Landkreis Greiz

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Dieser Artikel behandelt den heutigen Landkreis Greiz inThüringen. Für den ehemaligen Landkreis Greiz (1922–1952) und das ehemalige Landratsamt Greiz (1855–1922) sieheLandkreis Greiz (1922–1952); für den ehemaligen Kreis Greiz imBezirk Gera (1952–1990) sieheKreis Greiz.
WappenDeutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten:50° 45′ N,12° 4′ O50.7512.07Koordinaten:50° 45′ N,12° 4′ O
Bundesland:Thüringen
Verwaltungssitz:Greiz
Fläche:845,95 km2
Einwohner:95.563 (31. Dez. 2023)[1]
Bevölkerungsdichte:113 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen:GRZ, ZR
Kreisschlüssel:16 0 76
NUTS:DEG0L
Kreisgliederung:42Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Dr.-Rathenau-Platz 11
07973 Greiz
Website:www.landkreis-greiz.de
Landrat:Ulli Schäfer (CDU)
Lage des Landkreises Greiz in Thüringen
Karte
Karte

DerLandkreis Greiz ist einLandkreis im Osten des FreistaatsThüringen mit derKreisstadtGreiz.Raumordnerisch gehört der Kreis zurPlanungsregion Ostthüringen und ist Mitglied der Planungsgemeinschaft Ostthüringen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

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Staatenaufteilung des Landkreises vor 1913
Bildung des Landkreises Greiz und Eingemeindungen in die Stadt Gera im Jahr 1994

Nachbarkreise sind im Norden der zuSachsen-Anhalt gehörendeBurgenlandkreis und diekreisfreie StadtGera, im Nordosten derLandkreis Altenburger Land, im Osten der sächsischeLandkreis Zwickau, im Süden der ebenfalls sächsischeVogtlandkreis und im Westen derSaale-Orla-Kreis und derSaale-Holzland-Kreis. Der Süden des Landkreises gehört zumThüringer Schiefergebirge, während der Norden zurLeipziger Tieflandsbucht (Saale-Elster-Sandsteinplatte) hin abfällt. Die bedeutendsten Flüsse sind die im Osten des Kreises fließendeWeiße Elster und ihr linker NebenflussWeida, die mehrfach zu Trinkwassertalsperren angestaut ist. 213 km² des Landkreises sind mit Wald bedeckt, 13,3 km² sind Wasserflächen. Höchste Erhebung ist mit 535,5 m ü. NHN der Allrichberg bei Bernsgrün.[2]

Geschichte

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Historisch ist der Landkreis ein Teil desVogtlandes und besteht aus vier ehemaligen Fürstentümern.[3]Einen Landkreis Greiz gab es durchgehend seit der Gründung des Landes Thüringen im Jahr 1920 (siehe auchLandkreis Greiz (1922–1952)). In seiner heutigen Form entstand der Landkreis am 1. Juli 1994 durch Zusammenlegung der LandkreiseGera,Zeulenroda undGreiz. Zum Altkreis Greiz gehörten bis zum 31. März 1992 die StadtElsterberg mitNoßwitz, die GemeindeGörschnitz und bis zum 31. Juli 1994 die GemeindeCunsdorf. Sie fielen durch Bürgerentscheid anSachsen, zu dem sie auch bis 1952 gehört hatten.

Bevölkerungspyramide für den Kreis Greiz (Datenquelle: Zensus 2011[4])

Einwohnerentwicklung

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JahrEinwohner
1994127.861
1995127.536
1996127.186
1997126.815
1998126.137
1999125.156
2000123.869
2001122.459
JahrEinwohner
2002121.129
2003119.500
2004118.053
2005116.320
2006114.384
2007112.682
2008110.747
2009109.003
JahrEinwohner
2010107.555
2011106.002
2012103.297
2013102.167
2014101.382
2015101.114
2016099.717
2017099.275
JahrEinwohner
201898.159
201997.398
202096.668
202196.102
202296.381
202395.563
Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember

Politik

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Landrat

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Landrat des Kreises ist seit 2024Ulli Schäfer (CDU).[5] Zuvor war seit der Bildung des Landkreises Greiz im Jahr 1994Martina Schweinsburg (CDU) Landrätin.

