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Mannheim

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterMannheim (Begriffsklärung) aufgeführt.
WappenDeutschlandkarte
Mannheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Mannheim hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten:49° 29′ N,8° 28′ O49.487768.4662297Koordinaten:49° 29′ N,8° 28′ O
Bundesland:Baden-Württemberg
Regierungsbezirk:Karlsruhe
Höhe:97 m ü. NHN
Fläche:144,97 km²
Einwohner:318.035 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte:2194 Einwohner je km²
Postleitzahlen:68159–68309
Vorwahl:0621
Kfz-Kennzeichen:MA
Gemeindeschlüssel:08 2 22 000
LOCODE:DE MHG
NUTS:DE126
Stadtgliederung:17 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
E 5
68159 Mannheim
Website:www.mannheim.de
Oberbürgermeister:Christian Specht[2] (CDU)
Lage der Stadt Mannheim in Baden-Württemberg
Karte
Karte

Mannheim (anhören/?,kurpfälzischMannem,[3] auchMonnem[manəm) ist einStadtkreis mit 318.035 Einwohnern (31. Dezember 2024)[4] imRegierungsbezirk Karlsruhe inBaden-Württemberg. DieUniversitätsstadt ist nach der LandeshauptstadtStuttgart diezweitbevölkerungsreichste Stadt des Landes.[5] Die ehemaligeResidenzstadt (1720–1778) derKurpfalz mit ihrem stadtprägendenBarockschloss, einer der größten Schlossanlagen der Welt, bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum derMetropolregion Rhein-Neckar mit rund 2,4 Millionen[6] Einwohnern.

Mannheim liegt unmittelbar imDreiländereck mit Baden-Württemberg,Rheinland-Pfalz undHessen. Von seiner rheinland-pfälzischen SchwesterstadtLudwigshafen am Rhein, mit der es ein zusammenhängendes Stadtgebiet bildet, ist Mannheim durch denRhein getrennt.

Erstmals 766 imLorscher Codex urkundlich erwähnt, erhielt Mannheim 1607 dieStadtprivilegien, nachdem KurfürstFriedrich IV. von der Pfalz den Grundstein zum Bau der FestungFriedrichsburg gelegt hatte. Das damals für die mit der Festung verbundene Bürgerstadt Mannheim angelegte gitterförmigeStraßennetz mit Häuserblöcken statt Straßenzügen ist in der Innenstadt erhalten geblieben. Darauf ist die BezeichnungQuadratestadt zurückzuführen.

Seit 1896Großstadt, ist Mannheim heute eine bedeutende Industrie- und Handelsstadt,Universitätsstadt und wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischenFrankfurt am Main und Stuttgart, unter anderem miteinem ICE-Knotenpunkt, demzweitgrößten Rangierbahnhof Deutschlands undeinem der bedeutendsten Binnenhäfen Europas.

Mit dem alsSchillerbühne bekanntenNationaltheater Mannheim, derKunsthalle Mannheim, denReiss-Engelhorn-Museen und demTechnoseum ist Mannheim ein überregional bedeutender Theater- und Museumsstandort. DiePopakademie Baden-Württemberg und eine lebendige Musikszene machen Mannheim auch zu einem wichtigen Zentrum der deutschen Popmusik, seit 2014 ist MannheimUNESCO City of Music. Sie ist zugleich eine moderne Fortführung derMannheimer Schule, die schon in der Mitte des 18. Jahrhunderts viele Musiker (u. a.Wolfgang Amadeus Mozart) nach Mannheim führte und die damalige Musikszene bereicherte.

Bekannt ist Mannheim auch fürseine Universität. Des Weiteren sind in Mannheim dieTechnische Hochschule Mannheim, die Hochschule des Bundes mit seinem Fachbereich Bundeswehrverwaltung,eine Musikhochschule, dieDuale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, eineHochschule der Bundesagentur für Arbeit undeine Medizinfakultät derRuprecht-Karls-Universität Heidelberg angesiedelt.

Mannheim liegt an derBurgenstraße, ist Start- und Zielort derBertha Benz Memorial Route und Teil derStraße der Demokratie.

Geographie

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Luftbild der Innenstadt, die zwischen Rhein und Neckar liegt

Mannheim liegt im NördlichenOberrheingebiet (Nr. 22) an derMündung desNeckars in denRhein. DieStadtteile verteilen sich auf der rechten Rheinseite zu beiden Seiten des Neckars. DerNaturraum wird im Norden vomRhein-Main-Tiefland (Nr. 23) und im Süden vomNeckarschwemmkegel (Nr. 224.2) begrenzt. Im Osten erhebt sich dieBergstraße (Nr. 226), im Westen schließt dieNördliche Oberrheinniederung (Nr. 222) an.

Die Stadt liegt in derMetropolregion Rhein-Neckar, einem 2,35 Millionen Einwohner zählendenBallungsraum, das neben TeilenSüdhessens und derrheinland-pfälzischenVorderpfalz, inBaden-Württemberg die beidenStadtkreise Mannheim undHeidelberg sowie die westlichen und südlichen Gemeinden desRhein-Neckar-Kreises umfasst.

Innerhalb derMetropolregion Rhein-Neckar bildet Mannheim neben Heidelberg einOberzentrum, von denen für ganzBaden-Württemberg nach demLandesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Mannheim übernimmt für die GemeindenEdingen-Neckarhausen,Heddesheim,Ilvesheim undLadenburg die Funktion eines Mittelbereichs. Ferner gibt es Verflechtungen mit Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz und den dortigen Mittelbereichen.

Nächste größere Städte sindFrankfurt am Main, etwa 70 Kilometer nördlich,Karlsruhe, etwa 50 Kilometer südwestlich undStuttgart, etwa 95 Kilometer südöstlich.

Durch die Lage direkt an der baden-württembergischen Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz und Hessen ist Mannheim neben dem StadtstaatHamburg die einzige Großstadt in Deutschland, die direkt an zweiLänder grenzt.

Stadtgliederung

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Die 38 Stadtteile Mannheims

Das Stadtgebiet von Mannheim ist in sechs innere und elf äußereStadtbezirke gegliedert:[7]

sowie

Die Stadtbezirke sind weiter untergliedert in Stadtteile.

Siehe auch:Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Mannheim

In jedem der 17 Stadtbezirke gibt es einen Bezirksbeirat, dem 12 dort wohnende Bürger angehören, die der Gemeinderat entsprechend dem Abstimmungsergebnis der Gemeinderatswahl bestellt. Sie sind zu wichtigen Angelegenheiten, die den Stadtbezirk betreffen, zu hören und beraten die örtliche Verwaltung sowie Ausschüsse des Gemeinderats. Seit 2008 verfügen die Bezirksbeiräte über ein eigenes Budget, über dessen Verwendung sie in festgelegten Grenzen selbst entscheiden können.[8]

Innenstadt: Die „Quadrate“

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Hauptartikel:Quadratestadt
Innenstadtschema

Die hufeisenförmigeInnenstadt Mannheims zwischenRhein undNeckar ist nicht natürlich gewachsen, sondern wurde erst um 1600 im Rahmen des Baus derFriedrichsburg geplant als Gitter angelegt.[9] So entstanden die „Mannheimer Quadrate“. Die Bismarckstraße verläuft vor der Front desSchlosses und verbindet die Enden der Ringstraßenabschnitte miteinander. Dazwischen liegen rechtwinklig angelegte Straßenzüge. Die Planung dieses Netzes geht auf KurfürstFriedrich IV. von der Pfalz um 1600 zurück.

Die Innenstadt wird von zwei breiter ausgebauten Hauptachsen durchzogen. Die auch als „Breite Straße“ bekannte Kurpfalzstraße verläuft in Nordost-Südwest-Richtung vom Schloss bis zum Neckartor. Sie trifft amParadeplatz auf die Haupteinkaufsstraße, die in Ost-West-Richtung verlaufenden „Planken“. Die Straßen in der Innenstadt tragen in aller Regel keine Namen, stattdessen werden die dazwischenliegenden Quadrate aus einer Kombination von Buchstabe und Zahl benannt.

Die Anordnung war ursprünglich eher festungstechnisch bedingt: sie ermöglichte gegebenenfalls die Beschießung in die Festung eingedrungener feindlicher Verbände mit Kanonen quer durch die Stadt. Die Mannheimer Quadrate und besonders die sogenannteBreite Straße betonen zudem das – allerdings erst später errichtete – „neue“ Schloss. Daher wird die mittels der Straßenanordnung erzeugte städtebauliche Dominanz der Residenz als Abbild derabsolutistischen Regierungsform interpretiert.

Die Prinzipien einerIdealstadt wurden in verschiedenen Residenzstädten des absolutistischenBarock wieErlangen,Glückstadt oderKarlsruhe umgesetzt. Aber auch in neueren Zeiten wurde versucht, Ideale und Architektur in Verbindung zu setzen (Planstadt,Planhauptstadt).

Nachbargemeinden

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Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mannheim. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Flächenaufteilung

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Gebäude- ...Landwirtschaftsfl...Verkehrsflä...Waldfläc...Erholungsflä...WasserflächeSonstige FlächenGesamtfläche (14497 ha)Gebäude- und FreiflächeLandwirtschaftsflächeVerkehrsflächeWaldflächeErholungsflächeWasserflächeSonstige FlächenGesamtfläche (14497 ha)

Nach Daten desStatistischen Landesamtes, Stand 2020.[10]

Naturschutz

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Hauptartikel:Liste der Naturschutzgebiete in Mannheim

Im Stadtgebiet Mannheim bestehen folgende neunNaturschutzgebiete.[11]Damit stehen 699,01 Hektar des Stadtgebiets unter Naturschutz, das sind 4,82 %.

  1. Backofen-Riedwiesen: 147,7 ha (davon 84,0 ha im Stadtgebiet Mannheim)
  2. Ballauf-Wilhelmswörth: 340,9 ha
  3. Bei der Silberpappel: 8,7 ha
  4. Hirschacker und Dossenwald: 128,9 ha (davon 67,5 ha im Stadtgebiet Mannheim)
  5. Kopflache am Friesenheimer Altrhein: 20,1 ha
  6. Reißinsel: 108,2 ha
  7. Unterer Neckar: Maulbeerinsel: 10,6 ha
  8. Unterer Neckar: Wörthel: 20,9 ha
  9. Viehwäldchen, Apfelkammer, Neuwäldchen: 38,5 ha

Klima

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Aufgrund der durchPfälzerwald undOdenwald geschützten Lage imOberrheingraben herrscht in Mannheim für mitteleuropäische Verhältnisse ein sehr mildes Klima vor.[12] Die Messungen an derDWD-Klimastation in Mannheim-Vogelstang ergaben zwischen 1971 und 2000 eineDurchschnittstemperatur von 10,5 °C. Der wärmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 19,9 °C, der kälteste der Januar mit 1,8 °C.[13] Temperaturen über 30 °C sind im Hochsommer keine Seltenheit. Der Spitzenwert wurde am 7. August 2015 mit 39,8 °C gemessen[14] (Messung der DWD-Wetterstation, eine private Wetterstation inMannheim-Seckenheim kam am 8. August 2003 auf 40,1 °C[15]).

Auffällig ist die für Westdeutschland geringe Niederschlagsmenge in Mannheim. Im Laufe eines Jahres fallen durchschnittlich nur 668 mm Niederschlag. Der Spitzenmonat ist der Juni. Begünstigt von Rhein und Neckar kann es insbesondere im Herbst zu Nebelbänken kommen. Die beiden Flüsse sowieAuenlandschaften am Rhein sorgen auch für eine überdurchschnittliche Luftfeuchtigkeit, die besonders im Hochsommer zu drückender, bioklimatisch belastenderSchwüle führen kann.Im Winter ist die Stadt eine der wärmsten Städte Deutschlands.[16]

Mannheim
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
44
 
6
0
 
 
40
 
9
1
 
 
41
 
12
2
 
 
32
 
17
4
 
 
69
 
21
9
 
 
69
 
26
13
 
 
54
 
28
15
 
 
44
 
26
14
 
 
46
 
22
10
 
 
46
 
16
7
 
 
43
 
10
3
 
 
50
 
7
2
_Temperatur (°C)  _Niederschlag (mm)
Quelle: DWD, Daten: 2015–2020[17]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Mannheim
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mittl. Temperatur (°C)3,24,77,411,115,419,721,720,616,211,36,54,711,9
Mittl. Tagesmax. (°C)6,09,012,317,021,125,627,726,322,416,19,57,416,7
Mittl. Tagesmin. (°C)0,20,62,34,48,913,414,814,010,46,63,01,86,7
Niederschlag (mm)444041326969544446464350Σ578
Sonnenstunden (h/d)1,43,34,56,87,08,08,37,86,13,61,81,45
Regentage (d)161215111311121110111417Σ153
Luftfeuchtigkeit (%)84787367676866707682848474,9
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
6,0
0,2
9,0
0,6
12,3
2,3
17,0
4,4
21,1
8,9
25,6
13,4
27,7
14,8
26,3
14,0
22,4
10,4
16,1
6,6
9,5
3,0
7,4
1,8
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Quelle: DWD, Daten: 2015–2020[17]

Geschichte

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Hauptartikel:Geschichte Mannheims

Die Anfänge

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Ein 1929 im Stadtteil Seckenheim ergrabener, vom Jahr 74 n. Chr. bis ins frühe zweite Jahrhundert betriebener Ziegelofen belegt eine Besiedlung in römischer Zeit.[18]

Das DorfMannenheim (= Heim des Manno) wurde im Jahr 766 erstmals imLorscher Codex urkundlich erwähnt.[19]

Durch zahlreiche Schenkungen innerhalb kurzer Zeit[20] erhielt dasKloster Lorsch 160½ Tagewerke Acker, was dem Heuertrag eines mittelgroßen Königshofs entspricht.[21]

1284 fiel Mannheim an denPfalzgrafen bei Rhein aus dem HauseWittelsbach. Regionale Bedeutung erlangte die 1349 auf dem heutigenLindenhof errichteteBurg Eichelsheim, die den Rheinschiffern einen Obolus abverlangte. 1415 wurde in ihr der abgesetzteGegenpapstJohannes XXIII. im Auftrag desKaisers Sigismund gefangen gehalten. Durch den Sieg in derSchlacht bei Seckenheim 1462 über das Heer seiner verbündeten Gegner, des Grafen vonWürttemberg, des Markgrafen vonBaden und des Bischofs vonMetz, begründete KurfürstFriedrich von der Pfalz „der Siegreiche“ die pfälzische Vormachtstellung am mittleren Oberrhein. 1566 zählte Mannheim mit etwa 700 Einwohnern zu den größten Dörfern desOberamts Heidelberg.

Entstehung der Stadt

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Rheinschanze und Zitadelle Mannheim im Jahr 1620

Am 24. Januar 1607 erhielt Mannheim die Stadtprivilegien, nachdem KurfürstFriedrich IV. von der Pfalz am 17. März 1606 den Grundstein zum Bau der FestungFriedrichsburg gelegt hatte. Die damalige Planung eines gitterförmigen Straßennetzes für die mit der Festung verbundene Bürgerstadt Mannheim ist erhalten geblieben. Während desDreißigjährigen Krieges (1618–1648), in dem Mannheim auf Seiten der Protestantischen Union kämpfte, wurde es erstmals 1622 durch Truppen zerstört. Durch Krieg und Seuchen kam es in Mannheim, das 1618 etwa 1200 Einwohner zählte, zu gravierenden Bevölkerungsverlusten. KurfürstKarl Ludwig von der Pfalz fand 1649 bei seiner Rückkehr in die Kurpfalz ein durch die Kriegszerstörungen weitgehend entvölkertes und wirtschaftlich ruiniertes Land vor. Der neue Regent setzte sich entschieden für den Wiederaufbau Mannheims ein, das wegen seiner günstigen Lage an der Mündung des Neckars in den Rhein als Mittelpunkt der Gewerbetätigkeit und des Handels in der Kurpfalz ausersehen war. ImPfälzischen Erbfolgekrieg wurde Mannheim 1688 von französischen Truppen erobert und im März 1689 komplett zerstört sowie die Bevölkerung vertrieben. Nach dieser Zerstörung war KurfürstJohann Wilhelm maßgeblich für den erneuten Wiederaufbau verantwortlich. Noch vor Abschluss des Friedensvertrages verfasste der Kurfürst 1697 eine Proklamation, in der er den Wiederaufbau der Stadt anordnete und die Flüchtlinge zur Rückkehr aufforderte. Nach dem Beginn der Wiederaufbauarbeiten stieg die Bevölkerungszahl recht schnell wieder an.

