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Kurt Masur

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Kurt Masur am Pult derDresdner Philharmonie (Dezember 2012)

Kurt Masur (*18. Juli1927 inBrieg/Niederschlesien, heute Brzeg,Polen; †19. Dezember2015 inGreenwich,Connecticut) war ein deutscherDirigent. Er war von 1958 bis 1960 Musikalischer Oberleiter derMecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, 1960 bis 1964 Generalmusikdirektor derKomischen Oper Berlin, von 1967 bis 1972 Chefdirigent derDresdner Philharmonie, von 1970 bis 1996Gewandhauskapellmeister in Leipzig, von 1991 bis 2002 Musikdirektor derNew Yorker Philharmoniker, von 2000 bis 2007 Chefdirigent desLondon Philharmonic Orchestra und von 2002 bis 2008 Musikdirektor desOrchestre National de France. Durch seine Schule ging eine Reihe heute bekannter Dirigenten, darunterKahchun Wong,[1]Matthias Manasi,[2]Ivo Hentschel,[3] undCornelius Meister.[4] Neben seinem musikalischen Wirken ist er auch für sein politisches Engagement insbesondere während derFriedlichen Revolution in Leipzig – als einer derSechs von Leipzig am 9. Oktober 1989 – bekannt.

Leben

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Kurt Masur mit seiner Frau Tomoko Masur, Sohn Ken-David und Tochter Carolin (1981)

Kurt Masur war der Sohn des Elektroingenieurs Kurt Masur, der ein Elektrofachgeschäft betrieb, und seiner Frau Emmy, geb. Bartholomäus.[5] Kurt Masur absolvierte eine Ausbildung zum Elektriker; zeitweise arbeitete er in der Firma seines Vaters. Er sagte von sich selbst, er habe viel Freude an praktischer Arbeit.[6]

Der Klavierunterricht seiner älteren Schwester weckte bei ihm das Interesse am Klavierspiel. Mit 10 Jahren bekam er Klavierunterricht von der zweiten Organistin der Brieger Kirche, und er begann Orgel zu spielen. Ab 1942 war er zwei Jahre Schüler an der Landesmusikschule Breslau in den FächernKlavier undVioloncello. Mit 16 Jahren bekam er die ärztliche Diagnose, dass der kleine Finger seiner rechten Hand nicht mehr streckbar sei, was eine Karriere als Pianist ausschloss. So reifte der Entschluss, stattdessen zu dirigieren. 1944/45 wurde er zumKriegsdienst bei denFallschirmjägern eingezogen.

Nach seiner Rückkehr studierte er von 1946 bis 1948 an derLeipziger Hochschule für Musik – Mendelssohn-Akademie Klavier beiSigfrid Grundeis,Fritz Weitzmann undFranz Langer, Komposition und Orchesterleitung beiHeinz Bongartz undKurt Soldan, brach das Studium jedoch ab. Später bezeichnete er sich deswegen als „Amateur“.[7]

Masur war bis 1966 in erster Ehe mit Brigitte Stütze verheiratet. Sie hatten sich schon in Schlesien kennengelernt[8] und bekamen zusammen zwei Söhne und eine Tochter. 1966 wurde TochterCarolin geboren, deren Mutter, die Tänzerin Irmgard Elsa Kaul (* 1938), er 1971 heiratete.[9] Diese starb 1972 bei einem Autounfall, bei dem Masur am Steuer saß und bei dem noch zwei weitere Menschen starben. Die genauen Umstände des Unfalls blieben ungeklärt; es gab unterschiedliche Versionen des Geschehens.[10] In dritter Ehe war er seit 1975 mit der japanischenBratschistin undSopranistin Tomoko Sakurai verheiratet.[11] Aus dieser Ehe stammt der SohnKen-David (* 1977), der Dirigent ist.[12] Insgesamt hatte Masur fünf Kinder.

