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Menditte

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Menditte
Mendikota
Menditte (Frankreich)
Menditte (Frankreich)
StaatFrankreich Frankreich
RegionNouvelle-Aquitaine
Département (Nr.)Pyrénées-Atlantiques (64)
ArrondissementOloron-Sainte-Marie
KantonMontagne Basque
GemeindeverbandPays Basque
Koordinaten43° 10′ N,0° 54′ W43.1631-0.900555555556Koordinaten:43° 10′ N,0° 54′ W
Höhe176–575 m
Fläche6,33 km²
Einwohner208(1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte33 Einw./km²
Postleitzahl64130
INSEE-Code64378

Rathaus von Menditte

Menditte ist einefranzösischeGemeinde mit 208 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartementPyrénées-Atlantiques in derRegionNouvelle-Aquitaine (vor 2016Aquitanien). Die Gemeinde gehört zumArrondissementOloron-Sainte-Marie und zumKantonMontagne Basque (bis 2015Kanton Mauléon-Licharre).

Der Name in derbaskischen Sprache lautetMendikota. Die Einwohner werden entsprechendMendikotar genannt.[1]

Geographie

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Menditte liegt ca. 35 km westlich vonOloron-Sainte-Marie in der historischen ProvinzSoule im französischen Teil desBaskenlands.

Umgeben wird Menditte von den Nachbargemeinden:

Gotein-LibarrenxRoquiague
Idaux-MendyKompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigtSauguis-Saint-Étienne
Ossas-Suhare

Menditte liegt im Einzugsgebiet des FlussesAdour. DerSaison, ein Nebenfluss desGave d’Oloron, strömt zusammen mit seinen Nebenflüssen,

  • dem Ibarra Erreka,
  • dem Espileko Erreka und
  • dem Ruisseau d’Ordoby

durch das Gebiet der Gemeinde ebenso wie der Ruisseau Bassagaits, ein Zufluss desLausset.[2]

Geschichte

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Eine frühe Besiedelung des Landstrichs lässt sich anhand des Fundes einesDolmens, einerurgeschichtlichen Grabstätte, zurückverfolgen.[3]

Toponyme und Erwähnungen von Menditte waren:

Einwohnerentwicklung

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Nach einem Höchststand der Einwohnerzahl mit rund 550 Einwohnern in der Mitte des 19. Jahrhunderts reduzierte sich die Zahl bei kurzen Erholungsphasen bis zu den 1980er Jahren auf ein Niveau von rund 200, das bis heute gehalten wird.

Jahr196219681975198219901999200620092023
Einwohner262253224203214187211217208
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Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz

Quellen:EHESS/Cassini bis 1999,[6]

INSEE ab 2006[7][8]