Residenzstadt der Kurpfalz

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Mannheim (1758)

1720 verlegteKurfürst Carl Philipp seinen Hof von Heidelberg nach Mannheim und begann den Bau desMannheimer Schlosses (1760 gemeinsam mit derJesuitenkirche vollendet). Mannheim wurde Residenzstadt derKurpfalz, und es begann eine nur 58 Jahre dauernde, aber glanzvolle Prachtzeit der mittlerweile 25.000 Einwohner zählenden Stadt.

Der kurpfälzische Hof förderte Kunst und Musik, Wissenschaft und Handel.Goethe,Schiller undLessing weilten in Mannheim ebenso wieMozart.

Am 2. August 1776 erhielt das erste Haus Mannheims einenBlitzableiter, den der damalige Befehlshaber der Stadt, Leopold Freiherr vonHohenhausen[22], an seinem eigenen Haus anbringen ließ. Am 5. August ließ er einen zweiten Blitzableiter anbringen. Dazu beauftragt hatte erJohann Jakob Hemmer,[23] „Vollender des Blitzableiters“.[24]

1778 verlegte KurfürstCarl Theodor seine Residenz nachMünchen, um seinebayerische Erbschaft antreten zu können. Damit setzte in Mannheim ein wirtschaftlicher und kultureller Aderlass ein.

Badische Industriestadt

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1795 wurde die Stadtvon französischen Truppen besetzt und daraufhin vonösterreichischen Truppen zurückerobert. 1803 verlor Mannheim endgültig seine politische Stellung: Im Zuge desReichsdeputationshauptschlusses fiel die Stadt anBaden, in dem es – geografisch an den nordwestlichen Rand gedrängt – lediglich den Status einer Grenzstadt hat.

Im „Jahr ohne Sommer“ 1816, das durch den Ausbruch desTambora-Vulkans verursacht wurde und Hungersnot und Pferdesterben zur Folge hatte, erfandKarl von Drais das Zweirad und damit den mechanisierten Individualverkehr. 1828 wurde derRheinhafen eröffnet und 1840 die erste badische EisenbahnstreckeMannheim–Basel. Geprägt vom wirtschaftlichen Aufstieg des Bürgertums begann allmählich eine weitere Blütezeit Mannheims. In derMärzrevolution von 1848 war die Stadt ein Mittelpunkt der politischen und revolutionären Bewegung. In dieser Zeit wurde auch die Infrastruktur der wachsenden Bevölkerung angepasst: 1851 wurde die Gasbeleuchtung eingeführt, ab 1870 die Kanalisation und eine verbesserte Wasserversorgung.[25] 1865 gründeteFriedrich Engelhorn dieBadische Anilin- und Soda-Fabrik (BASF), die allerdings später nachLudwigshafen verlegt wurde. Aus der Farbenfabrik wurde das größte Chemieunternehmen der Welt. 1880 wurde vonWerner von Siemens der weltweit ersteelektrische Aufzug in Mannheim vorgestellt. 1886 ließCarl Benz seinenMotorwagen Nummer 1 patentieren. 1909 gründetenKarl Lanz undJohann Schütte die FirmaSchütte-Lanz, die insgesamt 22Luftschiffe baute. Die Firma war Hauptkonkurrent derZeppelin-Werke. Ab 1918 übernimmt Mannheim die Patenschaft für den Wiederaufbau von Memel (Klaipeda).[26] Nach demErsten Weltkrieg stellte dieHeinrich Lanz AG mit demBulldog den erfolgreichsten Schweröl-Traktor vor. Der vonProsper L’Orange bei denMotorenwerken Mannheim erfundene Vorkammer-Dieselmotor wurde beiBenz & Cie zum 1923 weltersten kompakten Fahrzeug-Dieselmotor weiterentwickelt. 1922 wurde dasGroßkraftwerk Mannheim in Betrieb genommen. Die Stadt zählte um 1930 gemeinsam mit der Schwesterstadt Ludwigshafen, die sich aus der altenMannheimer Rheinschanze entwickelt hatte, 385.000 Einwohner.

Vom Dritten Reich bis heute

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Während desDritten Reichs wurden fast 2000 Mannheimer mit jüdischem Hintergrunddeportiert. Es gab in der Stadt rund 140 Stellen, an denenZwangsarbeiter untergebracht waren, viele auch in der Nähe der großen Unternehmen, die während derZeit des Nationalsozialismus Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene beschäftigten.[27] Im StadtteilSandhofen gab es jeweils ein KZ-Außenlager desKZ Natzweiler-Struthof und desKZ Hinzert.

Das zerstörte Mannheim am 5. April 1945

Mannheim wurde imZweiten Weltkrieg durch dieLuftangriffe auf Mannheim fast völlig zerstört. Heute besteht etwa ein Drittel der Stadt aus Gebäuden von vor dem Zweiten Weltkrieg.[28] Ein umfassendes Bunkerbauprogramm von 1940 bis 1945 rettete zahlreichen Mannheimern das Leben.[29] Ende März 1945 wurde die Stadt schließlich vonUS-Truppen besetzt,[30] während der Krieg in anderen Teilen Deutschlands erst am 8. Mai mit derBedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endete. Die US-Army übernahm u. a. eine Pionier-Kaserne der Wehrmacht im Stadtteil Feudenheim, die 1948 nach dem GefreitenDominic Spinelli benannt wurde und bis zum Abzug der amerikanischen Streitkräfte 2014 eines ihrer wichtigsten Nachschubdepots in Europa war.

Den US-Truppen stellte sich bald nach ihrem Einmarsch nach Mannheim das Problem, dass sich in der Stadt mindestens 20.000Displaced Persons (DPs), größtenteils osteuropäische Zwangsarbeiter aufhielten.[31] Um sie versorgen zu können, richtete die US-Militärregierung am 30. März 1945 in der Kaiser-Wilhelm-Kaserne – den späteren Turley Barracks – einDP-Lager für die DPs aus Mannheim und Nordbaden ein. Allerdings scheint diese Unterbringung unzureichend gewesen zu sein, denn ein Foto imUnited States Holocaust Memorial Museum dokumentiert die Vertreibung deutscher Mannheimer aus ihren Häusern, um mehr Platz für DPs zu schaffen.[32]

Die Betreuung der DPs und der Camps lag bei der UNRRA, und das vorrangige Ziel war es, die Menschen möglichst schnell wieder in ihre Heimatländer zurückzuschaffen. Teilweise wurden bis zu 2.000 Personen pro Tag zurück in ihre Heimat geschickt, so dass sich 1948 nur noch 960 heimatlose Menschen in der Kaserne befanden.[31] Allerdings stießen dieseRepatriierungen gerade bei osteuropäischen DPs oft auf Widerstand, weil sie sich vor Repressalien im sowjetischen Herrschaftsbereich fürchteten. So berichtete etwaDer Spiegel, dass sich in einem Mannheimer Lager 600 aus der Ukraine stammende DPs Anfang September 1945 mit einem Aufstand gegen den Rücktransport in die Sowjet-Union gewehrt hätten. Allerdings ohne Erfolg: Nach einer viertägigen Verschiebung ihrer Abfahrt mussten sie dennoch die Rückreise antreten.[33]

Im DP-Lager-Verzeichnis derArolsen Archives finden sich mehrere Mannheim betreffende Einträge, darunter auch einer zu einem Beschäftigten-Zentrum inKäfertal. Das könnte ein Hinweis auf das Franklin-Areal sein, wo in der Flakkaserne und Gallwitz-Kaserne neben amerikanischen Soldaten auch einige hundert DPs untergebracht sein sollten.[34] Ein weiterer Eintrag derArolsen Archives gilt einerDP-Technical School / Training-School. Im Zusammenhang mit demDP-Lager Hanau erwähnt Alice Noll, dass „dem Hanauer Lager neben Wiesbaden und Mannheim eine herausgehobene Stellung innerhalb der westlichen alliierten Zone“ zugekommen sei. Diese hervorgehobene Stellung sei mit dem Projekt verbunden gewesen, Berufs- und Ausbildungszentren in den Lagern zu gründen, die auf eine berufliche Wiedereingliederung vorbereiten sollten. Noll berichtete allerdings nur für Hanau von der Umsetzung dieser Pläne.[35]

Einige Mannheimer DPs sowie 47 Rückkehrer des letzten Transports nachTheresienstadt gründeten im Oktober 1945 in Mannheim wieder einejüdische Gemeinde. Ihr Gemeindezentrum unddie Synagoge befanden sich damals im ehemaligen jüdischen Waisenhaus in R 7, 24.[36]

Nur mühsam setzte der Wiederaufbau der Stadt ein.Schloss undWasserturm wurden wiederaufgebaut, dasNationaltheater an neuer Stelle errichtet. An alter Stelle befindet sich der Schillerplatz mit Schiller-Denkmal. Die Wohnungsnot führte zur Erschließung zahlreicher neuer Wohngebiete.

1964 wurde dasStädtische Krankenhaus am Neckar Fakultät derRuprecht-Karls-Universität Heidelberg für Klinische Medizin Mannheim. 1967 wurde MannheimUniversitätsstadt.

1975 bildete dieBundesgartenschau einen Glanzpunkt inLuisen- undHerzogenriedpark. Eine Reihe baulicher Maßnahmen wurde umgesetzt: derFernmeldeturm und einezweite Rheinbrücke wurden gebaut, diePlanken wurden zur Fußgängerzone, der neueRosengarten wurde eingeweiht, und derAerobus schwebte durch Mannheim. Auch in den 1980er und 1990er Jahren wurden eine Reihe von Großprojekten verwirklicht:Planetarium, Kunsthallenerweiterung, neues Reiß-Museum,Stadthaus, neues Maimarktgelände,Synagoge,Moschee, Landesmuseum für Technik und Arbeit (Technoseum),Carl-Benz-Stadion undFahrlachtunnel wurden eröffnet.

Wirtschaftlich prägte in der jüngeren Vergangenheit die Abnahme der industriellen Arbeitsplätze Mannheim. Die Stadt versuchte mit der Ausweisung von Gewerbegebieten und der Ansiedlung von Dienstleistungsunternehmen diesenStrukturwandel zu gestalten. Paradebeispiel ist der Bau desVictoria-Hochhauses 2001, eines der höchsten Gebäude der Stadt, am Bahngelände. Im Hinblick auf das 400. Stadtjubiläum 2007 wurden ab 2000 einige städtebauliche Aktivitäten umgesetzt:SAP Arena mit Anschluss an den neuen Stadtbahnring Ost, Sanierung der FußgängerzoneBreite Straße, des Zeughauses und des Schlosses, komplette Umgestaltung desAlten Meßplatzes und die Stadtbahnneubaustrecke Schafweide. Das Konzept des Stadtjubiläums zielte auf ein vielfältiges Spektrum von Veranstaltungen ohne ein dominierendes Zentralereignis.

Während derFlüchtlingskrise in Europa 2015/2016 nahm Mannheim 12.000 Flüchtlinge auf, vor allem in den ehemaligen Kasernen der US-Armee.[37][38]

Siehe auch:Jüdische Gemeinde Mannheim undListe von Bunkern in Mannheim

Eingemeindungen

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Zwischen 1895 und 1944 wurden mehrere umliegende Ortschaften zu Mannheim eingemeindet, darunter mitNeckarau das damals größte badische Dorf. Bei der großenGemeindereform in den 1970ern gab es PläneBrühl,Ilvesheim,Edingen-Neckarhausen undLadenburg einzugemeinden. Wegen der großen Proteste nahm man aber davon Abstand, und Mannheim war eine der wenigen Städte Baden-Württembergs, die keinen Flächenzuwachs erhielten. Vor der ersten Eingemeindung umfasste das Stadtgebiet 2384 Hektar:

JahrOrteZuwachs in Hektar
1895Friesenheimer Insel717
1897Käfertal1777
1899Neckarau1575
1910Feudenheim781
1913Sandhofen2437
1913Rheinau959
1929Wallstadt674
1930Seckenheim1687
1930Friedrichsfeld225
1930Kirschgartshausen489
1930Sandtorf264
1930Straßenheim406
1944GemarkungRohrhof (zum Teil)233

Bevölkerung

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Einwohnerentwicklung

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Hauptartikel:Einwohnerentwicklung von Mannheim
Einwohnerentwicklung von Mannheim von 1871 bis 2017

Die Einwohnerzahl der Stadt Mannheim überschritt 1896 die Grenze von 100.000 und machte sie damit zur Großstadt. 1905 hatte die Stadt über 160.000 Einwohner, bis 1961 verdoppelte sich diese Zahl. 1970 erreichte die Bevölkerungszahl mit rund 333.000 ihren historischen Höchststand. Durch Wanderungsverluste ins Umland sowie eine negative Geburten- und Sterbefallbilanz nahm die Zahl der Einwohner bis 1986 auf rund 295.000 ab. Aktuell gilt der vermehrte Zuzug in Ballungsräume auch für Mannheim. Bereits 1988 hatte die Stadt wieder mehr als 300.000 Einwohner, diese Zahl erhöhte sich in den kommenden Jahren weiter. Durch denZensus 2011 war die Einwohnerzahl erneut auf unter 300.000 zurückgegangen, hatte sich in den folgenden Jahren aber wieder erhöht.

Im Jahr 2020 wurde Mannheim laut Daten des Statistischen Landesamts erstmals seit dem Zensus 2011 wieder zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs.[39] Für den 31. Dezember 2023 nennt die Kommunale Statistikstelle der Stadt Mannheim 330.896 Einwohner, davon 326.941 mit Hauptwohnsitz.[40]

Der Ausländeranteil liegt, bezogen auf den Hauptwohnsitz, bei 28,5 % (93.246 Personen). EinenMigrationshintergrund haben unter Berücksichtigung von eingebürgerten Personen undSpätaussiedlern 158.649 Einwohner (48,5 %). Die größten Einwanderergruppen stammen dabei aus:

In den einzelnen Stadtbezirken beträgt der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund:

Religionen und Weltanschauungen

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Konfessionsstatistik

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GemäßVolkszählung in der Europäischen Union 2011 waren damals 29,8 % der Stadtbevölkerungkatholisch, 26,5 %evangelisch und 43,7 % gehörten einer sonstigen oder keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft an (bereinigter Registerbestand).[43] Der Anteil der Protestanten und Katholiken an der Gesamtbevölkerung ist seitdem beträchtlich gesunken und die Personen, die keiner rechtlich-körperschaftlich verfasstenGlaubensgemeinschaft angehören, sind eine absolute Mehrheit der Bevölkerung. Die derzeitige Verteilung der Stadtbevölkerung nach ihrer Religionszugehörigkeit (Stand 31. Dezember 2024) ist römisch-katholisch 21,5 %, evangelisch 16,7% und sonstige/keine 61,9 %.[44]

Genaue Zahlen zu weiteren Religionsgemeinschaften wurden letztmals beim Zensus von 2011 erhoben: Damals waren 0,7 % der Bevölkerung evangelisch-freikirchlich, 2,6 % orthodox.[45] Nach einer Berechnung aus den Zensuszahlen für die Personen mit Migrationshintergrund lag der Bevölkerungsanteil der Muslime 2011 bei 10,8 %.[46]

Protestanten

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KurfürstOttheinrich führte mit Mandat vom 4. April 1556 dieReformation lutherischen Bekenntnisses in der Kurpfalz ein, nachdem bereits sein VorgängerFriedrich II. zehn Jahre zuvor ernsthafte Anstrengungen in dieser Richtung unternommen hatte (erste lutherische Abendmahlsfeier in der Heidelberger Heiliggeistkirche am 18. April 1546). Unter Ottheinrichs NachfolgerFriedrich III. wechselte die Kurpfalz ab 1561 zum reformierten Bekenntniscalvinistischer Prägung (Heidelberger Katechismus 1563). Die Zeit der Mannheimer Stadtgründung fiel somit in die Phase des kurpfälzischen Reformiertentums, was der Stadt für lange Zeit eine reformiert-protestantische Prägung verlieh. Die evangelisch-reformierte Konfession wurde auch als einzige im 17. Artikel der Mannheimer Privilegien von 1652 genannt. Die reformierte Kirche bestand im 17. Jh. jeweils aus einer französischen, niederländischen und hochdeutschen Gemeinde[47].

