Methin

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Strukturformel
Strukturformel von Methin
Allgemeines
NameMethin
Andere Namen
  • Methylidyn
  • Carbin
SummenformelCH
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer3315-37-5
WikidataQ3333711
Eigenschaften
Molare Masse13,0186 g·mol−1
Aggregatzustand

gasförmig[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten beiStandardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Methin (auch bekannt alsMethylidyn undCarbin) ist eineorganischechemische Verbindung und einRadikal. Es besteht aus einemKohlenstoffatom und nur einemWasserstoffatom und verfügt damit über ein ungepaartes Elektron, imangeregten Zustand können es auch drei sein. Methin ist die Grundlage derMethingruppe.

Es ist ein hochreaktives Gas, welches unterStandardbedingungen sich sofort auflöst, iminterstellaren Medium kommt es hingegen häufiger vor. Es war auch eines der ersten Moleküle, die dort entdeckt wurden.[3][1] Methin kann sich als dreizähnigerLigand an Metallatome binden, so entstehen Verbindungen wie z. B.Methylidintricobaltnonacarbonyl.[4]

Im Oktober 2016 berichteten Astronomen, dass Methin aus Kohlenstoffionen und Wasserstoff unter Einwirkung vonUltraviolettstrahlung vonSternen imOrionnebel entstehen kann.[5]

Siehe auch

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Weblinks

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Commons: Methin – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. abMichael Rozman: Prof. McCarron received a grant from Air Force Office of Scientific Research | Department of Physics. 24. Januar 2023, abgerufen am 4. August 2024 (amerikanisches Englisch). 
  2. Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. Encyclopedia of Astrobiology, Volume 1
  4. Mara O. Nestle, John E. Hallgren, Dietmar Seyferth, Peter Dawson, Brian H. Robinson:μ 3 ‐Methylidyne and μ 3 ‐Benzylidyne‐Tris(Tricarbonylcobalt). In:Inorganic Syntheses. 1. Auflage.Band 20. Wiley, 1980,ISBN 978-0-471-07715-2,S. 226–229,doi:10.1002/9780470132517.ch53. 
  5. Building Blocks of Life's Building Blocks Come From Starlight. In: NASA Jet Propulsion Laboratory. National Aeronautics and Space Administration (NASA), 12. Oktober 2016, abgerufen am 4. August 2024 (amerikanisches Englisch). 
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