Mos maiorum

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Dermos maiorum (lateinisch; wörtlich „Sitte der Vorfahren“) war im altenRom, sowohl während der Zeit derRepublik als auch zu Beginn derKaiserzeit, die Bezeichnung für traditionelle Verhaltensweisen undGebräuche.

Inhaltsverzeichnis

Bedeutung desmos maiorum

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Bedeutung erlangte der mos insbesondere im Bereich desGewohnheits- und Sakralrechtswesens.[1]

Der mos maiorum galt als Grundlage der beispiellosen Erfolgsgeschichte des Aufstiegs Roms zurWeltmacht und war von all jenen, dieöffentliche Ämter anstrebten, genau zu beachten. Das bedeutete die strikte Einhaltung hergebrachter und konstituierterrömischer Rechtsnormen (beispielsweise dasPrinzip der Annuität beiMagistraten), die religiöse Treue zum Staatskult und die Teilnahme an Feiern zu Ehren der Staatsgötter, mitunter auch die Übernahmepriesterlicher Ämter durch Angehörige desPatriziats, die Übernahmemilitärischer Verantwortung für alle diejenigen, die einKonsulnamt anstrebten oder die öffentlichesacrosanctitas derVolkstribunen. Auch die aufgestellten Regeln zum Schutz despomeriums waren einzuhalten.

Dermos maiorum bei Cato

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Zummos maiorum, wie er zum Beispiel vom prinzipientreuenCato verstanden wurde, gehörten:

  • „labor“: Die Mühe, die Arbeit, die ein jeder für die Gesellschaft aufbringen sollte.
  • „iustitia“: Die Gerechtigkeit. Ein neben der Arbeit ebenfalls sehr hohes Prinzip war die Gerechtigkeit. Cato zum Beispiel übte diese Gerechtigkeit auch gegenüber den Feinden aus; sie war also auch ein Zeichen von Ehre.
  • „pietas“: Die Redlichkeit, die Frömmigkeit, war ebenfalls ein wichtiges Prinzip der ‚mos maiorum‘.
  • „res publica“: Dieses Prinzip bezeichnet die Bevorrechtigung des Staates gegenüber dem Privatleben.
  • „fortitudo“: Die Stärke, insbesondere ist hier die Stärke des Militärs gemeint.

Literatur

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Einzelnachweise

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  1. Heinrich Honsell:Römisches Recht. 5. Auflage, Springer, Zürich 2001,ISBN 3-540-42455-5, S. 3 und 13.
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