1821 wurde imGroßherzogtum Baden die Union zwischenlutherischen undreformierten Gemeinden durchgeführt. 2005 wurde im StadtteilWaldhof die ersteJugendkirche der evangelischenLandeskirche Baden eröffnet. Mit der Eingliederung der zuvor eigenständigen Evangelischen KirchengemeindeFriedrichsfeld 2008 gehören alle protestantischen Gemeinden, sofern sie nicht zu einerFreikirche gehören, zumKirchenbezirk Mannheim innerhalb des Kirchenkreises Nordbaden derEvangelischen Landeskirche in Baden. DerKirchenkreis Nordbaden hat seinen Sitz in Schwetzingen.

Unitarier und Hutterer
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Um Einwohner für das neuaufgebaute Mannheim zu gewinnen, öffnete KurfürstKarl Ludwig die Stadt Mitte des 17. Jh. auch für nicht-reformierte Glaubensgemeinschaften. So fanden sich inQuadrat E 6, wo sich heute etwa das Eigentum des kath. Bürgerhospitals befindet, Besitzungen derradikal-reformatorischenUnitarier undHutterer, die hier für kurze Zeit Gemeinden bildeten.

Die unitarische Gemeinde bestand zum großen Teil aus antitrinitarischen Religionsflüchtlingen aus Polen-Litauen, wo die dortige unitarische Kirche (Polnische Brüder) ab Mitte des 17. Jh. zunehmend Verfolgungen ausgesetzt gewesen war. Die Polnischen Brüder waren eine aus der Reformation hervorgegangeneunitarische Kirche, die dieTrinität ablehnten und in Teilen den Remonstranten (Vernunftsglaube) und den Täufern/Mennoniten (Bekenntnistaufe) nahestanden. Auf einer der letztenSynoden der Polnischen Brüder 1663 in Kreuzberg /Schlesien wurden die beiden TheologenAndrzej Wiszowaty und Stegmann in diePfalz gesandt, um hier die Vertriebenen zu betreuen und ein langfristiges Asyl erreichen zu können. KurfürstKarl Ludwig sicherte zunächst eine eingeschränkteReligionstoleranz zu, sofern die Unitarier nicht offen auftreten würden. Dennoch kam es in Folge zu einem Zerwürfnis, insbesondere mit dem reformiert geprägten Kirchenrat. Den Unitariern wurden u. a. vorgeworfen, unter den Mannheimer Bürgern offen für ihre Konfession geworben zu haben, was ein Dekret des Stadtrats vom 8. November 1664 ausdrücklich verbot. Wiszowaty begab sich schließlich im Sommer 1666 in die Niederlande, Stegmann wurde Pfarrer inKlausenburg/Siebenbürgen, andere übersiedelten nach Preußen oder Schlesien, wo die Unitarier noch bis 1675 toleriert wurden[48]

Die derTäuferbewegung zuzurechnenden und kommunitär (in Gütergemeinschaft) lebenden Hutterer besaßen zwischen 1655 und 1684 einen eigenenBruderhof in Mannheim[49]. Kurfürst Karl Ludwig gab ihnen gegen eine jährliche Schutzgeldzahlung und unter der Bedingung, sich still zu verhalten, Toleranz. Initiiert wurde der hutterischer Bruderhof von den beiden aus dem slowakischenSobotischt stammenden hutterischen Delegierten Christoph Baumhauer und Jakob Amsler. Im Pestjahr 1666 wurden acht hutterische Familien gezählt, 1674 waren es 13 Familien. Später ging die Gemeinde infolge vonAssimilation in das umgebende reformierte konfessionelle Milieu ein, der hutterische Vorsteher Jacob Brütmann nahm selbst 1684 die evangelisch-reformierten Konfession an. Neben den Hutterern soll es im 17. Jh. auchMennoniten in der Stadt gegeben haben, später im 18. Jh. wurde Mannheim zeitweise ein regionales Zentrum mennonitischer Gemeindeaktivitäten in der Kurpfalz[50]. Inwieweit es eine Kontinuität zwischen den frühen Hutterern und den im 18. Jh. in Mannheim auftretenden Mennoniten gibt, ist nicht mit Sicherheit zu beantworten[51].

Katholiken

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Die ersten Kirchen lassen sich im 8. Jahrhundert in den Vororten Scharhof,Wallstadt undFeudenheim nachweisen. EinePfarrei in Mannheim selbst wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. Sie gehörte zurDiözese Worms und war demhl. Sebastian geweiht. Die älteste katholische Kirche ist die PfarrkircheSt. Sebastian am Marktplatz, die 1723 fertiggestellt wurde. 1729 stiftete KurfürstKarl Philipp 100.000 Gulden für den Bau derJesuitenkirche, die alsHofkirche dienen sollte. Zusammen mit derLiebfrauenkirche gehört sie seit 2005 zu einer gemeinsamen Pfarrgemeinde St. Sebastian. Die übrigen 28 römisch-katholischen Gemeinden sind zu zehnSeelsorgeeinheiten zusammengefasst und gehören zumStadtdekanat Mannheim derErzdiözese Freiburg.

Sonstige Kirchen

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Hoffnungskirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde

Außerdem gibt es mehrereorthodoxe Kirchengemeinden, unter anderen dierussisch-orthodoxe Kirche St. Alexander Nevskij und diegriechisch-orthodoxe KirchengemeindeKreuzerhöhung.

Auch evangelische Freikirchen sind zahlreich vorhanden. Hierzu gehören z. B. die Freie evangelische Gemeinde (FEG), die Gemeinde Haus des Herrn (HdH-Mannheim) in Mannheim-Rheinau, dieFreikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (STA) und dieEvangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten). IhreHoffnungskirche befindet sich seit 1961 im Stadtteil Neckarstadt.

Die Gemeinde derAlt-Katholischen Kirche ist seit 1873 in derSchlosskirche und in der einzigen blauen Kirche Mannheims, derErlöserkirche Gartenstadt, zu Hause.

Daneben gibt es heute in Mannheim weitere christliche Glaubensgemeinschaften, darunter dieNeuapostolische Kirche, dieZeugen Jehovas und eineFreireligiöse Gemeinde, die während derbadischen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts entstand.

Juden

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Hauptartikel:Jüdische Gemeinde Mannheim

Die ersteSynagoge gab es in Mannheim 1660. Die Kurfürsten förderten insbesondere nach den Stadtzerstörungen im 17. Jahrhundert gezielt die Ansiedlung von Juden mit Steuererleichterungen und dem Privileg der Gewerbefreiheit, um Handel und Handwerk zum Aufschwung zu verhelfen. 1719 waren 10,6 % der Bevölkerung jüdisch. Bis 1895 vergrößerte sich die jüdische Gemeinde auf 4768 Mitglieder. Der übrige Bevölkerungszuwachs war allerdings noch rasanter, so dass nach 1900 der jüdische Anteil nur noch um drei Prozent lag. 1933 lebten in Mannheim 6402 Juden, die die größte Gemeinde in Baden bildeten.

Durch die Repressalien nach derMachtergreifung derNationalsozialisten gerieten viele Juden bereits früh in Not. Schon 1933 verbot der damalige OberbürgermeisterCarl Renninger (NSDAP) die Auftragsvergabe an jüdische Firmen. JüdischeDozenten der ansässigen Handelshochschule wurden beurlaubt, das Mannheimer Nationaltheater entließ jüdische Schauspieler, und jüdischen Ärzten wurde die Kassenzulassung entzogen. Viele Familienemigrierten ins Ausland, insbesondere in dieUSA. Nach der Verwüstung der drei Mannheimer Synagogen 1939 wurden 1940 rund 2000 und damit fast alle verbliebenen Juden nachGurs deportiert. Die meisten wurden von dort in die deutschenKonzentrationslager imbesetzten Polen verschleppt und ermordet.

Nach demZweiten Weltkrieg kehrten nur wenige Emigranten nach Mannheim zurück. Die Wiedergründung der jüdischen Gemeinde nach der nationalsozialistischen Verfolgung erfolgte im Oktober 1945 mit nur 120 Mitgliedern, darunter auch in Mannheim lebendeDisplaced Persons.[52]

Die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde wurde 1987 eröffnet. 2012 hatte die Gemeinde etwa 500 Mitglieder.[53]

Muslime

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Yavuz-Sultan-Selim-Moschee im Stadtteil Jungbusch

Mit der zweitenGastarbeiter-Welle Mitte der 1960er kamen vieleEinwanderer aus derTürkei und damit erstmals eine nennenswerte Anzahl vonMuslimen nach Mannheim. Ihre Zahl stieg bis 2004 auf 20.827 und damit sieben Prozent der Mannheimer Bevölkerung, wobei der größte Teil von ihnen Einwanderer aus muslimischen Ländern und deren Nachkommen sind. 1995 wurde daher dieYavuz-Sultan-Selim-Moschee, die bis dahin größteMoschee Deutschlands, gebaut, die 2500 Gebetsplätze bietet. 2005 wurde das bereits baufällig gewordeneMinarett schlanker und höher neu errichtet. 2010 wurde in Mannheim-Casterfeld die Ehsan-Moschee derAhmadiyya Muslim Jamaat errichtet. Außerdem bestehen weitere Moscheen in den Stadtteilen Innenstadt/Jungbusch (drei), Neckarstadt-West (zwei) sowie Neckarstadt-Ost, Waldhof, Neckarau, Rheinau und Hochstätt (jeweils eine).

Evolutionärer Humanismus

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DieGiordano-Bruno-Stiftung, die denEvolutionären Humanismus vertritt, ist mit dem in Mannheim 2010[54] gegründetenSäkulare Humanisten · gbs Rhein-Neckar e. V. vertreten.

Politik

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Gemeinderatswahl Mannheim 2024
in Prozent
 %
30
20
10
0
21,6
20,1
18,5
14,2
6,7
5,4
4,9
2,2
2,1
1,5
1,3
1,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+2,5
−4,3
−2,7
+5,0
−0,7
−0,7
−1,1
+1,1
−0,9
+0,2
+0,8
+1,2
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
l Schützt die Autos: 0,2 % (neu); Andere: keine (–0,7)
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%

Gemeinderat

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Sitzverteilung im
Mannheimer Gemeinderat seit 2024
            
Insgesamt 48 Sitze
Rathaus in E5

DerGemeinderat hat 48 Sitze und wird in direkter Wahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Hinzu kommt der Oberbürgermeister als stimmberechtigter Vorsitzender des Gemeinderats. Nach dem baden-württembergischen Kommunalwahlrecht haben die Wähler die Möglichkeit desKumulierens undPanaschierens.

DieKommunalwahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):[55]

Siehe auch:Ergebnisse der Kommunalwahlen in Mannheim

Bürgermeister

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An der Spitze derStadtverwaltung steht derOberbürgermeister, der gleichzeitig Vorsitzender des Gemeinderats ist. Er wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Amtierender Oberbürgermeister istChristian Specht (CDU), welcher am 9. Juli 2023 im zweiten Wahlgang mit 49,9 % bei einer Wahlbeteiligung von rund 30 % zum Oberbürgermeister gewählt wurde.[56] Er trat das Amt am 4. August 2023 an. Specht ist damit der erste CDU-Oberbürgermeister in Mannheim seit 1948.[57]

Hauptartikel:Liste der Oberbürgermeister von Mannheim

Dem Oberbürgermeister zur Seite gestellt sind die Erste BürgermeisterinDiana Pretzell (Grüne) (zugleich stellvertretende Oberbürgermeisterin) und vier weitere Bürgermeister. Sie werden vom Gemeinderat für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt und spiegeln daher parteipolitisch die jeweiligen Mehrheitsverhältnisse zum Zeitpunkt der Wahl wider. Jeder Bürgermeister führt in der Stadtverwaltung ein Dezernat.

Die Mitarbeiterzahl der Stadtverwaltung beträgt 2023 insgesamt knapp 8000 Personen.[58]

Die Stadtoberhäupter seit 1928 waren:

Bundestag

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Das Stadtgebiet von Mannheim ist deckungsgleich mit dem desWahlkreises 275. Bei derBundestagswahl am 26. September 2021 erzielteIsabel Cademartori (SPD) mit 26,4 % der Erststimmen das Direktmandat im Wahlkreis vorMelis Sekmen (Bündnis 90/Die Grünen, seit Juli 2024: CDU[59]) die 22,5 % erzielte.[60] Sekmen zog ebenso wieGökay Akbulut (DIE LINKE) undKonrad Stockmeier (FDP) über die Landeslisten ihrer Partei in den Bundestag ein.[61] 2017 hatteNikolas Löbel (CDU) das Direktmandat gewonnen.

Auch bei den Zweitstimmen lag die SPD in Mannheim mit 25,3 % vor den Grünen (21,1 %). Die CDU, 2017 noch stärkste Partei im Wahlkreis, erzielte 18,2 % der Zweitstimmen.[62]

Bei derBundestagswahl 2025 erzielte Melis Sekmen (jetzt CDU) das Direktmandat, konnte aber aufgrund der nicht vorhandenen Zweitstimmen-Absicherung nicht in den Bundestag einziehen. Isabel Cademartori und Gökay Akbulut zogen über die Landeslisten ihrer Partei in den Bundestag einziehen.[63]

Landtag

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Die Stadt ist seit 1992 in die beiden LandtagswahlkreiseMannheim I undMannheim II unterteilt. Im Landtag von Baden-Württemberg ist Mannheim in der Wahlperiode 2021–2026 vertreten durchSusanne Aschhoff (Bündnis 90/Die Grünen),Stefan Fulst-Blei (SPD),Boris Weirauch (SPD) undElke Zimmer (Bündnis 90/Die Grünen).[64]

Hoheitszeichen

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Die Stadt Mannheim führt einDienstsiegel, ein Wappen und eine Flagge. Ferner verwendet die Stadt einLogo.

Wappen von Mannheim
Wappen von Mannheim
Blasonierung: „Gespalten von Gold und Schwarz, vorne ein stehender roter Doppelhaken (Wolfsangel), hinten ein rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter doppelschwänziger goldenerLöwe.“
Wappenbegründung: Das Wappen wurde 1896 vom Stadtrat festgelegt und vom badischen Großherzog bestätigt. Die Wolfsangel ist seit dem 17. Jahrhundert auf einem Gemarkungsgrenzstein nachweisbar. Es handelt sich wohl um einFleckenzeichen. Der Löwe ist derkurpfälzische Löwe, das Wappentier der Kurfürsten von der Pfalz, deren Residenzstadt Mannheim ab 1720 war. Beide Wappenbilder tauchen seit dem 18. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt auf. Die Stadt führt das Wappen in der Regel in vereinfachter Form im Stil derNeuen Sachlichkeit.