Kreistag

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Die 46 Sitze im Kreistag verteilen sich seit derKommunalwahl am 26. Mai 2024 folgendermaßen auf die einzelnen Parteien:[6]

Kreistagswahl Greiz 2024[6]
Wahlbeteiligung: 67,5 %
 %
40
30
20
10
0
36,3
26,8
11,1
7,0
5,6
5,2
4,6
2,0
1,4
keine
IWA–PRd
PK–FWGf
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−0,4
+6,4
+11,1
−1,0
−3,3
+0,3
−7,4
−2,2
−2,0
−1,4
IWA–PR
PK–FWG
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
dIWA – PRO REGION Interessengemeinschaft für Wirtschaft und Arbeit
fPro Kommune – Freie Wählergemeinschaft
Sitzverteilung im Kreistag Greiz seit 2024
         
Insgesamt 46 Sitze

Wappen

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Hauptartikel:Wappen des Landkreises Greiz
Siehe auch:Liste der Wappen im Landkreis Greiz

Wirtschaft

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Bauerfeind AG inZeulenroda-Triebes

Rund 8000 Firmen – vor allem im klein- und mittelständischen Bereich – sind im Landkreis Greiz ansässig. Wichtige Zweige im verarbeitenden Gewerbe sind die chemische Industrie, speziell die Gummi- und Kunststoffwarenherstellung, die Textilindustrie, die Lebens- und Genussmittelindustrie, die Holzverarbeitung sowie die metallverarbeitende Industrie. DieKöstritzer Schwarzbierbrauerei und das ChemiewerkBad Köstritz, dieBauerfeind-Gruppe (Zeulenroda-Triebes), die Breckle Matratzenwerk Weida GmbH (Weida) und dieWismut GmbH gehören zu den großen Arbeitgebern des Landkreises. Eine Fläche von etwa 520 km² wird landwirtschaftlich genutzt. DasBruttoinlandsprodukt betrug im Jahre 2007 1.864 Millionen Euro. Gemeinsam mit der Stadt Gera ist der Landkreis Greiz Träger derSparkasse Gera-Greiz.

ImZukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Greiz Platz 349 von 402 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „hohen Zukunftsrisiken“.[7]

Verkehr

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Straßenverkehr

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Der Landkreis Greiz wird von denBundesautobahnen4 (Dreieck Kirchheim/A 7 –Eisenach –Gera –Dresden –Görlitz – Grenzübergang PL) und9 (Berlin –Leipzig –Nürnberg –München) durchzogen. Außerdem verläuft unweit die Bundesautobahn72 (Hof –Chemnitz).

Weitere wichtige Straßen sind die in Nord-Süd-Richtung weitgehend zur A 9 parallel verlaufendenBundesstraßen

In ost-westliche Richtung verlaufen die Bundesstraßen

Öffentlicher Verkehr

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Deröffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird größtenteils von derVerkehrsgemeinschaft des Landkreises Greiz erbracht. Zu dieser gehören vier Unternehmen, von denen zwei in kommunaler Hand sind: DiePersonen- und Reiseverkehrsgesellschaft Greiz mbH (PRG) sowie dieRVG Regionalverkehr Gera/Land GmbH, die unter dem Dach der Service- und Verwaltungsgesellschaft Greiz (SVG GRZ) zusammengeschlossen sind. Weiterhin bedienen die Unternehmen Omnibusbetrieb Dipl.-Ing. (FH) Günter Herzum und Omnibusbetrieb Hartmut Piehler Linienverkehr im nordöstlichen Landkreis.

