| Leach Biltwell Motor Company Leach Motor Car Company | |
|---|---|
| Rechtsform | Company |
| Gründung | 1919 |
| Auflösung | 1923 |
| Sitz | Los Angeles,Kalifornien,USA |
| Leitung | Martin Andrews Leach |
| Branche | Automobile |
Leach Motor Car Company, anfangsLeach-Biltwell Motor Company, war einUS-amerikanischer Hersteller vonAutomobilen.[1][2]

Martin Andrew Leach und Leon G. Martin gründeten 1919 dieLeach-Biltwell Motor Company inLos Angeles inKalifornien. Im Dezember 1919 wurde das Werk derRepublic Truck Company erworben. 1920 begann die Produktion von Automobilen. Der Markenname lauteteLeach, inoffiziell auchLeach-Biltwell.[1]
Mitte 1921 kam es zur Umfirmierung inLeach Motor Car Company, als dieMiller Engine and Foundry Works übernommen wurde. Harry A. Miller war nun Direktor, Vizepräsident und Konstrukteur. 1923 traten finanzielle Probleme auf. Im gleichen Jahr endete die Produktion. Insgesamt entstanden zwischen 218 und 264 Fahrzeuge.[1]
Leach betrieb außerdem zwischen 1923 und 1925California Motors.
Es gab keine Verbindung zurLeach Motor Vehicle Company, die um 1900 den gleichen Markennamen verwendete.
Alle Fahrzeuge hatten einenSechszylindermotor. Zunächst kam er von derContinental Motors Company. Später stellte Miller die Motoren her.
1920 gab es dieSeries 20. Der Motor leistete 60PS. DasFahrgestell hatte 321 cmRadstand. Die Aufbauten waren offeneTourenwagen mit fünf und mit sieben Sitzen.
1921 wurde der Radstand auf 325 cm verlängert.Model A war ein fünfsitziger Tourenwagen,Model B ein siebensitziger Tourenwagen undModel C ein dreisitzigerRoadster.
1922 erschien derSix. Der neue Motor leistete 100 PS. Der Radstand betrug 340 cm. Zur Wahl standen Tourenwagen mit fünf und sieben Sitzen, Roadster mit drei Sitzen, einSport mit vier Sitzen und einCoupette mit ebenfalls vier Sitzen.
1923 änderte sich die technischen Daten nicht. Die Neupreise waren um 1000US-Dollar gesenkt worden. Die Fahrzeuge kosteten nun 5500 Dollar, unabhängig vom Aufbau.[1] Eine Quelle gibt allerdings die Rückkehr zu Continental-Motoren an, da sich die Miller-Motoren nicht bewährten.[2]
| Jahr | Modell | Ausführung | Zylinder | Leistung (PS) | Radstand (cm) | Aufbau |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1920 | Series 20 | 6 | 60 | 321 | Tourenwagen 5-sitzig und 7-sitzig | |
| 1921 | Series 20 | Model A | 6 | 60 | 325 | Tourenwagen 5-sitzig |
| 1921 | Series 20 | Model B | 6 | 60 | 325 | Tourenwagen 7-sitzig |
| 1921 | Series 20 | Model C | 6 | 60 | 325 | Roadster 3-sitzig |
| 1922 | Six | 6 | 100 | 340 | Tourenwagen 5-sitzig und 7-sitzig, Roadster 3-sitzig, Sport 4-sitzig, Coupette 4-sitzig | |
| 1923 | Six | 6 | 100 | 340 | Tourenwagen 5-sitzig und 7-sitzig, Roadster 3-sitzig, Sport 4-sitzig, Coupette 4-sitzig |