt. Das einzige erhaltene Tor ist das Großbottwarer Tor. Es war Teil der Ortsbefestigung und gleichzeitig Dienstwohnung des „Torschreibers“.

Hölderlin-Apotheke

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Das Haus wurde 1747 von Pfarrer Magister Johann Leonhard Hölderlin errichtet. Der zweigeschossige Putzbau besitzt ein Mansardenwalmdach im Stil desBarock. Seit 1832 wird hier eineApotheke betrieben, die dem Gebäude den Namen gab.

Gemeindebackhaus

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Das ältere der beiden noch vorhandenen Gemeindebackhäuser wurde aufgrund einer herzoglichen Anordnung zur Brandverhütung im Jahr 1838 errichtet. Es wird heute noch regelmäßig alsBackhaus genutzt.

Königshäusle

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Die Hofdomänenkammer ließ 1819 im Käsberg-Weinberg ein Weinberghäuschen erbauen, das später den Namen „Königshäusle“ erhielt. Von hier aus führt eine schmale Treppe zum beliebten Aussichtspunkt "Käsbergkanzel", die einen weiten Ausblick über Mundelsheim, die Neckarschlaufe und seine umliegenden Gemeinden bietet.[6]

  • Nikolauskirche
    Nikolauskirche
  • Weimer-Orgel von 1784
    Weimer-Orgel von 1784
  • Pfarrhaus
    Pfarrhaus
  • Bürgerliches Wohnhaus von 1670
    Bürgerliches Wohnhaus von 1670
  • Gemeindebackhaus
    Gemeindebackhaus
  • Großbottwarer Tor mit dem „Torhäusle“
    Großbottwarer Tor mit dem „Torhäusle“
  • Blick auf den Käsberg mit "Königshäusle"
    Blick auf den Käsberg mit "Königshäusle"

Historischer Ortsrundgang

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Der historische Ortsrundgang mit 24 Objekten im Ortskern und weiteren Sehenswürdigkeiten im Außenbereich vermittelt einen Einblick in die Geschichte des Ortes. Der Rundgang beginnt auf dem Marktplatz vor dem Bürgerhaus. Dort befindet sich eine Übersichtstafel, auf der alle Objekte verzeichnet sind. An den Gebäuden und Denkmalen befinden sich Hinweistafeln mit kurzen Erläuterungen.

Römischer Vicus und Gutshof im Steinmäurich

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Hauptartikel:Vicus von Ottmarsheim undRömischer Gutshof Steinmäurich

Umfangreiche archäologische Grabungen bewiesen, dass auf der Ottmarsheimer Höhe im 2. und 3. Jahrhundert nach Christus eine große römische Siedlung, ein sogenannterVicus, stand. Von hier aus wurden vermutlich auch dieKastelle inWalheim undBenningen mit Nahrungsmitteln, Werkzeugen und sonstigen Handelsgütern versorgt. Zu besichtigen ist ein freigelegter Keller eines Gutshofs mit Lichtöffnungen. Er ist mit einem Schutzdach versehen. Text- und Bildtafeln bieten dem Besucher aufschlussreiche Erläuterungen zu den Funden.

Mithras-Tempel

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Hauptartikel:Mithräum (Mundelsheim)

Etwa 50 Meter westlich des Römerkellers befinden sich die Reste einesMithras-Tempels, die 1989 entdeckt wurden. Diese Kultstätten wurden unterirdisch angelegt. Diesem Umstand verdankt das Heiligtum seinen guten Erhaltungszustand. Am Mithras-Tempel befinden sich Schautafeln zu den Inhalten des Kultes und zur Ausgrabung der Anlage. In der Anlage selbst sind zwei Altäre der MondgöttinLuna und des SonnengottesSol als Kopien ausgestellt. Die Grundmauern der Anlage wurden im Gelände konserviert und sind frei zugänglich.

