Maucor liegt im Einzugsgebiet des FlussesAdour. DerLuy de France bewässert mit seinem Nebenfluss, dem Ruisseau de la Bourie, der zudem in Maucor entspringt, das Gebiet der Gemeinde. Außerdem durchqueren der Laps, ein Nebenfluss desLuy de Béarn, und der Ladebèze, ein Zufluss des Saint-Jean, das Gemeindegebiet.[3]
Maucor gehörte lange Zeit zu Morlaàs und entwickelte sich relativ spät im Vergleich zu anderen Gemeinden des Béarn. EinGraf Unaud von Maucor wurde in einer Schrift des 11. Jahrhunderts erwähnt, die die Geschichte derAbtei Saint-Sever schildert. Im Jahre 1402 wurde das Dorf in einerVolkszählung erwähnt, 1481 lebte einGrundherr Francès de la Tour de Maucor. Offensichtlich gab er seinemLehen seinen Namen, im Gegensatz zur im Béarn sonst üblichen Vorgehensweise, in der ein Grundherr den Namen seines Lehen annahm. Die Grundherrschaft von Maucor ging nacheinander an die Familien Lamothe, Lostal, de Labaig, und Mesplès. Im 18. Jahrhundert verkaufte Pierre de Lacassaigne-Maucor das Lehen an denBaron Jean Gratian de Laussat, einen Bezirksbeamten der Finanzverwaltung.[4]
Vom Beginn der Aufzeichnungen steigerte sich die Größe der Gemeinde bis zu den 1870er Jahren auf rund 280 Einwohnern, bevor die Einwohnerzahl bis zu den 1930er Jahren auf rund 170 zurückfiel. Anschließend setzte ein kräftiges Wachstum, insbesondere seit den 1970er Jahren, auf ein heutiges Niveau von rund 500 Einwohnern ein.
Jahr
1962
1968
1975
1982
1990
1999
2006
2009
2023
Einwohner
181
204
282
396
436
461
495
520
564
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Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz Quellen:EHESS/Cassini bis 1999,[7]INSEE ab 2006[8][9]
Pfarrkirche, geweihtJohannes dem Täufer. Seit dem 13. Jahrhundert gab es eine einfache Kirche in der Gemeinde. DieHugenottenkriege sind an ihr nicht spurlos vorübergegangen, so dass sie im 17. Jahrhundert aufgrund einer Einsturzgefahr abgerissen werden musste. Martin de Lacassagne,Bischof vonLescar und Bruder des damaligen Grundherrn von Maucor, ordnete den Neubau der Pfarrkirche an. Wegen fehlender Geldmittel dauerte es bis 1867, bis die heutige Kirche südlich der Stelle des alten Gebäudes und inmitten des Friedhofs nach Plänen des Architekten Lévy errichtet wurde. 1901 wurde sie restauriert. DaseinschiffigeLanghaus wird an seiner Westseite von einer dreiwandigenApsis abgeschlossen. DerGlockenturm über dem Eingangsvorbau, der die Ostseite der Kirche dominiert, ist nach drei Seiten von großen Rundbögen mit klassizistischen Rahmungen geöffnet. Im Kircheninneren fällt der Blick auf dreiGlasfenster, Werke desGlasmalersGustave Pierre Dagrant aus dem Jahre 1902. Sie stellen Johannes den Täufer, den heiligenJosef mitJesuskind undMaria mit Jesuskind dar. Die Kirche birgt außerdem einenAltar aus dem 19. Jahrhundert, der an die Pilgerfahrt nachEmmaus erinnert.[10][11]
Aufgrund der Nähe zu Pau stehen Handel und Dienstleistungen im Vordergrund der Wirtschaft der Gemeinde.
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Aktive Arbeitsstätten nach Branchen am 31. Dezember 2015[12] Gesamt = 52
↑Ma commune : Maucor. Système d’Information sur l’Eau du Bassin Adour Garonne, abgerufen am 15. September 2017 (französisch).
↑Maucor. Visites en Aquitaine, archiviert vom Original am 15. September 2017; abgerufen am 15. September 2017 (französisch).Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/visites.aquitaine.fr