| Liturgy | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | New York City,Vereinigte Staaten |
| Genre(s) | Post-Black-Metal |
| Aktive Jahre | |
| Gründung | 2005[1] |
| Auflösung | |
| Website | |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Gitarre | Haela Hunt-Hendrix |
Bass | Tyler Dusenbury |
Gitarre | Bernard Gann |
| Ehemalige Mitglieder | |
Schlagzeug | Greg Fox |
Liturgy ist eine vierköpfige Band ausBrooklyn,New York City, die 2005 gegründet wurde.
Die Band wurde 2005 als Soloprojekt von Hunt-Hendrix gegründet und 2008 zu einer vierköpfigen Band erweitert. 2009 wurde das DebütalbumRenihilation veröffentlicht.[2] Im Mai 2020 outete sich Hunter Hunt-Hendrix alsTransgender und änderte den Vornamen zu Haela Ravenna.[3]
Die Band ist stilistisch vomBlack Metal inspiriert, sie selbst nennt ihre Musik „Transcendental Black Metal“. Sie unterscheidet sich jedoch grundlegend vom Black Metal durch das bewusste Verzichten auf genretypische Showeffekte wieCorpsepaint,Kunstblut oder Verkleidungen. Des Weiteren lehnen sie das Propagieren von antichristlichen,misanthropischen oderfaschistoiden Ideologien ab, die für eine Vielzahl der skandinavischen Genregrößen üblich sind oder waren.[1] Hunt-Hendrix „nutzt die Musik, die eine virulente Opposition gegenüber demChristentum in ihrer DNS trägt, als ein Vehikel, um große Ideen zu, unter anderem, christlicherErlösung zu erforschen“.[4] Der Band wird deswegen von traditionellen Black-Metal-Fans die Authentizität abgesprochen.[4]
“We are really willing to suffer being hated for doing what feels right aesthetically.”
„Wir sind wirklich gewillt, es zu erdulden, dafür gehasst zu werden, was sich ästhetisch richtig anfühlt.“
Wegen der enormen Unterschiede zu klassischen Black-Metal-Bands beschreiben Teile der Presse die Musik auch als „durch denHipster-Fleischwolf gedrehte Version von Black Metal“, „Hipster Black-Metal“ oder „Transzendentales Geblubber“, bei dem „das, was aus den Einflüssen gebraut wird, völlig eigenständig“ sei,[5] oder schlicht als „Post-Black-Metal“.[1] Die Musik habe „schlussendlich auch mehr mitPost-Rock auf Hyperspeed als mit klassischem Black Metal am Hut: Hier türmt die MusikCrescendo auf Crescendo, ohne jemals in bloßes Gitarrengeprotze auszuarten“.[5]