Museum in der Stiftsscheuer

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Hauptartikel:Museum in der Stiftsscheuer Mundelsheim

Der Geschichtsverein Mundelsheim hat in der ehemaligenZehntscheuer desStiftes Oberstenfeld eineWeinbauausstellung eingerichtet. Auf Schautafeln und in Vitrinen werden den Besuchern die geschichtlichen Hintergründe erläutert. Als weitere Stationen sind eineKüfer- und eineWagnerwerkstatt eingerichtet.

Regelmäßige Veranstaltungen

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  • Wein und Sound: Live-Musik in der Kelter, in der Regel im März
  • Käsbergfest: auf dem Käsbergweg in der Weinlage Käsberg, immer am ersten Samstag im Mai (wenn dieser auf den 1. Mai fällt, dann am darauffolgenden Samstag), seit 2012 an zwei Tagen (Freitag und Samstag)
  • Fest auf dem Böckler: auf der Freizeitanlage Böckler in den Weinbergen, immer an Christi Himmelfahrt
  • Pfingstmarkt mit Handwerkerstraße: in der Ortsmitte auf dem Marktplatz und in der Hindenburgstraße, immer am Pfingstmontag
  • Weindorf: auf dem Marktplatz, immer am letzten Augustwochenende (im jährlichen Wechsel mit der Sichelhenket)
  • Sichelhenket: auf dem Marktplatz, immer am letzten Augustwochenende (im jährlichen Wechsel mit dem Weindorf)
  • Neuer Wein und Zwiebelkuchen: vor dem Bürgerhaus auf dem Marktplatz, immer am zweiten Sonntag im Oktober
  • Martinimarkt: in der Ortsmitte auf dem Marktplatz und in der Hindenburgstraße, immer am Samstag nach dem Buß- und Bettag
  • Weinprobiertage desKäsbergkellers: in der Käsberghalle, am Wochenende nach dem Buß- und Bettag

Wirtschaft und Infrastruktur

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Weinbau

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Die Wirtschaft Mundelsheims ist, wie die der ganzen Region, durch denWein- undObstbau geprägt. Eine sehr bekannte Weinlage ist derMundelsheimer Käsberg. Wie auch die anderen LagenMühlbächer undRozenberg gehört er zur Großlage Schalkstein im BereichWürttembergisch Unterland desWeinbaugebietes Württemberg.

Verkehr

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Mundelsheim ist über Busverbindungen nach Besigheim und Freiberg an den Schienenverkehr angeschlossen. Besigheim verfügt über einen Bahnhof an derFrankenbahn (Stuttgart–Würzburg). Freiberg wird von derS-Bahn-Linie S4 (Backnang–Marbach–Stuttgart) bedient.

Mundelsheim liegt in unmittelbarer Nähe derBundesautobahn A 81 Heilbronn–Stuttgart mit eigenerAutobahnanschlussstelle.

Auch mit dem Schiff ist Mundelsheim zu erreichen. DieNeckar-Personenschifffahrt unterhält direkt amNeckartal-Radweg eine Anlegestelle.

Medien

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Mundelsheim Aktuell, das Mitteilungsblatt und öffentliche Bekanntmachungsorgan der Gemeinde, erscheint einmal wöchentlich freitags. Über aktuelle Ereignisse in Mundelsheim berichten regelmäßig dieBietigheimer Zeitung, dieLudwigsburger Kreiszeitung, derNeckar- und Enzbote, dieMarbacher Zeitung und dieStuttgarter Zeitung.

Öffentliche und soziale Einrichtungen

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Kindergärten

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In Mundelsheim gibt es vierKindergärten: die GemeindekindergärtenSeelhofen,Dammweg undWirbelwind sowie dasEvangelische Kinderhaus.

Ortsbücherei

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Die Ortsbücherei befindet sich in der Alten Schule. Für die Leser stehen Kinder- und Jugendbücher, Erwachsenenliteratur, informative Sachbücher, Reiseführer sowie Bücher zu den Themen Erziehung, Gesundheit, Haustiere, Garten, Basteln, Kochen und Backen zur Verfügung. Außerdem können Hörbücher, CDs und Spiele ausgeliehen werden.

