Matenadaran
Manuskriptsammlung von Mashtots Matenadaran | |
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Weltdokumentenerbe![]() | |
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Institutsgebäude | |
Staat(en): | Armenien![]() |
Bestand: | ca. 17.000 Manuskripte |
Zeitraum: | ab 5. Jh. |
Aufbewahrung: | Mesrop-Maschtoz-Institut für alte Manuskripte,Jerewan |
Register-Link: | Mashtots Matenadaran ancient manuscripts collection |
Aufnahme: | 1997 (Sitzung 3) |
DasMesrop-Maschtoz-Institut für alte Manuskripte (armenischՄեսրոպ Մաշտոցի անվան հին ձեռագրերի ինստիտուտMesrop Mashtots'i anvan hin dzeragreri institut), kurzMatenadaran (Մատենադարանⓘ/?; altarmenisch für „Bibliothek“, „Aufbewahrungsort von Handschriften“) ist das Zentralarchiv für alte armenische Handschriften inJerewan,Armenien. Seit 1962 ist es nach dem HeiligenMesrop Maschtoz benannt, dem Entwickler desarmenischen Alphabets. Im Jahr 1997 wurde die Sammlung von Handschriften von derUNESCO zumWeltdokumentenerbe erklärt.[1]
Der Hauptteil des Bestandes von 17.000 Handschriften geht auf den Matenadaran desKatholikats derArmenischen Apostolischen Kirche inEtschmiadsin zurück. 1920 enteignet und nach Moskau überführt, gelangte die Sammlung 1939 nach Jerewan. Das heutige Gebäude im neo-armenischen Stil wurde zwischen 1945 und 1957 vonMark Grigoryan, dem damaligen Hausarchitekten von Jerewan errichtet. Das Magazin wurdeatombombensicher in den Fels gehauen und leidet heute unter Wassereinbrüchen.
Die Sammlung enthält herausragende Beispiele armenischerMiniaturen. DasEtschmiadsin-Evangeliar von 989 in einem Elfenbeineinband des 6. Jahrhunderts hat fast den Rang einer nationalen Reliquie.
Galerie
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Mesrop Maschtoz und das armenische Alphabet (G. Tschubarjan, 1961)
- Eingang
- Mchitar Gosch (G. Tschubarjan, 1972)
- Einband desEtschmiadsin-Evangeliars, 6. Jh.
- Mughni-Evangeliar um 1060
- Ein Manuskript der Sammlung
- Der indische Vize-PräsidentAnsari besichtigt die Sammlung (2017)
- Treppenhalle
- Kupfertür des Eingangs
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Emma Korchmasjan, Irina Drampjan, Graward Akopjan:Armenische Buchmalerei des 13. und 14. Jahrhunderts aus der Matenadaran-Sammlung, Jerewan. Aurora-Kunstverlag, Leningrad 1984.
- Tamara Mazaewa, Hratschja Tamrasjan (Hrsg.):Armenische Miniatur. Sammlung des Materadaran. Jerewan 2011,ISBN 978-5-550-01657-2.
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Matenadaran - virtual museum
- Hinter den Kulissen des Matenadaran. armenien-aktuell.de
- Homepage Matenadaran
- Museums of Armenia. armeniapedia.org
- Matenadaran. armeniapedia.org
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Mashtots Matenadaran ancient manuscripts collection. UNESCO - Memory of the World, 1977, abgerufen am 13. Juli 2014 (englisch).
40.19216144.521131Koordinaten:40° 11′ 31,8″ N,44° 31′ 16,1″ O