Am 10. Oktober 2012 wurde öffentlich bekannt gegeben, dass Kurt Masur bereits seit einigen Jahren an derParkinson-Krankheit leide.[13]

Nach mehreren Stürzen (April 2012[14] und Februar 2013[15]) trat Masur nur noch selten auf; zuletzt dirigierte er im Rollstuhl sitzend.[16][17] Am 19. Dezember 2015 starb Kurt Masur im Alter von 88 Jahren in Greenwich (Connecticut, USA) im Krankenhaus.[18][19] Nach einem öffentlichen Trauergottesdienst mit demThomanerchor und 28 Musikern desGewandhausorchesters unter Leitung vonGotthold Schwarz in der LeipzigerThomaskirche wurde Masurs Urne am 14. Januar 2016 im engsten Familienkreis in der Abteilung II des LeipzigerSüdfriedhofs beigesetzt.[20][21] Am 16. April 2016 fand ein Gedenkkonzert im Gewandhaus statt.[22]

Wirken

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Kurt Masur prägte alsGewandhauskapellmeister fast dreißig Jahre dasLeipziger Musikleben. Nach seinem Studium war er von 1948 bis 1951Solorepetitor undKapellmeister amLandestheater Halle inHalle (Saale). Nach der Tätigkeit als Erster Kapellmeister an den Städtischen BühnenErfurt (1951–1953) und den Städtischen Theatern Leipzig (1953–1955) wurde er 1955 Dirigent derDresdner Philharmonie. Von 1958 bis 1960 war er Musikalischer Oberleiter amMecklenburgischen Staatstheater Schwerin und von 1960 bis 1964 an derKomischen Oper Berlin. Er gastierte 1964 bis 1967 in verschiedenen europäischen Ländern und inBrasilien; von 1967 bis 1972 leitete er die Dresdner Philharmoniker als Chefdirigent.

Von 1970 bis 1996 war Masur Gewandhauskapellmeister in Leipzig; er gab mit dem Gewandhausorchester über 900 Tournee-Konzerte. In dieser Funktion setzte er den Neubau des neuen (dritten)Gewandhauses für das Orchester durch (Eröffnung 1981), das seit der Zerstörung im Krieg 1943 ohne eigene Spielstätte war. Von 1976 bis 1980 war er erster Gastdirigent beimDallas Symphony Orchestra. Von 1991 bis 2002 wirkte er zudem als Musikdirektor derNew Yorker Philharmoniker. Von 2000 bis 2007 war er Chefdirigent desLondon Philharmonic Orchestra. Von 2002 bis 2008 oblag ihm auch die musikalische Leitung desOrchestre National de France inParis. 2006 leitete er dasNeujahrskonzert von Venedig. Seit 1997 war Kurt Masur Ehrendirigent des Gewandhausorchesters. Zudem war er seit 1992 Ehrengastdirigent beimIsrael Philharmonic Orchestra sowie seit 1994 Ehrendirigent derDresdner Philharmonie.

Am 9. Oktober 1989, dem Tag der LeipzigerMontagsdemonstrationen, gehörte Masur zu densechs prominenten Leipzigern (neben den Sekretären derSED-Bezirksleitung Kurt Meyer,Jochen Pommert undRoland Wötzel, dem KabarettistenBernd-Lutz Lange und dem Theologen und Stasi-MitarbeiterPeter Zimmermann), die den AufrufKeine Gewalt! verfassten (Wortlaut[23]). Dieser Aufruf wurde während der Demonstration mehrfach über die Lautsprecher desLeipziger Stadtfunks verbreitet und trug maßgeblich zu deren friedlichem Verlauf bei. Am 27. Dezember 1989 wurde Masur ersterEhrenbürger der Stadt Leipzig nach demMauerfall. 2014 erhielt Masur für sein Engagement bei derFriedlichen Revolution dieGoldene Henne in der Kategorie „Politik“.