Freibad

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Das in den Sommermonaten von Anfang Mai bis Mitte September geöffnete Freibad ist idyllisch am Neckar gelegen. Vorzüge des kleinen Bades sind das kristallklare und mineralhaltige Wasser mit angenehmen Temperaturen, erholsame Ruhe und ein interessant gestalteter Kinderspielbereich. Es besteht die Möglichkeit, Beach-Volleyball, Tischfußball und Tischtennis zu spielen. Im Eingangsbereich befindet sich ein Kiosk. Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Gemeindepflegehaus

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Mit dem Gemeindepflegehaus desAlexander-Stifts verfügt die Gemeinde Mundelsheim über eine Dauerpflegeeinrichtung. Es vereint stationäre Pflege- und Kurzzeitpflegeplätze unter einem Dach. Hinzu kommen betreute Seniorenwohnungen.

Helfer vor Ort

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Die Freiwillige Feuerwehr Mundelsheim ist seit Mai 2016 Träger einer alsFirst Responder oderHelfer vor Ort bezeichneten medizinischen Notfalleinheit. Deren Aufgabe besteht in der schnellstmöglichen Versorgung von Notfallpatienten vor Eintreffen desRettungsdienstes.

Kirchliche Einrichtungen

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Die evangelischeNikolauskirche befindet sich in der Schulgasse, ebenso das Pfarramt. Als Gemeindezentrum dient dasCVJM-Haus in der Kappelstraße. Die evangelischeKilianskirche befindet sich auf dem Friedhof an der Ecke Kirchhofgasse/Kilianstraße.

Die katholische Kirche St. Wolfgang mit Gemeindezentrum befindet sich im Amselweg.

Die neuapostolische Kirche befindet sich im Fischerwert.

Bildung

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Die Georg-Hager-Schule war bis zum Ende des Schuljahres 2014/15 eine Grund- und Hauptschule mitWerkrealschule. Seit dem Wegfall der Haupt- und Werkrealschule ist die Georg-Hager-Schule eine Ganztagesgrundschule in Wahlform. Das bedeutet, dass die Eltern die Wahl haben, ihre Kinder am Ganztag anzumelden. Es besteht keine Pflicht zur Teilnahme. Weiterführende Schulen können z. B. in Besigheim, Freiberg oder Marbach besucht werden.

Ver- und Entsorgung

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Stromversorgung

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1896 wurde ein kleines Elektrizitätswerk von der Schlossbrauerei Mundelsheim errichtet, die jedoch 1902 Konkurs ging. 1905 wurde in der Neckarmühle ein Wasserkraftwerk in Betrieb genommen. Die Anlagen wurden 1907 an die Stadt Stuttgart verkauft.[7] DieTechnischen Werke der Stadt Stuttgart waren bis 1985 Stromnetzbetreiber in Mundelsheim. Seitdem wird das Stromnetz von derKawag betrieben, der heutigen Syna GmbH, einem Tochterunternehmen derSüwag Energie AG. Das Gewerbegebiet Ottmarsheimer Höhe wird von derEnBW Regional AG mit Strom versorgt.

Gasversorgung

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Eine Gasversorgung besteht nur im Gewerbegebiet Ottmarsheimer Höhe, wo ein Erdgasnetz von derEnBW Regional AG bzw. den VorgängerunternehmenTechnische Werke der Stadt Stuttgart AG undNeckarwerke Stuttgart AG seit 1989 betrieben wird.[8]

Wasserversorgung

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Die Wasserversorgung Mundelsheims wurde früher über eigene Quellen sichergestellt. Wasserleitungen speisten die Dorfbrunnen wie beispielsweise den Rathausbrunnen. Eine zentrale Wasserversorgung wurde im Jahr 1896 errichtet. Bis 2004 erfolgte die Wassergewinnung ausschließlich aus eigenen Quellen und Brunnen. Seit dem Anschluss an dieBodensee-Wasserversorgung wird Mischwasser aus Eigenwasser und Bodenseewasser an die Bevölkerung abgegeben.[9] Das Wohngebiet Schreyerhof bezieht sein Trinkwasser über dasHessigheimer Ortsnetz von der Besigheimer Wasserversorgungsgruppe. Das Gewerbegebiet Ottmarsheimer Höhe erhält von der Bodensee-Wasserversorgung sein Trinkwasser.

