Lualaba (Fluss)
Lualaba | ||
![]() Satellitenfoto von Lualaba | ||
Daten | ||
Lage | Kongo Demokratische Republik![]() | |
Flusssystem | Kongo | |
Abfluss über | Kongo →Atlantischer Ozean | |
Quelle | im südlichenMitumba-Gebirge in derDemokratischen Republik Kongo | |
Mündung | Namenswechsel an denBoyomafällen zu Kongo0.4911111111111125.206388888889386Koordinaten:0° 29′ 28″ N,25° 12′ 23″ O 0° 29′ 28″ N,25° 12′ 23″ O0.4911111111111125.206388888889386 | |
Mündungshöhe | 386 m
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Einzugsgebiet | etwa 950.000 km²[1] | |
Abfluss[2] AEo: 950.000 km² an der Mündung | MQ Mq | 6400 m³/s 6,7 l/(s km²) |
Linke Nebenflüsse | Lufubu,Lubudi, Lovoi[3] | |
Rechte Nebenflüsse | Lufira,Luvua,Lukuga,Luama,Elila,Ulindi,Lowa,Maiko[3] | |
![]() Lualaba (rot) |
DerafrikanischeFlussLualaba, auchLuala, wird als eigentlicherQuellfluss desKongos angesehen.
Verlauf
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Er entspringt im Süden derDemokratischen Republik Kongo in der ProvinzHaut-Katanga. Dort liegt seine Quelle im südlichenMitumba-Gebirge an der Grenze zurLundaschwelle etwa 100 km westlich vonLubumbashi. Er fließt zuerst nach Norden, vorbei an den SeenUpembasee undKisalesee und nimmt rund 150 km weiter nördlich das Wasser des von Südosten kommendenLuvua-Luapula-Chambeshi auf. Nochmals etwa 150 km weiter nördlich fließt ihm der von Osten kommendeLukuga, der denTanganjikasee entwässert, zu. Von dort aus fließt er weiter in Richtung Norden zu denBoyomafällen beiKisangani. Von dort an heißt der StromKongo.
Kongoquelle
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Der eben erwähnte FlusslaufLuvua-Luapula-Chambeshi ist bis zu seiner Einmündung in den Lualaba deutlich länger als dieser, wird aber wegen der geringeren Wasserführung nur als Nebenfluss des Kongos betrachtet.
Nutzung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Für die Elektrizitätsversorgung der Bergbauindustrie imCopperbelt entstanden in derZilo Gorge (Zilo-Schlucht) zwei Wasserkraftwerke derUnion Minière du Haut-Katanga. Das sind dieDelcommune Station (1953) mit einer Leistung von 120.000kVA und dieLe Marinel Station (1956) mit 276.000 kVA.[4] VonLe Marinel wurden zeitweilig auch Bergbaustandorte im benachbarten Nordrhodesien/Sambia versorgt.
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Global Watersheds
- ↑Variations in dissolved greenhouse gases (CO2, CH4, N2O) in the CongoRiver network overwhelmingly driven by fluvial-wetland connectivity Seite 29
- ↑abU.S. Militärkarten bei loadmap.net
- ↑René Arthur Pelletier:Mineral Resources of South-Central Africa. Oxford University Press, Cape Town / London / New York / Toronto 1964, S. 225.