Sehenswürdigkeiten

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Pfarrkirchede l’Assomption
  • Pfarrkirche, gewidmetMariä Himmelfahrt. Der Eingangsvorbau an der Basis desGlockenturms ist durch mehrere Rundbögen geöffnet. Über einem dieser Bögen ist eine steinerne Tafel zu erkennen, in der die Jahreszahl „1700“, das Datum der Errichtung der Kirche, eingemeißelt ist. Die Tafel ist sehr schlicht gearbeitet, denn über der Zahl ist sie nur mit einemlateinischen Kreuz verziert. Eine solche Ausschmückung von Bögen ist charakteristisch für eineromanische Architektur. Ein anderer Bogen zeigt einen seltsamen Kopf mit Hut und Flügeln.[9][10] Das Dach des Glockenturms verleiht ihm ein typisch souletinisches Aussehen, denn er ist von einerHaube mit einemDachreiter gedeckt. Auf demDachfirst der Haube wie auf dem Dachreiter sind zusammen dreiKreuze angebracht. Diese Anordnung wirdclocher calvaire genannt, weil die Form an dieKreuzigung vonJesus Christus mit den beiden Dieben auf dem BergGolgota erinnert und ist in der Soule weit verbreitet. ZweiSeitenkapellen formen zusammen mit demeinschiffigenLanghaus ein falsches Transept. Die Jahreszahl „1860“ über dem Eingang der Kirche belegt das Ende von umfangreichen Restaurierungsarbeiten. Gegen Ende des 19. oder zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden dekorativeGlasfenster eingesetzt, Werke desGlasmalers Auguste Montaut aus Oloron, 2006 wurde dieSakristei vollständig renoviert.[11] Die Pfarrkirche ist mit einemAltarretabel ausgestattet, ein Werk aus Holz,Marmor und Stein. Gemäß dem ländlichenBarockstil besteht es mit demTabernakel zusammen aus einem Stück und demonstriert eine ökonomische Lösung für kleine Landpfarrgemeinden. Das Retabel ist mit einer Fülle von Bildern verziert, darunter viele Darstellungen vonEngeln.[12]
  • Glockenturm
    Glockenturm
  • Eingangsportal
    Eingangsportal
  • Altar
    Altar
  • Kapelle, gewidmetBarbara von Nikomedien. Sie befindet sich im Ortsteil Galharraga im hügeligen Gebiet rechts des Saison. Die heilige Barbara wird von den Gläubigen vor allem um Schutz vor Unwettern angerufen. Der traditionelle Ritus sieht vor, dass sich diePilger, die sich in der Kapelle einfinden, eine Nadel in das Tuch stecken, das die Statue der Barbara umhüllt, damit sie die angetragenen Wünsche nicht vergisst. DerSturz über dem Eingang der Kapelle ist mit einer schlichten Marmortafel versehen, auf dem unter einem Kreuz die Jahreszahl „1679“ zu erkennen ist, ein Hinweis auf die Zeit des Aufbaus der Kapelle, die Anfang 2000 vollständig restauriert wurde.[13][14]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Ossau-Iraty

Die Landwirtschaft ist traditionell einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Gemeinde. Sie basiert insbesondere auf der Schafzucht und dem Maisanbau.[3] Menditte liegt in den ZonenAOC desOssau-Iraty, eines traditionell hergestellten Schnittkäses aus Schafmilch, sowie der Schweinerasse und des Schinkens „Kintoa“.[15]

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Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2015[16]
Gesamt = 16

Sport und Freizeit

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Der Club „US Menditte“ derRugby Union hat eine Herren- und eine Damenmannschaft sowie eine Jugendabteilung. 2015 erlangte die Herrenmannschaft die französische Vizemeisterschaft in der vierten Serie, 2016 sogar die Meisterschaft in der dritten Serie. Die Heimspiele werden im kommunalen StadionEtchecopaïa ausgetragen.

Verkehr

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Menditte wird durchquert von derRoute départementale 918 (ehemaligeRoute nationale 618) und ist über eine Linie des BusnetzesTransports 64 mit anderen Gemeinden des Départements verbunden.

Weblinks

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Commons: Menditte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Lieux – toponymie. Königliche Akademie der Baskischen Sprache, abgerufen am 18. September 2017 (französisch). 
  2. Ma commune : Menditte. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 18. September 2017 (französisch). 
  3. abMenditte. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 18. September 2017; abgerufen am 18. September 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  4. Paul Raymond: Dictionnaire topographique du département des Basses-Pyrénées. In: Dictionnaire topographique de la France. Imprimerie nationale, 1863, S. 111, abgerufen am 18. September 2017 (französisch). 
  5. David Rumsey Historical Map Collection France 1750. David Rumsey Map Collection: Cartography Associates, abgerufen am 18. September 2017 (englisch). 
  6. Notice Communale Menditte. EHESS, abgerufen am 18. September 2017 (französisch). 
  7. Populations légales 2006 Commune de Menditte (64378). INSEE, abgerufen am 18. September 2017 (französisch). 
  8. Populations légales 2014 Commune de Menditte (64378). INSEE, abgerufen am 18. September 2017 (französisch). 
  9. Pierre sculptée du portail de l’église de l’Assomption. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 18. September 2017; abgerufen am 18. September 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  10. Voûtes du porche de l’église de l’Assomption. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 18. September 2017; abgerufen am 18. September 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  11. Eglise de l’Assomption. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 18. September 2017; abgerufen am 18. September 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  12. Retable baroque de l’église de l’Assomption. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 18. September 2017; abgerufen am 18. September 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  13. Chapelle Sainte-Barbe. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 18. September 2017; abgerufen am 18. September 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  14. Linteau de la chapelle Sainte-Barbe. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 18. September 2017; abgerufen am 18. September 2017 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr 
  15. Institut national de l’origine et de la qualité : Rechercher un produit. Institut national de l’origine et de la qualité, abgerufen am 18. September 2017 (französisch). 
  16. Caractéristiques des établissements en 2015 Commune de Menditte (64378). INSEE, abgerufen am 18. September 2017 (französisch). 
Gemeinden imArrondissement Oloron-Sainte-Marie