Schienenverkehr

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Durch den Landkreis verlaufen die in Betrieb befindlichen Bahnstrecken

Die Strecken Gößnitz–Gera und Weimar–Gera sind Teil derMitte-Deutschland-Verbindung. Knotenpunkt für den regionalen und überregionalen Bahnverkehr ist derGeraer Hauptbahnhof. Dort besteht auch Anschluss an dasInterCity-Netz der DB. DieSPNV-Linien, die durch den Kreis verlaufen, ermöglichen die Anbindung an regionale Oberzentren wieErfurt,Hof (Saale),Jena,Leipzig undPlauen.

In der Nähe der Kreisstadt Greiz befindet sich wenige hundert Meter hinter der Kreis- und Landesgrenze dieGöltzschtalbrücke (Teil derBahnstrecke Leipzig–Hof und derSachsen-Franken-Magistrale). Die benachbarten ehemaligen FernbahnhöfePlauen (Vogtl) ob Bf undReichenbach (Vogtl) ob Bf sind für Reisende aus dem südlichen Teil des Kreises von Bedeutung.

Zu den seit 1990 stillgelegten Bahnstrecken gehören die StreckenNeumark–Greiz undZeulenroda unt Bf–Zeulenroda ob Bf.

Luftverkehr

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Auf dem Gebiet des Landkreises befindet sich derSonderlandeplatz Greiz-Obergrochlitz. In den benachbarten Kreisen befinden sich die VerkehrslandeplätzeAltenburg-Nobitz,Auerbach (Vogtl.),Gera-Leumnitz,Jena-Schöngleina undZwickau.

Nächstgelegene internationale Flughäfen sindLeipzig/Halle,Erfurt undDresden.

Wasserstraßen

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Für den Gütertransport nutzbare Flüsse gibt es nicht.

Gemeinden

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Hauptartikel:Liste der Ober- und Mittelzentren in Thüringen

Greiz undZeulenroda-Triebes sind alsMittelzentren ausgewiesen.

Grundzentren sindAuma-Weidatal,Berga-Wünschendorf,Münchenbernsdorf,Ronneburg,Weida sowie funktionsteilig und kreisübergreifendBad Köstritz/Crossen an der Elster.[8]

(Einwohner am 31. Dezember 2023[9])

Gemeinschaftsfreie Gemeinden

  1. Auma-Weidatal, Stadt,Landgemeinde (3.332)
  2. Berga-Wünschendorf, Stadt (5.933)
  3. Greiz, Stadt (20.220)
  4. Harth-Pöllnitz (2.680)
  5. Kraftsdorf (3.702)
  6. Mohlsdorf-Teichwolframsdorf,Landgemeinde (4.529)
  7. Ronneburg, Stadt (5.098)

Erfüllende Gemeinden

  1. Bad Köstritz, Stadt (3.672), erfüllende Gemeinde auch für
    1. Caaschwitz (628)
  2. Langenwetzendorf (4.050), erfüllende Gemeinde auch für
    1. Hohenleuben, Stadt (1.426)
  3. Weida, Stadt (8.106), erfüllende Gemeinde auch für
    1. Crimla (264)
  4. Zeulenroda-Triebes, Stadt (15.890), erfüllende Gemeinde auch für
    1. Langenwolschendorf (823)
    2. Weißendorf (330)

Verwaltungsgemeinschaften
*Sitz der Verwaltungsgemeinschaft

  1. Bethenhausen (220)
  2. Brahmenau (901)
  3. Großenstein * (1200)
  4. Hirschfeld (96)
  5. Korbußen (428)
  6. Pölzig (1075)
  7. Reichstädt (329)
  8. Schwaara (131)
  1. Braunichswalde (613)
  2. Endschütz (330)
  3. Gauern (123)
  4. Hilbersdorf (199)
  5. Kauern (459)
  6. Linda b. Weida (416)
  7. Paitzdorf (420)
  8. Rückersdorf (680)
  9. Seelingstädt * (1278)
  10. Teichwitz (96)
  1. Bocka (469)
  2. Hundhaupten (318)
  3. Lederhose (264)
  4. Lindenkreuz (425)
  5. Münchenbernsdorf, Stadt * (2902)
  6. Saara (585)
  7. Schwarzbach (212)
  8. Zedlitz (711)
  • Kommunalverbünde
  1. Städteverbund Nordöstliches Vogtland
Dorfkirche in Linda, 2022

Zu den Begriffen „Verwaltungsgemeinschaft“ beziehungsweise „erfüllende Gemeinde“ sieheVerwaltungsgemeinschaft und erfüllende Gemeinde (Thüringen).

