Lemoncourt liegt imSaulnois (Salzgau) südöstlich vonMetz unweit des St.-Jean-Bachs und an der Straße vonPont-à-Mousson nachChâteau-Salins auf einer Höhe zwischen 215 und 292 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 5,41 km².
Das kleine Dorf gehörte früher zuLothringen und demBistum Metz und wurde 1661 Frankreich einverleibt. DieAbtei St. Vinzenz inMetz besaß schon 1181 hier Güter. Überlieferte Ortsbezeichnungen sindLymuncurt (1181),Lymucort (1192),Lymuncourt (1243),Limoncourt (1596) undLemoncuria (1642).[1]
Kirche Mariä Geburt (Nativité-de-la-Bienheureuse-Vierge-Marie), von Nordosten nach Südosten ausgerichteter kleiner, einschiffiger Bau aus der Zeit des beginnenden 13. Jahrhunderts, mit einem angebauten Turm, dessen Halle ein Kreuzgewölbe aus dem 14. Jahrhundert aufweist und der ein modernes Satteldach hat.[1]
Georg Lang:Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 177 (books.google.de).
↑abFranz Xaver Kraus:Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 257–262 (books.google.de).