Miraumont (picardisch: Mirumont) ist einenordfranzösischeGemeinde mit 620 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartementSomme in derRegionHauts-de-France. Die Gemeinde gehört zumKantonAlbert und ist Teil derCommunauté de communes du Pays du Coquelicot.
Die an der Quelle des FlüsschensAncre gelegene Gemeinde an der Grenze zwischenPicardie undArtois liegt rund 13 Kilometer nördlich vonAlbert an den Départementsstraßen 50, 107, 151 und 163. Durch das Gemeindegebiet verläuft dieBahnstrecke Paris–Lille mit einem Haltepunkt.
Zu Miraumont gehören die GemeindeteileLes Héritages,La Fontaine undPetit Miraumont.
Im Gemeindegebiet wurden Spuren einer gallo-römischen Villa gefunden.
Miraumont wird 1106 als Besitz derAbtei Corbie erstmals genannt. 1220 besteht hier ein Spital. 1532 wurde der Ort durch dieKaiserlichen niedergebrannt und geplündert. Das Spital wurde 1697 mit dem von Albert vereinigt. Am 3. Januar 1871 war Miraumont einer der Schauplätze derSchlacht bei Bapaume.
Die imErsten Weltkrieg zerstörte Gemeinde erhielt als Auszeichnung dasCroix de guerre 1914–1918.
Entwicklung der Einwohnerzahl| 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2010 |
|---|
| 684 | 680 | 671 | 695 | 632 | 655 | 698 | 707 |
Bürgermeister (maire) ist seit 2008 René Delattre.
- Kirche Saint-Léger mit Glasfenstern
- Kapelle aus den 1920er Jahren an der Straße nachPuisieux
- Das 1928 eingeweihte Kriegerdenkmal
- Britischer Soldatenfriedhof