Abwasserbeseitigung

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Die vorhandene mechanisch-biologischeKläranlage hat eine Kapazität von 8300EGW. Es sind drei Regenüberlaufbecken (Bauhof, Rathaus, Neckarstraße) vorhanden.[10] Das Wohngebiet Schreyerhof besitzt eine eigene Kläranlage mit einer Kapazität von 200EGW. Das Gewerbegebiet Ottmarsheimer Höhe ist an die Kläranlage inNeckarwestheim angeschlossen. Sie hat eine Kapazität von 10.000EGW.

Abfallentsorgung

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DieAbfallentsorgung wird von der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg mbH (AVL) übernommen. Die AVL erfüllt im Auftrag des Landkreises Ludwigsburg die Aufgaben zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen.

Tourismus

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Neckarschleife bei Mundelsheim

In Mundelsheim befinden sich zahlreiche Wanderwege, darunter der Käsbergweg mit Aussicht auf die bekannte Neckarschleife sowie fünf Wein- und Obstwanderwege, sechs Waldwanderwege und ein Wasser-Wanderweg.

Mundelsheim liegt amNeckartal-Radweg, der vonVillingen-Schwenningen überHorb,Tübingen,Stuttgart,Heilbronn undHeidelberg bis nachMannheim rund 370 km entlang des Neckars führt.

Trivia

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Geografische Breite

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Diegeografische Lage von Mundelsheim weist eine Besonderheit auf: Mitten durch die Gemeinde verläuft der 49.Breitengrad. Unter anderem die StädteVancouver,Paris,Karlsruhe,Regensburg undBudweis liegen ebenfalls auf diesem Breitengrad. Zudem bildet er seit dem Jahr 1818 die Grenze zwischen der damaligen britischen KolonieKanada und den westlichen Territorien derVereinigten Staaten von Amerika auf einer Länge von rund 2.100 Kilometern.

Mundelsheim und die RAF

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DieRAF-TerroristenKnut Folkerts undGünter Sonnenberg kauften am 6. April 1977, am Tag vor demAttentat auf denGeneralbundesanwaltSiegfried Buback, zwölf Flaschen Wein bei der Weingärtnergenossenschaft Mundelsheim.[11]

Persönlichkeiten

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Folgende Persönlichkeiten stammen aus Mundelsheim, haben vor Ort gelebt oder gewirkt:

  • Johann Wolff (* 1537; † 1600), Jurist, Diplomat, Übersetzer, Historiker und Theologe; Amtmann der Herrschaft Mundelsheim
  • Viktor Friedrich Sandberger (* 1769; † 1837), württembergischer Verwaltungsbeamter und Oberamtmann; Stadt- und Amtsschreiber in Mundelsheim
  • Hans Hopf (* 1942), analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
  • Karlheinz Groß (* 1943; † 2009), Maler, Grafiker und Buchautor
  • Helmut M. Jahn (* 1949), Politiker, früher Landrat des Hohenlohekreises und Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg
  • Namosh (* 1981), Musiker, Sänger, Performance-Künstler, Schauspieler und DJ
  • Sarna Röser (* 1987), Unternehmerin, Aufsichtsrätin, Beirätin undBusiness Angel; Bundesvorsitzende des WirtschaftsverbandsDie jungen Unternehmer
  • André Link (* 1994), Sportschütze in der Disziplin Kleinkalibergewehr (KK), Teilnehmer an denOlympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016

