
Léon Théry (*16. April1879; †8. März1909 inParis) war einfranzösischerAutomobilrennfahrer.
Théry kam als Mechaniker mit dem Motorsport in Berührung, setzte sich aber schon bald selbst hinter das Lenkrad. Sein erster Auftritt war das RennenParis–Bordeaux 1899. Bis 1903 erzielte er aufDecauville achtbare Ergebnisse, aber keine Spitzenresultate. Dies änderte sich 1904 mit dem Wechsel zum Team vonRichard-Brasier, das 1905 zuBrasier wurde.
Er verstand es wie kaum ein zweiter, auf Konstanz anstelle von waghalsiger Geschwindigkeit zu setzen. BeimGordon-Bennett-Rennen1904 betrug der Zeitunterschied zwischen seiner schnellsten und seiner langsamsten Runde gerade drei Minuten – bei einer Streckenlänge von 128 km eine Glanzleistung. So konnte er dieses Rennen gewinnen, ein Erfolg, den er beim Gordon-Bennett-Rennen1905 wiederholte.
Wie andere Rennfahrer seiner Epoche versuchte er, seine eigene Marke auf die Beine zu stellen, der Wagen „Théry“ kam jedoch über die Projektphase nie hinaus. BeimGrand Prix von Frankreich 1908 sah man ihn wieder am Steuer eines Brasier, er schied allerdings aus. Dieses Rennen war das letzte seiner Karriere, denn 1909 verstarb er 29-jährig in Paris anTuberkulose. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem FriedhofPère-Lachaise.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Théry, Léon |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Rennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 16. April 1879 |
| STERBEDATUM | 8. März 1909 |
| STERBEORT | Paris |