Mabuni Ken’ei
Mabuni Ken’ei (jap.摩文仁 賢榮; *13. Februar1918 inShuri (heuteNaha),Präfektur Okinawa; †19. Dezember2015[1]) war ein japanischerKaratemeister (Shitō ryū), 10.Dan.
Leben
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Mabuni Ken’ei kam als Sohn des Gründers desShitō-Ryū,Mabuni Kenwa, von Kindheit an mit dem Karate und etlichen seiner bedeutendsten Vertreter, wie zum BeispielFunakoshi Gichin oderMiyagi Chōjun, in Berührung. Er wurde nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1952 dessen offizieller Nachfolger als Oberhaupt des Shitō-Ryū. Durch seine intensive Lehrtätigkeit trug er aktiv zur weltweiten Verbreitung dieses Karatestils bei, vor allem auch im Ausland. Beispielsweise verbrachte er länger als ein Jahr (1969/70) inGuatemala und bildete dort Nachwuchskader aus. Regelmäßig hielt er auch noch im hohen Alter Lehrgänge aufKorsika ab.
Mabuni Kenei war bestrebt, authentisches Shitō-Ryū zu lehren und zu bewahren, wobei er besonderen Wert auf die Vermittlung der geistigen Inhalte des Karatedō legte. Ohne Sportkarate grundsätzlich abzulehnen, trat er für eine klare Trennung zwischen Karate alsBudō und Sportkarate ein.
Zu seinen Verdiensten gehört, die durch denUechi-ryū inspirierteKata Shimpā, welche sein Vater geschaffen, aber nicht vollendet hatte, vervollständigt zu haben. Des Weiteren war er der Verfasser verschiedener Bücher über Techniken des Shitō-Ryū und eines Werkes über die historischen Wurzeln und die geistigen Grundlagen des Karate als Budō.
Veröffentlichungen
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Kenei Mabuni:Leere Hand – Vom Wesen des Budō-Karate. Palisander Verlag, 1. Auflage 2007,ISBN 978-3-938305-05-8
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Mabuni Ken’ei im Katalog derDeutschen Nationalbibliothek
- Union Shitō ryū Europe
Personendaten | |
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NAME | Mabuni, Ken’ei |
ALTERNATIVNAMEN | 摩文仁賢榮 (japanisch) |
KURZBESCHREIBUNG | japanischer Karatemeister |
GEBURTSDATUM | 13. Februar 1918 |
GEBURTSORT | Shuri (Okinawa),Präfektur Okinawa |
STERBEDATUM | 19. Dezember 2015 |