1991 wurde unter Masurs Vorsitz die Internationale Mendelssohn-Stiftung e. V. für den Erhalt und die Wiederherstellung des LeipzigerMendelssohn-Hauses gegründet, in der er sich bis zuletzt engagierte. 2007 wurde ihm derInternationale Mendelssohn-Preis zu Leipzig verliehen, und er war Präsident derFelix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung. Überdies war er Mitglied des Kuratoriums desforum thomanum Leipzig e. V.[24]

Von 2004 bis 2013 leitete Kurt Masur als Vorstandsvorsitzender dasBeethoven-Haus Bonn. Hier führte er 2006 die jährlichen Meisterkurse für Nachwuchskünstler ein.

Schon früh wurden Masur Ehrungen zuteil: Die DDR zeichnete ihn mit dem Leipziger Kunstpreis und dreimal mit demNationalpreis (1969/1970/1982) aus. Im Jahr 1975 wurde er zum Professor an der LeipzigerHochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ ernannt. Im Jahr 1984 wurde ihm derEhrendoktorgrad derUniversität Leipzig verliehen. Am 26. Januar 1990 gehörte Masur zu den Gründern derKulturstiftung Leipzig und wurde zu deren erstem Präsidenten (bis 1995) gewählt. 1994 wurde er Vorstandsmitglied derDeutschen Nationalstiftung. Masur war Mitglied derSächsischen Akademie der Künste und derAkademie der KünsteBerlin. 2003 wurde er zum Ehrenmitglied des „VereinsBeethoven-Haus“ ernannt.[25]

Das Ehrengrab für Kurt Masur in Leipzig (November 2017)

Masurs Erbe wird vomInternationalen Kurt-Masur-Institut in Leipzig verwaltet.[26] Zu seinem Gedenken wurde am 1. Juli 2017 die bisherige 3. Grundschule in der Scharnhorststraße in der LeipzigerSüdvorstadt inKurt-Masur-Schule umbenannt.[27] Am 8. September 2017 erhielt der zuvor unbenannte Platz zwischen dem Leipziger Gewandhaus, demCity-Hochhaus und derMoritzbastei den NamenKurt-Masur-Platz.[28] Seine Familie errichtete ihm im November 2017 ein Grabmal auf einerEhrengrabstelle der Stadt Leipzig. Die Gestaltung des Grabmals mit einerBüste in der Mitte stammt vonMarkus Gläser. Die Büste zeigt Masur in der für ihn typischen Handhaltung beimDirigieren.

Diskografie

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Gesamtwerk, Überblick

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Masurs Arbeit umfasste ein reiches Repertoire;[29][30] zu seinen bekanntesten Aufnahmen zählen die Werke vonBruckner,Dvořák,Liszt,Mendelssohn,Prokofjew undTschaikowski sowie die neun Sinfonien vonBeethoven. Letztere spielte er mit demGewandhausorchester mehrfach ein. Von Masur gibt es zudem Aufnahmen vonBach,Brahms,Britten,Bruch,Cerha,Debussy,Mahler,Schostakowitsch,Schubert,Schumann undSibelius; aber auch vonGershwin, dessen Werke er 1975 aufSchallplatte veröffentlichte.

Zusammen mitAnnerose Schmidt spielte er sämtliche Klavierkonzerte vonMozart ein; gemeinsam mitEmil Gilels und demStaatlichen Sinfonieorchester der UdSSR die Klavierkonzerte Beethovens. Sowohl mitYehudi Menuhin als auch mitAnne-Sophie Mutter nahm er das Violinkonzert von Brahms auf und begleitete Mutter auch bei Werken von Beethoven und Mendelssohn. Masur konzertierte ebenso mitCyprien Katsaris,Hélène Grimaud und Helen Huang.

MussorgskisBilder einer Ausstellung nahm er mehrfach in der weniger bekannten Orchestrierung vonSergei Gortschakow auf.

Unter der Leitung von Masur wurden auch die OpernFidelio (Beethoven),Ariadne auf Naxos (Strauss) undGenoveva vonRobert Schumann aufgenommen. Für denDeutschen Fernsehfunk wurde außerdemWalter Felsensteins Inszenierung vonGiuseppe VerdisOthello aufgezeichnet, bei der Masur die musikalische Leitung innehatte.