Abitain |Accous |Agnos |Ainharp |Alçay-Alçabéhéty-Sunharette |Alos-Sibas-Abense |Ance Féas |Andrein |Angous |Aramits |Araujuzon |Araux |Aren |Arette |Arrast-Larrebieu |Arudy |Asasp-Arros |Aste-Béon |Athos-Aspis |Audaux |Aussurucq |Auterrive |Autevielle-Saint-Martin-Bideren |Aydius |Barcus |Barraute-Camu |Bastanès |Bedous |Béost |Bérenx |Berrogain-Laruns |Bescat |Bidos |Bielle |Bilhères |Borce |Bugnein |Burgaronne |Buziet |Buzy |Camou-Cihigue |Carresse-Cassaber |Castagnède |Castet |Castetbon |Castetnau-Camblong |Cette-Eygun |Charre |Charritte-de-Bas |Chéraute |Dognen |Eaux-Bonnes |Escos |Escot |Escou |Escout |Espès-Undurein |Espiute |Esquiule |Estialescq |Estos |Etchebar |Etsaut |Eysus |Garindein |Gère-Bélesten |Géronce |Gestas |Geüs-d’Oloron |Gotein-Libarrenx |Goès |Guinarthe-Parenties |Gurmençon |Gurs |Haux |Herrère |Idaux-Mendy |Issor |Izeste |Jasses |Laàs |Labastide-Villefranche |Lacarry-Arhan-Charritte-de-Haut |Laguinge-Restoue |Lahontan |Lanne-en-Barétous |Larrau |Laruns |Lasseube |Lasseubetat |Lay-Lamidou |Ledeuix |Lées-Athas |Léren |Lescun |L’Hôpital-Saint-Blaise |L’Hôpital-d’Orion |Lichans-Sunhar |Lichos |Licq-Athérey |Lourdios-Ichère |Louvie-Juzon |Louvie-Soubiron |Lurbe-Saint-Christau |Lys |Mauléon-Licharre |Menditte |Méritein |Moncayolle-Larrory-Mendibieu |Montfort |Montory |Moumour |Musculdy |Nabas |Narp |Navarrenx |Ogenne-Camptort |Ogeu-les-Bains |Oloron-Sainte-Marie |Oraàs |Ordiarp |Orin |Orion |Orriule |Ossas-Suhare |Osse-en-Aspe |Ossenx |Poey-d’Oloron |Préchacq-Josbaig |Préchacq-Navarrenx |Précilhon |Rébénacq |Rivehaute |Roquiague |Saint-Dos |Sainte-Colome |Sainte-Engrâce |Saint-Gladie-Arrive-Munein |Saint-Goin |Saint-Pé-de-Léren |Salies-de-Béarn |Sarrance |Saucède |Sauguis-Saint-Étienne |Sauveterre-de-Béarn |Sévignacq-Meyracq |Sus |Susmiou |Tabaille-Usquain |Tardets-Sorholus |Trois-Villes |Urdos |Verdets |Viellenave-de-Navarrenx |Viodos-Abense-de-Bas

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