Der Ort wurde denPhöniziern im 6. oder 5. Jahrhundert vor Christus gegründet und später erst von denRömern, dann von denMauren eingenommen, wie zahlreiche archäologische Funde in Lepe und Umgebung bezeugen. Nach derReconquista fiel Lepe vorübergehend an dieTempelritter.
Lepe ist von jeher durch den Export seiner landwirtschaftlichen Produkte in andere europäische Länder bekannt. Heute werden vor allemErdbeeren angebaut. Lepe ist mit einem Anteil von 92 % am spanischen beziehungsweise etwa 80 % am europäischen Markt größter Erdbeerenproduzent Europas. Eine geringere wirtschaftliche Rolle spielt die Fischerei. Daneben spielt auch der Tourismus eine Rolle, denn Lepe ist auch ein beliebtes Ziel für Urlauber, die Entspannung und Erholung an den 25 Kilometer langen Sandstränden suchen, hinter denen Dünenlandschaften und Pinienwälder liegen.
Lokale Sehenswürdigkeiten sind die KircheSanto Domingo de Guzmán aus dem 16. Jahrhundert, die KapelleSan Cristóbal, die heute als Raum für Ausstellungen und Kulturveranstaltungen genutzt wird, und der alte SeeverteidigungsturmTorre del Catalán.
DieLeperos sind häufig Zielscheibe von Witzen aus dem Rest Spaniens vom Typus desOstfriesenwitzes.So heißt es z. B.:Warum machen Leperos nie eine große Reise? Die Antwort:Weil an der Autobahn Huelva steht. Der Witz basiert auf der Lage Lepes zwischen Portugal, Huelva und dem Meer und dem ähnlichen Klang vonHuelva und dem Imperativvuelva ('Kehre um!').