Siehe auch:Liste der Orte im Landkreis Greiz

Kultur und Natur

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Im Landkreis befinden sich fünf ausgewieseneNaturschutzgebiete (Stand Januar 2017).

Siehe auch:Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Greiz
Siehe auch:Liste der Naturdenkmale im Landkreis Greiz

Es gibt auch eineListe der Kirchengebäude im Kreis.

Gebietsveränderungen

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Gemeinden

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Verwaltungsgemeinschaften und erfüllende Gemeinde

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Namensänderungen

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Entwicklung der Verwaltungsstruktur
1. Juli 1994: Bildung des Landkreises Greiz
1. August 1994: Ausgliederung von Cunsdorf aus Schönbach und Umgliederung in der Landkreis Plauen (Sachsen)
4. Februar 1995: Umbenennung der VG Oberes Sprottetal in Am Brahmetal; Beitritt von Bethenhausen, Brahmenau, Hirschfeld, Korbußen, Pölzig und Schwaara zu derselben
1. April und 31. Mai 1995: Auflösung der VG Triebes; Triebes wird erfüllende Gemeinde für Weißendorf
28. Juli 1995: Beitritt von Zedlitz zur VG Münchenbernsdorf
2. September 1995: Eingemeindung von Mosen nach Wünschendorf
14. Oktober 1995: Beitritt von Endschütz und Kauern zur VG Ländereck
21. Dezember 1995: Auflösung der VG Harth, Zusammenschluss von Harth und Pöllnitz zu Harth-Pöllnitz; Bad Köstritz wird erfüllende Gemeinde für Caaschwitz
29. Dezember 1995 bis 3. Januar 1996: Auflösung der VG Neumühle/Elster, Eingemeindung von Daßlitz und Nitschareuth nach Langenwetzendorf, Beitritt von Neugernsdorf zur VG Leubatal; Auflösung der VGs Auma und Weidatal, Triebes wird erfüllende Gemeinde für Dörtendorf, Bildung der VG Auma-Weidatal aus Auma, Braunsdorf, Göhren-Döhlen, Merkendorf, Silberfeld, Staitz, Wiebelsdorf und Zadelsdorf
15. März und 4. April 1996: Auflösung der VG Erlbach-Stübnitzthal, Bad Köstritz wird erfüllende Gemeinde für Hartmannsdorf; Greiz wird erfüllende Gemeinde für Neumühle; Weida wird erfüllende Gemeinde für Crimla
1. Januar 1997: Eingemeindung von Niederndorf, Rüdersdorf und Töppeln nach Kraftsdorf, von Kleinreinsdorf und Waltersdorf nach Teichwolframsdorf sowie von Friedmannsdorf nach Seelingstädt; Zeulenroda wird erfüllende Gemeinde für Langenwolschendorf
1. April 1999: Eingemeindung von Dörtendorf nach Triebes
1. Juli 1999: Auflösung der VG Vogtländisches Oberland, Bildung der Gemeinde Vogtländisches Oberland aus Arnsgrün, Bernsgrün, Cossengrün, Hohndorf, Pöllwitz und Schönbach
1. Februar 2006: Zusammenschluss von Triebes und Zeulenroda zu Zeulenroda-Triebes
1. Januar 2008: Berga wird erfüllende Gemeinde für Mohlsdorf und Teichwolframsdorf
1. Dezember 2011: Auflösung der VG Auma-Weidatal, Bildung der Landgemeinde Auma-Weidatal aus Auma, Braunsdorf, Göhren-Döhlen, Staitz und Wiebelsdorf; Eingemeindung von Merkendorf, Silberfeld und Zadelsdorf nach Zeulenroda-Triebes; Beitritt von Wünschendorf zur VG Ländereck
1. Januar 2012: Berga ist nicht mehr erfüllende Gemeinde für Mohlsdorf und Teichwolframsdorf, Zusammenschluss von Mohlsdorf und Teichwolframsdorf zu Mohlsdorf-Teichwolframsdorf
31. Dezember 2012: Auflösung der Gemeinde Vogtländisches Oberland und Aufteilung auf Greiz und Zeulenroda-Triebes
8. Februar 2013: Umbenennung der VG Ländereck in Wünschendorf
31. Dezember 2013: Auflösung der VG Leubatal, Eingemeindung von Hain, Lunzig, Neugernsdorf und Wildetaube nach Langenwetzendorf, Langenwetzendorf wird erfüllende Gemeinde für Hohenleuben und Kühdorf, Eingemeindung von Hohenölsen, Schömberg und Steinsdorf nach Weida, Beitritt von Teichwitz zur VG Wünschendorf
31. Dezember 2019: Eingemeindung von Neumühle/Elster nach Greiz
1. Januar 2023: Eingemeindung von Hartmannsdorf nach Bad Köstritz und von Kühdorf nach Langenwetzendorf
1. Januar 2024: Austritt von Wünschendorf/Elster aus der VG Wünschendorf, Rückbenennung der VG Wünschendorf/Elster zu VG Ländereck, Bildung der Stadt Berga-Wünschendorf aus Berga/Elster und Wünschendorf/Elster

