Mircea Eliade wurde 1907 als Sohn des Offiziers der rumänischen Landstreitkräfte (Forțele Terestre Române) Gheorghe Eliade (dessen ursprünglicher Nachname Ieremia war) und seiner Ehefrau Jeana, geborene Vasilescu (1884–1974)[2], in Bukarest geboren. Sein Vater Gheorghe Eliade (1868–1951)[3] war ein gläubigerorthodoxer Christ, der die Geburt seines Sohnes vier Tage vor dem tatsächlichen Datum registrieren ließ, passend zum liturgischen Kalenderfest derVierzig Märtyrer von Sebaste. Mircea Eliade hatte eine Schwester, Corina, die Mutter des späterenSemiologen Sorin Alexandrescu. Mircea Eliade hatte noch einen älteren Bruder Nicu (* 1906) und eine jüngere Schwester Corina Eliade (* 1913). Seine Familie verlegte ihren Lebensmittelpunkt vonTecuci nach Bukarest und ließ sich schließlich im Jahr 1914 in der Hauptstadt nieder, wo sie ein Haus in der Melodiei-Straße in der Nähe von Piața Rosetti erwarb. Hier lebte Mircea Eliade bis in seine späte Jugendzeit.
Von 1934 bis 1938 arbeitete Eliade an der Universität Bukarest als Assistent Ionescus. Ab 1937 sympathisierte er nach einer bis dahin eher nur nationalistischen Phase mit derantisemitischen undfaschistischenEisernen Garde (Legionärsbewegung, „Legion des Erzengels Michael“,rumänischLegiunea Arhanghelului Mihail) in Rumänien.[4] Hier wurde er – genauso wie bei vielen Grundzügen seiner Arbeiten – durch seinenDoktorvater Nae Ionescu beeinflusst.
Am 10. Dezember 1933 hatte der liberale PremierministerIon Duca die Organisation der Eisernen Garden auflösen lassen. Es folgten etliche Verhaftungen. Ende Dezember wurde Ion Duca von Legionären der Eisernen Garde inSinaia ermordet. Im Jahr 1937 unterstützte Mircea die Garde aktiv im Wahlkampf für die Parlamentswahlen. Die Klärung seiner antisemitischen Position bleibt fragil, denn obgleich er vielejüdische Freunde hatte, zum BeispielMihail Sebastian, unterstützte er die rechte und auch antisemitische rumänische Regierung. Am 10. Februar 1938 entließ der rumänische KönigCarol II. die Regierung und ersetzte sie durch eineKönigsdiktatur, um eine Regierungsbildung mit Ministern aus der Eisernen Garde zu verhindern. In deren Folge wurde auch Mircea Eliade verhaftet und verbrachte einige Zeit im Gefängnis.Ab 1940 arbeitete er als Propagandabeauftragter an der rumänischen Botschaft inLondon und von 1941 bis 1945 inLissabon für diefaschistische Regierung in Bukarest.[5]
Ab 1945 lebte und lehrte er inParis und schrieb hier seine bedeutendsten religionswissenschaftlichen Werke. Ab August 1950, eingeladen vonOlga Fröbe-Kapteyn, nahm er erstmalig an einer derEranos-Tagungen inAscona amLago Maggiore teil, wo erC. G. Jung kennenlernte. An den Eranos-Tagungen nahm er bis 1963 aktiv teil.[6]
Ab 1957 war er Professor für Religionswissenschaften an derUniversity of Chicago. Nach 1945 veröffentlichte er vereinzelt Beiträge in Zeitschriften der Legionärsbewegung.[7] Später näherte er sich derNeuen Rechten in Frankreich, und bis zu seinem Tode hielt er Kontakt zu legionären Freunden.[8] Gemeinsam mitErnst Jünger gab er die ZeitschriftAntaios. Zeitschrift für eine freie Welt heraus, die von 1959 bis 1971 alle zwei Monate imKlett-Verlag erschien. 1966 wurde Eliade in dieAmerican Academy of Arts and Sciences und 1970 in dieBritish Academy[9] gewählt. Postum wurde er zum Mitglied derRumänischen Akademie ernannt.
Sein literarisches Werk umfasstRomane (Das Mädchen Maitreyi), fantastischeErzählungen (Nächte in Serampore,Das Geheimnis des Doktor Honigberger) und Reisebeschreibungen (Indisches Tagebuch). Er schrieb auch für dieavantgardistische LiteraturzeitschriftContimporanul.
Seit 1958 in Chicago veröffentlichte er seine wissenschaftlichen Arbeiten in Englisch, seine Erinnerungen und Essays in Französisch und seine Belletristik in Rumänisch.