Die Stadtfarben Blau-Weiß-Rot sind erst seit dem 19. Jahrhundert gebräuchlich und deuten auf eine Siegelschnur aus dem Jahr 1613 hin. Die Stadtfarben sind nicht von den Wappenfarben abgeleitet, was völlig unüblich ist.

Logo der Stadt Mannheim

Anfang 2003 hat sich die Stadtverwaltung zur Außenwerbung ein neues Logo zugelegt:Mannheim im Quadrat. Es zeigt ein rotes Quadrat mit innenliegender Ziffer Zwei in weiß in der serifenlosen halbfetten SchriftFF Kievit und soll die Quadratur der Straßen der Innenstadt symbolisieren. Aber ebenso soll die hochgestellte 2 auch für das Potenzial der Stadt stehen, „Kultur hoch zwei“, „Wissenschaft hoch zwei“ und „Mannheim ist Leben hoch zwei“.[65]

Siehe auch:Liste der Wappen in Mannheim

Städtepartnerschaften

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Mannheim unterhält mit folgenden StädtenGemeindepartnerschaften:[66][67]

Daneben gibt es einen Freundschaftsvertrag (1989) mitEl Viejo inNicaragua[71] Im Dezember 2013 schlossen Mannheim undHebron (Palästinensische Autonomiegebiete) einen zunächst für zwei Jahre geltenden Kooperationsvertrag.[72]

Nachbarschaftsverband

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Mannheim gehört zumNachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim, dessen Aufgabe es ist, den regionalenFlächennutzungsplan zu erstellen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Das vom Kulturzentrum Alte Feuerwache ins Leben gerufene ProjektStadt.Wand.Kunst zur Bemalung von Häusern in der Stadt mit großflächigen Wandgemälden (sog. Murals) durch nationale und internationale Künstler aus der Streetart-Szene wurde 2013 begonnen und soll letztlich in eine Art öffentliche Galerie im urbanen Raum münden.

Theater

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Nationaltheater Mannheim

DasNationaltheater Mannheim wurde 1779 vonKurfürsten Karl Theodor gegründet. Bereits 1839 vollständig der städtischen Verantwortung unterstellt, ist es heute das älteste kommunale Theater der Welt, seit 1957 allerdings an anderem Ort und in der Architektur der Nachkriegszeit.

1782 wurden am NationaltheaterFriedrich SchillersDie Räuber uraufgeführt. Heute hat das Vierspartentheater eigene Ensembles fürMusiktheater (Oper,Operette,Musical),Schauspiel,Ballett und das Kinder- und JugendtheaterSchnawwl.

Hinzu kommen mehrere kleinere Bühnen, darunter dasOststadt-Theater, dasTheaterhaus G7, dasTheater Oliv, die Freilichtbühne, das Theater31, das Theater ImPuls, das Theater Felina-Areal, die KleinkunstbühneKlapsmühl’ am Rathaus, Schatzkistl undzeitraumexit sowie dasRhein Neckar Theater in Mannheim-Neckarau.

Museen

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Kunsthalle Mannheim

DieKunsthalle Mannheim wurde zum 300. Mannheimer Stadtjubiläum 1907 begründet. Ein traditioneller Schwerpunkt der Sammlung ist die deutsche und französische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die internationalenSkulpturen des 20. Jahrhunderts. Hinzu kommt ein umfangreichesKupferstichkabinett, eine graphische Sammlung, Plakate, Werkkunst und aus der neueren Zeit Fotografien und Videoinstallationen. Entsprechend ihrem Gründungsmotto „Kunsthalle für alle“ ist der Eintritt an jedem ersten Mittwoch des Monats zwischen 18 und 20 Uhr kostenfrei.[73]

DasTechnoseum – 1990 als Landesmuseum für Technik und Arbeit eröffnet und 2010 in Technoseum umbenannt – bietet Anschauungsmaterial zurIndustrialisierung des deutschen Südwestens. Dazu kommen wechselnde Ausstellungen, so waren dieKörperwelten vonGunther von Hagens 1997 erstmals in Europa in Mannheim zu sehen.

DieReiss-Engelhorn-Museen gehen zurück auf die 1763 gegründete Kurfürstliche Akademie der Wissenschaften. Heute sind unter einem Dach mehrere Museen und Institutionen vereinigt:

Des Weiteren finden im Museum Weltkulturen wechselnde Sonderausstellungen statt. Themen vergangener Ausstellungen waren beispielsweise dieMaya-Zivilisation,Pompeji, FrühgeschichteJapans und dieGermanen.

Von Mai 2013 bis Mai 2014 befand sich im Stadthaus dasWachsfigurenkabinettPanoptikum.

DerMannheimer Kunstverein, der aktuelle und neue Kunst zeigt, besteht seit 1833 und ist einer der ältesten und größten Kunstvereine. Diese und weitere Kulturinstitutionen werden durch dieKulturmeile verbunden. Die alljährlicheLange Nacht der Museen (gemeinsam mit Heidelberg und Ludwigshafen) gilt nach Berlin als zweitgrößte Veranstaltung dieser Art in Deutschland.

DieStadtgalerie Mannheim in S4 wurde im Mai 2011 als Übergangslösung ins Leben gerufen, um die Zeit bis zur Fertigstellung des geplanten Kreativwirtschaftszentrums in Jungbusch zu überbrücken. Die durch die Stadt angemieteten und jährlich mit 100.000 Euro bezuschussten Räume boten regionalen Künstlern Gelegenheit, sich und ihre Werke zu präsentieren. Das Konzept bot sowohl die Möglichkeit einer reinen Ausstellungsfläche, als auch die Erprobung neuer Ausstellungskonzepte. Jährlich waren bis zu acht wechselnde Ausstellungen angestrebt.[75][76] Die Stadtgalerie in S4 wurde im Februar 2015 geschlossen,[77] als Nachfolger ging im Juli 2015 die GaleriePort25 – Raum für Gegenwartskunst im Mannheimer Jungbusch an den Start.[78]

Im Dezember 2012 stimmte der Mannheimer Gemeinderat einem Neubau der Kunsthalle („Museumsstadt“) am Friedrichsplatz zu. Die angesetzten Kosten beliefen sich auf rund 70 Millionen Euro, die Fertigstellung war für 2017 vorgesehen.[79] Am 1. Juni 2018 konnte der Neubau eröffnet werden.[80]

Im Stadtteil Mannheim-Sandhofen gibt es eine Dokumentationsstätte zurAußenstelle des KZ Natzweiler-Struthof.[81]

Im November 2021 wurde imMarchivum eine stadtgeschichtliche Dauerausstellung eröffnet.[82]

Sprache

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In Mannheim wird derMannheimer Dialekt gesprochen, ein kurpfälzischer Dialekt. Er ist demRheinfränkischen zuzuordnen.

Musik

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DieMannheimer Schule war – um 1750 vonJohann Stamitz begründet – zunächst ein Musikerkreis am kurpfälzischen Hof. Später verstand man darunter eine ganze Kompositionsschule, die sich vom bis dahin die europäische Tradition prägendengeneralbass-dominierten Orchestersatz und dem spätbarockenPathos abwandte und einen neuen, anmutigerenStil entwickelte, dessen Harmonik dem Melodieverlauf folgte. Musikalische Effekte und Figuren der Mannheimer Schule werden alsMannheimer Manieren bezeichnet. Dazu zählt zum Beispiel dieMannheimer Rakete, die auch in Stücken von Mozart und Beethoven anzutreffen sind. Damit leistete die Mannheimer Schule wesentliche Vorarbeiten zur Entwicklung derWiener Klassik.

Die Mannheimer Schule und die international berühmte Hofmusik des Kurfürsten Karl Theodor veranlasstenWolfgang Amadeus Mozart zu einem monatelangen Aufenthalt in Mannheim. Beruflich konnte Mozart aber dort nicht Fuß fassen.[83]

Die Popakademie Baden-Württemberg

Das Kurpfälzische Kammerorchester wurde 1952 gegründet. Es pflegt die Tradition der Mannheimer Schule, aber auch die Musik derWiener Schule und der Wiener Klassik.

Aus Mannheim kommen auch die OpernsängerinAnneliese Rothenberger sowie die klassische GeigerinClara-Jumi Kang.

DieMannheimer Bläserphilharmonie geht zurück auf das 1987 vonStefan Fritzen gegründete Sinfonische Jugendblasorchester Mannheim.

DerKonzertchor der Stadt Mannheim wurde 2002 gegründet und ist eines der großen Ensembles der Städtischen Musikschule Mannheim.

Die ehemals zahlreich vertretenen Gesangvereine leiden in jüngster Vergangenheit sehr unter Nachwuchsproblemen. Dafür haben sich vieleGospel-Chöre entwickelt, wie der Celebration Gospel Choir, die Preacherman’s Friends, die Rainbow-Gospel-&-Soul-Connection und die Joyful Voices. Seit 2005 besteht der Junge Kammerchor Mannheim, der sich vor allem an junge Leute richtet und semesterweise probt.

In den letzten Jahren hat sich Mannheim aber auch in der Populärmusik einen Namen gemacht. DiePopakademie Baden-Württemberg ist die erste derartige Einrichtung in Deutschland. Erfolgreiche Mannheimer Musiker sind unter anderenJoy Fleming,Joana,Mardi Gras.bb,Silke Hauck,Xavier Naidoo und dieSöhne Mannheims,Claus Eisenmann,Laith Al-Deen,Wallis Bird, die BandBlaues Wunder, der Trompeter und JazzclubbetreiberThomas Siffling, die SaxophonistinAlexandra Lehmler (erhielt 2014 denJazzpreis Baden-Württemberg),Krautrock-BandKin Ping Meh,Danny Fresh,Get Well Soon,Edo Zanki,Schwefel,Peter Seiler und andere.

Mannheim gilt auch als die Wiege des MusikstilsDrum and Bass in Deutschland: Der MannheimerMilk!-Club war der erste Club in Deutschland, der nur dieser Musik gewidmet war. Größen der britischen Szene kamen zuerst hier her.Bassface Sascha, neben „Groover Klein“ einer der dort residierenden DJs, gründete später die ersten größeren deutschen Drum-and-Bass-Labels und stellte auch die ersten weit verbreiteten Sampler, wie etwa Jungle Fever und Hardstep Upfront, zusammen. Das Milk! wurde 1992 vom Groove-Magazine zum Club des Jahres gewählt, als Love-Pirates präsentierte sich das Milk! und die Milk!-Posse auch auf derLoveparade in Berlin.

Populäre Veranstaltungsorte sind die am Alten Meßplatz gelegeneAlte Feuerwache Mannheim und dasCapitol Mannheim, das Kongresszentrum imRosengarten, dieSAP Arena, derMaimarktclub, das Open-Air-Gelände auf dem Maimarkt, der 7er Club fürHeavy Metal/Punk-Rock und derReggae-Musikclub Rude 7 auf derFriesenheimer Insel, die Alte Seilerei inNeckarau, wobei dieser Rockclub mittlerweile wieder den ursprünglichen Namen MS Connexion (Angelstraße 33) trägt, der Nobless Club Three in der Lagerstraße 3, das Tiffany im Quadrat O7,25 und das Baton Rouge im Quadrat O7,17 in der Innenstadt. In der Orientalischen Musikakademie Mannheim (OMM), die sich im multikulturellen StadtteilJungbusch befindet, erhält man Unterricht an arabischen und fernöstlichen Instrumenten, außerdem veranstaltet die OMM regelmäßig folkloristische Konzerte.

Im November 2014 erhielt Mannheim den Titel„Stadt der Musik“ derUNESCO.[84]

Die Symphonic-Metal-Band „Beyond the Black“ wurde 2014 in Mannheim gegründet. Ebenso kommen die Melodic-Death-Metal-BandCypecore undThe Intersphere aus Mannheim.

Jugend- und Soziokultur

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Das Jugendkulturzentrum FORUM in Mannheim – Blick von der „Schafweide“

Mit dem FORUM[85] hat Mannheim ein Jugendkulturzentrum, das insgesamt drei Spielflächen für unterschiedliche kulturelle Gattungen beherbergt.[86]Das spartenübergreifende[87] Haus in unmittelbarer Nähe vomNeckar beheimatet die BereicheMusik,Film,[88]Theater,[89]Bildende Kunst,[90]Literatur,[91][92]Transkultur und politische Bildung mit Kursen, kulturellen Bildungsangeboten, Konzerten,[93]Theateraufführungen,[94]Lesungen und Vernetzungsangeboten.[95] Als jugendkulturelles Sprachrohr sorgt das FORUM immer wieder für breite Debatten in der Stadtgesellschaft.[96][97]

Bekannte Eckpfeiler des FORUM-Programms sind das mehrfach preisgekrönte inklusive Theater-Ensemble „Augenblick Theater“,[98] das gendersensible Kurzfilmfestival „Girls Go Movie“[99] der „fresh! Club“ für junge Bands,[100]die junge Stadtgestaltungs-Initiative „JUGA Mannheim“ und das Nachwuchsliteraten-Programm „Der Schreibpool“.[101] Träger des Jugendkulturzentrums FORUM ist der Stadtjugendring Mannheim e. V.[102]

Bauwerke

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Plätze

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Wasserturm mit Brunnenanlage und Park auf demFriedrichsplatz

DerFriedrichsplatz liegt im Osten der Innenstadt. In seinem Zentrum steht das Wahrzeichen Mannheims, der 60 Meter hoheWasserturm. Er wurde 1889 imNeubarock-Stil erbaut und wird gekrönt von einer 3,50 Meter großen Statue derAmphitrite. Der Platz um ihn herum wurde bis 1903 vonBruno Schmitz mit Brunnen, Wasserspielen, Laubgängen und Grünanlagen imJugendstil gestaltet. Die Wasserspiele werden im Sommer nach Einbruch der Dunkelheit eine Stunde lang illuminiert. In der Vorweihnachtszeit findet rund um den Wasserturm und denTritonenbrunnen einWeihnachtsmarkt statt. Das östliche Halbrund des Friedrichsplatzes begrenzenArkadenhäuser mit rotenSandsteinfassaden. In der Nord-Süd-Achse des Wasserturms wurden Kunst- und Festhalle errichtet. DieKunsthalle – 1907 vonHermann Billing erbaut und 1983 mit einem Erweiterungsbau versehen – korrespondiert mit ihrem roten Sandstein mit der bereits vorhandenen Bebauung am Friedrichsplatz. DerRosengarten – dessen Name sich von einem alten Gewannnamen ableitet – wurde 1903 als Festhalle eröffnet und beherbergte damals mit dem Nibelungensaal den größten Saal Deutschlands. Heute findet sich dort ein Kongress- und Tagungszentrum. Neben dem Wasserturm am Friedrichsplatz gibt es in Mannheim knapp 20 weitere historische Wassertürme.

Siehe auch:Liste der Wassertürme in Mannheim
Paradeplatz

Vom Friedrichsplatz führt westlich die FußgängerzonePlanken zum zentralen Platz Mannheims, demParadeplatz. Er diente ursprünglich den Kurfürsten für Truppenparaden. Im Zentrum des Platzes befindet sich dieGrupello-Pyramide. Sie wurde 1711 vonGabriel Grupello fürKurfürstJohann Wilhelm erschaffen und imDüsseldorfer Schlossgarten aufgestellt. Karl Philipp ließ sie 1743 über den Rhein nach Mannheim bringen. Die Pyramide trägt den Namen„Allegorie der herrscherlichen Tugenden“ und stellt den Triumph der fürstlichen Tugenden dar. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Paradeplatz mit Grünflächen gestaltet, die von sternförmig auf die Grupello-Pyramide zulaufenden Wegen durchtrennt werden. An der Südseite des Platzes erbaute man bis 1746 das alte Kaufhaus, in dem sich zunächst Geschäfte und ab 1909 das Rathaus befanden. Nach der Zerstörung imZweiten Weltkrieg wurde es nicht wiederaufgebaut, sondern man errichtete bis 1991 dasStadthaus, in dem Geschäfte, die Stadtbibliothek und der Gemeinderat ihren Platz fanden. An den Planken wurde 2003 das Mahnmal für die jüdischen Opfer desNationalsozialismus errichtet. Auf demGlaskubus sind in Spiegelschrift die Namen der jüdischen Opfer aus Mannheim angebracht. DerKubus wurde zum Verlauf der Planken horizontal um 45 Grad verdreht aufgestellt, so dass eine Seitenachse zum Mittelpunkt des Paradeplatzes weist.