Literatur

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  • Mundelsheim. In:Christoph Friedrich von Stälin (Hrsg.):Beschreibung des Oberamts Marbach (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886.Band 48). H. Lindemann, Stuttgart 1866,S. 236–242 (Volltext [Wikisource]). 
  • Hans Hopf:Mundelsheim. Weinort am Neckar. Geschichte. Landschaft. Menschen. Mundelsheim 1995,ISBN 978-3-9804177-0-9 (Vertrieb über die Gemeinde). 
  • Angelika Fink, Werner Link, Alfred Möhrer:Käsberg, Kälbling, Kappelstaffel. Auf den Spuren der Flur- und Ortsnamen in Mundelsheim. Geschichtsverein Mundelsheim e. V. 2010. 
  • Alfred Möhrer, Josef Rudolf Wennrich:Mundelsheim wie es früher war. 101 Geschichten erzählt von Mundelsheimer Bürgerinnen und Bürgern. Geschichtsverein Mundelsheim e. V. 2013. 
  • Hans-Peter Winkler:Anfänge einer neuen Zeit. Ein Rückblick auf 125 Jahre Strom- und Wasserversorgung in Mundelsheim. 1896–2021. Mundelsheim 2021,ISBN 978-3-00-069691-6 (Vertrieb über die Gemeinde). 

Mundelsheim in den Ludwigsburger Geschichtsblättern

  • Julius Friedrich Kastner:Das markgräflich badische Lehen »Burg und Dorf Mundelsheim«. In:Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 15 (1963), S. 126–134.
  • Reinhold Rau:Die Herren von Urbach zu Mundelsheim und Höpfigheim. In:Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 21 (1969), S. 56–65.
  • Reinhold Rau:Hans von Urbach zu Mundelsheim, der Städtefeind. In:Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 22 (1970), S. 16–21.
  • Wolfgang Irtenkauf:Johann Wolff, Amtmann zu Mundelsheim (1537–1600). In:Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 27 (1975), S. 89–116.
  • Markus Otto:Die Friedhofkirche St. Kilian in Mundelsheim und ihre Kunstschätze. In:Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 27 (1975), S. 125–140.
  • Hermann Ehmer:Die Verleihung des Stadt- und Marktrechts für Mundelsheim 1422. Ein nicht zur Wirkung gekommenes Privileg. In:Ludwigsburger Geschichtsblätter, Band 76 (2022), S. 60–77.
  • Hans-Peter Winkler:"Es war ein Ereignis ersten Ranges". Ein Rückblick auf 125 Jahre Stromversorgung in Mundelsheim. In:Ludwigsburger Geschichtsblätter, Band 76 (2022), S. 180–204.
  • Hans-Peter Winkler:"... die Wohlthat der Wasserleitung ...". Ein Rückblick auf 125 Jahre zentrale Wasserversorgung in Mundelsheim. In:Ludwigsburger Geschichtsblätter, Band 77 (2023), S. 128–144.

Weblinks

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Commons: Mundelsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2023 (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978,ISBN 3-17-004758-2. S. 386–387
  3. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Mundelsheim.
  4. Bevölkerungsentwicklung in Baden-Württemberg von 1871 bis 2012@1@2Vorlage:Toter Link/www.statistik.baden-wuerttemberg.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums
  6. https://www.mundelsheim.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=99393
  7. Ernst Weste:Kleine Geschichte der Elektrizitätsversorgung von Mundelsheim. Stuttgart 1971.
  8. Ulrich Kett:1845–1995. 150 Jahre Gasversorgung Stuttgart im Spiegel der Stadthistorie. Stuttgart 1995.
  9. Hans-Peter Winkler:Begegnungen mit Wasser. Entwicklung und Stand der zentralen Trinkwasserversorgung in Mundelsheim. Mundelsheim 2012.
  10. Gemeinde Mundelsheim:Kläranlage Mundelsheim. Mundelsheim 1977.
  11. Der Spiegel:Terroristen. Der Sozius. Ausgabe 21/1980 vom 19. Mai 1980.
Städte und Gemeinden imLandkreis Ludwigsburg
Normdaten (Geografikum):GND:4529018-0(lobid,OGND,AKS) |VIAF:248272440
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