Eliade gehörte zu den bedeutendstenReligionsphänomenologen der Gegenwart, obwohl sein Werk von vielen Seiten immer wieder kritisiert wurde und wird. Reinhold Schwenzer schrieb 2016 in derZeitschrift für junge Religionswissenschaft, dass viele Theorien Eliades – etwa dassHierophanien die Grundlage der Religion bilden und die menschliche Realitätserfahrung insakrale undprofane Raum und Zeit spalten – nicht als religionswissenschaftliche, sondern als religionsphilosophische Arbeiten betrachtet werden müssten. Dies würde den meisten Kritikpunkten den Boden entziehen.[10]
Einer seiner wichtigsten Beiträge zur Religionsphilosophie war seine Theorie derewigen Wiederkehr[11]. Diese besagt, dassMythen undRituale nicht einfach anHierophanien erinnern, sondern, zumindest in den Köpfen der Religiösen, tatsächlich daran teilhaben.[10] Eliade suchte die tiefereBedeutung religiöser Phänomene zu begreifen. Hierbei vertrat er die Ansicht, dies sei nur durch einVerstehen von innen heraus möglich: durch ein Erfassen des Glaubens auf derGefühlsebene. Er führte damit eine im Wesentlichen vonRudolf Otto gegründete und vonGustav Mensching weiter differenzierte Richtung der Religionswissenschaft philosophisch fort, in der das Vergleichen und Verstehen religiöser Erfahrung in den Vordergrund gerückt wurde. Eliade erachtete zwar auch den systematischen Aspekt der Religionswissenschaft als durchaus wichtig, brachte aber auch eine Kritik an, indem er behauptete, der systematische Aspekt erfasse nicht die Vielfalt des Gegenstands. Zugunsten dieser phänomenologischen Forschung verzichtete er meistens darauf, historische Kontexte genauer zu betrachten. Es ging ihm um die übergeschichtliche Bedeutung und die Universalität religiöser Phänomene, derenArchetypen (im Sinne von beispielhaften Vorbildern) er darstellen wollte.[12] In seinen Betrachtungen ging Eliade stets von der nachweisbarenWirklichkeit der religiösen Phänomene aus. Ob er tatsächlich an sie glaubte, lässt er weitgehend offen.
Mircea Eliade war keinFeldforscher, er bezog seineDaten aus verschriftlichtenPrimär- und Sekundärquellen. Eliade studierte eine Vielzahl ihm zur Verfügung stehenden Schriften und Veröffentlichungen zum Schamanismus, um die für ihn entscheidenden, gemäß seiner Ausgangshypothese, zuordenbaren Aspekte zusammenzubringen. Dabei bediente er sich einesinterpretierenden,hermeneutisch orientierten Blickwinkels. Eliades Bestreben war es, dasHeilige,Transzendente in den menschlichen Kulturen zu ergründen.[13][14][15][16]
Eliade gilt als der Pionier und Begründer des ersten „spirituellenSchamanismus-Konzeptes“. Er konzipierte den Schamanismus alsdas weltweit verbreitete Ur-Phänomen der menschlichenReligiosität und Transzendenzbedürftigkeit und erhob die(passive) ekstatische Trance mit dem „Seelenflug in die Geisterwelt“ zum zentralen Merkmal aller schamanischer Phänomene.
