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Mjassischtschew WB-109

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Mjassischtschew WB-109
f2
TypHöhenbomber
Entwurfsland

Sowjetunion 1923 Sowjetunion

HerstellerFlugzeugwerk Nr. 22 Kasan
Erstflug1945
Stückzahl1

DieMjassischtschew WB-109 (russischМясищев ВБ-109) war einsowjetischerBomber aus der Mitte der 1940er-Jahre. Die Bezeichnung erklärt sich aus der Verwendung als Höhenbomber („Wyssotny Bombardirowschtschik“,russischВысотный бомбардировщик) und den vorgesehenen Triebwerken, zwei WK-109.

Geschichte

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Wladimir Mjassischtschew wurde am 25. Juni 1943 zum Produktionsleiter des Kasaner Flugzeugwerkes Nr. 22, das den zweimotorigen BomberPe-2 in Serie produzierte,[1] ernannt. Bis zum Ende desZweiten Weltkrieges optimierte er dessen Fertigung und entwickelte verbesserte Varianten. Auf Grundlage dessen konstruierte er Ende 1944 den TagbomberDB-108, der jedoch zugunsten derTu-2 nicht in die Produktion ging. Aus ihm entwickelte Mjassischtschew Anfang 1945 das Projekt eines Höhenbombers. Der Typ sollte in 10.000 Metern Höhe operieren können und als Antrieb zwei neu entwickelteWK-109-Motoren mit zweistufigen 2-Gang-Ladern (1.500 kW Höhenleistung) vonKlimow erhalten. Da diese bei Erprobungsbeginn noch nicht ausgereift waren, musste man auf zweiWK-107A ausweichen. Die WB-109 war als freitragenderMitteldecker mit geradem Tragflächenmittelstück, in dessen Vorderkante sich auch die Kühler befanden, und elliptisch zulaufenden Außenflügeln konstruiert. Die Gondeln der Motoren dienten zur Aufnahme der Hauptfahrwerksräder, das Heckrad war ebenfalls einziehbar. DasSeitenleitwerk war in zwei Endscheiben links und rechts desHöhenleitwerks integriert. Wie schon bei der Pe-2 war der untere Teil des Bugs zur besseren Sicht verglast. Im Heck befand sich ein ferngesteuerter Waffenstand mit einer 20-mm-Maschinenkanone, eine weitere Maschinenkanone war fest eingebaut. Die Kraftstoffbehälter befanden sich in Rumpf und Tragflächen und fassten zusammen 1740 Liter. Im Bombenschacht konnten 2.000 Kilogramm Bomben sowie zusätzlich zwei 500-Kilogramm-Bomben an Unterflügel-Außenstationen mitgeführt werden. Die Besatzung bestand aus einem Piloten und einem Schützen/Funker, die in einer gepanzertenDruckkabine untergebracht waren. Die Panzerung betrug bis zu 10 mm, das Panzerglas hatte eine Stärke von 64 mm.

Im zweiten Halbjahr des Jahres 1945 begann die Flugerprobung der WB-109. Wegen des Anbruchs der Strahltriebwerksära wurde sie jedoch bald eingestellt.

Technische Daten

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Mjassischtschew WB-109 / Мясищев ВБ-109
KenngrößeDaten
Besatzung2
Spannweite17,8 m
Länge14,17 m
Flügelfläche43,16 m²
Flügelstreckung7,3
Leermasse7.508 kg
Startmassenormal 9.900 kg
maximal 11.900 kg
Triebwerk(e)zwei flüssigkeitsgekühlte12-Zylinder-V-Motoren Klimow WK-107A
Leistung1.500 kW (2.039 PS) in Bodennähe
1.140 kW (1.550 PS) in 8.000 m
Höchstgeschwindigkeit595 km/h in Bodennähe
720 km/h in 9.000 m
Reichweite2.200 km
Bewaffnungje eine 20-mm-MK in Bug und Heck
Bombenlast3.000 kg

Literatur

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  • Mjassistschew WB-109. In:Fliegerrevue.Nr. 8, 1986,S. 255 (Rubrik „Wer? Wann? Was?“). 

Einzelnachweise

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  1. Ulf Gerber:Das große Buch der sowjetischen Luftfahrt 1920–1990. Rockstuhl, Bad Langensalza 2019,ISBN 978-3-95966-403-5, S. 608
Liste der Flugzeugtypen des HerstellersMjassischtschew
Zivile Baureihen:

M-6M-17M-60M-101M-102M-500WM-T

Militärische Baureihen:

3MDB-108DWB-102M-4M-18M-20M-50M-52M-200WB-109

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