| Mozilla Minimo | |
|---|---|
Wikipedia im Minimo-Webbrowser auf einem VGA-Pocket-PC | |
| Basisdaten | |
| Entwickler | Mozilla Foundation |
| Aktuelle Version | 0.1 (Familiar Linux) 0.2 (Windows CE) (Format invalid) |
| Betriebssystem | Familiar Linux undWindows CE |
| Programmiersprache | C |
| Kategorie | Webbrowser |
| Lizenz | MPL/GPL/LGPLMehrfachlizenzierung |
| deutschsprachig | nein |
| www-archive.mozilla.org/projects/minimo/ | |
Minimo (kurz für „Mini Mozilla“) war ein Projekt, um eine Version desMozilla-Browsers für kleine Geräte wiePDAs undMobiltelefone bereitzustellen. Das Projekt hatte zudem das Ziel, es für Entwickler leichter zu machen, Teile von Mozilla in Systeme mit begrenzten Ressourcen einzubetten (zum Beispiel Geräte mit wenigRAM). Kurze Zeit nach der Einstellung des Projekts begann 2008 die Entwicklung eines mobilenFirefox-Browsers mit demCodenameFennec[1]. Der Name kommt von der Tierart desFenneks, ein kleiner Wüstenfuchs.
Eine Version von Minimo fürWindows CE war auch in Entwicklung. Die erste Version für den Pocket PC wurde im Februar 2005 zugänglich gemacht und trägt die aktuelle Versionsnummer 0.016. Für Geräte mitWindows Mobile 5.0 und jünger existiert seit dem 27. März 2007 die Version 0.2. In beiden Versionen ist der Browser jedoch für Endanwender noch nicht empfehlenswert. Dennoch kann er bereits erste Hilfe bieten bei den vom Internet Explorer für Windows Mobile nicht unterstützten Funktionen wieJavaScript undPop-up-Fenster.
Die führenden Minimo-Entwickler waren Doug Turner und Chris Hofmann, die das Projekt seit der Einführung betreuten. DieMozilla Foundation hatte Turner im Dezember 2004 angestellt, in Vollzeit an Minimo zu arbeiten. Hofmann arbeitete ebenfalls für die Mozilla Foundation, hat aber andere Verpflichtungen. Von Mitte 2004 an wurde Minimo vonNokia finanziell unterstützt.
Am 27. November 2007 gab der Entwickler Doug Turner bekannt, dass das Projekt nicht mehr weiterentwickelt wird.[2]
Um die benötigten Ressourcen zu minimieren, beinhaltet Minimo weniger Funktionen, zum Beispiel fehlt dieFTP-Unterstützung. Zusätzlich benutzt der Browser einesmall screen rendering-Technologie, um Webseiten für Displays im Taschenformat umzuformen. DieBenutzeroberfläche ist ebenfalls so gestaltet, dass nur wenig Platz auf dem Display gebraucht wird.
Derzeit hat sich die Minimo-Entwicklung auf Geräte mitARM-Prozessoren (z. B.iPAQ oderIntel-XScale-Typen) mit rund 64 MB RAM konzentriert.