Kfz-Kennzeichen

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Anfang 1991 erhielt der Landkreis das UnterscheidungszeichenGRZ. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Vom 1. Juli 1994 bis zum 31. Januar 1995 wurde im Altkreis Zeulenroda das KürzelZR ausgeteilt. Seit dem 24. November 2012 ist es wieder erhältlich.

Bis etwa zum Jahr 2000 erhielten Fahrzeuge aus den Teilkreisen besondere Erkennungsnummern:

GebietBuchstabenZahlen
Teilkreis GreizA bis Z1 bis 999
AA bis ZZ1 bis 99
Teilkreis GeraAA bis ZZ100 bis 999

Sonstiges

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Der Landkreis Greiz richtete mit den StädtenRonneburg undGera und dem Zentralverband Gartenbau dieBundesgartenschau 2007 aus. Besonders das Ausstellungsgelände im Landkreis Greiz war lange vomUranbergbau (SDAG Wismut) geprägt. DieRekultivierung stand im Mittelpunkt der Arbeiten am Buga-Gelände.

Literatur

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  • Manfred Reiser:Die Ortsnamen der Kreise Greiz und Zeulenroda. Leipzig 1967.

Weblinks

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Commons: Landkreis Greiz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik; Fortschreibung des Zensus 2011 (Hilfe dazu).
  2. Landkreis Greiz: Geographische Lage. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2014; abgerufen am 7. Dezember 2014. 
  3. Elmar Otto: Gebietsreform: „Wenn zwei Arme heiraten, werden sie nicht reicher“. In: Thüringische Landeszeitung. 15. März 2013, abgerufen am 15. März 2013 (original auch Ostthüringer Zeitung). 
  4. Datenbank Zensus 2011, Kreis Greiz, Alter + Geschlecht (Memento vom 22. September 2021 imInternet Archive)
  5. Wahlen in Thüringen, Landratswahl 2024 in Thüringen, Landkreis Greiz. Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 1. Juli 2024. 
  6. abWahlen in Thüringen. Abgerufen am 28. Mai 2024. 
  7. Zukunftsatlas 2016. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Oktober 2017; abgerufen am 23. März 2018. 
  8. Thüringer Ministerium für InfrastrukturZweiter LEP-Entwurf, einschließlich Entwurf des Umweltberichts mit Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung (PDF 5,8 MB).
  9. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik; Fortschreibung des Zensus 2011 (Hilfe dazu).
Landkreise und kreisfreie Städte im Freistaat Thüringen
Normdaten (Geografikum):GND:4021974-4(lobid,OGND,AKS) |LCCN:n85307913 |VIAF:157179410
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