Nach einem Höchststand der Einwohnerzahl mit rund 550 Einwohnern in der Mitte des 19. Jahrhunderts reduzierte sich die Zahl bei kurzen Erholungsphasen bis zu den 1980er Jahren auf ein Niveau von rund 200, das bis heute gehalten wird.
Jahr
1962
1968
1975
1982
1990
1999
2006
2009
2023
Einwohner
262
253
224
203
214
187
211
217
208
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Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz
Pfarrkirche, gewidmetMariä Himmelfahrt. Der Eingangsvorbau an der Basis desGlockenturms ist durch mehrere Rundbögen geöffnet. Über einem dieser Bögen ist eine steinerne Tafel zu erkennen, in der die Jahreszahl „1700“, das Datum der Errichtung der Kirche, eingemeißelt ist. Die Tafel ist sehr schlicht gearbeitet, denn über der Zahl ist sie nur mit einemlateinischen Kreuz verziert. Eine solche Ausschmückung von Bögen ist charakteristisch für eineromanische Architektur. Ein anderer Bogen zeigt einen seltsamen Kopf mit Hut und Flügeln.[9][10] Das Dach des Glockenturms verleiht ihm ein typisch souletinisches Aussehen, denn er ist von einerHaube mit einemDachreiter gedeckt. Auf demDachfirst der Haube wie auf dem Dachreiter sind zusammen dreiKreuze angebracht. Diese Anordnung wirdclocher calvaire genannt, weil die Form an dieKreuzigung vonJesus Christus mit den beiden Dieben auf dem BergGolgota erinnert und ist in der Soule weit verbreitet. ZweiSeitenkapellen formen zusammen mit demeinschiffigenLanghaus ein falsches Transept. Die Jahreszahl „1860“ über dem Eingang der Kirche belegt das Ende von umfangreichen Restaurierungsarbeiten. Gegen Ende des 19. oder zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden dekorativeGlasfenster eingesetzt, Werke desGlasmalers Auguste Montaut aus Oloron, 2006 wurde dieSakristei vollständig renoviert.[11] Die Pfarrkirche ist mit einemAltarretabel ausgestattet, ein Werk aus Holz,Marmor und Stein. Gemäß dem ländlichenBarockstil besteht es mit demTabernakel zusammen aus einem Stück und demonstriert eine ökonomische Lösung für kleine Landpfarrgemeinden. Das Retabel ist mit einer Fülle von Bildern verziert, darunter viele Darstellungen vonEngeln.[12]
Glockenturm
Eingangsportal
Altar
Kapelle, gewidmetBarbara von Nikomedien. Sie befindet sich im Ortsteil Galharraga im hügeligen Gebiet rechts des Saison. Die heilige Barbara wird von den Gläubigen vor allem um Schutz vor Unwettern angerufen. Der traditionelle Ritus sieht vor, dass sich diePilger, die sich in der Kapelle einfinden, eine Nadel in das Tuch stecken, das die Statue der Barbara umhüllt, damit sie die angetragenen Wünsche nicht vergisst. DerSturz über dem Eingang der Kapelle ist mit einer schlichten Marmortafel versehen, auf dem unter einem Kreuz die Jahreszahl „1679“ zu erkennen ist, ein Hinweis auf die Zeit des Aufbaus der Kapelle, die Anfang 2000 vollständig restauriert wurde.[13][14]
Die Landwirtschaft ist traditionell einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Gemeinde. Sie basiert insbesondere auf der Schafzucht und dem Maisanbau.[3] Menditte liegt in den ZonenAOC desOssau-Iraty, eines traditionell hergestellten Schnittkäses aus Schafmilch, sowie der Schweinerasse und des Schinkens „Kintoa“.[15]
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Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2015[16] Gesamt = 16
Der Club „US Menditte“ derRugby Union hat eine Herren- und eine Damenmannschaft sowie eine Jugendabteilung. 2015 erlangte die Herrenmannschaft die französische Vizemeisterschaft in der vierten Serie, 2016 sogar die Meisterschaft in der dritten Serie. Die Heimspiele werden im kommunalen StadionEtchecopaïa ausgetragen.
Menditte wird durchquert von derRoute départementale 918 (ehemaligeRoute nationale 618) und ist über eine Linie des BusnetzesTransports 64 mit anderen Gemeinden des Départements verbunden.
↑Ma commune : Menditte. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 18. September 2017 (französisch).
↑abMenditte. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 18. September 2017; abgerufen am 18. September 2017 (französisch).Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr