Christian Friedrich Tieck:Ludwig Tieck und seine SchwesterSophie, Marmorrelief, 1796
Geboren am 31. Mai 1773, wuchs Ludwig Tieck in Berlin in der Roßstraße nahe dem Cöllnischen Fischmarkt (heuteFischerinsel in Berlin-Mitte) als Sohn des Seilermeisters Johann Ludwig Tieck und seiner Ehefrau Anna Sophie zusammen mit seinen jüngeren GeschwisternFriedrich undSophie auf. Der Vater war ein belesener Mann; er besaß eine kleine Hausbibliothek, in der auch Schriften der Aufklärer ihren Platz hatten. Die Eltern sorgten dafür, dass ihre Söhne, Ludwig ab 1782, das unterFriedrich Gedikes Leitung stehendeFriedrich-Werdersche Gymnasium besuchen konnten. Hier befreundete sich Ludwig mitWilhelm Heinrich Wackenroder. Erste dichterische Arbeiten verfasste er bereits während seiner Schulzeit: Seine LehrerAugust Ferdinand Bernhardi undFriedrich Rambach betrieben eine Literaturfabrik für den Massengeschmack und Tieck durfte zunächst Beiträge ausbessern und ergänzen, schließlich ganze Partien und insbesondere die Romanschlüsse schreiben.[2]
Ab 1792 studierte er Geschichte, Philologie, alte und neue Literatur inHalle (Saale) (1792),Göttingen (1792/1793, 1793/1794) undErlangen (1793, dort zusammen mit Wackenroder). Das eigentliche Ziel des Studiums war ihm wohl die Ausbildung zum freien Schriftsteller; schon damals beschäftigte er sich eingehend mitShakespeare. Während der Studienzeit in Erlangen unternahm er zusammen mit WackenroderReisen nachNürnberg sowie durch dieFränkische Schweiz bis insFichtelgebirge, aber auch zum barockenSchloss Weißenstein beiPommersfelden; die Erlebnisse auf diesen Touren hielt er in nachmals berühmtenReisebeschreibungen fest. 1794 brach Tieck das Studium ab und kehrte nach Berlin zurück (bis 1799). Dort begann er noch ein Jurastudium, das er ebenfalls abbrach. InFriedrich Nicolais SammlungStraußfedern veröffentlichte er seit 1795 Unterhaltungsliteratur und literarische Experimente aus dem Geiste der späten Aufklärung (soDie Freunde 1797); die Prosastücke entstanden zum Teil als Gemeinschaftsarbeiten mit seiner Schwester Sophie.
Zur selben Zeit erschienen seine ersten Erzählungen und RomanePeter Lebrecht, eine Geschichte ohne Abenteuerlichkeiten (1795, zwei Bände),William Lovell (1795–1796, drei Bände) undAbdallah (1795). Seit dieser Zeit beteiligte sich Tieck an Wackenroders Schriften (Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders, Ende 1796 erschienen, undPhantasien über die Kunst, für Freunde der Kunst, 1799).
Seinen Übergang zur eigentlichen Romantik vollziehend, unternahm Tieck nun die bald dramatisch-satirische, bald schlicht erzählende Bearbeitung alter Volkssagen und Märchen, die er unter dem TitelVolksmärchen von Peter Lebrecht (Berlin 1797, drei Bände) veröffentlichte. Mit demKünstlerromanFranz Sternbalds Wanderungen (1797 fertiggestellt, 1798 veröffentlicht) gab Tieck die Richtung für die romantischen Romane vor (Novalis,Joseph von Eichendorff).
Ende 1797 traf Tieck erstmals mitFriedrich Schlegel zusammen. Nachdem er 1798 in Hamburg Amalie Alberti, eine Tochter des PredigersAlberti, geheiratet und mit ihr das KindDorothea Tieck bekommen hatte, hielt er sich 1799–1800 inJena auf, wo er zu den beiden Schlegel-Brüdern (Friedrich undAugust Wilhelm Schlegel), Novalis,Clemens Brentano,Johann Gottlieb Fichte undFriedrich Wilhelm Joseph Schelling in freundschaftliche Beziehungen trat. Zusammen bildete der Kreis die sogenannteJenaerFrühromantik. Für die von den Schlegels entwickelten Theorien lieferte Tieck die literarischen Beispiele (und umgekehrt). Auch Goethe und Schiller lernte er kennen. 1801 zogen Tieck und Friedrich Schlegel nach Dresden.
1802 zog Tieck mit der Familie nachZiebingen, östlich vonFrankfurt (Oder), auf das Landgut seines alten BekanntenBurgsdorff; dieser hatte den Dichter eingeladen. Tieck wohnte dort bis 1819, wenn auch mit mehreren, teilweise längeren Unterbrechungen. Enger Kontakt bestand in dieser Zeit zu dem nahen GutMadlitz westlich der Oder, das der mit Burgsdorff verwandten FamilieFinck von Finckenstein gehörte. Tieck ging dabei eine Beziehung ein zu Henriette Finck von Finckenstein (1774–1847), die ihn 1819 nach Dresden begleitete und zwei Jahrzehnte später schließlich auch nach Berlin.[3]
Während seines ersten Ziebinger Jahrzehnts unternahm Tieck mehrere größere Reisen: 1803 mit Burgsdorff nach Süddeutschland, von 1804 bis 1806 mit seiner Familie über München nach Rom und 1808 bis 1810 nach München und Wien.[5]
Vor diesen literarisch eher unproduktiven Jahren waren bereits wichtige Werke erschienen:Prinz Zerbino, oder die Reise nach dem guten Geschmack (1799),Franz Sternbalds Wanderungen (Berlin 1798), ein die altdeutsche Kunst verherrlichender Roman, an welchem auch sein Freund Wackenroder wohl konzeptionellen Anteil hatte, undRomantische Dichtungen (Jena 1799–1800, 2 Bände) mit dem TrauerspielLeben und Tod der heil. Genoveva (separat, Berlin 1820) sowie das nach einem alten Volksbuch gearbeitete LustspielKaiser Octavianus (Jena 1804). In diesen Werken hatte sich Tieck rückhaltlos der romantischen Richtung hingegeben. Daneben veröffentlichte er eine Übertragung desDon Quixote vonCervantes (1799–1801), die Übersetzung einer Anzahl Shakespeare zugeschriebener, aber zweifelhafter Stücke unter dem TitelAltenglisches Theater (1811), eine Bearbeitung desFrauendienstes vonUlrich von Lichtenstein (Tübingen 1812) sowie eine Auswahl dramatischer Stücke von Rosenplüt, Hans Sachs, Ayrer, Gryphius und Lohenstein (Deutsches Theater, Berlin 1817, 2 Bände) und gab unter dem TitelPhantasus (Berlin 1812–1817, 3 Bände; 2. Ausgabe Berlin 1844–1845, 3 Bände) eine Sammlung früherer Märchen und Schauspiele heraus, erweitert durch neue Erzählungen und das MärchenschauspielFortunat, die das Interesse des deutschen Lesepublikums wieder stärker auf Tieck zogen.
In der Tat werden Märchen und Erzählungen wieDer getreue Eckart,Die Elfen,Der Pokal,Der blonde Eckbert etc. schon ihrer formalen Vorzüge wegen ihren dichterischen Rang wohl für lange Zeit behaupten. Im Kriegsjahr 1813 war der Dichter in Prag; nach dem Frieden unternahm er größere Reisen nach London und Paris, hauptsächlich im Interesse eines großen Hauptwerks über Shakespeare, das er nie vollendete.
1819 bis 1842 lebte er inDresden. Die berühmteste Wohnung war am Altmarkt. Trotz des Gegensatzes, in dem sich Tiecks geistige Vornehmheit zur Trivialität der Dresdner Belletristik befand, gelang es ihm, hauptsächlich durch seine fast allabendlich, vor allem sonnabends 18 Uhr, stattfindenden dramatischen Vorlesungen, die deutschlandweit bekannt waren, einen Kreis um sich zu sammeln, der seine Anschauungen von der Kunst als maßgebend anerkannte.
Als Dramaturg desHoftheaters gewann er namentlich in den 1820er Jahren eine bedeutende Wirksamkeit, die ihm freilich durch Kabalen und Lügen der trivialen Gegenpartei oft verleidet wurde. Als Dichter bediente er sich seit der Niederlassung in Dresden beinahe ausschließlich der Form der Novelle. Die Gesamtheit seinerNovellen (vollständige Sammlung, Berlin 1852–1854, 12 Bände) zeigte sein großes Erzählertalent. In den vollendetsten gab er wahrhafte Kunstwerke, in denen eine wirklich dichterische Aufgabe mit rein poetischen Mitteln gelöst wurde; mit zahlreichen anderen bahnte er hingegen jener bedenklichen Gesprächsnovellistik den Weg, in der das epische Element ganz zurücktritt und die Erzählung nur das Vehikel für die Darlegung gewisser Meinungen und Bildungsresultate wird. Zu den bedeutendsten der ersteren Kategorie zählen:Die Gemälde,Die Reisenden,Der Alte vom Berge,Die Gesellschaft auf dem Lande,Die Verlobung,Musikalische Leiden und Freuden,Des Lebens Überfluß u. a.
Unter den historischen Novellen habenDer wiederkehrende griechische Kaiser[6],Der Tod des Dichters und vor allem der unvollendeteAufruhr in den Cevennen Anspruch auf bleibende Bedeutung. Alle diese Novellen zeichnen sich durch die einfache Darstellungsweise, die Mannigfaltigkeit lebendiger und typischer Charaktere und denTiefsinn der poetischen Idee aus. Auch in den prosaischen Novellen zeigte Tieck seine Meisterschaft des Vortrags. Sein letztes größeres Werk,Vittoria Accorombona (1840), entstand unter den Einwirkungen der neufranzösischen Romantik. Es fand, auch wegen der Emanzipationsthematik, beim zeitgenössischen Publikum ein geteiltes Echo, wurde jedoch von der Literaturkritik überwiegend gelobt.[7]
Auch Tiecks sonstige literarische Tätigkeit war während der Dresdner Periode sehr ausgeprägt. 1826 übernahm er die Herausgabe und Vollendung der von August Wilhelm Schlegel begonnenenShakespeare-Übersetzung und gab die hinterlassenen SchriftenHeinrich von Kleists (Berlin 1821) heraus, denen dieGesammelten Werke desselben Dichters (Berlin 1826, 3 Bände) folgten.Johann Gottfried SchnabelsDie Insel Felsenburg (Breslau 1827),Lenz’ gesammelte Schriften (1828) sowieShakespeares Vorschule (Leipzig 1823–1829, 2 Bände) etc. wurden mit Vorreden und Abhandlungen von bleibendem Wert begleitet. Aus seiner dramaturgisch-kritischen Tätigkeit erwuchsen dieDramaturgischen Blätter (1826/1852; vollständige Ausgabe 1852). Tieck hatte ein eher distanziertes Verhältnis zumDresdner Liederkreis.[8]
Der gichtleidende Tieck verbeugt sich vor dem preußischen König. Karikatur ausUngern-Sternbergs satirischem RomanTutu (1848)Grab auf dem Dreifaltigkeitskirchhof II inBerlin-Kreuzberg
1841 rief KönigFriedrich Wilhelm IV. den Dichter nach Berlin, wohin er im Herbst 1842 endgültig zog[9] und wo er, durch Kränklichkeit zumeist an das Haus gefesselt und durch den Tod fast aller näheren Angehörigen sehr vereinsamt, ein zwar ehrenvolles und sorgenfreies, aber im Ganzen sehr resigniertes Alter verlebte. König Friedrich Wilhelm IV., der ihn sehr schätzte, berief ihn am 31. Mai 1842 in den neugegründeten preußischen OrdenPour le Mérite für Wissenschaften und Künste als Gründungsmitglied.[10] DieKritischen Schriften erschienen gesammelt in 2 Bänden (1848).
Die DichterinAnnette von Droste-Hülshoff urteilte 1835 über seinenPhantasus: „Tiecks Nervensystem muß gewiss, wo nicht schwach, doch äußerst reizbar sein, weil er alle […] Zustände von Halbwachen, Schwindel, seltsamen peinlichen fixen Ideen so genau darstellt […]. Alles von Tieck ist höchst aufregend für diejenigen, welche es eigentlich allein ganz verstehen können und bringt alle alten besiegten Flirren in Aufruhr.“[12]
Tiecks vielfach widersprüchliche Natur kann nicht bloß aus dem Zwiespalt seiner Bildung erklärt werden, in welcher der Rationalismus des 18. Jahrhunderts und die mystische Romantik einander fortwährend bekämpften, sondern ist zumeist auch auf das Improvisatorische, vom Zufall Abhängende seiner Begabung zurückzuführen, das ihn selten zu reiner Ausgestaltung seiner geistreichen und lebendigen Entwürfe gelangen ließ. SeinAntisemitismus kommt in seiner vehementen Ablehnung der Emanzipation der Juden zum Ausdruck.[13]
Seit 1965 verleiht die Society of Authors denSchlegel-Tieck Prize für deutsch-englische Übersetzungen.Am 2. April 1999 wurde der Asteroid(8056) Tieck nach ihm benannt.[14]
David d'Angers fertigt eine Tieck-Büste (Gemälde von Vogel von Vogelstein)
Eine umfassende Werkausgabe, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen könnte, gibt es nicht. Zum Teil muss man auf die Einzelausgaben oder die von Tieck selbst besorgte Ausgabe derSchriften zurückgreifen.
Sämmtliche Werke. Zwei Bände in Quart. Paris (Tétot Frères), 1837 und 1841.
Werke in vier Bänden. Nach dem Text der Schriften von 1828–1854, unter Berücksichtigung der Erstdrucke, hrsg. sowie mit Nachwort und Anmerkungen versehen vonMarianne Thalmann. Vier Bände. Winkler, München 1963–1966.
Schriften. In zwölf Bänden. Hrsg. von Hans P. Balmes, Manfred Frank [u. a.]. Frankfurt am Main: Deutscher Klassiker-Verlag, 1986 ff.
Band 1:Jugendwerke. Die Sommernacht. Schriften 1789–1793. Hrsg. vonAchim Hölter, 1991 (= Bibliothek deutscher Klassiker, 64).
Band 6:Phantasus. 1985 (= Bibliothek deutscher Klassiker, 2).
Band 7:Gedichte, hrsg. vonRuprecht Wimmer, 1995 (= Bibliothek deutscher Klassiker, 124).
Band 11:Der junge Tischlermeister. Die Vogelscheuche. Das Alte Buch. Eigensinn und Laune. Schriften 1834–1836. Hrsg. vonUwe Schweikert, 1988 (= Bibliothek deutscher Klassiker, 35).
Band 12:Vittoria Accorombona. Des Lebens Überfluss. Waldeinsamkeit. Schriften 1836–1852. Hrsg. von Uwe Schweikert, 1986 (= Bibliothek deutscher Klassiker, 13).
Die sieben Weiber des Blaubart. Eine wahre Familiengeschichte. Hrsg. von Gottlieb Färber [d. i. Ludwig Tieck]. Istanbul: Murusi, 1212 [d. i. Berlin: Nicolai, 1797].
Die verkehrte Welt. Ein historisches Schauspiel in fünf Aufzügen. 1798.
Romantische Dichtungen. Zwei Bände. Jena: Frommann, 1799–1800.
Prinz Zerbino, oder die Reise nach dem guten Geschmack, gewissermassen eine Fortsetzung des gestiefelten Katers. Ein Spiel in sechs Aufzügen. Frommann, Jena 1799.
Wilhelm Heinrich Wackenroder:Phantasien über die Kunst, für Freunde der Kunst. Hrsg. von Ludwig Tieck. Verlag Friedrich Perthes, Hamburg 1799.
Poetisches Journal. Hrsg. von Ludwig Tieck. Jena: Frommann, 1799.
Gedichte. Drei Bände. Dresden: Hilscher, 1821–1823.
Die Gemälde. Novelle. 1822.
In:Deutscher Novellenschatz. Hrsg. von Paul Heyse und Hermann Kurz. Bd. 2. 2. Aufl. Berlin, [1910], S. 1–123. In: Weitin, Thomas (Hrsg.):Volldigitalisiertes Korpus. Der Deutsche Novellenschatz. Darmstadt/Konstanz, 2016 (Digitalisat und Volltext imDeutschen Textarchiv)
Novellen. Sieben Bände. Dresden: Arnold; Berlin: Reimer; Breslau: Max, 1823–1828.
Dramaturgische Blätter. Zwei Bände. Breslau: Max, 1826; Band 3: Leipzig: Brockhaus, 1852.
In:Deutscher Novellenschatz. Hrsg. von Paul Heyse und Hermann Kurz. Bd. 3. 2. Aufl. Berlin, [1910], S. 1–86. In: Weitin, Thomas (Hrsg.):Volldigitalisiertes Korpus. Der Deutsche Novellenschatz. Darmstadt/Konstanz, 2016 (Digitalisat und Volltext imDeutschen Textarchiv)
Kritische Schriften. Vier Bände. Leipzig: Brockhaus 1848–1852 (Bd. 3–4 auch unter dem Titel:Dramaturgische Blätter. Zum ersten Mal vollständig gesammelt).
Gesammelte Novellen. Vollständige auf's Neue durchgesehene Ausgabe. Zwölf Bände. Berlin: Reimer, 1852–1854 (identisch mitSchriften, Band 17–28).
Nachgelassene Schriften. Auswahl und Nachlese. Hrsg. von Rudolf Köpke. Zwei Bände. Leipzig: Brockhaus 1855.
Das Buch über Shakespeare. Handschriftliche Aufzeichnungen. Aus seinem Nachlass hrsg. vonHenry Lüdeke. Halle: Niemeyer, 1920 (= Neudrucke deutscher Literaturwerke des 18. und 19. Jahrhunderts, 1).
Kritisches über Shakespeare (Manuskript). Berlin, ca. 1849. Digitalisiert von Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017urn:nbn:de:kobv:109-1-12522492.
Briefe von und an Tieck sind sehr zahlreich, jedoch oft unselbständig und nur schwer zugänglich publiziert worden.
Briefe an Ludwig Tieck. Ausgewählt u. hrsg. vonKarl von Holtei. Vier Bände. Breslau: Trewendt 1864.
Letters of Ludwig Tieck. Hitherto unpublished. 1792–1853. Collected and edited byEdwin H. Zeydel, Percy Matenko and Robert Herndon Fife. New York: Modern Language Assoc. of America, 1937; Nachdruck: Millwood, N.Y.: Kraus Reprint Co., 1973.
Ludwig Tieck undIda von Lüttichau in ihren Briefen. Hrsg. vonOtto Fiebiger. Dresden, 1937 (Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens, Heft 32).
Letters to and from Ludwig Tieck and his circle. Unpublished letters from the period of German romanticism, including the unpublished correspondence of Sophie and Ludwig Tieck. Collected and edited by Percy Matenko,Edwin H. Zeydel, Bertha M. Masche. Chapel Hill: Univ. of North Carolina Press, [1967] (= Studies in the Germanic Languages & Literatures, No. 57).ISBN 0-8078-8057-4.
Ludwig Tieck. Hrsg. vonUwe Schweikert. Drei Bände. München: Heimeran, 1971 (= Dichter über ihre Dichtungen. Band 9/I–III).
Ludwig Tieck und die Brüder Schlegel. Briefe. Auf der Grundlage der vonHenry Lüdeke besorgten Edition neu herausgegeben und kommentiert vonEdgar Lohner. München: Winkler, 1972.
Konrad Feilchenfeldt, Ursula Hudson, York-Gothart Mix, Nicholas Saul (Hrsg.):Zwischen Aufklärung und Romantik. Neue Perspektiven der Forschung. Königshausen & Neumann, Würzburg 2006 (=Publications of the Institute of Germanic Studies London. Band 89),ISBN 978-3-8260-3432-9.
Roger Paulin:Ludwig Tieck. Metzler, Stuttgart 1987 (=Sammlung Metzler. Band 185),ISBN 3-476-10185-1.
Wulf Segebrecht (Hrsg.):Ludwig Tieck. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1976 (=Wege der Forschung. Band 386),ISBN 3-534-06131-4, [Einführung von W. Segebrecht, Aufsätze von Karl Rosenkranz (1838), Jakob Minor (1884), Hans Mörtl (1925), Hermann Grumbel (1929),Friedrich Gundolf (1929),Robert Minder (1937), Marianne Thalmann (1958), Joachim Müller (1958/59),Emil Staiger (1960), Paul Gerhard Klussmann (1964), Gerhard Kluge (1969), Heinz Schlaffer (1969); mit einem Register der behandelten Werke Ludwig Tiecks].
Armin Gebhardt:Ludwig Tieck. Leben und Gesamtwerk des „Königs der Romantik“. Tectum, Marburg 1998,ISBN 978-3-8288-9001-5.
Thomas Ziegner:Ludwig Tieck. Proteus, Pumpgenie und Erzpoet. Leben und Werk. R.G. Fischer, Frankfurt am Main 1990.ISBN 3-89406-118-9.
Klaus Rek:Das Dichterleben des Ludwig Tieck. Biographie. Unabhängige Verlagsbuchhandlung Ackerstraße, Berlin 1991,ISBN 3-86172-018-3.
Roger Paulin:Ludwig Tieck. Eine literarische Biographie. Beck, München 1988,ISBN 3-406-33199-8.
Klaus Günzel:König der Romantik. Das Leben des Dichters Ludwig Tieck in Briefen, Selbstzeugnissen und Berichten. Berlin: Verlag der Nation 1981,ISBN 3-8052-0344-6.
Rudolf Köpke:Ludwig Tieck: Erinnerungen aus dem Leben des Dichters nach dessen mündlichen und schriftlichen Mitteilungen. 2 Bände, Leipzig 1855 (Nachdruck 1970). (Digitalisat Band 1,Band 2)
Norman Kasper:Ahnung als Gegenwart. Die Entdeckung der reinen Sichtbarkeit in Ludwig Tiecks frühen Romanen, Paderborn: Fink 2014,ISBN 978-3-7705-5556-7
Cord-Friedrich Berghahn:Das Wagnis der Autonomie. Studien zu Karl Philipp Moritz, Wilhelm von Humboldt, Heinrich Gentz, Friedrich Gilly und Ludwig Tieck, (= Germanisch-romanische Monatsschrift: Beiheft 47) Heidelberg: Winter 2012,ISBN 978-3-8253-5988-1
York-Gothart Mix:‚Lucri bonus odor’ oder wie aufgeklärt ist Friedrich Nicolai? Konstituenten kultureller Selbst- und Fremdwahrnehmung in den Reiseberichten über Franken von Fr. Nicolai, W. Wackenroder und L. Tieck. In: Rainer Falk, Alexander Košenina (Hrsg.):Friedrich Nicolai und die Berliner Aufklärung, Wehrhahn Verlag, Hannover 2008,ISBN 978-3-86525-081-0, S. 339–358.
Christian Krepold:Das Walther-Bild der Romantiker zwischen „Universalpoesie“ und Konfessionalismus. Zu Tieck, Uhland und Eichendorffs „Geschichte der poetischen Literatur Deutschlands“, In:Thomas Bein (Hrsg.):Der mittelalterliche und der neuzeitliche Walther. Beiträge zu Motivik, Poetik, Überlieferungsgeschichte und Rezeption. Frankfurt am Main u. a. 2007 (= Walther-Studien 5), S. 47–67.
York-Gothart Mix:Kunstreligion und Geld. Ludwig Tieck, die Brüder Schlegel und die Konkurrenz auf dem literarischen Markt um 1800. In:‚lasst uns, da es uns vergönnt ist, vernünftig seyn!‚ Ludwig Tieck (1773–1853), hrsg. von Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin unter Mitarbeit von Heidrun Markert, Peter Lang, Berlin u. a. 2004,ISBN 978-3-03910-419-2, S. 241–258.
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↑Thomas Meißner:Wanderschaften und Freundeskreise (Wohnorte, Reisen, Ziebingen), in: Claudia Stockinger und Claus Scherer (Hrsg.)Ludwig Tieck. Leben – Werk – Wirkung, de Gruyter, Berlin 2011, S. 100.