Siehe auch:Liste der Denkmäler in Mannheim

DerMarktplatz liegt nördlich des Paradeplatzes an der FußgängerzoneBreite Straße im Zentrum der Unterstadt. In seiner Mitte befindet sich eine Kopie des ursprünglichenBrunnendenkmals aus dem Jahr 1719. Das Original wurde vonPeter van den Branden geschaffen und imHeidelberger Schlossgarten aufgestellt. KurfürstCarl Theodor machte es dann 1767 der Stadt Mannheim zum Geschenk. Die Figuren des Monuments, die ursprünglich die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer symbolisierten, wurden dabei so umgestaltet, dass sie nun eineAllegorie auf Mannheim, Handel, Rhein und Neckar darstellen. An der Südseite des Marktplatzes ist ein barocker Doppelbau, der vermutlich das noch älteste erhaltene Gebäude Mannheims ist: dasAlte Rathaus und die unterePfarrkirche St. Sebastian wurden bis 1713 erbaut. In der Mitte sind beide mit einem Glockenturm verbunden, der in einen mehrfach gestuften Helm mündet. Auf die Funktion weisen die unterschiedlichen Bildhauerarbeiten an der Fassade hin. Am Alten Rathaus befinden sichJustitia undAtlanten an der PfarrkirchePietas und Engelfiguren. Das Glockenspiel ertönt dreimal täglich.

Sakralbauten

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DieJesuitenkirche wurde bis 1760 als Hofkirche für die Kurfürsten nach Plänenda Bibienas erbaut. Der KunsthistorikerDehio bezeichnete sie als bedeutendste Barockkirche Südwestdeutschlands. Die mächtige Vierungskuppel weist eine Höhe von 75 m auf. Die Wandgemälde im Inneren nahm der Münchner KünstlerEgid Quirin Asam vor. Der Hochaltar und die sechs Seitenaltäre wurden vonEgell undVerschaffelt im Spätbarock beziehungsweise Frühklassizismus gestaltet.

Christuskirche

DieChristuskirche wurde bis 1911 als repräsentativer Sakralbau der evangelischen Kirche in der Oststadt erstellt. Im neubarocken Stil mit Jugendstilelementen erbaut, steht sie auf dem Werderplatz und bildet damit den Endpunkt von drei Sichtachsen. Die Kuppel weist eine Höhe von 65 Meter auf. Den ersten Turmgang umgeben überlebensgroße Statuen der zwölfApostel. Die viermanualige Steinmeyer-Orgel von 1911 zählt mit 96 Registern und circa 8000 klingenden Pfeifen (einschließlich eines großzügig angelegten „Fernwerks“ in der Kuppel) zu den größten Orgeln in Deutschland. Zusätzlich wurde 1988 durch die dänische FirmaMarcussen eine zweimanualige Orgel im barocken Stil erbaut.

Die Geschichte der neubarockenKonkordienkirche weist zurück bis in das Jahr 1685. Ursprünglich alsDoppelkirche für die deutsch und wallonisch reformierten Gemeinden geplant, widerfuhren ihr mehrmals Zerstörungen und Nutzungsänderungen. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1918 mit einer evangelischen Kirche in dem einen und einer Schule in dem anderen Gebäudeteil. Der Kirchturm ist mit 92 Metern der höchste in Mannheim.

DieSynagoge wurde 1987 fertiggestellt. Die granitrot gehaltene Fassade des Kubusbaus ist von hohen bleiverglasten Rundbogenfenstern geprägt. Darüber spannt sich eine flache Kuppel. Die beiden Haupteingänge tragen Nachbildungen eines schmiedeeisernen Oberlichtgitters, das von der 1938 zerstörtenHauptsynagoge stammt.

DieYavuz-Sultan-Selim-Moschee, erbaut 1995, war bei ihrer Fertigstellung die größte repräsentative Moschee in Deutschland. Die helle Putzfassade wird in der Mitte durch die Auskragung der Gebetsnische betont und ist mit versetzt angeordneten dreieckigen Fenstern gestaltet. Die Stahlbetonstützen desMinaretts wiesen bereits nach kurzer Zeit Risse auf, so dass es 2005 mit 35 Metern etwas höher neugebaut wurde.

Siehe auch:Liste von Sakralbauten in Mannheim

Profanbauten

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Ehrenhof des Schlosses

DasSchloss Mannheim war die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. 1720 bis 1760 erbaut, ist es nachSchloss Versailles die größte geschlosseneBarockanlageEuropas. Die zur Innenstadt zeigende Schaufront weist eine Länge von 440 Meter auf und ist damit Endpunkt von sieben Parallelstraßen. An der Ausgestaltung waren unter anderenAlessandro Galli da Bibiena,Egell,Rabaliatti,Pigage undCosmas Damian Asam beteiligt. Im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört, wurde das Schloss bis 1968 in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Bis 2006 wurde das Dach desCorps de Logis in originalgetreuer Form wiederhergestellt, dank einer großzügigen Spende vonHasso Plattner.

Der größte Teil des Schlosses wird von der Universität Mannheim genutzt. Das im April 2007 eröffnete Schlossmuseum gibt Einblick in das Leben im Barock und Empire. Im Krieg zerstörte Räume wurden rekonstruiert, um hochwertigen Ausstellungsstücken eine Kulisse zu bieten. Der Besucher erhält Einblick in das Leben der pfälzischen Kurfürsten (besonders Karl Theodor) und der badischen Prinzessin Stéphanie von Baden, einer adoptierten Tochter des französischen Kaisers Napoléon I.

DieNeckaruferbebauung Nord im Baustil desBrutalismus

DasZeughaus stammt aus dem Jahr 1779. Es wurde von Peter Anton von Verschaffelt imklassizistischen Stil erbaut. Seit 1918 beherbergte es die Sammlungen vonCarl Reiß, seit 1956 war es Sitz des Reiß-Museums. Bis 2007 wird das Gebäude aufwändig renoviert.

Ebenfalls nach Plänen von Verschaffelt wurde bis 1788 das klassizistischePalais Bretzenheim errichtet, das Kurfürst Karl Theodor seiner Mätresse und ihren Kindern schenkte. 1899 wurde das Gebäude Sitz derRheinischen Hypothekenbank, seit 2004 wird es vom Amtsgericht Mannheim genutzt.

DerFernmeldeturm ist mit 212,8 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Er wurde nach Plänen vonHeinle undSchlaich 1975 gebaut. In einer Höhe von 125 Metern befinden sich ein Drehrestaurant und eine Aussichtsplattform, von der man einen weiten Rundblick über Mannheim und das Umland hat.

Fünf der sechs höchsten Hochhäuser Baden-Württembergs stehen in Mannheim. Sie wurden alle an der äußeren Seite des Innenstadtrings gebaut. Bereits 1975 wurden die drei Wohntürme derNeckaruferbebauung Nord und das AppartementhausCollini-Center erbaut. DerVictoria-Turm wurde 2001 fertiggestellt und ist das höchste Bürohaus der Stadt. Alle fünf Hochhäuser sind mit 95–102 Metern ungefähr gleich hoch.

In Mannheim gibt es 18Wassertürme, mehr als in jeder anderen vergleichbaren Stadt.

Parks und Grünflächen

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Aussicht auf den Luisenpark vom Fernmeldeturm

DerLuisenpark ist mit 41 Hektar der größte Stadtpark. Er wurde 1903 angelegt (Unterer Luisenpark) und zur Bundesgartenschau 1975 erweitert (Oberer Luisenpark). Nahe der Innenstadt am Neckar gelegen, bietet der obere Teil zahlreiche Attraktionen wie Pflanzenschauhaus, chinesischer Teegarten, Schmetterlingshaus, Gondolettas und Seebühne. Der untere Teil ist frei zugänglich.

DerHerzogenriedpark war ebenfalls Bestandteil der Bundesgartenschau. Mit 22 Hektar etwas kleiner als sein „großer Bruder“ liegt er nördlich der Neckarstadt. Sehenswert sind das Tiergehege, das Rosarium und dieMultihalle mit einer zeltartigen Dachkonstruktion, die nach einem Entwurf vonFrei Otto entstand.

Der Schlossgarten erstreckt sich hinter dem Schloss bis zum Rhein und ist mit 38 Hektar der zweitgrößte Park Mannheims.Großherzogin Stephanie ließ ihn ab 1808 als Englischen Garten auf den Resten der ehemaligen Stadtbefestigung anlegen. Der Park wurde durch die 1863–1867 erbaute Eisenbahnlinie, die ab 1959 erbauten Bundesstraßen mit ihren zahllosen Auf- und Abfahrten und die Stadtbahnlinie nach Ludwigshafen erheblich verkleinert. Das Grün ist teilweise auf ein paar Verkehrsinseln zurückgedrängt worden. Am Westende, im sogenannten Friedrichspark, befindet sich das frühere Eisstadion.

DerWaldpark mit der dazugehörigenReißinsel ist eine der größten naturbelassenenAuen am Rhein. Die Halbinsel gehörteCarl Reiß, der sie der Stadt mit der Auflage vermachte, sie in ihrem naturbelassenen Zustand zu erhalten und den Bürgern der Stadt zugänglich zu machen. Zahlreiche seltene Vogelarten, wieSchwarzspechte,Graureiher undMilane, aber auchNeozoen wieHalsbandsittiche undKanadagänse können auf der Reißinsel beobachtet werden.

Im Jahr 2000 waren in Mannheim über 29 Prozent der Stadtgebietsfläche als Natur- oder Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Im Jahr2023 hat Mannheim dieBundesgartenschau ausgerichtet. Beim Konzept war eine Verbindung zu den Gartenschauen von 1907 und1975 geplant.[103][104]

Sport

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Sportveranstaltungen und Sportstätten

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SAP Arena

Die zuschauerträchtigste Sportart in Mannheim ist dasEishockey. DieAdler Mannheim (früherMannheimer ERC) wurden 1980, 1997–1999, 2001, 2007, 2015 und 2019 deutscherEishockey Meister. Ihre Heimspiele tragen sie seit 2005 in derSAP Arena aus.

DieRhein-Neckar Löwen sind einHandball-Bundesligist, dessen Heimspiele ebenfalls in der SAP Arena ausgetragen werden. Die größten Erfolge der Löwen waren die Deutsche Meisterschaft 2016 und 2017, der Sieg imEHF Europa Pokal 2013, das Erreichen des Halbfinals in der Champions League 2009 sowie der Sieg im DHB-Pokal 2018.

Immer noch überregional bekannt, auch wenn die größten Erfolge schon länger zurückliegen, sind die beiden FußballvereineVfR Mannheim (Deutscher Fußballmeister 1949) undSV Waldhof Mannheim (Bundesligist 1983–1990). Letzterem gelang 2019 mit dem Aufstieg in die3. Fußball-Liga nach 16 Jahren die Rückkehr in den Profifußball.

Die Herrenmannschaft desTSV Mannheim Hockey spielt in der 1.Hockeybundesliga, die Damenmannschaft in der 2. Bundesliga. Die Mannschaften desMannheimer HC spielen ebenfalls in der 1. Bundesliga.

2005 gründete dieMTG Mannheim eine Footballabteilung, dieMannheim Bandits. Seit 2012 spielt diese in derGerman Football League. Zuvor spielten schon dieMannheim Redskins in der 1. Liga. Ihr größter Erfolg war die deutsche Vizemeisterschaft 1981.

DerDeutsche Basketball Bund spielt seit 1958 in Erinnerung anAlbert Schweitzer jedes zweite Jahr im Frühjahr in Mannheim auf seinemEuropa-Jugend-Basketballturnier dasAlbert-Schweitzer-Turnier für Jugend-Nationalmannschaften aus. Dieses internationale Freundschaftstreffen, im Sinne des Arztes undFriedensnobelpreisträgers, ist weltweit eines der wichtigsten und am besten besetzten Basketballturniere für Jugendmannschaften, an dem auch schon zahlreiche spätereNBA-Profis teilgenommen haben.

DerTK Grün-Weiss Mannheim spielt erfolgreich in derTennis-Bundesliga. Der Klub war 1922, 1993, 1996, 2005, 2007, 2010, 2019 und 2021 deutscher Mannschaftsmeister.

DerLeichtathletikvereinMTG Mannheim bringt seit seiner Gründung immer wieder herausragende Athleten hervor. National erfolgreich sind momentan insbesondere die Sprinterinnen. Bei den Deutschen Meisterschaften 2016 in Kassel gewannRicarda Lobe die Bronzemedaille im 100-Meter-Hürdensprint und die4-mal-100-Meter-Staffel der MTG-Mannheim mit Ricarda Lobe,Alexandra Burghardt,Nadine Gonska undYasmin Kwadwo die Goldmedaille. Auch 2015 in Nürnberg hatte die MTG-Staffel bei den Deutschen Meisterschaften die Goldmedaille mit der 4-mal-100-Meter-Staffel der Frauen in der BesetzungVerena Sailer, Ricarda Lobe, Alexandra Burghardt und Yasmin Kwadwo gewonnen. Die ehemaligen erfolgreichen Sprinterinnen der MTG, Verena Sailer, die im 100-Meter-Sprint 2016 Europameisterin wurde,[105] undCarolin Nytra[106] haben ihre Laufbahn beendet.

Unterstützt durch die große amerikanische Kolonie der US-Army in Mannheim konnte derBaseball-Sport in der Vergangenheit große Erfolge feiern.[107] Die Mannheimer Vereine Knights, VfR, Amigos undTornados konnten zwischen 1954 und 1997 neunzehnmal diedeutsche Baseballmeisterschaft gewinnen. Die Mannheim Tornados spielen in derBaseball-Bundesliga. Der Mannheimer Claus T. Helmig war 1956 der erste deutsche Baseballspieler mit einem Profivertrag in den USA.[108]

In den 1950er und 1960er Jahren weltweit und bis in die 1990er national erfolgreich war derRadsport-VereinRRC Endspurt Mannheim. Hervorzuheben sind insbesondereWilli undRudi Altig unter dem TrainerKarl Ziegler.

Der Segelflugverein Mannheim ist ein Streckenflugverein und betreibt seine Aktivitäten auf demFlugplatz Mannheim. Er fliegt in der erstenSegelflug-Bundesliga und hat mehrmals deutsche und internationale Meister gestellt.

Aus demMannheimer Ruderverein Amicitia von 1876 gingen in der Vergangenheit einige bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen erfolgreiche Sportler hervor. Auch der 1875 gegründete RudervereinMannheimer Rudergesellschaft Baden (kurz MRG Baden) hat bekannte Ruderer hervorgebracht, wieFilip Adamski.

DerWassersportverein Mannheim-Sandhofen wurde 1925 gegründet. Er stellte Weltmeister und Olympiasieger im Kanurennsport. DerKanu-Club Mannheim errang in den 1960er Jahren mehrere deutsche Meisterschaften.

Der 2008 gegründete Inlinesportverein der Region,Rhein-Neckar-Skater, hat seinen Sitz in Mannheim.

Der Boule Club Sandhofen war 2007 Meister der ersten DeutschenPétanque-Bundesliga (D.P.B.). Heute spielt der Verein in der drittklassigen Regionalliga. Der SC Käfertal spielt in der zweithöchsten Liga, der Baden-Württemberg-Liga. Der TV 1877 Mannheim-Waldhof spielt seit 2024 in der höchsten Klasse, der Bundesliga.

Mannheim war mehrfach Austragungsort hochkarätiger Sportveranstaltungen wie derEishockey-Weltmeisterschaft 2010 (zusammen mit Köln), derHandball-Weltmeisterschaft der Männer 2007, der Europameisterschaften der Springreiter 2007, der ersten Deutschen Meisterschaft im Einzelvoltigieren 1986 sowie der Weltmeisterschaften imVoltigieren 2000.

DieSektion Mannheim desDeutschen Alpenvereins ist mit 4037 Mitgliedern (Stand: 31. Dezember 2021)[109] eine der größten Sektionen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie betreibt zwei alpineSchutzhütten imRätikon, dieMannheimer Hütte und dieOberzalimhütte.[110]

Mannheim war Austragungsort derFaustball-Weltmeisterschaft 2023 der Herren, die vomTV 1880 Käfertal mitorganisiert wurde. Austragungsorte waren das Rhein-Neckar-Stadion und die SAP Arena.[111]

Inklusion

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2021 bewarb sich die Stadt alsHost Town für die Gestaltung eines viertägigen Programms für eine internationale Delegation derSpecial Olympics World Summer Games 2023 in Berlin. 2022 wurde sie als Gastgeberin fürSpecial Olympics Moldau ausgewählt.[112] Damit wurde sie Teil des größten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik mit mehr als 200 Host Towns.[113]

Regelmäßige Veranstaltungen

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Fasnachtsumzug (2013)

Kulinarische Spezialitäten

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Original „Mannemer Dreck“

In Mannheim ist wie bei der Herkunft der Einwohner (circa 170 Nationalitäten aus aller Welt) eine breitgefächerte Gastronomie vertreten. Typische kulinarische Spezialitäten aus Mannheim sind das lebkuchenähnliche GebäckMannemer Dreck und das alkoholische GetränkMannheimer Hafenwasser. Das typische Mannheimer Bier ist das „Eichbaum“, das in verschiedenen Variationen von der MannheimerPrivatbrauerei Eichbaum hergestellt und vertrieben wird. Marktführend in der Rhein-Neckar-Region, werden die Marken Eichbaum, Ureich, Gerstel undKaramalz auch überregional vertrieben.

Spaghettieis ist ein Speiseeis, das seinen Namen seiner besonderen Optik verdankt: Es sieht aus wie Spaghetti-Nudeln mit Tomatensoße. Es soll 1969 vom Mannheimer EisfabrikantenDario Fontanella erfunden worden sein.

Gastronomie

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Mit dem RestaurantAmador, benannt nach seinem BetreiberJuan Amador, gab es in Mannheim von November 2011 bis Mai 2015 erstmals einDrei-Sterne-Restaurant. Von 2016 bis 2020 hieltTristan Brandt, Küchenchef im RestaurantOpus V im Modehaus derEngelhorn GmbH & Co. KGaA, zwei Michelin-Sterne.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Wirtschaft

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Omnibus aus Mannheimer Produktion

ImZukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt Mannheim Platz 52 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit „hohen Zukunftschancen“.[114] In der Ausgabe von 2019 lag sie auf Platz 35 von 401[115], in der Ausgabe von 2022 lag Mannheim auf Platz 72 von 400 und zählt damit weiterhin zu den Orten mit „hohen Zukunftschancen“.[116]

Im Jahr 2017 waren von den 185.371 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 27,9 % im produzierenden Gewerbe, 22,7 % inHandel,Gastgewerbe und Verkehr und 49,2 % im sonstigenDienstleistungssektor tätig. Im Jahre 2018 erbrachte Mannheim, innerhalb der Stadtgrenzen, einBruttoinlandsprodukt (BIP) von 20,921 Milliarden € und belegte damit Platz 17 in derRangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Der Anteil an der Wirtschaftsleistung von Baden-Württemberg betrug damit 4,1 %. Das BIP pro Kopf lag 2016 bei 64.483 € (Baden-Württemberg: 43.632 €, Deutschland 38.180 €) und liegt damit deutlich über dem regionalen und nationalen Durchschnitt. Im selben Jahr verzeichnete die Wirtschaftsleistung der Stadt ein nominelles Wachstum von 3,8 %. In der Stadt gab es 2016 ca. 243.000 erwerbstätige Personen.[117] DieArbeitslosenquote lag im Januar 2020 bei 6,2 % und damit über dem Durchschnitt von Baden-Württemberg mit 3,5 %.[118]

Obwohl Mannheim spätestens seit den 1970ern von einem tiefgreifenden Strukturwandel geprägt ist, der gezeichnet ist von einem Abbau von industriellen Arbeitsplätzen und der Zunahme des Dienstleistungssektors, ist dieMetall- und diechemische Industrie immer noch sehr präsent.

Am stärksten ist dieElektro- undMaschinenbauindustrie. Zu den größtenUnternehmen zählen:

Die chemische Industrie ist vertreten mit:

Der Finanzplatz Mannheim ist nicht mehr führend wie um 1900, hat aber immer noch große Bedeutung insbesondere mit seinenVersicherungsunternehmen. DieMannheimer Versicherungen und dieInter Versicherungsgruppe haben hier ihren Sitz. Eine der vier Unternehmenssitze derLBBW befindet sich in Mannheim, dieNeue Rechtsschutz Versicherung unterhält ein zentrales Schadensbüro, dieSV Sparkassenversicherung Holding eine wichtige Niederlassung, dieErgo Group hat hier ebenfalls einen Standort.

DieNahrungsmittelbranche wird vertreten durchSüdzucker,Birkel Teigwaren, diePrivatbrauerei Eichbaum, der Pfalzmühle Mannheim (ein Unternehmen PMG Premium Mühlen Gruppe) sowieBunge Deutschland (Öl- und Getreidesaatverarbeitung).

Der Bauindustrie gehörenBilfinger SE undDiringer & Scheidel an, aus dem Bereich Handel sindBauhaus undEngelhorn vertreten.

Der VerlagEdition-Panorama, bekannt geworden durch die Reihe New-York Vertical des Mannheimer FotografenHorst Hamann und derHuber Verlag, Herausgeber u. a. desTätowierMagazin und derBikers News, ist in Mannheim ansässig. Außerdem hatte früher dasBibliographische Institut & F. A. Brockhaus (Brockhaus, Duden, Langenscheidt, Meyer) seinen Sitz in Mannheim. MitSchaller & Partner sitzt auch Baden-Württembergs größteWerbeagentur inWaldhof (Mannheim).[119]

DieMVV Energie ist der größte kommunale Energieversorger in Deutschland. DieBerrang-Gruppe ist ein international operierendes Großunternehmen in der mechanischen Verbindungstechnik.

Auf dem Mannheimer Maimarktgelände finden regelmäßig Verbrauchermessen statt. Die bedeutendste ist der 400-jährigeMaimarkt, der mit 1400 Ausstellern und 350.000 Besuchern Deutschlands größte regionale Verbraucherausstellung ist. Aber auch Europas größter Oldtimermarkt, dieVeterama, findet jedes Jahr auf dem Maimarktgelände statt.

Verkehr

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Hauptverkehrsstraßen im Großraum Mannheim

Straße

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Hauptartikel:Straßenverkehr in Mannheim

DieAgglomeration Mannheim/Ludwigshafen ist von einem Autobahnring mit insgesamt sieben Autobahnkreuzen umgeben. Im Norden und Osten umschließt dieBundesautobahn 6 (SaarbrückenNürnberg) das Stadtgebiet, den Autobahnring vervollständigt die linksrheinischeA 61 im Westen und Süden Ludwigshafens. Im Nordosten Mannheims zweigt dieA 67 nachDarmstadt undFrankfurt ab, im Osten dieA 656 nachHeidelberg und dieA 659 nachWeinheim. Weiter im Osten verläuft parallel dieA 5 (Frankfurt–Basel). Durch die Stadt führen die Bundesstraßen36,37,38,38a und44.

Schiene/ÖPNV

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Hauptartikel:Nahverkehr in Mannheim
Mannheim Hauptbahnhof

Mannheim ist der zweitgrößte Eisenbahnknoten in Südwestdeutschland. 2010 hielten imHauptbahnhof täglich 238 Fernverkehrszüge, die Direktverbindungen unter anderem nachHamburg,Berlin undKöln herstellen. Über dieSchnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart besteht seit 1991 eine schnelle ICE-Verbindung in die Region Stuttgart.

Mit derNeubaustrecke Frankfurt–Mannheim ist eine vergleichbare Anbindung an die benachbarteRhein-Main-Region in Planung, nachdem bereits seit der Eröffnung derWestlichen Einführung der Riedbahn (WER) 1985 vonFrankfurt kommende Züge halten können, ohne im Hauptbahnhof wenden zu müssen. Seit 2007 führt die Europäische HochgeschwindigkeitsverbindungParis–Frankfurt (LGV Est européenne) durch Mannheim.

DerRangierbahnhof ist nachMaschen der zweitgrößte in Europa. 2005 wurden täglich 30 internationale, 60 nationale und 440 regionaleGüterzüge abgefertigt.

Seit 2003 fährt dieS-Bahn Rhein-Neckar, die fast den gesamten Rhein-Neckar-Raum erschließt und Linien bis in die Pfalz, den Odenwald und nach Südhessen führt. Sieben der Zehn S-Bahn-Linien fahren über den Mannheimer Hauptbahnhof. Gemeinsam mit Zügen des Regionalverkehrs sorgen sie für Direktanbindungen unter anderem nachKarlsruhe Hauptbahnhof,Mainz undKaiserslautern.

Den öffentlichenNahverkehr in Mannheim versorgt seit 1878 dieStraßenbahn. Zehn Stadtbahn- und zahlreiche Buslinien derRNV sind heute in Betrieb. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können zu einheitlichen Preisen innerhalb desVerkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) benutzt werden. Das in den 1970er Jahren begonneneU-Bahn-Netz Mannheim-Ludwigshafen wurde bis auf kleine Teilstücke aus Kostengründen nicht realisiert. Die einzige Tunnelstation in Mannheim ist die Haltestelle Dalbergstraße. Die U-Bahn-Planungen wurden mittlerweile eingestellt.

Siehe auch:Liste von Bahnhöfen und Haltepunkten in Mannheim

Radverkehr

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Durch Alltagsrouten aus demRadnetz Baden-Württemberg[120] ist Mannheim

  • über den Stadtteil Seckenheim und überNeckarhausen undLadenburg mit Heidelberg,
  • über den Stadtteil Käfertal mitViernheim,
  • über die Stadtteile Neckarstadt West, Luzenberg, Waldhof und Sandhofen RichtungLampertheim,
  • über zwei unterschiedliche Routen mitLudwigshafen und
  • über die Stadtteile Schwetzingerstadt, Almenhof, Neckarau, Casterfeld und Rheinau mitSchwetzingen verbunden.

Außerdem gibt es von der Stadt Mannheim ein 21-Punkte-Programm Fahrrad[121].

Durch Mannheim verlaufen als Landes-Radfernwege:

  • DerNeckartal-Radweg führt vonVillingen-Schwenningen nach Mannheim. Er verläuft von Heidelberg über Ladenburg nach Mannheim und endet am Rhein.
  • Der baden-württembergische Rheinradweg vonKonstanz bis Mannheim ist Teil der rechtsrheinischen Variante desRheinradwegs, der von der Quelle des Rheins amOberalppass im SchweizerKanton Graubünden bis zur Mündung beiRotterdam führt. In Mannheim verläuft er vonBrühl (Rohrhof) kommend über Rheinau in Rheinnähe in die Innenstadt und weiter zum Neckar und über die Friesenheimer Insel zur Fähre Sandhofen und in Rheinnähe weiter Richtung Lampertheim. Im Bereich der Friesenheimer Insel bis Sandhofen gibt es eine Alternative für Zeiten ohne Fährbetrieb. Der Radfernweg ist alsEurovelo-Route 15 (Rheinradweg)[122] ausgewiesen.

Mannheim ist Mitglied der AGFK (Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen) in Baden-Württemberg und hat die „Qualitätsstufe“ für einefahrradfreundliche Kommune erreicht.[123]

Wasser

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Containerhafen

Begünstigt durch den Zusammenfluss von Rhein und Neckar, ist derMannheimer Hafen mit einer Fläche von 1.131 Hektar heute einer der bedeutendsten und größtenBinnenhäfen Europas. Knapp 500 Unternehmen mit 20.000 Arbeitsplätzen sind im Hafengebiet angesiedelt.[124] 2023 wurden wasserseitig 6,3 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Die Hauptumschlagsarten waren hier Nahrungs- und Futtermittel (1,8 Mio. t) sowie feste mineralische Brennstoffe (1,4 Mio. t).[125]

Luft

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Mannheim besitzt einen im StadtbezirkNeuostheim/Neuhermsheim gelegenenVerkehrslandeplatz, denFlugplatz Mannheim. Der internationaleFlughafen Frankfurt Main liegt 65 Kilometer nördlich und ist mit dem ICE in 30 Minuten zu erreichen.

Trinkwasserversorgung

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Die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers wird vonMVV Energie übernommen. Das Trinkwasser für Mannheim wird ausschließlich ausGrundwasser gewonnen. Es existieren dreiWasserwerke: KäfertalWelt-Icon49.53288.5299, RheinauWelt-Icon49.43458.542 und Schwetzinger HardtWelt-Icon49.35578.5574. Mit einerGesamthärte von 3,15–3,47 mmol/l (17,6–19,4 °dH) fällt das Wasser in den Härtebereich „hart“.[126]

Der Brutto-Verbrauchspreis liegt bei 2,25 Euro je Kubikmeter.[127]

Abwasserentsorgung

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Die Ableitung und Reinigung des anfallenden Abwassers fällt in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Mannheim. Das Kanalnetz hat eine Länge von 890 Kilometern, der Anschlussgrad der Bevölkerung liegt bei 99,9 %. Es überwiegt dieMischkanalisation. Im Netz gibt es 39 Pumpwerke und 32Hebeanlagen.[128]

Das Klärwerk MannheimWelt-Icon49.56538.4269 wurde 1973 in Betrieb genommen und hat heute eine Ausbaugröße von 725.000Einwohnerwerten. Täglich werden im Durchschnitt 87.000 m³ Abwasser behandelt. Das Wasser hat eine Aufenthaltszeit von 24 Stunden und wird anschließend sauber in den Rhein eingeleitet. Der anfallendeKlärschlamm wird verfault, anschließend getrocknet und in der Zementindustrie thermisch und stofflich verwertet. Das bei der Faulung entstehendeKlärgas (9 Mio. m³/a) wird zur Stromerzeugung verwendet. Weitere elektrische Energie wird ausPhotovoltaikanlagen und dem Betrieb einesZuppinger-Wasserrades am Ablauf des Klärwerks gewonnen.[129]

Die Anlage wurde um eine4. Reinigungsstufe erweitert.[130] Hier wird seit 2010 die erste großtechnische Anlage, die nach dem so genanntenUlmer Verfahren zur gezielten Beseitigung derSpurenstoffe gebaut wurde, betrieben.[131]

Deponie

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Die Deponie auf der Friesenheimer Insel wird seit 1963 betrieben und hat Stand 2021 noch eine Ausbaureserve von 2,7 Hektar. Gelagert werden sogenannte Inertstoffe wie Bauschutt, Gleisschotter, Bodenaushub und Straßenaufbruch, aber auch Gießerei-Altsande und mineralische Abfälle. Der höchste Punkt der Deponie liegt auf 156 Meter über dem Meeresspiegel und ist damit der höchste Punkt Mannheims.[132]

Medien

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Hauptartikel:Medien im Rhein-Neckar-Dreieck
Fernmeldeturm

Neben dereinzigen örtlichen TageszeitungMannheimer Morgen bieten die LudwigshafenerRheinpfalz, die HeidelbergerRhein-Neckar-Zeitung und dieBild Rhein-Neckar einen Lokalteil für Mannheim. Hinzu kommt mit wöchentlicher Erscheinungsweise dasWochenblatt Mannheim mit dem Amtsblatt. DasKommunal-Info Mannheim erscheint 14-täglich. In fast allen Stadtteilen werden kostenloseStadtteilzeitungen verteilt.

Als regionale Fernsehsender für dieMetropolregion Rhein-Neckar sindRhein-Neckar Fernsehen undRON-TV beheimatet. In Mannheim befindet sich auch das Regionalstudio Mannheim-Ludwigshafen desSüdwestrundfunks (SWR). Ebenfalls in Mannheim ansässig sind die privaten HörfunksenderbigFM,Radio Regenbogen undsunshine live. Seit 2000 ist derBermudafunk – das Freie Radio Rhein Neckar empfangbar. 2001 nahm das Campusradioradioaktiv den Sendebetrieb auf. Von 1993 bis 2009 wurde vomAmerican Forces Network der US-Streitkräfte das LokalprogrammAFN Heidelberg in Seckenheim produziert. Von 2009 bis 2012 befanden sich die Studios in der AFN-Europazentrale, die 2004 von Frankfurt am Main nach Sandhofen gezogen war.

Von 1986 bis 2012 erschien monatlich das StadtmagazinMeier als Printausgabe. Von 2006 bis 2007 wurde wöchentlich dieSportwoche Mannheim herausgegeben. Beide Zeitschriften erscheinen nun als Online-Medium.

Vor Ort dominierend ist dieMediengruppe Dr. Haas, der vollständig der Mannheimer Morgen und anteilig Radio Regenbogen und big FM gehören.

Behörden und Institutionen

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In Mannheim gab es bis 1971 eine kommunalePolizei. Seit 1971 ist dieLandespolizei Baden-Württemberg für Mannheim zuständig. DasPolizeipräsidium Mannheim wird vonPolizeipräsidentin Ulrike Schäfer geleitet.[133] Dem Polizeipräsidium unterstehen die Polizeireviere Innenstadt, Oststadt, Neckarstadt, Neckarau, Käfertal, Sandhofen undLadenburg,Wiesloch,Schwetzingen,Eberbach,Hockenheim,Heidelberg-Süd, Heidelberg-Mitte, Heidelberg-Nord,Weinheim,Sinsheim undNeckargemünd jeweils mit ihren dazugehörenden Polizeiposten. Dem Polizeipräsidium sind ferner Dienststellen derKriminalpolizei und derVerkehrspolizei sowie eine Diensthundeführerstaffel zugeordnet.[134] Seit 1965 gibt es beim Polizeipräsidium Mannheim ein Polizeimusikkorps.[135]

Neben derLandespolizei Baden-Württemberg operiert seit 1998 auch ein KOD, Kommunaler Ordnungsdienst, als eine Art wieder aufgekommenerStadtpolizei.[136]

In der Stadt gibt es ein französisches und ein italienisches Honorarkonsulat. In Mannheim ist der Sitz der Geschäftsstelle desVerbands Region Rhein-Neckar und desNachbarschaftsverbands Heidelberg-Mannheim. Ferner sind hier dieHandwerkskammer und dieIHK Rhein-Neckar ansässig, deren Kammerbezirke jeweils die Stadtkreise Mannheim und Heidelberg sowie den Rhein-Neckar-Kreis und den Neckar-Odenwald-Kreis umfassen. Auch gibt es eineAgentur für Arbeit und zwei Finanzämter. DieJustizvollzugsanstalt Mannheim ist mit über 800 Haftplätzen die größte in Baden-Württemberg. Aufgrund der Einwohnerzahl besitzt Mannheim eineFeuerwehr aus Freiwilligen und hauptamtlichen Kräften.

Zwei große Träger der gesetzlichen Unfallversicherung haben ihren Hauptsitz in Mannheim:Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe sowie dieBerufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik. Außerdem ist Mannheim Sitz eines Kirchenbezirks derEvangelischen Landeskirche in Baden und eines Dekanats desErzbistums Freiburg.

Gerichte

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In Mannheim befindet sich mit demVerwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg die Berufungsinstanz für alleVerwaltungsgerichte des Landes. DasLandesarbeitsgericht mit Sitz inStuttgart verfügt über Kammern in Mannheim.

Des Weiteren verfügt die Stadt über einAmts- und einLandgericht mit Patentrechtskammern, die beide zumOberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe gehören, sowie über einArbeitsgericht und einSozialgericht.

Kliniken

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Eingang des Universitätsklinikums

In Mannheim gibt es mit demUniversitätsklinikum Mannheim, demDiakonissenkrankenhaus Mannheim, demTheresienkrankenhaus und St.-Hedwig-Klinik und demZentralinstitut für Seelische Gesundheit vier große Krankenhäuser. Sie verteilen sich über mehrere Standorte in der Stadt.

Garnison

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Hauptartikel:US-Garnison Mannheim

Mannheim war bis 1918Garnison für Teile desGrenadierregiments 110 (XIV. (badisches) Armeekorps) derpreußischen Armee. Ab1936 wurden infolge der vomNS-Regime betriebenen Aufrüstung mehrereKasernenneubauten für die MannheimerWehrmachtsgarnison errichtet. Diese wurden in der Zeit desKalten Krieges nach 1945 in großem Maßstab von derUS Army weiter genutzt. Zeitweise befanden sich mehrere tausend US-Soldaten in Mannheim, darunter z. B. Teile der8. US-Infanteriedivision. DieBundeswehrpräsenz beschränkte sich auf wenige kleinere Einheiten desTerritorialheeres.

Eine Reihe wichtiger Einrichtungen derNATO und der US-Armee befanden sich lange Zeit in Mannheim. Durch den Umzug derUnited States Army Europe and Africa in das neueHauptquartier in Wiesbaden im September 2013 ging die Zahl der US-Soldaten und Angestellten allerdings drastisch zurück. Bis Ende 2015 wurden, mit Ausnahme derColeman Barracks, alle amerikanischen Militäreinrichtungen in Mannheim geschlossen.[137]

Bildung

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Hauptartikel:Liste der Bildungseinrichtungen in Mannheim

Der SchulreformerJoseph Anton Sickinger entwickelte zu Beginn des 20. Jahrhunderts dasMannheimer Schulsystem. Von ihm gingen wichtige Beiträge zum Bildungswesen aus.

Tertiärer Bildungsbereich

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Haupteingang der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät derUniversität Mannheim

Quartärer Bildungsbereich

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  • Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule, 1899 gegründet, zählt sie zu den ältestenVolkshochschulen in Deutschland. Mit über 150.000 Unterrichtsstunden jährlich ist sie die leistungsstärkste Volkshochschule Baden-Württembergs.

Forschungszentren und Institute

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Erfindungen

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Viele bedeutendeErfindungen stammen aus Mannheim:

In Mannheim wurden schon im 18. Jahrhundert unter Leitung vonJohann Jakob Hemmer erstmals Normen für die weltweite Erfassung von Wetterdaten festgelegt. Dazu gehören die Tageszeiten für die Messung, die alsMannheimer Stunden bekannt sind.

In Mannheim wurde dieRevidierte Rheinschiffahrtsakte vom 17. Oktober 1868 unterzeichnet, in der sich sämtliche deutschen Staaten und Frankreich für eine zollfreie Rheinschifffahrt aussprachen. Dieser Vertrag ist heute auch alsMannheimer Akte bekannt.

Persönlichkeiten

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Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten wurden in Mannheim geboren oder haben hier gewirkt. Seit 1820 verlieh die Stadt 43 Mal dieEhrenbürgerwürde. Als höchste bürgerschaftliche Auszeichnung Mannheims gilt der seit 1970 jährlich verlieheneBloomaulorden.

Siehe auch:Liste von Persönlichkeiten der Stadt Mannheim
Siehe auch:Liste der Ehrenbürger von Mannheim

Filme

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  • Expedition in die Heimat: Mannheim- überraschend anders. SWR, 2021. Buch und Regie: Fabian Siegel. Sendung vom 19. März 2021.
  • Rote Fahnen – grüner Rasen. Arbeitersiedlungen in Mannheim. Dokumentarfilm, Deutschland, 2014, 44:30 Min., Buch und Regie: Ursula Schlosser, Produktion:SWR, Erstsendung: 15. Juli 2013 bei SWR,Inhaltsangabe von SWR,Online-Video verfügbar bis 23. April 2017.
  • Mannheim – Eine Zeitreise durch die 50er und 60er Jahre. Dokumentarfilm, Deutschland, 2012, 44 Min., Regie: Eberhard Reuß und Christiane Schmied, Produktion: SWR, Erstsendung: 1. November 2012 im SWR,Inhaltsangabe vonARD mitOnline-Video.
  • Mozart in Mannheim. Dokumentarfilm, Deutschland, 2008, 29 Min., Buch und Regie: Harold Woetzel, Produktion: SWR, Reihe: Musikalischer Reiseführer, Erstausstrahlung: 24. Mai 2010 inDas Erste,Film-Informationen vom SWR (Memento vom 12. Februar 2013 im Webarchivarchive.today).
  • Schiller. Fernseh-Spielfilm, Deutschland, 2005, 90 Min., Buch: Hendrik Hölzemann, Martin Weinhart, Regie: Martin Weinhart.
  • Bilderbuch Deutschland: Mannheim – Gegensätze im Quadrat. Dokumentarfilm, Deutschland, 2002, 43 Min., Buch und Regie: Christina Brecht-Benze, Produktion: SWR, Erstausstrahlung: 30. Juni 2002,Inhaltsangabe vonNDR.
  • Wer fuhr den grauen Ford? 1950 gedrehte Verfilmung eines tatsächlichen Postraubs in Mannheim, Regie:Otto Wernicke.

Siehe auch

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Portal: Mannheim – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Mannheim

Literatur

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Nach Erscheinungsjahr geordnet:

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. SPD verliert Macht in Mannheim nach mehr als 50 Jahren. Abgerufen am 4. August 2023. 
  3. Pfälzisches Wörterbuch – Mannheim. Universität Trier Fachbereich II / Germanistik, abgerufen am 27. November 2013. 
  4. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  5. swr.de:Kurpfälzer Metropole wieder zweitgrößte Stadt im Land. (Memento vom 13. Juni 2021 imInternet Archive) (Vor Karlsruhe mit 308.988 Einwohnern; abgerufen am 10. November 2020)
  6. Zahlen und Fakten über die Metropolregion Rhein-Neckar. In: m-r-n.com. Verband Region Rhein-Neckar, Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, abgerufen am 28. August 2022. 
  7. Stadt Mannheim, Statisktikstelle: Kleinräumige Gliederung der Stadt Mannheim. (PDF 2,2 MB) Januar 2025, abgerufen am 22. Februar 2025. 
  8. Stadtbezirksbudget. Stadt Mannheim, abgerufen am 4. April 2014. 
  9. Clemens Hoh: Blog: „Seit wann gibt es die Mannheimer Quadrate?“ In: mannheimentdecken.de. Clemens Hoh, 2023, abgerufen am 17. Oktober 2023. 
  10. Statistisches Landesamt, Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung
  11. Schutzgebietsstatistik der LUBW nach Landkreisen
  12. Kreisbeschreibung. Band 1, S. 54.
  13. Bernhard Mühr: Das Klima in Mannheim. 1. Juni 2007, abgerufen am 16. Februar 2014. 
  14. DPA-InfolineRS: Wetter: DWD misst erneut 40,3 Grad in Kitzingen. In: Focus Online. 8. August 2015, abgerufen am 14. Oktober 2018. 
  15. 8. August 2003, private Wetterstation Mannheim-Seckenheim
  16. Weather Mannheim & temperature by month. Climate-Data.org, abgerufen am 28. Juli 2025 (englisch). 
  17. Klima Mannheim, Universitätsstadt – Wetterdienst, Deutscher Wetterdienst, auf wetterdienst.de
  18. Ulrich Brandl und Emmi Federhofer:Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010,ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)
  19. Karl Josef Minst [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 549, 11. März 766 – Reg. 20. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 197, abgerufen am 29. Januar 2016. 
  20. Ortsliste zum Lorscher Codex, Mannheim, Archivum Laureshamense – digital, Universitätsbibliothek Heidelberg.
  21. Mannheimer Morgen, 19. März 2016, Seite 21, „Doch kein armes Fischerdorf“, online aufmorgenweb.de www.morgenweb.de, abgerufen am 21. März 2016.
  22. Artikel der beiden Mannheimer Brüder von Hohenhausen, abgerufen am 26. Mai 2023.
  23. Augsburgische Ordinari Postzeitung, Nro. 197. Freytag, den 16. August. Anno 1776, S. 3, alsDigitalisat, abgerufen am 26. Mai 2023.
  24. Christoph Bühler:"Johann Jakob Hemmer (1733–1790): Mein Leben. meine Arbeit. Geistlicher, Sprachforscher, erfolgreicher Physiker, Meteorologe und Vollender des Blitzableiters. Vortragsmanuskript einer "fiktiven Autobiografie", Schwetzingen 2016, abgerufen am 26. Mai 2023.
  25. Lothar Gall:Bürgertum in Deutschland. btb, München 1996,ISBN 3-442-72044-3,S. 352. 
  26. Königsberg in historischen Ansichten, S. 18, Koehler & Amelang, Leipzig, 2007
  27. Wolfgang Thierse besucht Gedenkstätte in Mannheim. Archiviert vom Original am 30. Oktober 2014; abgerufen am 30. Oktober 2014. 
  28. https://zensus2011.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/Aufsaetze_Archiv/2015_12_NI_GWZ_endgueltig.pdf?__blob=publicationFile&v=4
  29. Andreas Schenk:Mannheim und seine Bauten 1907–2007. Hrsg.: Stadtarchiv Mannheim und Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e. V. Mannheim 2004,ISBN 3-923003-83-8,S. 124 ff. in Band 4. 
  30. Das Jahr 1945. Mannheim, abgerufen am: 27. Mai 2018
  31. ab„Displaced Persons“ – zurück in die Heimat. Die Geschichte der Displaced Persons (DPs) in Mannheim scheint bislang wenig erforscht zu sein, wenn man von dem Aufsatz von Christian Peters absieht (Vom nationalsozialistischen Zwangsarbeiter zur Außenseiterexistenz als "displaced person". Ein Kapitel aus der Geschichte der Arbeit in Mannheim. In: Mannheimer Hefte, 1(1987), S. 13 ff.). Mannheims Archiv für Stadtgeschichte und Erinnerung kündigte im Mai 2020 ein Forschungs- und Buchprojekt zur Mannheimer Migrationsgeschichte an (siehe Weblinks), in dessen Rahmen auch die Geschichte der DPs thematisiert werden sollte. Resultate scheinen bislang noch ncit vorzuliegen.
  32. USHMM: German residents of Mannheim are expelled from their homes to make room for displaced persons
  33. »Behandelt wie ein drittklassiges Pack«, Der Spiegel, 32/1983 vom 7. August 1983.
  34. Franklin Mannheim: Chronik zu FRANKLIN
  35. Alice Noll:Die UNRRA in Hanau. Das Tagebuch des Harry Heath. Leiter des DP-Camps Hanau 1945, Magistrat der Brüder-Grimm-Stadt Hanau, Hanau 2021, S. 74–75
  36. Verfolgung, Vernichtung, Neubeginn
  37. Schwerpunkt in Nordbaden – Mannheimer Morgen. (morgenweb.de [abgerufen am 10. März 2018]). 
  38. Belegt die Hallen, die Villa bleibt leer. In:Kontext:Wochenzeitung. (kontextwochenzeitung.de [abgerufen am 10. März 2018]). 
  39. Die größten Städte in Baden-Württemberg: Mannheim jetzt größer als Karlsruhe. Badische Neueste Nachrichten, 10. November 2020, abgerufen am 13. August 2022. 
  40. Stadt Mannheim: Bevölkerungsbestand zum 31.12.2023. 2024, abgerufen am 9. August 2024. 
  41. Stadt Mannheim: Einwohner mit Migrationshintergrund. Abgerufen am 9. August 2024. 
  42. Stadt Mannheim: Einwohner mit Migrationshintergrund in kleinräumiger Gliederung, Statistische Daten № 3/2016. (PDF 332 kB) Abgerufen am 13. April 2016. 
  43. Stadt Mannheim: Religion (Memento vom 5. Juni 2013 imInternet Archive),Volkszählung in der Europäischen Union 2011
  44. Religionszugehörigkeit in Mannheim. Einwohner (am Ort der Hauptwohnung) nach ihrer Religionszugehörigkeit zum 31.12.2024. Stadt Mannheim, abgerufen am 24. Mai 2023. 
  45. Stadt Mannheim: Religion ausführlich (Memento vom 5. Juni 2013 imInternet Archive),Volkszählung in der Europäischen Union 2011
  46. Kartenseite: Muslime – Zahlen für die Großstädte 2011. (PDF) 5. April 2017, abgerufen am 21. Dezember 2020. 
  47. Friedrich Walter:Sekten-Niederlassungen in Mannheim unter Karl Ludwig. In: Mannheimer Altertumsverein (Hrsg.):Mannheimer Geschichtsblätter. Verlag des Mannheimer Altertumsvereins, Mannheim 1901,S. 56. 
  48. Friedrich Walter:Sekten-Niederlassungen in Mannheim unter Karl Ludwig. In: Mannheimer Altertumsverein (Hrsg.):Mannheimer Geschichtsblätter. Verlag des Mannheimer Altertumsvereins, Mannheim 1901,S. 56–58. 
  49. Astrid von Schlachta:Die Täufer. utb, Tübingen 2020,S. 63. 
  50. Mannheim (Baden-Württemberg). Global Anabaptist Mennonit Encyclopedia Online, abgerufen am 6. Oktober 2023. 
  51. Friedrich Walter:Sekten-Niederlassungen in Mannheim unter Karl Ludwig. In: Mannheimer Altertumsverein (Hrsg.):Mannheimer Geschichtsblätter. Verlag des Mannheimer Altertumsvereins, Mannheim 1901,S. 56–61. 
  52. Verfolgung, Vernichtung, Neubeginn, in:STADTPUNKTE. Mannheimer Geschichte vor Ort, herausgegeben von der Stadt Mannheim
  53. Corinna Hiss:Mittendrin im jüdischen Leben,Mannheimer Morgen vom 16. November 2012, S. 35
  54. Dirk Winkler:Förderung des Evolutionären Humanismus In:Humanistischer Pressedienst. 17. August 2010, abgerufen am 20. Dezember 2020.
  55. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg:Gemeinderatswahlen 2019, Universitätsstadt Mannheim; Stadt Mannheim:Gemeinderatswahl 2019; abgerufen am 1. Juni 2019.
  56. Marten Kopf, Florian Römer: Christian Specht neuer Oberbürgermeister in Mannheim – das sagen die Kandidaten. In: mannheim24.de. 10. Juli 2023, abgerufen am 10. Juli 2023. 
  57. Holger Neumann: Amtsantritt am 4. August: Mannheims neuer OB Specht setzt auf "Koalition der Willigen". In: SWR4 BW Regional. swr.de, 10. Juli 2023, abgerufen am 10. Juli 2023. 
  58. Gesamtpersonalrat. Stadt Mannheim, abgerufen am 10. Juli 2023. 
  59. Grünen-Abgeordnete Sekmen wechselt zur Unionsfraktion. Abgerufen am 9. August 2024. 
  60. Stadt Mannheim: Universitätsstadt Mannheim – Erststimmen. 27. September 2021, abgerufen am 2. Oktober 2021. 
  61. Gewählte in Landeslisten der Parteien in Baden-Württemberg – Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 2. Oktober 2021. 
  62. Der Bundeswahlleiter:Ergebnis der Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis Mannheim, abgerufen am 2. Oktober 2021.
  63. CDU-Politikerin Melis Sekmen gewinnt in Mannheim – zieht aber nicht in Bundestag ein. 24. Februar 2025, abgerufen am 22. Juni 2025. 
  64. Landtag Baden Württemberg - Abgeordnetenprofile. Abgerufen am 9. August 2024. 
  65. Die Marke Mannheim – Corporate Design Manual, Stadt Mannheim, 2003
  66. abPartner- und Freundesstädte. Stadt Mannheim, archiviert vom Original am 7. April 2014; abgerufen am 11. Dezember 2018. :
  67. Partner- und Freundesstädte ǀ Mannheim.de. Abgerufen am 16. Januar 2022. 
  68. Abschnitt zur Partnerschaft zu Qingdao auf der Homepage der Stadt Mannheim Abgerufen am 18. März 2019, 19:22
  69. mannheim.de
  70. Neue Städtepartnerschaft: Beyoğlu und Mannheim auf mannheim.de
  71. El Viejo. Stadt Mannheim, abgerufen am 11. Dezember 2018. 
  72. Kooperationsvertrag mit Hebron unterzeichnet. Stadt Mannheim, 5. Dezember 2013, abgerufen am 17. Juli 2014. 
  73. Öffnungszeiten, Eintritts- & Führungspreise – Kunsthalle-Mannheim (DE). In: www.kunsthalle-mannheim.de. Abgerufen am 15. Mai 2023. 
  74. Homepage des Museums
  75. Neue Stadtgalerie Mannheim in S 4 wird eröffnet. Abgerufen am 30. Oktober 2014. 
  76. Stadtgalerie Mannheim. Abgerufen am 30. Oktober 2014. 
  77. Susanne Kaeppele: Ein lachendes, ein weinendes Auge. Kunst – Das Ende der Mannheimer Stadtgalerie, die im Jungbusch eine etwas andere Nachfolgerin finden wird. In: Mannheimer Morgen. Mannheimer Morgen Großdruckerei und Verlag GmbH, 16. Februar 2015, abgerufen am 1. Mai 2023 (Nur Artikelanfang frei zugänglich). 
  78. „Port25 – Raum für Gegenwartskunst“ eröffnet am 17. Juli mit „Schönheit des Alltäglichen“. In: Mannheim.de. Stadt Mannheim, 14. Juli 2015, abgerufen am 1. Mai 2023. 
  79. Von Gerkan, Marg und Partner bauen die Kunsthalle Mannheim. Archiviert vom Original am 3. August 2015; abgerufen am 30. Januar 2015. 
  80. Die neue Kunsthalle Mannheim. Stadtmarketing Mannheim GmbH, abgerufen am 1. Mai 2023. 
  81. Homepage der KZ-Gedenkstätte Sandhofen
  82. Mannheims Geschichte multimedial erleben - Kultur. Mannheimer Morgen, abgerufen am 3. November 2021. 
  83. Gerald Drebes:Die „Mannheimer Schule“ – ein Zentrum der vorklassischen Musik und Mozart. In:Rhein-Neckar-Dreieck 1992, S. 14–18,online (Memento vom 7. Februar 2015 imInternet Archive)
  84. Mannheim ist “Unesco City of Music” in:Mannheimer Morgen vom 1. Dezember 2014.
  85. Offizielle Website des Jugendkulturzentrums FORUM
  86. Jugendkulturzentrums FORUM – Räume (Memento vom 5. März 2014 imInternet Archive)
  87. Jugendkulturzentrum FORUM – Programm (Memento vom 5. März 2014 imInternet Archive)
  88. Girls Go Movie
  89. Augenblick Theater
  90. Jugendkulturzentrum FORUM – Gruppen und Kurse (Memento vom 5. März 2014 imInternet Archive)
  91. Landesschau BW vom 27. März 2014
  92. Der Schreibpool (Memento vom 9. Januar 2015 imInternet Archive)
  93. „gigs, gigs und nochmal gigs“
  94. „Verrückt sein, wie man will“
  95. Werkstatt INTERKUNST
  96. Festival gegen Frei.Wild-Konzert
  97. Blühende Schuhe werben für Beteiligung
  98. Augenblick Theater – Über uns
  99. „Lebensgefühl in Filmszenen umgesetzt“
  100. Interview mit Rainer Döhring
  101. Der Schreibpool (Memento vom 9. Januar 2015 imInternet Archive)
  102. Homepage des SJR Mannheim
  103. Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft – BUGA23 Mannheim verbindet. Abgerufen am 26. August 2017. 
  104. BLB: 2023-08-01 Mannheims erste Gartenschau 1907. Abgerufen am 21. Februar 2024 (deutsch). 
  105. Sport1.de:EX Europameisterin Verena Sailer beendet ihre Karriere
  106. Leichtathletik.de:Carolin Dietrich beendet ihre Karriere
  107. Tornados.de:1945 – Wie in Mannheim alles begann (Memento vom 6. Juli 2015 imInternet Archive) Mannheim Tornados, aufgerufen am 29. September 2015
  108. Baseball-Softball.de:Claus T. Helmig DBV Hall of Fame
  109. Sektion Mannheim, Deutscher Alpenverein,alpenverein.de, abgerufen am 6. Juli 2022
  110. DAV Mannheim. Abgerufen am 10. März 2018. 
  111. Faustball-WM, SAP Arena
  112. Special Olympics: Host Towns. (PDF) Special Olympics, März 2023, abgerufen am 1. Mai 2023. 
  113. Host Town Program. Abgerufen am 1. Mai 2023. 
  114. Zukunftsatlas 2016. Archiviert vom Original; abgerufen am 23. März 2018. 
  115. PROGNOS Zukunftsatlas 2019. In: Handelsblatt online. Archiviert vom Original am 8. Juli 2019; abgerufen am 10. Dezember 2019. 
  116. Zukunftsatlas 2022 – interaktive Karte. handelsblatt.de, abgerufen am 13. April 2024. 
  117. Aktuelle Ergebnisse – VGR dL. Archiviert vom Original am 13. Februar 2019; abgerufen am 7. Januar 2019. 
  118. Bundesland Baden-Württemberg. Bundesagentur für Arbeit, archiviert vom Original am 9. Januar 2019; abgerufen am 30. Januar 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/statistik.arbeitsagentur.de 
  119. Das sind die größten inhabergeführten Agenturen in Deutschland, Horizont, 7. April 2021
  120. Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de
  121. 21-Punkte-Programm Fahrrad auf www.mannheim.de, abgerufen am 4. Mai 2025
  122. Eurovelo 15 Karlsruhe bis Bingen auf de.eurovelo.com
  123. Neue Qualitätsstufe für Fuß- und Radverkehr auf www.mannheim.de, abgerufen am 4. Mai 2025
  124. Hafen Mannheim
  125. Wasserseitiger Güterumschlag. In: Hafen Mannheim. Abgerufen am 9. August 2024 (deutsch). 
  126. Unsere Wasserwerke in Mannheim. MVV Energie, abgerufen am 26. August 2021. 
  127. LIQUA Trinkwasser für Privat- und Gewerbekunden – Preise ab 01.01.2019. (PDF; 559 kB) MVV Energie, abgerufen am 26. August 2021. 
  128. Kanalisation. Stadt Mannheim, abgerufen am 26. August 2021. 
  129. Abwasserentsorgung seit 140 Jahren in Mannheim (Broschüre). (PDF; 11 MB) Stadtentwässerung Mannheim, abgerufen am 26. August 2021. 
  130. ASK - Mannem vorne: Vorreiterrolle beim Ausbau der 4. Reinigungsstufe der Kläranlage, vom 15. September 2016, abgerufen am 16. Juli 2024
  131. Korrespondenz Abwasser, Abfall – Mit Aktivkohle gegen Spurenstoffe im Abwasser, 2013, Nr. 3, S. 170–174, abgerufen am 12. Januar 2025
  132. Performative Exkursion auf der Friesenheimer Deponie – Erleben: Tipps für Ausflüge, Familien, Haustiere, Haus und Garten. Abgerufen am 6. Oktober 2021. 
  133. Ulrike Schäfer wird neue Polizeipräsidentin des Polizeipräsidiums Mannheim. 5. Juni 2024, abgerufen am 9. August 2024. 
  134. Struktur des Polizeipräsidiums Mannheim
  135. Website Polizeimusikkorps Mannheim
  136. Kommunaler Ordnungsdienst Mannheim beim Rhein-Neckar-Wiki
  137. US-Standort schrumpft weiter. In: Mannheimer Morgen. 15. Januar 2011, abgerufen am 4. April 2014. 
  138. Studierendenstatistik Herbstsemester 2013/2014. (PDF) Archiviert vom Original am 4. Februar 2014; abgerufen am 30. Oktober 2014. 
  139. Hochschule Mannheim ist zum Wintersemester voll ausgebucht. 23. September 2024, abgerufen am 10. November 2024. 
  140. SRH Fernhochschule ab sofort auch in Mannheim vertreten. Abgerufen am 7. August 2018. 
Landkreise:

Aalen |Backnang |Balingen |Biberach |Böblingen |Bruchsal |Buchen |Bühl |Calw |Crailsheim |Donaueschingen |Ehingen |Emmendingen |Esslingen |Freiburg |Freudenstadt |Friedrichshafen |Göppingen |Hechingen |Heidelberg |Heidenheim |Heilbronn |Hochschwarzwald |Horb |Karlsruhe |Kehl |Konstanz |Künzelsau |Lahr |Leonberg |Lörrach |Ludwigsburg |Mannheim |Mergentheim |Mosbach |Müllheim |Münsingen |Neustadt |Nürtingen |Offenburg |Öhringen |Pforzheim |Rastatt |Ravensburg |Reutlingen |Rottweil |Säckingen |Saulgau |Schwäbisch Gmünd |Schwäbisch Hall |Sigmaringen |Sinsheim |Stockach |Tauberbischofsheim |Tettnang |Tübingen |Tuttlingen |Überlingen |Ulm |Vaihingen |Villingen |Villingen-Schwenningen |Waiblingen |Waldshut |Wangen |Wolfach

Stadtkreise:

Baden-Baden |Freiburg im Breisgau |Heidelberg |Heilbronn |Karlsruhe |Konstanz |Mannheim |Pforzheim |Stuttgart |Ulm

ab 1.000.000 Einwohner:

Berlin |Hamburg |Köln |München

ab 500.000 Einwohner:

Bremen |Dortmund |Dresden |Duisburg |Düsseldorf |Essen |Frankfurt am Main |Hannover |Leipzig |Nürnberg |Stuttgart

ab 250.000 Einwohner:

Aachen |Augsburg |Bielefeld |Bochum |Bonn |Braunschweig |Gelsenkirchen |Karlsruhe |Kiel |Mannheim |Mönchengladbach |Münster |Wiesbaden |Wuppertal

ab 100.000 Einwohner:

Bergisch Gladbach |Bottrop |Bremerhaven |Chemnitz |Darmstadt |Erfurt |Erlangen |Freiburg im Breisgau |Fürth |Göttingen |Gütersloh |Hagen |Halle (Saale) |Hamm |Heidelberg |Heilbronn |Herne |Ingolstadt |Jena |Kaiserslautern |Kassel |Koblenz |Krefeld |Leverkusen |Lübeck |Ludwigshafen am Rhein |Magdeburg |Mainz |Moers |Mülheim an der Ruhr |Neuss |Oberhausen |Offenbach am Main |Oldenburg (Oldb) |Osnabrück |Paderborn |Pforzheim |Potsdam |Recklinghausen |Regensburg |Remscheid |Reutlingen |Rostock |Saarbrücken |Salzgitter |Siegen |Solingen |Trier |Ulm |Wolfsburg |Würzburg

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