Die zahlreichen Einspielungen Masurs wurden hauptsächlich vonEterna undPhilips (Aufnahmen mit dem Gewandhausorchester), aber auch vonTeldec (Aufnahmen mit dem Gewandhausorchester und mit denNew Yorker Philharmonikern) veröffentlicht; die meisten der Aufnahmen sind auf CD erhältlich. Aufnahmen mit demOrchestre National de France erschienen bei Naïve Records.

Ausgewählte Aufnahmen

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Auszeichnungen

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Internationales Kurt-Masur-Institut

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Seit November 2017 ist im LeipzigerMendelssohn-Haus dasInternationale Kurt-Masur-Institut ansässig.[38]

Ehrungen

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  • Anlässlich seines 91. Geburtstags wurde er im Jahr 2018 von der Suchmaschine Google mit einemDoodle auf der Startseite geehrt.[39]

Literatur

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Filme

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  • Deutschland deine Künstler. Kurt Masur. Deutschland/ARD 2009, 45 min. Buch und Regie:Reinhold Jaretzky. Produktion: Zauberbergfilm Berlin[40]

Hörfunk (Auswahl)

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Weblinks

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Commons: Kurt Masur – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. BBC Music Magazine: A passionate and sometimes volatile perfectionist... What was it like to study with conductor Kurt Masur? In: classical-music.com. 12. Dezember 2024, abgerufen am 1. April 2025 (englisch). 
  2. АнелияКостова: Маестро Матиас Манаси от Германия дирижира - Враца. In: darik.bg. 26. März 2023, abgerufen am 12. April 2023 (bulgarisch). 
  3. Bernhard Hartmann: Beethovenhalle: Nachwuchsdirigenten üben sich an Beethovens "Eroica". In: ge.de. 8. April 2008, abgerufen am 5. April 2025 (englisch). 
  4. Bernhard Hartmann: Beethovenhalle: Nachwuchsdirigenten üben sich an Beethovens "Eroica". In: ge.de. 8. April 2008, abgerufen am 5. April 2025 (englisch). 
  5. Johannes Forner: Kurt Masur. Zeiten und Klänge. Biographe, Berlin/München 2002, S. 17–21, 400.
  6. Arte-Interview mit Kurt Masur vom 8. Oktober 2004
  7. Johannes Forner:Kurt Masur – Zeiten und Klänge. Biografie. Propyläen, Berlin / München 2002, S. 50.
  8. Predigt im Trauergottesdienst für Prof. Kurt Masur am 14. Januar 2016. In: Predigten 2016. Thomaskirche Leipzig, 14. Januar 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juli 2018; abgerufen am 10. Januar 2020. 
  9. Wie schwer ist es, die Tochter von Masur zu sein? In:B.Z., 31. August 2003. Abgerufen am 19. Dezember 2015 
  10. Der Maestro und das Taktgefühl. Der Leipziger Gewandhauskapellmeister Kurt Masur wird Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker. In:Der Spiegel.Nr. 37, 1991,S. 218–224 (online9. September 1991). 
  11. Jan Brachmann: Ich bin radikaler geworden. In: Berliner Zeitung. 11. Oktober 2003, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. März 2014; abgerufen am 10. Januar 2020. 
  12. Homepage von David Masur
  13. Dirigent Kurt Masur an Parkinson erkrankt In:Welt Online, 10. Oktober 2015. Abgerufen am 19. Dezember 2015 
  14. Dirigent Masur bei Konzert gestürzt In:Welt Online, 27. April 2012. Abgerufen am 19. Dezember 2015 