Die Ausgangshypothese seiner Betrachtungen zum Schamanismus war, dass das Transzendente und Sakrale sich fundamental im Menschen manifestieren würden. Dabei sei im Gattungswesen Mensch die Ursache für den Prozess des Transzendierens der Wirklichkeit stets die gleiche, lediglich die Ausformungen, welche der Prozess im spirituell-religiösen Kontext annehme, sei verschieden.[17] Mircea Eliade sah im „Schamanismus“ universale und letztlich archaische Muster, deren Gehalt es abzubilden gelte. Dabei ging er davon aus, dass es in jeder „schamanischen Kultur“ eine ubiquitäre Vorstellung einer „Weltenachse“ („axis mundi“) gäbe, was in der Essenz auf das Konzept dreier Welten hinwiese.[18]
In seinem WerkLe chamanisme et les techniques archaïques de l’extase von 1951 und späteren revidierten französischen Ausgaben (1968 und 1978), deren deutsche Ausgabe erstmalig alsSchamanismus und archaische Ekstasetechnik 1957 vorlag, betrachtete Mircea Eliade den Schamanismus als ein spirituell-religiöses Phänomen; er verglich, aus Aufzeichnungen Dritter, dabei die Schamanen der Ethnien in Zentralasien und Sibirien, Afrika und Australien, Nord- und Südamerika, der Griechen und der Germanen. In der Einleitung zu seinem Werk führte Mircea Eliade methodologische Informationen auf, die seine wissenschaftstheoretische Position umreißen und seine Intentionen darlegen. Im ersten Teil des Werkes widmete er sich den Rekrutierungsmethoden und dem Schamanismus im Allgemeinen. Eliade grenzte dabei die ekstatischen von psychopathologischen Bewusstseinszuständen ab. Nachfolgend berichtete er über Initiationskrankheiten und –träume, die Erlangung der Schamanenkraft und die schamanische Initiation. Dann folgten Bemerkungen zum Aussehen, der Erstellung von Schamanentrachten und der Bedeutung derTrommel, die bei den Schamanen Zentral- und Nordasiens Wichtigkeit haben. Es folgten allgemeine Betrachtungen zur „Auffahrt zum Himmel“ und den „Abstieg in die Unterwelt“, zu magischen Heilungen, der Rolle des Schamanen als Seelenbegleiter sowie über schamanische Kosmologie. Weitere Überlegungen zum Schamanismus in Nord- und Südamerika, Südostasien und Ozeanien, bei den Indogermanen sowie in Tibet und China schlossen sich an, abschließend zu Mythen, Symbole und Riten.[19] Insbesondere die Verwendung von Daten aus zweiter Hand wurde kritisch angemerkt.[20][21] Seit den 1990er Jahren wurde das Werk von Eliade innerhalb derEthnologie jedoch mehr und mehr kritisiert.
Die englische Übersetzung vonLe chamanisme et les techniques archaïques de l’extase erschien 1964 unter dem TitelShamanism: Archaic Techniques of Ecstasy. Damit löste Eliade bei der Veröffentlichung in den USA in intellektuellen Kreisen Begeisterung für dieses Thema aus. Lange Zeit galt seine Arbeit als das Standardwerk zum Schamanismus. Eliade wirkte der in damaligen Fachkreisen weit verbreiteten Meinung entgegen, es handele sich bei schamanischen Erfahrungen um pathologische Zustände und bei denSchamanen umGeisteskranke oderScharlatane.[22] Eliade schrieb den tribalen Spiritualitätsformen den gleichen Wert wie den historischen Religionen zu, weil die tribalen Spiritualitätsformen seiner Meinung nach dem ursprünglichen Zugang zum Heiligen näher stehen. Er weitete den Begriff des Schamanismus universell aus, insofern als er bei ihm nicht mehr nur die Weltanschauung und Praxis einigersibirischer Ethnien bezeichnet.
Insbesondere Eliades Annahme der Universalität einer „Drei-Welten-Lehre“ des Schamanismus gilt immainstream einzelner wissenschaftlicher Disziplinen als umstritten bzw. widerlegt; viele seiner Aussagen wurden seiner schriftstellerischen Phantasie zugeschrieben.[23] Auch wird die Annahme kritisch gesehen, dass der Schamanismus eine frühe Form globaleraltsteinzeitlicher Spiritualität gewesen sei.[24]
Philosophisch setzte er sich für eine Aufwertung vonMythos,Religion undErfahrung – sozusagen gegenGeschichte undWissenschaft – ein und suchte noch in einer für ihn entzauberten modernen Welt nach Überbleibseln religiösen Verhaltens. Er betonte, dass die Überlegenheit des modernen Menschen gegenüber demPrimitiven nur scheinbar existiert, jedoch oft sogar das Gegenteil der Fall sei. Er beschreibt die notwendige metaphysische Bedeutung archaischerOntologie. Für Eliade kommt im Mythos dasSakrale zum Vorschein, dies bilde die wirkliche Grundlage der Welt. Im Mythos werde nicht nur geschildert, wie der Kosmos als Ganzes, sondern auch jeder einzelne Teil in der Natur entstanden ist. Das vom Menschen Gemachte und die Entstehung der herrschenden Dynastien werden erklärt und durch Beantwortung der Warum-Frage begründet. Mythen und Rituale liefern nach Eliade diekosmogonische Legitimierung für die traditionelle Gesellschaft und damit das räumliche Zentrum für deren kosmische Einordnung. Die GegensatzpaareOrdnung –Chaos undProfan –Sakral nimmt Eliade als Ausgangspunkt seinerantike Hochkulturen und primitive Gesellschaften vergleichenden Betrachtungen. In periodischen Ritualen müsse die Welterschaffung wiederholt und die Ordnung erneuert werden, um nicht ins Chaos zurückzufallen. Die Trennung vom Bereich des Sakralen sei vollzogen, sie kann nur noch über mythologische Hilfskonstruktionen (einer verbindenden Achse, dieWeltenachse (lateinischaxis mundi) oder Weltensäule, wie sie sich auch in derHimmelsleiter, demWeltenbaum,Baum des Lebens,Baum der Erkenntnis,Yggdrasil, aber auch denHeiligen Bergen,Höhenheiligtümer oderNabel der Welt usw. darstellen) von Schamanen überwunden werden.
