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Matthias Waechter

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Matthias Waechter 2018 in Nizza

Matthias Waechter (*4. Dezember1965 inBonn) ist eindeutscher Historiker und Direktor des HochschulinstitutsCIFE inNizza. Zwischen 1993 und 2000 war erwissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar derAlbert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Leben und Wirken

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Matthias Waechter wurde als Sohn derRechtsanwälte Engelbert Waechter und Ruth Waechter, geb. Heitmann, in Bonn geboren. Nach dem Abitur in Bonn 1984 studierte er Geschichte, Philosophie und öffentliches Recht an den UniversitätenBonn, Freiburg,Paris (IV) undRochester (New York).[1] Nach dem Masterabschluss in Rochester 1990 und Forschungsaufenthalten inWashington, D.C.,Madison (Wisconsin) undPasadena (Kalifornien) wurde er 1994 in Freiburg mit einer vonErnst Schulin betreuten Arbeit über die Geschichte der Frontier-Debattepromoviert, die 1996 mit dem Gerhard-Ritter-Preis der Universität Freiburg ausgezeichnet wurde.[2]

Von 1994 bis 2000 war Waechter zunächst als Wissenschaftlicher, dann als Geschäftsführender Assistent am Historischen Seminar der Universität Freiburg (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte) tätig, von 2000 bis 2005 folgte eine DAAD-Dozentur am Institut Européen des Hautes Etudes Internationales in Nizza. 2004habilitierte er sich beiUlrich Herbert an der Universität Freiburg mit einer Studie über den Mythos des Gaullismus, die mit dem Deutsch-Französischen Parlamentspreis 2007 sowie dem Daimler-Chrysler-Services Preis 2004 ausgezeichnet wurde.[2]

Seit 2007 ist Waechter Direktor des Institut Européen des Hautes Etudes Internationales (seit 2012: Institut Européen-European Institute) in Nizza.[3] Im Herbstsemester 2010 nahm er eine Gastprofessur an derUniversität Freiburg (Schweiz) wahr. Zudem lehrt Waechter als Privatdozent am Historischen Seminar der Universität Freiburg und als Gastprofessor an derEDHEC Business School. Seine Forschungsinteressen umfassen die US-amerikanische Geschichte, zeitgenössische französische Geschichte, die deutsch-französischen Beziehungen und die Europäische Integration. Dabei konzentrieren sich seine Forschungen auf Probleme der kollektiven Identität, des Geschichtsbewusstseins, politischer Mythen und transnationaler Intellektueller.

Im Jahr 2019 legte Waechter eine umfassende Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert vor; 2023 folgte eine Geschichte Frankreichs.

Schriften (Monographien)

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  • Die Erfindung des amerikanischen Westens. Die Geschichte der Frontier-Debatte. Rombach, Freiburg im Breisgau 1996,ISBN 3-7930-9124-4 (Zugl.: Freiburg im Breisgau, Univ., Diss., 1994).
  • Der Mythos des Gaullismus. Heldenkult, Geschichtspolitik und Ideologie 1940 bis 1958. Wallstein-Verl., Göttingen 2006,ISBN 3-8353-0023-7 (Teilw. zugl.: Freiburg im Breisgau, Univ., Habil.-Schr., 2003).
  • Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing : auf der Suche nach Stabilität in der Krise der 70er Jahre. Edition Temmen, Bremen 2011,ISBN 978-3-8378-2010-2.
  • Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Verlag C.H. Beck, München 2019,ISBN 3-406-73653-X.
  • Geschichte Frankreichs. Verlag C.H. Beck, München 2023,ISBN 978-3-406-80046-7.

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Matthias Waechter | CIFE Research Team | Research on European History and Franco-German Relations. Abgerufen am 28. Juli 2021. 
  2. abPD Dr. Matthias Waechter — Freiburg Institute for Advanced Studies – FRIAS. Abgerufen am 28. Juli 2021. 
  3. Matthias Waechter Expert - CIFE Online Master in EU Studies. Abgerufen am 28. Juli 2021. 
Personendaten
NAMEWaechter, Matthias
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Historiker
GEBURTSDATUM4. Dezember 1965
GEBURTSORTBonn
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