  15. Kurt Masur hat sich die Hüfte gebrochen In:Welt Online, 27. Februar 2013. Abgerufen am 19. Dezember 2015 
  16. Kurt Masur leitet Mendelssohn-Abend in Berlin – Glaube, Liebe, Harmonie In:tagesspiegel.de, 19. Juni 2014. Abgerufen am 19. Dezember 2015 
  17. Es gibt für mich nur eins: Weitermachen In:Welt Online, 7. Juli 2014. Abgerufen am 19. Dezember 2015 
  18. Margalit Fox:Kurt Masur Dies at 88; Conductor Transformed New York Philharmonic in:The New York Times, 19. Dezember 2015 (englisch)
  19. Dirigenten-Legende Kurt Masur ist tot In:Welt Online, 19. Dezember 2015 
  20. Matthias Roth:Abschied von Kurt Masur in der Thomaskirche. In:Leipziger Volkszeitung, 6. Januar 2016, S. 9.
  21. knerger.de:Das Grab von Kurt Masur
  22. Vermächtnis Masurs fließt in neues Institut In:Leipziger Amtsblatt. 23. Januar 2016, S. 1.
  23. Dirigent Kurt Masur „von der Entwicklung in unserer Stadt betroffen“. In: Deutschlandfunk. 9. Oktober 2014, abgerufen am 4. Februar 2024. 
  24. Christian Wolff: forum thomanum – ein Bildungscampus für die Musikstadt Leipzig, in:Stefan Altner/Martin Petzoldt (Hrsg.): 800 Jahre Thomana, Stekovics, Wettin-Löbejün 2012, S. 402.
  25. Beethoven-Haus Bonn Internetpräsenz. Abgerufen am 21. Dezember 2015
  26. Internationales Kurt-Masur-Institut. Abgerufen am 30. Dezember 2018 (deutsch). 
  27. Kurt-Masur-Schule – frühere 3. Grundschule feiert neuen Namen. In: LVZ 1. Juni 2017. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juni 2017; abgerufen am 3. Juni 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lvz.de 
  28. LVZ-Online: Kurt-Masur-Platz wird am Freitag in Leipzig eingeweiht. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. September 2017; abgerufen am 6. September 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lvz.de 
  29. Johannes Forner:Kurt Masur – Zeiten und Klänge. Biografie. Propyläen, Berlin / München 2002, S. 375–385.
  30. Discography (Memento vom 23. Juli 2018 imInternet Archive) auf kurtmasur.com
  31. Masur dirigiert Beethoven: Sinfonie Nr. 9 auf:dw.com 2015
  32. Kurt Masur wird Ehrenmitglied des Vereins Beethoven-Haus. Archiviert vom Original am 11. Oktober 2018; abgerufen am 11. Oktober 2018. 
  33. Zasłużeni dla Wrocławia auf wroclaw.pl (polnisch)
  34. Der Rabbi und der Dirigent. Kurt Masur erhält die Leo-Baeck-Medaille. In:Jüdische Allgemeine, 22. Juli 2010; abgerufen am 19. September 2010
  35. Kurt Masur wird mit dem ECHO Klassik 2010 für sein Lebenswerk geehrt. In:Neue Musikzeitung, 1. Oktober 2010, abgerufen am 22. November 2011
  36. Saarbrücker Zeitung, 17. Dezember 2010, S. B4
  37. Kurt Masur erhält Kulturpreis der Freimaurer. In:Die Welt, 30. März 2012; abgerufen am 27. Januar 2016.
  38. Internationales Kurt-Masur-Institut eröffnet im November in Leipzig mit Anne-Sophie Mutter. In: Website des Internationalen Kurt-Masur-Instituts. Abgerufen am 5. November 2017. 
  39. Kurt Masur: Klassisches Google-Doodle zum 91. Geburtstag des deutschen Dirigenten. In:GoogleWatchBlog. 18. Juli 2018 (googlewatchblog.de [abgerufen am 18. Juli 2018]). 
  40. onlinebei youtube

Thomas Beecham(1932–1939) |Eduard van Beinum(1948–1950) |Adrian Boult(1950–1957) |William Steinberg(1958–1960) |John Pritchard(1962–1966) |Bernard Haitink(1967–1979) |Georg Solti(1979–1983) |Klaus Tennstedt(1983–1987) |Franz Welser-Möst(1990–1996) |Kurt Masur(2000–2007) |Wladimir Jurowski(seit 2007)