Angehörige der verschiedenen Kulturen können unterschiedliche spirituelle Umgangsweisen mit der Weltenachse entwickeln, zum einen können durchOpferungen,Gebeten undVerehrungensymbolische Verbindungen in die Anderswelt hergestellt werden. Der andere Weg ist der, des direkten Aufstiegs in die Anderswelt durch den Schamanen selbst.[25][26] Der schamanisch Handelnde begibt sich dabeimetaphorisch „hinauf oder hinab“ in die Anderswelt, um Kenntnisse zu erlangen.
Briefmarkenausgabe zum 100. Geburtstag von Mircea Eliade (Republik Moldau 2007)
deutsche Ausgabe:Yoga. Unsterblichkeit und Freiheit. übersetzt von Inge Köck, erstmals erschienen Rauscher, Zürich/Stuttgart 1960.
Cosmologie şi alchimie babiloniană. Vremea 1937.
Insula lui Euthanasius. Fundatia Regalǎ pentru Literaturǎ şi Artǎ, Bukarest 1943.
Technique du Yoga. Gallimard, Paris 1948.
Traité d’histoire des religions. G. Dumézil, Paris 1949.
englische Ausgabe:Patterns in Comparative Religion. Sheed and Ward. London 1958.
deutsche Ausgabe:Die Religionen und das Heilige. Elemente der Religionsgeschichte. übersetzt von M. Rassem und I. Köck, Müller, Salzburg 1954.
Le Mythe de l’éternel retour: Archétypes et répétition. Gallimard, Paris 1949.
deutsche Ausgabe:Kosmos und Geschichte. Der Mythos der ewigen Wiederkehr. erstmals Diederichs, Düsseldorf 1953.
Le chamanisme et les techniques archaïques de l’extase. Payot, Paris 1951; revidierte französische Ausgaben Payot, Paris 1968 und 1978.
deutsche Ausgabe:Schamanismus und archaische Ekstasetechnik. erstmals Rascher, Zürich 1957; Neuausgabe Suhrkamp, Frankfurt am Main.
Images et symboles. Essais sur le symbolisme magico-religieux. Gallimard, Paris 1952; erweiterte Neuausgabe 1979.
deutsche Ausgabe:Ewige Bilder und Sinnbilder. Über die magisch-religiöse Symbolik. Inselverlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1998.
Forgerons et alchimistes. Flammarion, Paris 1956.
deutsche Ausgabe:Schmiede und Alchemisten. Mythos und Magie der Machbarkeit. Klett, Stuttgart 1960.
Das Heilige und das Profane. Rowohlt, Hamburg 1957.
französische revidierte Ausgabe:Le Sacré et le profane. Gallimard, Paris 1965.
Mythes, rêves et mystères. Paris, Gallimard 1957; Neuausgabe 1972.
deutsche Ausgabe:Mythen, Träume und Mysterien. Müller, Salzburg 1961.
Birth and Rebirth. Harvill Press, London 1958.
deutsche Ausgabe:Das Mysterium der Wiedergeburt. Versuch über einige Initiationstypen. Insel-Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1997.
Mephistophélès et l’androgyne. Gallimard, Paris 1962.
deutsche Ausgabe:Mephistopheles und der Androgyn. Insel-Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1999.
Patañjali et le Yoga. Seuil, Paris 1962.
Aspects du mythe. Gallimard, Paris 1963.
deutsche Ausgabe:Mythos und Wirklichkeit. Insel-Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1988.
From Primitives to Zen. Harper & Row, New York 1967.
The Quest: History and Meaning in Religion. University of Chicago Press, London 1969.
La Nostalgie des origines. Gallimard, Paris 1970.
deutsche Ausgabe:Sehnsucht nach dem Ursprung. Von den Quellen der Humanität. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976,ISBN 978-3-51801408-0.
De Zalmoxis à Gengis-Khan. Payot, Paris 1970.
deutsche Ausgabe:Von Zalmoxis zu Dschingis-Khan, Übersetzt von Altrud und Rolf Homann, Edition Maschke, Hohenheim 1982.