Musikdirektoren der New Yorker Philharmoniker

Ureli Corelli Hill(1842–1847) |Theodore Eisfeld(1848–1855) |Carl Bergmann(1855–1876) |Leopold Damrosch(1876–1877) |Theodore Thomas(1877–1891) |Anton Seidl(1891–1898) |Emil Paur(1898–1902) |Walter Damrosch(1902–1903) |Wassili Iljitsch Safonow(1906–1909) |Gustav Mahler(1909–1911) |Josef Stránský(1911–1923) |Ignatz Waghalter(1924–1925) |Willem Mengelberg(1924–1928) |Arturo Toscanini(1928–1936) |John Barbirolli(1936–1941) |Artur Rodziński(1943–1947) |Bruno Walter(1947–1949) |Leopold Stokowski(1949–1950) |Dimitri Mitropoulos(1950–1958) |Leonard Bernstein(1958–1969) |George Szell(1969–1970) |Pierre Boulez(1971–1977) |Zubin Mehta(1978–1991) |Kurt Masur(1991–2002) |Lorin Maazel(2002–2008) |Alan Gilbert(2009–2017) |Jaap van Zweden(seit 2018)

Kapellmeister des Gewandhausorchesters

Johann Adam Hiller(1781–1785) |Johann Gottfried Schicht(1785–1810) |Johann Philipp Christian Schulz(1810–1827) |August Pohlenz(1827–1835) |Felix Mendelssohn Bartholdy(1835–1847) |Ferdinand David(1841–1842) |Ferdinand Hiller(1843–1844) |Niels Wilhelm Gade(1844–1848) |Julius Rietz(1848–1860) |Ferdinand David(1852–1854) |Carl Reinecke(1860–1895) |Arthur Nikisch(1895–1922) |Wilhelm Furtwängler(1922–1928) |Bruno Walter(1929–1933) |Hermann Abendroth(1934–1945) |Herbert Albert(1946–1948) |Franz Konwitschny(1949–1962) |Václav Neumann(1964–1968) |Kurt Masur(1970–1996) |Herbert Blomstedt(1998–2005) |Riccardo Chailly(2005–2016) |Andris Nelsons(seit 2018)

Chefdirigenten derDresdner Philharmonie

Hermann Mannsfeldt(1870–1885) |Michael Zimmermann(1885–1886) |Ernst Stahl(1886–1890) |August Trenkler(1890–1903) |Willy Olsen(1903–1915) |Edwin Lindner(1915–1923) |Joseph Gustav Mraczek(1923–1924) |Eduard Mörike(1924–1929) |Paul Scheinpflug(1929–1932) |Werner Ladwig(1932–1934) |Paul van Kempen(1934–1942) |Carl Schuricht(1944, Amt nicht mehr angetreten) |Gerhart Wiesenhütter(1945–1946) |Heinz Bongartz(1947–1963) |Horst Förster(1964–1966) |Kurt Masur(1967–1972) |Günther Herbig(1972–1977) |Herbert Kegel(1977–1985) |Jörg-Peter Weigle(1986–1994) |Michel Plasson(1994–2001) |Marek Janowski(2001–2003) |Rafael Frühbeck de Burgos(2004–2011) |Michael Sanderling(2011–2019)Marek Janowski(2019–2023) |Donald Runnicles(2025– )

Generalmusikdirektoren derKomischen Oper Berlin

Kurt Masur(1960–1964) |Géza Oberfrank(1973–1976) |Rolf Reuter(1981–1993) |Yakov Kreizberg(1994–2001) |Kirill Petrenko(2002–2007) |Carl St. Clair(2008–2010) |Patrick Lange(2010–2012) |Henrik Nánási(2012–2018) |Ainārs Rubiķis(seit 2018)

Axel Springer (1978) |Fred W. Lessing (1980) |Fred Grubel (1995) |Ernst Cramer (1996) |Helmut Sonnenfeldt (1997) |George L. Mosse (1998) |W. Michael Blumenthal (1999) |Edgar Bronfman (2000) |Johannes Rau (2001) |Ruth Westheimer (2002) |Daniel Libeskind (2003) |Fritz Stern (2004) |Otto Schily (2005) |James Wolfensohn (2006) |Mathias Döpfner (2007) |Wolfgang Ischinger (2008) |Joschka Fischer (2009) |Kurt Masur (2010) |Angela Merkel (2010) |Anselm Kiefer (2011) |Margarethe von Trotta (2012) |Stuart E. Eizenstat (2013) |Joachim Gauck (2014) |Ismar Schorsch (2015) |Robert M. Morgenthau (2016) |Max Warburg (2017) |Huberta von Voss-Wittig undPeter Wittig (2018) |Martha Minow (2019) |Ronald B. Sobel (2020) |Frank-Walter Steinmeier (2021) |Amy Gutmann (2022) |Mandy Patinkin, Kathryn Grody und Bernie Blum (2023)

Georg Eismann,Hans Storck,Annerose Schmidt(1964) |Karl Laux,Lore Fischer(1965) |Daniel Shitomirski,Dieter Zechlin(1966) |Olivier Alain, Orchester derBühnen der Stadt Zwickau(1967) |Swjatoslaw Richter(1968) |Peter Schreier,Herbert Schulze(1969) |Dmitri Baschkirow,Martin Schoppe(1970) |Günther Leib,Tatjana Nikolajewa(1971) |Ekkehard Otto,Marija Maksakowa(1972) |Emil Gilels,Elisabeth Breul(1973) |Amadeus Webersinke,Nelly Akopian(1974) |Sara Doluchanowa,Hélène Boschi(1975) |Sigrid Kehl,Elisso Wirsaladse(1976) |Rudolf Kehrer,Herbert Kaliga(1977) |Gertraud Geißler,Hans Joachim Köhler(1978) |Hanne-Lore Kuhse,František Rauch(1979) |Theo Adam,Miklós Forrai(1980) |Kurt Masur,Halina Czerny-Stefańska(1981) |Mitsuko Shirai,Peter Rösel(1982) |Rudolf Fischer,Eva Fleischer(1983) |Gustáv Papp,Dezső Ránki(1984) |Pawel Lisizian,Jacob Lateiner(1985) |Jörg Demus,Gerd Nauhaus(1986) |Dietrich Fischer-Dieskau(1987) |Albrecht Hofmann(1988) |Pawel Jegorow,Bernard Ringeissen(1989) |Hartmut Höll,Günther Müller(1990) |Joan Chissell(1991) |Abegg Trio,Gisela Schäfer(1992) |Jozef de Beenhouwer(1993) |Wolfgang Sawallisch(1994) |Hansheinz Schneeberger,Dieter-Gerhardt Worm(1995) |Nancy B. Reich,Bernhard R. Appel(1996) |Nikolaus Harnoncourt(1997) |Linda Correll Roesner,Olaf Bär(1998) |Altenberg Trio,Ernst Burger(1999) |Olga Lossewa,Steven Isserlis(2000) |John Eliot Gardiner(2001) |Alfred Brendel(2002) |Joachim Draheim,Juliane Banse(2003) |Daniel Barenboim(2005) |Margit L. McCorkle,Anton Kuerti(2007) |Reinhard Kapp,Michael Struck(2009) |András Schiff(2011) |Jon W. Finson,Ulf Wallin(2013) |Robert-Schumann-Forschungsstelle(2015) |Heinz Holliger(2017) |Ragna Schirmer,Janina Klassen(2019) |Thomas Synofzik(2021) |Christian Gerhaher/Gerold Huber,Florian Uhlig(2023) |Tiffany Poon(2025)

Personendaten
NAMEMasur, Kurt
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Dirigent
GEBURTSDATUM18. Juli 1927
GEBURTSORTBrieg, Niederschlesien
STERBEDATUM19. Dezember 2015
STERBEORTGreenwich (Connecticut), Vereinigte Staaten
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