Religion australiennes. Payot, Paris 1972.
Occultism, witchcraft and cultural fashions : essays in comparative religions. University of Chicago Press, London 1976.
deutsche Ausgabe:Das Okkulte und die moderne Welt. Zeitströmungen in der Sicht der Religionsgeschichte übersetzt von Werner O. Vogel, Müller, Salzburg 1978.
Histoire des croyances et des idées religieuses. 1976–1983.
De l’Âge de la pierre aux mystères d’Eleusis. Histoire des croyances et des idées religieuses t. 1. Payot, Paris 1976.
deutsche Ausgabe:Geschichte der religiösen Ideen - Band I. Von der Steinzeit bis zu den Mysterien von Eleusis. Herder, Freiburg 1978, auf archive.org[4]
De Gautama Bouddha au triomphe du christianisme. Histoire des croyances et des idées religieuses t. 2. Payot, Paris, 1978.
deutsche Ausgabe:Geschichte der religiösen Ideen - Band II. Von Gautama Buddha bis zu den Anfängen des Christentums. Herder, Freiburg.
De Mahomet à l’âge des Réformes. Histoire des croyances et des idées religieuses t. 3. Payot, Paris 1983.
deutsche Ausgabe:Geschichte der religiösen Ideen - Band III/1. Mohammed bis zum Beginn der Neuzeit undGeschichte der religiösen Ideen - Band III/2. Vom Zeitalter der Entdeckungen bis zur Gegenwart, Herder, Freiburg.
Briser le toit de la maison. Gallimard, Paris 1986.
Encyclopedia of Religion (editor-in-chief). Macmillan, New York 1987.
Erotica mistica in Bengal - studii in indianistica 1929–1931. Editura Jurnalul literar, Bukarest 1994.
französische Ausgabe:Sur l’érotique mystique indienne. L’Herne, Paris 1956.
deutsche Ausgabe:Indiens mystische Erotik, übersetzt von Richard Reschika, Verlag der Weltreligionen imInsel Verlag, Berlin 2012.
Schamanen, Götter und Mysterien. Die Welt der alten Griechen, hrsg. von Werner Ekschmitt, Herder, Freiburg 1992.
Vom Wesen des Religiösen. Schriften und Erinnerungen, hrsg. von Hans-Joachim Simm, Insel-Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 2007.
Co-Autorschaft und Herausgeberschaft
mitIoan Petru Culianu:Handbuch der Religionen. Verlag der Weltreligionen, Berlin 2010.
mit Elisabeth Klein:Die Schöpfungsmythen. Ägypter, Sumerer, Hurriter, Hethiter, Kanaaniter und Israeliten. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993.
mit Joseph Mitsuo Kitagawa:Grundfragen der Religionswissenschaft. 8 Studien. O. Müller, Salzburg 1963.
Belletristik
Romanul adolescentului miop, 1924
Isabel și apele diavolului, Editura Națională Ciornei, Bukarest 1930
Isabelle und die Wasser des Teufels, Insel Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 2001ISBN 3-458-17075-8
Maitreyi, Cultura Naţională, 1933
deutsche Ausgabe:Das Mädchen Maitreyi, Nymphenburger Verlagshandlung, München, 1948; Neuauflage: Insel Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1998
Lumina ce se stinge, Editura Cartea Românească, Bukarest 1934
deutsche Ausgabe:Der besessene Bibliothekar, Insel Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1995 978-3-458-16719-8
Domnișoara Christina, 1935
Fräulein Christine, Suhrkamp, Frankfurt, 1992.
Huliganii, Editura Națională Ciornei, Bukarest 1935
Die Hooligans, Herder, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 1993.ISBN 3-451-22965-X
Șarpele, Editura Națională Ciornei, Bukarest 1936
Andronic und die Schlange. Erzählung, Stiasny, Graz/Wien/München 1951.
Nunta în cer, 1938
Hochzeit im Himmel, Herder, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 2003.
Nopți la Serampore, 1940
Nächte in Serampore, Insel Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1985
Noaptea de Sânziene, 1954
deutsche Ausgabe:Der verbotene Wald, Insel Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1993
Marcello De Martino:Mircea Eliade esoterico. Settimo Sigillo, Roma 2008,ISBN 978-88-6148-042-1.
Ulrich Berner:Mircea Eliade. In: Axel Michaels (Hrsg.):Klassiker der Religionswissenschaft, Von Friedrich Schleiermacher bis Mircea Eliade. C.H.Beck, München 1997,ISBN 3-406-42813-4,S.341–353.
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